Zu nah

von Olivia Kiernan 
3,7 Sterne bei170 Bewertungen
Zu nah
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (102):
Steffi_Leyerers avatar

spannend und gut geschrieben.

Kritisch (22):
brauneye29s avatar

Irgendwie langweiilg

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Inhaltsangabe zu "Zu nah"

"Intelligenter Plot. Herausragende Charaktere. Alles was man für einen großartigen Thriller braucht.“ #1 New York Times Bestsellerautorin Lisa Gardner

Die angesehene Wissenschaftlerin Eleanor Costello ist tot. Erhängt in ihrem Schlafzimmer. Frankie Sheehan, Detective im Dubliner Police Department und schwer gezeichnet von ihrem letzten Fall, glaubt nicht an Selbstmord. Jemand war bei Eleanor, als sie starb. Jemand, der sadistische Lust an brutalen Spielchen hat.
Schon bald wird eine zweite Leiche gefunden: eine junge Frau - zu Tode gefoltert. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, und für Frankie geht es erneut um Leben und Tod.

Packend. Überraschend. Nervenaufreibend.

„Eine extrem interessante Newcomerin mit einem furiosen Debut. (…) ´Good job´, Mrs. Kiernan! Freue mich auf Nr. 2.“
Krimi-Couch

“Dublin bildet einen fantastischen Hintergrund für das spannungsgeladene Krimi-Debüt »Zu nah« der irischen Autorin Olivia Kiernan. Sie hat mit Detective Frankie Sheehan eine starke, intelligente Heldin mit ungewöhnlichen Ermittlungsmethoden geschaffen.“
Washington Post

„Kiernans Beschreibungen von Frankies emotionaler und körperlicher Heilung nach einer Attacke sind meisterhaft in die Handlung eingewoben. Obwohl der Serienkiller ein oft bemühter Bösewicht ist, findet Kiernan doch einen neuen Zugang zu diesem Genre, und der Leser sieht Dublins Straßen und Viertel mit neuen Augen. »Zu nah« zeichnet sich durch seine realistischen Charaktere aus, angefangen von der Protagonistin Frankie, über ihre Kollegen im Police Department bis hin zu dem überraschenden Täter.“
Washington Post

„Faszinierend. Olivia Kiernan entfaltet ein komplexes Geflecht aus Mord, Verrat und Geheimnissen, während die Bedrohung für ihre knallharte Ermittlerin immer weiter steigt, bis sich alles in einem furiosen Finale entlädt.“ #1 New York Times Bestsellerautorin Lisa Gardner

“Zu nah präsentiert eine aufregende neue Stimme in der Spannungsliteratur. Pointiert und mutig, intelligent und düster. Frankie Sheehan ist eine brillant gezeichnete Polizistin. Olivia Kiernan schickt sie auf eine Spurensuche voller Irrungen und Wirrungen, die den Leser bis zuletzt rätseln lassen.“ New York Times Bestsellerautorin Linda Fairstein

“Zu nah ist ein furchtloses und rasantes Debüt, das den Leser in die Welt der Dubliner Polizistin Frankie Sheehan katapultiert. Sheehan ist die perfekte Mischung aus Zerbrechlichkeit, wilder Entschlossenheit und Furchtlosigkeit. Der schwarze Humor und die fesselnde Stadtatmosphäre machen es zu einem Buch, das Liebhaber irischer Krimis nicht verpassen dürfen. Olivia Kiernan ist eine Autorin, die ihren Lesern den Atem stocken lässt.“ Jess Kidd, Autorin von Freund der Toten

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783959671835
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:368 Seiten
Verlag:HarperCollins
Erscheinungsdatum:03.04.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 27.04.2018 bei Lübbe Audio erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    zazzless avatar
    zazzlesvor 7 Tagen
    Zu nah

    Meine Rezension findet ihr auch auf:
    https://mrspaperlove.blogspot.com

    „Zu nah“ ist der Auftakt zu einer neuen Thriller-Reihe rund um die Ermittlerin „Frankie Sheenan“. Das Buch beginnt ohne grosse Vorgeschichte direkt mit dem ersten Todesfall der Wissenschaftlerin Eleanor Costello. Ich muss gestehen, dass ich am Anfang Mühe hatte, in die Geschichte rein zu finden, weil man nicht nur direkt mit den ersten Ermittlungen als Leser „überfallen“ wird, sondern auch mit zahlreichen Namen aus dem Team, ohne genauere Beschreibungen der einzelnen Charaktere.

    Diese anfängliche Orientierungsschwierigkeit hat sich dann aber zum Glück nach einer Weile gelegt, spätestens nachdem der zweite Mordfall aufgedeckt und mit dem ersten in Zusammenhang gebracht wird. Da fiel es mir auch leichter, die Verbindungen zwischen den verschiedenen Opfern und ihren möglichen Tatverdächtigen herzustellen. Trotzdem verzichtet die Autorin auch im weiteren Verlauf darauf, näher auf die Charaktere aus dem Ermittlerteam einzugehen. Man erfährt zwar nach und nach ein klein wenig mehr über die Vergangenheit und die Traumatisierung der Protagonistin Frankie, aber leider bleiben sowohl sie, als auch die restlichen Charaktere – die vermutlich in den späteren Teilen wiedererscheinen werden – bis zuletzt sehr blass und ohne Tiefe. Das machte es mir beinahe unmöglich, Sympathien zu den einzelnen Personen aufzubauen und die meisten Charaktere waren mir schlichtweg egal. Nur bei Frankie hat sich bei mir aufgrund ihrer Vorgeschichte eine gewisse Abneigung entwickelt, denn sie hat sich sowohl in ihrem letzten, traumatisierenden Ermittlungsfall, als auch in der aktuellen Mordermittlung in „Zu nah“ gegen Ende hin sehr naiv und unbedacht verhalten und begibt sich dadurch zweimal in die gleiche, hochgefährliche Situation. Eigentlich wäre von einer erfahrenen Ermittlerin vermutlich etwas mehr Vorsicht zu erwarten. Und wenn sie so sehr an ihrem alten Fall zu knabbern hat, dann kann man doch annehmen, dass sie aus ihrem letzten Fehler gelernt hat und sich nicht mehr auf eigene Faust auf die Suche nach dem Täter begibt.

    Der Fall an sich war dagegen sehr fesselnd. Obwohl ich den Schreibstil nicht überragend fand, habe ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Die Autorin schafft es, immer nur so viel aufzudecken, um die Spannung bis zuletzt aufrecht zu erhalten und den Leser neugierig zu machen. Die Auflösung des Täters fand ich aber leider etwas enttäuschend und willkürlich. Die Identität des Täters konnte mich zwar überraschen, aber vielmehr, weil es sich dabei um eine x-beliebige Person gehandelt hat, die man einfach hätte austauschen können. Dadurch hat es sich die Autorin in meinen Augen ein bisschen leichtgemacht und auch zu einem Klischee gegriffen, den ich schon in so vielen anderen Krimis oder Thrillern gelesen habe. Hier hätte ich einfach einen grösseren Schocker erwartet.

    Fazit: Ein fesselnder Auftakt einer neuen Thriller-Reihe, der es schafft über die gesamte Story eine Spannung aufzubauen, die aber leider zuletzt in einer etwas enttäuschenden Enthüllung des Täters abflacht. Die Personen aus dem Ermittlerteam rund um Frankie bleiben leider bis zum Schluss nur Namen ohne Gesichter, da man weder irgendwelche charakterlichen Attribute, noch Dinge aus deren Vergangenheit erfährt, die den Leuten etwas mehr Tiefe vergeben hätte. Für die Folgebände bleibt noch Luft nach oben.

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    Pearssons avatar
    Pearssonvor 11 Tagen
    Kurzmeinung: etwas träge und vorhersehbar
    kurze Zeit nach dem Lesen, ist nichts vom Inhalt mehr präsent...

    Ich empfand die ersten beiden Drittel leider als etwas träge und oftmals vorhersehbar. Richtig spannend wird es eigentlich erst auf den letzten 70 Seiten, wobei mir die Auflösung dann zu weit hergeholt und auch zu schnell abgewickelt war. Ein bisschen wirkte es auf mich, als wäre der Autorin die Lust ausgegangen. Das fand ich schade, denn es waren eigentlich gute Ansätze vorhanden! Letzten Endes konnte mich die Geschichte um Frankie Sheehan aber alles in allem  leider nicht überzeugen. Ein kleines Highlight  war Baz für mich, aber im großen und ganzen gesehen. blieben eigentlich alle Charaktere recht oberflächlich. Auch er. Sehr schade, Potential ist absolut vorhanden, jedoch eben einfach für mich nicht die geeignete Umsetzung 

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    imago_magistris avatar
    imago_magistrivor 15 Tagen
    Kurzmeinung: Grausame Taten lassen einem einen Schauer über den Rücken laufen. Der Twist hat mich nicht sonderlich überzeugt.
    Zu Nah von Olivia Kiernan

    Eine angesehene Wissenschaftlerin wird tot aufgefunden, sie hat sich vermeintlich selbst erhängt. Die Ermittlerin Frankie Sheehan glaubt aber nicht an einen Selbstmord. Dies führt zu Ermittlungen, die Frankie in große Gefahr begeben. 


    Mich hat das Buch ehrlich gesagt nicht vom Hocker gerissen, die Story war im Prinzip das übliche Szenario, die Anzahl der Opfer steigt, es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit und die Ermittlerin wird vom Täter fast umgebracht. Generell finde ich dieses Muster ja interessant, aber es hapert für mich an der Umsetzung. Ich bin mit keinem der Charaktere warm geworden und muss gestehen, dass ich bis zum Ende nie richtig wusste wer da gerade mit wem spricht... Die Story hat mich einfach nicht mitgerissen. Ständig war die Rede von einem alten Fall, aber so richtig wusste man auch nicht worum es geht und man hat sich die ganze Zeit gefragt was das nun mit dem jetzigen Geschehen zu tun hat. Am Ende gab es noch mal einen kleinen Twist, den  man sich während des Lesens aber auch irgendwie schon denken konnte, sodass es jetzt nicht übermäßig überraschend kam. 

    Als Fazit kann ich sagen, dass es eine nette Lektüre war, die mir persönlich aber ein bisschen Anstrengung beim Lesen bereitet hat. Ein Thriller wie er im Buche steht, aber irgendwie fehlt noch das besondere etwas.

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    ginnykatzes avatar
    ginnykatzevor 20 Tagen
    Kurzmeinung: Ein Thriller der teilweise überzeugt, aber auch sein Schwächen hat.
    „Das Gefühl, versagt zu haben, macht meine Beine bleischwer...“

    „Das Gefühl, versagt zu haben, macht meine Beine bleischwer...“

    Dr. Eleanor Costello, angesehene Wissenschaftlerin, wird erhängt in ihrem Schlafzimmer aufgefunden. Selbstmord? Detective Frankie Sheehan ermittelt und erkennt, dass es sich hier um einen Mord handelt. Hauptverdächtiger ist der Ehemann des Opfers. Nur ist der seit Wochen verschwunden. Keiner weiß wo er ist.

    Dann wird eine zweite Leiche gefunden. Detective Sheehan wird in ihre Jugend zurückgeworfen, denn der Fundort ist ihr Geburtsort. Gerade nach ihrer schweren Verletzung wieder im Dienst, werden die beiden Morde für sie zur Obsession. Sie muss den oder die Täter finden. Aber was nicht gleich offensichtlich ist, fördern die Ermittlungsarbeiten zu Tage. Beide Frauen waren nicht so unschuldig, wie sie gewirkt haben.

    Die Ermittlungsarbeiten gestalten sich sehr schwierig, auch weil Frankie immer wieder an ihren letzten Fall, den sie fast mit dem Leben bezahlt hätte, erinnert wird. Und dann bringt sie sich erneut in Lebensgefahr.

    Fazit:

    Die Autorin Olivia Kiernan schreibt hier ihren Debüt-Thriller. Sie lässt die Geschichte in Dublin spielen. Schade nur, dass man von der Umgebung so gar nicht viel erfährt.

    Die Hauptprotagonistin Frankie Sheehan, ist mir zu besessen davon, den Mörder zu stellen. Sicher liegt es an ihrer Verletzung, aber muss man genau denselben Fehler wieder machen? Das ist mir ein wenig zu viel und erinnert schon sehr an die Ermittlerin Smokey Barrett aus der Cody McFadyen-Reihe. Manchmal ist weniger einfach mehr. Alle Charaktere sind ein wenig überzeugen in ihrem Tun und Handeln. Ich kann jetzt hier keinen hervorheben, der mir wirklich richtig gut gefallen hat.

    Die Spannung: Ja was soll ich sagen? Sie war da, leider nicht immer und wenn es gerade mal so richtig abging, verlor sie sich dann auch wieder sehr schnell. Erst zum Ende hin, war sie sehr greifbar und gut.

    Dann sind wir auch schon beim Ende. Es kam für mich ein wenig zu kurz weg. Leider wurde die Geschichte an einigen Stellen sehr langezogen und Uninteressantes für die Aufklärung wurde sehr ausführlich erzählt.

    Teilweise war es wirklich ein guter Thriller, aber er hatte eben auch seine Schwächen.

    Daher vergebe ich hier ganz knappe 4 Sterne, der Abzug ist erklärt. Lest selbst, denn dies hier ist ganz allein meine Meinung.

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    Josettas avatar
    Josettavor 21 Tagen
    Kurzmeinung: Es hat so starke Ähnlichkeit mit einem Buch, dass ich furchtbar fand. Darum hatte es nicht wirklich eine Chance bei mir.
    Solide Leistung für ein Debüt

    Zu nah - Im Debüt-Thriller von Olivia Kiernan ermittelt Frankie Sheehan, die erst wenige Wochen zuvor selbst Opfer eines traumatischen Verbrechens wurde und nur knapp mit dem Leben davonkam. Während sie mit den seelischen Auswirkungen kämpft und als Zeugin im Prozess ihres mutmaßlichen Mörders immer wieder mit der Tat konfrontiert wird, bringen zwei Leichenfunde die Ermittlerin an ihre Belastungsgrenze.
    Die beiden Toten könnten unterschiedlicher kaum sein. Eleonor eine angesehene Universitätsprofessorin mit Lehrauftrag und die junge Amy Keegan, die bisher kaum aus dem dörflichen Leben der elterlichen Autowerkstatt hinausgekommen ist. Ist der spurlos verschwundene Ehemann von Eleonor das fehlende Bindeglied zwischen den beiden toten Frauen? Und während Frankie im Sumpf von häuslicher Gewalt, Suizidplattformen im Darknet und dem Maler Chagall wühlt, katapultiert eine weitere Leiche die Ermittlungs-Fortschritte zurück auf den Nullpunkt….

    Mein vorletzter Thriller (übrigens der schlechteste, den ich bisher in meinem Leben las) hatte so starke Ähnlichkeit mit „Zu nah“, dass dieses Debüt kaum eine Chance bei mir hatte. Eine arbeitsunfähige, traumatisierte Kommissarin trifft auf einen skrupellosen Psychopaten. In beiden Büchern übten die Serienmörder sogar denselben Beruf aus. Ach nö – nicht schon wieder und wirklich purer Zufall, dass ich kurz hintereinander zu diesen Lektüren griff. Der Mörder ist immer der Gärtner (oder der …), der erhoffte Spannungsbogen darum auf ein Minimum gesunken.

    Aber für mich eine gute Möglichkeit beide Bücher miteinander zu vergleichen. „Zu nah“ schneidet in vielen Punkten deutlich besser ab, als die Ermittlungen von Smocky Barrett in „Die Stille vor dem Tod“.
    Die Geschichte baut sich langsam und schlüssig auf. Während immer mehr Details ans Licht kommen, steigt die Zahl der Verdächtigen und das Rätsel um den gesuchten Mörder. Während Frankie etlichen Hinweisen nachgeht, arbeitet sie nebenher ihr eigenes, erlittenes Schicksal auf. Diese Sequenzen, die rückblickend ein zweites Verbrechen schildern, störten mich persönlich kaum. Sie wurden wohldosiert eingebaut, dies hat die Autorin sehr gut hinbekommen. Frankie`s Trauma veränderte zwar ihre Persönlichkeit, aber sie wurde nicht zum seelischen Wrack degradiert. Ihre Ermittlungen litten kaum darunter – dafür bin ich Kiernan sehr dankbar.

    Ich gebe eine Leseempfehlung – ein guter Durchschnittsthriller, dessen Showdown vielleicht einen Tacken zu konstruiert und gehetzt abgehandelt wurde. Der aber definitiv 3 von 5 Sternen verdient hat. Solide Leistung für ein Debüt. 

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    brauneye29s avatar
    brauneye29vor 23 Tagen
    Kurzmeinung: Irgendwie langweiilg
    Irgendwie langweilig

    Zum Inhalt:
    Eleanor Costello ist tot. Erhängt in ihrem Schlafzimmer. Frankie Sheehan, Detective glaubt nicht an Selbstmord. Jemand war bei Eleanor, als sie starb. 
    Schon bald wird eine zweite Leiche gefunden: eine junge Frau - zu Tode gefoltert. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt.
    Meine Meinung:
    Ich habe mich in vielerlei Hinsicht extrem schwer getan mit dem Buch. Erstens ist das Buch in der Gegenwartsform geschrieben, was ich persönlich immer schwergängig und wenig zäh finde. Einfach schwer lesbar. Zweitens fand ich das Buch langweilig, mit sehr wenig Spannung. Drittens die Protagonisten, sowohl Opfer als auch Ermittler sind mir fremd geblieben. Nicht mal das Gefühl von unsympathisch ist bei mir entstanden. Durch diese vielen Punkte habe ich mich durch das Buch gequält.
    Fazit:
    Irgendwie langweilig

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    Emys_bunte_Welts avatar
    Emys_bunte_Weltvor 24 Tagen
    Kurzmeinung: Ein spander, wenn auch teilweise langatmiger Thriller.
    Zu Nah...

    … ist ein Thriller der Autorin Olivia Kiernan.

    Die Polizistin “Frankie Sheehan„ arbeitet bei der Dubliner Gardai.
    Sie hatte bei ihrem letzten Fall psychische und physische Verletzungen davon getragen, weshalb sie einen Partner an die Seite gestellt bekommt, der ein Auge auf sie werfen soll.
    Ihr erster Fall nac h ihrer Auszeit, ist der von Eleanor Costello, einer angesehenen Wissenschaftlerin.
    Bei den Ermittlungen in dem Fall zu Eleanors Tod bröckelt die anfangs so marklose Fassade.
    Sie soll aber nicht die einzige bleiben, die ihr Leben verliert. Alle haben eines gemeinsam, sie waren im Darknet unterwegs, spielten mit Todesphantasien. Obwohl sie nicht wirklich Sterben wollten, wurde ihnen der Wunsch des beinahe todes zum Verhängnis. Der Mörder hatte nie vor sie am Leben zu lassen. Aber wer ist es? Findet es rau, es lohnt sich.

    Das Cover ist schlicht und der Titel sticht ins Auge, macht neugierig.
    Bei genauerer Betrachtung, kann man zum Schluss kommen, dass das Cover einen dunklen Raum zeigt, am Ende ist die Tür ein Spalt weit geöffnet, es scheint rotes Licht rein, man ahnt schlimmes.

    Das Buch ist in Ich-Form und in der Gegenwarteform geschrieben, was mir anfänglich nicht gefiel, doch dann merkte ich, dass mich das näher ans Geschehen brachte. Ich war live dabei und ich war der dritte, unsichtbare im Bunde.

    Mit Frankie hatte ich so meine Schwierigkeiten, zum einen, weil ich bei dem Namen zunächst von einem Mann ausging und sie ist mir zu Aggressiv, in meinen Augen noch nicht wieder arbeitsfähig, ihr Alleingang am Ende hätte ihr um ein Haar das Leben gekostet, wie schon im Fall davor, den es – weil es sich hier um ein Krimi-Debüt handelt – nicht zu lesen gibt. Die Autoren lässt uns aber nicht im Dunkel, es fließt auf sehr raffiniert weise in die Geschichte mit ein. Was mir sehr gut gefallen hat, weil dadurch nochmal unterstrichen wird, Frankie hatte schon ein Leben vor diesen Fall und auch damals war sie eine Einzelkämpferin.

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    nasas avatar
    nasavor einem Monat
    Zu nah

    Zu nah ist der Debütroman von Olivia Kiernan. Dieser Thriller ist mir durch das Cover und den Klapptext aufgefallen. Es ist ein solider Thriller, der es gut mit anderen Büchern seines Genres aufnehmen kann. Es gibt nichts neues oder noch nichts dagewesenes in dem Thriller und so wird der Leser nicht groß überrascht.

    Frankie Sheehan ist Detective im Dubliner Police Department und kehrt nach einer Verletzung in den Dienst zurück. Sie wird zu einem vermeintlichen Selbstmord gerufen. Die angesehene Wissenschaftlerin Eleanor Costello wurde erhängt in ihrem Schlafzimmer aufgefunden. Frankie Sheehan zweifelt an einem Selbstmord, sie glaubt das jemand bei Eleanor war als sie starb. Kurz darauf wird eine zweite Leiche gefunden und schnell lässt sich eine Verbindung zwischen den beiden Toten herstellen. Während der Ermittlungen stellen sich viele neue Fragen und oft scheint man in einer Sackgasse zu sein. Zudem Arbeitet die Zeit gegen Frankie und ihr Team.

    Der Schreibstil ist leicht und flüssig, das Buch lässt sich dadurch zügig lesen. Man findet schnell in die Geschichte rein. An der Spannung fehlt es teilweise aber doch. Wenn Spannung mal aufkommt flacht sie auch schnell wieder ab. Manche Passagen sind sehr langatmig und nehmen so das Tempo und die Spannung raus. Am Ende versteht man diese Passagen natürlich besser, aber bis dahin sind sie oft eher störend.

    Die Charaktere waren gut ausgearbeitet sind mir alle eher fern geblieben. Bei Frankie hatte man das Gefühl das sie unnahbar und stur ist. Sie hat sehr viel durchgemacht, gerade bei ihrem letzten Fall der ihr noch sehr nah geht. Sie hat eine unkonventionelle Art zu ermitteln was einem nicht immer passt, aber am Ende zum Ziel führt.

    Das Buch lebt von ständigen Wiederholungen, falschen Spuren und einigen Verdächtigen. Im großen und ganzen ist das Buch okay. Hundertprozentig konnte er mich aber nicht überzeugen.

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    Flaventuss avatar
    Flaventusvor einem Monat
    Kurzmeinung: Der Leser bekommt mit diesem Thriller ein grundsoliden Genrevertreter, der es nicht versteht, aus der breiten Masse hervorzustechen.
    ein grundsoliden Genrevertreter

    Nein, man muss nicht immer das Rad neu erfinden, um ein Auto herzustellen. Getreu diesem Motto versteht es Olivia Kiernan mit ihrem Thrillerdebüt »Zu nah« Freunde des Genres zu unterhalten.


    Stereotypen

    Alles, was der Leser in diesem Buch liest, wird er schon kennen. Kiernan bedient sich freizügig diverser Stereotypen des Genres und versteht diese durchaus interessant miteinander zu verknüpfen. Das gilt nicht nur für den Plot, sondern auch für die Charaktere.

    Leben wird diesen zwar nicht eingehaucht und es wollte sich nicht so recht eine Beziehung zu den Protagonisten aufbauen, dennoch bekommt der Leser hier solide Standardkost serviert. In meinen Augen verpasst die Autorin das Potential, das in der gewählten Ich-Erzählung der Hauptfigur steckt.

     

    Klassisch

    Mit klassischen Wendepunkten und ebenso klassischen Überraschungsmomenten wird der gestandene Thriller-Freund allerdings wenig gefordert, womit die Geschichte zuweilen etwas vorhersehbar wird. Ebenso klassisch klafft zudem die ein oder andere Logiglücke im Plot, die den Leser eventuell den Kopf schütteln lassen wird.

    Der Spannungsbogen spannt sich somit ebenso klassisch über alle Seiten. Er weiß durchaus den Leser bei Laune zu halten, versteht es aber nicht, ihn wirklich zu packen.

     

    Fazit

    Der Leser bekommt mit diesem Thriller ein grundsoliden Genrevertreter, der es in meinen Augen nicht versteht, aus der breiten Masse hervorzustechen. Das Buch ist nicht sonderlich gut aber auch nicht schlecht, so dass es sich genau in der Mitte niederlässt. Für Freunde des Genres ist das Buch sicherlich einen Blick wert, wer mal als Genrefremder einen packenen Thriller sucht, sollte sich lieber für ein anderen Genrevertreter entscheiden.


    Diese Rezension findet sich auch auf meinem Bücherblog.

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    StMoonlights avatar
    StMoonlightvor einem Monat
    Kurzmeinung: Einfach nur langweilig...
    Ein Thriller in dem nichts passiert

    Frankie Sheehan, seines Zeichens Detektiv, kommt zurück ins Dubliner Police Department. Nach einer lebensgefährlichen Verletzung leidet sie noch immer an Panikattacken, versucht aber sich so gut wie möglich zu integrieren. Ihr neuster Fall ist eine tote Uni-Professorin, die Selbstmord begangen hat - oder vielleicht auch nicht? Während der Ermittlungen stößt die Profilerin auf jede Menge Ungereimtheiten und bald schon folgen weitere Morde. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt…

    Ich hatte leider Schwierigkeiten am Ball (oder in diesem Fall Buch) zu bleiben. Der Schreibstil ist recht lahm und es fehlt gewaltig an Spannung. Immer wieder steht Frankies Vergangenheit im Vordergrund, statt dass sich das Hauptaugenmerk auf das aktuelle Geschehen richtet. Es passiert nicht wirklich etwas (außer das dem Leser die Augen zufallen). Nein, ein Thriller sieht (für mich) definitiv anders aus.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    HarperCollinsGermanys avatar

    „Faszinierend. Olivia Kiernan entfaltet ein komplexes Geflecht aus Mord, Verrat und Geheimnissen, während die Bedrohung für ihre knallharte Ermittlerin immer weiter steigt, bis sich alles in einem furiosen Finale entlädt. Intelligenter Plot. Herausragende Charaktere. Alles was man für einen großartigen Thriller braucht.“

    #1 New York Times Bestsellerautorin Lisa Gardner

     

    Wir von HarperCollins Germany laden euch herzlich zur Leserunde des neuen Thrillers

     

    "Zu nah“ von Olivia Kiernan


    ein. Bitte bewerbt euch bis zum 08.03.2018 für eines von 20 Leseexemplaren (Klappenbroschur) und zur gemeinsamen Diskussion sowie Rezension des Thrillers.


    Über den Inhalt:

    Die angesehene Wissenschaftlerin Eleanor Costello ist tot. Erhängt in ihrem Schlafzimmer. Frankie Sheehan, Detective im Dubliner Police Department und schwer gezeichnet von ihrem letzten Fall, glaubt nicht an Selbstmord. Jemand war bei Eleanor, als sie starb. Jemand, der sadistische Lust an brutalen Spielchen hat.

    Schon bald wird eine zweite Leiche gefunden: eine junge Frau - zu Tode gefoltert. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, und für Frankie geht es erneut um Leben und Tod.

     

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    Viel Glück und ein tolles Leseerlebnis wünscht dir das Team von HarperCollins Germany

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