Oliver Steger

 3.7 Sterne bei 10 Bewertungen
Autor von Jazz und Frieden, Carlas jazzige Weihnachten (mit CD) und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Oliver Steger

Jazz und Frieden

Jazz und Frieden

 (7)
Erschienen am 09.05.2016
Carlas jazzige Weihnachten (mit CD)

Carlas jazzige Weihnachten (mit CD)

 (1)
Erschienen am 19.09.2012
Carlas musikalische Weltreise mit CD

Carlas musikalische Weltreise mit CD

 (1)
Erschienen am 14.07.2010
Die Jazzgeister

Die Jazzgeister

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Erschienen am 14.03.2016
Jazz für Kinder

Jazz für Kinder

 (0)
Erschienen am 31.01.2008

Neue Rezensionen zu Oliver Steger

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Queenelyzas avatar

Rezension zu "Jazz und Frieden" von Oliver Steger

Atmosphärisch dicht, aber ein bisschen wenig Story...
Queenelyzavor 2 Jahren

Das Leben eines Musikers ist kein herkömmliches. Wer sonst könnte es sich leisten, wie der Künstler Max auf der Suche nach dem Geheimnis seines Instruments, einem Bass, um die halbe Welt zu tingeln? Als seine Frau und Tochter ihn scheinbar verlassen haben, macht sich Max auf die Reise und findet nicht nur Freunde und Geheimnisse, sondern auch zu sich selbst...

Wer eine stringente Story erwartet, der wird von diesem Buch sicher wenig angetan sein. Es ist weder richtig Drama noch Abenteuer noch Krimi und setzt sich so zwischen einige Stühle. Seine ganz großen Momente hat der Roman, wenn es einfach um Musik und die Menschen geht, die Max auf seiner Reise trifft. Das Buch strotzt nur so von Anekdoten und Songzitaten aus der Jazzsparte, und das ist, sofern man Musik mag, immer interessant. Total faszinierend, welches Wissen da drinsteckt.

Sonst muss man sich beim Lesen dieses Buches in etwa so treiben lassen, wie Max durchs Leben trudelt, dann kann der Leegenuss funktionieren. Denn Max, der Musiker, ist ein Träumer, ein Lebemann, etwas melancholisch, etwas selbstzerstörerisch, ein großer Junge mit Kontrabass, von dem man denkt, er würde nichts ernst nehmen.

Letztendlich führt ihn diese Schnitzeljagd um die Welt zurück in die Heimat und zu den Dingen, die ihm wirklich wichtig sind. Der Schreibstil ist dabei ziemlich ausgefeilt auf hohem Niveau und pass so ganz gut zur (pseudo-)intellektuellen Jazzwelt. Ein Buch, das sich manchmal liest wie ein wirrer Fiebertraum. Wer Musik seine Leidenschaft nennt und sich nicht langweilt, wenn Erwachsene versuchen, sich selbst zu finden, der sollte diesem Buch eine Chance geben. Es ist ungewöhnlich, aber alles andere als schlecht.

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Rezension zu "Jazz und Frieden" von Oliver Steger

Jazz und Frieden...
Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren

Sowohl das Cover, als auch der Titel, haben mich neugierig gemacht.
Ich hatte Schwierigkeiten, mich an den Schreibstil zu gewöhnen und ich hätte mir gewünscht, dass die Kapitel, etwas klarer strukturiert wären. 
Leider war ich an manchen Stellen, sehr verwirrt und kam nicht wirklich mit.

Die Charaktere fand ich alle ganz in Ordnung. Sie waren sehr gut beschrieben, sodass ich mir ein gutes Bild von ihnen machen konnte, was ich bei einem Buch, immer sehr wichtig finde.

Das Buch war unterhaltsam. Ich hätte mir nur etwas mehr Klarheit gewünscht.

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Lovely_Lilas avatar

Rezension zu "Jazz und Frieden" von Oliver Steger

In erstklassigem Schreibstil erzählter Roman mit Schwächen
Lovely_Lilavor 2 Jahren

Ein interessanter Roman, der spannende Einblicke ins Leben eines
Musikers und lesenswerte Analysen der Probleme der modernen
Musikindustrie bietet und in grandiosem Schreibstil geschrieben ist. Die
vielen Abschweifungen und Nebenhandlungen, und die Tatsache, dass ich
mit den Figuren einfach nicht warm wurde, haben meine Lesebegeisterung leider etwas getrübt. ~

Inhalt


Als Max eines Tages von einem Konzert nach Hause kommt, sind seine Frau und seine Tochter verschwunden, nur ein Zettel wurde für ihn hinterlassen. Was ist geschehen? Max begibt sich auf eine Reise, die ihn von Wien bis nach Amerika führt…


Information

Erzählstil: Personaler Erzähler, Präsens;
Perspektive: aus männlicher und weiblicher Sicht (Max, Helena, etc. (verschiedene Perspektiven))


Meine Meinung

Schreibstil

Der Schreibstil war für mich das Beste an diesem Buch. Er ist abwechslungsreich, treffend, anschaulich und dabei sehr angenehm und flüssig zu lesen. Mir sind keine störenden Wortwiederholungen aufgefallen, vielmehr war ich immer wieder begeistert von der Schönheit dieses Stiles. Immer wieder blitzt etwas Humor durch, was mir zusätzlich sehr gefallen hat. Hin und wieder gibt es einzelne Sätze in österreichischem Dialekt. Für alle, die diesen Dialekt nicht sprechen, gibt es in Fußnoten „Übersetzungen“ ins Standarddeutsche, wobei sich hier immer wieder amüsante Freiheiten genommen werden. Wer Wienerisch spricht, der wird beim Lesen so mancher Übersetzung seinen Spaß haben.

Figuren & Dialoge

Mit keiner der Figuren wurde ich während des Lesens wirklich warm. Zuerst schien mir Max noch sympathisch, doch immer wieder wechselte meine Einstellung zwischen Sympathie und Antipathie. Auch Helena konnte ich nicht wirklich leiden, ihre Doppelmoral war mir ein Graus. Mit den Nebenpersonen war es ebenfalls schwierig eine Bindung aufzubauen, da über diese nicht viel verraten wird, so dass immer eine bestimmte Distanz bleibt.

Generell verhalten sich in diesem Buch immer wieder Personen seltsam, nicht immer konnte ich alles nachvollziehen, was sie machen. Manchmal hatte ich auch den Eindruck, dass es zu viele Zufälle in dieser Geschichte gab, stellenweise wirkte sie schon sehr konstruiert, was mich aber nicht wirklich gestört hat.

Auch die Dialoge wirken nicht immer besonders natürlich. Nein, manches Mal sprechen die Personen sogar in Zitaten oder sie zitieren Alben- oder Songtitel. Das fand ich eher interessant als störend, weil ein Buch sich doch schon seine Freiheiten nehmen darf. Nur wenn man nicht gleich versteht, dass es sich bei einer Aussage um ein Zitat handelt, kann man über manche Erwiderung im ersten Moment etwas verwundert sein.

Idee & Handlung

In diesem Buch geht es um Musik, Jazz, Beziehungen, Familie und vieles mehr. Die Idee zu diesem Roman hat viel Potential, doch leider hat mich die Umsetzung nicht vollends überzeugen können. Die für mich sehr interessante Haupthandlung rückt im Laufe des Buches immer mehr in den Hintergrund und Nebenhandlungen nehmen sehr viel Raum ein. Perspektivenwechsel, Ortswechsel und Zeitenwechsel kommen häufig vor, jedoch fehlt jegliche Markierung oder Erklärung. Erst sehr spät findet man heraus, warum manchen Personen überhaupt ein Kapitel gewidmet wurde und wie alles in Verbindung steht. Die vielen Perspektiven waren teilweise etwas verwirrend, weil es mir stellenweise schwerfiel, die Verbindungen zwischen den Handlungen zu ziehen.

Zudem wurde immer wieder abgeschweift und vor allem Protagonist Max verliert sich oft in Anekdoten oder kleinen Geschichten aus der Vergangenheit. Leider mag ich so etwas gar nicht, weil es mich meistens nervt, wenn ich wissen will, wie es weitergeht, aber sich der Protagonist in für die Geschichte vollkommen unbedeutenden Abschweifungen verliert. Einmal wird zum Beispiel ausführlich über Bio-Essen erzählt, ein anderes Mal geht es bei einer sehr privaten Angelegenheit befremdlich stark ins Detail.

Sehr interessant und lesenswert fand ich das eingestreute Wissen über Musik und Jazz. Auch die Analyse der heutigen Probleme der Musikindustrie fand ich sehr treffend und einleuchtend.

Spannung

Diese vielen Anekdoten waren sicher auch ein Grund dafür, dass ich vor allem im Mittelteil nur mehr sehr langsam vorankam. Obwohl eigentlich ständig etwas passiert, schien mir das Buch stellenweise tatsächlich sogar langatmig. Meiner Meinung nach haben die vielen Nebenhandlungen viel Tempo und Spannung aus dem Buch genommen. Als die Haupthandlung nämlich wieder mehr in den Vordergrund gerückt ist, wurde es für mich wieder interessant und spannender.


Mein Fazit

Ein interessanter Roman, der spannende Einblicke ins Leben eines Musikers und lesenswerte Analysen der Probleme der modernen Musikindustrie bietet und in grandiosem Schreibstil geschrieben ist. Die vielen Abschweifungen und Nebenhandlungen, und die Tatsache, dass ich mit den Figuren einfach nicht warm wurde, haben meine Lesebegeisterung leider etwas getrübt.

Mein Empfehlung: Für Musiker und Jazzliebhaber, denen ein schöner, angenehmer Schreibstil wichtig ist und die es mögen, wenn der Protagonist gerne einmal abschweift.


Bewertung:

Idee: 4 Sterne
Ausführung: 3 Sterne
Schreibstil: 5 Sterne
Personen: 3 Sterne
Spannung: 3 Sterne
Humor: +

Insgesamt:


❀❀❀

Diese Buch bekommt von mir drei Sterne!

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Gespräche aus der Community

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olivemitr68s avatar
Liebe Leserinnen, liebe Leser!


Herzliche Einladung zur Leserunde meines Debütromanes "Jazz und Frieden"!

Der Verlag verlost 10 Exemplare und ich bin schon sehr gespannt auf Euer Feedback zu dem Buch... eine Geschichte über die kleinen und großen Schwierigkeiten im Leben eines Musikers, nimmt unerwartete und skurrile Wendungen an und bekommt plötzlich ihre Eigendynamik.

Ich freue mich, von Euch zu hören: viel Spaß und bis bald!


herzliche Grüße, Oliver Steger
Zur Leserunde

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