Olivier Le Carrer Atlas der unheimlichen Orte

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Inhaltsangabe zu „Atlas der unheimlichen Orte“ von Olivier Le Carrer

Über alle Kontinente hinweg bietet der Atlas der unheimlichen Orte eine beispiellose Bestandsaufnahme der unwirtlichsten Gegenden unserer Erde. Vom Kasanka-Nationalpark in Sambia, der von Flughundinvasionen gebeutelt wird, über den Leuchtturm der Verschollenen von Eilean Mòr auf den schottischen Flannan Isles bis zum Wald der Lebensmüden, dem japanischen Aokigahara – jeder der 40 Orte wartet mit einer ebenso bewegten wie bewegenden Geschichte auf
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  • 'Der Mount Everest und der Mond sind nicht mehr zu erobern [...]'

    Atlas der unheimlichen Orte
    sabatayn76

    sabatayn76

    26. January 2016 um 19:52

    'Der Mount Everest und der Mond sind nicht mehr zu erobern, aber auf Erden gibt es immer noch genügend Geheimnisse mysteriöser Gebiete zu erforschen.' Inhalt: Im 'Atlas der unheimlichen Orte' werden insgesamt 40 düstere Orte vorgestellt. Dabei handelt es sich entweder um verwünschte Orte mit übernatürlichen Phänomenen oder um Orte, die den Bewohnern das Leben zur Hölle machen bzw. in denen echte Gefahr besteht, oder um Orte, die von Menschenhand lebensfeindlich gemacht wurden. Mein Eindruck: Ich liebe alte Land- und Seekarten, so dass ich das Buch visuell und ästhetisch sehr ansprechend und gelungen fand. Die Zeichnungen sind sehr detailliert und ergänzen die Texte auf perfekte Weise. Die Texte sind recht knapp, stecken aber dennoch voller Informationen, stellen bekanntere und weniger bekannte Orte vor, sind stimmungsvoll und unterhaltsam. Zudem ermitteln sie viel Wissen über Geschichte und Archäologie, Mythen und Legenden, Geologie und Geografie. Wer hofft, hier wahrhaft unheimliche Orte zu entdecken, die einer Geschichte von Edgar Allan Poe entsprungen sein könnten, wird vom Buch vielleicht ein wenig enttäuscht werden. Zwar werden auch solche Orte vorgestellt, aber meist geht es um subtilere oder weltlichere Formen des Grauens: die Auswirkungen des Harmattan auf das Leben in Westafrika, die hufeisenförmige Malediven-Insel und Mülldeponie Thilafushi, die unterirdische Feuersglut im indischen Jharia, das sturmgebeutelte Kap Hoorn oder die Tsunamigefahr, die vom kanarischen Cumbre Vieja ausgeht. Mein Resümee: Wunderbare Zeichnungen, informative Texte und eine schöne Auswahl von Orten, die auf ganz unterschiedliche Art und Weise unheimlich sind.

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