Das Buch 'The Stories we write'von Olivia Dade war angenehm geschrieben und ich kam relativ schnell durch, als ich mich erstmal die Perspektive der dritten Person gewöhnt hatte.
Im Buch treffen wir auf April und Marcus und auf der einen Seite mochte ich die beiden, besonders weil beide etwas verkörpern, was man selten in Büchern findet. Eine Curvy Frau, die eine Geologin ist, Cosplay macht und über ihre Lieblingsserie/-bücher Fanfictions schreibt. Auf der anderen Seite ein Schauspieler der lieber bodenständig bleiben möchte und Legasthenie hat.
Und wenn man die Geschichte der beiden liest, dann hatte ich teilweise das Gefühl, dass Beschreibungen der Protagonisten widersprüchlich wirken oder auch die Gedankengänge bzw. Handlungen nicht zu dem Alter der Figuren passen, weil teilweise unreif wirkt für Menschen die Ende 30 sind und auch schon 40 sind.
Das ist auch etwas, woran man sich gewöhnen muss, wenn man größtenteils nur Bücher liest, wo die Proagonisten in ihren 20ern sind.
Die verschiedenen Auszüge von Filmen oder Fanfictions kann mann spannend finden, aber für mich war es nicht. Besonders wenn man kein Hintergrundwissen hat, dann ist es mir schwerer gefallen da rein zu kommen. Zu dem haben mich diese Szenen aus der Hauptstory rausgeschmissen, dass heißt mein Lesefluss wurde meistens Unterbrochen.
Im großen und ganzen hat mir die Geschichte und besonders die Idee gefallen. Klar, hat das Buch seine Schwächen, aber ich würde es schon empfehlen schon allein wegen der Message.


















