Oliver Stone

 3,8 Sterne bei 20 Bewertungen
Autor von Platoon, Night Dream und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Oliver Stone

Oliver Stone ist mehrfacher Oscar-Gewinner, Drehbuchautor und Regisseur von »Platoon«, »JFK – Tatort Dallas«, »Geboren am 4. Juli«, »Natural Born Killers«, »Scarface«, »12 Uhr nachts – Midnight Express« und vielen weiteren Filmen.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Oliver Stone

Cover des Buches Amerikas ungeschriebene Geschichte (ISBN: 9783548376769)

Amerikas ungeschriebene Geschichte

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Erschienen am 18.11.2016
Cover des Buches Geboren am 4. Juli, 1 Blu-ray (ISBN: 5050582839579)

Geboren am 4. Juli, 1 Blu-ray

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Erschienen am 06.07.2011
Cover des Buches Zur Geschichte (ISBN: 9783942281164)

Zur Geschichte

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Erschienen am 01.10.2011
Cover des Buches Die Putin-Interviews (ISBN: 9783864455988)

Die Putin-Interviews

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Erschienen am 23.08.2018
Cover des Buches Platoon (ISBN: 9783453005365)

Platoon

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Erschienen am 01.09.1995

Neue Rezensionen zu Oliver Stone

Cover des Buches Chasing the Light – Die offizielle Biografie (ISBN: 9783959723756)Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Chasing the Light – Die offizielle Biografie" von Oliver Stone

Höhen und Tiefen der ersten vierzig Jahre
Bellis-Perennisvor 10 Monaten

Oliver Stone gilt als enfant terrible unter den amerikanischen Filmemachern. Seine Filme sind häufig verstörend, verherrlichen Gewalt und zeigen die Wirklichkeit häufig so, wie sie ist. 

Sein bisheriges Leben kann man in aller Kürze so zusammenfassen: Scheidungskind - traumatisierter Vietnam-Veteran - Erfolg und Drogen - Hollywood.  

Einige Filme enthalten autobiografische Elemente wie „Wall Street“. Denn Stones Vater scheitert als Broker an der Wall Street. In „Platoon“ verarbeitet er seine eigenen Erlebnisse im Vietnamkrieg.  

Oliver Stone ist mehrfacher Oscar-Gewinner, Drehbuchautor und Regisseur von „Platoon“, „JFK – Tatort Dallas“, „Geboren am 4. Juli“, „Natural Born Killers“, „Scarface“, „12 Uhr nachts – Midnight Express“ und vielen weiteren Filmen. 

Seinen ersten Oscar erhielt er 1978 für das Drehbuch zu „12 Uhr nachts - Midnight Express“. Der Erfolg steigt ihm zu Kopf. Er genießt das Spektakel, feiert exzessive Drogenpartys und steht kurz vor dem Ruin. 

Mit dieser Autobiografie lässt er die Leser in die ersten vierzig Jahre seines Lebens und hinter die Kulissen von Hollywoods Traumwelt blicken.  

Fazit: 

Eine ungeschönte Autobiografie, die alle Höhen und Tiefen von Oliver Stones ersten vierzig Jahren zeigt. Gerne gebe ich hier 4 Sterne.

 

Kommentare: 2
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Cover des Buches Snowden: Official Motion Picture Edition (ISBN: 9781510719651)vormis avatar

Rezension zu "Snowden: Official Motion Picture Edition" von Kieran Fitzgerald

Snowden
vormivor 2 Jahren

Der Meister des amerikanischen Kinos, Oliver Stone („Nixon“, „JFK – Tatort Dallas“, „Geboren am 4. Juli“, „Platoon“), verfilmte die Geschichte Edward Snowdens, der eine der brisantesten gegenwärtigen politischen Affären ins Rollen brachte und trotz Lebensgefahr auf das Ausmaß der Überwachung unserer Gesellschaft aufmerksam machte



Die Titelrolle spielt Joseph Gordon-Levitt (
„The Dark Knight Rises“, „Inception“). An seiner Seite agieren so hochkarätige Darsteller wie Shailene Woodley ( „Die Bestimmung – Divergent“, „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“, „The Descendants – Familie und andere Angelegenheiten“ ) als seine Freundin, Oscar-Preisträger Melissa Leo ( „Prisoners“, „The Fighter“ ) und Nicolas Cage ( „Leaving Las Vegas“, „World Trade Center“, „The Rock“ ), Zachary Quinto  ( „Star Trek: Into Darkness“ ), Tom Wilkinson ( „Michael Clayton“, „Batman Begins“, „Vergiss mein nicht!“ ), Rhys Ifans ( „The Amazing Spider-Man“, „Notting Hill“ ), Joely Richardson ( „Verblendung”, „Der Patriot”), Timothy Olyphant ( „Stirb langsam 4.0“, „Hitman – Jeder stirbt alleine“ ) und Scott Eastwood ( „Kein Ort ohne dich“, „Herz aus Stahl“ ). Für das Drehbuch, basierend auf den Büchern „The Snowden Files: The Inside Story of the World’s Most Wanted Man“ von Luke Harding und „Time of the Octopus“ von Snowdens russischem Anwalt Anatoly Kucherena, zeichnet Oliver Stone zusammen mit Kieran Fitzgerald ( „The Homesman“ ) verantwortlich.Inhalt:

Verräter oder Held? Was trieb Edward Snowden dazu, geheime NSA-Dokumente zu veröffentlichen? War ihm bewusst, welchen Preis er dafür zahlen würde? Oscar-Preisträger Oliver Stone bringt mit SNOWDEN das Leben des kontrovers diskutierten Whistleblowers Edward Snowden auf die große Leinwand und zeigt den Menschen hinter dem Mythos, der mit seinen Enthüllungen der Welt die Augen öffnete, dafür aber seine Karriere und Heimat aufgeben musste. Es ist die Geschichte eines normalen Mannes, der es nicht mit seinem Gewissen vereinbaren konnte, zu schweigen…

Inhaltsangabe auf amazon


Natürlich kennt jeder von uns in groben Zügen die Geschichte von Edward Snowden. Was ihn aber wirklich angetrieben hat seinen Arbeitgeberund und sein Land zu verraten, und was das wirklich in allen Konsequenzen für ihn bedeutet hat, darüber hat man sich wohl nur sehr wenig Gedanken gemacht. Am Anfang des Films gibt es eine Warnung, dass es sich hier um "dramatisierte" Ereignisse handeln soll. Das würde ich bezweifeln, denn ich kann mir vorstellen, dass wir alle gar keine Ahnung haben, wir dramatisch die Ereignisse damls wirklich waren.

Auch ist sehr gut dargestellt, wie sehr Snowden und seine Freundin unter  den Geschehnissen und seinem Wissen gelitten hat. Wie zerrissen  er wirklich war und das er seine Entscheidung nicht leichtfertig gefällt hat. Spannend erzählte Zeitgeschichte, die mindestens einen Einblick in die Intention von Edward Snowden gibt. Und ich kann mir nicht virstellen, dass er wirklich gerne in Russland lebt. Immerhin hat er eine Begabung für Sprachen (Ironie aus).

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Cover des Buches The Putin Interviews: Oliver Stone Interviews Vladimir Putin (ISBN: B072MP1SVY)Wedmas avatar

Rezension zu "The Putin Interviews: Oliver Stone Interviews Vladimir Putin" von Oliver Stone

Aufschlussreich, spektakulär, unterhaltsam. Sehr lesens- und hörenswert!
Wedmavor 3 Jahren

Preisgekrönter US-Amerikanischer Regisseur, Drehbuchautor und Produzent Oliver Stone hat im Juni 2017 sein Buch „Putin Interviews“ veröffentlicht. Darin enthalten sind vier Interviews mit dem russischen Staatspräsidenten: Das erste Interview ist von 2015. Das zweite und das dritte von 2016. Das vierte ist von Februar 2017.

 

Bei all dem, was man in der letzten Zeit über Putin aus Leitmedien gehört hat, fand ich es interessant wie notwendig, seine eigene Sicht der Dinge zu erfahren. Und ich muss sagen: Diese Lektüre erwies sich als eine enorme Bereicherung, z.T.  auch als Augenöffner, denn diese Informationen, die Hintergründe und Zusammenhänge, erfährt man aus den Leitmedien wohl kaum. Aufschlussreich und vllt auch schonungslos, liefert dieses Buch vieles, was der dt Öffentlichkeit vorenthalten wurde.

 

Im ersten Interview unterhalten sich die beiden über Putins Werdegang, seine Kindheit in Leningrad (heute St. Petersburg) der Nachkriegszeit, über seine Familie, auch über den 2.ten Weltkrieg und seine Auswirkungen auf das gesamte Land, z.B. dass die Hälfte der russischen Männer zwischen 17 und 35 infolgedessen tot oder ernsthaft verwundet waren. Zum Thema Krieg kommen sie noch paarmal, um z.B. über die Ursprünge des kalten Krieges, sowie über Stalin, oder auch über die Technologie zur Fertigung der Atombombe und wie sie nach Russland kam, zu reden uvm.

 

Weiter geht es mit der Frage, wie Putin nach seinem Jurastudium im Jahr 1975 zu KGB kam und warum. Über Perestroika und Gorbatschow gibt auch viele interessante Dinge. Putin sagt, wo er Gorbatschows Schwächen sieht und warum seine Politik Russland nicht so gutgetan hatte.  Weiter erzählt Putin, wie er zum 1 Januar 2000 russischer amtierender Präsident wurde, welche Probleme er zu lösen hatte, was für ihn als Erstes zu tun war, usw. Hier, und vielerorts später, offenbart Stone nicht nur seine gute Vorbereitung, er fragte z.B., ob Putin mit Yeltsin, ähnlich wie Chruschow seiner Zeit mit Stalin, auch Wodka trinken musste. Putin verneinte. Stone ist ein geschickter Befrager, der weiß, wie er an die Aussagen seines Gesprächspartners kommt.

 

Eigentlich gibt es kaum ein wichtiges politisches Thema, ob in der Vergangenheit oder in der Gegenwart, das hier nicht besprochen wurde: Die Fragen der Auf- und Abrüstung. Die Osterweiterung der NATO und welche Rolle dies im heutigen politischen Geschehen spielt, wie es bei dieser Frage mit Russland und seinem Mitspracherecht und Mitentscheidungswunsch umgegangen wurde, z.B. dass sie oft vor getaner Tatsachen gestellt wurden uvm.

 

Im letzten Interview, von 2017, geht es u.a. um den Tiefen Staat (Deep State) und seiner Rolle im heutigen politischen Geschehen, sowie um die Frage, die heute noch manche Gemüter in USA zur Wallung bringt, i.e. ob Russland auf amerikanische Wahlen 2016 Einfluss genommen hätte. Putin sagt dazu: „You know, this is a very silly statement... We were not hacking the election at all.“ Bei seinen weiteren Ausführungen musste ich an das Buch von Dan Kovalik „Plot to scapegoat Russia“ (2017) denken, in dem der Autor klar sagt, dass die US-Demokraten, unfähig ihre Wahlniederlage anzuerkennen, denn die Blamage, dass sie die Wahlen gegen so einen Kandidaten verloren haben, können sie schlicht nicht ertragen, suchen nun nach fadenscheinigen Erklärungen. Hier ist jede Peinlichkeit recht. Einfacher scheint es, einen Sündenbock zu finden, statt zuzugeben, dass sie keine tragfähige Kandidatur stellen konnten. Und an Noam Chomsky in „Global Discontents“ (2017) musste ich denken, der sagt: In USA gibt es keine Demokraten. Sie nennen sich bloß so, tatsächlich aber, von der Ausrichtung und Gesinnung her sind diejenigen, die sich Demokraten nennen, noch reaktionärer und konservativer als manche Republikaner.

 

Da gibt es noch andere Themen, die im Interview von 2017 besprochen wurden. Julian Assange, WikiLeaks, Cyberkrieg kommen da genauso zur Sprache wie Japan, Korea, Syrien, IS uvm. Zum Schluss geht es um Souveränität. Auch sehr aufschlussreich.

 

Putin erweist sich als ein angenehmer, kluger und vielseitig gebildeter Gesprächspartner mit gut ausgeprägtem Sinn für Humor, der seine Aufgabe gut versteht und seinen Job gut macht. Dieser Meinung war Oliver Stone am Ende der Interviews, was er ihm auch offen gesagt hat. Darauf antwortete Putin: „If they are going to beat you for this, you can come back here to Russia and we’ll help to heal you.“

 

Bemerkenswert finde ich, dass es dieses Buch nicht auf Deutsch gibt, obwohl an wissenswertem Stoff und Brisanz hier keineswegs mangelt. Das Buch gibt es momentan nur in der Originalfassung als Print, E-book und Hörbuch. Auf letzteres wurde ich aufmerksam und habe die 9 St. 45 Min. gern durchgehört, dann E-book dazu geholt. Die Macher des Buches haben Putins Part ins sehr einfache Amerikanisch übertragen, was sie auch am Anfang sagen, sodass man mit gutem Englisch keine Schwierigkeiten mit dem Verständnis der Inhalte haben kann. Die Hintergrundinformationen, von einer Frauenstimme gesprochen, wurden im Hörbuch gleich in den Text eingebaut, sodass man sofort Bescheid weiß, was gemeint ist. Der Sprecher für Putin wurde so gewählt, dass seine Stimme bestimmte Ähnlichkeit mit dem Original aufweist. Für mich hätte es nicht notgetan, aber er spricht deutlich und recht langsam. Jeder kann seine Ausführungen gut verstehen.

 

Fazit: Ein sehr lesens- und hörenswertes Buch, das einem für viele Dinge die Augen öffnet, spannende Informationen liefert, wichtige Zusammenhänge darlegt und zudem auch ausgezeichnet unterhält.

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