Olivier Bernier Ludwig XIV.

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Inhaltsangabe zu „Ludwig XIV.“ von Olivier Bernier

Ludwig XIV. führte Frankreich zu Glanz und Ruhm. Unter seiner Regierung erlebte es einen einzigartigen wirtschaftlichen Aufschwung und eine beispiellose kulturelle Blüte, die ihren Souverän zum "Sonnenkönig" krönte.§Der Historiker Oliver Bernier erzählt in seiner detailreichen Biographie die faszinierende Geschichte dieses Aufstiegs. Sie zeigt Staatsaktionen und deren Gefahren auf und führt uns in das Innere der Paläste bis zu den Töpfen der Giftmischer: Vor den Augen des Lesers entsteht ein fesselndes Panorama vom Beginn unserer Moderne.

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  • Rezension zu "Ludwig XIV." von Olivier Bernier

    Ludwig XIV.
    SitataTirulala

    SitataTirulala

    27. February 2012 um 00:18

    "Andere mochten Könige sein; Ludwig XIV. war die Inkarnation der Monarchie." ---------- Nach über zwanzig Jahren kinderloser Ehe brachte Anna von Österreich am 5. September 1638 endlich den ersehnten Thronfolger zur Welt: Louis-Dieudonné. Ludwig, der Gottgegebene. Alle Welt kennt ihn heute als den Sonnenkönig. Den Vertreter des Absolutismus schlechthin. Olivier Bernier hat in seiner Biographie dieser schillernden Persönlichkeit der europäischen Geschichte ausführlich recherchiert und sich dabei nicht nur auf eine bloße Aneinanderreihung von Jahreszahlen und Ereignissen beschränkt, sondern auch aus vielen Zeitzeugenberichten, vor allem aber aus den Schriften, die Ludwig XIV. selbst verfasst hat, dessen Person genauer unter die Lupe genommen. Wer war eigentlich dieser Mann, der einen der prächtigsten Paläste Europas bauen ließ? Der Kunst und Architektur zu einer neuen Blütezeit verhalf? Der Frankreich den Aufstieg zu der Großmacht Europas ermöglicht hat? Beim Lesen fällt einem recht schnell auf, dass Bernier Ludwig XIV. gegenüber sehr wohlwollend eingestellt ist. Er scheut nicht davor zurück, auch Fehlentscheidungen oder Schwächen des Monarchen herauszustellen, doch insgesamt beurteilt er die Taten des Bourbonen-Königs sehr positiv. Das liegt vor allem darin begründet, dass er sie nicht aus heutiger, demokratischer Sicht beurteilt, aus der uns viele von Ludwigs Beweggründen befremdlich oder gar vollkommen falsch und widersinnig erscheinen mögen, sondern dass er die Ära des Absolutismus als solche betrachtet. Und für damalige Verhältnisse waren viele Ansichten und Handlungen des Sonnenkönigs sogar fortschrittlich. Wir begleiten Ludwig von seiner Geburt an bis zu seinem Tod im Jahre 1715, erleben, wie der junge König in den Wirren der Fronde aufwächst, die er nie vergessen soll, werden Zeugen seines Regierungsgeschicks, seiner unbeschreiblichen Mühen für den Staat Frankreich, aber auch für seinen eigenen Ruhm. Obwohl Bernier vieles durchaus differenzierter, vielleicht auch ein bisschen kritischer hätte beurteilen können, ließ sich die Biographie gerade für mich, eine Bewundererin des Sonnenkönigs, hervorragend runterlesen. Es mag sich um ein Sachbuch handeln, aber Bernier versteht es, Lebensdaten und Zeitzeugenberichte lebhaft miteinander zu verbinden. Der Mensch Ludwig lässt einen hier und da schmunzeln. Der Monarch Ludwig flößt einem Respekt ein. In jedem Fall war es eine Reise durch das Leben einer einzigartigen Persönlichkeit, die ich wieder einmal sehr genossen habe.

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