Endzeit

von Olivia Vieweg 
3,5 Sterne bei13 Bewertungen
Endzeit
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Positiv (7):
Vaniis avatar

Wahnsinnig schöne Gestaltung und eine spannende Geschichte die in Deutschalnd spielt!

Kritisch (1):
Readrats avatar

Naja. Tolle Zeichnungen, das ja, aber der Inhalt eher lasch. Viele Fragen bleiben offen, fand es teils auch nicht schlüssig.

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Inhaltsangabe zu "Endzeit"

Vor zwei Jahren haben Zombies die Erde überrannt. Die Städte Weimar und Jena haben es geschafft, einen Schutzzaun zu errichten und den Kreaturen zu trotzen. Die einzige Verbindung ist ein automatisierter, für Personen verbotener Zug.
Aber genau in dem begegnen wir Vivi und Eva, zwei sehr unterschiedlichen jungen Frauen, die hoffen, nach Jena zu gelangen. Doch es kommt zu einem Zwischenfall, und die beiden müssen den Rest des Wegs zu Fuß gehen. Zu Fuß durch eine Welt, in der der Tod gelernt hat zu rennen ...
Olivia Viewegs preisgekrönte Geschichte kommt demnächst als Realfilm ins Kinos.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783551761699
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:288 Seiten
Verlag:Carlsen
Erscheinungsdatum:20.03.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    LillianMcCarthys avatar
    LillianMcCarthyvor einem Monat
    Kurzmeinung: Trotz des epischen Zeichenstils konnten meine Erwartungen leider nicht erfüllt werden.
    Konnte Erwartungen nicht ganz erfüllen

    WARUM WOLLTE ICH ES LESEN? Das Buch erreichte mich sehr überraschend und das erste was ich so von dem Buch sah und hörte, war das Cover, das mich sofort gepackt hatte und mir unheimlich viel Lust auf den Zeichenstil innen machte. Aber auch beim Titel "Endzeit" spuckte mir allerhand im Kopf: Apokalypse? Zombies? Ich war gespannt!

    HAT ES MEINE ERWARTUNGEN ERFÜLLT? Leider nicht. Ich hatte durch den Zeichenstil und mein Kopfkino sehr hohe Erwartungen, die sich leider nicht komplett erfüllen konnten. Damit meine ich keinesfalls, dass der Comic schlecht wäre. Nur leider nicht so gut, wie ich mir vorgestellt hatte.

    WAS HAT MIR GUT GEFALLEN? Der tolle Zeichenstil des Covers zog sich auch nach Innen stringent durch. Das war toll, denn die Farben sind absolut meins und gleichzeitig so unüblich für das Genre. Außerdem habe ich Vivi sehr ins Herz geschlossen und ich fand es sehr toll, dass eine meiner Lieblingsstädte - Weimar - so im Fokus dieser Zombie-Apokalypse standen.

    WAS HAT MICH GESTÖRT? Gestört hat mich hauptsächlich die Geschichte selbst, die dann jedoch einen sehr großen Einfluss auf die Gesamtbewertung hatte. Auch mit ihr steht und fällt bei einem Comic alles. Ich habe mir trotz der Form einen tieferen Einblick in die Welt erhofft und nicht bekommen. Die Geschichte fing außerdem am Anfang sehr schön und spannend an, verlief sich aber nach und nach immer mehr und endete dann zum Schluss auch - naja irgendwie eben. So saß ich dann nach Beenden da und fragte mich, wieso ich das ganze gelesen habe und war mir nicht so sicher.

    FAZIT. Trotz des tollen Zeichenstils, des Settings und der interessanten Charaktere, konnte mich Olivia Vieweg mit dem Comic nicht ganz begeistern und abholen. Mir fehlte der rote Faden der Geschichte und ich hatte besonders zu Beginn deutlich höhere Erwartungen an den Comic, was sicher auch in meine Bewertung reinspielt. Dennoch bin ich nun sehr gespannt auf die Verfilmung des Comics. | ★★★☆☆

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    Niccitrallafittis avatar
    Niccitrallafittivor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Eine unglaublich spannende, dystopische Graphic Novel.
    Eine unglaublich spannende, dystopische Graphic Novel.

    Richtig cool fand ich, dass die Graphic Novel, als die dieses Comic auf der Hinterseite des Einbands gekennzeichnet ist, in Weimar spielt. Auch, wenn es sich um eine fiktive Geschichte handelt, sorgt dies eher für ein verbundenes Gefühl, als Geschichten, deren Handlungsort in Amerika, Asien etc. ist.

    Den Zeichenstil würde ich als detailverliebt, bunt und „krakelig“ beschreiben, vor allem Szenen, in denen es actiongeladen herging, besaßen viele Bewegungsstriche, Ausrufe und übermalende Farben. Mir gefiel das richtig gut, auch die Mimik der Charaktere kam gut rüber und die Details sorgten zum längeren Schmökern auf einzelnen Seiten ein. Gleichzeitig ging es besonders im zweiten Teil des Comics richtig zur Sache, sodass ich gar nicht merkte, wie flott ich durch die Seiten flog. Manche Szenen empfand ich als ziemlich gruselig, einige Momente wiederum als humorvoll, skurril – eine wahrlich gelungene, angenehme Mischung. Mir persönlich gefielen die künstlerischen, wundervollen Bilder, die ganze Seiten füllten und wahnsinnig intensiv wirkten, mit am besten.

    Anhand der Farben konnte ich gut erkennen, ob es Nacht oder Tag ist und ob die Charaktere draußen oder drinnen sind. Auch Rückblicke waren farblich gut zu unterscheiden. Besonders gut gefielen mir die Darstellungen der Zombies. Die Sprechblasen waren recht groß, was ich sehr positiv fand. Auch die schönen und detailreichen Zeichnungen der Umgebung luden zum näheren Betrachten und Staunen ein.

    Thematisch handelte es sich um die Geschichte von Vivi, die durch einen gefährlichen Zufall auf Eva trifft – zwei Mädels die super verschieden waren, aber im Verlauf füreinander einstehen mussten, obwohl sie sich kaum kannten. Die Postapokalypsen-Atmosphäre zog sich durch den gesamten Verlauf und löste ein ganz besonderes Gefühl in mir aus, ebenfalls die Frage nach dem Was wäre wenn? Es war super spannend, die beiden auf ihrem Weg zu begleiten – ohne die Rettung von irgendwelchen starken Kerlen, auf eigene Faust, todesmutig über den Schatten springend. Ich hätte nicht gedacht, dass es sich um eine derartig tiefgründige, emotionale Story handeln würde. Aspekte wie Schuld, Vergebung, Neuanfang, Mut, Freundschaft und Loyalität standen im Mittelpunkt.

    Besonders Vivi hat ein großes Päckchen mit sich zu tragen, denn sie war dabei, als Zombies ihre Stadt überrannten, was immense Auswirkungen hatte. Seit dem leben die Menschen, die überlebt haben, in großer Angst. Am Handlungsort Weimar gibt es einen Zaun, der die Zombies fernhält, die einzige Verbindung nach draußen ist ein automatisierter Zug, der jedoch für Menschen verboten ist. Eva fand ich super cool, sie zeigte sich sehr mutig, aber auch loyal, obwohl sie mit Menschen bisher eher negative Erfahrungen gemacht hatte und oftmals aufgrund ihrer Fähigkeiten ausgenutzt wurde. Interessant fand ich die reflektierenden Gespräche, die die beiden Mädels führten, aber primär Eva in ihren Monologen, die sich oftmals um die Zustände auf der Welt und die Konsequenzen menschlichen Handelns drehten. Dies sorgte automatisch dafür, dass ich über die unsere Welt nachdachte und unser Verhalten diesbezüglich hinterfragte.

    Vielen Dank an den Carlsen Verlag für das Rezensionsexemplar.

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    EllaWoodwaters avatar
    EllaWoodwatervor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Coole Graphic Novel für Zombie Fans!
    Coole Graphic Novel für Zombie Fans!

    Gruselig.

    Ja, das trifft es ziemlich genau auf den Punkt. Natürlich war mir klar, das bei diesem Klappentext nur eine Horrorgeschichte enthalten sein kann, und letztendlich bin ich wohl selbst schuld, wenn ich dieses Buch abends allein im Dunkeln lese, aber ich habe mich wirklich gegruselt. Das ein oder andere Mal musste ich sogar eine kleine Pause einlegen, um die blutrünstigen Bilder kurz aus meinem Kopf zu verbannen. Dieser Comic ist definitiv nichts für schwache Nerven.

    Aufgrund der Tatsache, dass die Geschichte in Weimar und Jena spielt, hatte ich gehofft, hier und da vielleicht einen bildlichen Bezug zu diesen Städten aufbauen zu können. Dem war leider nicht so, was ich etwas schade fand. Den Zeichenstil von Olivia Vieweg mochte ich jedoch sehr. Er ist nicht geradlinig, mehr wie eine bunte Skizze. Es überkam mich das Gefühl, dass die Autorin nur ein paar Seiten voraus noch am Zeichnen ist und ich direkt der Geschichte hinterher lese.

    Die Story startete bei Vivi und mit ihr zusammen begegnete ich Eva. Beide könnten nicht verschiedener sein und so geraten die Mädels nicht nur einmal aneinander. Trotzdem halten sie zusammen, denn wenn der Tod einem auf den Fersen ist, kann man jede Hilfe gebrauchen. Ich muss sagen, mir haben die beiden Charaktere besonders wegen ihrer Ecken und Kanten imponiert. Jeder hatte seine Geheimnisse, die er zu verbergen versuchte und anstatt darüber zu reden, stießen sie den anderen lieber weg oder verletzen sich gegenseitig. In Zeiten wie diesen kann einem das aber ganz schnell das Leben kosten.

    Die Zombiewelt, die die Autorin erschaffen hat, bot mir persönlich auch völlig neue und unbekannte Aspekte dieser Thematik. Der Grundsatzgedanke war zwar derselbe, also ein Biss oder Kratzer und du bist infiziert, aber das Aussehen und die Entwicklung der Zombies waren für mich neu. Das gefiel mir sehr gut und dadurch wurde ich hier und da doch überrascht, und zwar bis zum Schluss.

    FAZIT?

    Trotz des für mich doch höheren Gruselfaktors, bin ich sehr angetan von meiner ersten Graphic Novel. Olivia Vieweg entführte mich in eine Zombiewelt, wie ich sie noch nicht kannte und überraschte mich damit innerhalb der Story immer wieder. Der Bezug zum Handlungsort fehlte mir persönlich leider etwas, was der Geschichte aber keinen Abzug einbrachte. Die Charaktere sind schräg, eigensinnig und genau deshalb unglaublich spannend. Ich mochte Endzeit sehr und bin mit dem Ende mehr als zufrieden. Klare Leseempfehlung meinerseits, zumindest, wenn man mit etwas Blut und Hirnmasse zurechtkommt.

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    Sturmherzs avatar
    Sturmherzvor 5 Tagen
    Kurzmeinung: Tolle Zeichnungen - spannende Thematik
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    Readrats avatar
    Readratvor 22 Tagen
    Kurzmeinung: Naja. Tolle Zeichnungen, das ja, aber der Inhalt eher lasch. Viele Fragen bleiben offen, fand es teils auch nicht schlüssig.
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    Vaniis avatar
    Vaniivor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Wahnsinnig schöne Gestaltung und eine spannende Geschichte die in Deutschalnd spielt!
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    sternenbrises avatar
    sternenbrisevor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Eine melancholische Geschichte, die besonders durch die Farbgebung überzeugt.
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    E
    Elodeavor einem Monat
    Kitsune87s avatar
    Kitsune87vor 2 Monaten
    Fabiuss avatar
    Fabiusvor 5 Monaten

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