Oliver Uschmann , Sylvia Witt Bis zum Schluss

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Inhaltsangabe zu „Bis zum Schluss“ von Oliver Uschmann

Vom Anruf, der immer zur Unzeit kommt und uns mitteilt, dass ein enger Angehöriger nicht mehr lange zu leben hat, über Krankheit, Sterben und Tod bis zum Sichten und Verwerten der Hinterlassenschaften und zur Wohnungsauflösung: Oliver Uschmann und Sylvia Witt haben ein klares und ehrliches Buch geschrieben, das allen Trost, Rat und Hilfe gibt, die in einer ähnlichen Situation sind oder die sich darauf vorbereiten möchten.

Oliver Uschmann hat innerhalb weniger Jahre das Sterben seiner Großmutter, seiner Mutter und seines Vaters begleitet. Er wurde dabei zum Kenner von Krankenhäusern und Hospizen, Therapiestrategien und Todesaugenblicken, Bestattungsverfahren und Nachlassverwaltung. Er war entsetzt und fasziniert davon, was ihm zugemutet wurde und er sich selbst zugemutet hat. Und auch davon, was er am Ende alles leisten konnte.
'Was fehlt', sagt Oliver Uschmann, 'sind die klaren Worte. Dass jemand mal sagt, wie es wirklich abläuft.' Diese klaren Worte finden Oliver Uschmann und seine Frau Sylvia Witt in diesem Buch. Und er sagt auch: 'Als satirischer Schriftsteller sieht man immer und überall Pointen.' So ist dieses Buch trotz der ernsten, existenziellen Thematik stellenweise auch sehr komisch.
Jenseits von religiösen Trostbüchern, esoterischem Geschwurbel und ernster Befindlichkeitsliteratur haben Uschmann und Witt einen Ton getroffen und eine Pragmatik entwickelt, die jedem helfen, der geliebte Menschen und Angehörige beim Sterben begleitet oder mit ihrem Tod konfrontiert wird.

Ein hilfreicher Ratgeber für die Begegnung mit dem Tod, bei dem wir (hoffentlich) unerfahren sind. Absolut empfehlenswert für jeden!

— Lissy

Eine gelungene Mischung aus Ratgeber und Erzählung

— kleinstadtprinzessin

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  • Vorbereitung auf einen Todesfall

    Bis zum Schluss

    Sonnenwind

    27. January 2017 um 15:06

    Vor dem Lesen hatte ich ein Buch der Art „… und diese Papiere müssen Sie besorgen...“ erwartet. Aber das ist es nicht. Oder nicht nur. Die Autoren (ein Ehepaar, auch wenn die Namen nicht so klingen) beschreiben hier ihre Erlebnisse mit verschiedenen Sterbefällen und ihre Erfahrungen in der letzten Zeit mit dem Todkranken auf sehr persönliche Weise. Das ist wesentlich angenehmer zu lesen als so eine Anleitung für das Geschäftsverhalten, wie ich sie erwartet hatte. Themen sind Fragen wie Wie versorge ich den Patienten in seiner letzten Lebenszeit? Hospiz oder Daheim? Wie gestaltet sich diese letzte Zeit in der Praxis? Wie gehe ich mit Überforderung um? Mein Verhältnis zum Rest der Familie und zu Freunden/Bekannten. Was muß ich bei der Vorbereitung des Todes regeln und beachten? Wie gehe ich mit dem Sterbenden um? Die Trauerfeier Wie werde ich als Pflegeperson mit den Umständen fertig? Wie verkrafte ich die Belastung? Wie kann ich entspannen? Danach kommt die Zeit für Haushaltsauflösung und Erbschaft. Auch dafür eine Menge guter Tips – nicht zuletzt zum Thema: Wie kann ich sortieren und verteilen und evtl. sogar verkaufen? Diese Tips sind durch die Bank ausgesprochen hilfreich. Die persönliche Art, mit der das Thema behandelt wird, ist sehr ansprechend, so läßt es sich sehr angenehm lesen. Und man sollte das Lesen auch nicht auf die letzte Woche verschieben, wenn man schon absehen kann, daß es bald zu Ende geht. Hier gibt es so viele Anregungen für den Ernstfall, daß man sie unmöglich in kurzer Zeit verarbeiten und anwenden kann. Also definitiv ein Buch für die weiträumige Vorbereitung. Was mir weniger gefallen hat, ist die spirituelle Haltung der Autoren, ganz besonders ihre Ansicht, ihre Ansicht absolut zu setzen. Wenn sie nach dem Tod nichts mehr erwarten, ist das ihre Vorstellung – aber ich finde, man darf das nicht so unkommentiert stehenlassen. Wenn jemand nach dem Tod das schwarze Nichts erwartet, ist das seine Sache. Aber es gibt genügend Quellen, aus denen andere Grundlagen bekannt sind – und die sollte man zumindest zur Kenntnis nehmen und sich darüber informieren. Das gehört auch zur Vorbereitung. Und leider vergessen das viel zu viele. Die meisten sind irgendwie christlich aufgewachsen, und in jedem Konfirmandenunterricht lernt man Verse wie Matthäus 7,13: „Geht hinein durch die enge Pforte! Denn weit ist die Pforte und breit der Weg, der zum Verderben führt, und viele sind, die auf ihm hineingehen.“ Es werden mehr Leute ins Verderben gehen als in den Himmel. So sagt die Bibel, die Grundlage unserer Kultur. Trotzdem erwarten erschreckend viele einen Platz im Himmel, obwohl sie sich nie dafür interessiert oder damit beschäftigt haben. Aber so billig ist das nicht. Ansonsten ein sehr empfehlenswertes Buch für die praktische Seite des Abschieds, das man aber schon Jahre vor dem Tag X lesen sollte. Wenn es dann ernst wird, kann man es nochmal durcharbeiten.

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  • Fragefreitag mit Oliver Uschmann am 04.03.2016 zu "Krallen rein!"

    Krallen rein!

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Fragefreitag mit Oliver Uschmann Katzen sind bekanntlicherweise nicht die umgänglichsten Haustiere, sondern oft eigensinnig, kratzbürstig und hinterlistig. Und doch ist unsere Liebe zu den pelzigen Vierbeinern ungebrochen, auch wenn man beim Kuscheln auf dem Sofa mal wieder eine zärtliche Kralle von seiner "Samtpfote" abbekommen hat. In ihrem neuen Buch ergründen die Bestsellerautoren von "Hartmut & ich", Oliver Uschmann und Sylvia Witt, das Mysterium Katze in all seinen Dimensionen - natürlich mit der nötigen Prise Humor. Ihr habt auch einen liebenswerten Stubentiger daheim? Dann diskutiert mit bei unserem Fragefreitag und stellt Oliver Uschmann eure Fragen! Mehr zum Buch 'Krallen rein' ist ein Plädoyer für die Katz ohne Kompromisse. Ein Buch, in dem Katzenfreunde erfahren, wie es sich als Eigentum einer Katermeute so lebt, was die frisch eingeritzten Hieroglyphen in den Möbeln bedeuten und wie die Katzen schon auf der Kairoer Konferenz vor 30.000 Jahren ihre Herrschaft über die Menschheit planten. Außerdem übersetzen die Autoren salbungsvolle Sprüche aus Katzenkalendern in die Wahrheit, verraten, wieso kraftvolles Kacken ein Liebesbeweis ist und offenbaren, warum man nach der Bestrahlung der Katzenschilddrüse wochenlang nuklear verseuchte Streu in einem Strahlenfass sammeln muss. Über den Autor Oliver Uschmann wurde 1977 in Wesel geboren. Nach seinem Studium der Germanistik arbeitete er als Werbetexter, Musikjournalist und als Dozent. Seit 2005 ist Uschmann freier Schriftsteller und erschafft gemeinsam mit seiner Frau Sylvia Witt die "Hui-Welt" um die "Hartmut und ich"-Romane und ihre Begleiter: Aufwändige Websites mit einer Vielzahl an Informationen und technischen Gimmicks, Hörbücher, improvisatorische Live-Shows. Zusätzlich gibt er Seminare als "Wortguru", ist "Theorieadministrator" bei der gemeinsamen Galerie "Haus der Künste" und schreibt als Journalist für die Magazine Visions, GEE und Am Erker. Seine Bücher wurden mehrmals ausgezeichnet, so u.a. jüngst mit dem Förderpreis des Landes Nordrhein Westfalen. Gemeinsam mit dem Piper Verlag vergeben wir unter allen Teilnehmern 5 Exemplare von "Krallen rein".  Außerdem habt ihr beim großen Katzen-Gewinnspiel von Piper noch einmal die Chance auf viele tolle Preise! Wir wünschen euch viel Spaß beim Fragefreitag!

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  • Eine gelungene Mischung aus Ratgeber und Erzählung

    Bis zum Schluss

    kleinstadtprinzessin

    15. November 2015 um 19:33

    Inhalt: Oliver's Mutter ist sterbenskrank, die Tumore haben ihren Körper nahezu "zerfressen", so dass sie unter anderem an Glasknochen leidet und ans Bett und 24h Pflege gebunden ist. Entgegen seiner Vorstellungen von einem friedlichen Tod in den eigenen 4 Wänden entscheidet sich seine Mutter für ein Hospiz. Oliver Uschmann, der kurzerhand mit ins Hospizzimmer einzog, entschloss sich, bis zu ihrem letzten Atemzug an ihrer Seite zu bleiben. Neben der Erzählung der Sterbensbegleitung erfährt man auch näheres über die Verhaltensweisen und die Seele von Menschen. Zwischendurch sind einige "Merke" Kästchen vorhanden, die das Wichtigste nochmal hervorheben. In der heutigen Zeit verdrängen viele Menschen den Gedanken daran, nahestehende Menschen zu verlieren und selbst zu sterben. Wir leben in einer schnelllebigen Welt bestehend aus viel Konsum. Denken an Reisen, an den nächsten Einkauf, an die Freizeitgestaltung und das „gemeinsam alt werden“, aber die Gedanken um den Tod versuchen wir möglichst aus unserem Leben zu streichen, zu verbannen.  Doch irgendwann kommt genau dieser Zeitpunkt. Man trauert, man ist verzweifelt, überfordert, fühlt sich alleine gelassen. Und doch hat man in dieser schweren Trauerphase auch Verpflichtungen. "Wie organisiere ich die Trauerfeier?" oder "Was geschieht mit dem Nachlass?" - Dies sind nur zwei der unzähligen Fragen, auf welche Oliver und Sylvia eingehen und versuchen Antworten zu geben. Trotz, dass ich mich auch für die Verhaltensweisen von Lebewesen interessiere, waren die zahlreichen Zeilen über die körperlichen- sowie seelischen Prozesse des Sterbens für mich leider ab und an sehr mühsam zu lesen und ich hatte oft das Gefühl, einige dieser Absätze überspringen zu müssen, habe es dann aber doch gelesen. Fazit: Wer sich für die verschiedenen Verhaltensweisen von Menschen interessiert und sich näher mit der Sterbebegleitung und dem Tod auseinandersetzen möchte, um eventuell einen besseren Umgang damit zu erlangen oder um sich auf einen zukünftigen Todesfall vorzubereiten ist mit diesem Buch bestens versorgt.

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  • Guter Ratgeber gemischt mit persöhnlicher ERfahrung

    Bis zum Schluss

    aftersunblau

    12. June 2015 um 19:08

    In ihrem Buch "Bis zum Schluss - Wie man mit dem Tod umgeht ohne verrückt zu werden" erzählen Oliver Uschmann und seine Frau Sylvia Witt von der Erkrankung seiner Mutter bis zum Tod im Hospitz. Das Buch ist nicht nur ein Ratgeber wie man mit Sterbenden umgehen sollte, es ist auch ein Teil der persönlichen Lebens- und Sterbegeschichte. Es werden viele Themen rund um das Thema Sterben angeschnitten und aufkommende Fragen in dieser Situation werden beantwortet. Wie sollte man mit Sterbenden umgehen?, Wie geht man mit dem Tod um?, Wie organisiert man die Trauerfeier?, Was sollte man bei der Auflösung der Wohnung des Verstorbenen beachten? usw. Ich fand alles sehr informativ und keinesfalls trocken erzählt. Allerdings wurde mir manches zu ausführlich wiedergegeben und vieles nur in anderen Worten wiederholt. Da hätte man einiges kürzer beschreiben können. Gut finde ich das wichtiges noch einmal in Fettschrift versehen mit einem "Merke!" dargestellt worden ist. So kann man einiges nachschlagen ohne noch einmal das ganze Buch lesen zu müssen. Viele werden sich fragen was ein solches Buch soll, das Thema unterliegt ja einem Tabu und jeder schiebt es vor sich her. Aber nichts ist so sicher als das jeder einmal sterben muss und daher alle sich irgendwann damit auseinandersetzen müssen. Gut das man sich vorab schon einmal informieren kann und zumindest etwas davon für sich mitnimmt. Ist der Fall erst einmal eingetreten, dann hat man bestimmt weder die Zeit noch den Nerv dieses informative Buch zu lesen.

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  • „Wie man mit dem Tod umgeht, ohne verrückt zu werden“

    Bis zum Schluss

    WinfriedStanzick

    19. March 2015 um 08:12

    „Wie man mit dem Tod umgeht, ohne verrückt zu werden“, darüber schreiben die hauptberuflichen Satiriker Oliver Uschmann und seine Frau Sylvia Witt in diesem ehrlichen und authentischen Bericht, der wohl am Ende sehr viel umfangreicher geworden ist als geplant. Sao wie viele tausend Menschen ihrer Generation in unserem Land waren auch die beiden innerhalb weniger Jahre mehrfach konfrontiert mit  der Krankheit, dem Leiden und Sterben von nahen Verwandten beider Herkunftsfamilien. Vom schon bang erwarteten Anruf, dass ein enger Angehöriger nicht  mehr lange zu leben hat, über Krankheit, Sterben und Tod berichten diese ausführlichen Texte. Aber auch von verschiedenen Bestattungsformen und dem, was nach der Bestattung den Verwandten bevorsteht: Nachlassverwaltung, die sich oft über Monate hinzieht. Uschmann und Witt beschrieben aber auch ihre Erfahrungen mit Krankenhäusern und ihren Mitarbeitern, verschiedenen Therapieformen und der Sterbebegleitung in Hospizen. Sehr authentisch erzählen sie, wie sie den Moment des Todes naher Verwandter erlebt haben, und wie sie damit umgegangen sind. Das klare und ehrliche Buch soll all jenen Trost und Rat geben, die gerade geliebte Menschen oder Angehörige beim Sterben begleitet und mit dem Tod konfrontiert sind. Sicher kann die Lektüre einzelner Teile des Buches genau dies leisten. Aber jemand, der sich mitten in dieser Auseinandersetzung befindet, wird schwerlich die Zeit haben, neben Beruf und Familie, ein fast fünfhundertseitige Buch zu lesen. Nach einer solchen Zeit das Erlebte zu reflektieren und zu bearbeiten, dabei kann das Buch Betroffenen gut helfen.

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