Oliver Stone

 3,9 Sterne bei 22 Bewertungen
Autor*in von Platoon, Night Dream und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Oliver Stone, geboren 1946, zählt zu den renommiertesten Filmregisseuren der USA. Seine Filme, für die er drei Oscars erhielt, widmen sich der amerikanischen Zeitgeschichte, u. a. dem Vietnamkrieg und den Präsidentschaften Kennedys und Nixons. 2016 kommt sein Film über Edward Snowden in die Kinos. Peter Kuznick, Professor für Neuere Geschichte an der American University, Washington, ist Experte für die amerikanische Geschichte des 20. Jahrhunderts.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Oliver Stone

Cover des Buches Amerikas ungeschriebene Geschichte (ISBN: 9783548376769)

Amerikas ungeschriebene Geschichte

 (2)
Erschienen am 17.11.2016
Cover des Buches Die Putin-Interviews (ISBN: 9783864455988)

Die Putin-Interviews

 (1)
Erschienen am 22.08.2018
Cover des Buches Geboren am 4. Juli, 1 Blu-ray (ISBN: 5050582839579)

Geboren am 4. Juli, 1 Blu-ray

 (0)
Erschienen am 06.07.2011
Cover des Buches Platoon (ISBN: 9783453005365)

Platoon

 (9)
Erschienen am 01.09.1995
Cover des Buches Snowden: Official Motion Picture Edition (ISBN: 9781510719651)

Snowden: Official Motion Picture Edition

 (1)
Erschienen am 16.09.2016

Neue Rezensionen zu Oliver Stone

Cover des Buches Die Putin-Interviews (ISBN: 9783864455988)
Bonbosais avatar

Rezension zu "Die Putin-Interviews" von Oliver Stone

Sehr aufschlussreich über die Person Putin
Bonbosaivor 3 Jahren

Dieses Buch kann ich sehr empfehlen. Die Abschrift der Interviews wurden im Unterschied zu den Filmen nicht gekürzt (die ja leider nicht in deutsch übersetzt wurden). Obschon mir die Filme schon sehr gut gefallen haben, die Mimik ist teilweise wichtig. 


Oliver Stone schmeichelt sich nicht ein bei Wladimir Putin. Er stellt durchaus kritische Fragen, ist auch teilweise unbequem. 


Es gefiel mir, dass Putin sehr offen und direkt spricht, er beantwortet jede Frage, und läßt auch eine andere Meinung von Oliver Stone gelten (sie haben halt eine andere Sicht auf die Dinge, so seine Antwort). 


Wladimir Putin antwortet sehr sachlich, sehr souverän, belegt alles mit Fakten und wirkt dabei, auch nach stundenlangem Gespräch, völlig entspannt. 


Er ist an keiner Stelle abwertend oder beleidigend gegenüber anderen Staaten und Staatsführen, selbst wenn es für ihn genügend sachliche Gründe dafür gäbe. 


Stone will dem Leser mit den "Putin Interviews" den Staatsmann nahebringen, der seine nationalen Interessen über alles stellt. 


Interessant ist auch, dass Putin einiges über sich erzählt. Der Leser bekommt dadurch ein ganz gutes Bild von ihm.


Es ist sehr wohltuend, einmal etwas abseits der üblichen Anti-Putin-Kampagnen zu lesen. 


Man muß sicher nicht alles für die Wahrheit halten, was Putin sagt, aber es klingt sehr plausibel und es ist nach meiner Meinung alles in sich schlüssig, was den Gang der russischen Geschichte betrifft. 


Auf jeden Fall ist es schlüssiger als das, was wir hier vom Mainstream des Westens so täglich vermittelt bekommen.


Das Buch sollte unbedingt Verbreitung finden, es trägt zur Ausgewogenheit der politischen Meinungsbildung bei.

Cover des Buches Chasing the Light – Die offizielle Biografie (ISBN: 9783959723756)
Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Chasing the Light – Die offizielle Biografie" von Oliver Stone

Höhen und Tiefen der ersten vierzig Jahre
Bellis-Perennisvor 3 Jahren

Oliver Stone gilt als enfant terrible unter den amerikanischen Filmemachern. Seine Filme sind häufig verstörend, verherrlichen Gewalt und zeigen die Wirklichkeit häufig so, wie sie ist. 

Sein bisheriges Leben kann man in aller Kürze so zusammenfassen: Scheidungskind - traumatisierter Vietnam-Veteran - Erfolg und Drogen - Hollywood.  

Einige Filme enthalten autobiografische Elemente wie „Wall Street“. Denn Stones Vater scheitert als Broker an der Wall Street. In „Platoon“ verarbeitet er seine eigenen Erlebnisse im Vietnamkrieg.  

Oliver Stone ist mehrfacher Oscar-Gewinner, Drehbuchautor und Regisseur von „Platoon“, „JFK – Tatort Dallas“, „Geboren am 4. Juli“, „Natural Born Killers“, „Scarface“, „12 Uhr nachts – Midnight Express“ und vielen weiteren Filmen. 

Seinen ersten Oscar erhielt er 1978 für das Drehbuch zu „12 Uhr nachts - Midnight Express“. Der Erfolg steigt ihm zu Kopf. Er genießt das Spektakel, feiert exzessive Drogenpartys und steht kurz vor dem Ruin. 

Mit dieser Autobiografie lässt er die Leser in die ersten vierzig Jahre seines Lebens und hinter die Kulissen von Hollywoods Traumwelt blicken.  

Fazit: 

Eine ungeschönte Autobiografie, die alle Höhen und Tiefen von Oliver Stones ersten vierzig Jahren zeigt. Gerne gebe ich hier 4 Sterne.

 

Cover des Buches Snowden: Official Motion Picture Edition (ISBN: 9781510719651)
vormis avatar

Rezension zu "Snowden: Official Motion Picture Edition" von Kieran Fitzgerald

Snowden
vormivor 5 Jahren

Der Meister des amerikanischen Kinos, Oliver Stone („Nixon“, „JFK – Tatort Dallas“, „Geboren am 4. Juli“, „Platoon“), verfilmte die Geschichte Edward Snowdens, der eine der brisantesten gegenwärtigen politischen Affären ins Rollen brachte und trotz Lebensgefahr auf das Ausmaß der Überwachung unserer Gesellschaft aufmerksam machte



Die Titelrolle spielt Joseph Gordon-Levitt (
„The Dark Knight Rises“, „Inception“). An seiner Seite agieren so hochkarätige Darsteller wie Shailene Woodley ( „Die Bestimmung – Divergent“, „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“, „The Descendants – Familie und andere Angelegenheiten“ ) als seine Freundin, Oscar-Preisträger Melissa Leo ( „Prisoners“, „The Fighter“ ) und Nicolas Cage ( „Leaving Las Vegas“, „World Trade Center“, „The Rock“ ), Zachary Quinto  ( „Star Trek: Into Darkness“ ), Tom Wilkinson ( „Michael Clayton“, „Batman Begins“, „Vergiss mein nicht!“ ), Rhys Ifans ( „The Amazing Spider-Man“, „Notting Hill“ ), Joely Richardson ( „Verblendung”, „Der Patriot”), Timothy Olyphant ( „Stirb langsam 4.0“, „Hitman – Jeder stirbt alleine“ ) und Scott Eastwood ( „Kein Ort ohne dich“, „Herz aus Stahl“ ). Für das Drehbuch, basierend auf den Büchern „The Snowden Files: The Inside Story of the World’s Most Wanted Man“ von Luke Harding und „Time of the Octopus“ von Snowdens russischem Anwalt Anatoly Kucherena, zeichnet Oliver Stone zusammen mit Kieran Fitzgerald ( „The Homesman“ ) verantwortlich.Inhalt:

Verräter oder Held? Was trieb Edward Snowden dazu, geheime NSA-Dokumente zu veröffentlichen? War ihm bewusst, welchen Preis er dafür zahlen würde? Oscar-Preisträger Oliver Stone bringt mit SNOWDEN das Leben des kontrovers diskutierten Whistleblowers Edward Snowden auf die große Leinwand und zeigt den Menschen hinter dem Mythos, der mit seinen Enthüllungen der Welt die Augen öffnete, dafür aber seine Karriere und Heimat aufgeben musste. Es ist die Geschichte eines normalen Mannes, der es nicht mit seinem Gewissen vereinbaren konnte, zu schweigen…

Inhaltsangabe auf amazon


Natürlich kennt jeder von uns in groben Zügen die Geschichte von Edward Snowden. Was ihn aber wirklich angetrieben hat seinen Arbeitgeberund und sein Land zu verraten, und was das wirklich in allen Konsequenzen für ihn bedeutet hat, darüber hat man sich wohl nur sehr wenig Gedanken gemacht. Am Anfang des Films gibt es eine Warnung, dass es sich hier um "dramatisierte" Ereignisse handeln soll. Das würde ich bezweifeln, denn ich kann mir vorstellen, dass wir alle gar keine Ahnung haben, wir dramatisch die Ereignisse damls wirklich waren.

Auch ist sehr gut dargestellt, wie sehr Snowden und seine Freundin unter  den Geschehnissen und seinem Wissen gelitten hat. Wie zerrissen  er wirklich war und das er seine Entscheidung nicht leichtfertig gefällt hat. Spannend erzählte Zeitgeschichte, die mindestens einen Einblick in die Intention von Edward Snowden gibt. Und ich kann mir nicht virstellen, dass er wirklich gerne in Russland lebt. Immerhin hat er eine Begabung für Sprachen (Ironie aus).

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