Wächter der Meere, Hüter des Lichts

von Oliver Schlick 
4,7 Sterne bei34 Bewertungen
Wächter der Meere, Hüter des Lichts
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Neue Kurzmeinungen

Finchen411s avatar

Fantastische Geschichte voller Hoffnung. Mir ist die Idee der Wächter und die Figuren an sich sehr ans Herz gewachsen.

L

Märchenhafter Büchersnack für jüngere Leser

Alle 34 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Wächter der Meere, Hüter des Lichts"

Ein Leuchtturm ist ein Ort zwischen den Welten. Zwischen Land und Meer. Zwischen Feste und Wasser. Ein Ort, an dem sich das Endliche und das Unendliche berühren.»Komm ... Wasser ... weg ...« Eine flehende Stimme am aufgewühlten Meer und ein berstender Leuchtturm verfolgen die sechzehnjährige Rebecca im Traum. Als sie kurz darauf von Leuchtturmwärtern kontaktiert wird, glaubt sie nicht an einen Zufall. Doch nichts kann sie auf die erschütternden Dinge vorbereiten, in die sie nun eingeweiht wird. Plötzlich ist nichts mehr, wie es war – denn das Schicksal hat Rebecca eine ganz besondere Rolle zugedacht …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783764170738
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:0 Seiten
Verlag:Ueberreuter Verlag
Erscheinungsdatum:14.07.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Lesemietzes avatar
    Lesemietzevor 2 Monaten
    Wer trifft deine Entscheidungen

    Rebeccas Leben steht auf einmal Kopf. Sie hört Stimmen und kann Musik sehen. Als sie dies ihren Pflegeeltern erzählt, fahren sie mit ihr in eine Klinik. Doch dort wird sie von zwei Fremden gerettet, die sagen dass ihr Leben in Gefahr ist und sie nicht verrückt ist. Rebecca geht mit und erfährt dann welche Rolle sie spielt.


    An sich hat das Buch eine gute Message. Und zwar das man sein Leben immer selbst bestimmen sollte und das positiv. Das fand ich nicht schlecht.
    Die Umsetzung und vor allem das Ende haben mir nicht so zugesagt. Man hat die ganze Zeit das Gefühl es passiert was Großes zum Schluß, aber das empfand ich eher als Mau. Habe hier etwas mehr erwartet.
    Rebecca war jetzt nicht direkt naiv, sie hat ja schließlich einen Beweis bekommen, aber das was da so gesagt worden ist fand ich schon merkwürdig. Die Geschichte war spannend und die Figuren sehr vielfältig, soweit war sie nicht schlecht. Der Schreibstil hat mir auch sehr gefallen, da er sehr flüssig war und nicht schwaffelig. Aber so richtig gepackt hat mich das Setting nicht, mit diesen Passieren. Das es schwarze und weiße gibt.

    An sich hat mir einiges Gefallen und die Message hinter der Geschichte ist wirklich gut, aber am Ende schien die Luft raus zu sein. Mich hinterlässt die Geschichte eher mit gemischten Gefühlen. Sie regt zwar an sich zum Nachdenken an aber so ganz finde ich sie nicht gelungen. Zu wenig greifbar.

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    L
    lesemaedelvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Märchenhafter Büchersnack für jüngere Leser
    Der ewige Kampf zwischen Licht und Dunkelheit

    Oliver Schlick ist ein talentierter Autor für märchenhafte Leseabenteuer in unserer Welt. Es geht um den ewigen Kampf des Lichts gegen die Dunkelheit - Die Dunkelheit in uns, um uns und zwischen den Menschen.
    Die prophezeite Ankunft des `Weißen` wird gestört und so gerät die 16jährige Becca in einen Kampf für das Gute in der Welt. Der Autor hat eine "besondere" Wächter/Heldentruppe kreiiert - zum Schmunzeln, weinen und sich wiederfinden.
    Ein phantasievolles Abenteuer für jüngere Leser. (Hardcore Phantasten kommen vermutlich nicht auf ihre Kosten) Fans von Michael Ende, Cornelia Funke und schöner Jugendliteratur liegen hiermit genau richtig.

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    MeggieFlocharts avatar
    MeggieFlochartvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: macht Sehnsucht nach meer
    Wer das Meer liebt...

    ...der liebt auch dieses Buch.
    Der deutsche Schriftsteller Oliver Schlick schafft es meine Sehnsucht nach dem Meer zu entfachen.
    Es geht kurz um gesagt um ein Mädchen, Rebecca, die eine ganz besondere Aufgabe hat: sie soll die Welt retten. Dabei steht sie natürlich nicht allein im Regen. Rebecca erhält Unterstützung von den Wächtern. Ein Haufen bunt zusammen gewürfelter Läute, die alle eine ganz besondere Persönlichkeit haben.
    Und genau das macht das Buch auch so lesenswert und abwechslungsreich. Zudem wird es auch sehr spannend, mit mysteriösen Agenten und aktionreichen Verfolgungsjagden.
    Beeindruckt hat mich das Buch durch seine realistische Geschichte. Denn das Geschehen findet in der jetzigen Zeit statt und könnte nicht besser passen.
    Ich kann das Buch allen empfehlen, die auf spannende Abenteuer mit viel Aktion stehen. Natürlich darf auch die Liebe nicht fehlen, denn sie ist doch das Wichtigste! ;)

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    Leuchtturmwaerterins avatar
    Leuchtturmwaerterinvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Ein tolles Fantasy-Jugendbuch mit einer wichtigen Botschaft.
    Eine Liebeserklärung an die Leuchttürme dieser Welt

    "Ein Leuchtturm ist ein Ort zwischen den Welten. Zwischen Land und Meer. Zwischen Feste und Wasser. Ein Ort, an dem sich das Endliche und das Unendliche berühren."

    Inhalt:
    Ein Leuchtturm ist ein Ort zwischen den Welten. Zwischen Land und Meer. Zwischen Feste und Wasser. Ein Ort, an dem sich das Endliche und das Unendliche berühren.

    »Komm … Wasser … weg …« Eine flehende Stimme am aufgewühlten Meer und ein berstender Leuchtturm verfolgen die sechzehnjährige Rebecca im Traum. Als sie kurz darauf von Leuchtturmwärtern kontaktiert wird, glaubt sie nicht an einen Zufall. Doch nichts kann sie auf die erschütternden Dinge vorbereiten, in die sie nun eingeweiht wird. Plötzlich ist nichts mehr, wie es war – denn das Schicksal hat Rebecca eine ganz besondere Rolle zugedacht …

    Autor:
    Oliver Schlick wurde 1964 in Neuwied/Rhein geboren. Nach Abitur und Zivildienst studierte er Sozialarbeit an der FH Düsseldorf. Seit mehreren Jahren ist er in der stationären Jugendhilfe und der Flüchtlingsarbeit tätig. Oliver Schlick lebt in Düsseldorf, und wenn er nicht schreibt, verbringt er die Zeit mit dem Sammeln von Schneekugeln und Blechspielzeug sowie dem exzessiven Hören von »The Cure«.

    Quelle: Ueberreuter

    Meinung:
    Rebecca Quist, die junge Hauptfigur in dieser Geschichte, erlebt jede Menge verrückte und übernatürliche Abenteuer, die ihr Leben komplett verändern.
    Eine großartige Geschichte hat Oliver Schlick geschrieben mit einer ganz einfach Botschaft: "Entscheide selbst, was du tust und lass dich nicht von anderen steuern!"
    Zu Beginn habe ich kurz gebraucht bis ich mich auf die Geschichte einlassen konnte, dann aber hat mich die Story voll in ihren Bann gezogen.

    Schreibstil:
    Oliver Schlick hat es geschickt gemacht, die Geschichte in der ICH-Perspektive zu verfassen und sie aus der Sicht von Rebecca zu erzählen. ICH-Perspektiven sorgen einfach dafür, dass der Leser dem Protagonisten näher ist.
    Die Geschichte ist schlüssig und am Ende werden alle Fragen beantwortet und alle Fäden bekommen ein Ende. So etwas ist immer wichtig und das löst der Autor wirklich sehr gut.

    Charaktere:
    Sei es Rebecca, Mareike, Simon, Patti, Fanny und wie sie alle heißen. Man hat jeden einzelnen von ihnen gleich ins Herz geschlossen. Tolle Charaktere, die mit Leben ausgefüllt sind und nicht nur leere Figuren darstellen in dieser Story. Selbst der Antagonist und seine Agenten wirken glaubwürdig und sind keinesfalls nur Beiwerk.
    Von Anfang an war mir Finn am sympathischsten. Aber auch Simon ist ein toller Charakter. Es macht einfach Freude, sie auf ihrem Weg zu begleiten und man fühlt regelrecht mit ihnen.

    Mein Fazit:
    Oliver Schlick ist ein toller Jugend-Fantasyroman gelungen mit tollen Charakteren und einer von Anfang bis Ende spannenden Story. Eine Liebeserklärung an das Meer und vor allem an die Leuchttürme dieser Welt und deren Wärter.

    "Ein Leuchtturm ist ein besonderer Ort. Ein Ort, an dem sich das Endlich und das Unendliche berühren."

    Von mir gibt es glatte 5 Sterne. Mich hat diese Geschichte vollkommen überzeugt und die spannende Erzählweise hat mich in ihren Bann gezogen.
    Ein verrücktes und wirklich spannendes Abenteuer mit einer wichtigen Botschaft. "Sei du selbst und lass dich nicht fremd bestimmen!"

    Kommentare: 2
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    Skyline-Of-Bookss avatar
    Skyline-Of-Booksvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Actiongeladenes Abenteuer zwischen der rauen See und einer alten Prophezeihung
    Actiongeladenes Abenteuer zwischen der rauen See und einer alten Prophezeihung

    Klappentext

    „Ein Leuchtturm ist ein Ort zwischen den Welten. Zwischen Land und Meer. Zwischen Feste und Wasser. Ein Ort, an dem sich das Endliche und das Unendliche berühren.

    »Komm … Wasser … weg …« Eine flehende Stimme am aufgewühlten Meer und ein berstender Leuchtturm verfolgen die sechzehnjährige Rebecca im Traum. Als sie kurz darauf von Leuchtturmwärtern kontaktiert wird, glaubt sie nicht an einen Zufall. Doch nichts kann sie auf die erschütternden Dinge vorbereiten, in die sie nun eingeweiht wird. Plötzlich ist nichts mehr, wie es war – denn das Schicksal hat Rebecca eine ganz besondere Rolle zugedacht …“

     

    Gestaltung

    Fast schon magisch strahlt dem Betrachter des Covers der Mond hinter dem Leuchtturm hervor. Die Zeichnung und die Farben wirken wie ein Kunstwerk, ein altes Gemälde von einem Maler und erzeugen so ein stimmiges Gesamtbild. Ich mag das Covermotiv sehr gerne, da ich die Zeichnung super einprägsam und gelungen finde. Sie wirkt auf mich anziehend und magisch.

     

    Meine Meinung

    Eine Geschichte über einen Leuchtturm, eine alte Prophezeiung und  ein uriges Küstenörtchen… das sind die Dinge, die eine verregnete Lesenacht im Herbst zu einem gemütlichen und mit Spannung versehenen Tagesausklang machen. Mit Oliver Schlicks „Wächter der Meere, Hüter des Lichts“ kann der Leser in eine detailreiche, phantastische Welt eintauchen und sich vollkommen in diese fallen lassen. Gemeinsam mit Protagonistin Rebecca lernte ich die Leuchtturmwächter kennen, die sympathisch-skurril sind und die behaupten, die Stimmen, die Rebecca hört, seien der Schlüssel zu einer alten Prophezeiung…so beginnt der Kampf von Gut gegen Böse…

     

    Die Leuchtturmwächter empfand ich als sehr unterhaltsam, da sie herrlich skurril sind und die Geschichte mit einer Prise Salz versehen. Sie bringen Humor in das Buch und sind dabei auf Anhieb liebenswürdig-schrullig. Neben den Dialogen lockerten sie die Atmosphäre des Buches für mich ein wenig auf. Rebecca steht ein großes Abenteuer bevor und dafür, dass sie bisher dachte, ein normales Mädchen zu sein, meistert sie die Geschehnisse tapfer. Sie wächst mit ihren Aufgaben heran und erhält dabei nicht nur Unterstützung von den Wächtern, sondern auch von Finn. Er war für mich eine sehr spannende Figur, da er nicht direkt mit offenen Karten spielt und Geheimisse verbirgt. So ist er eher rätselhaft, was für mich die Spannung angehoben hat.

     

    Die Handlung empfand ich als sehr abwechslungsreich und sehr spannend. Ich wurde zum Mitdenken und Rätseln angeregt, was mir große Freude gemacht hat. Vor allem hat mir gefallen, dass der Nervenkitzel dauerhaft hochgehalten wurde. Dies wird durch die Feinde der Gruppe rund um Rebecca und durch Unsicherheiten in Bezug auf das Vertrauen in den eigenen Reihen erschaffen. Hier rätselte ich nämlich stets, wem ich vertrauen kann und wem nicht, wodurch ein Spiel aus Unsicherheit und Spannung erschaffen wurde, das für große Unterhaltung sorgt.

     

    Beeindruckend empfand ich die Stimmung des Buches, die ich als sehr atmosphärisch erlebte und die sich wie ein Schleier über mir entfaltete. Oliver Schlick umschreibt die Orte und Geschehnisse so bildhaft und detailliert, dass ich immer ein Bild vor meinem inneren Auge hatte und mir alles sehr gut vorstellen konnte. Manchmal war manch eine Szene für meinen Geschmack sogar schon zu detailliert aufgeschlüsselt, wodurch sie mir dann gefühlsmäßig etwas zu lang oder gestreckt vorkamen.

     

    Fazit

    Dieses Buch ist ein Muss für alle Liebhaber des Meeres (und von Leuchttürmen sowieso)! „Wächter der Meere, Hüter des Lichts“ ist ein atmosphärisch-dichtes, stimmungsvolles Fantasyabenteuer, das den Leser in die Welt des Buches abtauchen lässt und mit einer actiongeladenen Handlung super unterhält. Durch den detaillierten Schreibstil des Autors entstehen die Schauplätze sowie Geschehnisse geradezu bildlich vor den eigenen Augen. Dadurch hat für mich manch eine Szene manchmal etwas an Tempo verloren, allerdings wurde ich dafür mit sympathischen, skurrilen und liebenswürdigen Charakteren entschädigt, die auch etwas Humor und Leichtigkeit in den Kampf von Gut und Böse bringen.

    4 von 5 Sternen!

     

    Reihen-Infos

    Einzelband

     

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    Lagoonas avatar
    Lagoonavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Traumhaft, phantastisch, spannend, romantisch, aufregend und ein Hauch von Magie. Ich bin absolut begeistert.
    Ein Hauch von Magie und verträumte Leuchttürme


    Oliver Schlick habe ich ja schon vor einer ganzen Weile für mich entdeckt, als ich "So kalt wie Eis, so klar wie Glas" gelesen habe. Diese fantastische Welt, die er da in sein Buch und in dieses kleine Dorf mit seinen ganz besonderen Schneekugeln gezaubert hat, hat mich wahnsinnig begeistert. Nun also eine neue Welt, die in einer
    großen deutschen Hafenstadt beginnt, die mir nicht ganz unbekannt ist. Ihr ahnt es schon, ganz genau die Geschichte startet in Hamburg.
     
    Die 16 jährige Rebecca Quinn lebt bei ihren Pflegeltern als sie plötzlich wirre Stimmen in ihrem Kopf hört. Sie vertraut sich ihrer Familie an und wird von ihnen prompt in eine
    Psychatrie eingewiesen.
     
    -Kurze Zwischenfrage: Welche Eltern machen denn sowas direkt?
     
    Rebecca versteht die Welt nicht mehr. Natürlich ist sie nicht verrückt,
    eben nur en wenig anders und die Psychatrie ist auch nicht die Endstation, sondern der Anfang von etwas ganz Großem. Eine abenteuerliche Reise beginnt, auf dem man manchmal nicht weiß, wer Freund und, wer Feind ist. Seid also immer vorsichtig und auf der Hut, wem Ihr Eure Geheimnisse anvertraut.
     
    Gemeinsam mit Rebecca und ihren Gefährten habe ich einige Leuchttürme und deren verträumte Küstendörfer bereist,
    die verschiedensten Wächter der Meere und Hüter des Lichts kennengelernt und ein aufregendes Abenteuer
    bestritten. Manchmal hatte ich schon fast das Gefühl mich selbst in einem gemütlichen alten Leuchtturm zu befinden
    und die leichte Meeresbrise spüren zu können.
     
    Hört sich alles sehr romatisch und einladend an, oder?
    Im Prinzip ja, wenn es da nicht diese eine Aufgabe zu bewältigen gäbe um die Welt zu retten und den Verräte unter ihnen zu entlarven. Kein leichtes Unterfangen, aber Rebecca hat
    ein tolles Team und gute Unterstützung.
     
    Werden sie es wohl schaffen rechtzeitig ihre Aufgabe zu lösen und die Welt zu retten?
     
    Das alles und noch viel mehr erfahrt Ihr in:
     
    "Wächter der Meere, Hüter des Lichts" von Oliver Schlick.
     
    Das Buch ist übrigens als Hardcover im Ueberreuther Verlag erschienen und umfasst 400 Seiten.
     
     
    Mein Fazit:
     

    Ich bin absolut begeistert. Es hat riesigen Spaß gemacht in Rebecca’s Welt einzutauchen und ihre interessanten und ein wenig, sagen wir mal „anderen“ Begleiter kennenzulernen. Das ich das Meer liebe ist ja auch kein Geheimnis und Leuchttürme haben mich auch schon immer fasziniert. Für mich war es die perfekte Mischung zwischen Fantasy, Realität, Spannung, Romantik und auch wieder ein Hauch der magischen Welt, die Oliver Schlick nur zu gut beschreiben kann.

    Natürlich gebe ich 5 gute Sternchen und freue mich wieder einmal über eine tolle Buchentdeckung.
     

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    An-chans avatar
    An-chanvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Überzeugt vor allem durch die originellen Charaktere!
    Wächter der Meere, Hüter des Lichts

    "Wächter der Meere, Hüter des Lichts" beginnt passend für mein Jugendbuch mit einer Party, bei der die 16-jährige Rebecca plötzlich Stimmen hört und Farben sieht. Ihre einzig logische Erklärung ist Drogeneinfluss, denn davon hängt auf der Party genug in der Luft. Doch auch Tage später ändert sich nichts an dem Zustand und Rebecca glaubt, verrückt zu werden. Bei ihren strengen Eltern, die sie direkt in eine psychiatrische Anstalt einliefern lassen, auch kein Wunder. Doch von da an stellt sich Rebeccas Leben gehörig auf den Kopf.

    Schon während dieser ersten Szenen des Buches wird Rebecca einem äußerst sympathisch. Sie glaubt nicht alles, was man ihr sagt, hinterfragt auch mal. Das, was ihr zustößt, verwirrt sie, dennoch lernt sie schnell, sich mit den neuen Umständen zu arrangieren. Im Laufe der Geschichte wächst sie immer mehr über sich hinaus, zeigt ihre mutige, entschlossene Seite. Einzig etwas merkwürdig fand ich, dass sie mit den Wächter recht schnell mitgegangen ist, obwohl die wirklich recht verrückt anmuten und sie auf eine Insel mitten im Meer "verschleppten". Zwar hatte sie auch keine gute Alternative, aer ich hätte zuvor deutlich mehr Erklärungen gefordert.

    Die Wächter, die Rebecca mit ihrer neuen Aufgabe konfrontieren, sind ein schrulliger Haufen vollkommen unterschiedlicher Personen, die jeder für sich einfach liebenswert sind! Sie sorgen für eine Menge Schwung in der Handlung und wirken, obwohl es doch recht viele Wächter sind, überhaupt nicht blass oder oberflächlich. Man schließt sie schnell alle ins Herz, auch nachdem deutlich wird, dass unter ihnen ein Verräter lauern muss.

    Die Handlung dreht sich - wie so oft - um eine alte Prophezeiung. Diese stellt sich natürlich nicht als eindeutig heraus, sodass ein wenig Rätselraten notwendig wird. Zum Glück hat es einen Sinn, dass Rebecca Stimmen hört, denn das wird sie ans Ziel führen. Zu Beginn gerieten mir die Stimmen zwar etwas oft in den Hintergrund und die Erklärungen, was es mit der Prophezeiung und Rebeccas Rolle auf sich hat, wurden künstlich in die Länge gezogen, aber davon abgesehen, konnte das Buch fesseln, war äußerst kurzweilig und hat mich öfters zum Schmunzeln gebracht. Leuchttürme und das Meer spielen eine große Rolle. Jeder, der das Meer liebt, wird sich also richtig heimisch zwischen den Buchseiten fühlen. Ich jedenfalls konnte die salzige Meeresluft des Öfteren regelrecht schmecken und den Wellen im Sturm zuhören.

    Der Schreibstil ist angenehm zu lesen, bildhaft und sowohl in ernsten als auch humorvollen Situationen gelungen. Die Handlung bietet einige Denkanstöße.

    Fazit: Ein gelungener Mix aus witzigen, schrulligen Figuren und einem ernsten Grundthema mit Fantasyelementen. Nach dem spannenden Start leider kurzzeitig etwas langatmig, zum Ende hin aber sehr fesselnd! Für jeden Fan von Geschichten etwas abseits des Mainstream.

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    Siraelias avatar
    Siraeliavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine wahrlich meisterhafte Geschichte über die Entscheidung das Richtige in seinem Leben zu tun - oder auch nicht...
    Was wird das Meer uns bringen?

    Mit „Wächter der Meere, Hüther des Lichts“, erschienen im Ueberreuter Verlag ist Oliver Schlick ein weiteres grandioses Buch gelungen.

    Die Story entführt uns in unsere heutige Zeit, nach Norddeutschland und an die Küsten der Nord- und Ostsee. Speziell Leuchttürme und deren Wächter spielen eine wichtige Rolle für Rebecca Quist, der Hauptprotagonistin.

    Rebecca wächst in Hamburg bei Adoptiveltern auf. Eines Tages hört sie Stimmen und denkt, dass sie verrückt wird. Doch was dann passiert kann sie kaum glauben. Sie wird in den Kampf von Gut gegen Böse verwickelt, ja ist sogar das Zünglein an der Waage. Wird sie es schaffen, mit einer Gruppe von ungewöhnlichen Unterstützern die Welt zu retten, die gar nicht weiß, dass sie gerettet werden muss?

    Nicht nur diese Mischung aus der Darstellung unseres Alltags mit allen Punkten die dazu gehören (arbeiten, zur Schule gehen, Alltag halt) und der Einbindung von phantastischen Elementen, einem Wesen, dass unsere Welt und vor allem die Menschheit vor der Gleichschaltung und der Oberflächlichkeit, die sich schnell entwickeln kann, wenn man im Alltagstrott gefangen ist, zu retten versucht, macht das Besondere aus. Auch der flüssige, humorvolle und tiefsinnige Schreibstil mit der Darstellung von witzigen, einzigartigen und liebenswerten Charakteren sind ein weiteres Augenmerk wert.

    Diese Mischung aus guter Unterhaltung und Denkanstößen gebenden Story haben das Buch für mich zu einem einzigartigen Leseerlebnis gemacht, für das ich sehr gerne 5 von 5 Sterne vergebe.

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    le_petit_renards avatar
    le_petit_renardvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine unvergessliche Reise
    Die Prophezeiung der Wächter

    Inhalt: Rebecca hört Stimme in ihrem Kopf. Verfällt sie etwa dem Wahnsinn? Sogenannte Wächter nehmen mit ihr Kontakt auf. Eine witzige und etwas verrückte Truppe, die ihr eröffnet, dass sie Teil einer Prophezeiung ist und sie den Lauf der Welt beeinflussen kann, wenn ihnen die Mission gelingt. Doch unter ihnen befindet sich ein Verräter


    Meinung: Direkt von Beginn hat mich dieses Meisterwerk in seinen Bann gezogen. Der detailreiche Schreibstil und die liebevolle Zeichnung der Charaktere machen dieses Buch zu einem ganz besonderen Schatz in meinen Bücherregalen. Eine großartige Mischung aus Spannung, humorvollen Szenen und zauberhafter Fantasie – all das untermauert durch ausführliche Recherche in Sachen Leuchttürmen und Leuchtturmwärtern. Die originelle Zeichnung der Charaktere und die detailreich kreierten Orte, an denen sich unsere Protagonistin aufhält, machen dieses Buch zu einer unvergesslichen Reise.

    Fazit: Wächter der Meere, Hüter des Licht hat mich voll und ganz in seinen Bann gezogen. Ein Buch, das ich nicht mehr weglegen konnte. Daher meine volle Empfehlung für diesen wundervollen Jugenfantasyroman.

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    dorlis avatar
    dorlivor einem Jahr
    Rezension zu "Wächter der Meere, Hüter des Lichts" von Oliver Schlick

    Oliver Schlick wartet in seinem Fantasyroman „Wächter der Meere, Hüter des Lichts“ mit einer tollen Mischung aus Spannung, Abenteuer und einer kräftigen Portion Humor auf.

    Ich lese sehr gern Geschichten, in denen der ganz normale Alltag des Protagonisten plötzlich durch etwas Unerklärliches aus den Fugen gerät. Und genau das passiert der 16-jährigen Rebecca Quist in diesem Roman - plötzlich hört sie Glocken und ihr unbekannte Stimmen, kann Musik sehen, wird von Leuchtturmwärtern kontaktiert und erfährt nicht nur von einer Prophezeiung, an deren Erfüllung sie maßgeblich beteiligt sein soll, sondern auch, dass ihr Leben, wie sie es die vergangenen 10 Jahre kannte, auf einer großen Lüge basiert.

    Auf Rebecca wartet ein Kampf zwischen Gut gegen Böse. Ein Krieg zwischen den sogenannten Passagieren - dem weißen Passagier, der dem Geist der Menschen Freiheit bietet, und dem schwarzen Passagier, der das Bewusstsein der Menschen wie ein bösartiger Parasit erobern und kontrollieren will.
    Immer an Rebeccas Seite: die Wächter. Der Bund der Wächter, der zu einem großen Teil aus Leuchtturmwärtern besteht, hat die Prophezeiung des Sostratos von Knidos entschlüsselt und kennt damit das Geheimnis der Passagiere. Aufgabe der Wächter ist es, die Voraussetzungen für die Erfüllung der Prophezeiung - die nur zu einem bestimmten Zeitpunkt an einem bestimmten Ort erfolgen kann - zu schaffen und dabei den Schwarzen, der eben dieses verhindern will, samt seiner Agenten und Kämpfer zu stoppen.

    Ein Wettrennen gegen die Zeit und gegen die Verfolger beginnt und hält Akteure und Leser gleichermaßen in Atem. Wilde Verfolgungsjagden, hinterhältige Machenschaften und ein Verräter in den eigenen Reihen beschäftigen die Wächter pausenlos und machen die Geschichte zu einem rasanten Abenteuer.

    Besonders punkten kann Oliver Schlick mit seinen Figuren. Diese sind allesamt ausdrucksstark gezeichnet und tragen mit ihren jeweiligen Eigenarten kräftig zur Unterhaltung bei. Am meisten amüsiert habe ich mich über Helios Ehrenfeld. Der Leuchtturmwärter aus dem Rheinland wurde nicht nur mit einem herrlichen Dialekt ausgestattet, er präsentiert sich auch stets äußerst gelassen und entschärft damit so manch schwierige Situation.

    „Wächter der Meere, Hüter des Lichts“ hat mich durchweg begeistert. In diesem Buch stimmt einfach alles – den Leser erwartet eine schwungvoll erzählte Geschichte voller lebhafter, einzigartiger Charaktere. Frische, humorvolle Dialoge. Flotte, actionreiche Handlung. Interessante Schauplätze. Und dazu Einblicke in die faszinierende Welt der Leuchttürme sowie ein kleines bisschen Romantik. Nicht nur für jugendliche Leser ein großartiges Lesevergnügen.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    ueberreuter_Verlags avatar

    Eine alte Prophezeiung, ein schrecklicher Mord und ein Geheimbund von Leuchtturmwärtern – Lasst euch in ein mysteriöses Küstendorf entführen!

    Ein Leuchtturm ist ein Ort zwischen den Welten.

    Zwischen Land und Meer.

    Zwischen Feste und Wasser.

    Ein Ort, an dem sich das Endliche und das Unendliche berühren.

    Kurz nach ihrem sechzehnten Geburtstag fürchtet Rebecca Quist, wahnsinnig zu werden. Sie hört plötzlich Stimmen in ihrem Kopf: Bruchstücke von Gesprächen und einzelne Satzfetzen. Verliert sie etwa den Verstand? Dann wird sie von den Wächtern kontaktiert, einem Haufen eigenwilliger, aber sympathischer Leuchtturmwärtern. Diese eröffnen ihr zu ihrer Verblüffung, dass die Stimmen in ihrem Kopf der Schlüssel zu einer jahrtausendealten Prophezeiung sind. Bevor sie sich’s versieht, befindet sich Rebecca in Begleitung von kauzigen Wärtern und einem Jungen mit einer attraktiven Narbe auf dem Weg zu einem verschlafenen Küstendorf, dessen einzige Attraktion ein alter, ramponierter Leuchtturm ist. Kann es sein, dass hier etwas geschehen ist, das den Lauf der Welt beeinflussen kann? Die Zeit drängt. Denn die Anzeichen mehren sich, dass unter den Wächtern ein Verräter ist …

    Findet den Schlüssel zu einer jahrtausendealten Prophezeiung!

    Lest exklusiv Oliver Schlicks neuen Roman – Wächter der Meere, Hüter des Lichts erscheint druckfrisch, wenn die Leserunde beginnt.

    Wenn ihr an der Verlosung von 20 Exemplaren teilnehmen wollt, verratet uns doch bis zum 9. Juli:

    Stellt euch vor, ihr wärt Leuchtturmwärter: Wo müsste euer Leuchtturm stehen? An der Nordseeküste? Oder an der Küste der USA oder der Malediven?

    Packende Krimihandlung meets Fantasy mit Tiefgang!

    Wir wünschen euch viel Spaß bei der Leserunde!

     

     
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