Netzkiller

von Oliver Wolf 
3,7 Sterne bei34 Bewertungen
Netzkiller
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Synapse11s avatar

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Inhaltsangabe zu "Netzkiller"

Es scheint ein Traum für Computerspieler zu sein. Eine Seite, auf der illegale Downloads angeblich verfolgungssicher angeboten werden. Doch der Traum wird zum Albtraum, denn jeder, der sich einloggt, ist dem „Gamemaster“ hilflos ausgeliefert und nimmt an einem ganz besonderen Spiel teil. Die Regeln sind einfach: Finde eine Person auf einem vorgegebenen Google-Street-View-Bild oder sie wird sterben. Die Kriminalbeamten André Bürkle und Antonia Ronda machen sich auf die Jagd nach dem Mörder, doch selbst als dieser gefasst wird, ist das Spiel noch lange nicht vorbei …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783839212394
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:326 Seiten
Verlag:Gmeiner-Verlag
Erscheinungsdatum:13.02.2012

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    trollchens avatar
    trollchenvor 5 Jahren
    Gutes Thema, mager umgesetzt

    Netzkiller

    Cover: Das Cover kommt sehr explosiv herüber, also man vermutet ein wenig mehr dahinter, als es in dem Buch richtig rüberkommt. Aber die bittere Realität, ein Mann steht und geht auf der Straße und wird von einer Kamera überwacht, nur das Gesicht wird unkenntlich gemacht. Schlimm, dass es ein Buch mit realistischen Hintergrund ist, weil wir heutzutage überall aufgenommen werden.

    Herausgeber ist Gmeiner; Auflage: 2 (13. Februar 2012) und das Buch hat 326 Seiten.

     

    Kurzinhalt: Es scheint ein Traum für Computerspieler zu sein. Eine Seite, auf der illegale Downloads angeblich verfolgungssicher angeboten werden. Doch der Traum wird zum Albtraum, denn jeder, der sich einloggt, ist dem Gamemaster hilflos ausgeliefert und nimmt an einem ganz besonderen Spiel teil. Die Regeln sind einfach: Finde eine Person auf einem vorgegebenen Google-Street-View-Bild oder sie wird sterben. Die Kriminalbeamten André Bürkle und Antonia Ronda machen sich auf die Jagd nach dem Mörder, doch selbst als dieser gefasst wird, ist das Spiel noch lange nicht vorbei.

    Meine Meinung: Illegaler Download aus dem Internet, ein Thema brisanter denn je, deswegen wollte ich das Buch gern lesen. Der Klappentext versprach ein wenig zuviel an der Manipulation von Menschen und der Macht des Internets. Es war und ist eine gute Idee gewesen, aber leider ein wenig mager umgesetzt. Es waren einfach zu viele Perspektivwechsel, man hat kaum Hintergrundwissen gelesen und man ist auch nicht in den Ermittlungen drin. Sondern die Leute sterben einfach mysteriös und man muss selbst erkennen, warum und wie das alles zusammenhängt. Die Spannung war von Anfang an da, aber sie wurde nicht gesteigert, das Buch war in 3 große Teile gespalten, im Teil 2 ist kaum etwas passiert und das Ende konnte mich auch kaum überzeugen.

    Mein Fazit: Gutes Thema, schlecht umgesetzt, zu viele Nebensächlichkeiten, kaum Ermittlungen und wie es im zu den Taten gekommen ist und wie. Leider nicht so mein Fall!

    Nur 3 von 5 Sternen, von mir keine Leseempfehlung.

    Kommentare: 1
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    evileins avatar
    evileinvor 6 Jahren
    Rezension zu "Netzkiller" von Oliver Wolf

    Der Schreibstil war für mich eher für ein Fachbuch geeignet, das Grundthema ist schon mehrfach geschrieben worden - Internetkriminalität, Spiele die ins reale Leben übergreifen. Die Umsetzung hier ist aber irgendwie nicht gelungen - oder ich habe sie nicht verstanden. Gut die Hälfte des Buches war recht gut zu lesen, wenn man sich an dem dauernd erhobenen Zeigefinger nicht stört, der normalerweise in Jugendbüchern vorkommt. Der Schluß jedoch war weder schlüssig noch verständlich, sondern nur noch eine Aneinanderreihung von Warnhinweisen, wie und wo man sich im Internet quasi vor der gesamten Menscheit nackt auszieht - hinlänglich bekannt seit Schulzeiten - was am menschlichen Spieltrieb leider nichts ändert.......
    Was aus dem Jungen geworden, der sich wie alle Anderen kostenlose Downloads holen wollte ?
    Diese und andere Fragen blieben leider unbeantwortet .

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    bookaholic_s avatar
    bookaholic_vor 6 Jahren
    Rezension zu "Netzkiller" von Oliver Wolf

    Inhalt [lt. amazon.de]
    Es scheint ein Traum für Computerspieler zu sein. Eine Seite, auf der illegale Downloads angeblich verfolgungssicher angeboten werden. Doch der Traum wird zum Albtraum, denn jeder, der sich einloggt, ist dem Gamemaster hilflos ausgeliefert und nimmt an einem ganz besonderen Spiel teil. Die Regeln sind einfach: Finde eine Person auf einem vorgegebenen Google-Street-View-Bild oder sie wird sterben. Die Kriminalbeamten André Bürkle und Antonia Ronda machen sich auf die Jagd nach dem Mörder, doch selbst als dieser gefasst wird, ist das Spiel noch lange nicht vorbei...

    Leider habe ich mir von diesem Kriminalroman einiges mehr versprochen. Mehrere Male war ich kurz davor, es abzubrechen. Es langweilte mich einfach nur.
    Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, wobei ich mich häufig fragen musste: Wer ist denn das schon wieder?
    Die Idee dahinter ist wirklich gut und der Autor muss sich gut mit den Themen wie Datenmissbrauch und illegale Downloads befasst haben um einen Krimi daraus zu machen. Mich konnte es leider nicht überwältigen :(
    Es hat sich nur ganz selten wirklich Spannung in mir geregt. wirklich Schade!

    Ganz ohne ein paar positive Worte will ich die Rezension aber nicht beenden. Mir gefiel die Umgebung, in der die ganze Geschichte spielte gut und auch der ausgeschriebene Dialekt, der ab und an in der wörtlichen Rede benutzt wurde, war mal was anderes und sehr erfrischend. Desweiteren mochte ich die Polizistin "Antonia Ronda" sehr gerne. Natürlich fand ich auch die Thematik, die in diesem Buch zur Sprache kam, äußerst interessant, weshalb ich ja auch gelesen habe ;)

    Fazit: Ein Buch, dass meinen Erwartungen leider gar nicht entsprochen hat. Ein Krimi, mit zu vielen Schwächen und einem Ende, dem ich leider auch nicht viel abgewinnen kann. Pluspunkte für die gewählten Örtlichkeiten und einer sympathischen Ermittlerin.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren
    Rezension zu "Netzkiller" von Oliver Wolf

    Absolut rätselhaft scheint die Verbindung zu sein, in der sie alle zueinander stehen, die jungen Leute, deren Wege sich bisher nicht gekreuzt haben.
    Da ist Marcel, ein Schüler der 9c an der Anne-Frank-Realschule in Marbach am Neckar oder Sarah, die Medizinstudentin aus London. Auch Ralf, der begeisterte Gleitschimflieger sowie sein Kumpel Jochen Winter und ebenso Jean-Michelle Le Tessiere, befreundet mit einem Mädchen aus dem Taucherclub Ostalb, dessen Mitglieder sich zum Grillfest am Bodsensee treffen, gehören dazu.
    Sie alle sind Figuren eines Spiels geworden, dass sich ein mörderisches, rachsüchtiges Gehirn ausgedacht hat.
    Der selbsternannte Chef des Spiels ist der Gamemaster, die Akteure sind Internetnutzer, die sich ständig auf der Suche nach kostenlosen Downloads befinden und damit in die Fänge des Gamemasters geraten - unentrinnbar, wie das Insekt in ein Spinnennetz.
    Die Rollen, die sie zu übernehmen haben, bestimmt allein er - er macht sie zu Tätern oder zu Opfern. Seine Spielregeln müssen eingehalten werden. Ihre Missachtung bringt unwiderruflich den Tod. Einen Tod, dessen Wegbereiter Angst und Entsetzen sind.
    Der junge Autor Oliver Wolf hat mit seinem Debutroman ein topaktuelles Thema aufgegriffen. Er läßt seine Ermittler Antonia Ronda und André Bürkle in einem Umfeld ermitteln, dass den Menschen der Gegenwart fast ausnahmslos so vertraut ist wie der Alltagsablauf. Man bewegt sich im Internet wie auf einer zweiten Lebensebene und verdrängt die Gefahr, die dort lauert. Wie gläsern wir bereits sind, wie angreifbar unsere Stabilität dadurch schon geworden ist und wie dirigierbar und manipulierbar wir unser angeblich selbstbestimmtes Leben führen, wird dem Leser erschreckend deutlich vor Augen geführt und zwingt zum Nachdenken.
    In flüssigem Stil baut Wolf Spannung auf, spiegelt Hilflosigkeiten einem "Moloch" gegenüber, dem wir selbst erlaubt haben zu wachsen. Er schildert die Folgen einer Pattform, auf der sich heute bei uns alles abzuspielen scheint - Gutes und Böses - Liebe und Rache - längst dem kontrollierten Einfluss entglitten.
    Der Roman liest sich flott und unverschnörkelt, in gut gewählter Sprache.
    Die Enttarnung des Schuldigen allerdings hätte unzweifelhaft ein wenig komplizierter ausfallen können. Ich finde, das hat sich dieses perverse, egozentrische Verbrechergehirn mit seiner perfiden Methodik "redlich" verdient.
    Alles in Allem jedoch eine empfehlenswerte Lektüre.

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    Ein LovelyBooks-Nutzers avatar
    Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren
    Rezension zu "Netzkiller" von Oliver Wolf

    Oliver Wolf greift hier ein sehr aktuelles Thema auf. Spannend und anschaulich erzählt er eine klug erdachte Story rund um das Internet. Alle Personen in dem Buch wirken glaubhaft und werden lebendig beschrieben. Der Autor wechselt oft die Handlungsstränge und auch die Perspektiven; dies muss man als Leser mögen. Um den Krimi zu verstehen, sollte der Leser auch über eine gewisse Erfahrung mit dem Internet und sozialen Netzwerken verfügen. Leider wird der "Gamemaster" etwas zu schnell entlarvt und dem Lektorat/Korrektorat sind einige Fehler nicht aufgefallen.

    Fazit: Aktuell, erschreckend, modern. Klare Leseempfehlung; besonders für Internetuser.

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    Synapse11s avatar
    Synapse11vor 6 Jahren
    Kurzmeinung: Wenn Du glaubst, Dein Internetzugang sei sicher und Deine Privatsphäre geschützt, solltest Du dieses Buch lesen. Sehr aufschlussreich!
    Rezension zu "Netzkiller" von Oliver Wolf

    Kleine Fehler - große Fallen
    Inhalt:
    Ein Fallschirmspringer landet in einem Baum und stirbt. Ein weiterer Toter wird an einer Sprungschanze gefunden. Ein Realschüler der 9. Klasse bekommt einen Hinweis auf eine Internetseite, von der man kostenlos Spiele, Musik etc. downloden kann und erhält u.a. eine E-Mail mit dem Text “Das Spiel beginnt” Sarah rempelt einen scheinbar Fremden an und hat danach anstelle ihrer Wasserflasche einen Zettel mit einer geheimnisvollen Notiz in ihrer Handtasche. Ein Mitglied der Gleitschirmspringer findet einen weiteren sonderbaren Zettel. Was hat das alles miteinander zu tun? Jeder meint sein Internetzugang sei sicher, er bewegt sich nur auf “sauberen” und legalen Seiten, doch wie schnell täuscht sich manch ahnungsloser User. Sind Facebook und andere soziale Netzwerke gefährlicher als man glaubt?

    Meine Meinung:
    Mit dem Coverbild im Zusammenhang zum Titel konnte ich zunächst nicht viel anfangen. Eine Erklärung erhält der Leser jedoch im Verlauf des Buches. Der Klappentext verspricht ein spannendes Buch und hat mich neugierig gemacht. Ich wurde nicht enttäuscht. Oliver Wolf versteht es, zeitnahe, aktuelle Themen spannend zu gestalten. Verpackt als Roman lesen sich seine Sachthemen flüssig. Spannung wird schon auf den ersten Seiten aufgebaut und steigert sich durch Cliffhanger, die genau an den richtigen Stellen eingebaut sind. Die Thematik illegaler Downloads von Computerspielen und Musik etc., sowohl für die Softwarehersteller als auch für die Gamer wird im Buch aktuell verdeutlicht. Datenmissbrauch durch soziale Netzwerke ist ein weiteres Thema. Oliver Wolf zeigt auf, wann und wodurch über soziale Netzwerke Gefahren für den Nutzer auftreten können. Kleine Fehler könnten für User und Gamer zur großen Falle werden. Sarah wird von einem Fremden, den sie “zufällig” anrempelt u. verletzt mit ihrem Vornahmen angesprochen und merkt es scheinbar nicht. Es wird ihr erst später bewusst. Vorerst weis der Leser mehr. Dieses Stilmittel eignet sich gut zur Steigerung der Spannung.
    An manchen Stellen wird beinahe etwas zu viel über das Gleitschirmfliegen geschrieben, aber Oliver Wolf passt es gerade noch rechtzeitig ab, bevor die Spannung am Kriminalfall darunter leidet.
    Im 3. Teil fand ich den Schluss des 4. Kapitels und den Beginn des 5. Kapitels etwas verwirrend. Das 4. Kapitel endet mit einer Handgreiflichkeit, bei der Bürkle im Raum sein muss. Am Anfang von Kapitel 5 betritt Bürkle den Raum, in dem er laut Ende des 4. Kapitels schon war. Ab und an bin ich über kleine Ungereimtheiten im Satzbau gestolpert, aber die spannende Umsetzung der Thematik macht dies wieder wett, so dass ich trotzdem volle fünf Sterne vergebe.

    Meine Lieblingstextstelle:
    “Voss hat also bewiesen, wie einfach es ist, im Internet nahezu alles über jemanden herauszufinden. Man benötigt nur ein paar Tricks.” (S. 317)

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    mabuereles avatar
    mabuerelevor 6 Jahren
    Rezension zu "Netzkiller" von Oliver Wolf

    Jochen ist mit seinen Freunden Gleitschirmfliegen. Doch Ralf landet in einem Baum. Als er aus diesem abstürzt, fällt er auf einen Toten. Sie betäuben das Erlebnis mit Alkohol und entscheiden sich dann, in der Nacht an den Tatort zu fahren. Sie finden ein Messer und wendet sich an die Polizei in Freudenstadt. Kommissar Bückle teilt ihnen mit, dass es in letzter Zeit mehrere Tote gab. Ausgangspunkt ist eine Internetseite.
    Etwa zur gleichen Zeit verunglückt bei Göppingen ein junger Austauschschüler tödlich, als er von einer Skischanze rutscht. Schnell stellt sich heraus, dass es sich um Mord handelt. Gehören die Fälle zusammen? Kommissarin Ronda informiert vorsichtshalber Bückle.
    Marcus, Schüler der neunten Klasse, erhält von einem Freund eine Internetadresse, mit deren Hilfe man illegal Spiele aus dem Netz ziehen kann. Doch anstatt seines gewünschten Spieles findet sich Marcus plötzlich als Teilnehmer in einem Spiel. Er glaubt, die Aufforderungen des Gamemasters ignorieren zu können.
    Dem Autor ist ein spannender Krimi gelungen. Er lässt sich flott lesen und hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Gekonnt manövriert er mit den Möglichkeiten der modernen Technik. Trotz gelegentlicher Hinweise auf den Täter tappte ich lange im Dunkeln. Ursache war insbesondere das fehlende Motiv.
    Ein Teil der Geschichte wird von Jochen erzählt, einem der Gleitschirmflieger. Es hat mir gefallen, dass er die Landschaften, durch die sie flogen, ausführlich beschrieben hat und auch das Hobby Gleitschirmfliegen für einen Laien gut dargestellt hat.
    Die beiden Protagonisten Bückle und Ronda werden ausreichend charakterisiert. Sie werden als Menschen mit Stärken und Schwächen dargestellt, die auch einmal die Beherrschung verlieren. Besonders gefallen hat mir, dass Rondas Interesse an Bückle in diesem Roman noch keine Erfüllung fand.
    Trotz der Krimihandlung fanden sich einige Stellen mit subtilem Humor. Dazu gehört die Anspielung auf TKKG.
    Dem Autor ist ein interessantes, empfehlenswertes Debüt gelungen. Das Buch zwingt mich als Leser zum Nachdenken darüber, wie ich mich in sozialen Netzwerken verhalte. Die Gefahren unvorsichtigen Verhaltens werden deutlich.

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    glitzerfee22s avatar
    glitzerfee22vor 6 Jahren
    Rezension zu "Netzkiller" von Oliver Wolf

    Inhalt:

    Als Marcel nach der Schule nach Hause kommt, will er unbedingt die empfohlene Seite für illegale Downloads, die ihm sein Klassenkamerad gegeben hat, testen. Angeblich sei diese Seite verfolgungsunsicher. Nachdem er die Seite aufgerufen hat, bekommt er eine Mail vom „Gamemaster“. Er soll eine Person von einem Google-Street-View-Bild finden und ihm eine Notiz mit einem Link geben. Sollte die Person nicht gefunden werden, stirbt sie.
    Marcel ist nicht die einzige Person, die in diesem Spiel eine Hauptrolle hat.
    Die Kriminalbeamten geben ihr bestes den Täter zu schnappen, denn mittlerweile sind schon einige Mails aufgetaucht und auch Leichen wurden gefunden.
    Wie kann man den „Gamemaster“ stoppen?

    Meine Meinung:

    Vom Klappentext hat mich das Buch total angesprochen, allerdings habe ich was ganz anderes erwartet.
    Ich bin leider enttäuscht von der Geschichte. Mir fehlte die Spannung und auch die Ermittlungen, die meiner Meinung nach in einen Kriminalroman gehören, waren so gut wie nicht vorhanden. Man hat eigentlich nur aus den Privatleben der Kommissare erfahren, was ich sehr schade fand.

    Man wird von Anfang an mitten ins Geschehen geworfen und die Perspektiven wurden schnell und häufig gewechselt, so dass ich anfangs meine Schwierigkeiten hatte. Nach und nach wusste man dann aber wo wer hingehört.

    Das Buch ist in 3 Teile aufgeteilt. Was in Teil 2 passiert, konnte ich leider nicht so gut nachvollziehen, ich fand das passte nicht so gut in die gesamt Geschichte mit rein. Allerdings wurde ab dem Zeitpunkt die Spannung erhöht.

    Besonders schade fand ich auch dass das Lektorat so geschludert hat. Es gab so einige Rechtschreibfehler und verwirrende Sätze. Das hat den Lesefluss sehr gestört.

    Gut fand ich jedoch den Einblick ins Gleitschirmfliegen, da wurde einiges sehr schön erklärt.
    Der Schluss hat mir auch sehr gut gefallen, denn da wurde nochmal genau erklärt wie der Täter das alles geschafft hat. Das Buch hat mich auch ein wenig zum Nachdenken gebracht, was die Datenverbreitung im Internet angeht.

    Leider konnte mich das Buch nicht so überzeugen, wie ich es erhofft hatte. Die Idee des Buches ist Top doch leider fand ich die Umsetzung nicht so gut gelungen. Ich fand es schade, dass die Ermittlungen sowie die Spannung am Anfang des Buches gefehlt haben.
    Doch zum Ende hin wurde es immer besser.

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    Gospelsingers avatar
    Gospelsingervor 6 Jahren
    Rezension zu "Netzkiller" von Oliver Wolf

    Brandaktuelle Filme, Musik und Spiele illegal kostenlos herunterladen zu können, ohne Gefahr zu laufen, erwischt zu werden, das ist verlockend. Kein Wunder also, dass der Schüler Marcel die neue Website anklickt, um sich ein ersehntes teures Computerspiel herunterzuladen.
    Aber natürlich gibt es in Wirklichkeit nichts umsonst, und so hat auch dieses Angebot einen Haken. Statt des erhofften Spiels zum Herunterladen bekommt Marcel die Nachricht, dass er nun selbst Akteur eines Spiels ist. Nach langem Zögern siegt die Neugier, und Marcel klickt den Link an, nicht ahnend, dass er damit einen Mord auslöst.
    Ein Gleitschirmflieger stürzt ab und landet weicher als gedacht, nämlich auf einer halbverwesten Leiche. Und das ist nicht der einzige Tote in diesem Buch. Denn alle, die wie Marcel den Link angeklickt haben, erhalten ein Google-Street-Bild mit einer Person, die sie innerhalb einer bestimmten Zeit finden müssen, damit sie nicht umgebracht wird.
    Den selbst ernannten Gamemaster zu finden, ist für die Kriminalbeamten Antonia Ronda und André Bürkle nicht nur äußerst schwierig, sondern auch gefährlich. Selbst, als sie ihn in Gewahrsam haben, ist die Sache noch nicht ausgestanden.
    Die spannende Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt und ist deshalb sehr temporeich. Erst nach und nach erkennt man die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Handlungssträngen. Und ganz nebenbei lernt man noch Einiges über das Gleitschirmfliegen, das wirklich ein faszinierender Sport zu sein scheint.
    Über die Charaktere hätte ich gern noch ein wenig mehr erfahren, ich hoffe also, dass dieses Buch der Auftakt zu einer Serie ist.

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    Themistokeless avatar
    Themistokelesvor 6 Jahren
    Rezension zu "Netzkiller" von Oliver Wolf

    Wie gefährlich einem das Internet auf vielfältige Weise werden kann, vergessen viele. Insbesondere, wenn es sich um soziale Netzwerke handelt. Die meisten Leute posten in diesen Netzwerken den Großteil der interessanten und uninteressanten intimen Dinge über sich und in ihrem Leben, so dass jeder direkt Nachverfolgen kann, wann jemand warum wo war oder etwas gemacht hat. Selbst wenn die Dinge nur mit Freunden geteilt werden, bekommen häufig auch Menschen davon etwas mit, die man gar nicht kennt, da viele so gut wie jeden als Freund annehmen, der ihnen in diesen Netzwerken eine Anfrage schickt.
    In diesem Roman wird die Freizügigkeit der Menschen im Internet, vor allen Dingen auch die ungewollte, durch Anwendungen wie google-Streetview, auf eine sehr perfide Weise zu einem mörderischen Spiel genutzt. Über eine illegale Downloadseite werden die Menschen dazu verführt ihre Mail-Adresse Preis zu geben und dadurch in das mörderische Spiel verwickelt. Eine Person auf Streetview muss innerhalb weniger Tage gefunden werden, ansonsten stirbt sie.
    Allein wie schwer die Suche nach einem Täter ist, der gewitzt über das Internet agiert, ist in diesem Roman richtig gut dargestellt. Neben diesen vielen Fakten im Bereich des Internets beschreibt der Roman jedoch auch sehr atmosphärisch und vielleicht manchem etwas zu ausschweifend das Gleitschirmfliegen, welches für den Fall jedoch nur bedingt relevant ist. Dadurch lockert der Kriminalfall etwas auf, jedoch wirkt es von diesem auch so weit weg, dass es mitunter auch eher Verwirrung schafft, wie viel Aufmerksamkeit dem Gleitschirmfliegen geschenkt wird.
    Die Charaktere, die gezeichnet werden, vor allem die beiden Polizisten sind gut ausgearbeitet und wirken bis auf wenige Punkte auch nicht besonders stereotyp und klischeebehaftet, was eine recht deutliche Ausnahme darstellt. Auch wenn sie leichte Klischees in manchen Situationen doch deutlich zeigen, wie die Polizistin Ronda vor allen Dingen.
    In manchen Situationen wirkte die Geschichte auf mich auch ein wenig überzogen und unrealistisch. Jedoch kam das seltener vor und insgesamt kann ich sagen, dass mir das Buch um die spannende Internetkriminalgeschichte sehr gut gefallen hat.

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    oliverwolfs avatar
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