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KEIN & ABER Verlag

vor 4 Monaten

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Als die 23-jährige Alice online auf die junge Schriftstellerin Mizuko stößt, fallen ihr in deren Lebenslauf merkwürdige Parallelen zu ihrem eigenen auf. Alice ist gebannt: Von ihrem Adoptivvater, einem Physiker, weiß sie, dass jedes Partikel ein »sympathisches« Gegenpartikel besitzt, das es auf ewig anzieht. Doch als sich Mizuko und Alice immer näherkommen, wird klar: Zwischen der Person, die wir sind, und der Person, die wir online zu sein vorgeben, tut sich oftmals eine gefährliche Kluft auf.

Olivia Sudjic ist ein erstaunliches Debüt über zwei ambivalente Frauen und die Kräfte, die sie aufeinander ausüben, gelungen. Eine spannende und verästelte Geschichte, die in die Welt der Teilchenphysik eintaucht und sich mit der Vergangenheit Japans verwebt, um die Frage nach Identität und Liebe im digitalen Zeitalter zu beantworten.

Ein großer Roman über zwei junge Frauen und den Drang, sich in einer anderen Person zu suchen – und zu verlieren. Bewerbt Euch bis zum 18.04.2017 um ein Verlosungsexemplar und startet mit uns in die Leserunde!


Autor: Olivia Sudjic
Buch: Sympathie

Diana182

vor 4 Monaten

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Hallo=)
Da mich sowohl Cover als auch die Beschreibung sehr ansprechen und neugierig machen, möchte ich mich sehr gerne für ein Printexemplar bewerben.

Über einen regen Austausch in der Gruppe würde ich mich sehr freuen.

Eine anschließende Rezension ist natürlich auch selbstverständlich.
Liebe Grüße

marpije

vor 4 Monaten

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Das Klappentext hört sich sehr interessant an , zwei junge Frauen ,Liebe und viele Fragen , auch die Ausflug in die Vergangenheit klingt sehr versprechend, ich werde gerne bei diese Leserunde dabei.

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Thaliomee

vor 3 Monaten

Kapitel 17-21
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Ich muss zugeben, ich verstehe Mizuko nicht. Sie ist eine spannende Person und Alice scheint sich in sie hineinversetzen zu können. Ich leider nicht.
Mir tut Alice so leid, einerseits hat sie alles: Sie ist intelligent, reist von London nach New York und lebt sich dort ein, sie ist schwanger... sie sollte mitten im Leben stehen. Aber sie ist so einsam und verloren.

leselea

vor 3 Monaten

Kapitel 17-21
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Thaliomee schreibt:
Aber sie ist so einsam und verloren.

Definitiv! Für mich zeigt dieses Buch sehr gut auf, dass es schwer ist, zu wissen, wo man hin will, wenn man nicht weiß, woher man kommt. Alice ist auf der Suche - und hat eigentlich nichts in der Hand außer die Gegenwart.

leselea

vor 3 Monaten

Kapitel 21-27
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Dieser Leseabschnitt war richtig anstrengend, fordernd und saugt aus dem Leser gefühlt alles aus. Alice rast ohne Bremse den Abgrund runter, befindet sich - meiner Meinung nach - total im Wahn - und der Leser gleich mit. Richtig abstoßend fand ich manche Kapitel, aber die Faszination bleibt, also lese ich fleißig weiter,

Das Buch und ich, das ist ein wenig wie Mizuko und Alice: So sehr ich mich bemühe, ich durchdringe es einfach nicht und gerade deswegen reizt es mich. Nun bin ich aber doch gespannt, ob die "Handlung" (ich setze das mal in Anführungszeichen, ob es eine wirkliche Handlung gibt, bezweifle ich nämlich auch manchmal) in einem Showdown mündet, ob es eine Auflösung hinsichtlich Alices Vater und Mizukos Familie gibt und was vielleicht noch total Abstrus passieren wird.

leselea

vor 3 Monaten

Kapitel 28-32
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Am Ende ist man auch nicht wirklich schlauer (außer was vielleicht Mizukos Familie angeht), aber bei dem Buch habe ich eigentlich auch nichts anderes erwartet. Alice scheint mir in einer Endlosschleife gefangen: Sie kommt nicht von Mizuko los, das Ende knüpft an den Anfang an, sie bleibt im Netz...

Ein sehr surreale Leseerfahrung, die mir aber sehr zugesagt hat. 5 Sterne für so eine Buchidee!

leselea

vor 3 Monaten

Plauderecke

Ich poste in diesem Unterthema mal meine Rezension: https://www.lovelybooks.de/autor/Olivia-Sudjic/Sympathie-1428806598-w/rezension/1457466373/1457468318/

Ich bedanke mich dafür, dieses außergewöhnliche und abgefahrene Buch lesen zu durften. Es wird mir lange in Erinnerung bleiben und wird sicherlich eines meiner Lesehighlights in 2017.

Thaliomee

vor 3 Monaten

Kapitel 21-27
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Eigentlich muss ich auch etwas zu diesem Leseabschnitt schreiben, aber das fällt mir schwer.
Was Alice erlebt sind bedeutende, prägende Ereignisse, die sie sicher ihr Leben lang begleiten. Aber in diesem Moment ist es nichts großes. Mizuko ist - je länger ich von ihr lese - eine recht normale Frau, aber für Alice ist sie übermächtig und riesig. Ich hatte bei der Beschreibung des Buches erwartet, dass die Beziehung von Alice und Mizuko viel tiefer und inniger ist, aber dieses krasse Ungleichgewicht ist schwer auszuhalten. Alice ist im Wahn, genau wie leselea schreibt, wie der berühmte Tunnelblick beim Autofahren - links und rechts der Straße kann Alice die Dinge nicht sehen.

Die Vätergeschichte hatte ich fast vergessen, obwohl es ja ein zentrales Thema ist. Ich bin gespannt, aber noch kommt mir selbst dort alles sehr verworren vor.

Thaliomee

vor 3 Monaten

Kapitel 28-32
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Nachdem ich das Ende gelesen habe, finde ich, dass der Klappentext (mal wieder) nicht zum Buch passt. Ich hatte etwas völlig anderes erwartet.

Aber, ich muss zugeben, ich bin positiv überrascht. Ein solch verworrenes und literarisches Buch für ein doch eher junges Publikum zu schreiben ist mutig. Und das Buch wird mich noch eine Weile beschäftigen, weil es mir sehr nahe gegangen ist. Obwohl ein "Kapitel im Leben" von Alice abgeschlossen ist und der Handlungszeitraum sehr klar umrissen ist (nämlich ihre Zeit in New York) hat das Buch keinen echten Anfang und auch kein echtes Ende. Natürlich möchte ich keine Fortsetzung, denn manche Fragen im Leben lassen sich nicht klären. Obwohl ich zu neugierig bin, was denn nun mit Marc ist und ich bin fest davon überzeugt, dass Alice eines Tages nach ihm suchen wird. Aber eben nicht jetzt.

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