Olivier Le Carrer

 3.7 Sterne bei 3 Bewertungen
Autor von Atlas der unheimlichen Orte, Die Vermessung der Ozeane und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Olivier Le Carrer

Olivier Le CarrerAtlas der unheimlichen Orte
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Atlas der unheimlichen Orte
Atlas der unheimlichen Orte
 (3)
Erschienen am 12.01.2016
Olivier Le CarrerDie Vermessung der Ozeane
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Die Vermessung der Ozeane
Die Vermessung der Ozeane
 (0)
Erschienen am 12.09.2016
Olivier Le Carreryachting
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yachting
yachting
 (0)
Erschienen am 14.01.2013
Olivier Le CarrerAtlas of Cursed Places: A Guide to Where You Don't Want to Go
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Atlas of Cursed Places: A Guide to Where You Don't Want to Go

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Rezension zu "Atlas der unheimlichen Orte" von Olivier Le Carrer

Verwunschene Orte
NiWavor 10 Monaten

Dieser Atlas geht auf die Geografie des Grauens ein. Er entführt an mysteriöse Orte, auf unheimliche Plätze sowie unwirtliche Inseln und hat dabei immer den Schrecken für den Leser im Blick.
Ich habe mir diesen Atlas gekauft, weil mich düstere Orte schon immer fasziniert haben. Der Titel lädt auf diese grauenvolle Reise ein und ich habe mich entspannt zurück gelehnt.

Der Atlas ist in mehrere Abschnitte gegliedert, wobei sich jeder auf eine bestimmte Region bezieht. Dabei werden die Orte in das alte Europa, zwischen Mittelmeer und südlichen Afrika, von einer Seite des indischen Ozeans zur anderen, rund um den Golf von Bengalen, zwischen Ostindien und Ozeanien, Amerika, auf den Inseln der neuen Welt und den Atlantik unterteilt.

Insgesamt werden 40 schaurige Orte und Schauplätze beschrieben, deren Grauen recht unterschiedlich ist. Manche handeln von alten Sagen und Legenden, andere sind Ort eines furchterregenden Naturschauspiels oder werden in Zukunft Ausgangspunkt einer Katastrophe sein.

Die Orte selbst sind mir zu ungenau beschrieben und ich hätte mich über Bilder der Gegenden gefreut. Zwar darf man nicht vergessen, dass es kein übliches Sachbuch sondern ein Atlas ist, trotzdem hätte ich mir mehr Hintergrundinformationen gewünscht.

Olivier Le Carrer erzählt meist auf einer Seite von der schaurigen Essenz der Schauplätze, geht mit Augenzwinkern auf historische Fehleinschätzungen ein oder spitzt manche Legende lächerlich zu, was doch einen sehr subjektiven Anstrich hat. Er schreibt eher wie in einem Essay als in objektiver Perspektive und veranschaulicht, worin der Schrecken dieser Orte liegt.

Natürlich wird jeder Schauplatz mit einer Landkarte ansprechend illustriert, die jedoch von Ort zu Ort im Maßstab unterschiedlich ist.

Ich gebe zu, dass ich mir von diesem „Atlas der unheimlichen Orte“ mehr erwartet hatte. Es ist dennoch eine interessante Lektüre für zwischendurch, die unheilvollen Gegenden werden mir jedoch zu rasch abgehakt und nur oberflächlich behandelt.

Meiner Meinung nach bietet der „Atlas der unheimlichen Orte“ trotz meiner Kritik eine gute Übersicht über mysteriöse Gegenden auf unserem Planeten und wird bestimmt andere Leser faszinieren - wenn auch nicht allzu genau informieren - können.

Kommentare: 6
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sabatayn76s avatar

Rezension zu "Atlas der unheimlichen Orte" von Olivier Le Carrer

'Der Mount Everest und der Mond sind nicht mehr zu erobern [...]'
sabatayn76vor 3 Jahren

'Der Mount Everest und der Mond sind nicht mehr zu erobern, aber auf Erden gibt es immer noch genügend Geheimnisse mysteriöser Gebiete zu erforschen.'

Inhalt:
Im 'Atlas der unheimlichen Orte' werden insgesamt 40 düstere Orte vorgestellt. Dabei handelt es sich entweder um verwünschte Orte mit übernatürlichen Phänomenen oder um Orte, die den Bewohnern das Leben zur Hölle machen bzw. in denen echte Gefahr besteht, oder um Orte, die von Menschenhand lebensfeindlich gemacht wurden.

Mein Eindruck:
Ich liebe alte Land- und Seekarten, so dass ich das Buch visuell und ästhetisch sehr ansprechend und gelungen fand. Die Zeichnungen sind sehr detailliert und ergänzen die Texte auf perfekte Weise.

Die Texte sind recht knapp, stecken aber dennoch voller Informationen, stellen bekanntere und weniger bekannte Orte vor, sind stimmungsvoll und unterhaltsam. Zudem ermitteln sie viel Wissen über Geschichte und Archäologie, Mythen und Legenden, Geologie und Geografie.

Wer hofft, hier wahrhaft unheimliche Orte zu entdecken, die einer Geschichte von Edgar Allan Poe entsprungen sein könnten, wird vom Buch vielleicht ein wenig enttäuscht werden. Zwar werden auch solche Orte vorgestellt, aber meist geht es um subtilere oder weltlichere Formen des Grauens: die Auswirkungen des Harmattan auf das Leben in Westafrika, die hufeisenförmige Malediven-Insel und Mülldeponie Thilafushi, die unterirdische Feuersglut im indischen Jharia, das sturmgebeutelte Kap Hoorn oder die Tsunamigefahr, die vom kanarischen Cumbre Vieja ausgeht.

Mein Resümee:
Wunderbare Zeichnungen, informative Texte und eine schöne Auswahl von Orten, die auf ganz unterschiedliche Art und Weise unheimlich sind.

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