Oliver Uschmann

 3.9 Sterne bei 993 Bewertungen
Autor von Hartmut und ich, Voll beschäftigt und weiteren Büchern.
Oliver Uschmann

Lebenslauf von Oliver Uschmann

Oliver Uschmann ist Literaturwissenschaftler, Schriftsteller, Journalist, Moderator und Dozent. Der gebürtige Weseler absolvierte die Ruhr-Universität Bochum (Germanistik & Anglistik), überlebte die Werbeagentur Scholz & Friends in Berlin und kehrt heute noch jedes Jahr als Privatdozent an seine Heimat-Uni zurück. Als Journalist beliefert(e) er Magazine wie Trailer, Choices, Visions, GEE, Rock Hard, Intro, Federwelt und Cicero mit beseelten Geschichten. Zuletzt war er Chefredakteur des Interview-Magazins Galore. Gemeinsam mit Sylvia Witt erschuf er die "Hui-Welt" rund um "Hartmut und ich", die in Form der bewohnbaren Ausstellung "Ab ins Buch!" sogar den ersten Themenpark zu deutschen Gegenwartsromanen aufbot. Das Duo verfasst Jugendromane, Belletristik, erzählende Sachbücher und Ghostwritings. Als geborener Bühnenmensch tritt Uschmann von Schule über Festivalbühne bis Fernsehen und Radio auf. Die Kulissen der realen Welt erkundet er beim Barfußwandern. 2018 absolvierte er die Masterclass TV-Serie der Skript-Akademie Berlin.

Botschaft an meine Leser

Liebe Leserinnen, liebe Leser! Ich freue mich, dass Ihr den Weg hierher gefunden habt. Fühlt Euch frei, Fragen zu stellen. Die Bücher, die ich selber bespreche, sind ausschließlich Werke, die mich beeinflusst haben oder die aus der Feder von geschätzten Kollegen oder von mir in meinen Workshops entdeckten Talenten stammen. Herzliche Grüße, Oliver

Alle Bücher von Oliver Uschmann

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Hartmut und ich

Hartmut und ich

 (260)
Erschienen am 08.03.2011
Voll beschäftigt

Voll beschäftigt

 (153)
Erschienen am 01.10.2006
Wandelgermanen

Wandelgermanen

 (146)
Erschienen am 01.09.2008
Murp!

Murp!

 (85)
Erschienen am 01.06.2010
Das Gegenteil von oben

Das Gegenteil von oben

 (71)
Erschienen am 01.09.2011
Feindesland

Feindesland

 (68)
Erschienen am 26.09.2012
Log out!

Log out!

 (52)
Erschienen am 02.03.2015
Nicht weit vom Stamm

Nicht weit vom Stamm

 (29)
Erschienen am 01.02.2011

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Oliver Uschmann

Neu
Bluesky_13s avatar

Rezension zu "Das Gegenteil von oben" von Oliver Uschmann

Wer ist der Vater und wo ist er?
Bluesky_13vor einem Jahr

<><><>Inhalt<><><>

Ein fünfzehnjähriger Junge beobachtet aus dem zwölften Stock seine Nachbarn in den darunter liegenden Stockwerken. So versorgt er Frau Närdemann aus dem Achten Stock mit Rätselheften, doch er achtet dabei auf ein gewisses Niveau. Er weiß, dass sie die sehr gerne macht.

Er sieht das ganze aus der Perspektive, das Häuser Geschichten erzählen, wenn man nur genauer hinschaut. Der Junge heißt Dennis und er lebt hier mit seiner Mutter, die im Pflegeheim am Stadtrand arbeitet und dort eine ganze Etage leitet.

Dennis möchte mehr über seinen Vater wissen, doch seine Mutter weicht ihm bei der Frage immer aus. Das ärgert Dennis und er wird zornig. Er ist ein so sensibler Jung, der wenn er der Meinung ist, dass andere Hilfe brauchen, den Code Yellow benutzt. Das heißt er schreibt den Leuten einen Brief auf gelbem Papier und steckt es in einen gelben Umschlag. Darin erwähnt er die positiven Dinge, die er von den betreffenden Personen durch Recherche und Beobachtung weiß. Doch wenn er mit seiner Mutter Differenzen hat, dann ist da niemand, der versucht zu schlichten.


Dennis spielt sehr viel auf seinen Konsolen und begibt sich da in seine eigene Welt. Dennis sah im Fernseher den Fall Kampusch und das beschäftigte ihn sehr, er wollte das nicht sehen und auch nichts mehr davon hören. Wie konnte ein Mensch so pervers sein und jemanden acht Jahre einsperren?

Dennis verstand nicht, warum sie diesen Fall immer wieder aufrollten.


Im vierzehnten Stock wohnt der Hausmeister mit seiner Familie, das war so der Ruhepol für Dennis, denn die Familie wirkt immer sehr harmonisch.

Der Vater macht mit den Sohn Hausaufgaben, sie spielen gemeinsam Wii.

So eine Familie hätte Dennis auch gerne, doch er kennt seinen Vater gar nicht. Eines Abends will Dennis zu der Familie schauen, um sich zu beruhigen, doch war er sieht, beruhigt ihn gar nicht.

In der Familie gibt es Streit.

Dennis kann es nicht glauben.



<><><>Meine Meinung<><><>

Dennis ist ein ganz normaler Jugendlicher, der so seine Ideen und Interessen hat. Alles ist gar nicht so einfach, die Lehrer nerven, die Mitschüler beachten ihn nicht wirklich und Mädchen,? Oje.

Mit Mädchen das klappte auch nicht, Mädchen interessieren sich nicht für Dennis. Das sind alles ganz normale und alltägliche Themen für Jugendliche in dem Alter.

Seine Mutter wollte ihm nichts über seinen Vater sagen, wo er doch ein Recht darauf hatte. Das machte ihn sehr wütend, er wollte wissen, wer er war. Doch seine Mutter verstand das nicht. Da war er doch lieber in seiner Welt, da musste er sich nicht ärgern.

Er spielt wie die meisten Jugendlichen bei uns Konsolenspiele, die er noch gar nicht spielen darf. Es gibt immer einen älteren, der die Spiele besorgt. Das ist so ein Problem, das wir wahrscheinlich nie in den Griff bekommen werden.


Er ist mit verschiedenen Dingen total auf sich allein gestellt und das überfordert ihn, aber irgendwie macht es ihn auch stark. Es ist nicht gut, wenn ein Jugendlicher mit Problemen allein gelassen wird, denn das geht meist nach hinten los. Die Kids werden dadurch nur noch aggressiver und sie fühlen sich nicht verstanden.

Dennis beobachtet seine Nachbarn im Nebenhaus, auch Turm genannt. Durch dieses Beobachten und nichts hören können, geschehen für ihn Dinge, die ihn beunruhigen. Aber er kann ja mit seiner Mutter nicht darüber reden, sie versteht ihn ja nicht.

Er ist mit diesen Dingen völlig auf sich gestellt. Er meint es nur gut mit seinen Nachbarn und will ihnen nur helfen. ©Bluesky_13

Er ist ein guter Junge und er macht sich über die Gewalt die hier herrscht sehr große Gedanken. Er findet es absolut widerlich, wenn Erwachsene sich an Kindern vergehen. Er kann so etwas nicht verstehen, das erschüttert ihn.


Das sind alles Themen, die wirklich präsent sind. Es sind auch Themen in diesem Buch übernommen, die tatsächlich passiert sind. Das ist ein super gutes Jugendbuch, weil es die Jugendlichen mit Tatsachen konfrontiert, die nicht frei erfunden sind. Das Buch ist wirklich nah an der Jugend dran. Ich kann das Buch auf jeden Fall an Jugendliche weiter empfehlen, die sich Gedanken um ihre Mitmenschen machen.



Eure Bluesky_13

Rosi      

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Sonnenwinds avatar

Rezension zu "Bis zum Schluss" von Oliver Uschmann

Vorbereitung auf einen Todesfall
Sonnenwindvor 2 Jahren

Vor dem Lesen hatte ich ein Buch der Art „… und diese Papiere müssen Sie besorgen...“ erwartet.

Aber das ist es nicht. Oder nicht nur. Die Autoren (ein Ehepaar, auch wenn die Namen nicht so klingen) beschreiben hier ihre Erlebnisse mit verschiedenen Sterbefällen und ihre Erfahrungen in der letzten Zeit mit dem Todkranken auf sehr persönliche Weise. Das ist wesentlich angenehmer zu lesen als so eine Anleitung für das Geschäftsverhalten, wie ich sie erwartet hatte.

Themen sind Fragen wie

Wie versorge ich den Patienten in seiner letzten Lebenszeit? Hospiz oder Daheim?

Wie gestaltet sich diese letzte Zeit in der Praxis? Wie gehe ich mit Überforderung um? Mein Verhältnis zum Rest der Familie und zu Freunden/Bekannten.

Was muß ich bei der Vorbereitung des Todes regeln und beachten? Wie gehe ich mit dem Sterbenden um?

Die Trauerfeier

Wie werde ich als Pflegeperson mit den Umständen fertig? Wie verkrafte ich die Belastung? Wie kann ich entspannen?

Danach kommt die Zeit für Haushaltsauflösung und Erbschaft. Auch dafür eine Menge guter Tips – nicht zuletzt zum Thema: Wie kann ich sortieren und verteilen und evtl. sogar verkaufen?

Diese Tips sind durch die Bank ausgesprochen hilfreich.

Die persönliche Art, mit der das Thema behandelt wird, ist sehr ansprechend, so läßt es sich sehr angenehm lesen. Und man sollte das Lesen auch nicht auf die letzte Woche verschieben, wenn man schon absehen kann, daß es bald zu Ende geht. Hier gibt es so viele Anregungen für den Ernstfall, daß man sie unmöglich in kurzer Zeit verarbeiten und anwenden kann. Also definitiv ein Buch für die weiträumige Vorbereitung.

Was mir weniger gefallen hat, ist die spirituelle Haltung der Autoren, ganz besonders ihre Ansicht, ihre Ansicht absolut zu setzen. Wenn sie nach dem Tod nichts mehr erwarten, ist das ihre Vorstellung – aber ich finde, man darf das nicht so unkommentiert stehenlassen. Wenn jemand nach dem Tod das schwarze Nichts erwartet, ist das seine Sache. Aber es gibt genügend Quellen, aus denen andere Grundlagen bekannt sind – und die sollte man zumindest zur Kenntnis nehmen und sich darüber informieren. Das gehört auch zur Vorbereitung. Und leider vergessen das viel zu viele.

Die meisten sind irgendwie christlich aufgewachsen, und in jedem Konfirmandenunterricht lernt man Verse wie Matthäus 7,13: „Geht hinein durch die enge Pforte! Denn weit ist die Pforte und breit der Weg, der zum Verderben führt, und viele sind, die auf ihm hineingehen.“ Es werden mehr Leute ins Verderben gehen als in den Himmel. So sagt die Bibel, die Grundlage unserer Kultur. Trotzdem erwarten erschreckend viele einen Platz im Himmel, obwohl sie sich nie dafür interessiert oder damit beschäftigt haben. Aber so billig ist das nicht.

Ansonsten ein sehr empfehlenswertes Buch für die praktische Seite des Abschieds, das man aber schon Jahre vor dem Tag X lesen sollte. Wenn es dann ernst wird, kann man es nochmal durcharbeiten.

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AK87s avatar

Rezension zu "Hartmut und ich" von Oliver Uschmann

Sympathisch Irre
AK87vor 2 Jahren

Im Buch wird aus der Ich-Perspektive das gemeinsame Leben in der Männer-WG von dem Autor mit Hartmut beschrieben.
Gestartet wird mit der Gründung der WG, in einer Wohnung, in einem heruntergekommenen Haus, baufällig, dafür aber günstig und mit 120qm. Wir erfahren das Hartmut Student ist  und der Ich Protagonist Packer bei UPS. Im weiteren Verlauf wird der Leser im WG-Alltag mitgenommen, wobei es nie langweilig wird da der Weltverbesserer Hartmut immer wieder auf sehr eigenwillige und abtruse Ideen kommt.
Um nicht zu viel vorweg zu nehmen gehe ich auf Hartmuts Ideen nicht weiter ein, nur so viel dem Autor ist einiges eingefallen.

Ich finde das Buch ist gut geschrieben, lässt sich flüssig lesen und wird nicht langweilig.
Die Protagoonisten sind sehr eigen, aber dabei durchaus liebenswert und sehr lustig.

Einfach mal ausprobieren.

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Gespräche aus der Community

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Fragefreitag mit Oliver Uschmann

Katzen sind bekanntlicherweise nicht die umgänglichsten Haustiere, sondern oft eigensinnig, kratzbürstig und hinterlistig. Und doch ist unsere Liebe zu den pelzigen Vierbeinern ungebrochen, auch wenn man beim Kuscheln auf dem Sofa mal wieder eine zärtliche Kralle von seiner "Samtpfote" abbekommen hat.

In ihrem neuen Buch ergründen die Bestsellerautoren von "Hartmut & ich", Oliver Uschmann und Sylvia Witt, das Mysterium Katze in all seinen Dimensionen - natürlich mit der nötigen Prise Humor.

Ihr habt auch einen liebenswerten Stubentiger daheim? Dann diskutiert mit bei unserem Fragefreitag und stellt Oliver Uschmann eure Fragen!

Mehr zum Buch
'Krallen rein' ist ein Plädoyer für die Katz ohne Kompromisse. Ein Buch, in dem Katzenfreunde erfahren, wie es sich als Eigentum einer Katermeute so lebt, was die frisch eingeritzten Hieroglyphen in den Möbeln bedeuten und wie die Katzen schon auf der Kairoer Konferenz vor 30.000 Jahren ihre Herrschaft über die Menschheit planten. Außerdem übersetzen die Autoren salbungsvolle Sprüche aus Katzenkalendern in die Wahrheit, verraten, wieso kraftvolles Kacken ein Liebesbeweis ist und offenbaren, warum man nach der Bestrahlung der Katzenschilddrüse wochenlang nuklear verseuchte Streu in einem Strahlenfass sammeln muss.

Über den Autor

Oliver Uschmann wurde 1977 in Wesel geboren. Nach seinem Studium der Germanistik arbeitete er als Werbetexter, Musikjournalist und als Dozent. Seit 2005 ist Uschmann freier Schriftsteller und erschafft gemeinsam mit seiner Frau Sylvia Witt die "Hui-Welt" um die "Hartmut und ich"-Romane und ihre Begleiter: Aufwändige Websites mit einer Vielzahl an Informationen und technischen Gimmicks, Hörbücher, improvisatorische Live-Shows. Zusätzlich gibt er Seminare als "Wortguru", ist "Theorieadministrator" bei der gemeinsamen Galerie "Haus der Künste" und schreibt als Journalist für die Magazine Visions, GEE und Am Erker. Seine Bücher wurden mehrmals ausgezeichnet, so u.a. jüngst mit dem Förderpreis des Landes Nordrhein Westfalen.

Gemeinsam mit dem Piper Verlag vergeben wir unter allen Teilnehmern 5 Exemplare von "Krallen rein"

Außerdem habt ihr beim großen Katzen-Gewinnspiel von Piper noch einmal die Chance auf viele tolle Preise!

Wir wünschen euch viel Spaß beim Fragefreitag!
Zur Buchverlosung
kubines avatar

Liebe Lovelybooker,

Wer von euch hat Lust auf einen witzigen und spannenden Roman über das Erwachsenwerden und den Medienhype, dem sich heute kaum noch einer entziehen kann? Immerhin sind die meisten von uns hier bestimmt nicht nur begnadete Leser, sondern auch viel im Internet unterwegs und da kann man so einiges erleben… !

Das Autorenehepaar Sylvia Witt und Oliver Uschmann hat sich diesem Thema angenommen und eigene Erfahrungen gesammelt. Die Ergebnisse dieses Selbstversuches haben sie in Buchform gepackt, und heraus kam „LOG OUT!“ Beide werden auch die Leserunde begleiten und sind schon ganz gespannt auf Eure Fragen.

Worum geht es?

Kurz nach dem Abitur hat Paul ein Ziel: Er wird aussteigen und hundert Tage ohne einen Cent in der Tasche als Survival-Künstler leben. Doch bevor er in den Wald zieht, um von Beeren und Wurzeln zu leben, filmt Paul seinen Kühlschrank beim Abtauen. Und dieser Film, zusammen mit seinem ersten Blogeintrag, schlägt im Netz ein wie eine Bombe.

Von Tag zu Tag steigt die Anzahl der Klicks auf seiner Seite und Paul kann sich der Dynamik der Medien nicht mehr entziehen. Langsam, aber sicher verkommt Pauls Survival-Idee zur Nebentätigkeit, hauptberuflich ist er nun ein Medienstar. Aber er kann ja jederzeit den Stecker ziehen, sich ausloggen und ins wahre Leben zurückkehren. Oder?

Eine Leseprobe findet ihr hier:

http://www.script5.de/titel/titel-14153_log_out.html

Der Loewe Verlag stellt freundlicherweise 10 Exemplare zur Verfügung, die unter allen Teilnehmern verlost werden, die bis zum 13.03.2013 folgende Frage beantworten:

Welche Rolle spielen die modernen Medien (Internet, Social Networks, Blogs etc.) in Eurem Leben?

Im Gewinnfall sind eine Teilnahme am Austausch in den Leseabschnitten dieser Leserunde sowie eine abschließende Rezension selbstverständlich!

Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Oliver Uschmann wurde am 30. Mai 1977 in Wesel (Deutschland) geboren.

Oliver Uschmann im Netz:

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auf 100 Wunschlisten

von 33 Lesern aktuell gelesen

von 34 Lesern gefolgt

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