Oliver Wesseloh , Julia Wesseloh Bier leben: Die neue Braukultur

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Inhaltsangabe zu „Bier leben: Die neue Braukultur“ von Oliver Wesseloh

Auf die neue Biervielfalt! Altbier, Oatmeal Stout, India Pale Ale, Weizenbock – das sind nur vier von 150 Bierstilen weltweit. Koriander, Himbeeren oder Salz – das sind nur drei natürliche Zutaten, die neben 200 Hopfensorten und einer Vielzahl an Malzen und Hefen einem Craft Beer seinen besonderen Geschmack verleihen können. Oliver Wesseloh – Bierbrauer aus Leidenschaft und Weltmeister der Biersommeliers – nimmt uns mit auf eine Reise durch die Welt des Bieres, er stellt kreative Köpfe der deutschen und internationalen Bierszene vor, erklärt den Weg zum guten Bier, gibt eine Anleitung zum Heimbrauen und präsentiert die unglaubliche Vielfalt, die Bier zu bieten hat. Ein Buch voller Herzblut und Genuss, eine Liebeserklärung an das Bier und ein Muss für alle Bierliebhaber.

Macht Lust auf Gerstensaft jenseits des Mainstreams!

— derMichi
derMichi

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  • Ein Buch das durstig macht

    Bier leben: Die neue Braukultur
    berka

    berka

    23. April 2016 um 13:45

    Es tut sich was in der Bierszene: im Getränkemarkt wurde vor einiger Zeit eine Spezialitäten-Ecke eingerichtet, im letzten Jahr besuchten wir einen lokalen Braumeister der uns Einblicke in die Szene gewährte, und nun dieses Buch.Der Autor ist ebenfalls Braumeister - seine Brauerei heißt Kehrwieder. Es steckt eine Menge drin: die Geschichte des Bierbrauens von den Sumerern über die Klosterbrauereien im Mittelalter bis zu modernen Großbrauereien die immer mehr auf zwar qualitativ hochwertige aber auch langweilige Einheitsbiere setzten. Hier setzte die Craft Beer Szene an, sie entstand in USA und ist inzwischen international anzutreffen, inzwischen auch in traditionellen Bier-Ländern wie Belgien, Deutschland und England.Zwischendurch räumt er mal eben mit dem Mythos des deutschen Reinheitsgebots auf und erklärt die Unterschiede der verschiedenen Biersorten, außerdem welche Rolle die Zutaten spielen.Das liest sich süffig und anregend, ich habe die Spezialitätenecke im Getränkemarkt nun einer noch eingehenderen Betrachtung unterzogen. Nun nehme ich das heutige 500jährige Jubiläum des Reinheitsgebots zum Anlass diese Rezension zu veröffentlichen. Ein empfehlenswertes Buch dass tatsächlich neugierig macht, und durstig!

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  • Wer braucht schon Wein, wenn es Bier gibt?

    Bier leben: Die neue Braukultur
    derMichi

    derMichi

    17. February 2016 um 15:18

    Schon nach wenigen Zeilen merken auch Amateure: Hier schreibt jemand aus Leidenschaft. Nach einer knappen Einführung über die Geschichte des Biers kommt Wesseloh zu dem, wofür sein Herz schlägt: unabhängig von großen Brauereien hergestellte hochwertige Produkte, in der Szene "Craft Beer" genannt. Online-Foren zufolge ein nicht unumstrittener Begriff, für den hier eine akzeptable Definition gefunden wird. Eine Vorstellung der weltweiten Craft-Szene findet ebenso ihren Platz, wie Porträts mehrerer kleinerer Brauereien, Interviews mit Szenekennern und sogar eine Handvoll Rezepte mit Anleitung zum Selberbrauen, was vermutlich am ehesten für fortgeschrittene Bierfans infrage kommt. Ein Literatur- und Linktipp-Verzeichnis, Tipps für Verkostungen, eine Liste mit Hopfensorten und die ausführliche Erklärung der übrigen Bierzutaten ... das alles und noch viel mehr findet sich auf 240 schick designten Seiten. Spannend wird es besonders in den Kapiteln, die sich mit dem Verhalten der großen Industriebrauereien und den deutschen Reinheitsgeboten auseinandersetzen. Da wird mancher Traditionalist seine Position eventuell überdenken müssen, denn wer öffentlich gegen das "Gepansche" alternativer Bierstile wettert, muss noch lange nicht ohne nichtdeklarierungspflichtige Zusatz- und Konservierungsmittel arbeiten. Schon die Zwischenüberschrift "Das Reinheitsgebot - Garant für Qualität oder Marketinggag?" enthält genug berechtigten Sprengstoff. Liest man dann noch von umgefärbten "dunklen" Bieren, Milchsäure und umständlichen Genehmigungsverfahren für "besondere Biere", geht man vielleicht doch in Zukunft mit einem ganz anderen Gefühl durch den Getränkemarkt. Oder gleich in die Brauerei. Es ist nicht übertrieben, den vorliegenden Band als empfehlenswertes Handbuch für den geneigten Bierfreund anzupreisen, denn es würdigt sowohl die Traditionen der großen Biernationen, die mittelständische Braukultur, als auch die weltweite und alternative Bierszene. Darüber hinaus ist der nahbare Stil Wesselohs und seine sympathische Begeisterung für das Thema Garant für schnell vergehende Lesestunden, aber auch als Nachschlagewerk für die wichtigsten Biervokabeln taugt "Bier leben".

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