Olivia Monti

 4 Sterne bei 242 Bewertungen
Autorin von Sterbewohl, Das Haus und weiteren Büchern.
Autorenbild von Olivia Monti (©Selfie)

Lebenslauf von Olivia Monti

Natascha Olivia Kleinknecht, 1960 in Stuttgart geboren, studierte Rechtswissenschaft in München und promovierte am Europäischen Hochschulinstitut in Florenz zum Doktor der Rechte. Weitere Studien an der Kunsthochschule Accademia delle Arti del Disegno in Florenz folgten; die Aquarelle und Ölbilder der Künstlerin wurden bei Ausstellungen in Lausanne, Florenz und Stuttgart gezeigt. Seit 1994 ist sie freie Autorin und verfasst Romane und Sachbücher. Sie publizierte u.a. bei der Frankfurter Verlagsanstalt, S. Fischer und Edition Epoca. 1998 nahm sie am Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt teil. Olivia Kleinknecht ist Mitglied des PEN-Zentrums, des A.d.S, des Syndikats e. V. und Associate Member der ESSWE. Sie lebt in Ludwigsburg und Zürich.

 

Botschaft an meine Leser

Liebe Leserinnen und Leser,

eben erscheint mein kleiner Krimi: DAS HAUS. Es ist ein Häkelkrimi für Cosy-crime-Liebhaber.

Logline: 

Ist das Haus, in dem einer um den anderen Mieter den Tod findet, ein Unglückshaus oder ist ein Mörder am Werk, der ganz gezielt tötet?

Mehr auf: https://olivia-kleinknecht.com/das-haus/

Alle Bücher von Olivia Monti

Cover des Buches Sterbewohl (ISBN: 9783753115603)

Sterbewohl

 (105)
Erschienen am 03.11.2020
Cover des Buches Das Haus (ISBN: 9783752992243)

Das Haus

 (61)
Erschienen am 03.09.2020
Cover des Buches Der Pflegefall (ISBN: 9783746720524)

Der Pflegefall

 (30)
Erschienen am 30.04.2018
Cover des Buches Luna Park 2: Jahrmarkt der Gier (ISBN: 9781530889600)

Luna Park 2: Jahrmarkt der Gier

 (23)
Erschienen am 05.04.2016
Cover des Buches Sterbewohl: Kriminalroman (ISBN: B08MKNCQL3)

Sterbewohl: Kriminalroman

 (17)
Erschienen am 01.12.2020
Cover des Buches Luna Park (ISBN: 9783940650122)

Luna Park

 (4)
Erschienen am 02.07.2010
Cover des Buches Sterbewohl (ISBN: 9783753120249)

Sterbewohl

 (1)
Erschienen am 16.11.2020
Cover des Buches Luna Park 1: Jahrmarkt des Grauens (ISBN: 9781532871061)

Luna Park 1: Jahrmarkt des Grauens

 (1)
Erschienen am 21.04.2016

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Olivia Monti

Cover des Buches Sterbewohl (ISBN: 9783753115603)B

Rezension zu "Sterbewohl" von Olivia Monti

Ich bin noch zu jung zum Sterben
Babajagavor 2 Monaten

"Ich bin noch zu jung zum Sterben" - dieser Satz begegnet dem Leser im Buch immer wieder. Und er ist so nachvollziehbar!  

Deutschland ist nicht (mehr) das Land, welches wir heute kennen. Es ist eine Diktatur unter Führung der BP - der Bürgerpartei. Allein die Wahl dieses Namens ist schon irgendwie makaber, denn Bürger sind offenbar nur jene, die etwas für die Gemeinschaft tun – also Geld verdienen. Alle anderen sind Ballast und Schmarotzer und sollen sterben -  allen voran die Rentner! Dass diese jahrelang für den Staat geschuftet haben, ist völlig unerheblich; ihre Renten kosten den Staat Geld - viel Geld - und genau das soll verhindert werden. 

Zu diesem Zwecke gibt es diverse Sterbehotels auf Fehmarn und Menschen die in Rente gehen, erhalten eine entsprechende "Einladung" um sich dort in sogenannten Sterbeseminaren davon überzeugen zu lassen, welchen Vorteil ihr Tod für die Gemeinschaft hat. Der Einladung zu folgen und die Entscheidung mithilfe von Sterbewohl aus der Gemeinschaft auszuscheiden ist freiwillig, heißt es. Wie aber kann es dann sein, dass niemand, der in ein solches Sterbehotel fuhr, wieder nach Hause kommt? Und warum schlägt niemand die Einladung aus? 

Die Geschichte wird aus Nadjas Perspektive in der Ich-Form erzählt, die dafür sorgt, dass die Distanz des Lesers deutlich verkürzt wird. Zunächst erfährt der Leser, dass eine pensionierte Lehrerin, die schon ihr ganzes Leben ein ängstlicher Mensch gewesen ist, sich nun mit dem eigenen Alter konfrontiert sieht. Soweit nichts ungewöhnliches mit 65 und der Aussicht, dass sich das Leben nach der Pensionierung radikal ändern wird. Doch dann bekommt Nadja ihren Brief vom Gesundheitsamt – und nicht nur sie. Spätestens hier wird es beklemmend, denn all die Dinge, die Nadja erzählt, erinnern einen an die Zeit im dritten Reich. Was ich hierbei als wirklich bedrückend empfunden habe, ist der Umstand, dass die Autorin aktuelle Probleme, die wir aus den täglichen Nachrichten kennen, mit den Handlungsweisen im dritten Reich vermischt und so eine Szenerie erschafft, die irgendwie gar nicht so unmöglich erscheint.  

Gemeinsam mit ihren Freunden Max, Fred und Anna, die im gleichen Haus wie sie wohnen, und einer befreundeten Journalistin – Marwa – checkt sie im Hotel Paradies ein. Was ihnen dort widerfährt, ist schier unglaublich und wiegt schwer beim Leser. Das Böse wird unter einem schönen Schein verborgen und doch kann dieser Schein das Schreckliche nicht gänzlich verschwinden lassen. Ich empfand die gesamte Erzählung als überaus unheilvoll und auch wenn die Autorin es nicht erwähnt hätte, sind die Parallelen zur Vergangenheit einfach unübersehbar. Ich denke, jeder kennt das unbestimmte Gefühl, in der heutigen Zeit immer durchsichtiger, gläserner zu werden und hier zeigt die Autorin fast schon brutal, wie sowas im „Endstadium“ aussehen könnte.  

Ein bisschen schade ist es, dass die Protagonisten eher blass bleiben. In der Menge der „Hotelgäste“ gehen sie etwas unter. Sie haben noch nicht einmal Nachnamen. Allerdings bringt das dem Leser auch das Gefühl näher, dass die Menschen nicht mehr als solche gesehen werden, sondern nur noch wie Nummern oder auch wie Vieh betrachtet und behandelt werden. Dennoch hätte mich das Vorleben der Figuren interessiert – vielleicht auch im Zusammenhang damit, wie aus der Demokratie die Diktatur wurde. So kommt man jedoch in eine fertige Szenerie, die zunächst unglaublich wirkt und erst im Laufe der Zeit immer glaubhafter wird, mehr Substanz bekommt. 

Obwohl der Einzelne nicht so sehr im Fokus steht, kann die Autorin mittels ihrer Dialoge und dieser latent düsteren Stimmung – die z.B. so gar nicht zur wundervollen Natur vor den Hotelfenstern passen will – sehr große Spannung aufbauen. Mich hat sie jedenfalls ohne Pause in ihrer Geschichte gehalten. Dies schafft sie unter anderem damit, dass sie die Phantasie des Lesers anregt und nicht jedes Detail zeigt. Vielmehr überlässt sie den Leser seinen eigenen Gedanken. 

Der Schreibstil ist leicht zu lesen und es gibt keine Längen. Im Hinterkopf stellt sich der Leser unweigerlich Fragen, wie etwas funktionieren kann. Wie kann dieser Tötungsapparat überhaupt durchführbar sein, warum hinterfragt niemand, was passiert? Vieles wird am Ende zumindest erwähnt. Jedoch hatte ich hier ein bisschen das Gefühl, dass es schnell gehen musste und so werden die Auflösungen z.T. nur aufgezählt, aber nicht mehr so spannungsgeladen beschrieben wie der Rest der Geschichte. Wieder andere Details, die aus meiner Sicht jedoch wirklich wichtig gewesen wären, erfährt man gar nicht und so bleibt der Leser am Ende mit seinen eigenen Spekulationen zurück.  

Bemerkenswert finde ich, dass in dieser brutalen Welt, die die Autorin zeichnet, fast gänzlich auf wirklich brutale Szenen verzichtet wird. Erst im Showdown kann davon die Rede sein, aber auch hier verliert sich die Autorin nicht in den schmerzhaften Szenen. Ich glaube, genau das macht die Geschichte so zermürbend, aber doch spannend.  

Ein Wort zum Cover: Es ist eines der außergewöhnlichen! Während viele Bücher ihrem Genre entsprechend einen gewissen Wiedererkennungswert haben, ist dieses passend zum Inhalt des Buches gestaltet, was mir sehr gut gefällt. Damit fällt es unter den Krimis ganz bestimmt auf.  

Fazit: 

Den Leser erwartet hier eine sehr spannende Geschichte, die aus meiner Sicht weniger ein Krimi als eine Endzeitstory ist – wobei… Man muss sich wohl auch die Frage stellen, wie unmöglich ist es wirklich, was hier skizziert wird? Abgesehen von den blassen Charakteren hat mir die Geschichte sehr gut gefallen und ich kann sie weiterempfehlen. Für schwache Nerven ist sie allerdings nichts. 4 von 5 Sternen. 

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Cover des Buches Das Haus (ISBN: 9783752992243)L

Rezension zu "Das Haus" von Olivia Monti

Mein Nachbar, der Mörder...
Lo_Rojavor 6 Monaten

In Olivia Montis Kriminalroman "Das Haus" geht es um eine Mordserie, die innerhalb eines Mehrfamilienhauses stattfindet. Das Setting wird von der Autorin nicht näher beschrieben, es ist nur klar, dass es sich um mehrere Parteien handelt, die durch das Zusammenleben in einem Haus verbunden sind. Sonst hält die Mitbewohner jedoch kein besonders enges Band der Freundschaft zusammen. 

Die Erzählerin beschreibt das zum Teil gruselige Vorgehen im Haus aus ihrer Perspektive. Dadurch ist dem Leser nicht klar, ob man ihrer Version der Geschichte trauen kann, oder ob sie vielleicht selbst etwas verschweigt. Diese diskrepante Informiertheit erzeugt Spannung und gleichzeitig Skepsis bei der Ermittlung nach dem Mörder. Die Erzählerin ist in eine Gruppe von Frauen verstrickt, die alle zusammen die verschiedenen Hausbewohner als Mörder in Betracht ziehen und das jeweilige Für und Wider diskutieren und abwägen. Durch diese dialogischen Situationen kommt Witz und Humor. Gleichzeitig stellt man sich die Frage, ob nicht eine der Damen ihre eigenen Taten eventuell vertuschen möchte. Der Leser wird dadurch von einer Spur auf die nächste gejagt. Das macht den Kriminalroman besonders ansprechend. 

Dadurch, dass die unterschiedlichen Bewohner des Hauses aus Sicht der Erzählerin vorgestellt und deren Hintergrund erläutert wird, erhält der Leser ausschließlich deren Innensicht auf die anderen Charaktere. Diese Präsentation ist sehr subjektiv geprägt und macht Spaß zu lesen. Jeder, der in einem Mehrparteienhaus lebt, kann sich hier mit einem der Bewohner identifizieren oder kennt diese protatischen Figuren aus dem eigenen Leben. Durch diesen starken Realitätsbezug wird die Handlung noch greifbarer. 

Schade ist jedoch, dass am Ende das Spannungspotenzial nicht ausgeschöpft wurde. Der Mörder war doch sehr vorhersehbar und so wurde kein besonders gewiefter Plot-Twist eingebaut, der den Leser am Schluss nochmal umhaut. Hier wäre mehr Raum für Wirrungen und Unvorhersehbarkeiten gewesen. 

Alles in allem ist "Das Haus" ein sehr aufregender und kurzer Kriminalroman, der mit Humor gelesen werden kann! Sehr gelungen!

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Cover des Buches Das Haus (ISBN: 9783752992243)R

Rezension zu "Das Haus" von Olivia Monti

Kann ein Haus böse sein...?
Rinoavor 7 Monaten

Der Tod geht um in dem Haus, in dem die Parapsychologin Nadja wohnt. Zuerst erwischt es den Studenten Enis. Dann werden nach und nach weitere Mieter tot aufgefunden oder verschwinden spurlos. Die Polizei tappt völlig im Dunkeln.
Zusammen mit ihren Nachbarinnen Priscilla und Frau Rauhaar möchte Nadja herausfinden, was genau in ihrer Umgebung passiert. Sind es Drogendealer, die Angst haben aufzufliegen? Treibt ein Serienmörder sein Unwesen? Oder ist das Haus womöglich verflucht, ein Unglückshaus, das den Bewohnern zum Verhängnis wird…?

Mit knapp 200 Seiten handelt es sich bei „Das Haus“ von Olivia Monti eher um einen Quickie – dieser ist allerdings sehr unterhaltsam.

Der nüchterne Sprachstil lässt sich wirklich gut lesen und passt hervorragend zum skurrilen Setting, in dem die Eigenheiten und Schrullen der Bewohner sehr anschaulich und amüsant analysiert werden, insbesondere von Frau Rauhaar, neben der die eigentliche Erzählerin Nadja fast ein bisschen blass bleibt.

Was mich allerdings ein wenig gestört hat, waren die parapsychologischen Ausführungen zum Gedächtnis von Dingen und zur Frage, ob manche Dinge (wie hier das Haus) das Böse speichern. Obwohl ich die Thematik sehr interessant finde, waren mir diese Ausführungen dann doch etwas zu oberflächlich bzw. unpassend eingefügt und dadurch wirkte das Ganze für mich zu konstruiert.

Auch das Ende konnte mich nicht so ganz überzeugen, die Autorin hat es zwar geschafft, mich zu überraschen, ein wenig übertrieben war es für meinen Geschmack aber schon.

Trotzdem hat mir der Weg dahin (bis auf den obigen Kritikpunkt) gut gefallen und ich habe die Lektüre von „Das Haus“ wirklich genossen!

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Gespräche aus der Community

TEASER

Entschlummere sanft mit Sterbewohl. Empfohlen vom Gesundheitsminister.

LOGLINE

Nadja, Anna, Max und Fred werden vom Staat aufgefordert, Sterbewohl, eine tödliche Pille, zu schlucken, weil ihre Renten nicht mehr bezahlbar sind. Sie wehren sich und bieten dem Staat die Stirn.

HERZLICH WILLKOMMEN zur Vorab-Leserunde von STERBEWOHL, meinem neuen Kriminalroman!

 

Das E-Book erscheint am 1. Dezember. Das Taschenbuch ist schon erhältlich.
 

TEASER:

Entschlummere sanft mit Sterbewohl. Empfohlen vom Gesundheitsminister.


KLAPPENTEXT:

Deutschland ist nur noch eine Scheindemokratie. Der Staat veranstaltet neuerdings für ältere Menschen Sterbeseminare in Luxushotels. Ihnen soll dort schmackhaft gemacht werden, Sterbewohl, eine tödliche Pille, zu schlucken, um beizeiten die Allgemeinheit zu entlasten.

Nadja, Anna, Max und Fred sind über 65 und in hellem Aufruhr. Alle vier haben vom Gesundheitsministerium eine Einladung zum Sterbeseminar ins komfortable Hotel Paradies auf Fehmarn erhalten. Offiziell ist das Einnehmen von Sterbewohl zwar freiwillig. Wie manche munkeln, kehrt aus den Hotels aber niemand mehr zurück

 

LESESCHNIPSEL:

Es war sehr ruhig am Strand. Unnatürlich ruhig. Die Gäste redeten kaum miteinander. Viele tranken die auf Tischchen neben den Liegestühlen bereitgestellten Cocktails. Soweit ich die Gesichter mustern konnte, sah niemand glücklich aus. Manche wirkten traurig, manche einfach nur nachdenklich. Wussten die anderen auch, was hier vor sich ging? Machten sie sich Sorgen, die Nächsten zu sein, die das Zeitliche segnen mussten? Planten manche ihre Flucht? Hatten welche bereits resigniert und warteten nur darauf, dass man ihnen den Tod verabreichte? Sahen sie keinen Ausweg mehr für sich? Oder ahnten sie noch nichts und langweilten sich nur? Das Essen war zwar abwechslungsreich, aber der Tagesablauf immer derselbe. Und sie ließen einem praktisch keine Freiheit, die Zeit selbst zu gestalten. Sicher war es auch nicht besonders erbaulich, dass man sich hier jeden Tag mit dem Alter und dem Tod befassen musste.  Gezwungenermaßen.

 

Sterbewohl ist gar nicht so sehr aus der Luft gegriffen. Vielleicht blüht uns auch einmal eine solche Empfehlung vom Gesundheitsminister …

Bewerbt euch jetzt auf eines von 50 Taschenbüchern!

 

TEILNAHMEDBEDINGUNG:

Eure Rezension sollte am besten bis Mitte Dezember auf Thalia, Amazon oder sonstigen Shops und auf Lovelybooks eingestellt werden. Schön wäre auch, ihr publiziert die Rezension auf eurem Blog, auf Instagram, Pinterest, Facebook oder Twitter, je nachdem, was ihr habt. 

 

Jetzt schon gute Unterhaltung!

566 BeiträgeVerlosung beendet
O
Letzter Beitrag von  OliviaMontivor 7 Monaten

Sehr gerne,

die Leserunde ist allerdings schon etwas alt...


LG, Olivia

Ist das Haus, in dem einer um den anderen Mieter den Tod findet, ein Unglückshaus oder ist ein Mörder am Werk, der ganz gezielt tötet?

Herzlich Willkommen zur Leserunde von "Das Haus" – Kriminalroman!


 Mein neuer Kriminalroman erscheint am 16. August als E-Book und am 26. August als Taschenbuch.

 

Er ist wie eine klassische englische Detektivgeschichte gestrickt, wie ein Miss Marple-Krimi. Bis zuletzt soll unklar bleiben, wer der Mörder oder die Mörderin ist. Lest ihr gerne einen Häkelkrimi beziehungsweise einen Kuschelkrimi (cosy crime), dann seid ihr hier richtig.

 

Ich bin sehr gespannt wie das Buch bei euch ankommen wird und freue mich auf den Austausch mit euch!

 

Logline

Ist das Haus, in dem einer um den anderen Mieter den Tod findet, ein Unglückshaus oder ist ein Mörder am Werk, der ganz gezielt tötet?

 

Klappentext:

Das Haus ist ein Gebäude voller winziger Mietwohnungen. Mit dem Tod des Medizinstudenten Enis Al Agha nimmt das Unheil seinen Lauf. Einer um den anderen Mieter wird tot aufgefunden oder verschwindet spurlos. Die pensionierte Schneiderin Frau Rauhaar ist sich sicher, es gibt einen einzigen Mörder, und der wohnt im Haus. Die Parapsychologin Nadja Knoll ist anderer Meinung: Das Haus sei womöglich ein Unglückshaus, ein verfluchter Ort, das Haus selbst sei sozusagen schuld an den grausigen Geschehnissen. Niemand erkennt ein klares Muster hinter den horrenden Fällen. Die Polizei ist ratlos. Bis sie rein zufällig auf eine bedeutende Spur stößt. Viel zu spät.

 

Noch mehr Infos findet ihr auf meiner Homepage:

https://olivia-kleinknecht.com/das-haus/.

 

Schnipsel

 

Die Worte der Rauhaar, dass noch weiteres Unheil über uns hereinbräche, und unsere These, dass Unheil anderes Unheil anzog, stellten sich als vorausschauend heraus. Noch in derselben Nacht, um drei Uhr, zur stillsten Stunde, ertönte bestialisches Geheul durchs Treppenhaus. Es drang geradezu durch meine Wände. Quasi Wolfsgeheul … es hörte nicht auf.

War es ein Tier, fragte ich mich, als das Geheul mich aus dem Schlaf riss? War es ein Mensch? Ein Mann? Eine Frau? Schwer zu sagen.

Minuten später stürzten alle aus ihren Wohnungen.

Das Geheul kam eindeutig aus Ramonas Wohnung. Ramona wohnte neben mir. Als ich mich zitternd ihrer Tür näherte, war nur noch ein Wimmern zu hören, dann hörte es auf. Zimmermann und Matt Reynolds eilten, beide in Seidenpyjamas, die Treppe herunter. Zimmermann klopfte gleich wie wild an Ramonas Tür, rief laut ihren Namen. Von drinnen kam aber keine Reaktion.

Priscilla und die Rauhaar liefen in Bademänteln die Treppe herauf. So weiß im Gesicht hatte ich Priscilla noch nie gesehen. Als sei sie eben dem Grab entstiegen.

Die Feldners und die Wistlers guckten vom zweiten Stock über das Geländer zu uns im ersten hinunter.

Jean stieg schließlich wie ein alter Mann die Treppe rauf, den Telefonhörer am Ohr, in roten Boxershorts und lila T-Shirt. Seine Augen waren vom Schlaf verquollen.

Und zuletzt kam Marina aus ihrer Wohnung. Ihre Tür flog auf, als würde sie gesprengt, und sie schrie, ohne nach links und rechts zu gucken: „Verdammt! Was ist hier los? Wird hier eine Sau geschlachtet?“

 

Bewerbt euch jetzt gerne auf eines von 40 Taschenbüchern!

Wer lieber im Mobi- oder im Epub-Format liest, dem maile ich gerne den Roman auch in dieser Form.

Ich wäre euch dankbar, ihr stellt eure Rezension auf Lovelybooks, Shops wie Amazon oder wer hat, auf seinem Blog, Instagram oder Facebook ein. 

Jetzt schon viel Spaß und viele Grüße, Olivia 



342 BeiträgeVerlosung beendet
O
Letzter Beitrag von  OliviaMontivor einem Jahr

Vielen Dank für die Rezension und liebe Grüße, Olivia

Liebe Krimi-Leserinnen und -Leser,

Eben erscheint mein Kriminalroman: "Der Pflegefall" unter Olivia Monti. 

Ich habe schon bei der Frankfurter Verlagsanstalt veröffentlicht und bei S. Fischer.

Inhalt:

Anna Zerbst tritt eine Stelle als Pflegerin an. Sie soll den alten Herrn Brunt betreuen. In der Villa Brunt herrscht von Anfang an eine beklemmende Stimmung. Herr Brunt selbst ist schwer zu ertragen. Er ist mürrisch, greift die Menschen in seiner Umgebung an, beleidigt sie. Anna findet heraus, dass ihn nicht nur Altersbeschwerden, Hilflosigkeit und das lange Warten auf den Tod erbittern, Brunt war immer schon ein problematischer Charakter und in seiner Vergangenheit liegt so einiges im Argen. Das Hausmeisterehepaar, Nella und Markus Schmitts, erzählen Anna schließlich, dass sich Brunt an ihrer behinderten minderjährigen Tochter vergangen hat und er seinen einzigen Sohn, Tobias, ständig quälte. Auch soll es beim Tod von Tobias Mutter nicht mit rechten Dingen zugegangen sein. Herr Brunt hingegen erzählt eine ganz andere Geschichte.  Als Anna mitbekommt, dass Nella, Markus und Tobias den alten Herrn schleichend vergiften, ringt sie mit sich, ob sie zur Polizei gehen soll. Hat es ein Monstrum nicht verdient, vergiftet zu werden? Wenn nun aber Herr Brunt doch kein Monstrum ist? Wem soll sie nur glauben?


Die Motivation hinter dem Text:

Da ist der Konflikt zwischen Gesetz und Gerechtigkeitsempfinden. Die Schmitts, die Anna ans Herz wachsen, planen ein Verbrechen. Soll sie die Schmitts anzeigen oder nicht, weil Herr Brunt es „eigentlich verdient hat“, vergiftet zu werden? Dann ist da die Figur Anna, die sich nichts zutraut, nur noch unauffällig über die Runden zu kommen versucht und sich dann doch mühsam dazu aufschwingt, Werte zu vertreten und für andere einzustehen. In dem Moment verändert sich ihr Leben.


Es würde mich riesig freuen, wenn ihr diesen Krimi lesen und besprechen wollt. 

 Liebe Grüße, Olivia 

 

Lesepröbchen

Mehr auf meinem Blog

Booktuber zu meinem Roman "Luna Park 2 :


 

128 BeiträgeVerlosung beendet
O
Letzter Beitrag von  OliviaMontivor 3 Jahren
Hallo ihr Lieben, bedanke mich jetzt schon ganz herzlich für eure Teilnahme an der Leserunde. Ich habe mich über jeden Beitrag gefreut. Und wünsche euch einen schönen Sommer. Olivia P.S. Arbeite noch ein Weilchen an meinem Krimithriller "Das Haus". Das Haus ist ein Gebäude voller viel zu kleiner Mietwohnungen. Mit dem Mord am syrischen Medizinstudenten Enis nimmt das Unheil seinen Lauf. Eine um die andere Person im Haus wird tot aufgefunden oder verschwindet spurlos. Die Parapsychologie-Forscherin Nadja Knoll befürchtet, das Haus sei ein Unglückshaus, es brüte Unfrieden und tödliche Aggressionen aus, bringe die Einwohner gegeneinander auf bis zum tödlichen Kampf, das Haus selbst sei sozusagen schuld an den grausigen Geschehnissen. Die pensionierte Schneiderin, Frau Rauhaar, glaubt hingegen, es gäbe einen Mörder, und der wohne im Haus. Als auch die brasilianische Prostituierte Ramona mit Pralinen vergiftet in ihrer Wohnung aufgefunden wird, nachdem tierische Schreie aus ihrer Wohnung drangen, glauben viele an einen ausländerfeindlichen Täter. Das Profil dafür hätte etwa der von seinem Vermögen lebende Dandy Jean Colomb, der von vielen im Haus „Muttersöhnchen“ geschimpft wird oder die Journalistin Marina Dunst, die sich voller Hass über ihre Mitbewohner mit Migrationshintergrund äußert und besonders gerne Schwächere plagt. Als auch Jean spurlos verschwindet, zudem die Polizei im Dunkeln tappt, bangen die restlichen Bewohner nur noch um ihr Leben. ...

Zusätzliche Informationen

Olivia Monti wurde am 21. Mai 1960 in Stuttgart (Deutschland) geboren.

Olivia Monti im Netz:

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