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OliviaK

vor 2 Jahren

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DAS GEDÄCHTNIS VON GEGENSTÄNDEN ODER DIE MACHT DER DINGE.

Jetzt auch als E-book.

Es geht um so etwas Seltsames wie ein Gedächtnis außerhalb des Gehirns, aber auch um Spannenderes wie Geister und Unsterblichkeit.



Dinge und Orte, überhaupt alles, so die gewagte These, hat ein Gedächtnis. Und dieses Gedächtnis wirkt. Sogar deine Gedanken sind, wenn sie einmal gedacht sind, nicht einfach fort, meint der berühmte Einstein Schüler und Physiker David Bohm. Deine Kaffeetasse könnte sie gespeichert haben. Und so fühlen wir uns an einem Ort, in einem Haus, nicht so ganz wohl,  wenn dort Übles geschah, oder wir spüren, wenn wir vor der Mona Lisa stehen, was Leonardo dachte oder fühlte, während er sie malte. In der Mona Lisa steckt noch Leonardos Geist! Sogar Unsterblichkeit wird hier zur Option.


Mehr auf www.olivia-kleinknecht.com.




Autor: Olivia Kleinknecht
Buch: Das Gedächtnis von Gegenständen oder
3 Fotos

SaintGermain

vor 2 Jahren

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Klingt interessant

H-D

vor 2 Jahren

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Guten Tag,

Ich bin mir nicht ganz sicher, warum mich dieses Buch und sein Inhalt so anspricht - aber er tut es. Es klingt sehr interessant, und es klingt so, als dass man noch was lernen kann. Vielleicht sollte man auch manchmal bewusster denken, wenn man bedenkt, dass sich die Kaffeetasse den Gedanken merken könnte.
Ich würde mich freuen, mitlesen zu dürfen.

Liebe Grüße,
Hannah

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yesterday

vor 2 Jahren

@OliviaK

Sehr interessant. Ich höre in LRs immer gerne Entstehungs-, Hintergrundgeschichten von den Autoren, wenn sie etwas erzählen möchten. Das macht das Leseerlebnis nochmal anders und man fühlt oft ganz anders mit der Geschichte mit.
Hier gehts weniger um ein Leseerlebnis, aber umso spannender sind auch die Geschichten, die du zB zur Entstehung erzählten kannst- wenn du magst?
Das mit dem Faktor, dass es sonst keiner glaubt, ist irgendwie witzig. Weil wenn dus als Geschichte schreibst, wäre es ja egal. Da ist die Grenze zwischen Fiktion und Realität ja oft vermischt. Und unter der schriftstellerischen Freiheit kann man ja sehr viel schreiben. Was die Leser davon glauben, ist dann ja ihre Sache ;-)
Warum waren dir da die Hintergründe und das Belegen so wichtig? Hast du denn mal überlegt, das Phänomen einfach ausgiebig in einen Roman/Krimi etc einfließen zu lassen? Dann natürlich mit weit weniger Recherche. Und wie kommt man generell auf dieses Thema?

Falls ich zu viel frage, sag es einfach, ja? :-)

OliviaK

vor 2 Jahren

Wie gesagt, eigentlich wollte ich mir das Phänomen von Stimmung oder Atmosphäre erklären, für mich immer ein riesiges Rätsel. Man spürt irgendwo irgendetwas. Ein Ort, ein Ding, auch eine Person, strahlt etwas aus. Etwas liegt quasi in der Luft. Ist Stimmung, ist Atmosphäre sozusagen nur aus der Luft gegriffen, ist sie etwas Metaphysisches, oder gibt es dafür ein physikalisches Substrat? Besteht sie etwa aus irgendwelchen physikalischen Teilchen? Besonders fiel mir diese Ausstrahlung von etwas beim Malen auf. Lange Zeit habe ich Portraits gemalt, und irgendwie fand ich es hoch seltsam, dass in den gemalten Gesichtern, in den Bildern, die Stimmung beziehungsweise die Gefühle hervorkamen, die ich hatte, während ich die Gesichter malte. Die Bilder strahlten sie aus. Wie kamen meine Gefühle in die Bilder, in einen toten Gegenstand, fragte ich mich? Das hatte etwas Magisches. Und tatsächlich führten meine Fragen mich nicht nur in den Bereich der Naturwissenschaften, sondern auch in den Bereich der Magie und der Parapsychologie. In der Parapsychologie fand ich statistische Evidenz dafür, dass Dinge und Orte ein Gedächtnis haben, und zwar scheint alles um uns herum gesättigt mit Informationen, Gedanken, Gefühlen, Tönen, Lauten, Gerüchen, mit allem, was um die Gegenstände oder an den Orten je geschah, gefühlt, gedacht wurde. Und nicht nur in den Naturwissenschaften fand ich Modelle, die ein solches Gedächtnis der Dinge erklären, und die auch vorschlagen, wo dieses Gedächtnis nun gespeichert sein könnte.
Die schönsten Modelle fand ich in der Quantenphysik. Aber ich fand das Gedächtnis der Dinge und Modelle seiner Erklärung auch in anderen Bereichen, in Biologie und Gehirnforschung, in Philosophie, Psychologie, Anthropologie, Religion, Magie usw., durch riesige Zeiträume hindurch, was natürlich auch wiederum die Faktizität des Phänomens erhöht. Um alle diese Modelle geht es hier.

Das heisst, du fängst an zu recherchieren, und dann wird das Thema immer grösser. Es lässt dich auf einmal nicht mehr los. Du willst es unbedingt herausfinden...
Du hast recht, ich könnte es in einem Roman verwenden. EIn paar wenige der Dinge sind schon in Romanen von mir untergebracht. Z.B.in Luna Park, Jahrmarkt des Grauens, einem Roman für Kinder von 11 bis 111, unter Olivia Monti, dort geht es um eine Parallel-Welt.

yesterday

vor 2 Jahren

@OliviaK

Man merkt das allein in dieser einen Antwort, wie alles größer wurde :-) soo interessant!
Wer weiß, wie es da noch weitergeht. Vielleicht kann man sich irgendwann mal zu einem Psychometer o.Ä. ausbilden lassen. Ist ja jetzt auch so, dass es Leute gibt, die etwas besser können als andere, dafür aber nicht ausgebildet wurden und wieder Leute, die mittels der speziellen Ausbildung doch halbwegs gut darin wurden.
Scheint aber noch ein langer Weg dahin zu sein, wenn man sich den Schluss so liest. Aber das ist eben der Fluch der heutigen, vernunftbesessenen Zeit. Was nicht direkt greifbar/beweisbar ist, wird schonmal skeptisch gesehen. Und wenn die Beweise dann so wissenschaftlich klingen, erst recht.
Wie war das bei deiner Recherche? Wie haben da die Leute drauf reagiert?

OliviaK

vor 2 Jahren

Wenn du Leuten das Phänomen erzählst, findet eigentlich jeder, dass da was dran ist. Die meisten haben schon irgendwo eine seltsame Stimmung erlebt, sich etwa in einer Wohnung nicht wohl gefühlt etc. und finden dann die Erklärung mittels des Gedächtnisses von Dingen plausibel. In den Naturwissenschaften entdeckst du, dass diejenigen, die sich damit beschäftigt haben, häufig ihre Modelle nicht laut ausposaunt haben, aus Angst davor, von den Kollegen belächelt zu werden. Anders natürlich in der Parapsychologie. Ich habe mein Buch dem bekannten Institut für Grenzgebiete der Psychologie der Uni Freiburg zugesandt und durfte dann anlässlich des Jahresworkshops des Instituts für Grenzgebiete der Psychologie der Universität Freiburg (IGPP) einen Vortrag über mein Buch halten. Inzwischen hat mich auch die ESSWE (European Society for the Study of Western Esotericism) als associate member aufgenommen, dort hat man einen wissenschaftlichen Austausch in dem Gebiet. Natürlich trifft man immer auf Skeptiker. Ein Journalist hatte zum Beispiel einen Artikel über mich geschrieben, der sollte gleichzeitig in 3 Zeitungen kommen u.a. im Münchner Merkur. Der Artikel war schon druckfertig, und der Chefredakteur hat ihn dann noch abgeblasen. Tja, so geht's ...

yesterday

vor 2 Jahren

@OliviaK

Puh. Das sieht wirklich noch nach viel Arbeit aus :-/
Je mehr Leute sich noch mit dem Phänomen beschäftigen, desto "massentauglicher" wird es werden. Dass es ja fast jeder kennt, ist schon mal eine gute Basis. Aber es zählt halt nicht zu den Dingen, wo sich die meisten Menschen im Alltag intensiv genug darüber wundern, um sich dann länger damit zu beschäftigen.
Nur nicht aufgeben :-)
Danke wieder für deine Erlebnisse, die machen das Buch gleich noch mal verständlicher!

H-D

vor 2 Jahren

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OliviaK schreibt:
Besonders fiel mir diese Ausstrahlung von etwas beim Malen auf. Lange Zeit habe ich Portraits gemalt, und irgendwie fand ich es hoch seltsam, dass in den gemalten Gesichtern, in den Bildern, die Stimmung beziehungsweise die Gefühle hervorkamen, die ich hatte, während ich die Gesichter malte. Die Bilder strahlten sie aus. Wie kamen meine Gefühle in die Bilder, in einen toten Gegenstand, fragte ich mich?

Ich kann dich da vollkommen verstehen. Bei dir sind es die Bilder - bei mir sind es die Bücher.
Wenn ich ein Buch gelesen habe und es dann nach längerer Zeit wieder in die Hand nehme, kann ich wieder spüren wie dieses Buch mich mitgerissen hatte und was für Empfindungen ich hatte. Das ist manchmal positiv und manchmal negativ. Ich las beispielsweise ein Buch als ich krank war, und wenn ich dieses Buch nun wieder in die Hand nehme, habe ich direkt wieder ein leichtes Gefühl krank zu sein. Niemand merkt sich doch, welches Buch er las als er vor fünf Jahren krank war, aber dennoch "sagt" mir das ein Buch.
Interessant wird es auch, wenn ich ein Buch meiner Mutter in die Hand nehme. Meine Mutter ist Autorin und leitet ein Antiquariat, und da bekomme ich auch manchmal ein Buch in die Hand, welches schon über 300 Jahre alt ist. Ich finde, dass diese Bücher eine ganz besondere Stimmung vermitteln. Aber wie kann ein toter Gegenstand eine Stimmung vermitteln?
Ich freue mich schon darauf, mit dem Buch starten zu können, um Fragen wie diese vielleicht zu klären :)

DieBerta

vor 2 Jahren

Ich bin total überwältigt von dem Wälzer. Ich freue mich schon auf diesen Austausch. Ich habe diese Woch zwar Urlaub, aber auch meine Tochter mit Familie zu Gast. Ich denke, wenn sie unterwegs sind un dFreunde besuchen werde ich immer mal ein Mußestündchen für das Buch finden ;)

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