Olivier Roy Heilige Einfalt

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Inhaltsangabe zu „Heilige Einfalt“ von Olivier Roy

Im Supermarkt der Religionen Im Schatten der Globalisierung erlebt der Glaube einen Boom. Doch während die Religion früher im Zentrum kultureller Identität stand, ist die neue Religiosität Ausdruck einer entwurzelten Sinnsuche des Einzelnen. Sie ist zu einem unter vielen Angeboten innerhalb der Gesellschaft geworden, und der Kunde wählt nach Belieben frei aus. Der einfältige Wunsch nach einer Religion ohne gemeinschaftliche Einbettung ist der Nährboden für religiösen Fundamentalismus und birgt massive Gefahren für Staat und Gesellschaft.

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  • Rezension zu "Heilige Einfalt" von Olivier Roy

    Heilige Einfalt

    Beltschazar

    29. March 2011 um 21:28

    Roy - ein französischer Politologe - beschreibt in diesem Werk die Gefahr von religiösen Strömungen, Sekten und Kulten, die sich von Kultur loslösen. In der Globalisierung sieht er er eben diesen Prozess. Was ich in diesem Werk bemängeln "kann" ist die oberflächliche Recherche über das Christentum. Roy stellt Konvertiten wie Käufer in einem Schuhgeschäft dar, die sich eine Religion suchen, die zu ihnen passt. Allerdings sind in vielen Kreisen meist missionarische Bemühungen oder persönliche spirituelle Erfahrungen die Gründe für eine Konversion. Roy sieht Religionen, die lediglich auf spirituelle Erlebnisse aus sind und dabei das Denken ausklammern als gefährlich für die säkulare Gesellschaft an. Dieser Gedanke ist sicherlich korrekt, jedoch erlebt man besonders im europäischen Christentum einen sehr starken Rückgang des christlichen Fundamentalismus (auch in der Pfingstbewegung). Mit der notwendigen Bildung würde er auch im internationalen Christentum abnehmen. Damit seien nur einige Beobachtungen genannt. Freilich ist die akribische Darstellung der einzelnen religösen Strömungen auch nicht das Ziel dieses Werkes. Daher halte ich das Werk für notwendig und sehr bereichernd. Mir hat es neue Horizonte eröffnet. Seine Sprache und Erläuterungen finde ich einleuchtend, würde es für "meinen Verhältnisse" jedoch nicht als leichte Kost bezeichnen.

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  • Rezension zu "Heilige Einfalt" von Olivier Roy

    Heilige Einfalt

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. November 2010 um 09:27

    In seinem neusten Buch schreibt Olivier Roy über die Gefahr der Trennung von Religion und Kultur. Früher gehörte eine bestimmte Religion zu einer bestimmten Kultur. Die Vorstellung Polen sind Katholiken und Algerier sind Muslime stimmt heute nicht mehr. Denn im Zuge der Globalisierung kommt es bei der religiösen Zugehörigkeiten zu einem grossen Durcheinander. Europäer konvertieren zum Salafismus und Buddhismus, während Mensch aus "muslimischen" Ländern Christen werden. Roy analysiert in seinem Buch ausführlich die Zusammenhänge zwischen Sprache, Kultur und Religion und zeigt welche Gefahren auftauchen wenn sich die Religion von der Kultur trennt und die Welt plötzlich in Gläubige und Ungläubige aufgeteilt wird. Meine Meinung: Das Buch ist sehr interessiert, aber definitiv nicht einfach zu lesen. Man muss bereits ein einigermassen solides Wissen über verschiedene Religionen mitbrigen. Auch ist es von Vorteil, wenn man ein geübter Sachbuchleser ist. Roy wiederholt sich oft und auch der übermässige gebrauch des Wortes "Marker" kann einem in den Wahnsinn treiben. Trotzdem hat mich das Buch weitergebildet und zum Nachdenken gebracht.

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