Netzkiller

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Inhaltsangabe zu „Netzkiller“ von Oliver Wolf

Es scheint ein Traum für Computerspieler zu sein. Eine Seite, auf der illegale Downloads angeblich verfolgungssicher angeboten werden. Doch der Traum wird zum Albtraum, denn jeder, der sich einloggt, ist dem „Gamemaster“ hilflos ausgeliefert und nimmt an einem ganz besonderen Spiel teil. Die Regeln sind einfach: Finde eine Person auf einem vorgegebenen Google-Street-View-Bild oder sie wird sterben. Die Kriminalbeamten André Bürkle und Antonia Ronda machen sich auf die Jagd nach dem Mörder, doch selbst als dieser gefasst wird, ist das Spiel noch lange nicht vorbei …

Wenn Du glaubst, Dein Internetzugang sei sicher und Deine Privatsphäre geschützt, solltest Du dieses Buch lesen. Sehr aufschlussreich!

— Synapse11
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  • Gutes Thema, mager umgesetzt

    Netzkiller
    trollchen

    trollchen

    Netzkiller Cover: Das Cover kommt sehr explosiv herüber, also man vermutet ein wenig mehr dahinter, als es in dem Buch richtig rüberkommt. Aber die bittere Realität, ein Mann steht und geht auf der Straße und wird von einer Kamera überwacht, nur das Gesicht wird unkenntlich gemacht. Schlimm, dass es ein Buch mit realistischen Hintergrund ist, weil wir heutzutage überall aufgenommen werden. Herausgeber ist Gmeiner; Auflage: 2 (13. Februar 2012) und das Buch hat 326 Seiten.   Kurzinhalt: Es scheint ein Traum für Computerspieler zu sein. Eine Seite, auf der illegale Downloads angeblich verfolgungssicher angeboten werden. Doch der Traum wird zum Albtraum, denn jeder, der sich einloggt, ist dem Gamemaster hilflos ausgeliefert und nimmt an einem ganz besonderen Spiel teil. Die Regeln sind einfach: Finde eine Person auf einem vorgegebenen Google-Street-View-Bild oder sie wird sterben. Die Kriminalbeamten André Bürkle und Antonia Ronda machen sich auf die Jagd nach dem Mörder, doch selbst als dieser gefasst wird, ist das Spiel noch lange nicht vorbei. Meine Meinung: Illegaler Download aus dem Internet, ein Thema brisanter denn je, deswegen wollte ich das Buch gern lesen. Der Klappentext versprach ein wenig zuviel an der Manipulation von Menschen und der Macht des Internets. Es war und ist eine gute Idee gewesen, aber leider ein wenig mager umgesetzt. Es waren einfach zu viele Perspektivwechsel, man hat kaum Hintergrundwissen gelesen und man ist auch nicht in den Ermittlungen drin. Sondern die Leute sterben einfach mysteriös und man muss selbst erkennen, warum und wie das alles zusammenhängt. Die Spannung war von Anfang an da, aber sie wurde nicht gesteigert, das Buch war in 3 große Teile gespalten, im Teil 2 ist kaum etwas passiert und das Ende konnte mich auch kaum überzeugen. Mein Fazit: Gutes Thema, schlecht umgesetzt, zu viele Nebensächlichkeiten, kaum Ermittlungen und wie es im zu den Taten gekommen ist und wie. Leider nicht so mein Fall! Nur 3 von 5 Sternen, von mir keine Leseempfehlung.

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    Arun

    Arun

    15. March 2014 um 10:51
  • Rezension zu "Netzkiller" von Oliver Wolf

    Netzkiller
    evilein

    evilein

    09. February 2013 um 11:03

    Der Schreibstil war für mich eher für ein Fachbuch geeignet, das Grundthema ist schon mehrfach geschrieben worden - Internetkriminalität, Spiele die ins reale Leben übergreifen. Die Umsetzung hier ist aber irgendwie nicht gelungen - oder ich habe sie nicht verstanden. Gut die Hälfte des Buches war recht gut zu lesen, wenn man sich an dem dauernd erhobenen Zeigefinger nicht stört, der normalerweise in Jugendbüchern vorkommt. Der Schluß jedoch war weder schlüssig noch verständlich, sondern nur noch eine Aneinanderreihung von Warnhinweisen, wie und wo man sich im Internet quasi vor der gesamten Menscheit nackt auszieht - hinlänglich bekannt seit Schulzeiten - was am menschlichen Spieltrieb leider nichts ändert....... Was aus dem Jungen geworden, der sich wie alle Anderen kostenlose Downloads holen wollte ? Diese und andere Fragen blieben leider unbeantwortet .

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  • Rezension zu "Netzkiller" von Oliver Wolf

    Netzkiller
    bookaholic_

    bookaholic_

    16. November 2012 um 19:10

    Inhalt [lt. amazon.de] Es scheint ein Traum für Computerspieler zu sein. Eine Seite, auf der illegale Downloads angeblich verfolgungssicher angeboten werden. Doch der Traum wird zum Albtraum, denn jeder, der sich einloggt, ist dem Gamemaster hilflos ausgeliefert und nimmt an einem ganz besonderen Spiel teil. Die Regeln sind einfach: Finde eine Person auf einem vorgegebenen Google-Street-View-Bild oder sie wird sterben. Die Kriminalbeamten André Bürkle und Antonia Ronda machen sich auf die Jagd nach dem Mörder, doch selbst als dieser gefasst wird, ist das Spiel noch lange nicht vorbei... Leider habe ich mir von diesem Kriminalroman einiges mehr versprochen. Mehrere Male war ich kurz davor, es abzubrechen. Es langweilte mich einfach nur. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, wobei ich mich häufig fragen musste: Wer ist denn das schon wieder? Die Idee dahinter ist wirklich gut und der Autor muss sich gut mit den Themen wie Datenmissbrauch und illegale Downloads befasst haben um einen Krimi daraus zu machen. Mich konnte es leider nicht überwältigen :( Es hat sich nur ganz selten wirklich Spannung in mir geregt. wirklich Schade! Ganz ohne ein paar positive Worte will ich die Rezension aber nicht beenden. Mir gefiel die Umgebung, in der die ganze Geschichte spielte gut und auch der ausgeschriebene Dialekt, der ab und an in der wörtlichen Rede benutzt wurde, war mal was anderes und sehr erfrischend. Desweiteren mochte ich die Polizistin "Antonia Ronda" sehr gerne. Natürlich fand ich auch die Thematik, die in diesem Buch zur Sprache kam, äußerst interessant, weshalb ich ja auch gelesen habe ;) Fazit: Ein Buch, dass meinen Erwartungen leider gar nicht entsprochen hat. Ein Krimi, mit zu vielen Schwächen und einem Ende, dem ich leider auch nicht viel abgewinnen kann. Pluspunkte für die gewählten Örtlichkeiten und einer sympathischen Ermittlerin.

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  • Leserunde zu "Netzkiller" von Oliver Wolf

    Netzkiller
    oliverwolf

    oliverwolf

    Drei befreundete Gleitschirmflieger stoßen durch Zufall auf eine Leiche, bei der sie einen Zettel mit einer seltsamen Notiz und ein Messer finden. Ein junger Mann versucht in einer Besenwirtschaft jemanden abzupassen, wird daran aber gehindert. Eine Studentin stößt in einer überfüllten Straße in London mit einem deutschen Touristen zusammen. Nachdem sie sich von dem ersten Schreck erholt hat, findet sie in ihrer Tasche ebenfalls eine mysteriöse Notiz. Was diese Fälle miteinander zu tun haben, kommt erst heraus, als ein Schüler zufällig auf eine Internetseite stößt, auf der illegale Downloads angeblich verfolgungssicher angeboten werden. Der Download funktioniert nicht, stattdessen wird er ungewollt Spielfigur in einem ganz anderen, viel realeren Spiel, denn jeder, der sich einloggt, ist dem »Gamemaster« hilflos ausgeliefert und nimmt an einem ganz besonderen Spiel teil. Die Regeln sind einfach: Finde eine Person auf einem vorgegebenen Google-Street-View-Bild oder sie wird sterben. Die Kriminalbeamten André Bürkle und Antonia Ronda machen sich auf die Jagd nach dem Mörder, doch selbst als dieser gefasst wird, ist das Spiel noch lange nicht vorbei … Wie die Geschichte weitergeht erfahrt Ihr in meinem neuen Buch „Netzkiller“ das am 13.02.2012 im Gmeiner Verlag erscheint. Ab 20.02.2012 startet dann die Leserunde hier bei Lovelybooks. Selbstverständlich werde ich selbst auch an der Leserunde teilnehmen und Euch Rede und Antwort stehen. Unter Allen, die mir bis 17.02.2012 mitteilen, was ihre größten Ängste im Zusammenhang mit sozialen Online-Netzwerken sind, verlose ich 10 von mir signierte Exemplare meines Buches „Netzkiller“. Ich wünsche Euch jetzt schon viel Spaß beim Lesen und freue mich auf Euer Feedback. Vielleicht möchte auch jemand von Euch am Ende der Leserunde eine Rezension über das Buch schreiben. Eine Leseprobe, eine Hörprobe sowie den Buchtrailer findet Ihr unter: http://www.oliverwolf.org/index-2.html

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  • Rezension zu "Netzkiller" von Oliver Wolf

    Netzkiller
    Gelöschter Benutzer

    Gelöschter Benutzer

    19. October 2012 um 12:26

    Absolut rätselhaft scheint die Verbindung zu sein, in der sie alle zueinander stehen, die jungen Leute, deren Wege sich bisher nicht gekreuzt haben. Da ist Marcel, ein Schüler der 9c an der Anne-Frank-Realschule in Marbach am Neckar oder Sarah, die Medizinstudentin aus London. Auch Ralf, der begeisterte Gleitschimflieger sowie sein Kumpel Jochen Winter und ebenso Jean-Michelle Le Tessiere, befreundet mit einem Mädchen aus dem Taucherclub Ostalb, dessen Mitglieder sich zum Grillfest am Bodsensee treffen, gehören dazu. Sie alle sind Figuren eines Spiels geworden, dass sich ein mörderisches, rachsüchtiges Gehirn ausgedacht hat. Der selbsternannte Chef des Spiels ist der Gamemaster, die Akteure sind Internetnutzer, die sich ständig auf der Suche nach kostenlosen Downloads befinden und damit in die Fänge des Gamemasters geraten - unentrinnbar, wie das Insekt in ein Spinnennetz. Die Rollen, die sie zu übernehmen haben, bestimmt allein er - er macht sie zu Tätern oder zu Opfern. Seine Spielregeln müssen eingehalten werden. Ihre Missachtung bringt unwiderruflich den Tod. Einen Tod, dessen Wegbereiter Angst und Entsetzen sind. Der junge Autor Oliver Wolf hat mit seinem Debutroman ein topaktuelles Thema aufgegriffen. Er läßt seine Ermittler Antonia Ronda und André Bürkle in einem Umfeld ermitteln, dass den Menschen der Gegenwart fast ausnahmslos so vertraut ist wie der Alltagsablauf. Man bewegt sich im Internet wie auf einer zweiten Lebensebene und verdrängt die Gefahr, die dort lauert. Wie gläsern wir bereits sind, wie angreifbar unsere Stabilität dadurch schon geworden ist und wie dirigierbar und manipulierbar wir unser angeblich selbstbestimmtes Leben führen, wird dem Leser erschreckend deutlich vor Augen geführt und zwingt zum Nachdenken. In flüssigem Stil baut Wolf Spannung auf, spiegelt Hilflosigkeiten einem "Moloch" gegenüber, dem wir selbst erlaubt haben zu wachsen. Er schildert die Folgen einer Pattform, auf der sich heute bei uns alles abzuspielen scheint - Gutes und Böses - Liebe und Rache - längst dem kontrollierten Einfluss entglitten. Der Roman liest sich flott und unverschnörkelt, in gut gewählter Sprache. Die Enttarnung des Schuldigen allerdings hätte unzweifelhaft ein wenig komplizierter ausfallen können. Ich finde, das hat sich dieses perverse, egozentrische Verbrechergehirn mit seiner perfiden Methodik "redlich" verdient. Alles in Allem jedoch eine empfehlenswerte Lektüre.

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  • Rezension zu "Netzkiller" von Oliver Wolf

    Netzkiller
    Gelöschter Benutzer

    Gelöschter Benutzer

    26. September 2012 um 18:18

    Oliver Wolf greift hier ein sehr aktuelles Thema auf. Spannend und anschaulich erzählt er eine klug erdachte Story rund um das Internet. Alle Personen in dem Buch wirken glaubhaft und werden lebendig beschrieben. Der Autor wechselt oft die Handlungsstränge und auch die Perspektiven; dies muss man als Leser mögen. Um den Krimi zu verstehen, sollte der Leser auch über eine gewisse Erfahrung mit dem Internet und sozialen Netzwerken verfügen. Leider wird der "Gamemaster" etwas zu schnell entlarvt und dem Lektorat/Korrektorat sind einige Fehler nicht aufgefallen. Fazit: Aktuell, erschreckend, modern. Klare Leseempfehlung; besonders für Internetuser.

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  • Rezension zu "Netzkiller" von Oliver Wolf

    Netzkiller
    Synapse11

    Synapse11

    21. August 2012 um 22:03

    Kleine Fehler - große Fallen Inhalt: Ein Fallschirmspringer landet in einem Baum und stirbt. Ein weiterer Toter wird an einer Sprungschanze gefunden. Ein Realschüler der 9. Klasse bekommt einen Hinweis auf eine Internetseite, von der man kostenlos Spiele, Musik etc. downloden kann und erhält u.a. eine E-Mail mit dem Text “Das Spiel beginnt” Sarah rempelt einen scheinbar Fremden an und hat danach anstelle ihrer Wasserflasche einen Zettel mit einer geheimnisvollen Notiz in ihrer Handtasche. Ein Mitglied der Gleitschirmspringer findet einen weiteren sonderbaren Zettel. Was hat das alles miteinander zu tun? Jeder meint sein Internetzugang sei sicher, er bewegt sich nur auf “sauberen” und legalen Seiten, doch wie schnell täuscht sich manch ahnungsloser User. Sind Facebook und andere soziale Netzwerke gefährlicher als man glaubt? Meine Meinung: Mit dem Coverbild im Zusammenhang zum Titel konnte ich zunächst nicht viel anfangen. Eine Erklärung erhält der Leser jedoch im Verlauf des Buches. Der Klappentext verspricht ein spannendes Buch und hat mich neugierig gemacht. Ich wurde nicht enttäuscht. Oliver Wolf versteht es, zeitnahe, aktuelle Themen spannend zu gestalten. Verpackt als Roman lesen sich seine Sachthemen flüssig. Spannung wird schon auf den ersten Seiten aufgebaut und steigert sich durch Cliffhanger, die genau an den richtigen Stellen eingebaut sind. Die Thematik illegaler Downloads von Computerspielen und Musik etc., sowohl für die Softwarehersteller als auch für die Gamer wird im Buch aktuell verdeutlicht. Datenmissbrauch durch soziale Netzwerke ist ein weiteres Thema. Oliver Wolf zeigt auf, wann und wodurch über soziale Netzwerke Gefahren für den Nutzer auftreten können. Kleine Fehler könnten für User und Gamer zur großen Falle werden. Sarah wird von einem Fremden, den sie “zufällig” anrempelt u. verletzt mit ihrem Vornahmen angesprochen und merkt es scheinbar nicht. Es wird ihr erst später bewusst. Vorerst weis der Leser mehr. Dieses Stilmittel eignet sich gut zur Steigerung der Spannung. An manchen Stellen wird beinahe etwas zu viel über das Gleitschirmfliegen geschrieben, aber Oliver Wolf passt es gerade noch rechtzeitig ab, bevor die Spannung am Kriminalfall darunter leidet. Im 3. Teil fand ich den Schluss des 4. Kapitels und den Beginn des 5. Kapitels etwas verwirrend. Das 4. Kapitel endet mit einer Handgreiflichkeit, bei der Bürkle im Raum sein muss. Am Anfang von Kapitel 5 betritt Bürkle den Raum, in dem er laut Ende des 4. Kapitels schon war. Ab und an bin ich über kleine Ungereimtheiten im Satzbau gestolpert, aber die spannende Umsetzung der Thematik macht dies wieder wett, so dass ich trotzdem volle fünf Sterne vergebe. Meine Lieblingstextstelle: “Voss hat also bewiesen, wie einfach es ist, im Internet nahezu alles über jemanden herauszufinden. Man benötigt nur ein paar Tricks.” (S. 317)

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  • Rezension zu "Netzkiller" von Oliver Wolf

    Netzkiller
    mabuerele

    mabuerele

    03. July 2012 um 21:11

    Jochen ist mit seinen Freunden Gleitschirmfliegen. Doch Ralf landet in einem Baum. Als er aus diesem abstürzt, fällt er auf einen Toten. Sie betäuben das Erlebnis mit Alkohol und entscheiden sich dann, in der Nacht an den Tatort zu fahren. Sie finden ein Messer und wendet sich an die Polizei in Freudenstadt. Kommissar Bückle teilt ihnen mit, dass es in letzter Zeit mehrere Tote gab. Ausgangspunkt ist eine Internetseite. Etwa zur gleichen Zeit verunglückt bei Göppingen ein junger Austauschschüler tödlich, als er von einer Skischanze rutscht. Schnell stellt sich heraus, dass es sich um Mord handelt. Gehören die Fälle zusammen? Kommissarin Ronda informiert vorsichtshalber Bückle. Marcus, Schüler der neunten Klasse, erhält von einem Freund eine Internetadresse, mit deren Hilfe man illegal Spiele aus dem Netz ziehen kann. Doch anstatt seines gewünschten Spieles findet sich Marcus plötzlich als Teilnehmer in einem Spiel. Er glaubt, die Aufforderungen des Gamemasters ignorieren zu können. Dem Autor ist ein spannender Krimi gelungen. Er lässt sich flott lesen und hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Gekonnt manövriert er mit den Möglichkeiten der modernen Technik. Trotz gelegentlicher Hinweise auf den Täter tappte ich lange im Dunkeln. Ursache war insbesondere das fehlende Motiv. Ein Teil der Geschichte wird von Jochen erzählt, einem der Gleitschirmflieger. Es hat mir gefallen, dass er die Landschaften, durch die sie flogen, ausführlich beschrieben hat und auch das Hobby Gleitschirmfliegen für einen Laien gut dargestellt hat. Die beiden Protagonisten Bückle und Ronda werden ausreichend charakterisiert. Sie werden als Menschen mit Stärken und Schwächen dargestellt, die auch einmal die Beherrschung verlieren. Besonders gefallen hat mir, dass Rondas Interesse an Bückle in diesem Roman noch keine Erfüllung fand. Trotz der Krimihandlung fanden sich einige Stellen mit subtilem Humor. Dazu gehört die Anspielung auf TKKG. Dem Autor ist ein interessantes, empfehlenswertes Debüt gelungen. Das Buch zwingt mich als Leser zum Nachdenken darüber, wie ich mich in sozialen Netzwerken verhalte. Die Gefahren unvorsichtigen Verhaltens werden deutlich.

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  • Rezension zu "Netzkiller" von Oliver Wolf

    Netzkiller
    glitzerfee22

    glitzerfee22

    13. June 2012 um 18:23

    Inhalt: Als Marcel nach der Schule nach Hause kommt, will er unbedingt die empfohlene Seite für illegale Downloads, die ihm sein Klassenkamerad gegeben hat, testen. Angeblich sei diese Seite verfolgungsunsicher. Nachdem er die Seite aufgerufen hat, bekommt er eine Mail vom „Gamemaster“. Er soll eine Person von einem Google-Street-View-Bild finden und ihm eine Notiz mit einem Link geben. Sollte die Person nicht gefunden werden, stirbt sie. Marcel ist nicht die einzige Person, die in diesem Spiel eine Hauptrolle hat. Die Kriminalbeamten geben ihr bestes den Täter zu schnappen, denn mittlerweile sind schon einige Mails aufgetaucht und auch Leichen wurden gefunden. Wie kann man den „Gamemaster“ stoppen? Meine Meinung: Vom Klappentext hat mich das Buch total angesprochen, allerdings habe ich was ganz anderes erwartet. Ich bin leider enttäuscht von der Geschichte. Mir fehlte die Spannung und auch die Ermittlungen, die meiner Meinung nach in einen Kriminalroman gehören, waren so gut wie nicht vorhanden. Man hat eigentlich nur aus den Privatleben der Kommissare erfahren, was ich sehr schade fand. Man wird von Anfang an mitten ins Geschehen geworfen und die Perspektiven wurden schnell und häufig gewechselt, so dass ich anfangs meine Schwierigkeiten hatte. Nach und nach wusste man dann aber wo wer hingehört. Das Buch ist in 3 Teile aufgeteilt. Was in Teil 2 passiert, konnte ich leider nicht so gut nachvollziehen, ich fand das passte nicht so gut in die gesamt Geschichte mit rein. Allerdings wurde ab dem Zeitpunkt die Spannung erhöht. Besonders schade fand ich auch dass das Lektorat so geschludert hat. Es gab so einige Rechtschreibfehler und verwirrende Sätze. Das hat den Lesefluss sehr gestört. Gut fand ich jedoch den Einblick ins Gleitschirmfliegen, da wurde einiges sehr schön erklärt. Der Schluss hat mir auch sehr gut gefallen, denn da wurde nochmal genau erklärt wie der Täter das alles geschafft hat. Das Buch hat mich auch ein wenig zum Nachdenken gebracht, was die Datenverbreitung im Internet angeht. Leider konnte mich das Buch nicht so überzeugen, wie ich es erhofft hatte. Die Idee des Buches ist Top doch leider fand ich die Umsetzung nicht so gut gelungen. Ich fand es schade, dass die Ermittlungen sowie die Spannung am Anfang des Buches gefehlt haben. Doch zum Ende hin wurde es immer besser.

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  • Rezension zu "Netzkiller" von Oliver Wolf

    Netzkiller
    Gospelsinger

    Gospelsinger

    09. June 2012 um 17:03

    Brandaktuelle Filme, Musik und Spiele illegal kostenlos herunterladen zu können, ohne Gefahr zu laufen, erwischt zu werden, das ist verlockend. Kein Wunder also, dass der Schüler Marcel die neue Website anklickt, um sich ein ersehntes teures Computerspiel herunterzuladen. Aber natürlich gibt es in Wirklichkeit nichts umsonst, und so hat auch dieses Angebot einen Haken. Statt des erhofften Spiels zum Herunterladen bekommt Marcel die Nachricht, dass er nun selbst Akteur eines Spiels ist. Nach langem Zögern siegt die Neugier, und Marcel klickt den Link an, nicht ahnend, dass er damit einen Mord auslöst. Ein Gleitschirmflieger stürzt ab und landet weicher als gedacht, nämlich auf einer halbverwesten Leiche. Und das ist nicht der einzige Tote in diesem Buch. Denn alle, die wie Marcel den Link angeklickt haben, erhalten ein Google-Street-Bild mit einer Person, die sie innerhalb einer bestimmten Zeit finden müssen, damit sie nicht umgebracht wird. Den selbst ernannten Gamemaster zu finden, ist für die Kriminalbeamten Antonia Ronda und André Bürkle nicht nur äußerst schwierig, sondern auch gefährlich. Selbst, als sie ihn in Gewahrsam haben, ist die Sache noch nicht ausgestanden. Die spannende Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt und ist deshalb sehr temporeich. Erst nach und nach erkennt man die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Handlungssträngen. Und ganz nebenbei lernt man noch Einiges über das Gleitschirmfliegen, das wirklich ein faszinierender Sport zu sein scheint. Über die Charaktere hätte ich gern noch ein wenig mehr erfahren, ich hoffe also, dass dieses Buch der Auftakt zu einer Serie ist.

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    Netzkiller
    Themistokeles

    Themistokeles

    10. April 2012 um 19:56

    Wie gefährlich einem das Internet auf vielfältige Weise werden kann, vergessen viele. Insbesondere, wenn es sich um soziale Netzwerke handelt. Die meisten Leute posten in diesen Netzwerken den Großteil der interessanten und uninteressanten intimen Dinge über sich und in ihrem Leben, so dass jeder direkt Nachverfolgen kann, wann jemand warum wo war oder etwas gemacht hat. Selbst wenn die Dinge nur mit Freunden geteilt werden, bekommen häufig auch Menschen davon etwas mit, die man gar nicht kennt, da viele so gut wie jeden als Freund annehmen, der ihnen in diesen Netzwerken eine Anfrage schickt. In diesem Roman wird die Freizügigkeit der Menschen im Internet, vor allen Dingen auch die ungewollte, durch Anwendungen wie google-Streetview, auf eine sehr perfide Weise zu einem mörderischen Spiel genutzt. Über eine illegale Downloadseite werden die Menschen dazu verführt ihre Mail-Adresse Preis zu geben und dadurch in das mörderische Spiel verwickelt. Eine Person auf Streetview muss innerhalb weniger Tage gefunden werden, ansonsten stirbt sie. Allein wie schwer die Suche nach einem Täter ist, der gewitzt über das Internet agiert, ist in diesem Roman richtig gut dargestellt. Neben diesen vielen Fakten im Bereich des Internets beschreibt der Roman jedoch auch sehr atmosphärisch und vielleicht manchem etwas zu ausschweifend das Gleitschirmfliegen, welches für den Fall jedoch nur bedingt relevant ist. Dadurch lockert der Kriminalfall etwas auf, jedoch wirkt es von diesem auch so weit weg, dass es mitunter auch eher Verwirrung schafft, wie viel Aufmerksamkeit dem Gleitschirmfliegen geschenkt wird. Die Charaktere, die gezeichnet werden, vor allem die beiden Polizisten sind gut ausgearbeitet und wirken bis auf wenige Punkte auch nicht besonders stereotyp und klischeebehaftet, was eine recht deutliche Ausnahme darstellt. Auch wenn sie leichte Klischees in manchen Situationen doch deutlich zeigen, wie die Polizistin Ronda vor allen Dingen. In manchen Situationen wirkte die Geschichte auf mich auch ein wenig überzogen und unrealistisch. Jedoch kam das seltener vor und insgesamt kann ich sagen, dass mir das Buch um die spannende Internetkriminalgeschichte sehr gut gefallen hat.

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  • Rezension zu "Netzkiller" von Oliver Wolf

    Netzkiller
    gaby2707

    gaby2707

    28. March 2012 um 17:53

    Marcel bekommt von einem Kumpel eine Emailadresse, wo er angeblich kostenlos Spiele runterladen kann, ohne dass dies nachverfolgt werden kann. Doch anstatt Spiele zu bekommen, erhält er eine Email vom Gamemaster, die ihn zu einem Spiel "auffordert"... Die Thermik ist ideal, die Landschaft überwältigend als die drei Freunde Armin, Jochen und Ralf zum Gleitschirmfliegen aufbrechen. Als Ralf seinen Schirm nicht mehr halten kann und abstürzt, geht man erst mal von einem Unfall aus - bis ein Video vom Absturz bei YouTube auftaucht... Sarah absolviert in London ein Medizinstudium, trifft einen ihr völlig Fremden, der aber ihren Namen kennt und findet dann in ihrer Tasche einen Zettel... Der junger französischer Austauschstudent Jean-Michelle Le Tissiere kommt bei einem Rutsch von einer Sprungschanze ums Lebens... In einem Parkhaus wird eine junge Frau fast vergewaltigt und dann zusammengeschlagen... Haben alle diese "Unfälle" etwas gemeinsam? Kommissar Bürkle aus Freudenstadt und seine Kollegin aus Göttingen Antonia Ronda machen sich auf die Spurensuche... Der Debütroman von Oliver Wolf hat mich von Anfang bis Ende in seinen Bann gezogen. Ich kann mir die einzelnen Protagonisten sehr gut vorstellen, sie sind sehr lebendig und detailliert beschrieben. Man springt beim Lesen zwar immer wieder von einer Geschichte in die nächste, aber ich konnte dem Ganzen doch recht gut folgen. Besonders gut finde ich, dass die Geschichte der drei Gleitschirmflieger von Jochen selbst erzählt wird, was dem Buch immer wieder eine neue Nuance gibt. Einzig die gehäuften Rechtschreibfehler sollten vielleicht noch ausgemerzt werden. FAZIT: Ich freue mich schon auf den nächsten Krimi hoffentlich auch wieder aus dem Schwabenländle.

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  • Rezension zu "Netzkiller" von Oliver Wolf

    Netzkiller
    schlumeline

    schlumeline

    24. March 2012 um 18:14

    Die Welt des Internets öffnet uns die Türe in eine neue Welt. Das glaubt in jedem Fall auch der Schüler Marcel, der von einem Freund einen Tipp bekommen hat. Eine Webseite soll eine Vielzahl an Spielen zum Download bereithalten, Spiele, die Marcel schon seit langem haben möchte. Mit seiner Anmeldung auf dieser Seite jedoch wird der Junge zum Teil eines Spiels. Der Gamemaster spielt mit ihm. Marcel soll innerhalb eines bestimmten Zeitraumes eine Person finden und ihr einen Zettel zustecken. Findet er die Person nicht, wird diese sterben. Was zunächst wie ein schlechter Scherz beginnt, stellt sich schon bald als grausame Realität heraus. Oliver Wolf präsentiert dem Leser in seinem Debüt gleich zu Beginn viele verschiedene Handlungsstränge, die es zunächst zuzuordnen gilt. Neben dem Schüler Marcel lernt der Leser drei Freunde kennen, die gemeinsam dem Hobby des Gleitschirmfliegens nachgehen, eine Gruppe junger Leute, die am Abend in der Nähe einer Skischanze grillen möchten und dabei eine Party in der Nähe beobachten, einen Mann, der auf der Suche nach einer jungen Frau ist und fast verzweifelt als er sie nicht findet und noch andere Personen. Irgendwie hängen alle diese einzelnen Szenen zusammen. Etwas verbindet sie, aber was das genau ist, bleibt lange unklar. Die Spannung wird durch die vielen Ereignisse und die schnell aufeinanderfolgenden Szenenwechsel sehr hoch gehalten. Der Täter, der sich hier Gamemaster nennt und die Fäden in der Hand hält, scheint auch den Ermittlern immer einen Schritt voraus zu sein. So hat es der Kriminalbeamte André Bürkle nicht leicht bei seinen Ermittlungen, insbesondere da alles so ohne Zusammenhang erscheint. Hilfe jedoch bekommt er von der Kollegin Antonia Ronda. Die beiden ergänzen sich perfekt, sind aber beide eben nicht perfekt, sondern Menschen wie du und ich, die in extremen Stresssituationen auch schon einmal die Kontrolle und/oder den Überblick verlieren. Mit „Netzkiller“ führt der Autor dem Leser ganz klar die Gefahren des Internets vor Augen. Der leichtfertige Umgang mit persönlichen Daten und die Naivität viele Nutzer, öffnet dem Kriminalismus Tür und Tor. So ist die Türe in eine neue Welt auch eine Tür in eine unbekannte und gefährliche Welt. Die Geschichte ist weit mehr als ein Kriminalroman. Sie schafft es auch den Leser zum Nachdenken zu bewegen über seinen Umgang mit dem Netz. Für meine Vorstellungen etwas zu viel Action kommt dann gegen Ende der Geschichte nochmals auf. Hier wäre weniger vielleicht mehr gewesen, aber das ist Geschmackssache. Insgesamt ein wirklich lesenswertes Debüt, in das der Autor auch sehr überzeugend sein eigenes Hobby, das Gleitschirmfliegen, eingebaut hat.

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  • Rezension zu "Netzkiller" von Oliver Wolf

    Netzkiller
    Tru1307

    Tru1307

    24. March 2012 um 11:00

    Thematisch hat mich Netzkiller sofort angesprochen. Auch ich bin in einem sozialen Netzwerk aktiv, wenn auch schon immer eher vorsichtig, nutze GoogleMaps und liebe (legale) Computerspiele. Daher hatte ich entsprechend hohe Erwartungen, als ich mich ans Lesen gemacht habe. Insgesamt wurde ich auch, was die Warnung vor zu viel Offenheit in sozialen Netzwerken nicht enttäuscht, auch wenn das Thema zwischendurch längere Zeit nicht im Blickpunkt steht. Es wurde gut aufgezeigt, mit welcher Naivität viele Menschen ins Internet gehen und ihre persönlichen Daten angeben. Zu Beginn fällt der Einstieg manchem Leser bestimmt etwas schwer. Es gibt viele Personen und Szenenwechsel und die im Klappentext angesprochenen Ermittler tauchen erst recht spät so richtig in der Geschichte auf. Durch die vielen Szenenwechsel entsteht aber auch einen Spannung und der Wunsch weiterzulesen, um zu erfahren, was genau in der einen Szene weiter passiert ist. Auch der Täter kommt mehrfach zu Wort, so dass man besser nachvollziehen kann, was genau er vorhat und vor allem auch warum. Viele der Charaktere waren mir persönlich sympathisch, was mir den Einstieg in das Buch sehr erleichtert hat. Ansprechend fand ich die Gleitschirm-Szenen. Eine Gruppe von drei Figuren trifft sich regelmäßig zum Gleitschirmfliegen und die Beschreibungen vom Fliegen fand ich richtig toll. Obwohl ich Flug- und Höhenangst habe, hatte ich fast Lust es mal selbst auszuprobieren. Man konnte förmlich den Wind in den Haaren spüren. Meiner Meinung nach waren diese Szenen auch nicht zu sehr ausgedehnt und sie brachten den Figuren einen eigenen Stil. Leider gibt es in dem Buch auch mehreres, das nicht so optimal ist. Mir ist selten ein Buch begegnet, in dem so viele Rechtschreibfehler vorgekommen sind. In dieser Hinsicht wurde nicht gut gearbeitet, denn der Lesefluss wurde schon teilweise sehr gestört, wenn einige Worte (vermutlich aus einer Vorversion) an Anfang eines Satzes standen und er daher kaum richtig zu lesen war. Rechtschreibfehler gibt es in jedem Buch (und vermutlich auch in jeder meiner Rezensionen), aber in dem Ausmaß ist es schon sehr auffällig gewesen. Hinzu kommt die Tatsache, dass man am Ende das Gefühl hat, keine Ermittlungsarbeit verfolgt zu haben, denn die fand kaum statt. Es gab konstruierte Zufälle und kaum Ermittlungsergebnisse. Das finde ich sehr schade, vor allem, weil man schon so lange auf die Ermittler warten muss und es sich dann meist eher um das Privatleben der Beiden dreht. Bewertung Oliver Wolfss Debütroman Netzkiller zeigt viele gute Ansätze. Die Konstruiertheit der Geschichte und die Rechtschreibfehler mindern den Lesespaß aber leider sehr. Interessant ist das Buch aber auf jeden Fall für all jene, die sich viel in sozialen Netzwerken herumtreiben und leichtfertig ihr komplettes Leben posten. Mir hat das Buch auf jeden Fall zu denken gegeben.

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  • Rezension zu "Netzkiller" von Oliver Wolf

    Netzkiller
    Ani

    Ani

    21. March 2012 um 19:28

    Der Schüler Marcel kann das Ende des Schultags kaum abwarten, denn von einem Kumpel hat er einen echten Geheimtipp bekommen. Denn der kennt eine Seite im Netz, auf der man beliebte und aktuelle Computerspiele angeblich verfolgungssicher illegal downloaden kann. Doch schnell stellt Marcel fest, dass das gar nicht so einfach funktioniert. Kein Spiel lässt sich downloaden. Dafür bekommt Marcel plötzlich Mails, in denen ihm mitgeteilt wird, dass er nun Teilnehmer in einem grausamen Spiel mit tödlichen Ausgang ist. Marcel soll die Person finden, die auf einem Google-Street-View-Bild zu sehen ist und ihr einen Zettel mit einer Botschaft zustecken. Schafft er das nicht, dann wird die Person auf dem Bild sterben. Marcel hält die Mails zunächst für einen Scherz und versucht deshalb den Inhalt zu ignorieren. Doch schon bald muss er feststellen, dass der Absender keinen Spaß versteht..... Meine Meinung Der Einstieg in Oliver Wolfs Debütroman gelingt mühelos, denn man wird ohne langsame Eingewöhnungsphase mitten ins spannende Geschehen geworfen. Zunächst beobachtet man ein Einsatzkommando bei der Erstürmung einer Wohnung. Das Interesse an der Handlung ist damit sofort geweckt. Das weitere Geschehen wird in verschiedenen Handlungssträngen, die auf den ersten Blick nicht miteinander in Verbindung gebracht werden können, erzählt. Dabei werden einige unterschiedliche Charaktere eingeführt. Es fällt zunächst nicht leicht, diese richtig zuzuordnen. Die häufig wechselnden Perspektiven verwirren anfangs noch zusätzlich. Die kurzen Kapitel, die oft mit spannenden Cliffhangern enden, verführen aber dennoch zum Weiterlesen, da man unbedingt die Zusammenhänge erfahren möchte. Im Verlauf der Handlung verknüpfen sich die unterschiedlichen Handlungsstränge langsam miteinander. Oliver Wolfs Schreibstil ist flüssig und angenehm lesbar. Man kann sich die beschriebenen Orte und die handelnden Personen sehr gut vorstellen. Die Charaktere bleiben in diesem Roman leider etwas auf Distanz. Es fällt nicht leicht, sich mit ihnen zu identifizieren. Eine Ausnahme bilden allerdings die beiden Ermittler André Bürkle und Antonia Ronda. Sie wirken sehr sympathisch und geben nach und nach etwas aus ihrem Privatleben preis. Dadurch kann man sich gut in sie hineinversetzen. Da es den Anschein hat, dass aus den beiden durchaus ein Paar werden könnte, wirken sie sehr authentisch. Diese Verwicklung nimmt allerdings nicht zu viel Raum ein, sodass die Kriminalgeschichte durchgehend im Vordergrund steht. Man merkt beim Lesen außerdem, dass der Autor sehr gute Kenntnisse im Gleitschirmfliegen hat. Seine Eindrücke lässt er detailliert in die Handlung einfließen. Obwohl diese Informationen einen authentischen Hintergrund bilden, sind sie etwas zu ausufernd und gehen zu Lasten der Kriminalhandlung. Die Spannung ist dennoch durchgehend spürbar und wird durch die kurzen Kapitel unterstützt. Dennoch wirkt die Handlung gelegentlich sehr konstruiert. Wenn man allerdings bedenkt, dass der Gamemaster sein Spiel ja genau durchdacht hat und hier die Fäden in der Hand hält, kann man darüber allerdings großzügig hinwegsehen. Insgesamt gesehen habe ich mich beim Lesen dieses Kriminalromans sehr gut unterhalten und einige spannende Stunden damit verbracht. Das Buch regt zum Nachdenken an, denn es gelingt Oliver Wolf hervorragend, die Gefahren die im Internet lauern können, wenn man seine Daten allzu blauäugig im Internet postet, zu verdeutlichen. Es ist schon erschreckend, wohin kleine Nachlässigkeiten führen können. Ich vergebe vier von fünf Bewertungssternen. Den einen ziehe ich ab, da mich das Ende nicht vollkommen überzeugen konnte und da mich die vielen Rechtschreibfehler, die im Lektorat offensichtlich übersehen wurden, beim Lesen störten.

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