Das Licht hinter den Wolken

von Oliver Plaschka 
3,9 Sterne bei44 Bewertungen
Das Licht hinter den Wolken
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (33):
Herbstlaubs avatar

Für mich der aktuell mit Abstand beste deutschsprachige Autor <3

Kritisch (5):
verena_vosss avatar

Das Buch hat mich absolut nicht gepackt. An sich eine tolle Geschichte aber mit Plascka werde ich nicht warm...

Alle 44 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Das Licht hinter den Wolken"

Ein neuer Kaiser sitzt auf dem Thron und jagt die letzten Überlebenden der alten Völker bis an die Grenzen der Welt. Die Magie scheint die Welt verlassen zu haben.

Das junge Mädchen April träumt von einem magischen Licht, das sie in die Ferne lockt. Auf ihrem Weg lernt sie den elbenähnlichen Janner kennen, der bis über beide Ohren in Schwierigkeiten steckt. Als die beiden in Notwehr einen einflussreichen Mann töten, heften sich die Soldaten des Kaisers an ihre Fersen. Da begegnen sie Sarik, einem uralten Zauberer, der sich dem Verschwinden der Magie entgegenstellt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783608961386
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:687 Seiten
Verlag:Klett-Cotta
Erscheinungsdatum:19.03.2016

Rezensionen und Bewertungen

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    ArneBabvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Es bringt unsere Sprache in wundervoller Intensität zum Klingen und aus jeder Seite strahlt Liebe zu den Figuren — trotz brutaler Handlung.
    Liebe zu den Figuren in wundervoller Sprache und harter Handlung

    Das Licht hinter den Wolken erzählt eine wundervolle, gnadenlose Geschichte, in der die Charaktere leiden, wie in wenigen anderen Büchern, und trotzdem an jeder Stelle die Liebe des Autors zu jeder einzelnen Person zu spüren ist.

    Ich suche seit Jahren nach Fantasy-Büchern, die die Deutsche Sprache wirklich in Gänze zum Klingen bringen. Oliver Plaschka hat das mit dem Licht hinter den Wolken in solch einer Intensität geschafft, dass das Buch noch Wochen nach dem Lesen in mir nachhallte — nicht in der Grausamkeit der Handlung, sondern in der Liebe zu den Protagonisten, die trotz all ihren Leiden dem Autor zutiefst ans Herz gewachsen sein müssen.

    Aus dem Buch strahlt auf jeder Seite das Licht der Liebe zu den Figuren.

    Kommentare: 1
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    katze267s avatar
    katze267vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: detailreiches Fantasyepos , abwechslungsreich durch verschiedene Handlungsstränge
    Detailreiches Fantasyepos

    Der Roman erzählt in verschiedenen Handlungssträngen die Geschichten von April, Janner, Sarik und Cassiopeia.
    April, due früh ihre Mutter verlor, träumt, seit sie denken kann, von einer geheimnisvolle "zweiten Sonne", einem Licht , das andere nicht sehen. Von den meisten verspottet, vom Vater verachtet, flieht sie schliesslich vor einer Zwangsheirat.Auf dieser Flucht begegnet sie Janner, dem Halbfealv, der auf der Suche nach seinem  Vater, dem berühmten FEalv Tausenddorn ist, den er nie kennenlernte. Sarik wiederum ist der letzte Magier dieser Welt. Er ist gerade nach 800jährigem Schlaf erwacht und muss feststellen, dass ihm die Erinnerung fehlt und dass die Magie fast gänzlich aus dieser Welt verschwunden ist.Cassiopeia , die behütete Senatorentochter, verliert mit 12 Jahren alles, sie muss zusehen, wie ihr Vater von einem Eolyn umgebracht und das Gut verwüstet wird. Sie entkommt mit Müh und Not und muss sich von nun anmittelos und  alleine durchschlagen.
    Während sich die Wege von Janner und April schon früh kreuzen, auch Sarik die beiden bald ein Stück begleitet, bleibt Cassiopeia lange für sich, auch wenn sich nach und nach Gemeinsamkeiten enthüllen. Ihr erklärtes Ziel ist es, den geheimnisvollen Eolyn, den Mörder ihres Vaters zu finden und die Tat zu rächen.
    Der Autor  versteht es, durch die verschiedenen Handlungsstränge die Geschichte sehr abwechslungsreich zu gestalten, besonders da die Charaktere sehr unterschiedlich sind und auch stark voneinander abweichende Ziele verfolgen.
    Die Welt ,in der das alles spielt, ist sehr detailreich gestaltet. Neben Menschen gibt es noch Fabelwesen wie die Fealv und die Eolyn sowie mehr oder weniger menschenähnliche Fremdrassen.
    Auch die Kulturkreise der Völker sind sehr vielschichtig. Ein Händlervolk, Seefahrer, der Kaiser mit seinen Garden und Adligen, eine Verbrecherkaste, eine Kriegerschule,...bilden ein buntes Konglomerat.
    Der Sprachstil ist bildreich, aber nicht langatmig, der Roman liest sich angenehm flüssig. Eine Zeittafel und eine Karte erleichtern den Überblick, ein Personenverzeichnis gibt es jedoch leider nicht.
    Ein faszinierender Fantasyroman, abwechslungsreich, mit überraschenden Wendungen spannend, mit einer Spur Romantik und sehr detailreich gestaltet.

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    Mara85s avatar
    Mara85vor 2 Jahren
    Das Licht hinter den Wolken


    Wir begleiten vier Figuren durch einen Teil ihres Lebens...alle 4 haben ihr Päckchen zu tragen, vier Figuren die unterschiedlicher fast nicht sein können.
    Als erstes haben wir April, die ohne Mutter aufgewachsen ist, von ihrem Vater misshandelt wurde und die Ausgestoßene in ihrem Dorf ist. April ist etwas besonderes denn nur sie kann das helle Licht sehen, das selbst in der Nacht stärker als die Sonne strahlt.

    Zweiter im Bunde ist Janner, der Söldner, er wünscht sich nichts mehr als endlich seinen Vater kennen zu lernen. Bei diesem vorhaben geht allerdings so einiges schief.
    Die dritte ist Cassiopeia, die durch die Hand eines unheimlichen Fremden alles verloren hat was ihr lieb und teuer war. Nun ist sie auf der Suche nach genau diesem Mann.
    Und zuletzt Sarik, ein Zauberer, er sucht seine eigene Vergangenheit, allerdings verbindet ihn etwas ganz besonderes mit April.

    Meine Meinung:
    Ganz am Anfang möchte ich sagen, der Schreibstil von Oliver Plaschka ist wirklich unglaublich gut. Er umschreibt verschiedene Dinge so phantasievoll...erst dachte ich das wird schwer zu lesen, aber später hat mich diese Art zu schreiben einfach nur in seinen Bann gezogen!
    Was mir allerdings nicht so gut gefallen hat war diese kleine Romanze, irgendwie fand ich diese wirklich fehl am Platz. Aber von diesem sollte man sich nicht Abschrecken lassen denn Das Licht hinter den Wolken ist wirklich eine lesenswerte Geschichte. Durch den Schreibstil von Oliver Plaschka ist es allerdings nichts was man einfach mal nur so nebenbei lesen sollte. Einfach nur drüber lesen ist hier nicht. 
    Besonders gut fand ich auch das man wirklich viele kleine Details über jeden der Charaktere erfährt. Langweilig wird es hier auf keinen Fall! Besonders mitgenommen hat mich allerdings die Geschichte von April und Sarik, ich möchte nur an dieser Stelle nicht zu viel verraten.

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    Chibi-Chans avatar
    Chibi-Chanvor 2 Jahren
    Grandioser Fantasyautor, der bei diesem Werk enorm an Konzentration verlangt

    Meine Meinung
    Allgemein
    Meine Gedanken zu diesem Buch zu verfassen fällt mir, wie schon vielen Vorgängern auch, relativ schwer. Ich kam sehr gut in das Buch rein und die Schreibweise stach mir dabei sofort ins Auge. Der Autor hat einen unglaublich tollen, bunten und vielfältigen Schreibstil, dass man nur ans Buch gefesselt werden kann(z.B.: "Der Krieg der Wolkenschiffe geht los", als Unwetter). Sein Spiel mit den Wörtern ist an manchen Stellen echt unglaublich. Doch schnell geriet ich ins Stocken. Die Geschichte nahm sehr langsam Fahrt auf. Der Autor wollte erst einmal eine Grundlage schaffen und fing mit drei Handlungssträngen an. Beides sehr ausführlich, zog es das Buch an manchen Stellen extrem in die Länge. Das Buch ist in verschiedene Abschnitte geteilt und so hatte dann auch ein Charakter mal einen ganzen Abschnitt für seine Geschichte bekommen, der aber trotzdem viel zu raffend war. Ein Spiel zwischen den Perspektiven hätte dem Leser vielleicht ein besseres Gefühl geben können, das einiges an Zeit vergangen war.Bis zur Hälfte des Buches hatte ich zudem das Gefühl nicht voran zu kommen. Die Charaktere hatten ihre eigenen Handlungsstränge, aber wie genau passen sie nun eigentlich zusammen? Die Geschichte an sich nahm keine Fahrt auf, doch dafür die Geschichten der einzelnen Charaktere. Die Liebesgeschichte hätte meiner Meinung nach aber nicht eingebunden sein müssen. Es war ein netter zusätzlicher Faktor, doch manchmal eher Fehl am Platz.Das Ende erging mir dann wie der Mittelteil. Die Charaktere hatten alle ihren eigenen Erzählstrang und entfernten sich gegen Ende wieder voneinander, anstatt zusammen zu arbeiten. Jeder war an einem Ort, zog dort sein Ding durch und Ende. Das Ende kam ebenfalls sehr abrupt und einfach. Für mich blieb da die Spannung etwas zu weit entfernt, da die Charaktere einfach wirkten, als würden sie genau wissen, ob sie gewinnen oder verlieren. Es waren keine wirklich überraschenden Wendepunkte vorhanden. Die speziellen Gründe warum das so ablief, wurden schon vorweg aufgearbeitet. Meiner Meinung nach eine Geschmackssache, ob man durch eine gute Erklärung zufrieden ist, dass das Ende wie erwartet eintritt oder ob man - wie ich - trotzdem noch berauschende Wendungen braucht. Ich liebe es Unerwartet. Das soll die Wirkung des Endes aber gar nicht schmälern. Wem besagter Faktor nichts ausmacht, der wird das Ende in vollen Zügen genießen können. Dafür wurden zum Schluss noch einmal Punkte aufgearbeitet, an die ich kaum noch dachte, die aber ihre Bedeutsamkeit nicht verloren haben. Zum Beispiel gab es im Buch eine besondere Art der Kommunikation, die ich zuvor noch nie so gelesen habe. Diese gilt für mich besonders erwähnenswert. Auch wichtig war der Weg zum Erwachsen werden, den man am Ende nur zu deutlich merken.
    Charaktere
    Die verschiedenen Charaktere hatten definitiv alle eigene und unterschiedliche Eigenschaften. Ist die eine von ihrer Kindheit frustriert und sie die Hoffnung durch einen Traum, so ist eine Andere auf Revange aus und möchte sich darauf möglichst gut vorbereiten. Doch alle weisen eine Gemeinsamkeit auf: Den Willen. Eisern kämpfen sie für das, was ihnen lieb und teuer ist und würden dafür auch über Leichen gehen.Die Motivationsgründe waren für mich allesamt verständlich. Natürlich hat man im Buch so seine Lieblinge und auch wenn ich manches persönlich nicht nachvollziehen konnte, weil ich es im richtigen Leben so nie machen würde (aber dann Fantasy lese *lach*), so gab mir der Autor das Gefühl, ich könne es nachvollziehen. Eine seltene und tolle Eigenschaft.

    Cover & Titel

    Hier möchte ich ein wenig vergleichen, denn das oben abgebildete Cover ist das der Taschenbuch Ausgabe. Rechts zu sehen das Hardcover. Ich muss zugeben, dass mir das Hardcover ein Stück besser gefällt, da es symbolischer ist. Die Schwerter bringen einen wichtigen Faktor im Buch zum klingen, den es auf dem Taschenbuch-Cover nicht so gibt. Für mich hat diese Verbundenheit zwischen Banneisen und Schneeklinge einen wichtigen Faktor, da es ein sehr großer Antrieb ist für Beide. Während das Taschenbuch-Cover eher eine Schlüsselszene zeigt, zeigt das Hardcover den Tiefgang des Buches. Das Licht erkennt man hier auch weitaus deutlicher.
    Der Titel ist sehr passend, insofern der Autor es auch noch einmal selbst sagt: "Jeder der Protagonisten sucht das Licht hinter den Wolken." Und auch im Buch wird dieser Schlüsselsatz erwähnt.

    Schreibstil & Sichtweise

    Den Schreibstil des Autors kann ich nicht genug loben. Darin erkennt man echt Fantasie der feinsten Klasse und ich greife gerne wieder zu einem Buch des Autors. Hinter jeder der Formulierungen steckt ein Gedanke, der Autor assoziiert wichtige sprachliche Szenen mit Szenen aus seiner Vorstellung und kombiniert diese.
    Geschrieben ist das Buch aus den Sichten von den Protagonisten April, Janner und Cassiopeia. Teilweise auch aus Sariks (der Zauberer) Sicht.

    Zitat 
    "Wir alle sind gebunden, durch unser Wort oder unsere Schuld, und die Vergangenheit lässt uns nicht ruhen."-Seite 85
    Fazit
    Ein durchaus tolles Fantasywerk, dass mich begeistern konnte. Allerdings sollte man sich für das Buch Zeit nehmen können oder sich wichtige Dinge herausschreiben. Die Handlungsstränge aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind alle so dicht verstrickt, dass manchmal Infos verloren gehen.

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    Huschdegutzels avatar
    Huschdegutzelvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Epochale Fantasy - aber nichts zum drüber lesen, Konzentration ist gefragt!
    Epochale Fantasy - aber nichts zum drüber lesen, Konzentration ist gefragt!

    Ein neuer Kaiser sitzt auf dem Thron und jagt die letzten Überlebenden der alten Völker bis an die Grenzen der Welt. Die Magie scheint die Welt verlassen zu haben. Das junge Mädchen April träumt von einem magischen Licht, das sie in die Ferne lockt. Auf ihrem Weg lernt sie den elbenähnlichen Janner kennen, der bis über beide Ohren in Schwierigkeiten steckt. Als die beiden in Notwehr einen einflussreichen Mann töten, heften sich die Soldaten des Kaisers an ihre Fersen. Da begegnen sie Sarik, einem uralten Zauberer, der sich dem Verschwinden der Magie entgegenstellt....


    So besagt es die Inhaltsangabe und diese macht den Leser nicht nur neugierig, sondern auch nur mit einem Bruchteil der hier auftretenden Personen bekannt.

    Und davon hat es einige - die meisten davon so liebevoll und lebensnah ausgearbeitet, dass sie mir beim Lesen richtig ans Herz wuchsen.

    Die Handlung hier wieder zu geben, ist mir allerdings unmöglich - man sollte zum Ende allerdings Taschentücher neben sich liegen haben, wenn man - wie ich - ein wenig nah am Wasser gebaut ist!

    Was sich in "Das Licht hinter den Wolken" so abspielt, ist nichts anderes als epochale, großartige Fantasy.Die Handlung ist immens komplex und man sollte sich wirklich auf das Buch konzentrieren - man überliest sonst so manches, das einem weiterhilft, einige Taten der Protagonisten nach zu vollziehen und auch bis zum Schluss den roten Faden zu behalten.

    Mir gelang das nur zum Teil - stellenweise kam es für mich zu einigen Längen, was aber auch daran liegen kann, dass ich mit Vorliebe vor dem Einschlafen schmökere.Gerade die hatten aber dann einiges an Informationen versteckt, dass ich auf die Weise einfach überlesen und/oder verdrängt habe.Dass ich also manchmal zurückblättern musste, liegt an meiner Unaufmerksamkeit.

    Der Schreibstil von Autor Oliver Plaschka ist nichts anders als wunderbar.Ich konnte eintauchen in diese Welt, ohne mich irgendwie darum bemühen zu müssen, die Geschichte zog mich wie von selbst in ihren Bann.

    Das ich einen Stern abziehe, liegt an meinem persönlichen Geschmack - ich mag keine Liebesgeschichten in Büchern.
    Die hier Auftauchende ist zwar weder ausufernd noch irgendwie schmachtend und schmalzig, sondern oft genug gerade das Gegenteil .. trotzdem ist dieser Part einfach nicht meins gewesen.

    Unbedingte Leseempehlung also für alle, die sich auch mit Rothfuss und Martin anfreunden können - und keine Angst vor komplexen Handlungen haben!

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    Isbels avatar
    Isbelvor 2 Jahren
    Eine sehr schöne und gelungene Geschichte

    Das Licht hinter den Wolken habe ich im Zuge der Leserunde hier gelesen und ich muss gestehen, dass ich ohne diese Leserunde wohl gar nicht darauf aufmerksam geworden wäre. Zumindest habe ich das Buch noch nie in meiner Lieblingsbuchhandlung gesehen. Einer der Gründe, warum ich so gerne in Buchcommunitys stöbere: Man entdeckt immer wieder neue Schätze. Oliver Plaschka hat so einen Schatz geschrieben und zu meiner Freude auch veröffentlicht.

    Die Geschichte enthält drei Handlungsstränge, die die jeweiligen Wege der vier Hauptpersonen erzählen. Ab und zu kreuzen sich diese Wege, bis am Ende alle Fäden zusammenlaufen und es zum großen Finale kommt. 

    Zuerst lernt man April kennen. Sie wächst bei ihrem Vater auf, der ständig betrunken ist und ihr keine Liebe entgegen bringt. April ist anders als andere Kinder. Sie spürt/sieht seit ihrer Geburt ein Licht, "die andere Sonne", welches sie zu rufen scheint. Irgendwann hat sie genug davon, wie eine Aussätzige behandelt zu werden, und macht sich auch die Suche nach diesem Licht. Auf ihrem Weg trifft sie Janner, einen Söldner, der seinen Vater sucht. Sie ziehen gemeinsam weiter und ihr Wunsch berühmt und berüchtigt zu werden, wird bald Realität und gefällt so einigen der Orbigkeiten nicht.
    Der zweite Handlungsstrang verfolgt den Weg von Sarik, einem Magier, der 800 Jahre lang geschlafen hat. Er hat einen Großteil seiner Erinnerung verloren und erkennt bald, dass er zu den letzten noch lebenden Magiern gehört. Da die Magie zu versiegen droht, macht er sich zusammen mit einem Irrlicht auf den Weg, seine Erinnerung wiederzufinden, seinen Eid gegenüber seinem Orden einzuhalten und zu versuchen, die Magie wieder in die Welt zu lassen.
    Cassiopeia ist die Hauptperson des dritten Handlungsstrangs. Geboren als Senatorentochter lässt sie sich nach schrecklichen Ereignissen zur Kriegerin ausbilden und folgt dem Weg der Rache. 
    Neben der Gegenwart sind auch immer wieder Rückblenden zu finden und Sagen aus dem Reich, die wichtige Hinweise für das Zukünftige liefern, wenn  man sie aufmerksam liest.

    Von den Personen gefiel mir Cassiopeia am besten. Auch wenn ich einige ihrer Entscheidungen nicht mittragen konnte, habe ich am meisten mit ihr mitgefühlt. Sie hat ein Ziel vor Augen und tut alles um dieses zu erreichen. Dabei geht sie aber nicht skrupellos vor, sondern versucht es erst auf friedlichem bzw. dem wenigsten schmerzhaften Weg. Was sie mir total sympathisch gemacht hat, trotz ihrer Fehler. Zu Janner und April konnte ich nicht so den Zugang finden. Beide haben für mich zu unreflektiert gehandelt. Bei April entschuldigt das vielleicht ihr Alter (17), aber Janner hat so viel hinter sich. Da hat der Alkohol wohl ein paar Gehirnzellen zu viel geschmolzen. Sarik tat mir leid. 800 Jahre seines Lebens verschlafen. Dafür findet er sich in der neuen Welt erstaunlich gut zurecht, obwohl er die meiste Zeit auf mich einen sehr abwesenden Eindruck gemacht hat.

    An die Art und Weise wie die Geschichte erzählt wird, musste ich mich erst gewöhnen, aber danach konnte ich sie genießen. Es ist sehr anspruchsvoll geschrieben und wie ich selbst erlebt habe, sollte man es nicht müde lesen. Wie ein Puzzle setzen sich die einzelnen Handlungen zusammen. Dinge, die im ersten Augenblick unwichtig wirkten oder die ich nicht direkt einordnen konnte, werden ein paar Kapitel weiter wieder aufgegriffen und es kommt zum Aha-Effekt. Trotz der Häppchen, die einem immer wieder zugeworfen werden, überrascht die Geschichte ständig mit Wendungen und Dingen, die ganz anders sind als von mir geahnt. Ich habe mich immer riesig gefreut, wenn ich dann doch mal den richtigen Riecher hatte. Die Auflösung am Schluss konnte mich noch einmal komplett überraschen. Damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet.

    Alles in allem ist Das Licht hinter den Wolken ein sehr schöner und gelungener High Fantasy Roman, der mit gelungenen Charakteren und viel Spannung aufwartet.  

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    winterdreams avatar
    winterdreamvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Mir hat das Buch gut gefallen.
    Gutes Buch

    Inhalt/Klappentext:

    Die Magie scheint die Welt verlassen zu haben. Ein neuer Kaiser sitzt auf dem Thron und jagt die letzten Überlebenden der alten Völker. Da träumt die junge, widerspenstige April eines Tages von einem magischen Licht, das sie in die Ferne lockt. Auf ihrem Weg lernt sie den Söldner Janner kennen, der bis zum Hals in Schwierigkeiten steckt. Als die beiden auch noch in Notwehr einen einflussreichen Mann töten, heften sich die Schergen des Kaisers an ihre Fersen. Schließlich begegnen sie Sarik, einem uralten Zauberer, der sich dem Verschwinden der Magie entgegenstellt.


    Cover:

    Das Cover hat mir gut gefallen. Es passt super zum Buch.


    Mein Fazit:

    Mir hat das Buch gut gefallen. Die Geschichte war auch sehr spannend geschrieben, allerdings muss ich sagen, dass es an einigen Stellen etwas langatmig und langweilig war. Von der Schreibweise war es gut, aber es gab Teilstücke, die einfach zu lang gehalten waren. Das Buch an sich besteht aus mehreren Stücken, die sich dann irgendwann aber alle zusammenfinden. Dafür muss man es sorgfältig lesen, damit man die Zusammenhänge versteht. Man weiß aber immer, um wen es sich handelt, worüber gerade geschrieben wird. Die einzelnen Abschnitte haben wir gut gefallen und ich fand auch die Geschichte an sich sehr gut. Die Charaktere waren auch gut gewählt, obwohl ich mich nicht in alle gleich hineinversetzen konnte. Ich vergebe hier gerne 4 von 5 Punkten.

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    FusselFelixs avatar
    FusselFelixvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eine wunderbare Geschichte die mich in ihren Bann gezogen hat.
    Eine wunderbare Geschichte der Magie

    Das Buch "Das Licht hinter den Wolken", handelt von einer Welt aus der die Magie zu versiegen droht. Die meisten halten die Magie schon für einen Mythos, denn kaum jemand hat je einen Magier oder etwas ähnliches zu Gesicht bekommen. Doch einige wissen das es sie gibt und stellen sich dem verschwinden entgegen.

    Die Geschichte ist in drei verschieden Handlungsstränge unterteilt und fängt mit April an. Diese sieht solange sie schon denken kann eine zweite Sonne, eine Sonne die heller strahlt als alles andere und die nur sie sehen kann. Eines Tages trifft sie auf einen Magier der ihr glaubt und ihr Hoffnung schenkt. Eines Tages zieht sie los um heraus zu finden, was es mit der Sonne auf sich hat.

    Der zweite Handlungsstrang erzählt von dem Magier Sarik und einem Irrlicht das ihn begleitet. Lange Zeit war er in seinem eigenen Reich und er wird von dem Verlust seiner Erinnerung geplagt. Doch er merkt wie die Magie langsam droht aus der Welt zu verschwinden und so zieht er los um sich dem Problem zu stellen.

    Die dritte Erzählung handelt von einer Senatoren Tochter namens Cassiopeia. Eines Tages wird ihr alles genommen und der Mörder ihrer Familie lässt sie nur mit der Aufforderung: "Komm und such mich, wenn du kannst" zurück. 

    Während die Geschichten sich langsam aufbauen, wird nur Stückchenweise etwas von der Welt und den Völkern preisgegeben, in der diese spielen. Dadurch kommt es einem so vor als würde man die Welt durch die Augen der Charaktere besser kennen lernen, April zum Beispiel wuchs auf dem Land auf und weiß kaum etwas von dem Rest der Welt in der sie lebt. Am Ende laufen die Handlungsstränge alle in einander und es wird klar wie die einzelnen Charaktere zusammenhängen.

    Der Schreibstil ist sehr schön und auch anspruchsvoll, an manchen Stellen wollte ich das Buch gar nicht mehr weglegen und die verschiedenen Figuren wachsen einem schnell ans Herz. Es war das erste Buch das ich von Oliver Plaschka gelesen habe, doch während ich das Buch gelesen habe, wurde das nächste schon bestellt und Oliver ist ein Autor den ich definitiv im Auge behalten werde.

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    Jashrins avatar
    Jashrinvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein komplexer und gelungener Fantasyepos.
    Komplexe und gut duchdachte Fantasy

    In einer Welt, in der die Magie immer mehr zu versiegen scheint, ist die junge April eine Außenseiterin. So lange sie sich erinnern kann, sieht sie eine magische, zweite Sonne und macht sich eines Tages auf diese zu finden. Unterwegs trifft sie auf den Faelv Janner und bald schon ziehen die beiden mit den sagenumwobenen Schwertern Schneeklinge und Banneisen durch das Land.

    Ein zweiter Erzählstrang handelt von dem Magier Sarik, der nach jahrhundertelangem Schlaf erwacht und sich kaum an etwas erinnern kann. Einzig ein Irrlicht ist sein treuer Freund und Begleiter.

    Im dritten Erzählstrang entwickelt sich die Senatorentochter Cassiopeia zu einer Kriegerin, die Rache am Mörder ihres Vaters nehmen will.

    Nach und nach werden alle Erzählstränge zusammengeführt und die unterschiedlichen Charaktere treffen aufeinander. Doch kann es für alle ein glückliches Ende geben oder bedeutet der Sieg des einen die Niederlage des anderen?

    Oliver Plaschka hat einen sehr komplexen Fantasyroman geschaffen, der sich langsam aufbaut und dessen unterschiedliche Erzählstränge nach und nach sehr gekonnt immer enger verwoben werden. Neben den aktuellen Geschehnissen werden auch immer wieder Rückblicke in das Leben der Charaktere gegeben. Dazu kommen Sagen und Geschichten aus dem Kaiserreich und über seine Bewohner. Dadurch ist es nicht immer ganz so einfach den Überblick zu behalten. Dennoch greift alles logisch in einander und findet einen durchdachten und passenden Schluss. Vor allem das letzte Kapitel rundet die Geschichte nochmals zusätzlich ab, da sie einen wunderbaren Bogen zum Beginn des Buches schlägt.

    Von den vielen Charakteren waren mir das Irrlicht und Cassiopeia die liebsten Figuren. Gerade Cassiopeia war für mich letztlich eine tragische Figur, die ein Spielball anderer Mächte war. Doch im Gegensatz zu April, auf die dies ebenso zutreffen ist, hat mich ihre Geschichte mehr berührt und ich habe mit ihr mitgelitten. Zu April habe ich nie so recht den Zugang gefunden, auch wenn ihre Reise spannend war.

    Der Stil ist flüssig und zieht einen schnell in seinen Bann. Dennoch habe ich manchmal ein wenig die Spannung vermisst, so dass es mir vielfach nicht allzu schwer fiel, das Buch zumindest für eine Weile aus der Hand zu legen. Woran es genau lag, kann ich nicht sagen. Rein formal betrachtet kann ich es an nichts festmachen. Vielleicht lag es daran, dass ich mit April nicht so warm wurde oder das die eingeflochtenen Rückblenden zwar für sich genommen ebenso spannend waren, wie das heutige Geschehen, jedoch immer wieder die Handlung unterbrochen haben. Dessen ungeachtet waren sie interessant und für das Geschehen wichtig.


    Mein Fazit: Trotz meiner Kritikpunkte hat mir Oliver Plaschkas Fantasyepos sehr gefallen und ich kann ihn guten Gewissens allen Liebhabern komplexer Fantasy weiterempfehlen. Für mich war es das erste Buch dieses Autors, aber das nächste wartet bereits.

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    _Hekate_vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Nur zwei Bücher, die ich gelesen habe, haben 5 Sterne auf Lovelybooks verdient. Das hier ist eines davon.
    Die Magie droht, die Welt zu verlassen...

    Die junge April lebt mit ihrem grausamen Vater zusammen in einem kleinen Dorf, mehr oder weniger sich selbst überlassen, seit ihre Mutter gestorben ist. Ihr Leben erscheint ihr hoffnungslos, bis ihr eines Tages ein Magier erscheint - als einziger glaubt er ihr, dass sie ein Licht sieht, eine zweite Sonne, die sie suchen muss.
    Und als ihre Chance gekommen ist, zögert sie nicht, diese Suche zu beginnen.

    Auch Sarik Isikara Kisikiras (ja, ein Palindrom ;) ), einer der letzten Mächtigen - ein Zauberer - der noch auf dieser Welt ist, ist auf der Suche. Er ist auf der Suche nach seiner Erinnerung und seiner Zukunft. Und auch ihm erscheint seine Lage hoffnungslos. Denn die Magie hat diese Welt verlassen, und was ist schon ein Zauberer ohne Magie?

    Cassiopeia Tial, die Tochter eines Senators, hat ihre gesamte Familie, ihr gesamtes Erbe an einen mysteriösen Mörder verloren. Nichts ist ihr geblieben, außer den Worten des Mörders: "Komm und such mich, wenn du kannst."

    Und zuletzt beginnt auch die Geschichte des Söldners Janner mit einer Suche - er sucht seinen berüchtigten Vater, einen Helden, den er jedoch nie kennenlernen durfte, und er sucht Ruhm und Ehre.

    Wohin die Wege diese vier Figuren führen werden, ist noch unbekannt. Und doch scheint es, als sei ihr Schicksal bereits vor langer Zeit bestimmt worden...

    So viel zur Handlung.

    Zu den Charakteren: In diesem Buch wird mehr Wert auf die Geschichte als auf die Charaktere gelegt, und manche der Charaktere machen auch erst im Laufe des Buches eine Entwicklung durch, die sie dem Leser so nahe bringt. Doch ich verspreche euch: Wenn man sich auf die Geschichte einlässt, wird jeder Leser mindesetens eine Figur finden, mit der er leiden und lachen kann.

    Zum Schreibstil: Wow. Einfach nur wow. Ein Zitat von Christoph Hardebusch zu Oliver Plaschka lautet: "Der Magier unter den deutschen Fantasyautoren", und im Hinblick auf den Schreibstil könnte ich es nicht besser sagen, also belasse ich es einfach dabei ;)

    Nur vor einem möchte ich euch warnen: Wenn ihr dieses Buch lest, wird es euch berühren (und es kann verdammt traurig sein!) und nicht mehr loslassen. Ich hatte mir die Hand verletzt und sollte sie schonen, habe aber trotzdem weiterlesen und weiter in der Leserunde schreiben müssen, ich konnte einfach nicht anders, auch wenns weh getan hat. Und was soll ich sagen: Meiner Meinung nach war's das wert!

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Klett-Cotta_Verlags avatar
    Sommer, Sonne, Lesezeit – Es ist mal wieder Zeit für eine neue Leserunde. Diesmal mit einem spannenden High-Fantasy Titel von Oliver Plaschka »Das Licht hinter den Wolken«. Der Autor Oliver Plaschka wird an der Leserunde teilnehmen – eure Chance alle Fragen, die euch beim Lesen kommen, zu stellen.


    HIER GEHT ES ZUR LESEPROBE


    Infos zum Buch:

    Die Magie scheint die Welt verlassen zu haben. Ein neuer Kaiser sitzt auf dem Thron und jagt die letzten Überlebenden der alten Völker bis an die Grenzen der Welt. Auch die junge April und der Söldner Janner sind auf der Flucht und treffen dabei auf den uralten Zauberer Sarik ...

    Seit ihrer Kindheit träumt die junge April von einem fernen, magieverheißenden Licht, das sie in die Welt hinauslockt. Doch kaum ist sie ihrem Heimatdorf und der Tyrannei ihres Vaters entkommen, gerät sie an den Fealv Janner. Der junge Söldner ist auf der Suche nach seinen Wurzeln und steckt bis über beide Ohren in Schwierigkeiten. Nachdem die beiden in Notwehr einen einflussreichen Mann getötet haben, werden sie endgültig zu Gesetzlosen und geben sich die Namen ihrer Schwerter. Bald schon sind sie für ihre Taten berüchtigt. Ihre Wege kreuzen sich mit denen Sariks, eines verbannten Zauberers, der sich dem Verebben der Magie entgegenstellt. Keiner von den dreien ahnt, dass sie den Lauf der Welt für immer verändern werden ... ganz, wie es das Licht hinter den Wolken will.


    Kurzinfo zum Autor

    Oliver Plaschka, geboren 1975 in Speyer, promovierte an der Universität Heidelberg und arbeitet als freier Autor und Übersetzer. Sein Debüt »Fairwater« wurde 2008 mit dem Deutschen Phantastikpreis ausgezeichnet. Mit seinem zweiten Roman »Die Magier von Montparnasse« erreichte er viele begeisterte Leser phantastischer Literatur.

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    Letzter Beitrag von  OliverPlaschkavor 2 Jahren
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    Weitere Informationen zum Buch

    Pressestimmen

    »Anspruchsvolle Unterhaltung und gerade deshalb absolut lesenswert.«
    Mephisto, September/Oktober 2016

    »“Das Licht hinter den Wolken“ ist hochatmosphärische Fantasy ... Oliver Plaschka hat dabei eine komplexe Welt geschaffen, die den Charme verschiedener Zeiten vereint und in der Phantasie des Lesers lebendig wird.«
    literatopie.de, 3.8.2013

    »Oliver Plaschka ist der Magier unter den deutschen Fantasyautoren.«
    Christoph Hardebusch

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