Oliver Schlick So kalt wie Eis, so klar wie Glas

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Inhaltsangabe zu „So kalt wie Eis, so klar wie Glas“ von Oliver Schlick

Die achtzehnjährige Cora kommt nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter nach Rockenfeld, wo ihr Großvater Jacob Dorneyser lebt. In dem Dorf werden nach alter Handwerkskunst Schneekugeln hergestellt, eine Tradition, die Coras Urahn Ende des 16. Jahrhunderts begründete. Der Legende nach soll ihm vom Teufel höchstpersönlich die erste Kugel geschenkt worden sein. Fasziniert von der Kunst, kleine Welten unter Glas zu schaffen, bittet Cora ihren Großvater darum, sie auszubilden. Doch schon nach kürzester Zeit geschehen die seltsamsten Dinge. Da ist zum einen der gutaussehende, geheimnisumwitterte Niklas mit den stechend blauen Augen, zu dem sich Cora unwillkürlich hingezogen fühlt und dessen Besuche bei Jacob sie niemandem gegenüber erwähnen soll. Nachts beobachtet Cora Lichter im Wald und Schneeflocken fügen sich wie von Geisterhand vor ihren Augen zu warnenden Worten zusammen. In Cora wächst die Überzeugung, dass an der alten Legende ein Fünkchen Wahrheit haften muss. Was hat es mit der rätselhaften, ersten je geschaffenen Schneekugel auf sich?

Tolles Wintermärchen mit absolut liebenswerten Charakteren, die für mich im Vordergrund standen. Sehr empfehlenswert!

— Isaopera
Isaopera

klirrendes Winterbuch...

— EulenCupcake
EulenCupcake

Ein Wintermärchen voller Magie und stimmungsvollem Ambiente. Ein Jugendbuch mit winterlichem Flair und einer guten Prise Humor.

— jenvo82
jenvo82

WOW!! Absolut lesenswert. Eine wunderbare Geschichte!

— buecher_heldin
buecher_heldin

Schöne Geschichte mit toller Idee. Hier und da ein paar Makel, aber insgesamt lesenswert.

— enchantedletters
enchantedletters

Ein rundum wirklich schönes, geheimnisvolles Buch voller verzaubernder Schneeflocken!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

[2/5] Keine Emotionen, alle Charaktere sind Stereotype und Klischees, jede Menge Vorhersehbarkeiten, unspektakuläres Finale.

— JenniferKrieger
JenniferKrieger

Eine schöne winterliche Geschichte mit märchenhaften Elementen, die mit wirklich tollen Charakteren punktet!

— AyLa36
AyLa36

Unterhaltsames Wintermärchen mit faszinierender Idee und exzentrischen Charakteren, das mich aber nicht fesseln konnte

— Weltentraeumerin
Weltentraeumerin

Vereint ist die Kälte ertragbar, allein ist sie Dein Tod.

— Seelensplitter
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  • Leserunde zu "Wächter der Meere, Hüter des Lichts" von Oliver Schlick

    Wächter der Meere, Hüter des Lichts
    ueberreuter_Verlag

    ueberreuter_Verlag

    Eine alte Prophezeiung, ein schrecklicher Mord und ein Geheimbund von Leuchtturmwärtern – Lasst euch in ein mysteriöses Küstendorf entführen! Ein Leuchtturm ist ein Ort zwischen den Welten. Zwischen Land und Meer. Zwischen Feste und Wasser. Ein Ort, an dem sich das Endliche und das Unendliche berühren. Kurz nach ihrem sechzehnten Geburtstag fürchtet Rebecca Quist, wahnsinnig zu werden. Sie hört plötzlich Stimmen in ihrem Kopf: Bruchstücke von Gesprächen und einzelne Satzfetzen. Verliert sie etwa den Verstand? Dann wird sie von den Wächtern kontaktiert, einem Haufen eigenwilliger, aber sympathischer Leuchtturmwärtern. Diese eröffnen ihr zu ihrer Verblüffung, dass die Stimmen in ihrem Kopf der Schlüssel zu einer jahrtausendealten Prophezeiung sind. Bevor sie sich’s versieht, befindet sich Rebecca in Begleitung von kauzigen Wärtern und einem Jungen mit einer attraktiven Narbe auf dem Weg zu einem verschlafenen Küstendorf, dessen einzige Attraktion ein alter, ramponierter Leuchtturm ist. Kann es sein, dass hier etwas geschehen ist, das den Lauf der Welt beeinflussen kann? Die Zeit drängt. Denn die Anzeichen mehren sich, dass unter den Wächtern ein Verräter ist … Findet den Schlüssel zu einer jahrtausendealten Prophezeiung! Lest exklusiv Oliver Schlicks neuen Roman – Wächter der Meere, Hüter des Lichts erscheint druckfrisch, wenn die Leserunde beginnt. Wenn ihr an der Verlosung von 20 Exemplaren teilnehmen wollt, verratet uns doch bis zum 9. Juli: Stellt euch vor, ihr wärt Leuchtturmwärter: Wo müsste euer Leuchtturm stehen? An der Nordseeküste? Oder an der Küste der USA oder der Malediven? Packende Krimihandlung meets Fantasy mit Tiefgang! Wir wünschen euch viel Spaß bei der Leserunde!   

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    • 344
  • Blaue Flammen über klirrendem Eis

    So kalt wie Eis, so klar wie Glas
    jenvo82

    jenvo82

    05. July 2017 um 10:16

    „Diese Kugel ist lebendig. Sie vermittelt dem Betrachter ein ganz bestimmtes Gefühl. Und das kann sie nur, weil du dieses Gefühl in sie hineingegeben hast. Das ist mutig, denn du lässt jeden, der in diese Kugel sieht, auch in dein Herz sehen.“ Inhalt Als Cora nach dem Tod ihrer Mutter erfährt, dass sie einen Großvater hat, der noch dazu ein angesehener Kugelmacher in der kleinen Gemeinde Rockenfeld ist, ist sie mehr als überrascht. Sehr schnell wird Cora vom Glanz und der besonderen Schönheit der winterlichen Schneekugeln angezogen und beschließt bei ihrem Großvater in die Lehre zu gehen, um selbst eine Kugelmacherin zu werden. Doch schon bald merkt sie, dass in der dörflichen Gemeinschaft ein großes Neidpotential unter den Handwerkern dieser besonderen Zunft besteht. Die Gerüchteküche brodelt und die Dorfbewohner sind untereinander nicht gerade aufrichtig miteinander. Außerdem gibt es immer wieder seltsame blau Flammen über dem See und Cora erkennt, dass die geheimnisvollen Vorgänge in den winterlich kalten Nächten, nicht mit gesundem Menschenverstand erklärbar sind. Als ihr der charismatische Niklas begegnet, den ein blaues Leuchten umgibt und der immer sehr überraschend verschwindet und auftaucht, erforscht Cora die dunklen Geheimnisse dieser verborgenen Welt. Meinung Der deutsche Autor Oliver Schlick entwirft in diesem Jugendbuch eine wunderschöne, winterliche Zauberwelt, deren Grenzen zwischen Realität und Magie immer wieder verwischen. Ganz klassische Elemente einer Fantasygeschichte findet der Leser hier ebenso wie die Grundpfeiler eines guten Jugendbuchs, die da wären: Freundschaft, Liebe, Zusammenhalt und den Glauben gemeinsam Wunder zu bewirken. Mit viel Liebe zum Detail entwirft er ein Bild einer ausgesprochen speziellen Dorfgemeinschaft, die durch ihre kauzigen Charaktere und ihr Herz am rechten Fleck eine besondere Wirkung erzielt. Die Protagonisten sind vielfältig und ihre Rollen im Geschehen wirken klar verteilt. Es gibt das Gute, das Böse und den Mut der Menschen in der Zwischenwelt, sich klar zu positionieren. Darüber hinaus ist die Geschichte allerdings sehr vorhersehbar und bietet auch in ihrem Verlauf keine Überraschungen. Das Ende passt klar zum entworfenen Bild und fügt sich nahtlos an. Dadurch fehlt es dem Roman etwas an Überzeugungskraft und leider auch an Potential zum Lieblingsbuch. Dennoch vermag der Autor eine schöne Geschichte zu erzählen, die mit viel Humor und interessanten Aspekten aufwartet. Beim Lesen kann man sich alles sehr bildlich vorstellen, so dass mich ein entsprechender Film zum Buch wohl noch mehr überzeugt hätte, als die literarische Vorlage. Fazit Ich vergebe 4 Lesesterne für diesen klassischen Jugendroman mit fantasiereichen Aspekten und einer stimmigen Atmosphäre. Empfehlenswert auch für jüngere Leser, die Freude an abenteuerlichen Erzählungen und Lesemomenten voller Magie haben. Mir hat das Buch gut gefallen, auch wenn es nicht lange nachwirkt und eher als leichte Unterhaltungskost anzusehen ist.

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    • 6
  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht
    GrOtEsQuE

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 24.09.2017: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   239 Punkte Astell                                           ---    9 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  646 Punkte Beust                                          ---   302 Punkte Bibliomania                               ---   201 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  397,5 Punkte ChattysBuecherblog                --- 253 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   130,5 Punkte Code-between-lines                ---  136 Punkte eilatan123                                 ---   53 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   168 Punkte Frenx51                                     ---  82 Punkte glanzente                                  ---   82 Punkte GrOtEsQuE                               ---   78 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   157 Punkte Hortensia13                             ---   130 Punkte Igelchen                                    ---   25 Punkte Igelmanu66                              ---  178 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    95 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   122 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte katha_strophe                        ---   53 Punkte Kattii                                         ---   78 Punkte Katykate                                  ---   110 Punkte Kerdie                                      ---   239 Punkte Kleine1984                              ---   142 Punkte Kuhni77                                   ---   114 Punkte KymLuca                                  ---   103 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   259 Punkte Larii_Mausi                              ---    63 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   226 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   92 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  55 Punkte mistellor                                   ---   181 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  131 Punkte Nelebooks                               ---  235 Punkte niknak                                       ----  285 Punkte nordfrau                                   ---   97 Punkte PMelittaM                                 ---   213 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   115 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   67 Punkte SaintGermain                            ---   139 Punkte samea                                           --- 65 PunkteSandkuchen                              ---   205 Punkteschadow_dragon81                  ---   92 Punkte Schmiesen                                  ---   178 Punkte Schokoloko29                            ---   35 Punkte Somaya                                     ---   279 Punkte SomeBody                                ---   178,5 Punkte Sommerleser                           ---   198 Punkte StefanieFreigericht                  ---   213,5 Punkte tlow                                            ---   149 Punkte Veritas666                                 ---   117 Punkteverruecktnachbuechern         ---   61 Punktevielleser18                                 ---   131 Punkte Vucha                                         ---   151 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   69 Punkte Wolly                                          ---   179 Punkte Yolande                                       --   171 Punkte

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    • 2303
  • So kalt wie Eis, so klar wie Glas

    So kalt wie Eis, so klar wie Glas
    enchantedletters

    enchantedletters

    01. April 2017 um 19:19

    Inhalt:Als Coras Mutter plötzlich ums Leben kommt, zieht sie in ein kleines verlassen Dorf von dem sie zuvor noch nie gehört hat. Und zu einem Großvater von dessen Tod sie überzeugt war. Sie lässt ihr altes Leben hinter sich und beginnt ein Leben, das plötzlich eine ganz andere Richtung annimmt. Und da sind die reichen und hochnäsigen Mitschüler am Eliteinternat noch das geringste Übel. Cora erfährt, dass es Familientradition ist, das Handwerk des Kugelmachens zu erlernen. Fasziniert von den Schneekugeln beschließt sie das Erbe fortzusetzen und bittet ihren Großvater ihr das Handwerk zu lehren. Doch es steckt mehr hintern den hübschen Kugeln als sie ahnt und als dann noch ein Mord geschieht, beschließt Cora die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Zum Buch: Ich bin wirklich hin und hergerissen von dem Buch. Im Grunde hat es mir wirklich gut gefallen, aber wenn ich das ganze Revue passieren lassen, sind da doch viele Unstimmigkeiten, die mir aufstoßen.  Zunächst finde ich das Cover wirklich schön. Der Farbübergang von blau so orange wirkt sehr harmonisch und die einfach gestaltete Kugel verleigt dem Ganzen einen gewissen Reiz. Die Schneeflocken reflektieren sowohl den Titel, als auch ein Motiv des Inhalts wieder. Definitiv sehr hübsch anzusehen.  Die Idee hinter der ganzen Geschichte hat mich von Beginn an angelockt. Magische Schneekugeln, merkwürdige Wesen, ein verschneites kleines Dorf. Klingt alles sehr vielversprechend und die Einarbeitung der Mytholgie und Märchen war auch gelungen. Allerdings denke ich, dass das ganze durchaus ausbaufähig ist. Das malerische und idyllische Dorf Rockenfeld wird zauberhaft beschrieben und der winterliche Touch gibt dem Dorf schon ohne Geschichte was magisches. Was aber das genaue Gegenteil von Rockenfeld ist, ist das Internat. So viel Dummheit, Aggressivität und Egomanie auf einen Schlag ist kaum zu fassen. Das weckt den Leser nach Passagen aus dem verschlafenen Dörfchen regelrecht auf.Und so sehr Cora sich versucht anzupassen, so richtig scheint sie nirgendwo dazu zu gehören. Cora gehört nicht zu den alten Bewohnern des Dorfes, die jeden Klatsch kennen, aber auch nicht zu den versnobten Eliteschülern des Internats. Da ist es bewunderswert wie wohl sie sich in der neuen Heimat zu fühlen scheint. Cora ist sehr eigensinnig und tatkräftig mit einem Sinn für Sarkasmus. Eine recht angenehme Protagonisten, obwohl sie mir teilweise etwas emotionlos vorkam.  Der Lichtpunkt unter all den Schülern ist Grimm, Coras neuer und durchweg schwuler Freund. Ein Charakter mit Humor und der sich von den anderen deutlich abhebt und mit seinem neugierigen Wesen Schwung in das Ganze bringt.Für Schwung sorgt auch Elsa, die Cora beherbergt. Tollpatschig, liebevoll und sehr... hungrig zieht sie Cora durchs Dorf und in die neue Welt.Insgesamt gibt es viele Nebencharaktere, die allesamt sehr eigen sind. Einer extremer als der andere und ich glaube sofort, dass es so Menschen gibt. Dass aber alle auf einmal in einem Dorf leben ist dann doch etwas unrealistisch. Mir fehlen einfach ein oder zwei normale Charaktere, die alle auf den Boden der Tatsachen zurück holen. Ein Minuspunkt für mich war die Liebesgeschichte. Ich konnte sie einfach nicht fühlen. In der einen Szene war er einfach ein attraktiver, mysteriöser Fremder und der nächsten, ohne dass etwas passiert ist, ist er plötzlich die unsterbliche Liebe? Mir felte die Verbindung zwischen den beiden und auch die Gefühle kamen heir ziemlich kurz. Wahrscheinlich wäre die Geschichte auch gut ohne Liebe ausgekommen. Die Geschichte rund um die Schneekugel war interessant und ganz was neues. Die Einflechtung von Märchen hat mir sehr gut gefallen und bis zu einem gewissen Punkt war es auch geheimnisvoll. Man wusste nicht so richtig worauf es hinausläut. Aber als das große Geheimnis gelüftet war, war es doch ziemlich vorhersehbar. Enttäuschend war der große Schluchtkampf, der eigentlich ziemlich mickrig und unspektakulär ausgefallen ist. Etwas mehr Action wäre doch wünschenswert gewesen.  Fazit: Die Idee ist wirklich toll und für zwischendurch ist das Buch auch schön, würde es aber nicht nochmal lesen. Die Geschichte hat einen grandiosen Grundgedanken, der aber noch ausbaufähig ist und trotzdem hat mir das Buch gefallen. Weil die Schneekugeln mal ganz was anderes sind und der Schreibstil so flüssig ist, bringe ich es nicht über mich das Buch allzu schlecht zu bewerten.

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  • SO KALT WIE EIS,SO KLAR WIE GLAS von OLIVER SCHLICK

    So kalt wie Eis, so klar wie Glas
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. February 2017 um 10:36

    Zum Inhalt:Die achtzehnjährige Cora kommt nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter nach Rockenfeld, wo ihr Großvater Jacob Dorneyser lebt. In dem Dorf werden nach alter Handwerkskunst Schneekugeln hergestellt, eine Tradition, die Coras Urahn Ende des 16. Jahrhunderts begründete. Der Legende nach soll ihm vom Teufel höchstpersönlich die erste Kugel geschenkt worden sein. Fasziniert von der Kunst, kleine Welten unter Glas zu schaffen, bittet Cora ihren Großvater darum, sie auszubilden. Doch schon nach kürzester Zeit geschehen die seltsamsten Dinge. Da ist zum einen der gutaussehende, geheimnisumwitterte Niklas mit den stechend blauen Augen, zu dem sich Cora unwillkürlich hingezogen fühlt und dessen Besuche bei Jacob sie niemandem gegenüber erwähnen soll. Nachts beobachtet Cora Lichter im Wald und Schneeflocken fügen sich wie von Geisterhand vor ihren Augen zu warnenden Worten zusammen. In Cora wächst die Überzeugung, dass an der alten Legende ein Fünkchen Wahrheit haften muss. Was hat es mit der rätselhaften, ersten je geschaffenen Schneekugel auf sich? Meine Meinung zum Buch:Alte Legenden, Liebe, Freundschaft, Mut und ein schicksalhafter Weg eines jungen Mädchens - „So kalt wie Eis, so klar wie Glas“ von Oliver Schlick ist ein wirklich ganz tolles Buch! Mir hat es unheimlich gut gefallen, das lag zum einen an dem angenehmen Schreibstil des Autors und natürlich an der Geschichte selbst. Cora war für mich eine sehr sympathische Protagonistin, die es wirklich nicht leicht hat und das nicht nur durch den plötzlichen Tod ihrer Mutter. Sie hat eine Aufgabe im Leben, mit der sie wohl nie gerechnet hätte und stürzt sich hier nicht nur in die Herausforderung ein neues Leben zu beginnen, sie muss alte Mysterien aufdecken, begreifen und das Geheimnis ihres Großvaters lüften. Immer an ihrer Seite Elsa, eine großartige Frau voller Humor und ihr neu gewonnener Freund „Grimm“, der ein wirkliches Unikat ist *zwinker* ! Neben den ganzen mysteriösen Dingen, gibt es auch eine kleine Liebesgeschichte. Diese steht hier aber gar nicht so sehr im Vordergrund, erfüllt dennoch ihren Zweck innerhalb der Geschichte und rundet sie meiner Meinung nach sehr schön ab. Mehr möchte ich dazu auch gar nicht verraten ;-) Ein besonderes Schmankerl waren in diesem Buch für mich auch die Beschreibungen der Landschaften und die Thematik rund um Schneekugeln. So etwas habe ich bisher noch nicht gelesen und fand es einfach wunderschön! Da ist man gleich wieder in winterlicher Weihnachtsstimmung und irgendwie versprüht die kleine Stadt der Schneekugelmacher ein richtiges Winter-Wonderland-Feeling! Einfach schön!

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    • 2
  • [Rezension] So kalt wie Eis, so klar wie Glas – Oliver Schlick

    So kalt wie Eis, so klar wie Glas
    JenniferKrieger

    JenniferKrieger

    25. January 2017 um 16:15

    Klappentext:Rockenfeld ist ein wahr gewordenes Postkartenidyll. Der ganze Ort strahlt Ruhe und Frieden aus. Hier werden seit Generationen die schönsten Schneekugeln hergestellt: kleine Kunstwerke unter Glas, wundersame Welten in künstlichem Schnee, so malerisch wie Rockenfeld selbst.Doch Cora, die nach dem Tod ihrer Mutter nach Rockenfeld zieht, kommen schnell Zweifel an der friedlichen Fassade ihres neuen Zuhauses. Zu seltsam sind die Dinge, die sich beobachtet. Wer gibt nachts Lichtzeichen im Wald? Was verschweigt ihr der Junge mit den unvergesslichen Augen und den eiskalten Händen? Und was geschah wirklich vor vierundzwanzig Jahren, als ein Mädchen verschwand? Cora wird das Gefühl nicht los, dass das alles mit den Schneekugeln zu tun hat – und mit Menschen, die ihr sehr nahestehen ...Einordnung:Das Buch ist kein Teil einer Reihe.Rezension:Mit Büchern, die in den Raunächten spielen, scheine ich kein Glück zu haben. Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut und war gespannt, wie Fantasy mit Schneekugeln verbunden wird. Jetzt muss ich sagen, dass diese Verbindung im Grunde alles ist, was mir an der Geschichte gefallen hat. Der Rest konnte mich überhaupt nicht überzeugen.Am meisten enttäuscht bin ich von den Charakteren. Mit Cora, der Protagonistin, bin ich bis zum Schluss nicht warm geworden. Sie ist insbesondere am Anfang reichlich zickig, hat aber ansonsten irgendwie keine Emotionen. Dass ihre Mutter gestorben ist, ist nach ein paar Seiten schon nicht mehr erwähnenswert und dass andere Menschen in ihren Armen sterben, lässt sie auch völlig kalt. Ob sie sich gut oder schlecht fühlt, konnte ich immer nur dem Text entnehmen, weil ich keinen Zugang zu ihr gefunden habe und damit auch nicht mitfühlen konnte. Das gilt in besonderem Maß für die Liebesgeschichte, die in meinen Augen absolut unglaubwürdig ist. Schon nach der ersten Begegnung ist Cora bis über beide Ohren verliebt, muss ständig an ihn denken, hat überhaupt keine Angst davor, dass er offensichtlich kein Mensch ist, und trotzdem schafft sie es nicht, auch nur eine einzige Emotion zu transportieren.Dieser Mangel an Emotionen kann auch durch die anderen Charaktere nicht kompensiert werden, da diese allesamt blass bleiben. Jede Figur hat eine Eigenschaft, die sie ausmacht, und bei jeder Erwähnung der Person wird da nochmals kurz drauf eingegangen, damit das nicht in Vergessenheit gerät. Beispielsweise ist Elsa das tollpatschige Mannsweib, Julian der verzogene Schnösel, Toby ein hirnloser Schläger, Melly eine hyperaktive Idiotin, Zachariah ein missmutiger Spanner und Marlene eine umwerfende Schönheit. Hinzu kommen dann noch Polizisten, die wie idiotische, unfähige Karikaturen dargestellt sind, eine Psychologin, die total einen an der Klatsche hat und selbst eine Therapie bräuchte, und so weiter. Es gibt nicht eine Figur, die nicht wie ein ausgestanztes Klischee wirkt, und nur der stockschwule Moritz schafft es, trotz Stereotypisierung halbwegs witzig zu sein.Leider konnte auch die Handlung das Ruder nicht herumreißen. Zwar hat mir die Idee gut gefallen und ich fand die Geschichte hinter der Geschichte interessant, die Umsetzung war aber leider ziemlich langweilig. Das Buch braucht lange, bis es halbwegs in Schwung gekommen ist, da Cora nach dem Tod ihrer Mutter zunächst einmal nach Rockenfeld umziehen und sich mit dem Dorf und den Personen dort vertraut machen muss. Allerdings sind die meisten Menschen, insbesondere ihre neuen Klassenkameraden, nicht einmal eine namentliche Erwähnung wert, sodass sich das Buch schon auf dem ersten Stück zieht. Das genaue Gegenteil, das leider trotzdem nicht gelungen ist, ist das Finale. Der Höhepunkt, auf den das ganze Buch hinausläuft, ist absolut unspektakulär, kein bisschen spannend und wird eben schnell auf einer Seite abgehandelt. Da hätte die Geschichte deutlich mehr Potenzial gehabt.Am wenigsten gefallen hat mir jedoch der Mittelteil. Das liegt auch mit an der Protagonistin, die unfassbar schwer von Begriff ist. Das ganze Buch über reiht sich eine Vorhersehbarkeit an die andere, aber ihr muss immer erst jemand haarklein erklären, worum es jetzt genau geht. Besonders deutlich wird das, als ihr Großvater ihr beinahe wortwörtlich ein geheimes Versteck verrät und sie 150 Seiten braucht, um den Wink mit der Litfaßsäule zu verstehen. Zu Gute halten muss ich ihr da allerdings, dass alle anderen es auch nicht verstehen. Damit konnte mich das Buch weder am Anfang noch in der Mitte noch am Ende mitreißen. Dass die Geschichte außerdem nur in drei Teile und nicht in Kapitel unterteilt ist, hat die Lesedynamik auch nicht gefördert, denn statt „nur noch das Kapitel zu Ende“ zu lesen, habe ich immer einfach aufgehört, wenn ich keine Lust mehr hatte.Fazit:Das Buch konnte mich leider überhaupt nicht überzeugen. Cora, die Protagonistin, ist zickig, unfassbar schwer von Begriff und schafft es während des ganzen Buches nicht, auch nur eine einzige Emotion zu transportieren. Dadurch sind die Todesfälle unemotional und die überstürzte Liebesgeschichte wirkt an den Haaren herbei gezogen. Alle anderen Charaktere sind ausgestanzte Klischees und blasse Stereotype. Auch die Handlung konnte mich nicht fesseln, da das Buch eine lange Anlaufzeit hat, im Mittelteil durch die Vorhersehbarkeiten ziemlich langweilig ist und das unspektakuläre Finale schnell auf einer Seite abgehandelt wird. Gefallen haben mir nur die Idee und einige wenige Witze von Moritz, dem stockschwulen Stereotyp. Daher kann ich „So kalt wie Eis, so klar wie Glas“ nicht mehr als zwei Schreibfedern geben.

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  • Unterhaltsames Wintermärchen, das mich nicht wirklich fesseln konnte

    So kalt wie Eis, so klar wie Glas
    Weltentraeumerin

    Weltentraeumerin

    03. January 2017 um 16:41

    Inhalt:Nach dem überraschenden Tod ihrer Mutter taucht auf einmal Coras tot geglaubter Großvater auf, der sich dann auch noch als berühmter Schneekugelmacher und Nachfahr des ersten Schneekugelmachers herausstellt. Kurzerhand zieht Cora zu ihm in den abgelegenen Ort Rockenfeld. Schnell wird auch sie von der Faszination der Schneekugeln ergriffen, doch gleichzeitig stößt sie auf Geheimnisse. Wer ist der Fremde, der eines Tages in der Werkstatt ihres Großvaters auftaucht? Und wieso behauptet er, Cora sei in Gefahr?Meine Meinung:So richtig zu fesseln vermochte mich das Buch nicht. Das mag daran liegen, dass die Elemente zu Beginn, mit denen Spannung aufgebaut wurde, nicht direkt neu sind - der Tod der alleinerziehenden Mutter, Umzug in ein abgelegenes Dorf mit Geheimnissen, ein verschwundenes Mädchen vor einigen Jahren, ein belauschtes Gespräch mit noch mehr Geheimnissen ... Wobei man Cora zugutehalten muss, dass sie zumindest nicht wie sonst mit Trotz und Stursinn reagiert, sondern offen eingestellt ist.Vielleicht lag es aber auch daran, dass ich das Buch teilweise nicht ernst nehmen konnte. Zum Beispiel, wenn Cora urplötzlich das brennende Verlangen verspürt, auch eine Schneekugelmacherin zu werden und ihr Großvater dann pathetisch verkündet, die Kugeln hätten sie „auserwählt“.Dabei ist es nicht so, dass die Idee nicht sogar ziemlich cool wäre: Mythen werden verwoben mit der Kunst der Schneekugeln und der winterlichen Atmosphäre. Die Idee selbst ist somit sogar durchaus ungewöhnlich.Die Geschichte des Einzelbandes lässt sich auch flüssig durchlesen, erzählt aus der Ich-Perspektive von Cora im Präsens mit einem lockeren, leicht humorvollen Schreibstil.Was ich vollkommen verpasst habe, ist die Entwicklung der Liebesgeschichte. Zwischen „Wer ist er?“ und „Ich bin unsterblich verliebt“ kam irgendwie nichts, dementsprechend konnte ich die Gefühle auch nicht nachempfinden. Eigentlich schade, denn hier war unheimlich viel Potenzial enthalten.Außerdem blieb der Love Interest eher blass, was bei den anderen Charakteren überhaupt nicht der Fall ist. Viele sind vielschichtig, die meisten exzentrisch und ausgefallen. Sei es die tollpatschige, aber liebenswürdige Elsa mit ihrer leicht burschikosen Art, der betont schwule, ironische und aufgedrehte Moritz oder eine andere Schneekugelmacherin im Dorf, Marlene, deren Kugeln morbide, oft brutale Szenen darstellen. Nur um mal ein paar Beispiele zu nennen.Unterhaltung bot das Buch generell auf jeden Fall, gerade durch die Charaktere, aber auch durch Coras Sarkasmus. Im Allgemeinen war Cora eine angenehme Protagonistin - selbstbewusst, entschlossen zu handeln, tatkräftig.Fazit: Unterhaltsames Wintermärchen mit einer faszinierenden Idee und exzentrischen Charakteren, leider aber auch einer überhaupt nicht nachvollziehbaren Liebesgeschichte, das mich nicht wirklich fesseln konnte

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  • Schneekugellandschaft

    So kalt wie Eis, so klar wie Glas
    Seelensplitter

    Seelensplitter

    18. December 2016 um 11:20

    Meine Meinung zum Jugendbuch:So kalt wie Eis, so klar wie GlasAufmerksamkeit und Erwartung:Dieses Punkt, den findet ihr wie stets, auf meinem Blog.Inhalt in meinen Worten:Weihnachten - Eiskugeln - Eiskönigin - Frau Holle - und eine magische Geschichte, wie passt das alles zusammen?Das kann euch nur dieses rasante und spannende Buch verraten.Voller Magie, einer großen Liebe und einer ganz tiefen Verwurzelung in der Geschichte.Zum Buch greifen, und sich überraschen lassen, das möchte euch das Buch bieten.Wie fand ich das Buch?Es war gar nicht so einfach mich auf die Geschichte einzulassen, denn leider waren für mich ein paar Facetten im Buch anzutreffen, die mich getriggert haben. Aber als ich mich darüber hinweg bewegte und mich auf das Buch eingelassen hatte, war ich wirklich fasziniert, wie viel der Autor hier hineingeschrieben hat.Sei es fantasievolle blaue Lichter, die nicht unbedingt positiv zu sein scheinen. Verschiedene Wintermärchen, eine Liebe die über das Leben hinaus geht, ein bisschen Grusel und ein bisschen Thrillermomente. Diese bunte Mischung lässt mich die Zeit vergessen, und ich fühlte mich wirklich von diesem Buch unterhalten.Schreibstil:Größtenteils nutzte der Autor die Ich Sprache. Das war für dieses Buch aber auch passend, den ich erfahre die Geschichte aus Coras Sicht. Die einfach auch die Hauptrolle in diesem Buch hat.Charaktere:Cora verliert irgendwie alles, was ihr wichtig war und ist. Ihre Mutter starb, dann lernte sie ihren Großvater kennen, der ein dunkles Geheimnis hat und darauf folgt ein bittersüßes Erlebnis, dass Cora sich so niemals ausmalen hätte können.Leider zeigt Cora mir hier etwas zu wenig Gefühle, andererseits ist kein Buch spannend, wenn man sich nur in die Trauer hinein gibt.Der Blaue Junge, Elsa (Erinnerte mich ein wenig an Elsa die Schneekönigin), ein bester Freund, eine schrille Therapeutin und eine Menge andere Randfiguren nehmen in diesem Buch total klasse ihre Rollen ein.Hin und wieder war es mir etwas zu glatt gerade am Ende, andererseits zeigte mir das Ende auch wieder den Weihnachtstraum.Spannung:Wie schon oben erwähnt, tat ich mir anfangs etwas schwer, als ich dann aber in die Geschichte, die übrigens in drei Teile geteilt ist, hinein gefunden habe, wollte ich nicht unbedingt wieder weg aus der Geschichte, dazu hat mir die Stimmung, die Tiefe und das Gefühl der Geborgenheit trotz einer Kalten und sehr schweren Welt, gut gefallen.Fazit:Ich will so gerne noch ein Buch über Cora lesen und bin gespannt, welches Buch als nächstes von diesem Autor erscheint, denn ihm gelingt es auf faszinierende und interessante Welten zu führen.Sterne:Ich gebe dem Buch 5 Sterne.

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  • Ein absolut grandioses Schneekugel-Märchen

    So kalt wie Eis, so klar wie Glas
    FreydisNeheleniaRainersdottir

    FreydisNeheleniaRainersdottir

    03. December 2016 um 15:26

    Wie ich bereits in der Rezension zu „Die silberne Königin“ schrieb, bin ich der Grinch. Seit vielen Jahren kommt bei mir absolut gar keine Weihnachtsstimmung mehr auf. Deshalb habe ich beschlossen, mir dieses Jahr wenigstens ein bisschen Weihnachtsstimmung anzulesen. Da ich von einer netten Userin auf Lovelybooks den Tipp erhalten habe, dass „So kalt wie Eis, so klar wie Glas“ ein sehr gutes Buch sein soll, habe ich es prompt in meine Sammlung aufgenommen – und nicht bereut. Im Gegenteil. Dieses Buch hat mich absolut von den Socken gehauen. Da wäre zum einen Oliver Schlicks locker-flockiger Schreibstil mit jeder Menge zotigen Sprüchen und lustigen Vergleichen, der mich von der ersten Seite an begeistert und mehr als einmal laut loslachen haben, zum anderen die Geschichte an sich, in der er Drama, Witz, die typischen Alltags-Probleme eines Teenagers und Mythologie miteinander zu einem stimmigen Roman in einem urigen Ambiente vereint hat. Dafür hat er eigens ein Dorf in Rheinland-Pfalz wiederauferstehen lassen, in dem 1995 das letzte Haus abgerissen wurde und dem ganzen seinen ganz persönlichen Anstrich verliehen, indem er aus der Wüstung eine mittelalterlich-pittoreske Kleinstadt machte, in der ziemlich verschrobene Schneekugelhersteller leben und arbeiten. An für sich beginnt die Geschichte damit, dass die siebzehnjährige Cora zur Waise wird und zu ihrem Großvater nach Rockenfeld zieht, von dessen Existenz sie erst nach dem Tod ihrer Mutter erfährt. Dieser ist der Patron einer Kugelmacher-Dynastie und laut einer Sage soll dessen Vorfahr Leonard Dorneyser die erste Schneekugel vom Teufel persönlich erhalten haben. Seither sind die Dorneysers im Schneekugel-Geschäft. Cora beschließt ziemlich schnell, in die Fußstapfen ihres Großvaters zu steigen und selbst Schneekugeln herzustellen. Dabei ahnt sie nicht, dass sie das Abenteuer ihres jungen Lebens vor sich hat. „So kalt wie Eis, so klar wie Glas“ ist eine wirklich schöne Vorweihnachtsgeschichte mit ganz besonderen Charakteren, die man bei Zeiten ins Herz schließt oder auf der der Stelle erschießen möchte. Sie ist lustig, mystisch und geht ans Herz. Und vor allem verbreitet sie Vorweihnachtsstimmung. Dieses Buch ist wahrlich eines meiner Jahreshighlights.

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  • "Bald schon ist Weihnachtszeit, fröhliche Zeit..." Humbug!

    Die silberne Königin
    FreydisNeheleniaRainersdottir

    FreydisNeheleniaRainersdottir

    Ich erinnere mich noch gut, wie ich mich als Kind in der Vorweihnachtszeit gefühlt habe. Ich war voller Euphorie, habe mit meiner Oma Weihnachtsplätzchen gebacken und Wunschzettel für den Weihnachtsmann gebastelt. Meine Mom ist gerne am frühen Abend mit mir über den Weihnachtsmarkt gelaufen, wenn es bereits dunkel war und die Sternenlaterne am Nordturm der Johanneskirche leuchtete, wie eben jener Stern von Bethlehem. Es roch nach kandierten Früchten und gebrannten Mandeln, an einigen Ständen nach Räucherwerk und wenn dann endlich Heilig Abend war und ich meine Geschenke auspacken und damit spielen durfte, war ich ein glückliches Kind. Heute bin ich der Grinch oder Ebenezer Scrooge, nur das mich der Geist der Weihnacht nicht heimsuchen will. Nein, Weihnachten hat für mich nichts Schönes, Verklärtes mehr, sondern bedeutet nur Stress, Gedrängel und Geschiebe über den Weihnachtsmarkt, die Rennerei nach den Geschenken und wenn die Feiertage dann endlich angebrochen sind, das Aufteilen zwischen meiner Familie und der von meinem Freund. Ich sag es ja, Stress. Dabei will ich doch nur eine Charles Dickens - Weihnacht, eine Nussknacker und Mäusekönig - Weihnacht oder wenigstens durch die verschneite Plauener Altstadt spazieren (denn die erinnert mich stets an Dickens Christmas Carol), damit überhaupt ein wenig Stimmung aufkommt. Aber ach... sucht mich dieses Jahr vielleicht doch noch der Geist der Weihnacht heim? Ein Märchen hat sich still und heimlich seinen Weg durch die schlechte Stimmung gebahnt, die mich immer überfällt, wenn ich an Weihnachten denke. Darum geht es: "Silberglanz ist eine beschauliche Stadt in einer winterlichen Welt. Doch die Schönheit der von glitzerndem Schnee bedeckten Landschaft ist trügerisch. Seit Jahrzehnten ist das Land im ewigen Winter gefangen, es droht unter den Schneemassen zu ersticken. Alles ändert sich, als die 24-jährige Emma in die Chocolaterie von Madame Weltfremd kommt und diese ihr ein Märchen erzählt, das Märchen der silbernen Königin. Denn darin verborgen liegt die Wahrheit – über den Winterfluch, über den kaltherzigen König und über Emma selbst …" Katharina Seck´s Roman hat mir ein Stück verklärte Winter-Weihnachtsromantik zurückgebracht. Nicht nur, dass dieses Märchen für Erwachsene in einem wunderbaren Stil geschrieben wurde, der den Leser einfängt, mitnimmt und nicht mehr loslässt, bis man den letzten Satz gelesen hat, nein, ich habe mir auch alle im Buch beschriebenen Orte bildlich vor mir gesehen und ich habe jetzt noch eine genaue Vorstellung von Madame Weltfremds Chocolaterie, wie sie aussieht, wie es dort riecht - nach Holzfeuer und heißer Schokolade (jedes mal, wenn mich die Geschichte in die Chocolaterie geschickt hat, hatte ich Heißhunger auf Schokolade) . Ich bin den ganzen langen, teilweise haarsträubenden und Weg mit der Hauptprotagonistin Emma gegangen, hatte ebenso kalt Füße wie sie, hab mir wegen des dreimal verfluchten Königs (Achtung, Insider-Wortspiel !) bald die Haare gerauft und ihm zum Ende hin geschworen, wenn ich jemals mit ihm unter einer Bettdecke liegen müsste, aus Rache für die Nerven, die er mir geraubt hat, meine Eiskalten Füße an die warmen Beine zu halten. Und ich liebe dieses Wintermärchen. Und ich habe mich beim Lesen auf eine gemütliche Récamière vor einen Kamin gewünscht, in eine warme, weiche Decke gekuschelt, eine Tasse heiße Schokolade, die auf einem Tischchen neben dem Sitzmöbel fröhlich vor sich hin dampft, während der Geruch von Weihrauch-Räucherkerzchen die Luft erfüllt. Ich danke Bastei Lübbe, dass ich an dieser wunderbaren Leserunde zu "Die silberne Königin teilnehmen durfte. Jetzt bin ich ein Bisschen weniger grinchig. ;)

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    • 3
  • Einfach unbeschreiblich toll....einfach top

    So kalt wie Eis, so klar wie Glas
    Darkwonderland

    Darkwonderland

    20. September 2016 um 15:24

    In diesem Buch geht es mal um etwas außergewöhnliches....Um etwas was es in fantasy soweit ich das weiss eher sehr selten gibt. Ich habe bis jetzt noch kein Buch gelesen in dem es um Schneekugeln ging. Absolut genial darauf muss man erst mal kommen. Das Buch ist leicht geschrieben und ist mit tollen Sagen Märchen gespickt. Es lässt sich flüssig lesen und hat einen guten schreibstil. Sehr detailliert was für mich immer wichtig ist. In der Geschichte geht es ein Stück weit na klar um die Liebe um Geheimnisse und um Schneekugeln. Als die Mutter von Cora stirbt. Zieht sie zu ihrem Großvater Jacob einer der berühmten Kugelmacher der Welt. Von ihm lernt sie auch das Handwerk. Leider kann er dies nie zu ende bringen denn er hütet ein Geheimniss welches leben kosten kann und wird. Alles dreht sich um die Sage einer unzerstörbaren Schneekugel die der Teufel persönlich ihrer Familie gegeben haben soll...Und es gibt mehr Menschen die es auf diese Kugel abgesehen haben......So mehr verrate ich euch auch nicht sonst wird es langweilig. Es lohnt sich dieses Buch wirklich zu lesen....Schon alleine das Cover ist wunderschön gestaltetet. Ich empfehle es euch von Herzen....Es lohnt sich :)

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    • 4
  • Winterwunderland

    So kalt wie Eis, so klar wie Glas
    GrauerVogel

    GrauerVogel

    30. May 2016 um 15:02

    So könnte man Rockenfeld beschreiben. Dieses Dorf wirkt, als würde es in einer anderen Welt liegen, inklusive seiner Bewohner. Der Winter wird hier stark thematisiert, so gibt es zum Beispiel eine berühmte Eiskockey-Mannschaft (was ich für so ein kleines Dorf allerdings unglaubwürdig finde). Die Charaktere fand ich alle sehr überspitzt und karikiert. Vielleicht ist das aber auch nötig, damit sie sich einem besser einprägen. Allgemein hat dies bei mir aber den Eindruck erweckt, dass ich zu alt für dieses Buch bin. Solche übertriebenen Darstellungen bin ich eher aus aus dem Genre "Junge Leser" gewohnt.Die Handlung lebt sehr von Geheimniskrämerei, daher ist es sehr schwierig hier etwas darüber zu sagen, ohne zu spoilern. Dennoch wird einem vieles immer schon verraten, bevor es im Buch wichtig wird. Das kann man so oder so sehen.Neben Rockenfeld spielt noch das zugehörige Internat eine Rolle, das sich als Anstalt für schwer erziehbare Jugendliche herausstellt, zwischen denen Cora von nun an ihren Alltag meistern muss. Das passte irgendwie überhaupt nicht zu dem sonst so malerischen Rockenfeld und hat mich irgendwie gestört, obwohl ich Moritz (ein schwuler Goth, mit dem Cora sich anfreundet) sehr mochte.Die Handlung rund um "Die Unzerbrechliche", die angeblich allererste Schneekugel, um die sich viele Sagen und Legenenden ranken, hat mir gut gefallen, die Idee ist super und mal was völlig anderes, als ich sonst so kenne. Ich wünschte wirklich, ich könnte darüber jetzt mehr sagen, weil ich das eigentlich noch viel mehr loben will, aber dann verrate ich euch alles!Fehler habe ich nur einen einzigen gefunden, den finde ich aber tatsächlich öfter mal, deshalb fiel er mir auf. An einer Stelle wurde "gehenkt" statt "gehängt" geschrieben. Ich habe das schon so oft gesehen, dass mir im ersten Moment gar nicht klar war, was daran falsch ist, aber ich wusste, irgendwas stimmt daran nicht.^^Wundervolle Geschichte in einer interessanten Umgebung. Leider bin ich mit meinen fast 25 Jahren zu alt dafür und würde dieses Buch für Leser zwischen 12 und 16 empfehlen. Für die allerdings ausdrücklich, da es mir ansonsten gut gefallen hat. Gestört haben mich die karikaturartigen Charaktere und die Tatsache, dass Rockenfeld thematisch so sehr an den Winter gekoppelt ist. Das schafft zwar eine tolle Atmosphäre, aber erweckt den Eindruck, es würde hier immer Winter herrschen. Es ist mir unvorstellbar, wie dieser Ort im Sommer aussehen soll. Außerdem gibt es zu viele Einrichtungen, die man in einem kleinen Dorf eigentlich niemals finden würde, wie das Eishockey-Team, das Internat oder selbst die Dorfschenke dürfte real bereits Probleme haben, sich finanziell über Wasser zu halten. Und ich störe mich eben an sowas.Pluspunkte gibt es für die tolle Idee und die geheimniskrämerische Umsetzung.Diese Rezension findet ihr auch auf meinem Blog: http://pieni-lepakko.blogspot.de/2016/05/rezension-so-kalt-wie-eis-so-klar-wie.html#more

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  • Ein Schneekugel-Märchen in grandioser Besetzung - absolut einzigartig im Fantasy-Genre

    So kalt wie Eis, so klar wie Glas
    SchwarzeFee

    SchwarzeFee

    Kann man sich in ein Buch verlieben? Ja - man kann! So ist es mir ergangen und ich bin gerade sehr traurig, dass die Geschichte schon zuende ist. Mit So kalt wie Eis, so klar wie Glas hat Oliver Schlick einen Fantasy-Roman vorgelegt, wie man ihn derzeit sicherlich nicht noch einmal findet. Die 18-jährige Cora Dornseyer verliert durch einen tragischen Unfall ihre Mutter und lernt am Tag der Beerdigung ihren Großvater kennen, von dem sie bislang immer geglaubt hatte, er sei schon längst verstorben. Mit dieser Lüge wollte ihre Mutter sie jedoch nur schützen wie Cora dann herausfindet als sie in das Dörfchen Rockenfeld zieht, in dem ihr Großvater lebt. Dornseyer ist - wie einige andere Dorfbewohner auch - Schneekugelmacher und hütet ein Geheimnis, welches sich um die allererste Schneekugel rankt, die nicht nur einige Lebende haben möchten... Dies soll zur Story ansich reichen, sonst käme ich ins Spoilern. Oliver Schlick nimmt uns mit in das kleine Dörfchen und beschreibt dieses und seine Bewohner so fantasiereich - angefangen schon mit den Namen der Protagonisten - und malerisch, dass man sie wie in einem bunten Film direkt vor sich sehen kann. Dazu immer wieder Schneekugeln, die sowieso etwas Märchenhaftes an sich haben, und schon befindet man sich mitten in Rockenfeld und fühlt sich wohl dort. Es entstehen bunte, lebendige Bilder vor dem geistigen Auge, die mich immer wieder an Tim Burtons Verfilmungen haben denken lassen. Ich fand es einfach wunderbar und verzaubernd. Noch dazu gab es für mich als ehemalige Waverin natürlich auch noch einige Dinge zum Schmunzeln, bei der Beerdigung zu Beginn des Buches erklingt Joy Division (das wünsche ich mir für meine Beerdigung auch...), die beste Freundin der Mutter trägt Doc Martens (ratet mal, wer die noch trägt...) und wie ist der neue Freund Coras gewandet ? - Richtig: schwarz! Dies sind natürlich nur Dinge, die mir persönlich auffielen und mich den Roman noch mehr mögen ließen, aber ich möchte sie nicht unerwähnt lassen. Für mich ein absolut stimmiges Buch, eine tolle Geschichte und somit ganz klare 5 Sterne. Und, lieber Oliver Schlick, bitte ganz bald mehr von Ihnen! 

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    • 2
    BeeLu

    BeeLu

    07. May 2016 um 13:14
  • Im Schneekugelfieber

    So kalt wie Eis, so klar wie Glas
    chellytheglubsch

    chellytheglubsch

    05. April 2016 um 14:28

    Inhalt: Rockenfeld ist ein wahr gewordenes Postkartenidyll. Der ganze Ort strahlt Ruhe und Frieden aus. Hier werden seit Generationen die schönsten Schneekugeln hergestellt: kleine Kunstwerke unter Glas, wundersame Welten in künstlichem Schnee, so malerisch wie Rockenfeld selbst. Doch Cora, die nach dem Tod ihrer Mutter nach Rockenfeld zieht, kommen schnell Zweifel an der friedlichen Fassade ihres neuen Zuhauses. Zu seltsame Dinge, die sie beobachtet. Wer gibt nachts Lichtzeichen im Wald? Was verschweigt ihr der Junge mit den unvergesslichen Augen und den eiskalten Händen? Und was geschah wirklich vor vierundzwanzig Jahre, als ein Mädchen verschwand? Cora wird das Gefühl nicht los, dass das alles mit den Schneekugeln zu tun hat - und mit den Menschen, die ihr sehr nahestehen... Allein der Titel und das Cover haben, find ich schon etwas magisch anziehendes. Es ist eins der schönsten Buchcover die ich kenne und sehr liebevoll gestalltet. Ein Buch was ich wirklich gerne im Regal stehn habe. Die Geschichte wird aus der Perpektive von Cora erzählt die mir am anfang etwas komisch vorkommt, besonders als sie versucht mit dem Tod der Mutter klar zu kommen, schafft sie es finde ich nicht wirklich den Leser emotional zu ergreifen. Als sie dann aber zu ihrem Großvater Jacob Dorneyser nach Rockenfeld zieht wird sie einem immer sympathischer. In dem Dorf scheint jeder jeden zu kennen und es wirkt wie eine eigene kleine Welt für sich. Die Kultur des Dorfes ist durch die Handwerkskunst des Schneekugelherstellens geprägt, die mit einer mystischen Geschichte in Verbindung gebracht wird. Cora lebt nicht in einem Haus mit ihrem Großvater sonder bei einer guten Freundin der Familie, die auch mein Lieblingscharakter in der Geschichte ist. Elsa ist schätz ich mal ungefähr in dem Alter in dem Coras Mutter war. Sie hat eine quirlige, schrille und durchgeknallte Persönlichkeit und ist einem trotzdem von Anfang an sympathisch. Cora versucht in Rockenfeld auch ihren Schulabschluss zu schaffen, dort freundet sie sich mit Moritz, dem Außenseiter, und Valentin, dem Hausmeister an. Wieder zwei Charaktere die mir ziemlich gut gefallen haben :) Neben der Schule bittet Cora ihren Großvater darum ihr beizubringen wie man Schneekugeln selbst baut. Schnell fangen auch schon an seltsame Dinge zu geschehn. Nachts sieht sie Lichter im Wald und aus Schneeflocken bilden sich warnende Worte. Dann trifft sie auch noch Niklas, der ziemlich gut aussieht doch lauter Geheimnisse birgt. Eins davon: Wieso ist er so kalt? Cora versucht mehr herauszufinden und ist langsam davon überzeugt, dass hinter den alten Legenden doch etwas wahres Stecken könnte. Das Buch versetzt einen total in Weihnachtstimmung und ist einfach perfekt für die Vorweihnachtszeit gedacht. Man träumt die ganze Zeit von diesen wunderschönen und filigranen Schneekugeln. Es ist wirklich erstaunlich wie interessant das Kugelmacherhandwerk wirkt und man so große Lust darauf bekommt mehr darüber zu lernen. Da die Schneekugel so schön und ausgiebig beschrieben werden, wirken die Charaktere der Personen leider etwas 'blass' im Vergleich dazu. Der Schluss hätte auch etwas ausgeschmückter sein können und kam leider etwas plötzlich. Alles in allem trotzdem eine wunderschöne Geschichte, die ich sehr gerne gelesen hab.

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  • So kalt wie Eis, so klar wie Glas

    So kalt wie Eis, so klar wie Glas
    blueleogreen

    blueleogreen

    02. April 2016 um 15:49

    Autor: Oliver Schlick Verlag: Ueberreuter Verlag Erscheinungsdatum: 19.08.2015 Genre: Jugendbuch, Fantasy Seiten: 384 Preis: 16,95€ (Hardcover), 13,99€ (eBook) gelesen vom: 28.12.15' bis zum: 30.12.15' Inhalt: Die achtzehnjährige Cora kommt nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter nach Rockenfeld, wo ihr Großvater Jacob Dorneyser lebt. In dem Dorf werden nach alter Handwerkskunst Schneekugeln hergestellt, eine Tradition, die Coras Urahn Ende des 16. Jahrhunderts begründete. Der Legende nach soll ihm vom Teufel höchstpersönlich die erste Kugel geschenkt worden sein. Fasziniert von der Kunst, kleine Welten unter Glas zu schaffen, bittet Cora ihren Großvater darum, sie auszubilden. Doch schon nach kürzester Zeit geschehen die seltsamsten Dinge. Da ist zum einen der gutaussehende, geheimnisumwitterte Niklas mit den stechend blauen Augen, zu dem sich Cora unwillkürlich hingezogen fühlt und dessen Besuche bei Jacob sie niemandem gegenüber erwähnen soll. Nachts beobachtet Cora Lichter im Wald und Schneeflocken fügen sich wie von Geisterhand vor ihren Augen zu warnenden Worten zusammen. In Cora wächst die Überzeugung, dass an der alten Legende ein Fünkchen Wahrheit haften muss. Was hat es mit der rätselhaften, ersten je geschaffenen Schneekugel auf sich? Meinung: OMG, dieses Buch ist einfach umwerfend!😱😍💕 Ich hätte nicht gedacht was man aus und mit Schneekugeln alles machen kann. Und dann die Charaktere!😂 In die muss man sich einfach verlieben. Ich musste auch immer wieder über sie lachen. Was dem Autor auch alles eingefallen ist.👍🏻 Der Schreibstil hat mir auch super gefallen. Die Story war der Hammer, wenn auch manchmal vorhersehbar. Ich wollte immer wissen wie es weiter geht und hatte es dadurch auch schnell durch.😃 Manchmal war es auch ein wenig unheimlich, wenn man Nachts liest und es im gleichen Zeitraum spielt indem man gerade selber ist. Also besonders die Tage zwischen Weihnachten und Silvester.👻❄️🌨🌬⛸

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