Olivier Ndjimbi-Tshiende Und wenn Gott schwarz wäre ...

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Inhaltsangabe zu „Und wenn Gott schwarz wäre ...“ von Olivier Ndjimbi-Tshiende

»Aus ihrem Auftrag heraus ist die Kirche schon immer auch politisch tätig.« (Olivier Ndjimbi-Tshiende)
Er kam nicht als Flüchtling, sondern als Priester. Er ist kein Gefährder, sondern Gemeindepfarrer und Theologie-Professor. Doch 2016 zog Olivier Ndjimbi-Tshiende den Zorn einiger Zornedinger auf sich: Nach kritischen Äußerungen zu Vorkommnissen in der Gemeinde- und Flüchtlingspolitik war er unsäglichen Angriffen bis hin zu Morddrohungen ausgesetzt. Trotz vieler Solidaritätsbekundungen gab er sein Amt auf und zog sich zurück. Nach Monaten des Schweigens spricht er jetzt. Im Geiste Martin Luther Kings formuliert er in diesem Buch seinen Traum von einer Welt ohne Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Hass, von einer kraftvollen Vision des Christentums, von einer Kirche mit Zukunft, die Liebe und Barmherzigkeit lebt.

Ein Pfarrer, der auch nach traurigen Erfahrungen an seinem Traum von Kirche festhält.

— strickleserl

Das Buch fordert auf sich einmal ehrlich mit der Bibel, den christlichen Werten und auch der eigenen Verhaltensweise auseinander zu setzen.

— Mauela

fundiert begründetes Plädoyer für eine moderne, tolerante, nach vorne gewandte Kirche!

— Aischa

Eine Vision für die Kirche von morgen, die zum Nachdenken anregt.

— Polarkreis

Mutige Gedanken von einem schwarzen Pfarrer in Deutschland, der schon einiges erlebt hat.

— Lealein1906

Ein engagiertes Plädoyer für eine Kirchenreform im Speziellen und allgemein für mehr Liebe und Herzlichkeit.

— fantafee

Subjektive Sicht auf Gott heute

— Hellena92

Ein sehr ehrliches, eindrucksvolles Buch mit jede Menge Informationen und Gedanken, die einen noch lange nach dem Lesen begleiten

— Kinderbuchkiste

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  • Regt zum Nachdenken an und macht Lust, aktiv zu werden.

    Und wenn Gott schwarz wäre ...

    Polarkreis

    21. May 2018 um 17:02

    In seinem Buch „Und wenn Gott schwarz wäre“ beschreibt Prof. Dr. Olivier Ndjimbi-Tshiende, nach einer kurzen Einleitung über die Geschehnisse in Zorneding, die ihn veranlassten sein Priesteramt aufzugeben, wie er sich die „Kirche von morgen“ vorstellt, und besonders welche Veränderungen die „Kirche von heute“ dafür vornehmen muss. Den Fokus legt er dabei auf Armut, Barmherzigkeit, Gleichberechtigung, Nächsten- sowie Selbstliebe. Im Vordergrund steht dabei immer Gottes Liebe, Gnade und Barmherzigkeit. Unter diesem Blickwinkel wagt er unter anderem das Zölibat oder die weibliche Seite Gottes zu diskutieren. Mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen. Mit logischen Argumenten und strukturierter Herangehensweise werden Probleme in der Institution Kirche angesprochen. Untermauert wird dies durch fundierte Kenntnis der Bibel und Kirchengeschichte. Dies geschieht jedoch nicht in einer verurteilenden Weise, sondern das Buch Mut, aktiv zu werden und wieder zu den Grundwerten Jesu und der Grundidee der Gemeinde zurückzukehren. Fazit: Wer die Grundwerte des Glaubens wieder im Vordergrund der Kirche sehen möchte und sich nach Veränderung sehnt, der wird durch dieses Buch ermutigt. Wir sind nicht allein mit diesem Wunsch und es liegt heute an uns, Kirche von morgen zu gestalten.

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  • Kirche von morgen ist bunt

    Und wenn Gott schwarz wäre ...

    theophilia

    19. May 2018 um 09:30

    Er kam nicht als Flüchtling, sondern als Priester. Er ist kein Gefährder, sondern Gemeindepfarrer und Theologie-Professor. Doch 2016 zog Olivier Ndjimbi-Tshiende den Zorn einiger Zornedinger auf sich: Nach kritischen Äußerungen zu Vorkommnissen in der Gemeinde- und Flüchtlingspolitik war er unsäglichen Angriffen bis hin zu Morddrohungen ausgesetzt. Trotz vieler Solidaritätsbekundungen gab er sein Amt auf und zog sich zurück. Nach Monaten des Schweigens spricht er jetzt. Im Geiste Martin Luther Kings formuliert er in diesem Buch seinen Traum von einer Welt ohne Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Hass, von einer kraftvollen Vision des Christentums, von einer Kirche mit Zukunft, die Liebe und Barmherzigkeit lebt. Meine Meinung:Wie bin ich zu dem Buch gekommen?Herr Oliver Ndjimi-Tschiede kann nach Ansbach am 01.03.2018 zu einer Autorenlesung. Er wurde vom Katholischen Bildungswerk Ansbach eingeladen. So wurde ich an dem Buch interessiert und konnte es dank Randomhouse zur Verfügung gestellt bekommen. Es war ein großes Erlebnis den Priester persönlich kennenzulernen. Auf diese Weise konnte ich schon einen Einblick in das Buch gewinnen und Hintergründe zur Entstehung aus erster Hand erfahren.Wie ist das Buch aufgeteilt?Nach dem Prolog ist das Buch in 8 Kapitel unterteilt. Diese führen den Leser in die Zeit, als der Priester Prof. Dr. Oliver Ndjimbi-Tschiende in Titmoning Gottesdienste hielt. Aus den dortigen Erfahrungen hat er seine eigenen Gedanken und Visionen dem Leser in den nächsten Kapiteln vorgestellt.Themen wieWas wäre, wenn Gott alle Menschen gleich erschaffen hätte?Wenn Priester heiraten dürftenWenn Gott eine Frau wäre?Wenn die Kirche wieder arm wäreMeine Vision von der Zukunft!Was besser sein könnte.Priester Oliver Ndjimibi-Tschiende hat einen Professor und Doktortitel. Er hat viel Hintergrundwissen und kann dieses den Lesern sehr gut und verständlich vermitteln. Gut, dass es solche Bücher gibt, die den Leser aufrütteln, dass die Kirche nicht alleiniges Wissen und Weltanschauung ist. Was ich aus diesem Buch lernen konnte:Vielleicht ist Gott eine Frau oder auch schwarz. Aber das ist nicht wesentlich. Der Autor stellt heraus, dass Gott alle Menschen gleich geschaffen hat und das größte Kapitel der Kirche nicht Gold und Geld, sondern Liebe und Barmherzigkeit darstellt. Die neue Vision, die in de Buch angesprochen wird, finde ich sehr spannend. Sicher wird es vielen Menschen nicht gefallen. Aber vieles was in der heutigen Kirche praktiziert ist, hat Jesus auch nicht so vorgelebt.Dank an Prof. Dr. Ndjimibi-Tschiende für die Mühe, damit Leser seine neue Vision vom Reich Gottes auf Erden erfahren können.Das Buch ist mutig und zukunftweisend. Es wird einen weiteren Baustein in der Geschichte der christlichen Kirche sein die gute Botschaft in der Welt zu verkünden.Fazit:Dieses Buch weckt Interesse an gesunder und frischer Ernährung. Sie ruft traditionelles Wintergemüse in Erinnerung und bietet gut schmeckende Rezepte dem Leser dar. Autor: Olivier Ndjimbi-Tshiende, geboren 1949 in Sintu in der Demokratischen Republik Kongo. Studium der Philosophie und Theologie in der Demokratischen Republik Kongo. 1979 Priesterweihe. Seit 2005 in Deutschland. Mehrere Pfarrleitungen, zuletzt bis Frühjahr 2016 in St. Martin Zorneding bei München. Zurzeit tätig in einem Forschungsprojekt der Universität Eichstätt.

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  • Kirche von morgen - Kirche aller Farben

    Und wenn Gott schwarz wäre ...

    theophilia

    19. May 2018 um 09:28

    Klappentext vom Verlag: Er kam nicht als Flüchtling, sondern als Priester. Er ist kein Gefährder, sondern Gemeindepfarrer und Theologie-Professor. Doch 2016 zog Olivier Ndjimbi-Tshiende den Zorn einiger Zornedinger auf sich: Nach kritischen Äußerungen zu Vorkommnissen in der Gemeinde- und Flüchtlingspolitik war er unsäglichen Angriffen bis hin zu Morddrohungen ausgesetzt. Trotz vieler Solidaritätsbekundungen gab er sein Amt auf und zog sich zurück. Nach Monaten des Schweigens spricht er jetzt. Im Geiste Martin Luther Kings formuliert er in diesem Buch seinen Traum von einer Welt ohne Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Hass, von einer kraftvollen Vision des Christentums, von einer Kirche mit Zukunft, die Liebe und Barmherzigkeit lebt. Meine Meinung:Wie bin ich zu dem Buch gekommen?Herr Oliver Ndjimi-Tschiede kann nach Ansbach am 01.03.2018 zu einer Autorenlesung. Er wurde vom Katholischen Bildungswerk Ansbach eingeladen. So wurde ich an dem Buch interessiert und konnte es dank Randomhouse zur Verfügung gestellt bekommen. Es war ein großes Erlebnis den Priester persönlich kennenzulernen. Auf diese Weise konnte ich schon einen Einblick in das Buch gewinnen und Hintergründe zur Entstehung aus erster Hand erfahren.Wie ist das Buch aufgeteilt?Nach dem Prolog ist das Buch in 8 Kapitel unterteilt. Diese führen den Leser in die Zeit, als der Priester Prof. Dr. Oliver Ndjimbi-Tschiende in Titmoning Gottesdienste hielt. Aus den dortigen Erfahrungen hat er seine eigenen Gedanken und Visionen dem Leser in den nächsten Kapiteln vorgestellt.Themen wieWas wäre, wenn Gott alle Menschen gleich erschaffen hätte?Wenn Priester heiraten dürftenWenn Gott eine Frau wäre?Wenn die Kirche wieder arm wäreMeine Vision von der Zukunft!Was besser sein könnte.Priester Oliver Ndjimibi-Tschiende hat einen Professor und Doktortitel. Er hat viel Hintergrundwissen und kann dieses den Lesern sehr gut und verständlich vermitteln. Gut, dass es solche Bücher gibt, die den Leser aufrütteln, dass die Kirche nicht alleiniges Wissen und Weltanschauung ist. Was ich aus diesem Buch lernen konnte:Vielleicht ist Gott eine Frau oder auch schwarz. Aber das ist nicht wesentlich. Der Autor stellt heraus, dass Gott alle Menschen gleich geschaffen hat und das größte Kapitel der Kirche nicht Gold und Geld, sondern Liebe und Barmherzigkeit darstellt. Die neue Vision, die in de Buch angesprochen wird, finde ich sehr spannend. Sicher wird es vielen Menschen nicht gefallen. Aber vieles was in der heutigen Kirche praktiziert ist, hat Jesus auch nicht so vorgelebt.Dank an Prof. Dr. Ndjimibi-Tschiende für die Mühe, damit Leser seine neue Vision vom Reich Gottes auf Erden erfahren können.Das Buch ist mutig und zukunftweisend. Es wird einen weiteren Baustein in der Geschichte der christlichen Kirche sein die gute Botschaft in der Welt zu verkünden.Fazit:Dieses Buch weckt Interesse an gesunder und frischer Ernährung. Sie ruft traditionelles Wintergemüse in Erinnerung und bietet gut schmeckende Rezepte dem Leser dar. Autor: Olivier Ndjimbi-Tshiende, geboren 1949 in Sintu in der Demokratischen Republik Kongo. Studium der Philosophie und Theologie in der Demokratischen Republik Kongo. 1979 Priesterweihe. Seit 2005 in Deutschland. Mehrere Pfarrleitungen, zuletzt bis Frühjahr 2016 in St. Martin Zorneding bei München. Zurzeit tätig in einem Forschungsprojekt der Universität Eichstätt.

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  • Kirche von morgen - Kirche mit Zukunft

    Und wenn Gott schwarz wäre ...

    theophilia

    18. May 2018 um 21:02

    Liebe Leser, heute möchte ich Euch das Buch „und wenn Gott schwarz wäre“ von Oliver Ndjimbi-Tschiende vorstellen. Klappentext vom Verlag: Er kam nicht als Flüchtling, sondern als Priester. Er ist kein Gefährder, sondern Gemeindepfarrer und Theologie-Professor. Doch 2016 zog Olivier Ndjimbi-Tshiende den Zorn einiger Zornedinger auf sich: Nach kritischen Äußerungen zu Vorkommnissen in der Gemeinde- und Flüchtlingspolitik war er unsäglichen Angriffen bis hin zu Morddrohungen ausgesetzt. Trotz vieler Solidaritätsbekundungen gab er sein Amt auf und zog sich zurück. Nach Monaten des Schweigens spricht er jetzt. Im Geiste Martin Luther Kings formuliert er in diesem Buch seinen Traum von einer Welt ohne Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Hass, von einer kraftvollen Vision des Christentums, von einer Kirche mit Zukunft, die Liebe und Barmherzigkeit lebt. Meine Meinung:Wie bin ich zu dem Buch gekommen?Herr Oliver Ndjimi-Tschiede kann nach Ansbach am 01.03.2018 zu einer Autorenlesung. Er wurde vom Katholischen Bildungswerk Ansbach eingeladen. So wurde ich an dem Buch interessiert und konnte es dank Randomhouse zur Verfügung gestellt bekommen. Es war ein großes Erlebnis den Priester persönlich kennenzulernen. Auf diese Weise konnte ich schon einen Einblick in das Buch gewinnen und Hintergründe zur Entstehung aus erster Hand erfahren.Wie ist das Buch aufgeteilt?Nach dem Prolog ist das Buch in 8 Kapitel unterteilt. Diese führen den Leser in die Zeit, als der Priester Prof. Dr. Oliver Ndjimbi-Tschiende in Titmoning Gottesdienste hielt. Aus den dortigen Erfahrungen hat er seine eigenen Gedanken und Visionen dem Leser in den nächsten Kapiteln vorgestellt.Themen wieWas wäre, wenn Gott alle Menschen gleich erschaffen hätte?Wenn Priester heiraten dürftenWenn Gott eine Frau wäre?Wenn die Kirche wieder arm wäreMeine Vision von der Zukunft!Was besser sein könnte.Priester Oliver Ndjimibi-Tschiende hat einen Professor und Doktortitel. Er hat viel Hintergrundwissen und kann dieses den Lesern sehr gut und verständlich vermitteln. Gut, dass es solche Bücher gibt, die den Leser aufrütteln, dass die Kirche nicht alleiniges Wissen und Weltanschauung ist. Was ich aus diesem Buch lernen konnte:Vielleicht ist Gott eine Frau oder auch schwarz. Aber das ist nicht wesentlich. Der Autor stellt heraus, dass Gott alle Menschen gleich geschaffen hat und das größte Kapitel der Kirche nicht Gold und Geld, sondern Liebe und Barmherzigkeit darstellt. Die neue Vision, die in de Buch angesprochen wird, finde ich sehr spannend. Sicher wird es vielen Menschen nicht gefallen. Aber vieles was in der heutigen Kirche praktiziert ist, hat Jesus auch nicht so vorgelebt.Dank an Prof. Dr. Ndjimibi-Tschiende für die Mühe, damit Leser seine neue Vision vom Reich Gottes auf Erden erfahren können.Das Buch ist mutig und zukunftweisend. Es wird einen weiteren Baustein in der Geschichte der christlichen Kirche sein die gute Botschaft in der Welt zu verkünden.Fazit:Dieses Buch weckt Interesse an gesunder und frischer Ernährung. Sie ruft traditionelles Wintergemüse in Erinnerung und bietet gut schmeckende Rezepte dem Leser dar. Autor: Olivier Ndjimbi-Tshiende, geboren 1949 in Sintu in der Demokratischen Republik Kongo. Studium der Philosophie und Theologie in der Demokratischen Republik Kongo. 1979 Priesterweihe. Seit 2005 in Deutschland. Mehrere Pfarrleitungen, zuletzt bis Frühjahr 2016 in St. Martin Zorneding bei München. Zurzeit tätig in einem Forschungsprojekt der Universität Eichstätt.

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  • nachdenklich - was könnte die Kirche von morgen sein?

    Und wenn Gott schwarz wäre ...

    theophilia

    18. May 2018 um 20:50

    Klappentext vom Verlag:Er kam nicht als Flüchtling, sondern als Priester. Er ist kein Gefährder, sondern Gemeindepfarrer und Theologie-Professor. Doch 2016 zog Olivier Ndjimbi-Tshiende den Zorn einiger Zornedinger auf sich: Nach kritischen Äußerungen zu Vorkommnissen in der Gemeinde- und Flüchtlingspolitik war er unsäglichen Angriffen bis hin zu Morddrohungen ausgesetzt. Trotz vieler Solidaritätsbekundungen gab er sein Amt auf und zog sich zurück. Nach Monaten des Schweigens spricht er jetzt. Im Geiste Martin Luther Kings formuliert er in diesem Buch seinen Traum von einer Welt ohne Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Hass, von einer kraftvollen Vision des Christentums, von einer Kirche mit Zukunft, die Liebe und Barmherzigkeit lebt. Meine Meinung:Wie bin ich zu dem Buch gekommen?Herr Oliver Ndjimi-Tschiede kann nach Ansbach am 01.03.2018 zu einer Autorenlesung. Er wurde vom Katholischen Bildungswerk Ansbach eingeladen. So wurde ich an dem Buch interessiert und konnte es dank Randomhouse zur Verfügung gestellt bekommen. Es war ein großes Erlebnis den Priester persönlich kennenzulernen. Auf diese Weise konnte ich schon einen Einblick in das Buch gewinnen und Hintergründe zur Entstehung aus erster Hand erfahren. Wie ist das Buch aufgeteilt?Nach dem Prolog ist das Buch in 8 Kapitel unterteilt. Diese führen den Leser in die Zeit, als der Priester Prof. Dr. Oliver Ndjimbi-Tschiende in Titmoning Gottesdienste hielt. Aus den dortigen Erfahrungen hat er seine eigenen Gedanken und Visionen dem Leser in den nächsten Kapiteln vorgestellt. Themen wie Was wäre, wenn Gott alle Menschen gleich erschaffen hätte?Wenn Priester heiraten dürftenWenn Gott eine Frau wäre?Wenn die Kirche wieder arm wäreMeine Vision von der Zukunft!Was besser sein könnte.Priester Oliver Ndjimibi-Tschiende hat einen Professor und Doktortitel. Er hat viel Hintergrundwissen und kann dieses den Lesern sehr gut und verständlich vermitteln. Gut, dass es solche Bücher gibt, die den Leser aufrütteln, dass die Kirche nicht alleiniges Wissen und Weltanschauung ist. Was ich aus diesem Buch lernen konnte:Vielleicht ist Gott eine Frau oder auch schwarz. Aber das ist nicht wesentlich. Der Autor stellt heraus, dass Gott alle Menschen gleich geschaffen hat und das größte Kapitel der Kirche nicht Gold und Geld, sondern Liebe und Barmherzigkeit darstellt. Die neue Vision, die in de Buch angesprochen wird, finde ich sehr spannend. Sicher wird es vielen Menschen nicht gefallen. Aber vieles was in der heutigen Kirche praktiziert ist, hat Jesus auch nicht so vorgelebt. Dank an Prof. Dr. Ndjimibi-Tschiende für die Mühe, damit Leser seine neue Vision vom Reich Gottes auf Erden erfahren können. Das Buch ist mutig und zukunftweisend. Es wird einen weiteren Baustein in der Geschichte der christlichen Kirche sein die gute Botschaft in der Welt zu verkünden.Fazit:Dieses Buch weckt Interesse an gesunder und frischer Ernährung. Sie ruft traditionelles Wintergemüse in Erinnerung und bietet gut schmeckende Rezepte dem Leser dar.Autorin: Olivier Ndjimbi-Tshiende, geboren 1949 in Sintu in der Demokratischen Republik Kongo. Studium der Philosophie und Theologie in der Demokratischen Republik Kongo. 1979 Priesterweihe. Seit 2005 in Deutschland. Mehrere Pfarrleitungen, zuletzt bis Frühjahr 2016 in St. Martin Zorneding bei München. Zurzeit tätig in einem Forschungsprojekt der Universität Eichstätt.

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  • Ich habe einen Traum…

    Und wenn Gott schwarz wäre ...

    strickleserl

    17. May 2018 um 16:47

    März 2016 verlässt Pfarrer Olivier Ndjimbi-Tshiende seine katholische Gemeinde im bayrischen Zorneding. Als schwarzer Pfarrer, der sich zudem nicht scheut seine Meinung zu sagen wenn es um Ungerechtigkeit und Fremdenhass geht, hat er sich Feinde gemacht. Obwohl der Großteil seiner Gemeinde hinter ihm steht, führen hasserfüllte Briefe und Morddrohungen dazu, dass er zurücktritt. Enttäuscht fragt er sich inwieweit die Institution Kirche einer solchen Unbarmherzigkeit Raum gibt. In diesem Buch setzt er sich mit der Frage auseinander, wie Kirche heute aussehen sollte. Was genau in Zorneding vorgefallen ist, wird im ersten Kapitel des Buchs ausführlich berichtet. Danach ergreift Pfarrer Olivier das Wort. „Was wäre wenn…“, so beginnen die nächsten sechs Kapitel, die seinen Traum von einer demütigen, barmherzigen und offenen Kirche beschreiben. Pfarrer Olivier erzählt jeweils am Anfang eines Kapitels, passend zum Thema, Erlebnisse aus seiner Kindheit in Kongo. Dann beschreibt er die Kirche seiner Träume, und begründet diesen Traum mit dem Vorbild Jesu. Er schreibt von einer Kirche, in der alle Menschen gleich sind, die arm ist, liebevoll und barmherzig; eine Kirche, in der Priester heiraten dürfen und auch Frauen als Priester ordiniert werden. Im letzten Kapitel fasst er seinen Traum zusammen. Es entsteht das Bild einer fröhlichen, liebevollen und warmherzigen Kirche. Pfarrer Olivier greift wichtige Themen auf, und in vielen Bereichen wäre eine Veränderung, wie er sie beschreibt, sicher dringend notwendig. Manchmal schießt er jedoch vielleicht über das Ziel hinaus. Er überlegt, dass Gott mehr weibliche Eigenschaften hat und fragt daher, „Was wäre wenn Gott eine Frau wäre?“ Und da der Mensch zum Bilde Gottes geschaffen wurde, und Evolutionisten sagen die Menschen waren am Anfang alle schwarz, kommt er zu dem Schluss, „Gott ist eine Frau, Gott ist schwarz.“ (Seite 166) Danach schreibt er jedoch, dass Gott bunt ist, wie ein Chamäleon, und unvorstellbar. Gerade, weil Gott unvorstellbar ist, ist wohl jeder Versuch ihn nach unseren menschlichen Kategorien zu definieren zum Scheitern verurteilt. Ein Pfarrer, der auch nach traurigen Erfahrungen an seinem Traum von Kirche festhält.

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  • Und wenn Gott schwarz wäre....

    Und wenn Gott schwarz wäre ...

    Mauela

    02. May 2018 um 14:02

    Religionsfreiheit, Meinungsfreiheit, Pressefreiheit unabhängig davon welcher Religion man angehört, welche Hautfarbe oder auch welches Geschlecht man hat. Das sind Werte die im Grundgesetzt verankert sind. Soweit zur Theorie. In der Praxis sieht das leider oft nicht so aus.    Oliver Ndjimbi-Tshinende, der aus dem Kongo kam, um als Priester in einer katholischen Gemeinde in Bayern seinen Dienst anzutreten, hat erlebt, daß es mit der Gleichheit der Menschen manchmal auch im zivilisierten Abendland so seine Probleme gibt. Er ist kein Flüchtling, lebt nicht auf Staatskosten, spricht Deutsch und ist gebildet. Aber, und das ist wohl das Problem, er ist schwarz. Oliver stellt die provokante Frage, die sogleich auch Titel seines Buches ist, „Und wenn Gott schwarz wäre…“ und geht der Frage nach warum Menschen auf Grund ihrer Hautfarbe oder ihres Geschlechtes angegriffen und gepeinigt werden. Er selber, hat es am eigenen Leib erlebt. Er wurde bedroht, kritisiert und schließlich wurde im nach dem Leben getrachtet. Obwohl er lange durchhielt, hat er schlussendlich aufgegeben und seine Amt niedergelegt. In seinem Buch stellt er die Katholische Kirche und die Gläubigen auf den Prüfstand. Er setzt sich kritisch mit der Kirchengeschichte auseinander, zeigt mit dem Finger direkt auf die „morschen“ Stellen und geht hart mit der Kirche ins Gericht. So führt er zum Beispiel an, dass das Zölibat an keiner Stelle der Bibel erwähnt wird und dass das Armutgebot (Jesu und er reiche Jüngling) nicht nur falsch interpretiert wird, sondern auch noch von der Kirche umgangen wird, indem Reichtümer angehäuft werden, die ja aber nicht dem Einzelnen, sondern der Kirche gehören und damit keinen Reichtum für z.B. den einzelnen Priester darstellen. Aber er kritisiert nicht nur, er zeigt Lösungswege auf und fordert mit Gedankenanstößen den Leser auf, selber die Kirche, ihre Gläubigen und ihr Verhalten zu hinterfragen und mit den tatsächlichen Worten der Bibel zu vergleichen.  Er geht den Problemen auf den Grund und kommt zu der Auffassung, daß das Problem hauptsächlich daran liegt, dass das Wort Gottes in der Gesellschaft nicht mehr zählt, wir unsere geistigen und ethischen Wurzeln verloren haben und uns selbst nicht mehr achten. So wird es uns unmöglich unser Gegenüber zu achten und zu lieben und der Hass gewinnt Raum.  Schade ist jedoch, daß er sehr einseitig „katholisch“ argumentiert. Ich hätte mir gewünscht, daß am Anfang des Buches dieser Aspekt deutlicher hervorgehoben wird. Der Autor spricht von der Amtskirche, bezieht sich aber ausschließlich auf Praktiken der Katholischen Kirche. So wünscht er sich zum Beispiel in der Zukunft, dass Priester auch heiraten dürfen, erwähnt aber nicht, daß es das Zölibat nur in der Katholischen, nicht aber der Evangelischen Kirche gibt. Traurig finde ich auch, daß ein so leidenschaftlicher Verfechter von Gerechtigkeit und Glauben selber anscheinend bei einigen Dingen die Bibel nicht ganz so genau studiert hat, denn in der Bibel wird zum Beispiel nirgendwo gesagt, daß Kelch, Monstranz und Altar mit Heiligkeit verbunden seien (Seite 66).  Das Buch ist traurig, ehrlich und provokant und wird vielen in der Amtskirche nicht gefallen (Seite 7) und fordert doch auf sich einmal ehrlich und ganz intensiv mit der Bibel, den christlichen Werten und auch der eigenen Verhaltensweise auseinander zu setzten. Besonders wir als Christen müssen die Nähe der Verschiedenheit ertragen lernen und uns auf unsere Gemeinsamkeiten konzentrieren (Seite 45), nämlich unseren Glauben an den einen Gott. Und spätestens wenn wir den Glauben begriffen haben, dann können wir auch akzeptieren, daß alle Menschen Gott ähnlich sind, egal welche Hautfarbe der Einzelne hat und uns an dieser Verschiedenartigkeit freuen. 

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  • Buchverlosung zu "Und wenn Gott schwarz wäre ..." von Olivier Ndjimbi-Tshiende

    Und wenn Gott schwarz wäre ...

    Literaturtest

    Liebe Lovelybooksleserinnen und -leser,


    wir verlosen 14 Exemplare von "Und wenn Gott schwarz wäre ..." von Olivier Ndjimbi-Tshiende.


    Um an der Verlosung teilzunehmen, müsst ihr uns lediglich schreiben, warum ihr das Buch gewinnen wollt.


    Viel Erfolg!

    • 59
  • Flammender Appell für eine moderne, barmherzige Kirche

    Und wenn Gott schwarz wäre ...

    Aischa

    25. April 2018 um 14:52

    In Bayern dürfte Pfarrer Olivier Ndjimbi-Tshiende den meisten bekannt sein - nicht unbedingt namentlich, aber als der Zornedinger Geistliche, der in seinem Amt unmenschlichen, rassistischen Anfeindungen ausgesetzt war. Er hatte sich für eine menschlichere Flüchtlingspolitik eingesetzt und löste dadurch eine beispiellose Hetze auf ihn aus, auf deren Höhepunkt er letztlich sein Amt aufgab. Was mir nicht ganz klar war: Ndjimbi-Tshiende hatte für dieses Buch einen Co-Autor, Christoph Fasel. Dieser hat wohl auch den ersten Teil verfasst, denn dort wird über den afrikanisch-stämmigen Pfarrer in der dritten Person erzählt. Das hat mich anfangs sehr irritiert, da auf dem Cover ja nur er selbst als Autor genannt ist. Ndjimbi-Tshiende geht nicht direkt auf den Konflikt rund um seine Person ein, das hatte ich so nicht erwartet. Vielmehr schildert er seine Vision einer zeitgemäßen und dennoch ganz auf dem Evangelium basierenden christlichen Kirche. Einer Kirche, die mit ihrem Reichtum die Armut auf der Erde bekämpft, einer Kirche ohne den Zwang des Zölibats, einer Kirche, die auch weibliche Priester zulässt und natürlich auch: einer Kirche, sie sich aktiv gegen Rassismus einsetzt. Ich habe diese Forderungen nicht nur gerne gelesen (es ist alles auch für Laien sehr verständlich formuliert), sondern kann auch als Muslima nahezu alle Wünsche aus ganzem Herzen unterstützen. Möge das Buch viele Leser finden und die darin enthaltenen Vorschläge auch in der Amtskirche auf offene Ohren und Herzen stoßen!

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  • Was wäre wenn...

    Und wenn Gott schwarz wäre ...

    Lealein1906

    26. March 2018 um 22:29

    Dieses Buch hat gleich zwei wichtige Funktionen. Zum einen erzählt es die interessante Geschichte von Olivier Ndjimbi-Tshiende, der als schwarzer Pfarrer in Zorneding tätig war. Doch dort wird er aus rasssistischen Motiven aus seinem Amt gedrängt (zum Glück gab es noch viele Gegenstimmen, aber leider waren diese machtlos. Das so etwas im 21. Jahrhundert in Deutschland passiert ist wirklich traurig!). Zum anderen schreibt Ndjimbi seine persönliche Gedanken zu verschiedenen Breichen auf, alle unter dem Motto: "Was wäre wenn..." Dabei plädiert er in acht Kapiteln für eine offenere und buntere Gesellschaft, die die christlichen Werte lebt und so zu sich selbstfindet. Dabei schreckt er auch nicht davor zurück die Kirche zu kritisieren, die allzusehr an starren Gegebenheiten festhält.Dieses Buch ist einfach erfrischend, weil es so sehr die Probleme der Kirche und unsere Zeit auf den Punkt bringt und zeigt, wo wir ansetzen müssen.Der Schreibstil ist dem ganzen sehr angepasst, eher nüchtern, aber für ein Sachbuch genau richtig. Ich habe es wirklich genossen Ndjimbis Gedanken zu folgen und habe auch noch länger darüber nachgedacht. Das sind wirklich Punkte, die sich festsetzen.Ich hoffe, dass dieses Buch viel gelesen und dann auch gelebt wird und nicht einfach nur in irgendwelchen Archiven verstaubt. Was wir brauchen sind handlungsfähige Menschen, die etwas zum Guten verändern wollen.Danke Olivier, dass du diese Statements gesetzt hast!

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  • Ein engagiertes Plädoyer für mehr Liebe und Herzlichkeit

    Und wenn Gott schwarz wäre ...

    fantafee

    22. March 2018 um 19:35

    Pfarrer Olivier Ndjimbi-Tshiende, bekannt,vor allem in Bayern, durch die Ereignisse, die 2016 durch die  Presse gingen. Nach kritischen Äußerungen zu Vorkommnissen in der Gemeine Zorneding bezüglich der Flüchtlingspolitik erlebte er massive Angriffe, bis hin zu Morddrohungen. In diesem Buch erzählt er zu Beginn, recht  kurz und knapp, die Geschehnisse, die zu seiner Amtsniederlegung geführt haben. Er benennt hier klar die Beteiligten, bleibt dabei aber immer fair, auch wenn er die Feder dazu schon gut angespitzt hat. Das alles ist der Auslöser für ihn, sich immer mehr mit den Sorgen und Ängsten der Menschen auseinander zu setzen. Er geht der Frage nach, woher die Angst Fremden gegenüber rührt und warum es in ‚reichen’ Zeiten wie diesen, überhaupt noch dazu kommt. Er spiegelt auch die Rolle der  katholischen Kirche wider, vor allem ihre starres Verweilen in Strukturen aus längst vergangenen Jahrhunderten. Bei der es mehr um Geld und Macht geht, als um die eigentlichen Grundlagen des Christentums: Liebe und Barmherzigkeit. So eine Kirche müsste sich dringend modernisieren, um nicht noch mehr Mitglieder zu verlieren. Sie zu einer Kirche wandeln, die mehr JA sagt, als NEIN. Ja - zu Homosexuellen, Ja - zur Priesterehe, Ja - zu Frauen in Kirchenämtern, zu einer lachenden und feiernden Kirch, die sich für alle Menschen engagiert und ihnen Mut macht.Auch wenn mein Verhältnis zur Kirche eine andere ist und ich nicht jedes Statement unterschreiben wollte, so hat mir dieses Buch, nein, dieser geradlinige und kluge Mann sehr imponiert. Denn sein Traum von einer neuen Welt, einer neuen Kirche deckt sich ziemlich gut mit meinen Vorstellungen von einer engagierten, positiven Gesellschaft, wie ich sie mir wünschen würde. Seine Gedanken machen Mut und übertragen jede Menge Energie (und Argumente) um für eine Welt ohne Fremdenhass, Rassismus, Neid und Hass zu kämpfen.

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  • Glaube contra. Rassismus

    Und wenn Gott schwarz wäre ...

    Hellena92

    07. March 2018 um 17:34

    Olivier Ndjimbi-Tshiende beschreibt in seiner Biografie/ seinem Buch "Wenn Gott schwarz wäre..." den Rassismus gegen ihn und wie er damit umgegangen ist und immer noch umgeht.Eines Tages fühlt sich der Autor nicht mehr sicher. In seinem ruhigen bayrischen Dorf ist alles in Ordnung. Dann erhält er immer öfter Postkarten mit aggressiven Drohungen und diese werden so schlimm, dass er es nicht mehr aushält und die Polizei kontaktiert. Hier beginnt seine Reise. Eine Reise, in der er analysiert, wie es, seiner Meinung nach (!), zu diesem Hass, der Fremdenfeindlichkeit und dem Gebaren mancher Menschen gekommen ist.Er gibt dem Leser einen Einblick in den christlichen Glauben und wie er auch heute wieder mehr in unser Leben integriert werden sollte, so dass wir wieder Nächstenliebe und Offenheit leben können. Um selbstbewusst durchs Leben zu gehen.Ich finde, dass der Autor ein interessante, jedoch auch sehr meinungsgeprägtes Buch geschrieben hat. Ich denke, dass es eine schöne Idee ist, die wohl eher nicht realisierbar sein wird, denn...seien wir mal ehrlich, der Glaube ist in unserer Gesellschaft immer weniger vertreten. Aber es ist ein nettes Buch.

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  • Das Buch gibt Hoffnung

    Und wenn Gott schwarz wäre ...

    Achtsamkeit

    06. March 2018 um 17:34

    Das Buch hat mich sehr angeregt über viele Strukturen in der Kirche nachzudenken. Ich finde, dass Pfarrer Olivier sehr gute und "moderne" Ansichten vertritt. Diese belegt er auch gut. Beneidenswert natürlich welche innige Familienzugehörigkeit und Dorfgemeinschaft in seiner Heimat erlebt hat. Da können wir uns ein Beispiel nahmen!! Mir gefällt auch, dass er die Bestrebungen von Papst Franziskus gut heißt, aber auch erkennt, dass diesem noch viele Steine in den Weg gelegt werden. Liebe ist Gott! Und Liebe ist das höchste Gut. Leider fehlt dies gerade oft in den oberen Kirchenkreisen. Da geht es um Macht, Ansehen, Überheblichkeit und ein Festhalten an überholten Strukturen aus Angst vom hohen "Ross" zu fallen. Barmherzigkeit, Demut, Gleichheit der Menschen, das sind wahre Werte. Auch ich denke, dass Gott alle Farben in sich trägt, Er ist alles. Mann, Frau, Kind, Schwarzer, Weißer, Roter, Gelber usw. Er macht da keine Unterschiede. Und auch den Hinweis des Autors wie selbst die Natur Nächstenliebe praktiziert fand ich sehr wichtig. Ich würde mir wünschen, dass sich Kirche in diesem Sinne öffnet und erneuert. Leider werden vielen Kirchenträgern die Ansichten in dem Buch zu reaktionär sein, ja sogar ungeheuerlich. Aber es wird sicherlich auch viele Menschen erreichen, die zustimmen und dafür dankbar sind.

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  • regt zum nachdenken an

    Und wenn Gott schwarz wäre ...

    Jessica_Diana

    06. March 2018 um 12:57

    Ich bin leider nicht richtig mit dem Buch warm geworden. Ein paar Thesen und Aussagen haben mich dennoch zum Nachdenken angeregt. Der Stoff ist aktuell - leider. Rassismus ist immer noch ein Thema in der Gesellschaft und das obwohl man eigentlich von der Vergangenheit her gelernt haben müsste - dass es nur böse endet. Ich fnde es traurig, dass ein Gottesmensch etwas derartiges durchleben musste - aber ich bewundere ihn für seinen Mut. Wer weiß vllt. wird der ein oder andere doch vernünftig

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  • Ein sehr ehrliches, eindrucksvolles Buch mit jede Menge Informationen und Gedanken die lange begleit

    Und wenn Gott schwarz wäre ...

    Kinderbuchkiste

    22. October 2017 um 19:49

    Der Pfarrer aus dem bayrischen ZornedingEindrucksvoll, mit viel Empathie schildert Oliver Nojimbi-Tshiende was geschah als er 2016 eine kritische Äußerung zum Thema Flüchtlingspolitik in seiner Gemeinde machte. Gab es zunächst nur eine , die sich empört zeigte wurden es relative schnell mehr und es weitete sich zu einem großen Politikum aus, an dessen Ende er sogar Morddrohungen bekam und seine Stelle als Gemeindepfarrer aufgab.Obwohl er viel Rückhalt und Anerkennung für seine offene Stellungnahme auch in der Gemeinde bekam und ein nicht unerheblicher Teil der Gemeinde hinter ihm stand wurden die kritischen Stimmen immer mehr. Als schwarzer Pfarrer in einer CSU starken Gemeinde in Bayern, so denkt man, ist schon schwierig. Doch Oliver Nojimbi-Tshiende, hatte Glück. Die Skepsis ihm gegenüber, die da war- das sollte man ruhig erwähnen-, verschwand zunehmend so wurde  er relativ schnell in die Gemeinde aufgenommen, angenommen und fand sogar Freunde. Sein Leben als Schwarzer in Bayern hätte relativ ruhig verlaufen können wenn er nicht klar Stellung  zur Flüchtlingspolitik in der Gemeinde machte. Dies passte der Ortsvorsitzende der CSU überhaupt nicht. Ihre extrem rechte Stellung in der Partei stoß zwar bei anderen Parteimitgliedern auch auf Unverständnis doch im Zweifelsfalle steht man zu ihr. Egal wie heftig ihre Äußerungen auch ausfallen wird sie sogar wieder gewählt. Von Seiten ihrer Partei wird darauf hingewiesen, die Äußerungen  stellten ihre private Meinung dar nicht die der CSU und dennoch distanziert sich die Partei nicht von dieser Frau. Ein Großteil des Gemeinderat bestehend aus allen Parteien ist entsetzt aber angesichts der Stimmverhältnisse im Rat  machtlos.So verhärten sich nicht nur die Fronten in der kleinen Gemeinde sondern immer mehr Leute mit rechter Einstellung kommen in den kleinen Ort. Machen Stimmung. Menschen die bislang ruhig waren meinen auf den Zug aufspringen zu müssen. Trauen sich ihre rechte Meinung offen zu äußern. Aber auch aus München und Umgebung kommen Extremisten und schüren das offene Feuer der Fremdenfeindlichkeit."Aus der Ablehnung des Fremden wächst der Populismus" ( Seite 52) schreibt er und begründet seine Ansicht sehr klar.Politik ist eine Sache, Kirche noch einmal eine andere.Kirche, so denkt man ist barmherzig. Vor Gott sind alle Menschen gleich. Leider sieht es in der Realität ganz anders aus und die, die meinen Diener Gottes zu sein oder Mitglied der Kirche , leben dies nicht. Sie legen anders aus."Mein Glaube ist bunt" sagt der Autor und katholische Geistliche und geht auch mit seiner Amtskirche ins Gericht. Nicht jeder in der Kirche wird begeistert sein über die Äußerungen Oliver Nojimbi-Tschiende , das wird auch aus dem Klappentext des Buches deutlich in dem der Leser gewarnt wird.So schildert er uns sachlich, leicht verständlich und unglaublich einfach und klar seine "Vision von der Kirche der Zukunft"( Seite 64 f.f)  und beginnt mit der , für den ein oder anderen ,provokanten Frage "Tut unsere Kirche wirklich genug?Überhaupt stehen die Kapitel unter erstaunlichen Fragestellungen. "Was, wenn Gott alle Menschen gleich erschaffen hätte?" "Was, wenn die Kirche wieder arm wäre?" "Was, wenn die Kirche sich selbst lieben würde? "Was, wenn die Kirche wider barmherzig würde?" "Was, wenn Priester heiraten dürften wie die Aposteln?" "Was, wenn Gott eine Frau wäre?" Heute arbeitet Oliver Nojimbi-Tschiende am Zentrum für Flucht und Migration an der katholischen Uni Eichstätt - Ingolstadt und macht von Zeit zu Zeit sogar Vertretung in Gemeinden.Seine Vision von Kirche der Zukunft, erläutert er an oben aufgeführten Fragestellungen und stellt im Anschluss 12 Forderungen auf.1. "Eine Kirche treu zu Jesus"2."Eine demütige Kirche"3. "Eine bescheidene Kirche"4."Eine dienende Kirche"5."eine flexiblere Kirche"6. "Eine barmherzige Kirche"7. "Eine solidarische Kirche"8. " Eine lebendige Kirche"9. "Eine Kirche ohne Rassismus"10. Eine lachende und feiernde Kirche"11. "Eine Kirche, die mit Macht"12. "Eine engagierte Kirche" Seine Forderungen erläutert er klar und verständlich. Kritisch, reflektierende, analysierend, beobachtend setzt er sich mit seiner Kirche und der Gesellschaft auseinander und zeigt mit viel Weitsicht Wege aus der heutigen Situation.Ich würde mir wünschen wenn seine Visionen uns die Kirche wieder ein wenig näher bringen würde. Leider sehe ich dies weniger optimistisch wie der Autor denn so lange wir in der katholischen Kirche selbstverliebte Geistliche haben, die ihr Amt missbrauchen und versuchen zu indoktrinieren , so lange wird sich wohl nichts ändern.Auch wenn das Buch hier aus Anlass der Fremdenfeindlichkeit geschrieben wurde müssen wir erkennen das was in unserer Kirche kränkelt mit uns allen zu tun hat.Ich habe dies mit großem Interesse gelesen und auch mehrfach. Besonders beeindruckt hat mich diese unglaubliche Klarheit und Einfachheit seiner Worte. Kein hochtrabender Exkurs mit Fremdwörtern gespickt. Ein Buch, das jeder versteht und das viele zum nachdenken anregen wird. Ich würde mir wünschen, das es mehr Menschen wie ihn gibt, die Position beziehen und neue Wege aufzeigen.In eine Kirche, in der der Pfarrer so ist wie Oliver Nojimbi-Tschiende würde ich gerne wieder gehen. Leider ist der "Herr" über unsere Gemeinde ein anderer Mensch, der mir den Glauben an die Kirche ein großes Stück weit genommen hat.Mein großer Dank geht an diesen wunderbaren Menschen aus dem KongoOliver Nojimbi-Tschiende für dieses Buch.

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