Oliver Plaschka Das öde Land und andere Geschichten vom Ende der Welt

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Inhaltsangabe zu „Das öde Land und andere Geschichten vom Ende der Welt“ von Oliver Plaschka

Fantastische Geschichten aus Vergangenheit und Zukunft, den fernen Winkeln der Welt und vom Ende aller Tage.
Ein Dieb auf der Flucht im Orient Express. Eine Mission ins strahlende Zentrum der Galaxis. Ein Wasserspeier auf der Suche nach dem Sinn des Lebens. Die letzten Tage der Menschheit in den Weiten der Antarktis ...

Vierzehn Reisen hinaus in die Ferne jenseits des Horizonts und hinab in die Tiefen der Seele.
Dieser Band vereint Oliver Plaschkas gesammelte Kurzgeschichten in neuer Überarbeitung mit zahlreichen Erstveröffentlichungen. Außerdem dürfen sich Leser seiner Romane auf ein Wiedersehen mit Figuren aus London, Paris und Fairwater freuen.

Eine atmosphärisch dichte Kurzgeschichtensammlung, die nicht nur sprachlich überzeugt, sondern auch durch die komplexen Storys.

— Marny

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  • Oliver Plaschka - Das öde Land und andere Geschichten vom Ende der Welt

    Das öde Land und andere Geschichten vom Ende der Welt

    Marny

    14. May 2016 um 13:29

    In diesem Band versammeln sich 14 phantastische Kurzgeschichten, darunter befinden sich fünf Erstveröffentlichungen. Die restlichen Storys sind bereits in zum Teil vergriffenen Anthologien erschienen und wurden für diese Sammlung überarbeitet. Es gibt ein Wiedersehen mit Figuren aus den Romanen von Oliver Plaschka, aber auch eigenständige Geschichten. Ich mag Kurzgeschichtensammlungen, weil sie auch eine Möglichkeit sind, um die Bandbreite eines Autors kennenzulernen. Welche Genres, Themen und Richtungen sind vertreten? Können mich alle Geschichten überzeugen, auch wenn darunter welche sind, die rein thematisch vielleicht nicht zu meinem „Beuteschema“ passen? In diesem Fall ist das mehr als nur gelungen, denn ich mochte auf ihre Art wirklich jede Story. Manche natürlich ganz besonders, aber es war keine dabei, die nichts für mich gewesen wäre. Den poetischen Schreibstil und die schöne Sprache habe ich wieder sehr genossen. Beeindruckt hat mich aber auch die Tiefe, die mit diesen kurzen Texten erzeugt wird, und dass sie einen solchen Nachhall haben. Denn sie regen auf vielfältige Weise zum Nachdenken und Spekulieren an, was mir unheimlich viel Spaß gemacht hat. Die Kurzgeschichten, in denen mir bereits bekannte Figuren vorkommen, mag ich sehr. Es ist so, als ob man alte Freunde trifft und sich nicht nur neue Eindrücke ergeben, sondern auch andere Zusammenhänge. Außerdem sind da plötzlich wieder einige Erinnerungen an den jeweiligen Roman in meinem Kopf – und der Wunsch, ihn nochmal zu lesen … Unter den anderen Storys waren aber auch einige, die mich intensiv erwischt haben. Gerne auch überraschend, weil ich durch das Genre oder die Thematik nicht damit gerechnet hätte. Beispielsweise „Der Fall des verwunschenen Schädels“, einer Sherlock-Holmes-Geschichte, die mich mit ihrer mystischen Seite begeistert hat. Oder „Die kreisende Schwärze“, die mir gezeigt hat, dass es doch ScienceFiction-Geschichten gibt, denen ich einiges abgewinnen kann. Oder „Jimberlyne, Jimberlyne“, die ursprünglich in einer Vampir-Anthologie erschienen ist und mich voll erwischt hat. Sicher auch wegen der märchenhaften Erzählweise, aber nicht nur. „Das öde Land und andere Geschichten vom Ende der Welt“ ist eine atmosphärisch dichte Kurzgeschichtensammlung, die nicht nur sprachlich überzeugt, sondern auch durch die komplexen Storys und den Anreiz, sich Gedanken zu machen. Vor allem für aufmerksame Leser, die auf Details achten und gerne spekulieren. Nachdenkliche und manchmal auch düstere Geschichten vom Ende der Welt, die mich aber nie runtergezogen sondern mit auf eine abwechslungsreiche Reise genommen haben.

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  • Vierzehn sprachliche Kunstwerke aus dem Bereich der Phantastik

    Das öde Land und andere Geschichten vom Ende der Welt

    odenwaldcollies

    28. April 2016 um 17:23

    Dieses Büchlein beinhaltet vierzehn Kurzgeschichten aus dem phantastischen Bereich, aber auch mit Einschlägen aus dem Science-Fiction-Bereich. Dabei sind die Geschichten sprachlich anspruchsvoll geschrieben, ich empfand es als Genuss, sie zu lesen. Gut gefallen hat mir, dass zwar die wichtigen Fragen geklärt werden, aber dennoch genügend Andeutungen bleiben, um sich seine eigenen Gedanken zu machen. Bei beinahe jeder Geschichte habe ich mich ertappt, dass ich mir danach überlegt habe, was wäre geschehen, wenn ... Ich habe die Geschichten mehr als einmal gelesen, nicht, weil ich sie nicht verstanden hätte, sondern weil ich beim weiteren Lesen noch Details entdeckt habe, die mir beim ersten Lesen entgangen sind. Und die Leser, die Oliver Plaschkas Romane über die Magier, Fairwater und den Kristallpalast kennen und mögen, dürfen sich freuen, denn es gibt ein Wiedersehen mit einigen Charakteren aus den Büchern. Dabei werden Hintergrundinformationen geliefert, über die man in den Büchern bisher nur spekulieren konnte. Ich kenne bisher noch nicht alle Romane des Autors, aber dennoch haben mir diese Geschichten gut gefallen, ohne Verständnisprobleme – vielmehr haben sie bei mir die Neugier geweckt. Die Erzählungen sind nachdenklich, teilweise auch schonungslos und düster. Manche enden optimistisch, manche hoffnungslos. Aber immer sind sie durchdacht und komplex erzählt. Sehr gut hat mir gefallen, dass der Autor im Vorwort Hintergrundinformationen zu den einzelnen Geschichten verrät. Ein Teil der Erzählungen sind Erstveröffentlichungen, andere wurden neu überarbeitet. Leser, die Freude an sprachlich anspruchsvollen Erzählungen haben, die zum Nachdenken anregen, sind mit diesem Buch sehr gut bedient, finde ich.

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  • Das öde Land

    Das öde Land und andere Geschichten vom Ende der Welt

    Wuerfelheld

    06. April 2016 um 18:43

    Oliver Plaschka hat schon recht, wenn er sagt, dass Kurzgeschichten und Anthologien in Deutschland eher ein Schattendasein führen und dass dies früher ein wenig anders war. Deshalb sind die Kleinverlage zu loben, die das Genre immer noch pflegen und sich nicht von den Verkaufszahlen frustrieren lassen. So präsentiert der Autor in „Das öde Land und andere Geschichten vom Ende der Welt“, eine Sammlung von bereits erschienenen und fünf neuen Erzählungen. Klappentext: Fantastische Geschichten aus Vergangenheit und Zukunft, den fernen Winkeln der Welt und vom Ende aller Tage. Ein Dieb auf der Flucht im Orient Express. Eine Mission ins strahlende Zentrum der Galaxis. Ein Wasserspeier auf der Suche nach dem Sinn des Lebens. Die letzten Tage der Menschheit in den Weiten der Antarktis … Vierzehn Reisen hinaus in die Ferne jenseits des Horizonts und hinab in die Tiefen der Seele. Dieser Band vereint Oliver Plaschkas gesammelte Kurzgeschichten in neuer Überarbeitung mit zahlreichen Erstveröffentlichungen. Außerdem dürfen sich Leser seiner Romane auf ein Wiedersehen mit Figuren aus London, Paris und Fairwater freuen. Zum Inhalt: „Der Heimkehrer“ entführt eine Familie in die Mojave Wüste, wo sie überraschend stranden. Doch ausgerechnet dieses Erlebnis bringt einen älteren Mann wieder zurück zu seiner Tochter und seinem Schwiegersohn, weil er so gezwungen ist, eine qualvolle Reise noch einmal zu durchleben und sich so seinen Dämonen zu stellen. „Ruthie“ entführt in die ferne Zukunft und auf eine ferne Welt, könnte aber auch ohne Probleme hier spielen. Ein Obdachloser lernt einen alten Mann kennen, der einem Traum nachzuhängen scheint und doch nur jeden Tag aufs Neue erlebt, weil sein Kurzzeitgedächtnis nicht mehr funktioniert. „Die Frau, der Magier, seine Katze und deren Geheimnis“ nutzt die Gelegenheit, die Romane „Der Magier von Montparnasse“ und „Fairwater“ miteinander zu verbinden und daher einige Fragen zu beantworten, die bezüglich einer Figur in den Romanen offen blieben. „Die Grenze“ ist ein ödes Gebiet, in die sich ganz spezielle Söldner mit ihren Geiseln zurückziehen, um dem Zugriff der Armee zu entgehen, doch können sie ihrem Schicksal wirklich entkommen, oder spielen sie nicht schon längst anderen in die Hände? Auch „Das öde Land“ entführt in eine Welt, in der einige Menschen – so klug sie auch sein mögen – schon bald erkennen, dass der Untergang nicht mehr aufzuhalten ist, nachdem sie ihn mit ihren eigenen Maßnahmen in die Wege geleitet haben … Dies sind nur einige der insgesamt vierzehn Geschichten von Oliver Plaschka. Diese haben, so verschieden sie auch sein mögen, alle eine Besonderheit – man muss sich Zeit für sie nehmen, um die Worte wirken zu lassen, um die Bilder, die dahinter stehen, zu erfassen. Glaubt man, sie schnell überfliegen zu können, so fragt man sich schnell, was man da eigentlich liest und wie da überhaupt Spannung im Spiel sein kann. Viele Szenarien beginnen nämlich sehr alltäglich … scheinen unserer modernen Welt enger verbunden zu sein als alles andere und nichts Phantastisches zu enthalten. Die Magie liegt aber in den Worten, in den Zusammenhängen, die sich nur dann erschließen, wenn man bereit ist, in die Erzählungen einzutauchen und sich ihnen zu öffnen. Dann gibt es Aha-Momente und auch das Kopfkino beginnt anzulaufen. Dabei bewegt der Autor sich zumeist in Szenarien, die eng mit unserer Welt verbunden sind. Man merkt nur an kleinen Details, dass man sich in der fernen Zukunft oder auf einer anderen Welt befindet. Fantasy, Horror und Science Fiction fließen dabei nahtlos ineinander. Der Natur der Kurzgeschichten ist es geschuldet, dass die handelnden Figuren dann doch eher blass bleiben und oft auch Archetypen verkörpern. Denn im Mittelpunkt stehen tatsächlich die Aussage oder die Stimmung, die der Autor erwecken will, die Menschen sind nur die Handlungselemente, die das erreichen. Einzige Ausnahme sind vermutlich die Charaktere, die mittlerweile zu Allgemeingut geworden sind, so wie Sherlock Holmes, oder aber die aus Plaschkas eigenen Romanen bekannten Gestalten. Mein Fazit: Alles in allem bietet „Das öde Land und andere Geschichten“ gute und stimmungsvolle Unterhaltung für alle etwas anspruchsvolleren Leser, die sich die Zeit nehmen können und wollen, um so besonders gut in sie einzutauchen, damit die Erzählungen ihren ganzen phantastischen Zauber auch entfalten können. Denn für schnellen Genuss ist diese Sammlung nicht gedacht! Meine Wertung: 3,5 von 5 Ländern

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