Oliver Sacks Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte

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Inhaltsangabe zu „Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte“ von Oliver Sacks

Ein Musikwissenschaftler tätschelt Hydranten, weil er sie für spielende Kinder hält. Eine 90jährige Frau bekommt plötzlich wieder Appetit auf junge Männer. Ein Student kann eine Zeitlang riechen wie ein Hund – und vermißt es, als es vorbei ist: Eine winzige Hirnverletzung, ein kleiner Tumult in der cerebralen Chemie, und Menschen geraten in eine andere Welt, in die Gesunde nicht vordringen. Oliver Sacks’ Bestseller erzählt von ihnen in 24 faszinierenden Fallgeschichten.

'Oliver Sacks hat die medizinische Fallstudie
zur literarischen Kunstform erhoben.'
DER SPIEGEL

Wie der menschliche Geist funktioniert, erkennt man wohl am besten, wenn gewisse Dinge nicht mehr funktionieren. Wer den Menschen kennenlern

— PhilippWehrli

Schönes Buch,für all diejenigen, die sich für neurologische Phänomene interessieren. Eine Mischung aus Erzählerisch-Sachlichem Roman!

— Julia_20

Ein exzellentes Sachbuch mit romanhaften Zügen! Für alle die sich für neurologische Fälle interessieren absolut empfehlenswert.

— RoteChiliSchote

Interessante Fälle und jede Menge uninteressante Psychoanalyse

— maggiterrine

Lustig-truarige Fallgeschichten

— hurenkind

Großartige neurologische Fallbeispiele, die zum Nachdenken anregen.

— NicolasDierks

Spektakuläre, oft auch kuriose medizinische Fallgeschichten, verständlich und mitfühlend erzählt.

— Zachanassian

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  • 24 skurrile Fallbeschreibungen aus dem Tagebuch eines Neurologen

    Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte

    PhilippWehrli

    26. September 2017 um 15:43

    Obwohl ich mich schon lange mit Sinnestäuschungen, mit der Gehirnforschung und mit Theorien über das Bewusstsein befasst hatte, wurde mir erst mit diesem Buch klar, wie viel ich ständig als selbstverständlich voraussetzte. „Ich glaube, was ich gesehen habe“, dachte ich etwa. Und realisierte nicht, dass mein Gehirn mir eine komplette Welt vorgaukeln konnte. Der Neuropsychologe Oliver Sacks beschreibt eine Reihe skurriler Fälle aus seiner Praxis und führt uns dabei vor Augen, wie zerbrechlich das menschliche Bewusstsein doch ist.Ein Mann mit gesunden Augen und überdurchschnittlicher Intelligenz verliert nach und nach seine Fähigkeit Bilder wahrzunehmen, ohne dies selber zu bemerken. Er kann zwar noch winzige Details sehen und erkennen, kann aber seinen Fuss nicht mehr von seinem Schuh unterscheiden. Beim Abschied streckt er statt dem Arzt einer Standuhr die Hand hin. Und als er den Hut aufsetzen will, greift er nach dem Kopf seiner Frau. Ab und zu scheint er sich über einen seiner Missgriffe zu amüsieren, aber er bemerkt nicht, dass er praktisch nichts mehr sieht.Ein anderer Mann erwacht und stellt entsetzt fest, dass „jemand wohl als Scherz ihm ein fremdes Bein in sein Bett gelegt hat.“ Er will das Bein loswerden und wirft es aus dem Bett. Dabei fällt er selbst heraus und bemerkt entsetzt, dass „das Bein am Körper angewachsen ist.“Eine Frau verliert nach einem Hirnschlag die gesamte linke Seite der Welt. Sie sieht diese Welt nicht mehr und kann sich auch nicht mehr daran erinnern. Wenn sie etwas vermisst, dreht sie sich so lange nach rechts, bis der vermisste Gegenstand auftaucht. Denn nach links drehen, nach dieser Seite, die es gar nicht gibt, das kann sie nicht. Wenn sie einen ihr bekannten Platz beschreiben muss, beschreibt sie alle Häuser auf der rechten Seite und ist überzeugt, den Platz vollständig beschrieben zu haben. Bittet man sie aber, sich in Gedanken umzudrehen, so kann sie kurz darauf all die Häuser beschreiben, die sie eben erst vergessen hatte. Dafür sind ihr diejenigen entglitten, die sie eben erst aufgezählt hatte.Umgekehrt bemerken wir wohl viele Dinge nicht, die unsere Sinne eigentlich wahrnehmen könnten. Eindrücklich zeigt dies der Fall ‚Hundenase’. Ein Mann erhält als Nachwirkung von Drogen einen übermenschlich feinen Geruchssinn. Er erkennt seine zwanzig Mitpatienten am Geruch, kann ihre Gefühle – Angst, Zufriedenheit, sexuelle Erregung – wie ein Hund riechen. Oliver Sacks erzählt unterhaltsam und genussvoll all die skurrilen Details von 24 seiner Patienten. Sorgfältig beschreibt er, was diese wahrnehmen und wie es sich auf ihren Alltag auswirkt. Über die neurologischen Grundlagen oder über die Theorien zu den Krankheiten berichtet er nichts. Wie die Menschen therapiert werden, erfährt man nicht. Es geht Sacks nur um das Phänomen. Dennoch begreift man beim Lesen ungeheuer viel von der menschlichen Natur. Wie der menschliche Geist funktioniert, erkennt man wohl am besten, wenn gewisse Dinge nicht mehr funktionieren. Wer den Menschen kennenlernen will, muss dieses Buch lesen! 

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    • 2
  • Neurologische Fälle romanhaft dargestellt

    Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte

    RoteChiliSchote

    Oliver Sacks stellt in seinem Buch 'Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte' von ihm erlebte Fallgeschichten in seinem Beruf als Neurologe vor.  Um folgen zu können, ist es nicht unbedingt erforderlich, dass man medizinische Kenntnisse über das Gehirn und seine Bestandteile mitbringt, denn Sacks versteift sich nicht auf medizinisches Fachsimpeln und schiebt Erklärungen in Nebensätzen ein, oder erläutert sie knapp im Glossar. Für eine so komplexe und weitreichende Thematik ist die Frage des Verständnisses, meiner Ansicht nach, ausgezeichnet gelöst worden.  Das Buch ist in vier Abschnitt geteilt: Ausfälle, Überschüsse, Reisen und die Welt der Einfältigen. In jedem der Abschnitte sammeln sich Fallgeschichten mit ähnlichen neurologische Ursachen. In 'Überschüsse' beispielsweise, wird von Patienten berichtet, die unter den Folgen eines Überschuss von Neurotransmittern leiden.  Die einzelnen Schicksale werden in 10-25 Seiten dargestellt und dadurch ist das Buch sehr gut lesbar. Man kann auch einfach einen Fall überspringen und einen anderen lesen, da diese nicht aufeinander aufbauen, wohl aber an einigen Stellen aufeinander Bezug nehmen oder verglichen werden. Das stört allerdings nicht und man kann trotzdem weiter folgen. Eher hinderlich für das Leseverständnis ist die Bezugnahme auf vorherige Bücher Sacks'. Aber auch das ist nicht so schlimm, dass es das Buch für mich abwerten würde.  Fasziniert hat mich, dass Sacks neben der medizinischen Darstellung seiner Patienten, auch ihre Persönlichkeiten hervorhebt und mit dem Erfolg oder Misserfolg der Therapie verknüpft. Es wird nicht nur die Krankheit als solche betrachtet, sondern der Mensch mit seiner Geschichte dahinter.  Dadurch bekommen die Einzelschicksale oft noch eine ganz andere Facette hinzugefügt. Manches mal eine traurige, ein anderes mal eine fast heitere. 5 Sterne vergebe ich aufgrund der guten Lesbarkeit einer sehr schwierigen und komplexen Thematik, des geradezu liebevollen Schreibstils und der außergewöhnlichen, ganzheitlichen Betrachtung der Patienten. 

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    • 2
  • Kleine interessante Neurologie-Vorlesung

    Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte

    maggiterrine

    18. March 2015 um 10:39

    Auf das Buch "Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte" von Oliver Sacks bin ich durch meine Wahrnehmungspsychologie-Vorlesung aufmerksam gemacht worden. Danach vergingen zwar noch ein paar Jahre, bis ich es endlich gekauft und gelesen habe, aber immerhin. Das Buch lag in der Psychologie-Abteilung der Buchhandlung und nachdem ich die ersten 2 Kapitel gelesen habe, wusste ich plötzlich auch warum das Buch nicht einfach bei den "interessanten Sachbüchern" lag. Denn auch wenn das Buch sehr eindrücklich interessante Phänomene der Neurologie und Psychiatrie beschreibt, ist es doch sehr fachlich und baut nicht nur immer wieder auf neurologischem Fachwissen auf sondern bezieht sich auch immer wieder auf vorangegangene Bücher des Autors. Das erinnert einen dann doch schon ziemlich an eine Vorlesung, bei der man besser mitschreiben sollte weil man sich das bis zur Prüfung eh nicht alles merken kann... Zusätzlich ist das Buch auch noch sehr tiefenpsychologisch geprägt, was mir (da ich nun mal eher die verhaltenspsychologische Richtung präferiere) alles ein wenig zu schwammig vorkommt. Aber das stört bestimmt auch nur eine kleine Gruppe von Fachchinesen... Letztendlich sind die beschriebenen Fälle immer noch hochspannend und lassen sich super zum Gesprächsthema machen. Das Lesen dieses Buches ist also immer noch empfehlenswert, wenn auch nicht ganz einfach.

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  • Rezension zu "Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte" von Oliver Sacks

    Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte

    Moosi

    25. January 2013 um 15:24

    In den 1980er Jahren führt Oliver Sacks in seinem Buch „Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselt“ eine Reihe von Patienten auf, denen eine neurologische Erkrankung wiederfahren ist. Da wäre z.B. ein Mann, der nachts aufwacht und ruft, ein fremdes Bein läge in seinem Bett, woraufhin er es energisch hinauswirft. Völlig verwundert findet er sich selbst einen Moment später auf dem Fußboden wieder. Ein anderer Mann ist mit seiner Erinnerung im II. Weltkrieg verblieben. Nichts in der Welt kann ihn davon überzeugen, dass seither bereits Jahrzehnte vergangen sind. Dies sind nur zwei Beispiele von Sacks im wahrsten Sinne des Wortes wunderbaren Patienten. ~ Sacks beschreibt jede Fallstudie in einer fachlichen, aber eingängigen Sprache, sodass auch fachfremde Interessierte Eingang zur körperlichen und geistigen Lage der Patienten finden. Die einzelnen Fallstudien sind in kleineren Kapiteln berichtet, sodass man Fall für Fall lesen kann, ohne den Faden durch zu große Kapitel zu verlieren. ~ Fazit: Ein MUSS für alle (Hobby-)Neurowissenschaftler! Und auch alle ansatzweise Interessierten sollten das Buch lesen. Es kann einen in der persönlichen Sicht der Dinge nur bereichern.

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  • Was bedeuten Gesichter für euch?

    Die Sprache der Schatten

    SusiGo

    Hallo, in meinem neuen Roman "Die Sprache der Schatten" geht es unter anderem um Gesichtsblindheit, ein Thema, das ich vor einigen Jahren in einem Spiegel-Artikel entdeckt habe. Ich war ganz fasziniert, weil ich nicht wusste, dass es so etwas gibt. Gesichtsblindheit oder Prosopagnosie ist die Unfähigkeit, sich Gesichter zu merken und Menschen daran wiederzuerkennen. Findet ihr das auch interessant? Wie würdet ihr euch fühlen? Wie kommuniziert man, wenn man aus dem Gesicht nichts herauslesen kann? Ich bin gespannt auf eure Beiträge.

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    • 15
  • Rezension zu "Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte" von Oliver Sacks

    Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte

    rumble-bee

    Dieses Sachbuch, das sich schon halb auf einer Gratwanderung hin zu einer literarischen Kurzgeschichtensammlung befindet, war mir schon länger ein Begriff. Jetzt, wo ich es endlich gelesen habe, kann ich sehr gut verstehen, warum es außerdem Eingang in das „Buch der 1000 Bücher“ gefunden hat! Einfach einzuordnen ist es jedenfalls nicht, vereint es doch Elemente aus Fallstudie, Melodram, Geschichte und philosophischer Betrachtung. In der breiten Öffentlichkeit dürfte der Autor, Oliver Sacks, ein britisch-amerikanischer Neurologe, durch ein anderes Werk noch viel bekannter sein; nämlich durch „Awakenings – Zeit des Erwachens“, ebenfalls ein Sachbuch, das allerdings in seiner verfilmten Form (mit Robert De Niro und Robin Williams) zu Weltruhm gelangte. Im „Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte“ haben wir es nun nicht mit einem, sondern gleich 20 Fällen von neurologischen Absonderlichkeiten zu tun. Die „Geschichten“, wie man sie eigentlich nennen müsste, umfassen eine beeindruckende Spannbreite menschlicher Erfahrung, und der Autor versteht es sehr geschickt, anhand dieser teils verstörenden, teils dramatischen Fehlentwicklungen aufzuzeigen, was Menschlichkeit überhaupt ausmacht – und wo, wenn überhaupt, die Grenze zwischen Gesundheit und Krankheit liegt. Die Fälle sind 4 verschiedenen Bereichen zugeteilt, in die das Buch gegliedert ist: „Ausfälle“, „Überschüsse“, „Reisen“ und „Die Welt der Einfältigen“. Oliver Sacks macht das Buch nicht nur durch seinen sehr lesbaren Schreibstil zugänglich, sondern auch durch sein Bemühen um fachliche Genauigkeit. Jedem Abschnitt ist eine Einleitung vorangestellt, in der der Forschungsstand sowie die eigene Meinung (!) des Autors zum jeweiligen Themengebiet präzise referiert wird. Ferner endet jede (!) Fallbeschreibung mit einem Nachwort, in welchem der Leser Ausblicke auf den weiteren Verlauf der Krankengeschichte, oder aber weiterführende Gedanken zu ähnlichen Fällen erhält. Diese Beschreibung macht zunächst einen sehr nüchternen Eindruck, nicht wahr? Aber dem möchte ich unbedingt widersprechen! Ich würde jedem Leser, der auch „Awakenings“ faszinierend fand, und der sich auch nur entfernt für die Funktionsweise des menschlichen Geistes und Gehirns interessiert, dringend zur Lektüre dieses Buches raten! Man wird eben nicht nur informiert, sondern, so tragisch es teilweise auch ist, blendend unterhalten, zum Nachdenken angeregt, und in seiner eigenen Weltsicht gründlich aufgerüttelt. Die besondere Leistung des Autors besteht eben darin, dass er alle seine Patienten zuallererst als Menschen wahrnimmt und porträtiert, nicht als „Fälle“. Obwohl die Geschichten unterschiedlich lang sind, nimmt sich Sacks in jedem Falle Zeit, dem Leser seine Bekanntschaft mit der fraglichen Person von Anfang an zu schildern. Er lässt auch Fragen und Bedenken nicht aus, sowie diejenigen Stellen, an denen selbst die Medizin nicht weiter wusste. Und siehe da – so manches Mal haben die Betroffenen selbst einen nicht unerheblichen Teil zum Ausgang ihrer eigenen Geschichte beigetragen. Teils machten sie Vorschläge zu ihrer eigenen Behandlung, teils wehrten sie sich sogar dagegen, ihrer „neuen Fähigkeiten“ wieder beraubt zu werden! Diese Stellen zählen mit zu den eindringlichsten des ganzen Buches, weil hier deutlich wird, dass Glück und Wohlbefinden nicht immer in der Kategorie des „Normalen“ und „Gesunden“ messbar sind. Man erfährt so „ganz nebenbei“ eine unglaubliche Fülle an medizinischem Fachwissen, und den damaligen Forschungsstand – das Buch erschien zuerst 1985. Es werden so unterschiedliche Gebiete behandelt wie der Verlust des Körpergefühls oder des halben Gesichtsfeldes, der Verlust der Fähigkeit zum Wiedererkennen menschlicher Gesichter (deswegen die Verwechslung zwischen Frau und Hut!), Radio-Hören im eigenen Kopf, das Steckenbleiben in einer bestimmten Zeit, das Tourette-Syndrom, sowie Autisten mit besonderen Fähigkeiten (besonders Zahlen und Musik). Gleichzeitig liegt hier mein einziger Kritikpunkt an dem Buch, weswegen ich auch nur 4 Sterne verleihe und nicht 5: so manches Mal hat man doch den Eindruck, der Autor habe eine Lobhudelei auf in Fachkreisen berühmte Kollegen verfasst – denn die erwähnt und zitiert er ausführlich. Das sollte aber wirklich niemanden davon abhalten, zu diesem Buch zu greifen! Der Stil ist ganz ähnlich wie bei Ferdinand von Schirach, und ich möchte nicht ausschließen, dass dieser Autor sich bei Oliver Sacks inspiriert hat. Die Methode ist dieselbe: echte Fälle in eine flüssig lesbare und dramatisch wirkungsvolle Form zu bringen, die einen großen Leserkreis anspricht und gleichzeitig literarisch wertvoll ist.

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  • Rezension zu "Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte" von Oliver Sacks

    Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    27. July 2010 um 15:03

    "Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte" ist ein weiteres Buch von Oliver Sacks, in dem der in den USA praktizierende Neurologe Patienten mit kuriosen Störungsbildern beschreibt. Auch mit diesem Buch ist Oliver Sacks wieder ein unterhaltsames medizinisches Buch gelungen, auch wenn das Buch durchaus wissenschaftliches Niveau hat und ich einiges inhaltlich oder aufgrund der verwendeten Fachbegriffe nicht so ganz verstanden hab. Meinem Lesevergnügen tat dies keinen Abbruch. Oliver Sacks ist ein britischer Neurologe, der aber in den USA arbeitet. Sein Hauptgebiet (in der Literatur) sind Patienten, die aufgrund von Hirnschädigungen sehr seltene, auffallende, fast schon kurios anmutende Störungsbilder aufweisen. So finden sich in diesem Buch ein Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte, Patienten, die ihr Bein als nicht mehr dem Körper zugehörig wahrnahmen, Tourette-Patienten und autistische Künstler. Das Buch gliedert sich in 24 Titel; im Anhang finden sich allgemeine Literaturhinweise, Glossar und Register. Dies ist mein zweites Buch von Oliver Sacks. mir persönlich gefiel dieses etwas besser als "Der einarmige Pianist", da es sich flüssiger lesen lässt und abwechslungsreichere Geschichten erzählt. Dreieinhalb Sterne mit leichter Tendenz zum vierten.

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  • Rezension zu "Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte" von Oliver Sacks

    Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte

    anna.wolke

    28. July 2009 um 09:36

    Was der Kopf uns doch für Tricks spielen kann! Einfühlsam und leicht verständlich erläutert Oliver Sacks hier in 20 Fällen die unglaublichsten Kuriositäten der Neurologie. Ein MUSS für jeden angehenden Mediziner und Neurologie-interessierten!

  • Rezension zu "Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte" von Oliver Sacks

    Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte

    Zoe

    10. September 2008 um 14:24

    Sehr interessant und informativ. Empfehlenswert!

  • Rezension zu "Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte" von Oliver Sacks

    Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte

    chupps

    30. November 2007 um 00:23

    Nicht nur was für Hobbypsychologen. Sehr interessant, was in den Abgründen unseres Hirns alles entstehen kann

  • Rezension zu "Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte" von Oliver Sacks

    Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte

    HarryIlle

    14. June 2007 um 20:44

    Spannende, unfassbare, verstörende Fälle von Menschen, die neurologische Besonderheiten aufweisen. Erklärt ziemlich viel über das Bewusstsein des Menschen und gibt eine Ahnung davon, wie es sich lebt, wenn man "geistige Behinderungen" hat. Wer Oliver Sacks nicht kennt zund das Buch nur des Covers wegen liest, würde es Buch vielleicht für einen satirischen Roman halten. Es ist aber eine populär und anekdotisch geschriebene Sammlung der außergewöhnnlichsten Fälle seiner Klienten/Patienten. Und die sind wirklich lesenswert.

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