Olivia Monti Luna Park

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Inhaltsangabe zu „Luna Park“ von Olivia Monti

Ein Vergnügungspark, in dem das Vergnügen zur Folter wird. Wer ihn betritt, bleibt für alle Ewigkeit darin gefangen. Für eine Gruppe Kinder, die eigentlich nur in die Ferien fahren wollte, wird der Luna Park zur Falle. Oder gibt es vielleicht doch einen Ausweg? – Einen Ausweg, der nur zu finden ist, wenn man fest zusammenhält und einander hilft?

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  • Spannendes Jugendbuch

    Luna Park

    Carol-Grayson

    20. December 2015 um 21:54

    Mit diesem Buch bin ich auf eine interessante Schweizer Autorin aufmerksam geworden. Hinter dem eher schlichten Äußeren dieses Hardcover-Buches verbirgt sich eine hochwertige Verarbeitung und ein spannendes Jugendbuch!  Es erzählt von dem Jungen Dugo, der gemeinsam mit einigen Freunden in ein merkwürdiges Ferienlager geschickt wird, welches eher an ein grausames Bootcamp erinnert. Die Kinder werden dort von strengen Aufsehern gedemütigt und schikaniert. Dabei wissen sie nicht einmal, warum ihre Eltern sie hierher geschickt haben. Ein Kontakt zur Außenwelt ist nicht möglich.  Kein Wunder, dass Dugo und die anderen an Flucht denken. Sie gelingt ihm und seinen Freunden auch, doch schon stecken sie mitten drin in einem noch merkwürdigeren Abenteuer: Sie fliehen zu einem Jahrmarkt, der nur von Kindern und Jugendlichen besucht wird. Niemand altert dort und alle amüsieren sich rund um die Uhr. Gelingt den Freunden nicht, innerhalb von 48 Stunden eines der wenigen Schlupflöcher aus diesem Jahrmarkt heraus zu finden, müssen sie für immer dort bleiben. Aber noch schlimmer: Hören Sie auf, sich zu amüsieren, werden sich vom König des Luna Park in eine Comic-Figur verwandelt. Dieser sogenannte König scheint den Kindern alle Wünsche erfüllen zu können. Oder ist er eher der Verführer - der Teufel - in persona? Ob die vier Freunde es schaffen, sich rechtzeitig von all den Versuchungen des Rummelplatzes loszureißen und wieder nach Hause gelangen möchte ich an dieser Stelle nicht verraten. Auf jeden Fall ist Teamgeist und Empathie gefragt! Ein packender, eindringlicher Schreibstil lässt den Leser in Dugos Haut schlüpfen und seine Geschichte miterleben. Das Einzige, was mir an diesem Buch weniger gut gefiel, war die Textdichte durch wenige Absätze im Buchsatz. Für Kinder ist der Text so doch recht schwer zu lesen. 

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  • Rezension zu "Luna Park" von Olivia Monti

    Luna Park

    Moena

    14. January 2013 um 14:09

    Was an Olivia Montis "Luna Park" als erstes auffällt, ist die sehr kreative Gestaltung: die ersten Seiten sind mit einem rot-blauen Labyrinthmuster versehen. Wer länger hinschaut, erkennt darin die Buchstaben des Titels "LUNA PARK" wieder. Die gleichen Muster finden sich an jedem Kapitelanfang und verbergen dann das erste Wort des Textes. So etwas habe ich vorher in keinem anderen Buch gesehen und zum Inhalt passt es auch sehr gut, weshalb ich die Gestaltung sehr interessant fand. Der Erzählstil ist recht einfach und leicht verständlich. Ich-Erzähler Dugo berichtet dem Leser von dem, was vor einem Jahr geschah, als er von seinen Eltern ins Feriencamp nach Starnberg geschickt wurde. Im Vorwort heißt es, dass er erst jetzt den Mut findet, über diese Ereignisse zu reden und sie sind auch wirklich unheimlich: Zunächst scheint es, als wären Dugo und seine neuen Freunde Zaza, Brauni und das Kamel in einem Ferienlager für schwer erziehbare Kinder gelandet. Den ganzen Tag müssen sie schuften und die Böden des alten Gemäuers schrubben, zu essen gibt es nur wenig und wer nicht spurt, wird in den dunklen Keller gesperrt, in dem sich in einem Koffer sogar eine Hundeleiche findet! Es ist verständlich, dass Dugo und seine Freunde nur noch eines wollen: so schnell wie möglich raus aus diesem Albtraum. Doch als sie es endlich schaffen, aus dem Haus am See zu fliehen, beginnt das Abenteuer gerade erst. Die Kinder stehen plötzlich vor den Toren des Luna Parks, einem Vergnügungspark, in dem sich alle Kinder ohne erwachsene Begleitung tummeln können. Jeder scheint sich zu amüsieren, es gibt Essen, so viel man will und alles scheint endlich gut zu werden. Doch irgendetwas stimmt nicht im Luna Park. Was hat es mit den Comicfiguren auf sich, die Dugo und seine Freunde zwischen den echten Kindern sehen? Und warum will der mysteriöse König des Luna Parks sie unbedingt daran hindern, den Park zu verlassen? Es entwickelt sich eine spannende Geschichte, die immer mysteriöser wird. Allerdings haben mich ein paar Dinge beim Lesen gestört. Einerseits zieht sich die Handlung ein wenig. Erst auf Seite 50 gelingt den Kindern die Flucht aus dem Haus am See, den Rest des Buches verbringen sie damit, das Geheimnis des Luna Parks zu lösen. Dadurch habe ich einige Seiten mehr überflogen, als dass ich sie wirklich las. Auch die Moral der Geschichte war mir etwas zu aufdringlich. Das gegenseitige Helfen wird ständig erwähnt, sodass es eigentlich recht schnell kein Geheimnis mehr ist, wie die Kinder aus dem Park herauskommen können. Das Ende kam mir schließlich etwas zu plötzlich und ging mir auf einmal viel zu schnell, als hätte man die Geschichte nur ganz schnell abschließen wollen. Insgesamt liefert das Buch zu wenig Erklärungen für das, was passiert. Als Leser erfährt man nicht, wer oder was der König des Luna Parks ist oder was es mit dem Park und dem Haus am See genau auf sich hat. Das fand ich ziemlich schade, denn eine Erklärung dafür war das, worauf ich beim Lesen die ganze Zeit über gewartet habe. Was mich aber am meisten gestört hat und weshalb ich sehr, sehr lange für das eigentlich recht dünne Buch gebraucht habe, war die Gestaltung des Textes. Die Schrift kam mir recht klein vor und die einzelnen Zeilen sind dadurch sehr lang, was den Lesefluss sehr gestört hat. Außerdem steht so sehr viel Text auf einer Seite, sodass man zum Lesen ungewohnt lange braucht und dadurch das Gefühl hat, nicht vorwärts zu kommen. Von den nur knapp 180 Seiten sollte man sich also nicht täuschen lassen. Ich würde das Buch keinem Elfjährigen in die Hand geben, den ich zum Lesen animieren will, denn ich kann mir vorstellen, dass das eher demotivierend wirken könnte. Dann lieber als Vorlesebuch - so haben Kinder sicher mehr Spaß an der Geschichte. Fazit: Eine spannende Geschichte mit ein paar Längen, deren Textgestaltung aber leider weniger zum Lesen motiviert.

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  • Rezension zu "Luna Park" von Olivia Monti

    Luna Park

    connychaos

    05. January 2012 um 19:07

    Die Kinder wollten im “Haus am See” tolle Ferien verbringen doch schon im Reisebus kommt es ihnen merkwürdig vor, dass sie sich nicht miteinander unterhalten dürfen. Im “Haus am See” angekommen werden den Kindern die Handys abgenommen und in kargen Zimmern werden sie zur Nacht eingesperrt. Sie sind in einer Art “Arbeitslager” angekommen und sollen das heruntergekommene Haus von Grund auf säubern. Zu Essen bekommen sie nur wässrige Suppe und wenn sie den Aufpassern nicht gehorchen, gibt es Schläge oder Einzelhaft im dunklen Keller. Doch die Kinder Dugo, Brauni, Kamel und Zaza lassen sich davon nicht unterkriegen, zusammen suchen sie nach einem Fluchtweg und können sogar schon nach wenigen Tagen fliehen. Anstatt im benachbarten Starnberg landen sie jedoch in einem Freizeitpark in dem man sich amüsieren muss, sonst wird man auch hier bestraft und als Comic-Figur in ein Ölgemälde gebannt… “Luna Park” ist ein fantastischer Roman für Kinder ab 11 Jahren. Die Autorin erzählt sehr spannend eine Geschichte über Manipulation, Freundschaft und Zusammenhalt. Die Unterschiede zwischen den imaginären Welten des “Haus am See” und “Luna Park” werden sehr bildhaft aufgezeigt, man merkt, wie manipulativ man eigentlich selbst ist. Im “Haus am See” werden die Kinder gequält und ausgebeutet, im “Luna Park” dagegen herrscht zumindest oberflächlich das Schlaraffenland, die Kinder können nach Herzenslust Spielen, Essen, sich Amüsieren und brauchen noch nicht einmal zu Schlafen. Sie haben keine Verpflichtungen, müssen nicht zur Schule, Lernen, ihr Zimmer aufräumen… Was wäre so schlimm daran, wenn sie nie mehr hinaus könnten? In der Geschichte wird klar, wie wichtig Freundschaft, Zusammenhalt und Liebe sind um wirklich glücklich zu sein. Die Protagonisten sind reale Kinder, Comicfiguren und imaginäre Personen, diese Mischung ist wirklich sehr fantasievoll und gibt der Geschichte die besondere Würze. Etwas mehr Erklärungen hätte ich mir jedoch zum Ende des Buches gewünscht, so bleiben einige Fragen offen. Zum Beispiel, wer oder was der König des Luna Parks wirklich war. Das Cover ist sehr passend gewählt, auf beigem Untergrund sieht man eine schwarz-weiß Skizze des Schlosses vom Luna Park König. Auch die Innengestaltung ist interessant und für mich sehr neu. In einem Labyrinth finden sich nach genauerem Hinsehen am Anfang und Ende des Buches die Worte Luna Park und zu Beginn jeden Kapitels die jeweiligen Anfangsworte. Ein sehr lesenswertes Jugendbuch, nicht nur für junge Leser

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  • Rezension zu "Luna Park" von Olivia Monti

    Luna Park

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. September 2010 um 10:34

    Kurzbeschreibung: Es sollten tolle Ferien werden im Haus am See. Doch es ist die Hölle: Flure schrubben, Prügelstrafe, wässrige Erbsensuppe, verriegelte Türschlösser, Rede- und Handyverbot. Dugo, Brauni, Zaza und dem Kamel gelingt mitten in der Nacht eine abenteuerliche Flucht. Im nahegelegenen Luna Park suchen sie verzweifelt Hilfe. Doch in diesem Vergnügungspark wollen alle nur ihren Spaß haben, spielen und schlemmen, sich verlieren und amüsieren. Wer am Dauervergnügen keinen Spaß mehr hat, den bestraft der König des Luna Parks: Er vewandelt ihn in eine starre Figur in einem Ölgemälde. Ist man einmal im Park, kommt man nicht so leicht wieder hinaus. Entrinnt dem Terror nur, wer sich anpasst und mitspielt, oder, wer anderen hilft und auch sie zu retten versucht? Zur Autorin: Olivia Monti wurde am 14. Juli 1968 als Findelkind in einem bayerischen Kloster erstmals registriert. Mit ihren Adoptiveltern begann ein unruhiges Reisen durch die Welt, von Ort zu Ort, von Hippiekommune zu Hippiekommune. Längere Aufenthalte gab es nur in Südfrankreich und der Toskana. 1984 verschwanden Olivias Eltern spurlos auf einer Amazonasreise. Die 16jährige Monti kämpfte sich von Manaus in Brasilien alleine nach München durch, wo sie zum ersten Mal regelmäßig eine öffentliche Schule besuchen durfte. Sie studierte Soziologie, Philosophie und Biophysik und erforscht heute die vor 135 Mio. Jahren beginnende Entwicklung von Schmetterlingen. Zudem veröffentlichte sie Krimis und Romane und präsentiert hier ihren ersten phantastischen Roman, der in 3D verfilmt werden soll. Mein erster Gedanke war: Jetzt sperren sie uns irgendwo ein, wie im Haus am See. Wir waren in einem Schloss, dann würde es eins der klassischen Burgverliese sein, mit feuchten, dicken, moosbewachsenen, riesigen Steinquadern, Eisenringen und Eisenketten an den Wänden, wie die Verliese in "Die Drei Musketiere". Aber es ging anders. (Seite 90) Rezension: Dugo wird von seinen Eltern in den Sommerferien in ein Feriencamp geschickt, das am Starnberger See liegt. Doch kaum dort angekommen, entpuppt sich dieses Camp als eine Art Gefängnis für Kinder und Jugendliche: Dugo und seine neuen Freunde Brauni, Zaza und das Kamel müssen tagtäglich die Böden der einzelnen Zimmer mit Zahnbürsten schrubben, bekommen kein gescheites Essen und werden in Zellen gehalten, die nachts verschlossen werden. Doch ihnen gelingt die Flucht. Kaum aus dem Feriencamp geflohen, finden sie sich am Eingang des Luna Parks wieder, einer Art Schlaraffenland, in dem sich nur Kinder aufhalten und dort nach Herzenslust ihren liebsten Beschäftigungen fröhnen können: Essen und Trinken in Hülle und Fülle, Videospiele, Kinofilme, alles das und noch mehr wird dort geboten. Doch was hat es mit dem mysteriösen König des Luna Parks auf sich? Dugo und seine Freunde scheinen vom Regen in die Traufe gelangt zu sein, denn der Luna Park ist nicht die erhoffte Rettung aus ihrer scheinbar ausweglosen Situation... Das Hauptthema des Buches ist, wie leicht manipulierbar der Mensch sein kann und das wird an den beiden Handlungsorten, dem Haus am See und dem Luna Park, sehr anschaulich dargestellt. Das Haus am See gleicht einer Art Diktatur, die Aufpasser triezen die Kinder und wenn sie nicht das tun, was vorgegeben wird, erfolgen Strafen wie z.B. das Wegsperren in einen Kellerraum ohne jegliches Licht. Der Luna Park hingegen greift auf ein etwas anderes Mittel zurück: Die Kinder dort leben in einer Art Schlaraffenland und verlernen mehr und mehr das eigene Denken und Handeln, werden manipuliert. Die Spannung wird durchweg bis zum Ende gehalten, denn der Leser ist sehr daran interessiert, ob es Dugo und seinen Freunden denn nun gelingen wird, aus dem Luna Park auszubrechen und nicht den Verführungen zu erliegen, denn eigentlich lebt es sich in so einem Schlaraffenland, in dem man selbst jede Entscheidung abgenommen bekommt, ja eigentlich nicht so schlecht. Das Ende ist wie zu erwarten ein Gutes (einziges Manko: Leider wurde die Identität des Luna Park-Königs nicht aufgeklärt) und es wird aufgezeigt, dass Freundschaft, Liebe und Zusammenhalt etwas sehr Wichtiges im Leben und im Umgang mit anderen Menschen sind. Das Thema ist für die angesprochene Zielgruppe ab 11 Jahren in einem sehr verständlichen und bildhaften Erzählstil gehalten und ich kann mir durchaus vorstellen, dass "Luna Park" auch im Unterricht an Schulen gelesen werden könnte. Zur Gestaltung des Buchs: Das Buch ist in einem dunkelblauen Leineneinband gebunden und enthält ein schwarzes Lesebändchen. Auf dem cremefarbenen Cover ist eine Gebäudezeichnung abgebildet, die stark an das Schloss des Königs vom Luna Park erinnert. Die Kapitel beginnen mit Initiallabyrinthen, das erste Wort wird erst bei näherem Hinsehen sichtbar, sehr schöne Idee! Fazit: Wie das Cover schon sagt, ein phantastischer Roman für Kinder von 11 bis 111 Jahren, bei dem jeder Leser noch etwas dazulernen kann. Ich vergebe die Note "Gut" und empfehle es gerne weiter. Wertung: 4 von 5 Punkten

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