Snow Heart

von Olivia Mikula 
4,1 Sterne bei67 Bewertungen
Snow Heart
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Positiv (48):
Binchen80s avatar

Mir hat das Buch total gut gefallen. Es ist eine Mischung aus einer Liebesgeschichte, Fantasy und doch auch Thriller mit Witz und Charme.

Kritisch (6):
SASSIE_0707s avatar

Tolle Grundidee. Nicht ganz so tolle Umsetzung.

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Inhaltsangabe zu "Snow Heart"

Zwei wie Schnee und Feuer!
Caspara steht kurz vor ihrem Studienabschluss und bestreitet ihr Leben wie jede andere junge Frau – bis auf einen Unterschied: Sie ist die Wiedergeburt einer Schneefrau. Jedoch führen die Eiskräfte auch unweigerlich zu ihrem Tod. Aus diesem Grund setzt sie ihre Fähigkeiten nur selten ein. Das ändert sich, als sie Wyatt kennenlernt. Mit ihm tauchen Wesen auf, die Casparas Macht erlangen wollen. Dringend braucht sie einen Plan, um ihre Feinde zu vernichten, ohne ihr Leben dabei zu verlieren.
Doch lohnt es sich tatsächlich, für Wyatt zu sterben?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783959911108
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:288 Seiten
Verlag:Drachenmond-Verlag
Erscheinungsdatum:30.01.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Buecher-Eulenvor 25 Tagen
    Kurzmeinung: Tolle Fantasyidee, mit nicht ganz gelungener Umsetzung!
    Tolle Fantasyidee, mit nicht ganz gelungener Umsetzung!

    Meine Meinung:

    Zu Beginn lernen wir die junge Caspara (kurz  Cass) kennen, die keine normale Studentin ist. Sie ist nämlich eine Schneefrau, was bedeutet, dass sie Eiskräfte besitzt. Doch jedes mal, wenn sie sie einsetzt schwächt es sie, weshalb es sehr gefährlich für sie ist. Besonders jetzt, als ihre Kräfte sich anscheinend selbstständig machen und ab und zu von alleine aus ihr herausbrechen… Cass stellt sich daraufhin natürlich die Frage: Liegt es wirklich nur an der Schneefrau in ihr oder steckt doch etwas ganz anderes dahinter?

    Ich persönlich brauchte mehrere Anläufe um dieses Buch zu lesen. Es ist etwas speziell, denn zu Beginn ist die Geschichte eigentlich sehr interessant doch irgendwie hat bei mir dann das Leseverlangen aufgehört… Erst nachdem ich ein anderes Buch des Autors gelesen habe, wollte ich diesem Buch noch eine Chance geben.

    Die Grundidee der Geschichte gefällt mir richtig gut: Eine Schneefrau, magische Eiskräfte, die aber nicht verwendet werden dürfen und eine drohende Gefahr, die es zu besiegen gilt. Die Umsetzung allerdings war leider nicht so mein Fall. Die Handlung ist gefühlt zweigeteilt und manche Szenen-Sprünge konnte ich nicht unbededingt nachvollziehen.

    Dadurch viel es mir sehr schwer das Interesse an diesem Buch aufrecht zu erhalten aber ich wollte unbedingt wissen, wie es denn nun wirklich endet, denn eins ist gewiss: dieses Buch ist unvorhersehbar und überraschend!

    Wenn ich das alles versuche zusammenzufassen würde ich es so ausdrücken: Tolle Idee und tolle Geschichte, allerdings ist die Umsetzung nicht ganz so gut gelungen, wie ich es mir als Leserin gewünscht hätte.

    Schreibstil:

    Der Schreibstil hat mir eigentlich ganz gut gefallen, da ich mir alles gut bildlich vorstellen konnte. Allerdings könnte ich nicht zu 100% in die Geschichte eintauchen, wodurch ich nicht gaaanz so flüssig durchlesen konnte.

    Cover:

    Das Cover ist einfach unglaublich schön <3 Es spiegelt den Titel wieder, da es ein eingefrorenes Herz ist und gleichzeitig merkt der Leser im Laufe der Geschichte, dass doch viel mehr hinter dem Schnee-Herzen steckt. Müsste ich es mit drei Worten beschreiben, wären sie: magisch, kalt und hoffnungsvoll <3

    Fazit:

    Insgesamt handelt es sich hierbei um eine magische Geschichte, die alles beinhaltet, was ein gutes Buch ausmacht: Spannung, Freundschaft, Familie, Liebe, Intrigen und natürlich etwas Fantastisches =) Die Umsetzung war für meinen Geschmack nicht ganz perfekt gelungen, was aber auch daran liegt, dass ich dieses mehrfache Hin- und Her in einer doch relativ kurzen Geschichte nicht mag. Dennoch ist es für Fans von Eismagie und Spannung definitiv lesenswert!

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    B
    BunteWortevor 7 Monaten
    Sehr rasante Story, die einem manchmal davon rennt

    ch fand den Klappentext des Buches unglaublich vielversprechend und bewarb mich auf ein Rezensionsexemplar (und wurde ausgelost).

    Als das Buch ankam war ich wirklich begeistert, dass Cover ist wirklich schön und auch die Innengestaltung ist sehr besonders (typisch Drachenmond eben) - also machte ich mich ans Lesen.

    Nach ungefähr 65 Seiten schrieb ich meiner Schwägerin: "Ich fürchte ich mag das Buch nicht."

    Warum? Ganz ehrlich? Der Schreibstil ist so gar nicht meins. Die Art und Weise des Satzbaus, die am Anfang gezwungen wirkende dortige Art von Caspara, die ständigen Anspielungen auf Bücher, Serien und bekannte Schauspieler - all das fühlte sich für mich unfassbar übertrieben und gewollt an.

    Dazu kam, dass ich am Anfang wirklich überfordert war, mit den magischen Elementen. Ich verstand nicht, woher die Schneemagie kam, welche Rolle Wyatt spielen sollte, wie die Gegenspieler der Schneefrau begründet sind. Für mich waren es schlichtweg zu wenig Hintergrundinformationen.

    Meine Schwägerin sagte mir. "Man muss ja nicht jedes Buch mögen, solange man es vernünftig begründen kann." Also las ich weiter.

    UND DANN:

    Ich las und las, die Geschichte nahm Fahrt auf und ich wollte mit jeder Seite mehr wissen, wie es ausgeht, ob Caspara und Wyatt das Böse besiegen können, ob sie eine Zukunft haben. Ich war wirklich gefesselt.

    Mit dem Fortschreiten der Handlung machte es auf einmal Sinn, dass am Anfang so wenig Informationen preisgegeben wurden - es sorgte dafür, dass sich immer wieder ein neuer Spannungsbogen aufbaute, bis sich das ganze in einem großen Finale entlud.

    Das Ende an sich war nicht meins, aber da will ich nicht drauf eingehen, dass soll jeder Leser selber erleben können.

    **** Fazit ****

    Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig, aber die Geschichte ist spannend und von der Thematik her mal etwas anderes.

    "Snowheart" ist ein Buch, das man selbst erleben muss.

    Auch wenn ich so meine Schwierigkeiten mit dem Buch hatte, bekommt es einen liebevollen Platz in meinem Regal und ich werde auf jeden Fall auch noch den ein oder anderen Blick in die anderen Werke des Autors werfen.

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    A
    Ally_Koevor 7 Monaten
    Kurzmeinung: "Du als Trägerin einer Schneefrau, bist eine gewaltige Quelle der Macht für dieses Wesen" S. 28
    Eine witzige Fantasygeschichte , die mich immer wieder stark überrascht hat.

    Inhalt

    "Eine Welle der Verzweiflung kam auf, schwappte von meiner Großmutter zu mir und überrollte mich unvorbereitet. Die Todesangst, die seit Tagen in mir aufkeimte, war in voller Pracht erblüht, schlug ihre Wurzeln tief in mir und verankerte sich fest in meinem Herzen. " S.29


    Die Nekromanten (Höllenhunde) sind zurück. Es handelt sich bei ihnen um Geister, die die Toten beschwören und von ihrer Energie leben. 

    "Du als Trägerin einer Schneefrau, bist eine gewaltige Quelle der Macht für dieses Wesen" S. 28


    Caspara, die die Seele einer Schneefrau mitsamt ihrer Fähigkeiten in sich trägt kann Eismagie wirken. Lässt sie es jedoch zu, dass die Eismagie Anwendung findet, rückt sie dem Tod ein Stückchen näher. Denn ihre menschliche Hülle ist dieser Macht nicht gewachsen. 

    Letztendlich muss Caspara  einen Weg finden ihre Feinde zu vernichten ohne dabei ihr Leben geben zu müssen. 


    Meine Meinung

    Ich muss sagen - das Cover war der Hauptgrund weshalb ich es als Reziexemplar haben wollte , aber auch die Story klang klasse. 
    Im Großen und Ganzen fand ich das Buch in Ordnung. Es hat mich nicht vom Hocker gerissen aber ich war immer mal wieder geschockt oder überrascht, was den Verlauf anging.



    Das Cover

    Ich liebe dieses Cover, welches im Übrigen auch unglaublich gut zum Inhalt des Buches passt. Etwas für alle Coverlover unter uns. Da hat Alexander mal wieder ganze Arbeit geleistet.


    Charaktere
    Die Charaktere sind total authentisch. 

    Caspara O' Mahony:
    Caspara - kurz Cass ist 22 Jahre alt, hat hüftlanges schwarzes Haar, einen geraden Pony, der bis über die Augenbrauen reicht und geht zur Uni. Dort studiert sie Soziologie. Momentan schreibt sie an ihrer Abschluss arbeit. Sie ist 1,80 m goß, hat irische Vorfahren und ist Buchbloggerin. Sie hat ein Piercing am Ohr, mutiert beim Thema Haare zur Diva und lässt da sicherlich nicht jeden ran. Cass lebt bei ihrer Oma Grace. Außerdem trägt sie eine Schneefrau in sich und stirb, wenn sie ihre Kräfte einsetzt. Sie und ihre Oma besitzen ein Book of Snow and Ice, worin alles steht, was eine Schneefrau wissen muss.  Für die anderen ist sie die merkwürdige Caspara. 



    Großmutter Grace:
    Großmutter Grace trägt immer das selbe Wollkleid. Dieses hat sie sowohl mehrfach, als auch in verschiedenen Farben. Wenn sie nervös ist umklammert sie mit ihrer Hand die Brosche über ihrem Herzen.

    Wyatt Chris Atkins
    Wyatt Chris Atikins ist 25 Jahre alt und ist ein Austauschstudent, der aussieht wie ein Klischee- Ire. Er hat verwuscheltes orange-rotes Haar, einen perfekt getrimmten Bart und satt grüne Augen. Er hat eine samtweiche Stimme, die von einem rauen, gebieterischen Unterton begleitet wird und einen muskulösen Körper. 



    Die Handlung
    Die Handlung baut sich langsam aber stetig auf und macht absolut neugierig. Man taucht ein und erlebt direkt das Erwachen der Nekromanten mit. Auch der weitere Verlauf bleibt spannend. Es gibt überraschende Wendungen und auch immer neue Dinge die ans Licht kommen.


    Der Schreibstil
    Der Schreibstil gefällt mir gut. Die Geschichte lässt sich flüssig lesen. Leider habe ich viele Schreibfehler entdeckt, was allerdings am Lektorat und nicht am Autor liegt.
    Fazit

    Das Buch hatte viel Witz und die Wendungen des Buches haben mich immer wieder ans Buch gefesselt. Die Idee mit der Schneefrau fand ich sehr kreativ .

    Bewertung 
    Eine schöne Idee mit vielen spannenden Wendungen.

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    naddisblogs avatar
    naddisblogvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Hat mir sehr gut gefallen. Die Kombination aus Humor,Spannung,Fantasy und einer riskanten Liebe ;)
    Snow Heart - Mit viel Humor und Spannung

    Cover:
    Das Cover ist einfach nur atemberaubend und spiegelt die Geschichte des Buches wieder. Das Herz einer Schneefrau. Dazu das Eis im Hintergrund. Einfach nur gelungen! Wow, ich liebe einfach die Cover von Alexander Kopainski. Mit soviel Liebe zum Detail!
    Meine Meinung:Erstmal Schneefrau? Das ist wirklich die erste Geschichte die ich darüber gelesen habe und war nach den ersten Seiten schon dem Buch verfallen. Der Einstieg in das Buch war sehr leicht und ich bin förmlich durch die Seiten geflogen.
    Es geht, um Caspara die eigentlich nichts lieber möchte, als ihr Studium endlich abzuschließen. Ihr Leben war nie das einfachste und sie musste schon sehr viel durchmachen. Den das Leben als Schneefrau ist alles andere als leicht. Doch dann taucht Wyatt auf und mit ihm die gefahren. 

    Die Charaktere:
    Die beiden Protagonisten harmonieren wirklich total schön miteinander. Cass ist total die Draufgängerin und eine kleine Rebellin. Mit ihrem sarkastischen Humor und ihren Sprüchen und Anspielungen zu Büchern und Serien hatte sie mich sofort. Wyatt passt perfekt zu ihr.Er ist der liebe nette Typ von nebenan. Der aber auch nicht auf dem Mund gefallen ist. Obwohl er sich doch sehr viel von ihr sagen lässt. Das necken und knistern zwischen den beiden konnte man förmlich spüren.

    Der Schreibstil ist sehr flüssig und hat mich sofort gefesselt. Der Autor hat mit einem Humor geschrieben, der auch hätte meiner sein können. Ich habe mich teilweise echt weggeschmissen und musste laut loslachen. Was zu einigen seltsamen Blicken in Bus und Bahn kam als ich das Buch lass und lachen musste. Der Humor hat einfach gepasst zum Buch und deren Charakteren. Ich finde das ganze hat total echt gewirkt. Nicht irgendwie aufgesetzt oder bei den Haaren herbei gezogen. Da hat er einfach frei von der Leber weg geschrieben. Was ihn sehr sympatisch macht.
    Auch die Spannung kam in diesem Buch keineswegs zu kurz. Es ging turbulent und spannend zu. Teilweise ein wenig zu schnell meiner Meinung nach. Man hatte auch kaum Verschnaufpause. Von einem auf den anderen war man wieder in was neuem verstrickt. Er hat den Spannungsbogen wirklich sehr ausgereizt.

    Fazit:
    Mit Snow Heart - Das Flüstern der Kälte hat er es wirklich geschafft Humor und Spannung zu verbinden. Durch die vielen Wendungen im Buch bleibt es immer spannend. Die Charaktere habe ich sofort gemocht und ins Herz geschlossen. Von mir eine klare Leseempfehlung und 5 von 5 Sternen!

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    Lena_AwkwardDangoss avatar
    Lena_AwkwardDangosvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Ein rasanter Plot und einzigartiger Humor, der vielleicht nicht jedem gefallen wird^^
    Weltrettung wider Willen

    Wie könnte man zu diesem schönen Cover nur Nein sagen? Ich musste das Buch unbedingt lesen, war allerdings skeptisch, da es mit unter 300 Seiten recht dünn ist... Wie es mir letztendlich gefallen hat, erfahrt ihr in dieser Rezension.


    "Die einzige Lösung, die mir einfiel, war: eine Bibliothek aufzusuchen. Nein, Spaß. Ich googelte natürlich." (S. 14)


    ♥ Inhalt ♥


    Zwei wie Schnee und Feuer! Caspara steht kurz vor ihrem Studienabschluss und bestreitet ihr Leben wie jede andere junge Frau bis auf einen Unterschied: Sie ist die Wiedergeburt einer Schneefrau. Jedoch führen die Eiskräfte auch unweigerlich zu ihrem Tod. Aus diesem Grund setzt sie ihre Fähigkeiten nur selten ein. Das ändert sich, als sie Wyatt kennenlernt. Mit ihm tauchen Wesen auf, die Casparas Macht erlangen wollen. Dringend braucht sie einen Plan, um ihre Feinde zu vernichten, ohne ihr Leben dabei zu verlieren. Doch lohnt es sich tatsächlich, für Wyatt zu sterben?

    Text & Cover: Drachenmond Verlag, Kopainski Artwork


    ♥ Cover & Aufmachung ♥

    Das Cover ist der absolute Wahnsinn! So unbeschreiblich schön, dass ich mich schwertue, meine Gedanken dazu in Worte zu fassen. Vor dem eisigen Hintergrund erhebt sich ein goldenes Herz, das von einer feinen Eisschicht überzogen ist. Durch das Loch in der Eisdecke schaut man direkt auf das Herz und die dahinterliegende Eisgrotte, doch es wirkt auch ein wenig so, als würde das Herz langsam zufrieren, was ich sehr gelungen finde. Das Motiv ist in kalte Farbtöne getaucht und passt einfach perfekt zum Inhalt sowie zum Titel. Auch im Inneren ist das Taschenbuch wunderschön aufgemacht, denn es ist vollständig illustriert und auf den Innenseiten des Buchdeckels findet sich das Covermotiv wieder, allerdings ohne das Herz und die Schrift.


    ♥ Umsetzung ♥

    Die Grundidee dieses Buches finde ich einfach genial: Caspara trägt die Seele einer Schneefrau (oder jap. Yuki-Onna) in sich, wodurch sie über Eiskräfte verfügt. Man kennt natürlich die Schneekönigin aus Andersens Märchen oder Eiskönigin Elsa aus dem Disney-Film, jedoch ist mir eine solche Figur noch nie in einem Roman begegnet, was sehr erfrischend ist. Neben all den Vampiren und Feen bringt Snow Heart mal frischen Wind auf den Büchermarkt! Doch neben den Schneefrauen existieren auch die Nekromanten, finstere Wesen, die aus Schatten und Tod bestehen und für Casparas Kräfte über Leichen gehen würden... Ich hatte eigentlich keine besonderen Erwartungen an das Buch und wollte mich gerne überraschen lassen. Genau das ist dem Autoren mit seinem Werk auch gelungen, und zwar im positiven Sinn! Durch die kurzen Kapitel liest sich das Buch sehr angenehm und auf den wenigen Seiten passiert so unglaublich viel, dass zu keiner Zeit Langeweile aufkommt. Es wird sogar richtig actionreich, mit spannend inszenierten Kämpfen, atemlosen Verfolgungsjagden und einer guten Portion Wahnsinn. Zwischendurch hat das Ganze durchaus etwas von einem Weltuntergangsszenario, aber auch die Liebe kommt nicht zu kurz. Gemeinsam mit dem Austauschstudenten Wyatt muss Caspara die Welt retten - doch will sie das überhaupt? Kann das nicht bitte jemand anderes tun?

    Der Humor in diesem Buch ist wirklich großartig; ständig habe ich beim Lesen in mich hineingrinsen müssen, manchmal laut gelacht. Ich könnte mir die Geschichte richtig gut als eine Art (Superhelden-)Cartoon vorstellen. Leider fehlte es mir dadurch aber ein wenig an Tiefe, denn der schnelle Wechsel zwischen lustigen und traurigen Szenen machte es mir schwer, richtig mitzufühlen. Der Autor neigt hier zu einer leicht übertriebenen Dramatik, die mir manchmal zu viel des Guten war. Stellenweise empfand ich die Handlung als sprunghaft und wirr, da die Story mit einer unglaublichen Fülle an unterschiedlichen Aspekten und Plotelementen überschüttet wird. Liebe, Freundschaft, Verrat, Intrigen, Zeitreisen, Leben und Tod... Dadurch hat Snow Heart seine starken Szenen voller Spannung, Action, Emotionen und Witz, die vor lauter kreativer Ideen nur so strotzen, gleichzeitig aber auch unzusammenhängende/ unlogische Passagen, die mich nicht vollständig überzeugen konnten. In der zweiten Hälfte habe ich dann aber richtig mitgefiebert. Hier werden noch einmal alle Register gezogen, um auf einen genialen und epischen Showdown zuzusteuern. Je weniger Seiten ich noch vor mir hatte, desto mehr Sorgen bereitete es mir, wie das Buch enden würde. Würde die Geschichte von Caspara und Wyatt auf ein glückliches oder ein tragisches Ende hinführen? Die zahlreichen Wendungen und Enthüllungen haben mich richtig an die Seiten gefesselt und konnten mich ein ums andere Mal überraschen. Der Schluss hat mich richtig berührt, mehr möchte ich an dieser Stelle aber gar nicht verraten...


    ♥ Charaktere ♥

    Wer kennt sie nicht? Selbsterklärte "Bücherwürmer" in Romanen, die aber aus irgendeinem Grund nie lesen und auch keine Bücher kaufen gehen. Bei unserer Protagonistin Caspara ist das anders. Wann immer sie ein Buch sieht, setzt ihr Verstand aus, denn sie ist ein richtiges Fangirl und betreibt sogar einen Buchblog, für den sie ständig Fotos schießt. Damit konnte ich mich natürlich sehr gut identifizieren.^^ Obwohl sie Soziologie studiert, kommt sie mit den meisten Menschen nicht gut klar, was sehr unterhaltsam dargestellt wird. Eine Einzelgängerin ist sie aber nicht etwa, weil sie schüchtern wäre, eher im Gegenteil: Sie weiß, was sie will, und zieht einfach gerne ihr eigenes Ding durch. Generell ist Caspara eher eine Antiheldin. Ihre menschliche Seite und die Seele der Schneefrau liefern sich permanent einen Kampf und durch ihr eisiges Herz interessiert sie sich nur wenig für ihre Mitmenschen. Anfangs handelt sie dadurch sehr egoistisch und sieht es gar nicht ein, aufgrund ihrer besonderen Kräfte die Heldin spielen zu müssen oder anderen zu helfen, als wäre sie eine Figur aus irgendeinem Roman. Als sie anfängt Zeit mit Wyatt zu verbringen und Dublin sich plötzlich im Ausnahmezustand befindet, begreift sie jedoch nach und nach, dass auch andere Menschen - genau wie sie selbst - um ihre Lieben bangen, dass sie eine Schlüsselrolle im Kampf gegen das Böse spielt und alle retten kann. Ich muss ehrlich zugeben, dass mir Casparas impulsive, selbstbezogene Art am Anfang unsympathisch war, ich sie aber im Laufe der Geschichte immer mehr ins Herz geschlossen habe! Sie ist ein knallharter Badass-Charakter mit tödlichem Sarkasmus und einer Schlagfertigkeit, vor der sich ihre Feinde warm anziehen müssen. Und sie schafft es immer wieder aufzustehen, auch wenn sie längst ganz am Boden ist.

    Natürlich gibt es neben Caspara noch weitere Charaktere zu entdecken, allen voran Wyatt, den es aus den USA nach Dublin verschlägt. Obwohl auch er ein richtiger Geek ist, können sich die beiden zunächst nicht wirklich leiden und so macht es Spaß, ihre Schlagabtäusche mitzuverfolgen. Caspara wird das Gefühl nicht los, dass etwas mit ihm nicht stimmt, doch was es mit Wyatt auf sich hat und warum er ständig genau dort auftaucht, wo auch Caspara ist, wird erst nach und nach geklärt. Er ist sowohl der Ruhepol zu Casparas Hitzköpfigkeit als auch die moralische Stütze gegen die gefühlskalte Schneefrau in ihr. Die Liebesgeschichte mochte ich sehr, besonders Casparas realistische Einstellung dazu, denn sie trägt definitiv keine rosa Brille und weiß, dass die große Liebe nicht über Nacht entstehen kann. Neben Wyatt gibt es nur zwei weitere Menschen, denen sie vertraut. Einmal wäre da ihre Oma, mit der sie zusammenlebt. Das innige Verhältnis zwischen Oma und Enkelin mochte ich sehr. Weniger gefallen hat mir ihre beste Freundin Amy, zu der ich einfach keinen Zugang finden konnte. Sie taucht erst spät im Buch auf, wodurch es wirkt, als habe man sie schnell aus dem Hut gezaubert, um zusätzliche Dramatik in die Geschichte zu bringen. Auch dem Bösewicht stehe ich mit zwiespältigen Gefühlen gegenüber, denn er bleibt blass und seine Motive konnte ich leider nicht ganz nachvollziehen. Richtig genial fand ich jedoch die geheimnisvollen Desillusionaten, die von Caspara liebevoll die "inzestuösen Brüder" genannt werden - grandios!


    ♥ Schreibstil ♥

    Das Buch ist unglaublich humorvoll und frisch geschrieben und enthält jede Menge Anspielungen, bei denen ich herzlich lachen musste. Hier kommen alle Büchernerds, Filmgeeks, Comicfans, Fangirls und Seriensuchtis auf ihre Kosten. Ich befürchte jedoch, dass nicht jeder Leser damit zurechtkommen wird, denn auch mir war es ab und an ein bisschen "too much". Wenn in jedem einzelnen Satz irgendein Vergleich steckt oder auf eine Serie Bezug genommen wird (um es überspitzt auszudrücken), erscheint der Schreibstil leider zwangsläufig etwas holprig und weniger flüssig - irgendwie chaotisch. Dadurch konnte ich die eigentlich nachdenklichen oder traurigen Passagen nicht komplett ernstnehmen. Toll fand ich wiederum die dynamischen Dialoge, die vor Sarkasmus und (teilweise anzüglichem) Wortwitz nur so sprühen. Ich fühlte mich auf jeden Fall bestens unterhalten!


    ♥ Fazit ♥

    Trotz einiger Schwächen konnte mich das Buch mit unvorhersehbaren Wendungen, kreativen Ideen und einem rasanten Plot überzeugen. Snow Heart - Das Flüstern der Kälte besticht durch seinen einzigartigen, überzogenen Humor, der vielleicht nicht jedem Leser zusagen wird, aber genau darin liegt einfach der Charme dieses Buches: Im liebevollen Chaos. Ein sehr kurzweiliges Buch, das mich auch nachhaltig lange beschäftigt und mein Herz zum Schmelzen gebracht hat... ♥

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    Elite1304s avatar
    Elite1304vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Eine schöne Grundidee mit etwas zu viel Sarkasmus
    Die Schneefrau und die Nekromanten

    Vorab: Es ist ein wunderschön aufbereitetes Buch. Die Seiten sind toll gestaltet, das Cover ist absolut passend.  Alles in allem ist das Buch ein absoluter Hingucker!

    Die Grundidee der Story finde ich sehr gut. Den Protagonisten Wyatt fand ich am besten.

    Der Grund für die 3 von 5 Sterne liegt in der Ausdrucksweise. In dem Buch kommt 3x das Wort "yolo" vor. Es ist ziemlich neumodern geschrieben. Man findet "Selena Gomez", "Stephenie Meyer" in skurilen Vergleichen wieder. Oft wird auch Harry Potter erwähnt. Was ich aber wirklich unpassend fand, waren Wörter wie "Scheiße" oder "geil" und das sind die nettesten Beispiele. Es handelt eigentlich von einem ernsten Thema im Fantasybereich, Caspara und ihre Freunde müssen das Ende der Welt verhindern. In meinen Augen ist so tiefer Sarkasmus völlig deplaziert und auch der Humor ist stellenweise echt unangebracht. Umso verrückter ist es da, dass es dennoch Stellen im Buch gab, die fesselnd waren und wo interessante Wortspiele verwendet wurden. Diese Stellen wollte man immer wahren, aber dann kam wieder dieser extreme Sarkasmus dazwischen.

    Das Buch ist wirklich nicht schlecht, aber es hätte ernster sein müssen, weniger agressiv an manchen Stellen (im Wortgefecht). Es fehlte alles in allem an Tiefgang.

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    Vivovor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Die Geschichte an sich ist sehr interessant, jedoch gibt es an manchen Stellen noch Luft nach oben.
    Interessante Geschichte mit Potential und Luft nach oben

    Klappentext: Zwei wie Schnee und Feuer!
    Caspara steht kurz vor ihrem Studienabschluss und bestreitet ihr Leben wie jede andere junge Frau – bis auf einen Unterschied: Sie ist die Wiedergeburt einer Schneefrau. Jedoch führen die Eiskräfte auch unweigerlich zu ihrem Tod. Aus diesem Grund setzt sie ihre Fähigkeiten nur selten ein. Das ändert sich, als sie Wyatt kennenlernt. Mit ihm tauchen Wesen auf, die Casparas Macht erlangen wollen. Dringend braucht sie einen Plan, um ihre Feinde zu vernichten, ohne ihr Leben dabei zu verlieren.
    Doch lohnt es sich tatsächlich, für Wyatt zu sterben?

    Meine Meinung:

    Die Idee des Buches finde ich sehr gut. Das Cass die Wiedergeburt einer Schneefrau ist und mit dem Einsetzen ihrer Kräfte einige Probleme hat, macht die Story spannend und abwechslungsreich. Zusammen mit ihrem Begleiter Wyatt bildet sie eine etwas chaotische und witzige Einheit. Die Story schreitet oft sehr zügig voran, es gibt viele Orts- und Szenenwechsel, welche den Spannungsbogen aufrecht erhalten. Ebenfalls kommt es häufig zu Begegnungen zwischen Caspara und ihren Widersachern, wodurch immer wieder neue Informationen und Wendungen in die Geschichte eingebaut werden. Generell hat mir das Mysterium um die Schneefrau und ihre Fähigkeiten gut gefallen - ebenso wie ihre Gegner. Der Schreibstil des Autors war für mich etwas gewöhnungsbedürftig. Das Buch enthält generell viel Witz und Anspielungen auf Serien/Bücher etc. Dadurch gerät man als Leser manchmal aus dem Lesefluss, besonders, wenn man die Serie etc. nicht kennt und daher keinen Bezug herstellen kann - oft verpuffen Witze dadurch auch ins Leere. Positiv ist jedoch, dass die Anspielungen sich auf relativ aktuelle Bücher und Serien beziehen und man zu den meisten eine Verbindung herstellen kann. Die Vergleiche werden meiner Meinung nach etwas zu häufig eingesetzt. Ich hatte das Gefühl, dass der Autor versucht hat, auf Druck witzige Situationen zu gestalten, diese sind bei mir leider nicht angekommen. Manche Reaktionen bzw. Aussagen von Cass empfand ich ebenfalls einfach als übertrieben. So sagt sie ziemlich zu Beginn des Buches: "Mein Körper bäumte sich auf und ich wünschte mir, es wäre ein Orgasmus und nicht die tobende Schneefrau in mir" - mein erster Augenroll - Moment und in meinen Augen total unnötig in dieser Situation. Solche Passagen findet man im Buch öfter, einfach etwas over the top. Auch die sehr aufgesetzte Jugendsprache hat mich beim Lesen aus dem Konzept gebracht - beide Protagonisten sind Studenten im höheren Fachsemester, bedienen sich beide jedoch regelmäßig in der Yolo - Schublade. Irgendwie unstimmig. Dadurch wirkten für mich die Charaktere an manchen Stellen auch einfach unstimmig und ich dachte mir beim Lesen, dass sich in so einer Situation niemand so verhält (diverse Anspielungen zwischen Caspara und Wyatt am Anfang der Story auf ein intimes Verhältnis - in jeder möglichen Situation). Das hat sich bei mir widerrum auf die Emphatie ausgewirkt, ich konnte mich in manche Situationen einfach nicht hineinversetzen bzw. die Charaktere und ihre Handlungen/Aussagen beim besten Willen nicht verstehen.
    Die Geschichte war für mich jedoch rund, durch die vielen "Kämpfe" spannend und flüssig zu lesen.

    Fazit:

    + Cover
    + flüssiger Schreibstik
    + Geschichte/Idee Schneefrau

    - aufgesetzte Witzigkeit und over the top Passagen
    - unstimmiges Verhalten der Charaktere

    Die Geschichte rund um Caspara und Wyatt ist zumeist spannend geschrieben und hat definitiv Potential. Mit dem Schreibstil des Autors muss man sich arrangieren bzw. er muss einem einfach gefallen. Auch die Wirkung der witzigen Passagen ist sehr subjektiv - was für mich zu viel ist, kann für andere gerade passend sein und zum Schmunzeln führen.
    Das Buch ist nicht mein Favorit aus dem Drachenmondverlag, aber es war trotzdem nett zu lesen

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    Sina_Ges avatar
    Sina_Gevor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Ein humorvolles und spannendes Fantasyabendtheuer der Extraklasse
    Snowheart-das Flüstern der Kälte-es wird dich in deinen Bann ziehen

    Cover:

    Das Cover ist wunderschön und sehr passend zur Handlung. Es symbolisiert sehr gut Casparas Herz. Man merkt wie sehr die Cover des Drachenmondverlags mit Liebe gestaltet wurden.

    Handlung:

    Caspara steht kurz vor ihrem Studienabschluss und muss sich leider nicht nur mit Prüfungen herumschlagen. Sie ist die Wiedergeburt einer Schneefrau. Dort wurde Sie hinein geboren. Ihr Großmutter steht mit Ihrer Erfahrung mit Rat und Tat an ihrer Seite. Sie lässt sich nicht unterkriegen und ist eindeutig nicht auf den Mund gefallen. Auch wenn Ihre Kräfte immer mehr zum Vorschein kommen, versucht Sie diese zu unterdrücken. Da diese tödlich enden können. Aber auch der Nichteinsatz ist gefährlich. Eine ziemliche Teufelsspirale. Aber Cass nimmt es mit Humor und lässt sich ihre Angst nicht anmerken. Als Sie auf Wyatt trifft, trifft Feuer auf Eis. Lohnt es sich wirklich ihr Leben für ihn zu riskieren? Denn mit ihm tauchen auch immer mehr Feinde auf und das Schneegesicht wird immer realer.

    Meinung:

    Der Einstieg des Buches viel mir sehr leicht. Ich bin schnell eingestiegen und die Seiten floßen nur dahin. Die Handlung ist zwar sehr schnelllebig, aber ich mag es und für mich ist es deswegen um so spannender. Cass Oma ist mir direkt ans Herz gewachen, so eine Oma hätte ich auch gerne gehabt . Sie ist immer für Cass da und steht ihr zur Seite. Auch was die Legende der Schneefrauen betrifft. Denn Caspara ist eine Schneefrau. Ihre Kräfte einzusetzten ist leider sehr riskant, aber auch andersherum. Dies wird auch sehr gut erklärt und dargelegt. Caspara verschweigt ihrer Großmutter einiges, damit Sie sich keine so großen Sorgen macht. Sie mildert die Wahrheit sehr ab. Aber einiges lässt sich schlecht verleugnen. Wie zum Beispiel ihr plötzlicher Haarwuchs. Ich liebe Cass Humor und die ganzen Anspielungen auf Netflixserien und Vergleiche der heutigen Zeit entsprechend. Ebenfalls verbunden war ich mit den Ort des Geschehens. Ich liebe Irland und mein Traum ist es einmal dorthin zureisen. Deswegen war ich direkt Feuer und Flamme. Was mich direkt zu Wyatt bringt. Er ist Austauschstudent und kommt an das Collage an dem Caspara studiert, um einige Kurse nachzuholen. Cass meint Wyatt irgendwo schon mal gesehen zu haben, doch an welchen Ort das war,lässt ein großes Fragezeichen zurück.Ich musste bei der ersten Begegnung mit Wyatt beherzt lachen. Erinnert mich irgendwie an mein Kennenlernen mit meinen Mann. Allerdings stört mich das er sich viel zu oft von Cass dominieren lässt. Er darf auch ruhig mal Parolle bieten.

    Fazit:

    Den Schreibstil der Autorin ist angenehm und flüssig zulesen. Die Erzählperspektive geschieht aus der Sicht von Caspara.Schon nach ein paar Seiten wollte ich wissen wie Casparas Geschichte weitergeht, um Sie näher kennen zu lernen. Das Zusammentreffen mit Wyatt lässt die Spannung erhöhen, weil man wissen möchte warum Caspara immer wieder an ihr Schneefraudasein erinnert wird und sein Gesicht vor ihren Augen auftaucht. Mit seinem Treffen tauchen leider auch andere Wesen auf, die es auf Cass Kräfte abgesehen haben. Die Geschehnisse passieren in einer unglaublichen Schnelllebigkeit, was ich aber trotzdem passend finde, da es den Spannungsfaktor nochmal erhöht.

    Mehr möchte ich euch an dieser Stelle nicht verraten, da ihr ja selber lesen sollt, wie es weitergeht. Aber es lohnt sich auf alle Fälle sich das Buch zuzulegen, wenn ihr ein spannendes Fantasyabendtheuer erleben wollt, seit ihr bei "Snowheart-Das Flüsten der Kälte" von Olivia Mikula an der richtigen Adresse.

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    Books-have-a-souls avatar
    Books-have-a-soulvor 8 Monaten
    Genialer Fantasy-Humor!

    Gleich nach Erscheinen des Buches hatte ich mich ja schon total in das Cover verliebt. Da ich auch schon ein anderes Buch des Autors gelesen hatte, das ich toll fand, habe ich mich erst recht auf diese Geschichte gefreut.

    Ich vergöttere den Schreibstil dieses Autors. Er hat einen genialen Humor, der meinen Geschmack einfach komplett trifft. Seine Charaktere sind oft absolut sarkastisch und diese Mischung mit Fantasy finde ich grandios. Im einen Moment ist es spannend, absolut ernst, stellenweise auch emotional und dann kommt irgendetwas, bei dem man sich kringeln könnte vor Lachen. Natürlich ist das absolute Geschmacksache, aber ich liebe diese Mischung, die der Autor in meinen Augen richtig gut beherrscht.

    Die Protas in dieser Geschichte, Cass und Wyatt, waren mir auf Anhieb sympathisch. Auch Amy, die zwar nur eine Nebenrolle spielt, konnte mich mit ihrer frischen, witzigen Art überzeugen. Auch Cass Oma ist aus dieser Geschichte nicht wegzudenken. Die Geschichte strotzt nur so von unvorhersehbaren Wendungen, was sich auch auf einige Charaktere bezieht.

    Manches konnte ich erahnen, aber es sind auch viele Überraschungen dabei, die mich sprachlos zurückgelassen haben. Die Grundidee selbst fand ich auch erfrischend, die Umsetzung ist stellenweise sehr skurril, für mich allerdings im positiven Sinn, denn ich kenne nichts Vergleichbares. Was ich manchmal etwas schade fand, war, dass mir vieles zu schnell ging. Der Autor hat von einer Szene in die nächste gewechselt, sodass manches etwas abgehackt gewirkt hat. Bestimmte Verläufe hätte ich gerne etwas ausführlicher gehabt, bei diesem tollen Schreibstil wäre das sicher auch nicht langweilig geworden. Das Ende hat mich aber überzeugt und ich bin mehr als zufrieden.

    Fazit: Snow heart hat mich vor allem aufgrund des humorvollen Schreibstils gekriegt. Die leicht skurrile Fantasy-Geschichte an sich hatte kleine Schwächen, die der Autor aber mit seinem Witz ausgleichen konnte. Was mich ebenfalls begeistert hat, waren die genialen Wendungen, mit vielem hätte ich nie gerechnet. Auch die Balance zwischen Humor, Spannung, Action und Emotionen war sehr gut gelungen, vor allem zum Ende des Buches. Anfangs hat mir noch so ein wenig die Tiefe bei den Charakteren gefehlt, aber am Schluss war ich auch hier voll und ganz zufrieden. Ich habe selten bei Fantasy so viel herzlich gelacht, deshalb bekommt das Buch von mir gute 4,5 Sterne und ich will unbedingt noch ganz viel von diesem Autor lesen.

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    SASSIE_0707s avatar
    SASSIE_0707vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Tolle Grundidee. Nicht ganz so tolle Umsetzung.
    Ein Herz aus Eis???

    Eigentlich habe ich bei Drachenmond Bücher ein gutes Händchen. Ein Fehlgriff ist unglaublich schwer. Aber dieses Buch gehört leider zu den wenigen, die mich nicht begeistern konnten. Echt schade, denn die Grundidee gefällt mir wirklich gut!

    Das Prinzip der Schneefrau und der Nekromanten. Caspara und Wyatt als Protagonisten. Doch irgendwie passte das Gesamtbild für mich nicht. 

    Casparas Leben unterscheidet sich schon zu Beginn von dem anderer „normaler“ Menschen, doch als auf einmal eine ungewohnte Aggressivität die Menschen befällt, totgeglaubte Nekromanten gesichtet werde und der süße Wyatt in ihr Leben stolpert, hat ihr Leben jegliche Normalität verloren . Ein Spiel gegen die Zeit beginnt. Mit Opfer, aber auch mit ungeahnten Erkenntnissen – sowohl im positivem, als auch im negativen Sinne.

    Wie bereits gesagt gefällt mir die Grundidee sehr gut. Die Macht der Schneefrau und alles, was man im Laufe des Buches darüber erfährt. Ebenso ihre Gegenspieler die Nekromanten und ein ganz besondere Mann. Echt gut gewählt! Aber leider, in meinen Augen, die Umsetzung nicht ganz so gut funktioniert.

    Caspara ist eine starke junge Frau, doch manchmal auch sehr wankelmütig. In ihren Reaktionen teilweise auch unbeherrscht. Ihr stehe ich selbst nach Ende des Buches mit gemischten Gefühlen gegenüber. Aber auch wenn ich mich nicht mit identifizieren kann, so kann ich doch nicht bestreiten, dass sie im Laufe der Geschichte eine Entwicklung durchgemacht hat, aus der sie gestärkt hervorgegangen ist. Dieser Prozess war schön zu beobachten.

    Ganz unschuldig daran ist Wyatt natürlich auch nicht. Anfangs habe ich mich ja echt gewundert, dass sie zwei so gut miteinander auskommen. Dafür war mir Wyatt zu positiv und Caspara zu negativ. Aber da kann man mal sehen, wie sehr Menschen einen beeinflussen können. Und genau dieses Positive hat mir Wyatt sympathischer als Caspara gemacht – auch wenn seine Emotionen mir stellenweise auch etwas too much, etwas zu viel waren.

    Ein andere Thema, bei dem ich eher zwiegespalten bin, ist Olivias/Andis Schreibstil. Im Grunde sehr angenehm, doch mitunter für mich etwas unübersichtlich. Dann war ich beim Lesen einfach nur verwirrt und wusste auf einmal nicht, was nun genau passiert ist.

    Bisweilen hat dadurch auch die Stimmung gelitten und die Spannung kam nicht wirklich bei mir an. Einige Elemente waren mir zu schnell abgehandelt und obwohl in einer Verfolgungsjagd ein Ereignis das nächste jagt und ich die Herangehensweise dahingegen verstehe, kam das Gefühl einfach nicht bei mir an. 

    Aber um noch etwas positives zu sagen: das Cover gefällt mir wirklich gut! Es passt super zur Geschichte und sieht zwischen den anderen Drachenmond Büchern sehr schick aus.

    Fazit:

    Sehr gute Grundidee, deren Umsetzung mich jedoch nicht vollkommen überzeugen konnte. Und ein etwas eigenwilliger Schreibstil, der stellenweise für Verwirrung gesorgt hat.

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