Oliver Steger Jazz und Frieden

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Inhaltsangabe zu „Jazz und Frieden“ von Oliver Steger

Bei genauer Betrachtung des Fotos sieht Max am linken Rand einen Kontrabass an der Wand lehnen. Einen Kontrabass mit einem tränenförmigen Loch in der Vorderdecke. Max nimmt das Buch und läuft in sein Arbeitszimmer: "Das gibt's einfach nicht!", flüstert er, als er seinen Bass mit dem Foto vergleicht, "Da kommst du also her!"

Der Bassist Max durchlebt eine Sinnkrise: Familie, Job, seit Monaten läuft es einfach nicht mehr rund. Als er eines Abends von einem Konzert heimkommt, sind seine Frau und Tochter verschwunden. Max findet einen Zettel vor und ist ratlos. Hat seine Frau ihn verlassen, wurde sie entführt? Des Rätsels Lösung dürfte ein fehlendes Holzstück in der Vorderdecke eines vor einiger Zeit erworbenen Kontrabasses sein.
Max begibt sich auf die Suche und es stellt sich bald heraus, dass diese Suche ein Spiegelbild einer Reise in sein Innerstes ist.

Interessante Einblicke in das Leben eines Musikers

— DamlaBulut

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  • Atmosphärisch dicht, aber ein bisschen wenig Story...

    Jazz und Frieden

    Queenelyza

    01. September 2016 um 21:12

    Das Leben eines Musikers ist kein herkömmliches. Wer sonst könnte es sich leisten, wie der Künstler Max auf der Suche nach dem Geheimnis seines Instruments, einem Bass, um die halbe Welt zu tingeln? Als seine Frau und Tochter ihn scheinbar verlassen haben, macht sich Max auf die Reise und findet nicht nur Freunde und Geheimnisse, sondern auch zu sich selbst...Wer eine stringente Story erwartet, der wird von diesem Buch sicher wenig angetan sein. Es ist weder richtig Drama noch Abenteuer noch Krimi und setzt sich so zwischen einige Stühle. Seine ganz großen Momente hat der Roman, wenn es einfach um Musik und die Menschen geht, die Max auf seiner Reise trifft. Das Buch strotzt nur so von Anekdoten und Songzitaten aus der Jazzsparte, und das ist, sofern man Musik mag, immer interessant. Total faszinierend, welches Wissen da drinsteckt. Sonst muss man sich beim Lesen dieses Buches in etwa so treiben lassen, wie Max durchs Leben trudelt, dann kann der Leegenuss funktionieren. Denn Max, der Musiker, ist ein Träumer, ein Lebemann, etwas melancholisch, etwas selbstzerstörerisch, ein großer Junge mit Kontrabass, von dem man denkt, er würde nichts ernst nehmen. Letztendlich führt ihn diese Schnitzeljagd um die Welt zurück in die Heimat und zu den Dingen, die ihm wirklich wichtig sind. Der Schreibstil ist dabei ziemlich ausgefeilt auf hohem Niveau und pass so ganz gut zur (pseudo-)intellektuellen Jazzwelt. Ein Buch, das sich manchmal liest wie ein wirrer Fiebertraum. Wer Musik seine Leidenschaft nennt und sich nicht langweilt, wenn Erwachsene versuchen, sich selbst zu finden, der sollte diesem Buch eine Chance geben. Es ist ungewöhnlich, aber alles andere als schlecht.

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  • Jazz und Frieden...

    Jazz und Frieden

    DamlaBulut

    23. August 2016 um 13:51

    Sowohl das Cover, als auch der Titel, haben mich neugierig gemacht.Ich hatte Schwierigkeiten, mich an den Schreibstil zu gewöhnen und ich hätte mir gewünscht, dass die Kapitel, etwas klarer strukturiert wären. Leider war ich an manchen Stellen, sehr verwirrt und kam nicht wirklich mit.Die Charaktere fand ich alle ganz in Ordnung. Sie waren sehr gut beschrieben, sodass ich mir ein gutes Bild von ihnen machen konnte, was ich bei einem Buch, immer sehr wichtig finde.Das Buch war unterhaltsam. Ich hätte mir nur etwas mehr Klarheit gewünscht.

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  • In erstklassigem Schreibstil erzählter Roman mit Schwächen

    Jazz und Frieden

    Lovely_Lila

    07. August 2016 um 01:53

    ~ Ein interessanter Roman, der spannende Einblicke ins Leben eines Musikers und lesenswerte Analysen der Probleme der modernen Musikindustrie bietet und in grandiosem Schreibstil geschrieben ist. Die vielen Abschweifungen und Nebenhandlungen, und die Tatsache, dass ich mit den Figuren einfach nicht warm wurde, haben meine Lesebegeisterung leider etwas getrübt. ~ Inhalt Als Max eines Tages von einem Konzert nach Hause kommt, sind seine Frau und seine Tochter verschwunden, nur ein Zettel wurde für ihn hinterlassen. Was ist geschehen? Max begibt sich auf eine Reise, die ihn von Wien bis nach Amerika führt… Information Erzählstil: Personaler Erzähler, Präsens; Perspektive: aus männlicher und weiblicher Sicht (Max, Helena, etc. (verschiedene Perspektiven)) Meine Meinung Schreibstil Der Schreibstil war für mich das Beste an diesem Buch. Er ist abwechslungsreich, treffend, anschaulich und dabei sehr angenehm und flüssig zu lesen. Mir sind keine störenden Wortwiederholungen aufgefallen, vielmehr war ich immer wieder begeistert von der Schönheit dieses Stiles. Immer wieder blitzt etwas Humor durch, was mir zusätzlich sehr gefallen hat. Hin und wieder gibt es einzelne Sätze in österreichischem Dialekt. Für alle, die diesen Dialekt nicht sprechen, gibt es in Fußnoten „Übersetzungen“ ins Standarddeutsche, wobei sich hier immer wieder amüsante Freiheiten genommen werden. Wer Wienerisch spricht, der wird beim Lesen so mancher Übersetzung seinen Spaß haben. Figuren & Dialoge Mit keiner der Figuren wurde ich während des Lesens wirklich warm. Zuerst schien mir Max noch sympathisch, doch immer wieder wechselte meine Einstellung zwischen Sympathie und Antipathie. Auch Helena konnte ich nicht wirklich leiden, ihre Doppelmoral war mir ein Graus. Mit den Nebenpersonen war es ebenfalls schwierig eine Bindung aufzubauen, da über diese nicht viel verraten wird, so dass immer eine bestimmte Distanz bleibt. Generell verhalten sich in diesem Buch immer wieder Personen seltsam, nicht immer konnte ich alles nachvollziehen, was sie machen. Manchmal hatte ich auch den Eindruck, dass es zu viele Zufälle in dieser Geschichte gab, stellenweise wirkte sie schon sehr konstruiert, was mich aber nicht wirklich gestört hat. Auch die Dialoge wirken nicht immer besonders natürlich. Nein, manches Mal sprechen die Personen sogar in Zitaten oder sie zitieren Alben- oder Songtitel. Das fand ich eher interessant als störend, weil ein Buch sich doch schon seine Freiheiten nehmen darf. Nur wenn man nicht gleich versteht, dass es sich bei einer Aussage um ein Zitat handelt, kann man über manche Erwiderung im ersten Moment etwas verwundert sein. Idee & Handlung In diesem Buch geht es um Musik, Jazz, Beziehungen, Familie und vieles mehr. Die Idee zu diesem Roman hat viel Potential, doch leider hat mich die Umsetzung nicht vollends überzeugen können. Die für mich sehr interessante Haupthandlung rückt im Laufe des Buches immer mehr in den Hintergrund und Nebenhandlungen nehmen sehr viel Raum ein. Perspektivenwechsel, Ortswechsel und Zeitenwechsel kommen häufig vor, jedoch fehlt jegliche Markierung oder Erklärung. Erst sehr spät findet man heraus, warum manchen Personen überhaupt ein Kapitel gewidmet wurde und wie alles in Verbindung steht. Die vielen Perspektiven waren teilweise etwas verwirrend, weil es mir stellenweise schwerfiel, die Verbindungen zwischen den Handlungen zu ziehen. Zudem wurde immer wieder abgeschweift und vor allem Protagonist Max verliert sich oft in Anekdoten oder kleinen Geschichten aus der Vergangenheit. Leider mag ich so etwas gar nicht, weil es mich meistens nervt, wenn ich wissen will, wie es weitergeht, aber sich der Protagonist in für die Geschichte vollkommen unbedeutenden Abschweifungen verliert. Einmal wird zum Beispiel ausführlich über Bio-Essen erzählt, ein anderes Mal geht es bei einer sehr privaten Angelegenheit befremdlich stark ins Detail. Sehr interessant und lesenswert fand ich das eingestreute Wissen über Musik und Jazz. Auch die Analyse der heutigen Probleme der Musikindustrie fand ich sehr treffend und einleuchtend. Spannung Diese vielen Anekdoten waren sicher auch ein Grund dafür, dass ich vor allem im Mittelteil nur mehr sehr langsam vorankam. Obwohl eigentlich ständig etwas passiert, schien mir das Buch stellenweise tatsächlich sogar langatmig. Meiner Meinung nach haben die vielen Nebenhandlungen viel Tempo und Spannung aus dem Buch genommen. Als die Haupthandlung nämlich wieder mehr in den Vordergrund gerückt ist, wurde es für mich wieder interessant und spannender. Mein Fazit Ein interessanter Roman, der spannende Einblicke ins Leben eines Musikers und lesenswerte Analysen der Probleme der modernen Musikindustrie bietet und in grandiosem Schreibstil geschrieben ist. Die vielen Abschweifungen und Nebenhandlungen, und die Tatsache, dass ich mit den Figuren einfach nicht warm wurde, haben meine Lesebegeisterung leider etwas getrübt. Mein Empfehlung: Für Musiker und Jazzliebhaber, denen ein schöner, angenehmer Schreibstil wichtig ist und die es mögen, wenn der Protagonist gerne einmal abschweift. Bewertung: Idee: 4 Sterne Ausführung: 3 Sterne Schreibstil: 5 Sterne Personen: 3 Sterne Spannung: 3 Sterne Humor: + Insgesamt: ❀❀❀ Diese Buch bekommt von mir drei Sterne!

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  • Leserunde zu "Jazz und Frieden" von Oliver Steger

    Jazz und Frieden

    olivemitr68

    Liebe Leserinnen, liebe Leser!Herzliche Einladung zur Leserunde meines Debütromanes "Jazz und Frieden"!Der Verlag verlost 10 Exemplare und ich bin schon sehr gespannt auf Euer Feedback zu dem Buch... eine Geschichte über die kleinen und großen Schwierigkeiten im Leben eines Musikers, nimmt unerwartete und skurrile Wendungen an und bekommt plötzlich ihre Eigendynamik.Ich freue mich, von Euch zu hören: viel Spaß und bis bald!herzliche Grüße, Oliver Steger

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  • Erzählung und Musik

    Jazz und Frieden

    Alex1309

    04. August 2016 um 08:58

    Das Cover finde ich sehr gelungen und auch der Klappentext hat mich neugierig gemacht auf das Buch. Ich konnte mich aber leider das ganze Buch nicht an den Schreibstil gewöhnen und das hat es für mich schwer gemacht. Auch hätte ich mir gewünscht, dass die Kapitel klarer überschrieben sind und man weiß wo man sich gerade befindet. Das Fehlen hiervon hat es zum Teil etwas verwirrend gemacht. Die Hauptakteure des Buches waren gut beschrieben und ich konnte mir von jedem ein gutes Bild machen, wenn mir auch nicht alle sympathisch waren, aber auch das braucht ein gutes Buch. Insgesamt habe ich mich gut unterhalten gefühlt und fand das Buch nicht schlecht, aber eben an manchen Stellen etwas verwirrend.

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  • Jazz und Frieden

    Jazz und Frieden

    pat_meeresbrise

    01. August 2016 um 18:50

    "Jazz und Frieden" von Oliver Steger hatte allein durch die Überschrift mein Interesse geweckt. Von einem Jazzmusiker einen Roman mit Jazz als Hauptthema war ich sehr angetan und hatte mir vor dem Lesestart etwas erwartet, wie die Musik auf die Hauptcharaktere wirken wird/gewirkt hat, was die Musik für sie bedeutet, etc.Es geht aber um Max, dessen Frau Helena und Tochter Ida verschwunden sind und Max findet Hinweise á la Schnitzeljagd von Helena in der Wohnung. Er geht diesen Hinweisen nach und erlebt unerwartete Dinge, lernt neue Geschichten und Musiker kennen. Das erste Drittel des Buches gefiel mir sehr gut. Der Stil des Autors ist richtig gut meiner Meinung nach und lässt einen Lesefluss zu, hält die Geschichte am Laufen und baut eine wunderschöne Atmosphäre auf. In diesem Teil findet sich auch viel von der oben erwarteten Lesererwartung von mir wieder. Diesen Teil habe ich verschlungen.Danach flaut es etwas ab, es geht mehr um diese Schnitzeljagd und die Abenteuer der Hauptcharaktere, wobei noch mehr Chraktere dazu kommen. Jazz-Referenzen ziehen sich trotzdem durch das gesamte Buch. Das Ende ist von der Geschichte her rund, aber mir fehlte dieses etwas. Ich habe mich bei vielen Situationen oder Charakteren gefragt, was sie da machen. Oder eher, Warum sie das machen.Oftmals wurde beklagt, dass die Kapitel nicht überschrieben sind und dadurch Verwirrung herrschte, welcher Charakter an der Reihe ist, aber ich fand es ganz toll so, wie es war. Es muss nicht immer alles erklärt werden und welche Person gerade fokussiert wird, wird aus dem Text erkenntlichMir fehlte hier Tiefgang, vor allem am Ende und auch während der Geschichte. Die Hauptcharaktere haben ihre Ecken und Kanten, manche mehr und manche weniger.Wie gesagt, herausragend ist der Stil, der für mich alles toppt. Darin sehe ich sehr viel Potenzial.

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  • Jazz und Frieden

    Jazz und Frieden

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    01. August 2016 um 10:11

    "Jazz und Frieden" von Oliver Steger war für mich ein sehr durchwachsenes Buch.Einerseits war ich sehr angetan von der tollen Atmosphäre die hier vom Autor geschaffen wurde und dem fast schon magischen musikalischen Hauch, der sich durch die Geschichte zieht. Andererseits wurde ich einfach mit dem Hauptprotagonisten Max nicht warm, was mich schließlich auch dazu bewogen hat 3 von 5 Sternen zu vergeben.Das gewisse Etwas, der Funke hat für mich einfach gefehlt und der rote Faden ging mir einfach einige Male verloren...Sprachlich ist das Buch aber wirklich toll umgesetzt und was Max angeht ist es wohl einfach auch eine Sache des persönlichen Geschmacks.

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  • Wenn einer eine Reise tut...

    Jazz und Frieden

    Mrs. Dalloway

    26. July 2016 um 12:45

    Dieses Buch ist alles - von verwirrend über spannend und musikalisch bis hin zu lustig. Manchmal wusste ich nicht genau was das alles eigentlich sollte, aber im Endeffekt ergibt sich ein lesenswertes Buch über Musik, das Reisen, Familie und Abenteuer.Besonders gut gefallen haben mir die kurzen Kapitel. Die haben noch mal zusätzliche Spannung erzeugt. Außerdem gab eine Stelle, in der intertextuelle Bezüge hergestellt wurden. Das rechne ich dem Autor hoch an, da dies für mich immer ein literarisches Qualitätsmerkmal ist.Der größte Kritikpunkt ist leider die Rechtschreibung. Ich habe total viele sie/Sie-Fehler gefunden, was sehr schade ist, denn das trübte mein Lesevergnügen enorm.Außerdem gefällt mir nicht, dass die Protagonisten es mit der Treue nicht so genau nehmen, aber das ist vielleicht Geschmackssache - immerhin ist es ja nur eine Geschichte...Fazit: eine relativ skurrile Geschichte, die man sich ruhig mal antun kann.

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