Oliver Schütte

 3,6 Sterne bei 60 Bewertungen
Autor von Metropolis Berlin - Die Rote Burg, Tödlicher Schnitt und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Oliver Schütte

Oliver Schütte arbeitet seit 1986 als Autor und seit 1990 auch als Dramaturg. Für sein erstes Drehbuch „Koan“ erhielt er 1988 den Deutschen Drehbuchpreis. 1995 gründete er die Weiterbildungsinstitution Master School Drehbuch, die er bis Ende 2008 leitete. Im Jahr 1995 begann auch seine umfangreiche Lehrtätigkeit im In- und Ausland. 2013 gründete er die Filmproduktion tellfilm Deutschland mit Sitz in Berlin. Heute arbeitet Oliver Schütte als Spezialist für das Geschichtenerzählen als Dramaturg, Dozent an internationalen Filmhochschulen, Publizist und Produzent. Er ist Gründungsmitglied der Deutschen Filmakademie.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Die Kunst der Drehbuchentwicklung (ISBN: 9783744519847)

Die Kunst der Drehbuchentwicklung

Erscheint am 06.10.2022 als eBook bei Herbert von Halem Verlag.

Alle Bücher von Oliver Schütte

Cover des Buches Metropolis Berlin - Die Rote Burg (ISBN: 9783732501823)

Metropolis Berlin - Die Rote Burg

 (24)
Erschienen am 19.05.2015
Cover des Buches Tödlicher Schnitt (ISBN: 9783732569687)

Tödlicher Schnitt

 (14)
Erschienen am 01.09.2019
Cover des Buches »Schau mir in die Augen, Kleines« (ISBN: 9783867642002)

»Schau mir in die Augen, Kleines«

 (7)
Erschienen am 29.04.2010
Cover des Buches Angel Island - Die Halloween-Anthologie (ISBN: 9783404170753)

Angel Island - Die Halloween-Anthologie

 (7)
Erschienen am 08.10.2014
Cover des Buches Die Netflix-Revolution (ISBN: 9783038765257)

Die Netflix-Revolution

 (4)
Erschienen am 25.09.2019
Cover des Buches Die Kunst des Drehbuchlesens (ISBN: 9783867641975)

Die Kunst des Drehbuchlesens

 (3)
Erschienen am 01.08.2009
Cover des Buches Die Kunst der Drehbuchentwicklung (ISBN: 9783744519847)

Die Kunst der Drehbuchentwicklung

 (0)
Erscheint am 06.10.2022

Neue Rezensionen zu Oliver Schütte

Cover des Buches »Schau mir in die Augen, Kleines«: Die Kunst der Dialoggestaltung (Praxis Film) (ISBN: 9783744519984)Olivia_Groves avatar

Rezension zu "»Schau mir in die Augen, Kleines«: Die Kunst der Dialoggestaltung (Praxis Film)" von Oliver Schütte

Dialoge sollten Ausdruck eines Kampfes sein – Argumente, wie in einem Schwertduell
Olivia_Grovevor 5 Monaten

Dieses Werk ist für mich ein Must-read für jeden Autoren, nicht nur für Drehbuchautoren. In dieser tiefgreifenden Lektüre lernen wir alle kostbaren Aspekte des Schreibhandwerks, spezialisiert auf die Kunst der Dialoggestaltung. Was wohl das wichtigste Element darstellt, denn ein schlechter Dialog wird immer bemerkt. Wir erfahren, wie wir gute Dialoge in sehr gute Dialoge voller Kraft, Dynamik und Tiefe verwandeln können. Auf jeder einzelnen Seite des Praxisbuchs habe ich wertvolle Impulse entdeckt, die ich mir direkt markiert habe.


Was dieses Buch für mich besonders macht: Eine Flut von Dialogszenen – bspw. aus "Django Unchained" (Quentin Tarantino), "Fargo" (Joel & Ethan Coen) oder "Silver Linings" (David O. Russell) – dienen uns als exzellente Beispiele. Diese Original-Szenen werden größtenteils in ihrer Originalsprache Englisch zitiert, weil der Rhythmus, die Wortwahl und der Satzbau das Entscheidende sind. (Die Übersetzungen der englischsprachigen Texte kann man im Internet downloaden.) Beim Drehbuch- und Dialoganalysieren geht es wie in der Malerei nicht darum, die Meister zu kopieren, sondern ihr Handwerk und ihre künstlerischen Ausdrucksformen zu lernen.

Doch das Fachbuch taucht nicht nur in die Welt der Dialoge ab, denn um diese überhaupt wirkungsvoll zu gestalten, braucht es lebendige, authentische Charaktere. Um sie zu konzipieren, ist es ratsam, keine Biografien, sondern Autobiografien zu schreiben, in der die Figur selbst eine persönliche Einschätzung ihres eigenen Lebens mit emotionalen Kommentaren versieht. Zusätzlich kann man mit seinen Protagonisten Interviews führen. Darin sollte es weniger um die Lieblingsfarbe gehen, sondern eher um ihr Seelenleben, z. B. ihr größtes Unglück. Dabei orientiert man sich am investigativen Journalismus oder am psychologischen Gespräch, so der Autor.


Außerdem erfahren wir in »Schau mir in die Augen, Kleines« nützliche Tipps zum Subtext, Szenenaufbau, Nachklangszenen, Dialogtechniken, Dynamik, Metaphern, Klischeefalle und auch über erzählerische Strategien beim Voice-over. Dafür zeigt uns Oliver Schütte Fallbeispiele für die Verwendung von Voice-over u. a. aus "Berlin Alexanderplatz", "House of Cards" oder "American Beauty".

Bis zum Ende habe ich die Passagen mit eifrigem Wissensdurst und Spannung studiert, die allesamt inspirierend und horizonterweiternd sind. Von mir gibt es dafür eine absolute Leseempfehlung, sowohl für Profis als auch Newcomer.

Der Autor wünscht sich, dass sein Werk nach dem Lesen nicht im Schrank verschwindet, sondern uns als Handbuch für die tägliche Arbeit an unseren Büchern dient. Ich persönlich bin begeistert von dem Wissensinput und werde das Praxisbuch immer wieder gern zur Hand nehmen, um wertvolle Inspirationen darin zu entdecken.

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Cover des Buches Die Netflix-Revolution (ISBN: 9783038765257)Paperboats avatar

Rezension zu "Die Netflix-Revolution" von Oliver Schütte

Fernsehen war gestern, Streaming ist heute
Paperboatvor 2 Jahren

„Die Netflix Revolution“ zeigt den Werdegang der bewegten Bilder von den ersten Filmvorführungen ins goldene Zeitalter des Kinos und über das Fernsehen bis in die Möglichkeiten der heutigen Streaming-Dienste.

Für jemanden wie mich, die noch mit linearem Fernsehen aufgewachsen ist und sogar noch das berühmte Testbild kennt, ist das von Oliver Schütte zusammengetragene Panorama des Films ein interessantes Werk, das dokumentiert, wie sich seit einigen Jahren die Art wie wir Serien und Filme sehen vollkommen verändert.
Man bekommt einen Überblick über Spezialisierung und Konkurrenz der verschiedenen TV-Sender anhand der US- und der heimischen deutschen Sender, wie die Streaming-Dienste aus (Versand-)Videotheken entstanden sind, über die Gründer und ihre Ideen/Intentionen und die Algorhythmen, die sie verwenden, um unser Konsumverhalten vorauszusagen.

Ich konnte mich tatsächlich sehr in vielen Aspekten, die in den Kapiteln zusammengetragen wurden, wiederfinden. Gemeinsam mit dem Privatfernsehen bin auch ich in die Welt geboren. Abends um sieben hat mich das Sandmännchen ins Bett geschickt. Meine Jugend war bestimmt mit den damit verbundenen Verpflichtungen pünktlich zu einem bestimmten Zeitpunkt einen bestimmten Sender einzuschalten, um meine Lieblingsserien zu verfolgen. Ich erinnere mich noch an das Gezeter, wenn der Herr der Fernbedienung hereinkommt und mitten in Sailor Moon umschaltet, um seinen Feierabend mit einem Sportprogramm einzuläuten und wie man sich in der ganzen Familie darauf einigen musste, welcher Film im Abendprogramm gesehen wird, weil es nun mal nur den einen Fernseher in der Wohnung gab.
Das Fernsehen hat sich vollkommen verändert und ist dezentralisiert geworden. Niemand muss sich mehr zu einer bestimmten Uhrzeit in seinem Wohnzimmer einfinden, um den Beginn eines Films nicht zu verpassen, die zeitliche Wegmarkierung von 20:15 Uhr läutet nicht mehr das Abendprogramm ein, man kann seine Serien gucken, wann und wo man ist und vor allem so viel davon auf einmal konsumieren, wie man möchte.
Das Buch war unheimlich interessant, da kann ich gerade so über die vielen orthographischen Flüchtigkeitsfehler hinwegsehen, die mich kontinuierlich im ersten Viertel begleitet haben. Diese Dokumentation hat mich zum nachdenken darüber gebracht wie die jüngeren Generationen das Fernsehen so wahrnehmen.

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Cover des Buches Tödlicher Schnitt (ISBN: 9783732569687)anywayss avatar

Rezension zu "Tödlicher Schnitt" von Oliver Schütte

Die sieben Todsünden
anywaysvor 3 Jahren

Die Ermordung des, wie sich später rausstellt, sehr unsympathischen US-Filmschauspielers Brian Williams in einer Villa in Berlin, führt zu einer gemeinsamen Ermittlung des LAPD Detectives Nic Cassidy und der Berliner Kommissarin Eva Lenz. Während Cassidy die Szenerie am Tatort gleich an einen alten Schwarz-Weiß-Film erinnert, ist dies bei Lenz nicht der Fall, denn anscheinend ist sie kein Cineast. Beide Ermittler untersuchen das Umfeld des Toten und am verdächtigsten scheint seine Ehefrau zu sein, doch dann überschlagen sich die Ereignisse. Erst taucht ein Video der Ermordung auf, und dann passiert ein weiteres Verbrechen nach einer bekannten Filmvorlage.


Zwei unterschiedliche Ermittler, auf den ersten Blick und doch haben sie eine große Gemeinsamkeit – den Verlust eines geliebten Menschen. Das lässt den Einen zum Stubenhocker werden und die Andere zur Nomadin. Ein wirklich interessantes Paar, das der Autor dort ins Rennen schickt. Leider blieben beide Figuren für mich etwas blass und unnahbar. Hier wäre noch sehr viel Potenzial da, um den Figuren etwas mehr Tiefe zu verleihen.

Die eigentlichen Kriminalfälle erzeugten für mich ein ständiges Déjà-vu, das lag natürlich daran, dass ich die bekanntesten Filme kenne, jedoch sind gerade die sehr oft kopiert worden, so dass hier der Überraschungseffekt meist ausblieb. Überrascht war ich lediglich vom Täter/ Täterin.


So ganz überzeugen konnte mich Oliver Schütte mit „Tödlicher Schnitt“ nicht, da ich immer wieder das Gefühl hatte, den nächsten Schritt des Täters bzw. Täterin schon zu kennen (bis auf deren Identität). Gefallen haben mir der flüssige Schreibstil und die knackige Erzählweise, die nur in Bezug auf die beiden Protagonisten ein wenig störend war.

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