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Mare_Verlag

vor 1 Jahr

Bewerbung / Ich möchte mitlesen

Am Samstag haben die Finnen das Mittsommerfest gefeiert und damit den kurzen, aber intensiven finnischen Sommer eingeleitet! Passend dazu haben wir den richtigen Schmöker: Am 5. Juli erscheint der Roman »Von Männern und Menschen« von Olli Jalonen bei uns im mareverlag. Hier habt ihr die Möglichkeit, Euch um eins von 25 exklusiven Leseexemplaren zu bewerben.

Zum Buch:

Sommer 1972 in der finnischen Provinz: Als sein Vater erkrankt, muss der 17-jährige Erzähler von einem Tag auf den anderen die Kindheit hinter sich lassen und die Ferienmonate auf dem Bau verbringen. Zwischen den erwachsenen und nicht selten verschrobenen Männern taucht er ein in eine völlig neue Welt. Und in den langen und hellen skandinavischen Nächten erscheinen bald auch die Frauen in einem anderen Licht.

Hier geht’s zur Leseprobe.

Möchtest Du zu den 25 Vorablesern gehören?* Dann bewirb Dich und beantwortet bis zum 4. Juli 2016 die folgende Frage:

Für den Protagonisten verändert der Sommer 1972 alles. Dieser Sommer der ersten Male befördert ihn binnen weniger Wochen in die Welt der Erwachsenen. Welche Ereignisse führten bei euch dazu, dass Ihr Euch ganz plötzlich erwachsen gefühlt habt?

Wir sind sehr gespannt auf Eure Antworten und freuen uns auf viele Bewerbungen!

Euer mareverlag

* Bedingung ist, dass Ihr euch zeitnah am Austausch in allen Leseabschnitten beteiligt und abschließend eine Rezension zum Buch schreibt.

Autor: Olli Jalonen
Buch: Von Männern und Menschen

marpije

vor 1 Jahr

Bewerbung / Ich möchte mitlesen

Der Tod von meiner Großmutter hat mich als Erwachsene gemacht, sie hat mich großgezogen und ich habe immer gedacht sie bleibt mit mir noch längere Zeit, sie war nicht krank,aber wenn ich war 15 ihre Herz hat versagt, für mich war das fast wie Weltuntergang .
Ich werde gerne dabei bei diese Leserunde.

TochterAlice

vor 1 Jahr

Bewerbung / Ich möchte mitlesen

Zu gern würde ich dieses Buch über den finnischen Sommer und seine hellen Nächte lesen und diskutieren, stamme ich doch selbst quasi aus der Nachbarschaft - meine Eltern sind aus Estland bzw. Lettland und so bin ich mit der Sehnsucht nach lichten Sommernächten groß geworden.

Auch ich bin im Sommer 1972 groß geworden, auf meine Art, wenn ich auch nicht 17 war, sondern ganze 10 Jahre jünger. Meine Eltern hatten mich zum ersten Mal allein in Ferien geschickt, ich war 6 Wochen auf einer Freizeit auf Öland und habe mich ganz schön allein gefühlt. Aber ich habe es gewuppt - ich habe mit unserer halben Nachbarschaft - und natürlich der ganzen Familie - korrespondiert - inklusive Meerschweinchen und Säuglinge, die eigene Postkarten erhalten haben - und das, obwohl ich erst 2 Schuljahre hinter mir hatte. Für das Alter ganz schön erwachsen, finde ich. Alle haben gesagt, dass ich auch in anderen Belangen viel selbständiger geworden bin!

Ich schreibe gern und habe mit entsprechenden Aufgaben bspw. im beruflichen Bereich wenig Probleme. Definitiv wurde der Grundstein für diese Neigung/ Begabung im schicksalhaften Sommer 1972 gelegt, ein früher Meilenstein auf meinem Weg in die Welt der Erwachsenen!

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leserattebremen

vor 1 Jahr

3. Leseabschnitt, S. 223-302
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Mare_Verlag schreibt:
Huch, jetzt war eine(r) von euch schon schneller als wir. In diesem Leseabschnitt passiert sehr viel: Die Eltern erfahren von dem Deal mit Lampinen, der Protagonist und Karina nähern sich einander langsam an und haben ihr erstes Date im Kino und Rekku, der liebenswürdige Schützling des Erzählers, wird in eine Anstalt gebracht. Habt ihr Rekku auch so ins Herz geschlossen? Ob es wohl mit Karina noch richtig ernst werden wird?

Rekku war eine sehr sympathische Figur und auch für den Protagonisten glaube ich sehr wichtig, da er seine Position in der Gruppe gefestigt hat. Er hatte eine Aufgabe, kümmerte sich ein bisschen um Rekku und nahm ihn auch in Schutz. Jetzt ist er quasi alleine, auch wenn er sich mit den anderen gut zu verstehen scheint, waren die beiden in ihrem Wohnwagen irgendwie für mich ein Team und Freunde. Dass Rekku in eine Anstalt kommt, hat mich sehr traurig gemacht, besonders Anfang der 70er Jahre waren solche Anstalten ja oft eher Gefängnisse und Versuchsanstalten für Therapien als wirklich Betreuungs- und Pflegeeinrichtungen.
Die Reaktion von den Eltern zu dem Deal war typisch für ihr ganzes Verhalten bisher, zwar ärgern sie sich, aber sie können auch nichts ändern und nehmen es hin. Als Reaktion beginnt sein Vater jedoch plötzlich im Garten beim Zuschütten des Tunnels zu helfen, als könnte er nur so das schlechte Gewissen ertragen, dass sein Sohn seine Schulden ab bezahlen muss.
Ob das mit Karina etwas ernsteres wird, bezweifel ich momentan noch, vielleicht mag er sie, aber vielleicht will er auch einfach mit den erwachsenen Männern in seinem Umfeld gleichziehen, er trinkt mit Ihnen Alkohol und will vielleicht auch bei Frauen mitreden können. Fraglich ist auch, ob sein bester Freund Yukka es so gut findet, wenn er etwas mit seiner kleinen Schwester anfängt.

Mir geht gefällt das Buch sehr gut, der Stil des Autors ist sehr fein und zurückkhalten, er gibt dem Leser aber viele Möglichkeiten die Geschichten im kleinen weiterzudenken, was ich sehr mag. Man muss manchmal selbst die Zusammenhänge zwischen Handlungen herstellen, es wird nicht alles fertig erklärt. Mir macht die Lektüre viel Freude.

Tulpe29

vor 1 Jahr

5. Leseabschnitt: S. 433-533
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Ich hoffe für O., dass er noch seinen Abschluß machen kann und dass es auch mit Karina weitergeht. Es wäre wirklich schade, wenn nicht. Es bleiben noch einige Fragen offen, aber so kann der Leser seiner Fantasie freien Lauf lassen.

leserattebremen

vor 1 Jahr

4. Leseabschnitt: S. 303-432
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Mare_Verlag schreibt:
In diesem Sommer hat O. gelernt Verantwortung zu übernehmen und sich in Karina verliebt, Jukka hat Finnland für einige Wochen den Rücken gekehrt und Europa erkundet. Haben die beiden sich in diesem Sommer so sehr verändert, dass auch ihre Freundschaft nicht mehr dieselbe ist?

Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie nicht dort weitermachen können, wo sie aufgehört haben. Sie haben sich sehr gegensätzlich entwickelt, während Jukka das typische Leben eines Jugendlichen lebt mit Reisen, Schule und Mädchen als Hauptthema, musste der Protagonist über den Sommer erwachsen werden, er übernimmt Verantwortung für seine Familie und auch für seinen Freund Rekku, für den er glücklicherweise eine Lösung findet und der daher nicht in die Anstalt zurück muss. Ganz uneigennützig ist es sicher nicht, da er wahrscheinlich hofft, Rekkus Tante so öfter zu sehen und vielleicht ihre Affäre wieder aufzunehmen. Für seine Beziehung zu Karina bedeutet das wohl, dass sie nicht so ernst ist, wie er selber gerne glauben möchte.
Jukka ist für mich in dem Roman wie ein Bild, was hätte sein können oder sein sollen, wenn sich das Leben des Protagonisten nicht so verändert hätte. Jukka geht raus in die Welt während dessen Welt immer kleiner wird und die Arbeit bei Lampinen quasi sein ganzer Lebensinhalt wird. Langfristig wird die Freundschaft meiner Meinung nach daran und an der Konkurrenz mit Karina um gemeinsame Zeit mit dem Protagonisten zerbrechen.

leserattebremen

vor 1 Jahr

5. Leseabschnitt: S. 433-533
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Mare_Verlag schreibt:
Unser Protagonist kann Karina für sich zurückgewinnen – ein versöhnliches Ende des Sommers. Es bleibt offen, ob er wohl wieder zur Schule gehen wird. Wie hat euch der letzte Leseabschnitt gefallen?

Mir hat der Abschnitt gut gefallen und auch das relativ offene Ende. Sein Vater scheint aber beschlossen zu haben, für Lampinen zu arbeiten, wie der es angeboten hat und da der Erzähler auch seiner Lehrerin nicht sagt, dass er nicht mehr zur Schule geht, deutet einiges darauf hin, dass er einen neuen Anlauf wagt, die Schule zu beenden. Es wäre ihm zu wünschen und der Sommer wäre dann wie ein Ausflug in die Arbeitswelt gewesen. Dennoch hat er sich sehr verändert und wird sich sicher schwerer wieder in feste Strukturen einfügen. Das Verhältnis zu seinen Eltern hat sich stark verändert, wie besonders die Schlussszene mit Karina zeigt. Er fragt für nichts mehr um Erlaubnis, da er seinen Beitrag zur Familie leistet kann er selbst entscheiden, was er tut, mit wem und wann er zu Hause ist. Das wird sich sicher auch nicht wieder ändern, wenn er zurück in die Schule geht und sein Vater arbeitet, was Probleme aufwerfen wird.
Ob er sich wirklich mit Karina versöhnt hat, ist für mich auch etwas unklar. zwar geht sie mit ihm mit, aber das heißt nicht, dass da nicht noch einiges an Streit folgt. Auch ob er Silja wirklich vergessen kann, weiß ich nicht, sie scheint ihm dennoch wichtig zu sein.

Insgesamt hat mir das Buch wirklich sehr gut gefallen, besonders die offenen Räume um seine eigenen Gedanken weiterzuspinnen mochte ich. Auch die Überraschung des Erzählers, wie auf seine eigentlich ja sehr politischen Radiosendungen reagiert wird, fand ich sehr spannend, da hatte er offensichtlich nicht drüber nachgedacht. Aber auch hier zeigt sich, wie der Sommer ihn geprägt hat, die ständigen politischen Debatten der Kollegen hat er übernommen und in das Radioprojekt eingebracht.

Meine Rezension hoffentlich noch heute, spätestens morgen.

leserattebremen

vor 1 Jahr

Fazit / Rezension

Hier gleich der Link zu meiner Rezension, danke für das wunderbare Buch, das mich wirklich mit auf eine Reise genommen hat. Die Rezension erscheint auch bei amazon, buecher.de und natürlich auf meinem Blog https://sarahs-buecherregal.blogspot. com

http://www.lovelybooks.de/autor/Olli-Jalonen/Von-M%C3%A4nnern-und-Menschen-1234447569-w/rezension/1276350295/

Blaustern

vor 1 Jahr

Fazit / Rezension
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Hier ist meine Rezension:
http://www.lovelybooks.de/autor/Olli-Jalonen/Von-M%C3%A4nnern-und-Menschen-1234447569-w/rezension/1283535142/
Danke, dass ich mitlesen durfte. Ich stelle die Rezi auch noch bei amazon rein.

Booky-72

vor 1 Jahr

Fazit / Rezension

Hier fehlte noch meine Rezi.

http://www.lovelybooks.de/autor/Olli-Jalonen/Von-M%C3%A4nnern-und-Menschen-1234447569-w/rezension/1323508740/

bei Amazon ab sofort unter Bookstar zu finden.

Herzlichen Dank, dass ich dieses tolle Buch lesen durfte.

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