Oliver Susami

 3.8 Sterne bei 121 Bewertungen

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Vierter Stock Herbsthaus

Vierter Stock Herbsthaus

 (39)
Erschienen am 14.02.2014
Nachtangst

Nachtangst

 (8)
Erschienen am 06.11.2014
Die Knochenfrau

Die Knochenfrau

 (6)
Erschienen am 30.05.2013
Bleib bei uns, denn der Abend kommt

Bleib bei uns, denn der Abend kommt

 (3)
Erschienen am 03.03.2016
Alles über Frau Dohle

Alles über Frau Dohle

 (3)
Erschienen am 05.02.2018
Heimsuchung

Heimsuchung

 (3)
Erschienen am 07.04.2017
Tonicland

Tonicland

 (3)
Erschienen am 03.12.2015

Neue Rezensionen zu Oliver Susami

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Literaturchaoss avatar

Rezension zu "Bleib bei uns, denn der Abend kommt" von Oliver Susami

Die Abgründe einer Familiengeschichte
Literaturchaosvor 3 Monaten

Oliver Susami ist ein Autor, den ich erst im Sommer 2018 für mich entdeckt habe. Ein Autor, der Familien- und Lebensgeschichten mit einem Hauch gruseliger Elemente bis hin zu purem Horror verbindet - Geschichten, die teilweise auf wahren Begebenheiten beruhen. Auch im Nachwort von "Bleib bei uns, denn der Abend kommt" erklärt er dem interessierten Leser, wer ihn zu diesem Buch inspiriert hat. 

 

Diese Geschichte beginnt für uns im Jahr 2015. Wir lernen den allein lebenden Journalisten Thomas Brenner kennen ... und zumindest ich mag ihn nicht. Gleicht er doch zu sehr dem Prototypen des allseits bekannten Ermittlers: Single (in diesem Fall geschieden und eine 16-jährige Tochter), mürrisch, aufbrausend, zu viel Alkohol konsumierend, kein nennenswertes Sozialleben, nicht gerade beliebt. Tausendmal schon ist mir dieser Typ Mann in Krimis und Thrillern als der einsame Polizisten-Wolf begegnet, dass ich zunächst ein genervtes "oh nee, nicht schon wieder" denke. Diesmal also ein Journalist, na gut....

 

Thomas` Tochter Jana entdeckt in einem Restaurant alte Fotografien an der Wand und macht ihren Vater darauf aufmerksam, sieht der Mann auf den Fotos doch aus wie er! Und genau diese Begebenheit bringt eine Lawine ins Rollen, treibt Thomas in die Abgründe seiner Familiengeschichte und darüber hinaus. Lässt ihn an sich und seinen Eltern zweifeln und verzweifeln. 

 

Der Mann auf den Fotos ist Thomas Vater Karl, zu dem er kein gutes Verhältnis hatte, vor dem er als kleiner Junge sogar Angst hatte, denn der Vater lebte regelrecht in einem religiösen Wahn und zwang den jungen Thomas zu Gebeten und Bibelstunden. Dass der Vater jedoch zeit seines Lebens in Angst lebte, in einer alles überschattenden Angst, die für Thomas nie greifbar wurde, ist auch nicht vergessen. Karl starb sechs Jahre zuvor und zwang Thomas noch auf dem Sterbebett das Versprechen ab, das alte Elternhaus, in dem die Familie schon lange nicht mehr wohnte, niemals zu verkaufen. Nun ja, zumindest einige Möbel verkaufte Thomas dennoch und darin waren Fotos versteckt - die nun im Restaurant als Deko an der Wand hängen.

 

Auch wenn Thomas nicht gerade liebevoll an den Vater zurückdenkt, will er doch sein Andenken ehren und kauft die Fotos - einen ganzen Stapel - zurück. Und sieht sie sich genauer an. Und stolpert geradewegs auf den Abgrund zu...

 

Auf vielen der Fotos ist in der Nähe des Vaters eine schemenhafte Gestalt zu sehen, ein Mann, den Thomas nicht kennt und der seinen journalistischen Spürsinn herausfordert. Handelt es sich hierbei um einen Geist oder wurden die Bilder manipuliert? Thomas beginnt zu recherchieren und bringt immer neue Fakten zusammen, die ihm eine Familiengeschichte offenbaren, die er besser verschlossen gehalten hätte.

 

Nach und nach beginnt der Leser zumindest etwas mit Thomas mitzufühlen und versteht, warum er so aufbrausend und jähzornig, teilweise ein seelisches Wrack kurz vor dem Zusammenbruch ist. Sympathisch wird er jedoch, wenn man liest, wie er mit seiner Tochter umgeht, wie sehr er sich um sie sorgt und bemüht, dabei jedoch nie Verbote ausspricht und immer dafür sorgt, ihr auf Augenhöhe zu begegnen. Andererseits ist die 16-jährige Jana schon sehr erwachsen für ihr Alter, macht sich Sorgen um den Vater und weist ihn auch schon mal zurecht, wenn er ein wenig über die Stränge geschlagen hat. Alles in allem haben die beiden eine sehr liebevolle und harmonische Beziehung, was Thomas nach und nach in ein besseres Licht rückt. 

 

In einigen gut platzierten Rückblenden lässt uns der Autor teilhaben an Thomas` Familiengeschichte, einer Geschichte, die im letzten Kriegsjahr ihren Anfang nahm und sich bis zu Karls Tod weiterzog. Deren ganzes unvorstellbares Ausmaß sich erst jetzt aufklärt.

 

Spannend und authentisch, mit seinem sehr angenehmen Schreibstil nimmt uns der Autor mit zu einer Familie, die in unserer Nachbarschaft leben könnte. Denn sind es nicht immer die nahe lebenden Menschen, bei denen man nichts Böses vermutet...…?

 

MEIN FAZIT lautet hier: Leichter Grusel in einer mitreißenden Geschichte, die auf 240 Seiten nicht einmal langweilig wird. 5/5 Sternen


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elektrohexes avatar

Rezension zu "Alles über Frau Dohle" von Oliver Susami

alles über frau dohle
elektrohexevor 4 Monaten

mich hatte der klappentext angesprochen. ich hab das buch in kurzer zeit verschlungen es fing spannend an erzählt über frau dohle und ihre familie und wie sie zu ihrem vogel kam. die story mit dem sohn hat so einige erschütternde momente. kennt sie ihn wirklich? ist alles anders wie sie es sich einredet. auf die charaktere fand ich alle gut beschrieben. ich war sofort in der geschichte drin.

was mich aber im lesefluss etwas gestört hat waren diese schachtelsätze. das hätte flüssiger sein können aber macht für mich das buch jetzt nicht schlecht. 
werde ganz sicher noch mehr von diesem autoren lesen. 

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Karin_Zahls avatar

Rezension zu "S3, Spuk in der Bibliothek: Eine Annäherung an das Unheimliche" von Oliver Susami

Oliver Susami
Karin_Zahlvor 4 Monaten

Oliver Susami 📚 S 3 Klappentext: Anfang Februar 2008 erzählte mir eine Mitstudentin, ihr sei im Untergeschoss der Universitätsbibliothek, im Buchbereich S3, etwas Unheimliches passiert. Schon zuvor hatte ich von unerklärlichen Ereignissen in diesem Bereich gehört. Ich entschloss mich, eine Art „Untersuchung“ zu S3 zu machen. Ich wollte herausfinden, was es mit diesem Bereich auf sich hat. Zwischen Februar und April 2008 führte ich mehrere Interviews mit Studenten und Mitarbeitern der Bibliothek, sammelte Berichte unheimlicher, unerklärlicher Erlebnisse. Auch verbrachte ich selbst viele Abende alleine auf S3. Es herrscht eine unheimliche Atmosphäre da unten. Es ist dunkler als in anderen Bereichen der Bibliothek, mir kommt es auch kälter vor. Und gerade abends ist es sehr ruhig, stundenlang keine Geräusche. Als gebe es keine anderen Menschen mehr, als wäre man allein auf der Welt. Mitte April 2008 begann ich von S3 zu träumen. Unter dem Eindruck eines Albtraumes entschloss ich mich, keine Interviews mehr zu führen und keine Zeit mehr auf S3 zu verbringen. Ich wollte Abstand gewinnen. Doch die Sache ließ mich nicht los. Mittlerweile war ich mir sicher, dass dort unten etwas vor sich geht, etwas Übernatürliches. Es kann einfach nicht sein, dass alle, mit denen ich sprach, mich angelogen haben, dass sich alle nur Geschichten ausgedacht haben. Ich musste wissen, was es mit S3 auf sich hat. Ende April 2008 verbrachte ich drei Nächte im Untergeschoss der Bibliothek. Seit der dritten Nacht betrete ich S3 nicht mehr. Rezension/Meine Meinung: Aufmerksam gemacht worden bin ich auf dieses Buch,in einer Büchergruppe.Der Klappentext fand sofort mein Interesse. Ich fing an zu lesen. Oliver Susami schildert uns im Buch, anhand von persönlichen Interviews, ungewöhnliche Ereignisse,die in einer Bibliothek passieren.Tag ein Tag aus wimmelt es dort von Studierenden.Einige davon berichten uns ,ihre Vorkommnisse. Eines vorweg, nachdem ich dieses Buch beendet habe, schaute ich mir einige Rezensionen an. Viele Leser sind überhaupt nicht begeistert. Ich jedenfalls habe es sehr gerne gelesen. Der Autor schreibt aber auch dazu, dass er jedes Interview, genau mit den Worten übernimmt. Daran stören sich viele.Mich hat es keinesfalls gestört. In diesem Buch wird über paranormale Aktivitäten im Bibliotheksbereich im S3berichtet. Eine gelungene Mischung aus Erzählung und den protokollierten Interviews erwartet den Leser hier. Einerseits wird hier dem Leser, viel Raum gelassen für seine eigenen Fantasien. Dennoch gruselte es mich an den meisten stellen schon. Auch das von Oliver in diesem Zusammenhang erlebte, bereitete mir eine Gänsehaut. Da wird einem schon mulmig.Ich war begeistert, weil es für mich wirklich echt klingt. Daher sollte man sich eine eigene Meinung bilden. Ich kann es euch empfehlen.4/5

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Gespräche aus der Community

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dieDoreens avatar
Bei mir gibt es das Buch des Monats zu gewinnen und diesmal sogar 2. Vierter Stock Herbsthaus ist eines davon. Schaut doch mal auf meinem Blog vorbei und versucht Euer Glück.
http://bucheckle.blogspot.de/2015/01/buch-des-monats_30.html
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isabell_schmitt-egners avatar
Liebe Freunde des Unheimlichen und Unerklärlichen, hier kommt eine Leserunde für euch mit verschiedenen Geschichten aus dem paranormalen Bereich! Von skurril bis wahr ist alles dabei.
Glaubt ihr an Geister? Was würdet ihr alls tun, um immer jung auszusehen? Ist eine Mutter, die ihr Kind nicht liebt, eine schlechte Mutter?

Meldet euch jetzt, die ersten 15 Bewerber erhalten ein Ebook als epub oder mobi und dann geht's los. Wir freuen uns auf euch!
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