Oliver Pott

 3,8 Sterne bei 8 Bewertungen
Autor*in von Wissen zu Geld, Sichtbar! und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Prof. Dr. Oliver Pott ist mehrfacher Digital-Gründer, SPIEGEL-Bestseller-Autor und lehrt das Fach Entrepreneurship in Paderborn. Eines seiner Unternehmen hat er kurz nach der Gründung an einen französischen Konzern verkauft. Die Redaktion des »Founder’s Magazin« wählte ihn in die Top-30-Liste der deutschen Unternehmensgründer.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Oliver Pott

Cover des Buches Wissen zu Geld (ISBN: 9783593512686)

Wissen zu Geld

(3)
Erschienen am 07.10.2020
Cover des Buches Sichtbar! (ISBN: 9783593516172)

Sichtbar!

(2)
Erschienen am 17.08.2022
Cover des Buches Communitys (ISBN: 9783593520612)

Communitys

(1)
Erschienen am 16.01.2025
Cover des Buches Raus aus dem Stundenlohn (ISBN: 9783959724241)

Raus aus dem Stundenlohn

(1)
Erschienen am 23.02.2021
Cover des Buches Professionelle IP-Telefonie (ISBN: 9783908491989)

Professionelle IP-Telefonie

(1)
Erschienen am 01.03.2002
Cover des Buches Personal Brands (ISBN: 9783593519579)

Personal Brands

(0)
Erschienen am 04.09.2024
Cover des Buches XML Praxis und Referenz (ISBN: 9783827254856)

XML Praxis und Referenz

(0)
Erschienen am 01.01.1999
Cover des Buches Visible! (ISBN: 9783593517117)

Visible!

(0)
Erschienen am 17.05.2023

Neue Rezensionen zu Oliver Pott

Cover des Buches Communitys (ISBN: 9783593520612)
Olivia_Groves avatar

Rezension zu "Communitys" von Oliver Pott

Olivia_Grove
Von Algorithmus-Diktatur zu digitaler Heimat – Die neue Ära der Communities

„Es sind die ungeschliffenen, manchmal chaotischen Gespräche, die das menschliche Miteinander ausmachen, und die für viele den wahren Wert einer Community darstellen.“ (S. 24) 


„Social Media ist tot“ – eine steile These oder längst überfällig? Oliver Pott und Kathrin Hamann sezieren die toxische Dynamik großer Plattformen und zeigen, warum digitale Communities die Zukunft sind. Ein Buch für alle, die genug von Algorithmus-Diktatur haben und echte Verbindung statt leerer Reichweite suchen. 


Die Sehnsucht nach einer Kultur des Echten, Wahren, Authentischen 


Das Buch vergleicht den Community-Aufbau mit einer Party – ein Bild, das sofort hängen bleibt. Statt eines hektischen Flashmobs, der schnell verpufft, setzen die Autoren auf die Wohnzimmerparty-Strategie: organisches Wachstum, bei dem sich Vertrauen, Werte und Bindungen langsam, aber nachhaltig entwickeln. Dieser Ansatz zeigt, warum echte Communities langfristig erfolgreicher sind als rein auf Reichweite getrimmte Social-Media-Konzepte – ein Perspektivwechsel, der gerade in der heutigen digitalen Welt wichtiger denn je ist. 


Genau hier liegt der Unterschied zwischen Verbindung und bloßer Präsenz, zwischen echtem Austausch und algorithmischer Optimierung. Es geht nicht nur darum, gehört zu werden, sondern darum, Resonanz zu erzeugen – ein Echo in echten Menschen, nicht nur in Datenströmen. 


KI-Algorithmen lieben den Gleichklang des Durchschnittlichen 


„Kreative Risiken, die einzigartige und möglicherweise kontroverse Inhalte hervorbringen könnten, werden minimiert.“ (S. 13-14) 


Die Lektüre thematisiert auch, wie sehr echte, unperfekte Kommunikation von kleinen Unstimmigkeiten, Emotionen und unerwarteten Wendungen lebt – all das, was KI-generierten Texten fehlt. 


KI-Texte sind wie Hochglanz-Werbefotos – technisch perfekt, aber ohne Leben. Sie haben keine Narben, keine Fehler, keine spontanen Gedanken, die in eine völlig unerwartete Richtung abbiegen. Ein menschlicher Text stolpert, lacht über sich selbst, widerspricht sich vielleicht – und genau das macht ihn echt. Die Autoren zeigen, dass es diese kleinen Unsauberkeiten sind, die eine lebendige Kommunikation ausmachen. Perfektion wirkt hier nicht wie ein Ideal, sondern wie ein Alarmzeichen: zu glatt, zu leblos, zu künstlich. 


Fazit: 


Das Buch setzt starke Thesen und zeigt, warum echte digitale Gemeinschaften mehr sind als bloße Reichweite – doch es bleibt nicht immer so pointiert, wie es sein könnte. In der Tiefe hinkt es oft hinter seinen eigenen Ansprüchen her. 


Manche Gedanken drehen sich im Kreis, einige Passagen hätten kompakter sein dürfen. Ironischerweise liest sich das Werk stellenweise so, als hätte es den eigenen Anspruch an lebendige, dynamische Kommunikation nicht ganz erfüllt. Gerade in einem Werk, das sich so entschieden gegen KI-generierte Inhalte positioniert, fällt auf, dass die sprachliche und inhaltliche Dichte nicht immer überzeugt. 


Trotzdem liefert „Communitys“ wertvolle Impulse für alle, die im digitalen Raum nicht nur sichtbar, sondern wirklich präsent sein wollen – und einen Weg zurück zur echten Verbundenheit suchen.

Cover des Buches Wissen zu Geld (ISBN: 9783593512686)
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Rezension zu "Wissen zu Geld" von Oliver Pott

Nora3112
Wissen zu Geld

Eigene Meinung:

Oliver Potts "Wissen zu Geld" ist eine durchaus spannende Lektüre, die mir den ein oder anderen Aha-Effekt bescherte. Aber, der Reihe nach.

Ansprechend finde ich, dass man auf ein Hardcover setzte. Viele der aktuellen Geld- und Business-Ratgeber unterschiedlichster Autoren beschränken sich auf Softcover. Deutliche Wertsteigerung an dieser Stelle, welche aus meiner Sicht auch passend zum Inhalt des Buches umgesetzt wurde. Denn, das Buch beschreibt den Weg das eigene Wissen, wie man Gleiches über die Stufen "Content, Trust, Brand und Authority" veredelt, um den Markt zu erreichen und genau das macht an dieser Stelle das Hardcover ... einfach ein wenig mehr!

Der ersten Teil des Buches "Wissen zu Geld" beschreibt die eben genannten Schritte und macht beispielhaft klar, an welchen Stellen uns dies bereits im täglichen Leben gezeigt wird. Auch einige sehr praktische Hinweise für angehende "Wissens-Verkäufer" waren den ein oder anderen Post-It wert. Was jedoch ebenso auffällig war, ist der sehr reichliche Gebrauch von Anglizismen. Natürlich ist in der digitalen Welt das Englische nicht mehr wegzudenken, aber - ich persönlich - fand es ein wenig zu häufig platziert. Ich mag die deutsche Sprache sehr und finde für "Trust" ist auch "Vertrauen" ein tolles und verständliches Wort.

Der grundsätzliche Schreibstil ist alles andere als platt und wirkt teilweise beinahe ein wenig wissenschaftlich (aber auch mit verstecktem Witz). Meine Schlussfolgerung daraus: Für den Neuling, welcher sich noch nicht wirklich mit dem Online-Business beschäftigt hat, aber hier seine Chance sieht, wird beim Lesen noch dem ein oder andere Fragezeichen gegenüber stehen.

Für bereits gestartete oder vorgeprägte (oder angehende) Online-Unternehmer ist der hohe Startpunkt doch sehr passend und überaus hilf- und lehrreich. Einiges "wusste" man möglicherweise schon, aber hat nie merklich darüber nachgedacht. Für mich eine lohnenswertes Lesevergnügen.

Fazit zu "Wissen zu Geld":


Wer seinem "Wissen-Business" einen neuen "Drive" ( ;-)) geben will oder einfach an der "Veredlungsschraube" seines Produktes drehen mag, sollte dieses Buch lesen. Für Anfänger ist es weniger optimal, da es meiner Meinung nach ein wenig zu hoch einsteigt. Wer jedoch von Beginn an nach dem nächsten Level strebt, sollte "Wissen zu Geld - So machen Sie aus ihrem Know-how ein digitales Business" unbedingt vorher lesen! Alle Anderen werden es ohnehin tun, weil die Verbesserung ein Teil des Erfolges ist!

Cover des Buches Sichtbar! (ISBN: 9783593516172)
Olivia_Groves avatar

Rezension zu "Sichtbar!" von Oliver Pott

Olivia_Grove
Wer nicht sichtbar ist, existiert nicht?

Prof. Dr. Oliver Pott ist mehrfacher Digital-Gründer und Bestseller-Autor. Zusammen mit Jan Bargfrede, der als Chefstratege Digitalisierung mit ihm zusammenarbeitetet, haben sie mit "Sichtbar!" ihr mittlerweile drittes gemeinsames Buch veröffentlicht.

"Insbesondere im Bereich von Social Media werden Sichtbarkeit und Geschäftserfolg häufig von außen betrachtet synonym verstanden, [...]". (S. 17)


Wer nicht sichtbar ist, existiert nicht?

Du kennst es auch ... Auf jedem Screen blitzen dir schallende Werbesnacks entgegen. Diesmal zeigt das Autorenduo Pott und Bargfrede, wie man sich als Entrepreneur oder Unternehmen wirklich nachhaltig sichtbar im digitalen Dschungel positioniert.

Dabei erfahren wir nicht nur, "dass rein technische Qualität heute gar kein Erfolgsfaktor mehr ist, wenn die inhaltliche Qualität hoch genug ist und der Zuschauer intensiv an die neuen Sichtbarkeitskanäle angebunden wird" (S. 26) – sondern bspw. auch, was smarte, wertlose oder gar toxische Sichtbarkeit ist.

Außerdem lernen wir als Leser, wie man die eigene Geschichte schreibt, denn "Marken bilden sich vor allem aus Geschichten und lang andauernder Sichtbarkeit, die beide Zeit benötigen, um zu entstehen." (S. 162)

Eine Mixtur aus wissenschaftlichen Fakten und jeder Menge Praxisbeispielen macht in diesem Buch auch unerfahrenen Neulingen unter den Marketern das Thema Sichtbarkeit zugänglich.

Einen Stern Abzug gibt es von mir, weil ich persönlich tatsächlich mehr brandneue Onlinemarketer-Wissensimpulse erwartet habe oder auch eine gewagte Vision in die Zukunft.

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