Oliver Schütte

 3.4 Sterne bei 38 Bewertungen

Alle Bücher von Oliver Schütte

Oliver SchütteMetropolis Berlin - Die Rote Burg
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Metropolis Berlin - Die Rote Burg
Metropolis Berlin - Die Rote Burg
 (23)
Erschienen am 19.05.2015
Oliver Schütte»Schau mir in die Augen, Kleines«
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
»Schau mir in die Augen, Kleines«
»Schau mir in die Augen, Kleines«
 (7)
Erschienen am 29.04.2010
Oliver SchütteAngel Island - Die Halloween-Anthologie
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Angel Island - Die Halloween-Anthologie
Angel Island - Die Halloween-Anthologie
 (6)
Erschienen am 08.10.2014
Oliver SchütteDie Kunst des Drehbuchlesens
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Die Kunst des Drehbuchlesens
Die Kunst des Drehbuchlesens
 (2)
Erschienen am 01.08.2009
Oliver SchütteFernsehen ist tot - Es lebe das Geschichtenerzählen
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Fernsehen ist tot - Es lebe das Geschichtenerzählen
Oliver SchütteDie Rote Burg
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Die Rote Burg
Die Rote Burg
 (0)
Erschienen am 10.09.2015

Neue Rezensionen zu Oliver Schütte

Neu
DarthEnis avatar

Rezension zu "Metropolis Berlin - Die Rote Burg" von Oliver Schütte

Ermittlungen in der Höhle des Löwen
DarthEnivor 7 Monaten

Der Autor Oliver Schütte hat mit seinem Debüt-Roman "Die Rote Burg" einen soliden Grundstein für eventuelle weitere Veröffentlichungen gelegt. Leider sind mir jedoch einige Schwächen ins Auge gesprungen, weshalb ich leider nur zwei von fünf Sterne vergeben kann.

Nun erst einmal so viel zur Geschichte:

Der Kriminalkommissar Martin Forster muss in einem außergewöhnlichen Mordfall ermitteln: Ein Unbekannter wurde einem Löwen im wahrsten Sinne zum Fraß vorgeworfen. Weder Ausweise noch sonstige Papiere sind bei der Leiche zu finden und auch sonst lassen sich keine Rückschlüsse auf die Person ziehen. Doch Martin Forster gibt so schnell nicht auf und geht verbissen auf die Jagd nach dem Täter, der das Opfer mit dieser außergewöhnlichen "Mordwaffe" bestialisch ermordet hat ...

Mehr werde ich zur Geschichte nicht verraten, da diese allein von den Ermittlungen geprägt wird und ich anderen Lesern nicht die Spannung nehmen möchte.

Der Protagonist wirkt im ersten Moment sehr sympathisch. Meiner Meinung nach wurde vom Autor jedoch krampfhaft versucht, Martin möglichst "cool" rüberzubringen, weshalb ich zum Ende des Buches nur noch eine neutrale Haltung gegenüber dem Protagonisten hatte. Ich konnte mit ihm weder mitfiebern noch hat es mich interessiert, was er in seinem Privatleben macht. Das ist sehr schade, da der Protagonist in solch einem Krimi doch eine sehr bedeutende Rolle einnimmt. Die Nebencharaktere konnten mich ebenfalls nicht für sich gewinnen, da sie recht blass rüberkommen und klischeebehaftet sind. Wenn schon nicht die Charaktere überzeugen können, kann es vielleicht der Kriminalfall?

Die Antwort lautet Nein. Der Fall an sich ist interessant und man ist gespannt, wie Martin die Leiche - wie es scheint ohne den geringsten Hinweis - identifizieren kann. Mir persönlich gab es im Laufe der Ermittlungen zu viele Zufälle und die potenziellen Täter waren so langweilig und blass dargestellt, dass ich überhaupt keine Motivation zum Mitraten hatte. Die Spannung ließ auch zügig nach, da Martin von einem Verdächtigen zum Nächsten rennt und so kein Nervenkitzel aufkommt. Die Auflösung war vorhersehbar und hat mich dadurch ziemlich enttäuscht.

Gut gefallen hat mir die Atmosphäre des Buches. Man spürt jederzeit, dass die Geschichte 1926 spielt. Es werden sehr viele Orte Berlins erwähnt, die man anhand einer im Buch abgedruckten Karte verfolgen kann.

Ich empfehle "Die Rote Burg" jedem, der eine Kriminalgeschichte im frühen Berlin lesen möchte. Wer keine große Spannung und allzu interessante Charaktere erwartet, der wird mit dem Roman gut unterhalten.

Kommentieren0
0
Teilen
kassandra1010s avatar

Rezension zu "Metropolis Berlin - Die Rote Burg" von Oliver Schütte

Die goldenen Zwanziger....
kassandra1010vor 3 Jahren

Die goldenen Zwanziger bringen Martin Forster ganz schön in Bedrängnis. Während in Berlin der Champagner und das Kokain in Strömen fließt, wird ein Dealer in einem Löwenkäfig zerfetzt. Forster wird auf den Fall angesetzt aber die Ermittlungen verlaufen im Sand. Erst als sich die Wahrsagerin Rhea einschaltet, gelingt es Forster einen Schritt vorwärts zu machen.

 

Forster wird ein neuer Fall aufgebrummt und dennoch ermittelt er im Ringer- und Drogenmillieu weiter und kommt somit dem Mörder über einige Umwege auf die Spur.

 

Ein gut gestrickter Krimi im Berlin der Zwanziger Jahre, mit einem klassischen Kommissar ohne Laster und mit einem kuchenverliebten Boss, der einem einen guten Einblick in das damalige Leben in der heutigen Hauptstadt gibt.

 

Kommentieren0
4
Teilen
L

Rezension zu "Metropolis Berlin - Die Rote Burg" von Oliver Schütte

Macho-Kommisar, aber guter Fall
Lealein1906vor 3 Jahren

Skrupellos, von sich überzeugt und ein Macho. Die Hauptfigur wird mir ein bisschen zu heroisch dargestellt. Während bei vielen anderen Figuren zunächst die negativen Eigenschaften genannt werden, werden bei Martin die positiven in den Vordergrund gestellt. Und am Ende ist er natürlich der verletzte Held. Das führt leider dazu, dass mir die Hauptperson auch im Laufe des Romas nicht sympathischer wird, was die ganze Geschichte leider etwas runterzieht. Den Fall jedoch finde ich gut entwickelt. Die Sache mit dem „jemanden den Löwen zum Fraß vorwerfen“ gefällt mir gut, es ist kein „normaler“ Mordfall. Und ich persönlich habe auch noch nie einen Krimi gelesen, wo dies der Fall war (allerdings lese ich auch lieber Romane und Fantasy). Das Berlinerisch, wenn gewisse Personen befrag werden ist ja am Anfang ganz lustig und passend, aber irgendwann wird mir der Dialekt zu viel, gerade wenn es längere Passage werden. Der Autor wollte sicher mehr Authentizität erreichen, aber bei wirkt es nicht. Die Sache mit der Wahrsagerin finde ich ein bisschen realitätsfern. Dass ausgerechnet sie nun entscheidende Hinweise gibt finde ich einem Kriminalroman, in dem Fälle aufgrund von Fakten und menschlichem Spürsinn gelöst werden, nicht zuträglich. Warum mitten in der Geschichte auf einmal ein zweiter bzw. dritter Teil beginnt, obwohl weder ein neuer Ort, eine neue Zeit oder irgendetwas anderes eingeführt wird, außer die Fortführung der Geschichte, ist irritierend und eher sinnlos. Dennoch gefällt mir die Kulisse wirklich sehr gut, auch die Beschreibung der verschiedenen Etablissements, die besucht werden. Die Auflösung des Falles ist nicht schlecht, es gibt einige Verdächtige und bleibt bis zum Ende spannend. Die Links die am Anfang der Leseprobe so schön angepriesen werden konnten nicht geöffnet werden, wie beschrieben, waren aber dann am Ende zum Teil angefügt.

Kommentieren0
3
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 52 Bibliotheken

auf 6 Wunschlisten

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks