Olivia

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Autor von Olivia.

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Cover des Buches Olivia (ISBN: 9783891370391)

Olivia

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Erschienen am 14.03.2005

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Cover des Buches Das Haus

Ist das Haus, in dem einer um den anderen Mieter den Tod findet, ein Unglückshaus oder ist ein Mörder am Werk, der ganz gezielt tötet?

Herzlich Willkommen zur Leserunde von "Das Haus" – Kriminalroman!


 Mein neuer Kriminalroman erscheint am 16. August als E-Book und am 26. August als Taschenbuch.

 

Er ist wie eine klassische englische Detektivgeschichte gestrickt, wie ein Miss Marple-Krimi. Bis zuletzt soll unklar bleiben, wer der Mörder oder die Mörderin ist. Lest ihr gerne einen Häkelkrimi beziehungsweise einen Kuschelkrimi (cosy crime), dann seid ihr hier richtig.

 

Ich bin sehr gespannt wie das Buch bei euch ankommen wird und freue mich auf den Austausch mit euch!

 

Logline

Ist das Haus, in dem einer um den anderen Mieter den Tod findet, ein Unglückshaus oder ist ein Mörder am Werk, der ganz gezielt tötet?

 

Klappentext:

Das Haus ist ein Gebäude voller winziger Mietwohnungen. Mit dem Tod des Medizinstudenten Enis Al Agha nimmt das Unheil seinen Lauf. Einer um den anderen Mieter wird tot aufgefunden oder verschwindet spurlos. Die pensionierte Schneiderin Frau Rauhaar ist sich sicher, es gibt einen einzigen Mörder, und der wohnt im Haus. Die Parapsychologin Nadja Knoll ist anderer Meinung: Das Haus sei womöglich ein Unglückshaus, ein verfluchter Ort, das Haus selbst sei sozusagen schuld an den grausigen Geschehnissen. Niemand erkennt ein klares Muster hinter den horrenden Fällen. Die Polizei ist ratlos. Bis sie rein zufällig auf eine bedeutende Spur stößt. Viel zu spät.

 

Noch mehr Infos findet ihr auf meiner Homepage:

https://olivia-kleinknecht.com/das-haus/.

 

Schnipsel

 

Die Worte der Rauhaar, dass noch weiteres Unheil über uns hereinbräche, und unsere These, dass Unheil anderes Unheil anzog, stellten sich als vorausschauend heraus. Noch in derselben Nacht, um drei Uhr, zur stillsten Stunde, ertönte bestialisches Geheul durchs Treppenhaus. Es drang geradezu durch meine Wände. Quasi Wolfsgeheul … es hörte nicht auf.

War es ein Tier, fragte ich mich, als das Geheul mich aus dem Schlaf riss? War es ein Mensch? Ein Mann? Eine Frau? Schwer zu sagen.

Minuten später stürzten alle aus ihren Wohnungen.

Das Geheul kam eindeutig aus Ramonas Wohnung. Ramona wohnte neben mir. Als ich mich zitternd ihrer Tür näherte, war nur noch ein Wimmern zu hören, dann hörte es auf. Zimmermann und Matt Reynolds eilten, beide in Seidenpyjamas, die Treppe herunter. Zimmermann klopfte gleich wie wild an Ramonas Tür, rief laut ihren Namen. Von drinnen kam aber keine Reaktion.

Priscilla und die Rauhaar liefen in Bademänteln die Treppe herauf. So weiß im Gesicht hatte ich Priscilla noch nie gesehen. Als sei sie eben dem Grab entstiegen.

Die Feldners und die Wistlers guckten vom zweiten Stock über das Geländer zu uns im ersten hinunter.

Jean stieg schließlich wie ein alter Mann die Treppe rauf, den Telefonhörer am Ohr, in roten Boxershorts und lila T-Shirt. Seine Augen waren vom Schlaf verquollen.

Und zuletzt kam Marina aus ihrer Wohnung. Ihre Tür flog auf, als würde sie gesprengt, und sie schrie, ohne nach links und rechts zu gucken: „Verdammt! Was ist hier los? Wird hier eine Sau geschlachtet?“

 

Bewerbt euch jetzt gerne auf eines von 40 Taschenbüchern!

Wer lieber im Mobi- oder im Epub-Format liest, dem maile ich gerne den Roman auch in dieser Form.

Ich wäre euch dankbar, ihr stellt eure Rezension auf Lovelybooks, Shops wie Amazon oder wer hat, auf seinem Blog, Instagram oder Facebook ein. 

Jetzt schon viel Spaß und viele Grüße, Olivia 



336 BeiträgeVerlosung beendet
Cover des Buches Mord mit Brief und Siegel

Im dritten Fall des sich ständig neckendes Detektivduo Leah & Louis wird eine geheimnisvolle Einladung zur tödlichen Falle ...

Wir waren wirklich lange nicht mehr hier - als lesendes Mitglied schon, aber nicht mit einer Leserunde. 

Das wollen wir heute ändern und da es mit der Leserunde zu "Mörderisches Wiedersehen" von Olivia Meltz wirklich klasse Feedback von Euch gab, dachten wir, es ist doch Zeit für eine neue Leserunde mit Olivia Meltz.

'Mord mit Brief und Siegel' heißt der dritte Fall von Leah und Louis und spielt wieder in Heidelberg.

Kurz zum Inhalt:

Der neueste Fall für das Detektivpärchen Leahs & Louis beginnt ganz harmlos. Leahs venezianische Großmutter hat eine auf edlem Büttenpapier handgeschriebene Einladung zu einem Krimiwochenende in Heidelberg bekommen, und natürlich nimmt sie ihre Enkelin als Begleitperson mit.
Schnell wird Leah und den anderen Gästen klar, dass es sich gar nicht um ein Spiel mit einer erfundenen Geschichte handelt, sondern dass vielmehr ein lange zurückliegender Mord endlich aufgeklärt werden soll.
Als der Veranstalter des Krimiwochenendes tot aufgefunden wird, sind die Teilnehmer völlig auf sich gestellt. Denn alle Ausgänge des einsam gelegenen Gutshofs sind verschlossen, und die Handys funktionieren nicht.
Befindet sich der Täter unter den anderen Gästen? Oder ist es jemand vom Personal? Leah muss ihre gesamte kriminalistische Erfahrung aufbieten, um sich und ihre Nonna aus der gefährlichen Lage zu befreien.
Unterdessen wird in einer Heidelberger Wohnung ein Toter gefunden, der mit dem Krimiwochenende in Verbindung zu stehen scheint. Und in einer anderen Wohnung entdecken Louis und sein Freund Jens Hinweise darauf, dass Leah seit Monaten verfolgt wird und man ihr vielleicht sogar nach dem Leben trachtet. Louis bekommt Angst um Leah, aber er kann sie nicht erreichen.
 Und zu allem Überfluss ist da noch die kleine Laura, die angeblich ihren Teddy verloren hatte, in Wahrheit aber Louis´ Leben von einem Moment auf den anderen völlig auf den Kopf stellt. 


Wir freuen uns auf Eure Bewerbung und auf eine tolle Leserunde.


P.S. Da ich nciht wusste, wie ich es einstellen kann - aber wir verlosen insgesamt 40 Bücher - 20 gedruckte Exemplare und 20 E-Books.


186 BeiträgeVerlosung beendet
Cover des Buches Der Regisseur / Der Kuss

Neunzig Jahre alt ist die Dame, die allein in ihrer Wohnung lebt und außer dem Fernseher keinen Freund mehr hat. Sie blättert in alten Briefen, die ihr früherer Bekannter, der berühmte Regisseur Angelotti ihr schrieb. Während die Frau zusehends altert und kaum noch ihren Haushalt schafft, scheinen Angelottis Briefe direkt aus der Hölle zu kommen.

Herzlich willkommen zur Leserunde von DER KUSS.


Mein Roman ist am 21. November 2019 neu im Taschenbuch erschienen. Er hat 180 Seiten.

"Der Kuss" ist wie mein Roman "Der Regisseur" ein ungewöhnliches (vielleicht abstruses) Buch. Vittorio Angelotti, der Protagonist des Romans "Der Regisseur", spielt auch im "Kuss" eine wichtige Rolle. Während er im "Regisseur" auf dem Zenit seiner Karriere ist, vital, arrogant, selbstbewußt, auch brutal und kriminell, ist er im "Kuss" eine (durchs Alter) gebrochene Figur. Die eigentliche Hauptfigur im "Kuss" ist eine alte einsame Frau, deren letzter Freund der Fernseher ist. Sie liest alte Briefe von Angelotti, als er schon lange tot ist. Die Briefe bilden eine kohärente Geschichte, geben Einblick in seine immer abstruser werdenden Eskapaden, seinen Niedergang und seine Verzweiflung. Nebenher läuft die Geschichte der alten Frau, die mit den alltäglichen Problemen des Alterns zu kämpfen hat und alleine bald nicht mehr zurande kommt. Das heißt, ihre Geschichte ist eigentlich die Hauptgeschichte, die immer wieder durch die Briefe unterbrochen wird, die, so wie es im Klappentext heißt, direkt aus der Hölle zu kommen scheinen.

Auch wenn die Alte und Angelotti alles trennt, so haben sie doch eins gemeinsam, sie denken beide daran, ihr Leben freiwillig zu verlassen, als es kaum mehr lebenswert ist. Im Fall des Angelotti hat dieses Vorhaben eine düstere Qualität, bei der Alten ist es wieder ganz anders. 


Bewerbt euch gerne jetzt auf eines von 40 Taschenbüchern

+ Bitte beteiligt euch rege an der Leserunde, wenn ihr ein Buch gewinnt. Und stellt eure Rezension auf Amazon ein. Dazu auf Lovelybooks, anderen Shops oder wer hat, auf seinem Blog, Instagram, Twitter oder Facebook. 

Ich freue mich sehr auf den Austausch mit euch. LG, Olivia

www.olivia-kleinknecht.com


Schnipsel

Nachdem sie sich wieder an den Morgenmantelgeruch gewöhnt hatte, atmete sie den Geruch der Bettlaken ein und überlegte, in wie vielen Tagen er so unerträglich sein würde, dass sie gezwungen wäre, die Laken zu wechseln.

          Ihr Bett, ein Erbstück, vielleicht hundert Jahre alt, war übermäßig hoch. Man konnte sich mühelos hinein legen und auch wieder bequem aufstehen. Vor dem Bett, auf einer Kommode, stand der Fernseher. Sie schaltete ihn allabendlich vom Bett aus ein. Da sie bereits den gesamten Tag im Wohnzimmer und in der Küche verbrachte, wollte sie dort nicht auch noch fernsehen. Es vermittelte ihr auch ein Luxusgefühl, vom weichen Bett aus den Bildschirm zu betrachten.

          Das Fernsehen füllte ihr Zimmer mit Lebendigem, Stimmen, Schreien, Schluchzen, Jauchzen, mit beherrschbaren menschlichen Geräuschen, unaufdringlichem Leben, es bot Trost, auch wenn die tausend schönen jungen Gesichter, die tausend blühenden jungen Körper in Talkshows und Filmen ihr suggerierten, sie gehöre zu einer Welt, von deren Hässlichkeit und Verfall kaum jemand etwas ahnte. Bedrückend wurden die gelackten Gesichter, glatten Beine, festen Hüften, prallen Dekolletees, Samthäute, Seidenhaare erst, wenn sie, wie üblich, gegen elf, abschaltete und in der gläsernen Mattscheibe sich selbst im Bett reflektiert sah. Ihr Blick zuckte dann zu den staubigen Porzellanvasen auf der Fernsehkommode, bevor sie den am Kopfende angebrachten Schalter betätigte und das Licht aus der kugelförmigen von der Mitte der Decke herabhängenden Lampe löschte.

          Auch an dem Abend war sie wieder der Logik des Fernsehens erlegen, den frischen Gesichtern, neugebackenen Körpern, jung, unverbraucht, gesund, den unsterblichen Schaumgeborenen, die sie an den Rand drängten. Deshalb konnte sie lange nicht einschlafen, lag nur da mit zugepressten Augenlidern. Erst als es ihr gelang, sich ausschließlich auf die durchs Fenster strömende Nachtluft zu konzentrieren, auf ihre gestreichelte nackte Haut, nickte sie ein.

                                                                                  

Mitten in der Nacht erwachte sie.

          Nichts Ungewöhnliches. Meistens wachte sie sogar mehrmals auf, schlief nur ganz selten ohne Unterbrechung bis zum Morgen.

          Ihr erster Blick aus Schlaf-verquollenen Augen irrte zum Fenster. Graues Licht fiel durch den Vorhangsspalt auf ihr Bett.

          Erst wenn dieses Grau allmählich in einen helleren Ton überwechselte, ein Weißgrau untermischt mit zaghaftem Blau, stammte es nicht mehr von der Straßenbeleuchtung, sondern vom anbrechenden Tag. Den ersten Schimmer des Morgengrauens konnte sie im Sommer schon um vier Uhr zart erkennen. Mit ihm setzte Vogelgezwitscher ein von den Platanen unten. 


142 BeiträgeVerlosung beendet

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