Oliver Plaschka

 3.7 Sterne bei 249 Bewertungen

Lebenslauf von Oliver Plaschka

Oliver Plaschka, geboren 1975 in Speyer, studierte Anglistik und Ethnologie an der Universität Heidelberg, wo er 2009 promovierte. Für »Fairwater« wurde er 2008 mit dem Deutschen Phantastikpreis für das beste Romandebüt ausgezeichnet. Es folgten »Die Magier von Montparnasse«, »Der Kristallpalast« (mit A. Flory und M. Mösch) und »Das Licht hinter den Wolken«. Neben seiner Tätigkeit als Romanautor ist Oliver Plaschka als Übersetzer tätig.

Neue Bücher

Der Kristallpalast

Neu erschienen am 13.10.2018 als Taschenbuch bei OHNEOHREN.

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Die Magier von Montparnasse

Die Magier von Montparnasse

 (128)
Erschienen am 08.08.2011
Das Licht hinter den Wolken

Das Licht hinter den Wolken

 (44)
Erschienen am 19.03.2016
Der Kristallpalast: Ein Steampunk Roman

Der Kristallpalast: Ein Steampunk Roman

 (20)
Erschienen am 17.07.2012
Marco Polo: Bis ans Ende der Welt

Marco Polo: Bis ans Ende der Welt

 (13)
Erschienen am 02.10.2017
Fairwater

Fairwater

 (8)
Erschienen am 03.04.2018

Neue Rezensionen zu Oliver Plaschka

Neu

Rezension zu "Der Kristallpalast: Ein Steampunk Roman" von Oliver Plaschka

Kein Plaschka
Seitenhainvor 3 Monaten

Der Kristallpalast ist in Zusammenarbeit mit Matthias Mösch und Alexander Flory entstanden. Dass es kein reines Plaschka - Werk ist, ist dem Buch auch deutlich anzumerken.

Man liest und versteht alles wunderbar und als geneigter Plaschka - Leser wartet man die ganze Zeit darauf, dass etwas kommt, was alles kompliziert und unverständlich macht, doch es kommt nichts.

Bis zum Ende bleibt alles verständlich und klar.

Ein netter Steampunk - Roman, jedoch eindeutig kein Plaschka.

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Rezension zu "Fairwater oder Die Spiegel des Herrn Bartholomew" von Oliver Plaschka

Zu chaotisch
Seitenhainvor 3 Monaten



1. Kapitel

Reporterin Gloria kehrt zur Beerdigung ihres Jugendfreundes Marvin in ihre Heimatstadt Fairwater zurück. Das Problem: Marvin wurde nie gefunden und seit Glorias Wegzug haben sich einige handfeste Skandale ereignet, denen sie natürlich auf den Grund geht:

die Erbin Stella wurde als Kind angefahren und liegt seitdem im Delirium, gepflegt von ihrem Kindermädchen Lucia

mehrere mysteriöse Morde haben sich ereignet, bei allen Opfern wurden Gedichte über Spiegel gefunden

mehrere Trinkwasser Skandale, bei denen das örtliche Kraftwerk alle Verantwortung von sich weist

2. Kapitel

erzählt Lucias Geschichte und wir erfahren zum ersten Mal vom mysteriösen Herrn Bartholomew und seinen Spiegeln

3. Kapitel

Marvins Geschichte, wie er seine letzten Tage verbrachte und wohin er verschwand. Eine wunderschöne Geschichte über Leben und Tod.

4. Kapitel

Das Tagebuch eines gewissen verschwundenen Jessamys wird vorgestellt, dem eine Prinzessin aus dem Weltraum vor die Hütte fällt. Eine tolle Geschichte über die Macht der unvorhergesehenen Liebe.



Es folgt: ein zauberhaftes „Zwischenspiel“ über die ewige Liebe.

5. Kapitel

Die Geschichte zweier Geschwister, die einen Herrn kennen, der mit seiner Geige Mensch und Tier verzaubern kann.

6. Kapitel

Diverse kurze Intermezzen über Marvin, Stella und jemanden, der durch die Gegend läuft.



Im 7. Kapitel schlussendlich lernen wir Lysander kennen und man könnte denken, dass alle Fäden zusammen finden, doch stattdessen tauchen scheinbar neue Handlungen auf.



Trotz der größtmöglichen Verwirrung und der unchronistischen Erzählweise ist Plaschkas Sprache fantastisch. Er bedient sich aller möglichen Stilmittel- bei Glorias Recherche ist der Text mit informativen (und natürlich rätselhaften) Zeitungsartikeln gespickt, bei Stella sind kleine Spiegelgedichte eingestreut- und er erfindet tolle Sätze, über die man einen Moment nachdenken muss und wenn sie einem einleuchten, eine unglaubliche Poesie entfalten.

Im Chaos von all den Figuren ist es nicht sehr hilfreich, dass Plaschka meist mit unpersönlichen Bezeichnungen agiert. So geht in einem Kapitel ein Mann (oder eine Frau??) durch Fairwater und erzählt seine / ihre Sicht der Dinge, jedoch weiß niemand, wer diese Person ist.

Der einzige Lichtblick ist hierbei der ausführliche Anhang, der mit einer Chronik und Personenbeschreibungen glänzt. Hier werden ein paar Rätsel aufgeklärt und in die richtige Reihenfolge gebracht.

Ich denke nicht, dass ich das Buch bis auf die Intermezzen über die Liebe nochmal lesen werde, aber der Abschnitt auf Seite 100 hat mich echt schwer beeindruckt. Nur das restliche Chaos war mir echt zuviel.

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Rezension zu "Fairwater" von Oliver Plaschka

Niveauvolles, düsteres Leseerlebnis!
verena_vossvor 4 Monaten

KNAUR Verlag / 2018 ( Originalausgabe erschien 2007 bei Feder & Schwert)


470 Seiten


Bevor ich über den Inhalt des Buches schreibe, muss ich erst einmal dieses sensationelle Cover loben!


Als der Knaur Verlag Bilder veröffentlichte, war ich sofort verliebt. Es harmoniert alles perfekt. Farbnuancen, Bildschnitt und die Verzierungen rund um die Seite sind fantastisch ausgearbeitet UND die dünnen Buchseiten liegen wunderbar in den Händen. Ja, die Buchseiten. Ich mag keine zu dicken Seiten, die sich kaum bewegen und in der Regel oft verwendet werden. Diese hier sind wunderbar. Musste auch mal erwähnt werden.





Wir reisen mit Gloria, einer Reporterin nach Fairwater und ich denke die meisten, die rein nach Optik und Klappentext gegangen sind, werden nach den ersten Seiten recht schnell "enttäuscht" sein.


Wir lesen hier nicht einen typischen Fantasyroman, sondern eine stilistisch anspruchsvolle Geschichte, die in viele einzelne, sehr unterschiedliche Szenen unterteilt ist. Um sich auf dieses Werk einzulassen, denn das muss man, braucht es Zeit und Ruhe. Es ist kein Buch das man mal so schnell nebenbei lesen kann.


Der Titel "Die Spiegel des Mr. Bartholomew" lässt ein wenig erahnen um was es gehen könnte. Parallelwelten, unbekannte Wesen, oder die Möglichkeit sich durch Spiegel bewegen zu können.


Alles finden wir in diesem Buch. Doch die Schwierigkeit ist, Realität und die Kraft der Einbildung auseinander zu halten. Wer kommt hinter die Geheimnisse des Träumens?





So verworren und undurchsichtig das Geschriebene oft ist, enthält es viele wunderschöne Passagen die zum Nachdenken anregen. Hierzu ein Auszug aus dem Buch:





"...ein Kurzzeitgedächtnis will ich auch gar nicht leugnen, schwerlich vermöchte ich sonst, einen Gedanken an den anderen zu reihen und diese Geschichte zu erzählen.


Doch dazwischen treiben Fragmente, Träume wie Treibgut, die wir nie sortieren können, und niemals ziehen wir sie ganz aus ihrem Meer und betrachten sie uns von allen Seiten. Orte und Zeiten verschwimmen. Freud und Leid werden eins. Die Gesamtheit aller je erfahrener Impressionen verschmilzt zu einem diffusen Wissen und Nichtwissen, das uns manchmal sogar darüber hinwegtäuscht, wer wir selbst eigentlich sind. Wir wachen jeden Tag auf und sind wieder die Person, die wir vor drei Jahren für eine flüchtige Sommernacht waren, und dann wieder verfallen wir in dieselbe alte vertraute Stimmung, die uns schon mehrere Winter lang tapfer begleitete. Vielleicht reden diese Stimmen uns auch nur ein, das wir sie bereits kennen, damit wir uns nicht vor ihnen fürchten, nicht in den Konflikt geraten, gleichzeitig wir selbst und jemand Neues zu sein."




Eine Handlung ist schwer zu erkennen, dennoch, wenn man dem Buch eine Chance gibt, lässt sich ein hauchfeiner roter Faden erkennen. In Fairwater sind die Flüsse durch eine Fabrik verseucht und verunreinigt. Dies lässt die Bewohner ihr Leben auf ungewöhnliche, halluzinierende,gefährliche, gar mörderische Art durchleben. Wer existiert und wer ist Traum? Das und die sehr detailreiche Beschreibungen, lassen den Leser oft an seine Grenzen stoßen.





Alles in allem ist die Atmosphäre in diesem Werk grandios und ich habe tatsächlich 2 Wochen für diese 470 Seiten benötigt. Irgendwann werde ich es erneut lesen, um vielleicht etwas mehr hinter das Geheimnis um Fairwater zu kommen.





Eine Leseempfehlung für alle, die sprachlich mal etwas niveauvolleres in den Händen halten möchten. Ein durchaus fantastisches Werk von Oliver Plaschka.





Danke für das Lesen meiner Empfehlung.





Verena

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Gespräche aus der Community

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Sommer, Sonne, Lesezeit – Es ist mal wieder Zeit für eine neue Leserunde. Diesmal mit einem spannenden High-Fantasy Titel von Oliver Plaschka »Das Licht hinter den Wolken«. Der Autor Oliver Plaschka wird an der Leserunde teilnehmen – eure Chance alle Fragen, die euch beim Lesen kommen, zu stellen.


HIER GEHT ES ZUR LESEPROBE


Infos zum Buch:

Die Magie scheint die Welt verlassen zu haben. Ein neuer Kaiser sitzt auf dem Thron und jagt die letzten Überlebenden der alten Völker bis an die Grenzen der Welt. Auch die junge April und der Söldner Janner sind auf der Flucht und treffen dabei auf den uralten Zauberer Sarik ...

Seit ihrer Kindheit träumt die junge April von einem fernen, magieverheißenden Licht, das sie in die Welt hinauslockt. Doch kaum ist sie ihrem Heimatdorf und der Tyrannei ihres Vaters entkommen, gerät sie an den Fealv Janner. Der junge Söldner ist auf der Suche nach seinen Wurzeln und steckt bis über beide Ohren in Schwierigkeiten. Nachdem die beiden in Notwehr einen einflussreichen Mann getötet haben, werden sie endgültig zu Gesetzlosen und geben sich die Namen ihrer Schwerter. Bald schon sind sie für ihre Taten berüchtigt. Ihre Wege kreuzen sich mit denen Sariks, eines verbannten Zauberers, der sich dem Verebben der Magie entgegenstellt. Keiner von den dreien ahnt, dass sie den Lauf der Welt für immer verändern werden ... ganz, wie es das Licht hinter den Wolken will.


Kurzinfo zum Autor

Oliver Plaschka, geboren 1975 in Speyer, promovierte an der Universität Heidelberg und arbeitet als freier Autor und Übersetzer. Sein Debüt »Fairwater« wurde 2008 mit dem Deutschen Phantastikpreis ausgezeichnet. Mit seinem zweiten Roman »Die Magier von Montparnasse« erreichte er viele begeisterte Leser phantastischer Literatur.

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