Olivier Truc

 3.7 Sterne bei 10 Bewertungen
Autor von 40 Tage Nacht, Forty Days Without Shadow und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Olivier Truc

Olivier Truc40 Tage Nacht
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40 Tage Nacht
40 Tage Nacht
 (10)
Erschienen am 01.04.2016
Olivier TrucForty Days Without Shadow
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Forty Days Without Shadow
Forty Days Without Shadow
 (0)
Erschienen am 01.04.2014
Olivier TrucForty Days Without Shadow
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Forty Days Without Shadow
Forty Days Without Shadow
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Erschienen am 04.12.2014
Olivier TrucOstatni Laponczyk
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Ostatni Laponczyk
Ostatni Laponczyk
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Erschienen am 01.01.2014

Neue Rezensionen zu Olivier Truc

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Michaela11s avatar

Rezension zu "40 Tage Nacht" von Olivier Truc

Ein Rentier-spannender Krimi
Michaela11vor 2 Jahren

Es ist dunkel, kalt und eisig. Unser Ermittlerteam befindet sich im nördlichen Finnland im Januar. Dies bedeutet, dass es 40 Tage lang dunkel ist und die Menschen ohne Sonnenlicht leben müssen. 


In der langersehnten Nacht, als endlich wieder die Sonne aufgeht, geschieht ein grausamer Mord. 
Die Ermittler Nina und Klement werden hinzugezogen. Normalerweise arbeiten sie für die Rentierpolizei, jedoch wird dieser Fall den ruhigen Ermittleralltag der beiden unterbrechen.


Die Geschichte überzeugt durch ihre subtile Spannung und der Ungewöhnlichkeit der Handlung. Der Leser erfährt zudem sehr viel über die Hintergründe der Rentierzüchtung am Polarkreis und das Jahrhunderte alte Handwerk.


Durch die düstere Stimmung der Handlung und der Dunkelheit im Winter am Polarkreis wird der Leser in einen Strudel aus Geheimnissen, dem Mord und die Hintergründe des Mordes hinein gerissen und nicht mehr losgelassen. 


Die Geschichte überzeugt mit einer etwas anderen Handlung, die ungewöhnlich für Skandinavienkrimis ist. 

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Janosch79s avatar

Rezension zu "40 Tage Nacht" von Olivier Truc

Wenn Franzosen über Skandinavien schreiben....
Janosch79vor 3 Jahren

....geht das Flair des hohen Nordens leider irgendwie verloren.Damit möchte ich nicht die Schreibfertigkeiten des französischen Autors und Journalisten Olivier Truc in Frage stellen, sondern mir fehlte in diesem Thriller einfach das gewisse Etwas.

Inhalt: Kautokeino in Lappland am 10. Januar. Eine gletscherkalte Polarnacht. Morgen wird nach vierzig Tagen die Sonne wiedergeboren, zwischen 11.14 und 11.41 Uhr – und die Menschen atmen auf. Morgen aber wird es auch zu den spektakulärsten Verbrechen kommen, die Kommissar Klemet Nago von der samischen Polizei in der verschneiten Tundra je gesehen hat: Eine kostbare samische Trommel, Wahrzeichen des letzten Urvolks Europas, wird aus dem Museum gestohlen. Wenig später findet man den Rentierhirten Mattis brutal ermordet auf. Klemet und seine Partnerin Nina, frisch von der Polizeischule im Süden des Landes, ermitteln – und geraten in politische und menschliche Verwicklungen, die tief in die Geschichte Lapplands zurückreichen.

Es bedarf schon ein wenig Durchhaltevermögen bis es in diesem Buch nach über 200 Seiten interessant wird. 
Die Protagonisten wirken äußerst blass und sehr unterkühlt. Zwar mag hier mit "unterkühlt" schon ein skandinavisches Merkmal genannt sein, doch mir fehlten die Ecken und Kanten der Figuren. Weder Kommissar Klement noch seine Partnerin Nina sind so gezeichnet, dass man sich mit ihnen identifizieren kann. 
Eigentlich immer ein besonderes Merkmal skandinavischer Thriller oder Krimis. 
Die dauernden Schauplatzwechsel wirken ebenfalls äußerst verwirrend. 
Wiederum äußerst glaubhaft gelingt es Olivier Truc ein Bild über die samische Kultur zu zeichnen. Vielleicht hätte ein Sachbuch über dieses Thema wesentlich mehr Sinn gemacht. Denn die Beschreibung von Flora und Fauna sowie die Eigenheiten der Samen ist gelungen. 
Da ich im norwegischen und schwedischen Teil Lapplands selbst schon Urlaub gemacht habe, finde ich mich hier absolut wieder. 
Für einen echten Thriller hingegen fehlt der wirkliche Nervenkitzel und die Spannung. Sehr schade für ein Thema, das großes Potential gehabt hätte. 

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Taluzis avatar

Rezension zu "40 Tage Nacht" von Olivier Truc

samische Rentierzüchter
Taluzivor 3 Jahren

In Kautokeino passiert im Januar ein Mord an einem Rentierzüchter, nachdem eine alte samische Trommel verschwunden ist. Die Rentierpolizei wird eingeschaltet. Der Polizist Klemet und seine unerfahrene Kollgin Nina sollen der Sache auf die Spur gehen. Sie vermuten, dass es Streit unter den samischen Züchtern gegben hat, da beim ermordeten Mattis beide Ohren abgeschnitten wurden. So wie es bei den Renen Brauch ist.

Aber es gibt Gerüchte, dass zwischen der Ermordung Mattis und dem verschwinden der Trommel, ein Zusammenhang bestehen soll. Nach und nach finden sie kleine Hinweise und Spuren zu ihren Ermittlungen.

Werden Klemet und Nina aus den wortkargen und verschlossenen Bewohnern die richtigen Hinweise erhalten und das Rätsel um die samische Trommel lösen können? Was sucht der Franzose Racagnal plötzlich in Kautokeino? Soll es da wirklich Gold geben?

Es hat gut 200 Seiten gedauert bis ich in den Lesefluss der Geschichte kam. Vorher wurde ich nicht warm mit dem Protagonisten und kam auch mit den Szenenwechseln nicht klar. Alles blieb farblos, kühl und düster. So wie die Jahreszeit und Landschaft in Lappland.

Mir fehlte das Hintergrundwissen zu der samischen Kultur.

Hier wäre es schön gewesen, wenn im Anhang dazu einige Informationen gestanden hätten. Vielleicht wäre ich dann in den Thriller mit dem geschichtlich und sozialpolitischen Hintergrund besser hinein gekommen. Denn das harte und karge Leben der samischen Rentierzüchter beruht auf wahren Begebenheiten.

Der Autor Olivier Truc schildert glaubhaft die langen Wege in Lappland von einem Züchter zum nächsten Züchter oder in die nächste Stadt, die die Polizisten auf ihren Schneemobilen zurücklegen müssen und die Schneestürme und die eisige Kälte, die ihnen zu schaffen macht.

Leider kam für mich keine Spannung auf. Viele Passagen waren zu ausufernd erzählt, zu viele Gespräche und zu viel Augenmerk auf wiederholende Beschreibungen der Landschaft oder der Gesteine.

Ich habe überlegt, ob ich das Buch weglegen, aber irgendwie wollte ich doch wissen, wie es ausgeht. Ganz besonders der eingenbrödlerische Rentierzüchter Aslak hat es mir angetan. Über ihn wollte ich mehr wissen, da er eine faszinierende Persönlichkeit hatte.

Die Auflösung und Zusammenführung der Geschichte am Ende hat der Autor schlüssig und glaubwürdig gelöst.

Leider konnte mich dieser Thriller trotzdem nicht überzeugen.

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