Oliver Uschmann Feindesland

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Inhaltsangabe zu „Feindesland“ von Oliver Uschmann

Hartmut und ich, der Philosoph und der Packer aus dem Ruhrpott, krachen gegen die krasse Realität der Hauptstadt Berlin. Die Weltverbesserer mit Haustier machen mobil gegen Überwachungsstaat, Schutzgelderpresser und Lifestyle-Ausbeuter – und geraten zwischen alle Fronten … 'Provokant, satirisch und ein scharfes Spiegelbild der Gesellschaft.' Welt Kompakt 'Schlimm, wie wahr dieses Buch ist. Schön, wie zuversichtlich mich die Tatsache macht, dass es geschrieben wurde!' Bela B. Felsenheimer '›Feindesland‹ ist böse, ergreifend, aber auch wirklich komisch.' RBB Radio FRITZ 'Willst du Spaß haben, musst du Uschmann lesen!' Denglers Buchkritik

Er hätte nach MURP einfach aufhören sollen. Aber vielleicht mag ich auch einfach Berlin nicht.

— PrinzessinMurks
PrinzessinMurks

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  • Rezension zu "Feindesland" von Oliver Uschmann

    Feindesland
    Lissy

    Lissy

    07. May 2012 um 08:09

    Hartmut und seine WG zieht nach Berlin. Sie haben genug von dem Leben auf der Autobahn und definitiv auch vom Landleben. Auf der Karte sieht die neue Wohngegend wirklich nett aus, und wer kann denn ahnen, dass dort die Mafia das Sagen hat... Im Buch entwickeln sich dann Tendenzen, die heute zu erkennen sind, in extremen Maße und mit dem BürgerVZ wird es auf die Spitze getrieben. Sie schwimmen auf dieser Welle mit und gründen ein Unternehmen und erleben so einiges... Ein Buch, das unsere gesellschaftlichen Entwicklungen auf die Spitze treibt und leider ganz traurig endet.

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  • Frage zu "Vollidiot" von Tommy Jaud

    Vollidiot
    Fainne

    Fainne

    Hallo allerseits, mein Freund liest seit einiger Zeit und ich würde gerne dafür sorgen, dass das auch so bleibt. Deshalb suche ich händeringend nach Büchern, für die er sich interessieren könnte. Zurzeit liest er "Vollidiot" von Tommy Jaud, bzw. mittlerweile schon die Fortsetzung "Millionär". Fallen euch vielleicht noch andere Bücher über "liebenswerte Loser" ein? Vielen Dank und liebe Grüße, Fainne

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  • Rezension zu "Feindesland" von Oliver Uschmann

    Feindesland
    mezzomix

    mezzomix

    16. February 2011 um 10:19

    Nach den bisherigen Romanen bin ich begeistert wie Oliver Uschmann es erneut schafft mich in die skurrile (oder doch ganz normale?) Welt von Hartmut&Ich zu ziehen. Die beiden stellen sich (gemeinsam mit Ihren Freundinnen) erneut allen möglichen (und unmöglichen) Lebenssituationen und versuchen diese zu meistern. Wie in allen H&I Romanen erkennt man in vielen überspitzten und schrägen Situationen sich selbst und/oder seine Umwelt wieder. Die Geschichte (besonders das Ende) ist deutlich härter als alle vorherigen Romane. Lesenswert!

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  • Rezension zu "Feindesland" von Oliver Uschmann

    Feindesland
    bfhighlander

    bfhighlander

    05. November 2010 um 23:14

    Nach wie vor bin ich ein Fan von Hartmut und ich. Ich verstehe nur nicht ganz, warum Uschmann diesen merkwürdigen Staatsapparat einbauen musste. HuI haben brauchen so etwas nicht, sie funktionieren auch in unseren "normalen" Welt, die an sich verrückt genug ist. Geniaol fand ich die Verknüpfung mit "das Gegenteil von oben". Der Schluss ist wahrscheinlich Geschmacksache. Ich will so was nicht bei einem HuI-Buch!

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  • Rezension zu "Feindesland" von Oliver Uschmann

    Feindesland
    Lesebienchen

    Lesebienchen

    07. October 2010 um 16:39

    "Feindesland" ist, wie das Cover bereits zeigt, das mit Abstand schwärzestes Buch der "Hartmut und Ich"-Reihe. Konnte man beim Lesen der Vorgänger meistens lauthals lachen, bleibt es einem bei diesem Buch aufgrund der mehr als schonungslosen Darstellung des alltäglichen Wahnsinns unserer Gesellschaft oftmals im Halse stecken. "Feindesland" ist ein düster-komischer Roman, der tief hineinführt in unsere Hauptstadt und den Leser mit Fragen nach globaler Überwachung, Integration, Respekt, Familie und Opfer-Dasein konfrontiert. Hartmut und Ich sind in Berlin, im Feindesland, angekommen. Ihr Überleben in dieser offensichtlich mehr als gewaltätigen und kriminellen Metropole bringt sie und auch den Leser an eine Grenze des Kaum Mehr Ertragbaren.

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  • Rezension zu "Feindesland" von Oliver Uschmann

    Feindesland
    Solifera

    Solifera

    10. August 2010 um 18:40

    ** Kurzinhalt und Figuren ** Hartmut und Ich ziehen mit ihren beiden Freundinnen Susanne und Caterina und samt Haustieren (Schildkröte und Kater) vom Ruhrgebiet nach Berlin in den Stadtteil Wedding. Die Wohnung ist nicht besonders und die Lage erst Recht nicht, vor allem nicht wenn man entweder von Türken oder wahlweise von Russen um Schutzgeld erpresst wird. Denn Geld ist auch wahrlich rar. Neue Stadt, also müssen neue Jobs her. Die Frauen haben da anfangs etwas mehr Glück. Durch die Arbeit in einer Werbeagentur kommt man dann auf eine richtig gute Geschäftsidee und langsam gewinnt das Leben der Chaostruppe an Fahrt. Als Harmuts Freundin dann allerdings schwanger wird, überlegen sie sich, ob Berlin wirklich der richtige Ort ist, um ein Kind großzuziehen. Wie werden sie sich entscheiden? Man darf gespannt sein! ** Stil und Sprache ** Die Art wie Herrn Uschmann Bücher schreibt, ist einfach einzigartig. Das Buch ist irgendwie schräg (vor allem, wenn man an die irrwitzig Gesetze denkt, die ständig erlassen werden), saukomisch und gespickt mit einer gehörigen Portion Sarkasmus. Zudem ist der Stil so gehalten, dass wirklich detailreich erzählt wird und man sich Personen und Schauplätze gut vorstellen kann, es gleichzeitig aber auch nicht langweilig wird. Und am Ende des Buches wird es sogar richtig nachdenklich, ernst und melancholisch. ** Fazit ** Das Buch hier ist ein Teil der sogenannten Hui-Reihe (Hartmut und Ich), von dem ich leider bisher nur diesen gelesen habe. Ich kann nur sagen: ein gelungener, unterhaltsamer Roman von einem wahren Meister der Beobachtungsgabe! (P.S.: Interessant an diesem Roman ist auch, dasss er sich mit Uschmanns Jugendroman „Das Gegenteil von oben“ an einer Stelle kreuzt)

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  • Rezension zu "Feindesland" von Oliver Uschmann

    Feindesland
    Miss Lizzy

    Miss Lizzy

    14. June 2010 um 20:14

    Uschmann back at his best!!! Nachdem ich das letzte Buch "Murp" eher wenig überzeugend fand, hat mich der fünfte Band nun wieder vollkommen begeistert. Ernster (gerade das Ende) als die bisherigen, aber dafür wieder so schwungvoll mitreissend wie die ersten Bände, hege ich wieder Hoffnungen, dass dem Autor doch noch nicht die Ideen ausgegangen sind und fiebere einer weiteren Fortsetzung nun entgegen!

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  • Rezension zu "Feindesland" von Oliver Uschmann

    Feindesland
    murmel

    murmel

    06. June 2010 um 21:39

    nach einer "künstlerischen" autobahnreise durch ganz deutschland sind hartmut und ich samt freundinnen in berlin gestrandet. es gibt kein geld und zunächst mal auch keine arbeit. dazu kommt noch eine eher ungemütliche wohnsituation in wedding, die durch diverse schutzgelderprressungsversuche von türken bzw. russen auch nicht besser wird. es ist dieser tage nicht einfach in der hauptstadt der republik, ständig werden immer mehr hirnrissige gesetze erlassen, jeder einzelne bürger wird von vorn bis hinten überwacht. hartmut und ich bestreiten trotzdem ihren weg durch diesen wahnsinn. kommen durch ihre arbeit an einer wahnwitzigen werbeagentur auf eine richtig gute geschäftsidee, treffen alte freunde wieder, machen sich bereit auf den ersten familienzuwachs und kämpfen mit ihren eigenen eltern, die endlich wissen wollen, was sie denn die letzten jahre so getrieben haben. endlich, endlich gibt es wieder was zu hören aus der hui-welt. oliver uschmann katapultiert unsere helden in eine welt, die wir uns besser nicht versuchen vorzustellen, so gruselig klingt das alles. doch hartmut und ich schaffen das. zum brüllen komisch, wenn sie bei einem musikmagazin vorstellig werden. heimelig, wie ihr alter freund aus demo-zeiten sich mit seinem partner in einer retro-wohnung verwirklicht. uschmann webt allerdings das beziehungsgeflecht der beiden hauptdarsteller und ihrer frauen so dicht und familiär, dass man gar nicht glauben mag, was er ihnen für ein, aus meiner sicht, tragisches kapitel am ende der geschichte bereitet. alles in allem ein gelungenes hartmut und ich werk, welches vor absurdiitäten steckt und wirklich das schwärzeste ist, was in dieser reihe erschienen ist!!

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