Olivier Truc 40 Tage Nacht

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Inhaltsangabe zu „40 Tage Nacht“ von Olivier Truc

Kautokeino in Lappland am 10. Januar. Eine gletscherkalte Polarnacht. Morgen wird nach vierzig Tagen die Sonne wiedergeboren, zwischen 11.14 und 11.41 Uhr – und die Menschen atmen auf. Morgen aber wird es auch zu den spektakulärsten Verbrechen kommen, die Kommissar Klemet Nago von der samischen Polizei in der verschneiten Tundra je gesehen hat: Eine kostbare samische Trommel, Wahrzeichen des letzten Urvolks Europas, wird aus dem Museum gestohlen. Wenig später findet man den Rentierhirten Mattis brutal ermordet auf. Klemet und seine Partnerin Nina, frisch von der Polizeischule im Süden des Landes, ermitteln – und geraten in politische und menschliche Verwicklungen, die tief in die Geschichte Lapplands zurückreichen.

Eine Geschichte mit ungewöhnlicher Handlung und dunkler Stimmung.

— Michaela11

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TICK TACK - Wie lange kannst Du lügen?

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  • Ein Rentier-spannender Krimi

    40 Tage Nacht

    Michaela11

    24. February 2017 um 16:16

    Es ist dunkel, kalt und eisig. Unser Ermittlerteam befindet sich im nördlichen Finnland im Januar. Dies bedeutet, dass es 40 Tage lang dunkel ist und die Menschen ohne Sonnenlicht leben müssen.  In der langersehnten Nacht, als endlich wieder die Sonne aufgeht, geschieht ein grausamer Mord.  Die Ermittler Nina und Klement werden hinzugezogen. Normalerweise arbeiten sie für die Rentierpolizei, jedoch wird dieser Fall den ruhigen Ermittleralltag der beiden unterbrechen. Die Geschichte überzeugt durch ihre subtile Spannung und der Ungewöhnlichkeit der Handlung. Der Leser erfährt zudem sehr viel über die Hintergründe der Rentierzüchtung am Polarkreis und das Jahrhunderte alte Handwerk. Durch die düstere Stimmung der Handlung und der Dunkelheit im Winter am Polarkreis wird der Leser in einen Strudel aus Geheimnissen, dem Mord und die Hintergründe des Mordes hinein gerissen und nicht mehr losgelassen.  Die Geschichte überzeugt mit einer etwas anderen Handlung, die ungewöhnlich für Skandinavienkrimis ist. 

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  • Bäume raus, Bücher rein – LovelyBooks räumt das Bücherregal

    Die letzten Tage von Rabbit Hayes

    LaLeser

    Wir räumen unser Bücherregal! Habt ihr schon den Weihnachtsbaum vor die Tür gestellt, die Geschenke verstaut und wieder Platz geschaffen, den ihr am liebsten mit neuen Büchern füllen möchtet? Unser Büro hat jedenfalls einen Neujahrs-Putz dringend nötig! Die Bücherregale sind vor tollem Lesestoff am Überquillen und es wäre doch schade, wenn all die schönen Bücher nicht gelesen werden! Deshalb haben wir unsere Bücherregale ausgeräumt und möchten euch mit den Schätzen, die sich dort verborgen haben, glücklich machen!So funktioniert es:Stöbert durch die verschiedenen Genres und Bücher, die wir in den Unterthemen aufgeführt haben. Wenn ihr Bücher entdeckt, die ihr gerne lesen und rezensieren möchtet, teilt uns diese Titel sowie das entsprechende Genre in eurem Bewerbungsbeitrag mit. Ihr könnt euch selbstverständlich auch für mehrere Bücher aus mehreren Genres bewerben!Bewerbt euch bis zum 11.01.2017 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button* und nennt uns das Buch/die Bücher (mit entsprechendem Genre), welches/welche ihr gerne lesen und zu dem/zu denen ihr gerne eine Rezension verfassen möchtet! Am Donnerstag, dem 12. Januar, losen wir aus, wer von euch welches Buch bzw. welche Bücher gewinnt und teilen euch die Gewinner hier im Unterthemen "Und die Gewinner sind..." mit. Solltet ihr gewonnen haben, verpflichtet ihr euch, bis zum 1. März 2017 eine Rezension bei LovelyBooks zu allen Büchern, die ihr gewonnen habt, zu schreiben. Postet die Links zu euren Rezensionen bitte ins zugehörige Unterthema in dieser Aktion!Bitte beachtet, dass es sich bei den Büchern auch um Leseexemplare handeln kann! Außerdem verschicken wir in dieser Aktion die Bücher nur innerhalb von Deutschland. Wenn ihr nicht in Deutschland wohnt – nicht traurig sein! Die nächste tolle Aktion, bei der ihr mitmachen könnt, kommt schon bald! Bitte habt Verständnis hierfür und bewerbt euch nicht für diese Aktion.Wenn ihr Fragen zum Ablauf oder zur Aktion allgemein habt, stellt diese bitte im Unterthema "Fragen zur Aktion"!Wir freuen uns, wenn ihr dabei seid und unseren Büchern eine neue Heimat gebt! Ganz viel Spaß beim Stöbern! 

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2015

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2015 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2015 und endet am 31.12.2015. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2014 bis 31.12.2015 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2015 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2015, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2015-1112868118/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1. dorli 2. buchraettin 3. Mercado 4. wildpony 5. ChrischiD 6. mabuerele 7. chatty86 8. Matzbach 9. Postbote (ab April) 10. janaka 11. angi_stumpf 12. Sternenstaubfee 13. pelznase 14. Smberge 15. LibriHolly 16. danzlmoidl 17. Sweetiie 18. Antek 19. bieberbruda 20. roterrabe 21. Pelikanchen 22. Wolf-Eyes 23. Xanaka 24. Athene100776 25. Bellis-Perennis 26. lesebiene27 27. mira20 28. Claddy 29. glanzente 30. Nele75 31. xxxxxx 32. hasirasi2 33. Caroas 34. Schalkefan 35. Katjuschka 36. danielamariaursula 37. yari 38. Lesestunde_mit_Marie 39. Filzblume (40. Igelmanu66) 41. Talitha 42. tweedledee 43.krimielse 44. sommerlese 45. Bibliomarie 46. Barbara62 47. Maddinliest 48. Louisdor 49.TheRavenking (50. Lesezeichen16) 51. Leserin71 (52. heidi59) 53. buecherwurm1310 54. clary999 55. mrs-lucky Gelesene Bücher Januar: 28 Gelesene Bücher Februar: 48 Gelesene Bücher März: 58 Gelesene Bücher April: 76 Gelesene Bücher Mai: 83 Gelesene Bücher Juni: 75 Gelesene Bücher Juli: 79 Gelesene Bücher August: 106 Gelesene Bücher September: 86 Gelesene Bücher Oktober: 103 Gelesene Bücher November: 196 Gelesene Bücher Dezember: 209 Zwischenstand: 1147 Team Thriller: 1. Samy86 2. Igela 3. seelensplitter 4. Janosch79 5. Nenatie 6. eskimo81 7.MelE 8. Mone80 9. Kirschbluetensommer 10. Curin 11. SchwarzeRose 12. kvel 13.dieFlo 14. Huschdegutzel 15. Buchgeborene 16. Simi159 17. Kasin 18. Inibini 19. parden 20. Fluse 21. crumb 22. rokat 23.bookworm61 24. lord-byron 25. Patno 26. felicitas26 27. trollchen 28. Nisnis 29. MissRichardParker 30. Anne4007 31. sabrinchen 32. BookfantasyXY 33. MrsLinton 34. Floh 35. Meteorit 36. hannelore259 37. Leseratz_8 38. Krimiwurm 39. DerMichel 40. AberRush 41. Schaefche85 42. Naden 43. DieNatalie 44. Thrillerlady 45. heike_herrmann 46. MeiLingArt 47. KruemelGizmo Gelesene Bücher Januar: 33 Gelesene Bücher Februar: 36 Gelesene Bücher März: 59 Gelesene Bücher April: 64 Gelesene Bücher Mai: 80 Gelesene Bücher Juni: 115 Gelesene Bücher Juli: 112 Gelesene Bücher August: 107 Gelesene Bücher September: 98 Gelesene Bücher Oktober: 109 Gelesene Bücher November: 134 Gelesene Bücher Dezember: 140 Zwischenstand: 1087

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    kubine

    01. September 2015 um 16:10
  • Wenn Franzosen über Skandinavien schreiben....

    40 Tage Nacht

    Janosch79

    17. August 2015 um 16:35

    ....geht das Flair des hohen Nordens leider irgendwie verloren.Damit möchte ich nicht die Schreibfertigkeiten des französischen Autors und Journalisten Olivier Truc in Frage stellen, sondern mir fehlte in diesem Thriller einfach das gewisse Etwas. Inhalt: Kautokeino in Lappland am 10. Januar. Eine gletscherkalte Polarnacht. Morgen wird nach vierzig Tagen die Sonne wiedergeboren, zwischen 11.14 und 11.41 Uhr – und die Menschen atmen auf. Morgen aber wird es auch zu den spektakulärsten Verbrechen kommen, die Kommissar Klemet Nago von der samischen Polizei in der verschneiten Tundra je gesehen hat: Eine kostbare samische Trommel, Wahrzeichen des letzten Urvolks Europas, wird aus dem Museum gestohlen. Wenig später findet man den Rentierhirten Mattis brutal ermordet auf. Klemet und seine Partnerin Nina, frisch von der Polizeischule im Süden des Landes, ermitteln – und geraten in politische und menschliche Verwicklungen, die tief in die Geschichte Lapplands zurückreichen. Es bedarf schon ein wenig Durchhaltevermögen bis es in diesem Buch nach über 200 Seiten interessant wird. Die Protagonisten wirken äußerst blass und sehr unterkühlt. Zwar mag hier mit "unterkühlt" schon ein skandinavisches Merkmal genannt sein, doch mir fehlten die Ecken und Kanten der Figuren. Weder Kommissar Klement noch seine Partnerin Nina sind so gezeichnet, dass man sich mit ihnen identifizieren kann. Eigentlich immer ein besonderes Merkmal skandinavischer Thriller oder Krimis. Die dauernden Schauplatzwechsel wirken ebenfalls äußerst verwirrend. Wiederum äußerst glaubhaft gelingt es Olivier Truc ein Bild über die samische Kultur zu zeichnen. Vielleicht hätte ein Sachbuch über dieses Thema wesentlich mehr Sinn gemacht. Denn die Beschreibung von Flora und Fauna sowie die Eigenheiten der Samen ist gelungen. Da ich im norwegischen und schwedischen Teil Lapplands selbst schon Urlaub gemacht habe, finde ich mich hier absolut wieder. Für einen echten Thriller hingegen fehlt der wirkliche Nervenkitzel und die Spannung. Sehr schade für ein Thema, das großes Potential gehabt hätte.

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  • samische Rentierzüchter

    40 Tage Nacht

    Taluzi

    01. July 2015 um 19:08

    In Kautokeino passiert im Januar ein Mord an einem Rentierzüchter, nachdem eine alte samische Trommel verschwunden ist. Die Rentierpolizei wird eingeschaltet. Der Polizist Klemet und seine unerfahrene Kollgin Nina sollen der Sache auf die Spur gehen. Sie vermuten, dass es Streit unter den samischen Züchtern gegben hat, da beim ermordeten Mattis beide Ohren abgeschnitten wurden. So wie es bei den Renen Brauch ist. Aber es gibt Gerüchte, dass zwischen der Ermordung Mattis und dem verschwinden der Trommel, ein Zusammenhang bestehen soll. Nach und nach finden sie kleine Hinweise und Spuren zu ihren Ermittlungen. Werden Klemet und Nina aus den wortkargen und verschlossenen Bewohnern die richtigen Hinweise erhalten und das Rätsel um die samische Trommel lösen können? Was sucht der Franzose Racagnal plötzlich in Kautokeino? Soll es da wirklich Gold geben? Es hat gut 200 Seiten gedauert bis ich in den Lesefluss der Geschichte kam. Vorher wurde ich nicht warm mit dem Protagonisten und kam auch mit den Szenenwechseln nicht klar. Alles blieb farblos, kühl und düster. So wie die Jahreszeit und Landschaft in Lappland. Mir fehlte das Hintergrundwissen zu der samischen Kultur. Hier wäre es schön gewesen, wenn im Anhang dazu einige Informationen gestanden hätten. Vielleicht wäre ich dann in den Thriller mit dem geschichtlich und sozialpolitischen Hintergrund besser hinein gekommen. Denn das harte und karge Leben der samischen Rentierzüchter beruht auf wahren Begebenheiten. Der Autor Olivier Truc schildert glaubhaft die langen Wege in Lappland von einem Züchter zum nächsten Züchter oder in die nächste Stadt, die die Polizisten auf ihren Schneemobilen zurücklegen müssen und die Schneestürme und die eisige Kälte, die ihnen zu schaffen macht. Leider kam für mich keine Spannung auf. Viele Passagen waren zu ausufernd erzählt, zu viele Gespräche und zu viel Augenmerk auf wiederholende Beschreibungen der Landschaft oder der Gesteine. Ich habe überlegt, ob ich das Buch weglegen, aber irgendwie wollte ich doch wissen, wie es ausgeht. Ganz besonders der eingenbrödlerische Rentierzüchter Aslak hat es mir angetan. Über ihn wollte ich mehr wissen, da er eine faszinierende Persönlichkeit hatte. Die Auflösung und Zusammenführung der Geschichte am Ende hat der Autor schlüssig und glaubwürdig gelöst. Leider konnte mich dieser Thriller trotzdem nicht überzeugen.

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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    • 8480

    Taluzi

    30. May 2015 um 12:13
  • Düsterer Einblick in die samische Tradition

    40 Tage Nacht

    Gueldenstern

    20. May 2015 um 13:35

    Rau, kalt, düster - genauso mag ich es bei Krimis und Thrillern am liebsten. Und genau das erwartet den Leser, wenn er oder sie Olivier Trucs Roman aufschlägt. Dabei ist die Suche nach dem Mörder eigentlich eher zweitrangig. Das Warum war für mich als Leserin viel interessanter. Gerade auch die Verknüpfungen mit der samischen Kultur hat mich dabei überzeugt. Truc zeichnet ein recht lebendiges und glaubwürdiges Bild der gesellschaftlichen Strukturen vor Ort, nicht nur der samischen sondern auch der Schweden.  Dabei gelingt es Truc sich der Thematik auf verschiedenste Weise zu nähren. Er differenziert und zeigt ganz nebenbei auf welchen verschiedenen Blickwinkeln, man vor Ort begegnen kann. Eben jenen, die eher National und Anit-samisch eingestellt sind, aber auch einigen Samen die sich eher gegenüber den Einheimischen abschotten und unter sich bleiben wollen, oder auch Klemet, der mit seiner eigenen samischen Herkunft hadert und oftmals zwischen allen Stühlen sitzt. Schade fand ich dabei, das Nina, Klemets Kollegin bei der Polizei eher blass und etwas Schablonenhaft bleibt. Mag sein dass, der Autor für weiter Bände mehr mit ihr vor hat. Für "40 Tage Nacht" hat es für mich aber nicht gereicht, mit ihrer Figurenzeichnung zufrieden zu sein. Außerdem waren manche Handlungstränge mit ihr- für meinen Geschmack- nicht sinnvoll in die Handlung eingearbeitet. Ganz anders Klemet, der für mich glaubwürdig beschrieben wurde. Er war für mich eindeutig die wichtigere Figur und auch sehr viel mehrdimensionaler beschrieben. Auch wenn Nina letztendlich die Person bleibt, die sich traut zu handeln statt immer nur zu beobachten. Immerhin. *g* Besonders fasziniert hat mich aber eine ganz andere Figur. Aslak, ein Mann der nach alter samischer Tradition das ganze Jahr draußen mit seinen Rentieren lebt, ist für mich die heimliche Hauptfigur des Romans. Seine Geschichte hat mich auch emotional sehr bewegt. Außerdem fand ich, das gerade er am besten beschrieben wird. Wer atemlose Spannung von Anfang bis zum Schluss sucht, wird vielleichte eher enttäuscht. Der Roman wird zwar durchaus spannend, braucht aber seine Zeit. Der Fokus liegt ganz klar auf anderen Dingen. Ich persönlich hätte vielleicht manchmal einen stärkeren Fokus auf den Mord gehabt. Manche Szenen scheinen sich ewig zu wiederholen. So fahren Klemet und Nina ständig hin und her ohne den Fall wirklich voran zu bringen. Hi und da finde ich, das man merkt das dies Trucs erster Roman ist. Gerade auch in der Konzeption von Nina und auch vielen Andeutungen über Klemet und sie, die oftmals nur sehr unbefriedigend oder sogar gar nicht aufgelöst werden. Insgesamt hat mich der Roman immer dann besonders überzeugt, wenn es um die samische Kultur, die verschwundenen Trommeln und einige Zusammenstöße mit bestimmen Verdächtigen ging. Ich mochte die düstere Atmosphäre und gerade auch die Auflösung (für mich persönlich sehr wichtig) hat mich überzeugt.

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  • 40 Tage Nacht

    40 Tage Nacht

    Miramis

    05. May 2015 um 21:59

    Im Laufe der Jahre habe ich zahlreiche Skandinavienkrimis aus Norwegen, Schweden und Island gelesen, keiner davon ist aber vergleichbar mit "40 Tage Nacht" von Olivier Truc, und das liegt nicht alleine daran, dass der Autor überraschenderweise Franzose ist. Das Setting ist in Lappland und damit grenzübergreifend in Norwegen, Schweden und Finnland angesiedelt. Im Laufe der Handlung bekommt man einen Einblick in die Lebensbedingung des letzten indigenen Volkes in Europa, der Samen. Die Ausbeutung dieser Menschen in der Vergangenheit, aber auch der noch heute herrschende Rassismus ist das zentrale Thema des Romans. Bislang hatte ich die Skandinavier aufgrund meiner Erfahrungen als Touristin durch die rosa Brille gesehen, muss mein positives Bild nun aber an manchen Punkten in Frage stellen. Oliver Truc spannt einen weiten Bogen von der Vergangenheit bis in die Jetztzeit und verknüpft auf raffinierte Art und Weise die Geschichte der Samen mit seinem heutigen fiktiven Fall. Die zeitliche Verortung der Vorgänge hat bei mir zugegebenermaßen nicht immer funktioniert, aber rückblickend betrachtet ist die Geschichte logisch und schlüssig aufgebaut. Die Handlung lädt zum Spekulieren ein und dieser Einladung bin ich gerne gefolgt, wenn ich auch nicht immer richtig lag. Leider lässt der Autor seine LeserInnen gegen Ende ein wenig am langen Arm verhungern; so sorgfältig und ausführlich er das ganze Konstrukt seiner Geschichte aufgebaut hat, so schnell geht es am Ende und einiges musste ich mir dann doch selbst zusammenreimen, auch blieben einige Fragen offen. Die beiden Hauptfiguren sind Mitglieder der Rentierpolizei, von deren Existenz ich bisher nichts wusste. Umso interessanter fand ich das Thema; die Belange der Rentierzüchter, ihr hartes und entbehrungsreiches Leben im Dienste ihrer Tiere, die ständige Suche nach Weidegründen, die lange Polarnacht, in der für 40 Tage lang keine Sonne scheint... eine faszinierende, aber auch unerbittliche Welt. Klemet und Nina fand ich als Ermittlerpaar außergewöhnlich und wunderbar gezeichnet; ein kontrastreiches Kollegenteam, deren Konflikte im kleinen den Konflikt im großen widerspiegeln. Klemet ist Sami und norwegischer Polizist, was natürlich im Widerspruch steht und ihn während seiner Ermittlungen immer wieder in Schwierigkeiten bringt, nicht zuletzt mit den eigenen Kollegen, die ihn als Quotensami sehen und ihm seine Andersartigkeit spüren lassen; aber auch die Sami begegnen ihm mit Misstrauen, so dass er ständig zwischen den Stühlen sitzt. Nina dagegen kommt frisch von der Polizeischule; sie ist unbefangen, spontan und intuitiv. Wo Klemet zögert und grübelt, wird sie aktiv und übernimmt auch Verantwortung. Durch ihre Unbedarftheit stellt sie genau die Fragen, die ich als Leserin auch gestellt hätte und übernimmt somit eine wichtige Rolle im Aufbau der Geschichte. Ganz toll fand ich es zu lesen, wie die beiden im Laufe der Handlung zu einem Team zusammen wachsen und vor allem durch ihre Eigeninitiative den Fall aufklären. Das fand ich so erfrischend im Vergleich zu den oft klischeehaften, depressiven und alkoholsüchtigen Ermittlern in skandinavischen Krimis; hier unterscheidet sich der Roman deutlich zu anderen des Genres. Die Bösewichte sind zahlreich und in ihren Facetten ebenfalls sehr interessant gezeichnet; besonders hervorheben möchte ich einen französischen Geologen, der in Sachen Prospektion in den Bergen Lapplands unterwegs ist und nicht nur für die Sami das Böse verkörpert; aber auch die Politiker und Angehörige der Polizei zeichnen ein düsteres Bild. Erfrischend dagegen halten einige wenige Originale, wie zum Beispiel eine schwedische Geologin, die mit spannenden Informationen zum Thema Bodenschätze aufwartet und Klemets Onkel, der uns in die Kunst des Joikens einführt, aber auch ein samischer Trommelexperte, der leider erst sehr spät auftaucht und die mystische Symbolik samischer Trommeln im allgemeinen und im besonderen erläutert. Der Sprachstil von Olivier Truc gefiel mir ebenfalls sehr gut; er ist nordisch-zurückhaltend und griffig, wenn es um die Fakten geht. Umso mehr stechen die Passagen heraus, in denen es um Landschaften und Naturphänomene geht, wie zum Beispiel die Beschreibung der Nordlichter, die zurückkehrende Sonne und das Wesen der Rentiere. Denn hier wechselt Truc zu einem poetischen, eindringlichen Stil, der eine große Liebe zum Land und seiner Natur verrät. Diese Szenen gingen mir unter die Haut und versetzten mich in eine mystische Polarwelt. Insgesamt hat mich der Roman trotz einiger kleiner Kritikpunkte voll überzeugt und ich würde mich sehr freuen, weitere Fälle mit Klemet und Nina aus Lappland zu lesen.

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  • Eintauchen in die fremde Welt der Samen

    40 Tage Nacht

    TochterAlice

    23. April 2015 um 08:29

    mitten in Lappland - das kann man mithilfe der Lektüre dieses ungewöhnlichen, in Lappland spielenden Krimis. Der Autor, der französische Journalist und Skandinavien-Kenner Olivier Truc hat gut recherchiert - tief hinein in die samische Kultur verschlägt es den Leser, bringt doch schon der Prolog die unheimliche Stigmatisierung vergangener Zeiten ans Licht. Ein Züchter ist ermordet worden und die Hinweise sind sowohl merkwürdig als auch schwer fassbar. Zudem gibt es einen weiteren Fall, bei dem es um den Diebstahl einer antiken Trommel geht. Klemet und Nina von der örtlichen Polizei, gerne abfällig auch "Rentierpolizei" genannt, müssen ermitteln, wobei ihnen Klemets samische Wurzeln sowohl Hilfe als auch Hindernis sind. Ein Hindernis sind auch übergeordnete Instanzen, die meinen, alles besser zu wissen. Aber können Klemet und Nina die Fälle wirklich eigenmächtig lösen - vieles scheint auf lange zurückliegende historische Ereignisse hinzudeuten, die sich vor langer Zeit zugetragen haben: eine geologische Expedition in den 1930er Jahren unter Beteiligung diverser Nationen wie Franzosen und Deutsche. Könnte dies in Anbetracht der damaligen politischen Lage für Zündstoff gesorgt und den Grundstein für eines der Verbrechen der Gegenwart gelegt haben? Die Zusammenhänge sind ebenso weitläufig wie verwirrend und führen Protagonisten und Leser bis nach Paris, wo Nina einen der Teilnehmer der lange zurückliegenden Exkursion befragt. Zudem taucht in Kautokeino, dem eigentlichen Ort der Handlung, ein französischer Geologe auf, der seine Finger weder von Mineralien noch von jungen Mädchen lassen kann und ausgesprochen aufdringlich auftritt - ein Widerling reinsten Wassers also. Des weiteren begegnen wir der willensstarken und trinkfesten Geologin Eva, diversen Lokalgrößen wie dem Politiker Olsen und dem Polizisten und Möchte-Gern-Chef Brattsen und nicht zuletzt diversen Samen, allen voran dem eindrucksvollen Aslak. Ein wilder - zuweilen auch langatmiger Reigen beginnt: wer ist Sieger, wer Verlierer? Ist der Schuldige an vollkommen unerwarteter Stelle zu suchen? Olivier Truc schreibt durchaus eloquent und originell, auch wenn es den Leser nicht einerseits vor Längen, andererseits vor dem ein oder anderen nicht aufgelösten Erzählstrang bewahrt. Zudem ist er zwar ein Meister im Entwickeln origineller Figuren mit Pfiff, denen ab und an aber mal das entscheidende I-Tüpfelchen bzw. die einflusslreiche Rolle, die sie innerhalb der Handlung verdient hätten, fehlt. Seltsamerweise fällt dies besonders deutlich bei den weiblichen Charakteren ins Auge.

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  • Spannende Mischung aus Ethnokrimi und Politthriller

    40 Tage Nacht

    Havers

    03. March 2015 um 19:22

    Der Franzose Olivier Truc, Skandinavien-Korrespondent der Zeitschrift „Le Monde“ und seit über zwanzig Jahren Wahlschwede, siedelt seinen Politthriller „40 Tage Nacht“ im norwegischen Kautokeino in der Finnmark an. Die Mehrheit der dortigen Bevölkerung sind Samen, die von der Rentierzucht leben. Der Polarwinter bringt eisige Temperaturen und Dunkelheit bei Tag und Nacht, sodass das öffentliche Leben fast vollständig zum Erliegen kommt. Aber dass das Verbrechen nie schläft, beweist zum einen der Diebstahl eines samischen Nationalheiligtums, einer Schamanentrommel, zum anderen der Mord an einem Rentierzüchter, dessen verstümmelte Leiche unmittelbar danach aufgefunden wird. Zu den Ermittlungen werden zwei Angehörige der länderübergreifenden Rentier-Polizei, Klemet, ein erfahrener Polizist und schwedischer Same sowie seine norwegische Kollegin Nina, die erst vor kurzem ihre Ausbildung abgeschlossen hat,  hinzugezogen. Die Untersuchungen der beiden Fälle gestalten sich schwierig, denn nicht alle offiziell Beteiligten haben ein Interesse an der Aufklärung der Verbrechen. Dazu haben Klemet und Nina schon wegen ihrer samischen Herkunft mit zahlreichen Vorurteilen zu kämpfen. Aber auch ganz konkrete wirtschaftliche Interessen spielen in den Fall eine Rolle, und im Laufe ihrer Ermittlungen müssen sie feststellen, dass die Gegenwart nur derjenige verstehen kann, der das, was man den Samen in der Vergangenheit angetan hat, mit den aktuellen Vorkommnissen in Beziehung setzt. Olivier Truc liefert mit „40 Tage Nacht“ eine spannende Mischung aus Ethno-Krimi und Politthriller ab. Dabei geht er zum einen sehr detailliert auf die geografischen und meteorologischen Gegebenheiten, zum anderen aber auch auf die kulturellen Eigenheiten ein, die das Volk der Samen auszeichnen. Es ist eine faszinierende Zivilisation, die er hier beschreibt, und dafür nimmt man als Leser auch gerne das eher gemächliche Tempo zu Beginn in Kauf. Aber mit jeder Seite, die man liest, taucht man tiefer in die Kultur, aber auch in die Historie dieses für uns weitgehend unbekannten Volkes ein und erkennt nach und nach die Zusammenhänge zwischen Gestern und Heute. Man muss sich nur darauf einlassen. Ein äußerst ungewöhnliches Setting, ein begangenes Unrecht an einem fast vergessenen Volk, eine spannende Geschichte, sympathische Protagonisten – dafür gibt es von mir eine nachdrückliche Leseempfehlung

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