Olli Dittrich , Anne Ameri-Siemens Das wirklich wahre Leben

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Inhaltsangabe zu „Das wirklich wahre Leben“ von Olli Dittrich

Olli Dittrich war schon vieles: »Dittsche«, Beckenbauer, mit Wigald Boning »die Doofen«. Hier ist er Olli Dittrich: Er sucht die Orte auf, die für sein Leben von Bedeutung waren. Offen und sehr persönlich spricht er über das, was ihm wichtig ist: die deutsche Gesellschaft und ihre Macken, Fußball, Liebe und seine Weggefährten – kurz: das wirklich wahre Leben.

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  • Rezension zu "Das wirklich wahre Leben" von Olli Dittrich

    Das wirklich wahre Leben

    michael_lehmann-pape

    10. July 2011 um 11:05

    Ein autobiographisches Puzzle Viele verschiedene Elemente setzt Olli Dietrich autobiographisch im Buch um. Hauptstrang sind hierbei sicherlich die Interview- und Gesprächssequenzen mit Anne Ameri-Siemens, aber auch einzelne Texte, Erinnerungsblöcke, Erläuterungen zu von ihm geschaffenen Figuren, Bildmaterial mit Fotos und alten Plakaten ergänzen vielfach die Interviewblöcke. Zu guter Letzt ergibt sich so durchaus ein umfassendes Bild von der Geburt bis zur aktuellen Lebens- und Arbeitssituation des Comedian und Musikers Olli Dittrich, in dem vor allem, interessanterweise, Privates nicht zu kurz kommt. Dass Otto bereits im WG Zimmer des damals blutjungen Olli gesessen und mit diesem musiziert hat, woraus eine lebenslange Verbindung entstanden ist, dass ist sicherlich nicht allzu bekannt gewesen. Die ausführlichen Erläuterungen zu den musischen Wurzeln des Olli Dietrich mit einer Jugendband und den durchaus vielfachen Auftritten zur damaligen Zeit in und um Hamburg zeigt die Basis des späteren Schaffens (eine Basis, die sicherlich mit „Den Doofen“ und dem Auftritt als Vorgruppe zu Bon Jovi vor zigtausend Besuchern im Stadion einen öffentlichkeitswirksamen Höhepunkt gefunden hat, aber auch heutzutage mit „Texas Lightning“ ist Olli Dittrich durchaus rege musikalisch tätig). Seine kritische Lebensphase, die „lange Qual verrückter Ängste, Phobien und eingebildeter Krankheiten“ Anfang der 80er Jahre findet durchaus breiten Raum im Buch. Dittrich scheut sich nicht, das Image und Bild des ständig erfolgreichen Comedian mitsamt seiner vielfachen Kunstfiguren von „Zwei Stühle, Eine Meinung“ bis zu „Dittsche“ in diesen Sequenzen des Buches hinten anzustellen und die Decke darüber zu lüften, so dass auch der private, durchaus zu Zeiten leidende und um sich kämpfende Olli Dittrich sichtbar wird. Dies schildert er im übrigen relativ unprätentiös, auch solche Momente im Buch wirken nicht zu dick aufgetragen, sondern lesen sich ebenso flüssig und natürlich, wie das gesamte Buch fast umgangssprachlich und wenig gekünstelt daher kommt. Zu fragen ist sicherlich nach der unbedingten Relevanz dieses Buches. Für Menschen, die Olli Dittrich und, vor allem, seine Arbeit schätzen, bietet das Buch einen umfassenden Einblick in seine „Denke“ und seinen biographischen Werdegang mitsamt einer Vielzahl von Anekdoten des künstlerischen Schaffens. Wieweit Olli Dittrich aber eine Person ganz allgemeinen Interesse ist, um in seinem Duktus zu sprechen, wieweit die „Welt auf dieses Buch gewartet hat“ oder ob es doch eher in eine Richtung geht von „Liedern, die die Welt nicht braucht“, das bleibt letztlich doch der Käuferschar des Buches überlassen. Weltbewegend abenteuerliches hat Dittrich nicht an Lebensgeschichte vorzulegen, durchaus aber einige Vertiefungen und viel Hintergründiges zu seinem Werdegang und dem, was er sich eigentlich bei der Entwicklung und Entfaltung solcher erfolgreicher Fernsehfiguren wie „Dittsche“ denkt. Für Fans also auf jeden Fall zu empfehlen.

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  • Rezension zu "Das wirklich wahre Leben" von Olli Dittrich

    Das wirklich wahre Leben

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. April 2011 um 06:58

    Sehr locker zu lesendes Buch.
    Wir reisen mit Olli Dittrich und seiner Interviewerin in seine Vergangenheit. Besuchen seine alte Schule wo Erinnerungen erwachen, aber auch bereits Verbindungen zur Zukunft beginnen.
    Von seiner ersten Band, den Doofen und seiner Solo CD in musikalischer Richtung. Und nicht zu kurz kommt auch sein Aufstieg zur Kultfigur Dittsche.

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