Omar Khir Alanam

 3,8 Sterne bei 21 Bewertungen

Lebenslauf

Omar Khir Alanam ist Bestsellerautor, Trainer und Speaker. Er wurde in Syrien geboren und lebt seit 2014 in Österreich. Seine Arbeit verbindet persönliche Geschichten mit gesellschaftlichen Fragen zu Identität, Zusammenleben und Rollenbildern. Er arbeitet regelmäßig mit Schulen, Kulturinstitutionen und Organisationen im deutschsprachigen Raum und engagiert sich besonders für Projekte rund um Dialog, Demokratie und ein friedliches Miteinander.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Frieden ist unsere Superkraft (ISBN: 9783701184293)

Frieden ist unsere Superkraft

(1)
Neu erschienen am 27.08.2026 als Gebundenes Buch bei Leykam.

Alle Bücher von Omar Khir Alanam

Cover des Buches Gspusis, Gspür und wilde Gschichten (ISBN: 9783990016947)

Gspusis, Gspür und wilde Gschichten

(11)
Erschienen am 09.03.2024
Cover des Buches Feig, faul und frauenfeindlich (ISBN: 9783990015483)

Feig, faul und frauenfeindlich

(4)
Erschienen am 11.12.2021
Cover des Buches Danke (ISBN: 9783990012680)

Danke

(3)
Erschienen am 24.03.2018
Cover des Buches Sisi, Sex und Semmelknödel (ISBN: 9783990013816)

Sisi, Sex und Semmelknödel

(2)
Erschienen am 05.09.2020
Cover des Buches Frieden ist unsere Superkraft (ISBN: 9783701184293)

Frieden ist unsere Superkraft

(1)
Erschienen am 27.08.2026
Cover des Buches Auf der Reise im Dazwischen (ISBN: 9783900986995)

Auf der Reise im Dazwischen

(0)
Erschienen am 01.03.2020

Neue Rezensionen zu Omar Khir Alanam

Cover des Buches Frieden ist unsere Superkraft (ISBN: 9783701184293)
Eric_Maess avatar

Rezension zu "Frieden ist unsere Superkraft" von Omar Khir Alanam

Eric_Maes
Frieden ist unsere Superkraft – ein Buch, das nicht nur gelesen, sondern erlebt, diskutiert und weitergedacht werden will!

„In Syrien bin ich mit Krieg und Gewalt aufgewachsen. Frieden wurde deshalb für mich schon früh zu etwas besonders Wertvollem.“

Kann ein Buch wirklich etwas verändern – vielleicht sogar unsere Sicht auf die Welt? Ja, wenn es uns zum Nachdenken bringt, Fragen stellt und zeigt, dass Frieden nicht irgendwo weit weg beginnt, sondern genau hier. Bei dir, bei mir, bei uns.

„Frieden ist unsere Superkraft“ von Omar Khir Alanam, wundervoll illustriert von Amir Abu Roumié, ist kein klassisches Lesebuch und auch keine durchgehende Geschichte. Es ist vielmehr ein philosophisches Mitmach-, Denk- und Gesprächsbuch, das große Fragen stellt und dabei immer wieder ganz nah an unserer eigenen Lebenswelt landet.

Das Buch nimmt uns mit auf eine Reise – von Frieden in der Welt über Frieden im Internet und Frieden im Klassenzimmer bis hin zu Frieden in mir selbst. Und genau diese Reise macht das Buch so besonders.

Schon das Buch selbst macht Lust aufs Entdecken. Ist das Buch ein echtes Schmuckstück. Das wundervoll gestaltete Cover ist typisch für den leykam Verlag. Modern, hochwertig und mit einer geriffelten Oberfläche, die dem Buch eine besondere Haptik verleiht. Es fühlt sich einfach gut an, das Buch in die Hand zu nehmen.

Mit 25 Euro für 144 Seiten gehört „Frieden ist unsere Superkraft“ allerdings definitiv in den kostenintensiveren Bereich. Das sollte man bei der Anschaffung durchaus berücksichtigen – insbesondere, wenn man das Buch für eine Schule, Bibliothek oder pädagogische Einrichtung kaufen möchte.

Gleichzeitig bekommt man dafür aber deutlich mehr als einfach nur bedruckte Seiten. Starke Inhalte, intensive Illustrationen, Übungen, Denkanstöße, historische Geschichten, Menschenrechtswissen und jede Menge Gesprächsimpulse. Und gerade für den Ethikunterricht oder die pädagogische Arbeit ist der große Vorteil, dass man das Buch immer wieder zur Hand nehmen kann. Es ist kein Buch, das man einmal durchliest und anschließend ins Regal stellt.

Omar Khir Alanam weiß, wovon er spricht. Er selbst hat Krieg und Flucht in Syrien erlebt und lebt heute in Österreich. Seine persönlichen Erfahrungen geben vielen Themen eine besondere Tiefe, ohne dass das Buch dabei schwer oder bedrückend wird. Im Gegenteil. Immer wieder blitzt Hoffnung auf.

Der Leitgedanke „Morgen ist schöner“ zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Buch. Denn Veränderung beginnt nicht erst bei den großen politischen Entscheidungen. Sie beginnt mit unseren Gedanken, Worten und Gesten. Vom Weltfrieden bis zum Frieden mit mir selbst.

Schon der Einstieg macht neugierig. Friedenstaube, Peace-Zeichen, Victory-Zeichen, Origami-Kraniche, Blumen als Widerstandssymbol, Salam und Shalom, Friedenspfeife, weiße Helme, rote Hand oder Kerzen im Fenster – die Symbole des Friedens werden kurz und verständlich erklärt.

Danach geht es mitten hinein in die großen Fragen. Was bedeutet Frieden eigentlich? Was heißt es, in einem fremden Land anzukommen? Was können Sprache, Vergebung und Begegnung bewirken? Warum ist Demokratie so wichtig? Was bedeutet Flucht? Und wie können Menschen aufeinander zugehen, anstatt ständig nach dem zu suchen, was sie voneinander unterscheidet?

Dabei begegnen uns auch historische Geschichten und Menschen, die sich für Frieden eingesetzt haben – von Henry Dunant über Mahatma Gandhi, Rosa Parks, Nelson Mandela und Martin Luther King bis hin zu Malala Yousafzai und Narges Mohammadi.

Das Buch fordert nicht einfach dazu auf, diese Menschen zu bewundern. Es fragt, Wann warst DU schon einmal ein Friedensheld oder eine Friedensheldin? Und plötzlich wird aus Geschichte persönliche Verantwortung.

Auch die digitale Welt wird nicht ausgespart. Hass, Mobbing, Cybermobbing, Radikalisierung und Gewalt im Netz werden verständlich erklärt – ohne erhobenen Zeigefinger.

Das Buch zeigt, wo Betroffene Hilfe bekommen können und ermutigt dazu, sich Vertrauenspersonen zu suchen und nicht allein zu bleiben. Auch Angebote wie HateAid, RESPEKT, Nummer gegen Kummer und Rat auf Draht werden aufgegriffen.

Besonders gelungen finde ich die kleinen Übungen und Denkanstöße. „Schreibe fünf Dinge auf, die du gerne machst – ganz ohne Handy, Internet, Computer oder Konsole.“
Eine einfache Frage – und plötzlich denkt man über das eigene Leben nach.

Auch Schule wird von einer anderen Seite betrachtet. Schule kann Spaß machen – aber sie kann auch Angst machen. Gruppen können einschüchtern, Mobbing kann verletzen und Wegschauen kann Konflikte verschärfen.

Das Buch erklärt Kinderrechte, Mobbing und Zivilcourage und macht deutlich, für andere einzustehen ist keine Schwäche. Es ist Stärke.

Und dann kommen diese kleinen, wunderschönen Ideen, die Frieden ganz praktisch machen:
eine Blume schenken, einen Brief schreiben, zuhören, Zeit miteinander verbringen oder einfach sagen: „Danke, dass es dich gibt.“

Genau solche Impulse machen das Buch für pädagogische Arbeit so wertvoll. Besonders berührend ist die Geschichte von Sadako und den tausend Kranichen, die mit Hiroshima, dem Atombombenabwurf von 1945 und Sadakos eigener Erkrankung an Leukämie verbunden ist. Eine Geschichte über Krieg und Leid – aber gleichzeitig über Hoffnung, Erinnerung und den Wunsch nach Frieden.

Frieden in mir. Vielleicht ist das für mich der stärkste Teil des Buches.
Denn Frieden beginnt eben nicht nur zwischen Staaten. Er beginnt auch in uns selbst. Es geht um Selbstachtsamkeit, Gefühle, Grenzen, Würde, Menschenrechte, Wut und die Frage Wie kann ich mit mir selbst Frieden schließen. Die Übungen sind dabei wunderbar niedrigschwellig. Eigene Körpergrenzen markieren, Gefühle Farben zuordnen oder Gefühle ohne Worte darstellen – das sind Impulse, mit denen man direkt arbeiten kann.

Auch der Umgang mit Wut wird nicht verteufelt. Alle Gefühle dürfen da sein. Entscheidend ist, wie wir mit ihnen umgehen.

Und dann kommt noch eine wichtige Botschaft, Fehler sind menschlich – und Fehler können sogar Helfer sein. Was für ein schöner Gedanke!

Und dann diese Illustrationen! Die Illustrationen von Amir Abu Rumia sind für mich ein echtes Highlight. Der reduzierte Comic-Stil, kombiniert mit wenigen, aber unglaublich intensiven und ausdrucksstarken Farben, passt perfekt zum Charakter des Buches. Die Bilder sind nicht einfach nur schmückendes Beiwerk. Sie geben den Themen eine eigene Sprache und machen das Buch gerade für Kinder und Jugendliche sehr zugänglich.

Für mich ist „Frieden ist unsere Superkraft“ deshalb ein echtes Goldstück und besonders interessant für Ethik- und Deutschunterricht, Projektunterricht, Klassenstunden, Workshops oder pädagogische Gruppenarbeit.

Man kann einfach ein Kapitel aufschlagen, eine Frage herausgreifen und schon ist man mitten im Gespräch. Es geht nicht darum, Kindern fertige Antworten vorzusetzen. Es geht darum, gute Fragen zu stellen. Und genau darin liegt die Stärke dieses Buches.

Es nimmt uns mit von den großen Konflikten dieser Welt über Krieg, Flucht, Menschenrechte, Hass und Gewalt bis zu den ganz persönlichen Fragen: Wie gehe ich mit anderen um? Wie gehe ich mit Konflikten um? Wie gehe ich mit mir selbst um? Und was kann ICH eigentlich tun?

Ein wundervoll gestaltetes, mutiges und gleichzeitig hoffnungsvolles Buch, das zeigt, Frieden ist kein Zustand, auf den wir einfach warten müssen. Frieden ist etwas, das wir jeden Tag ein kleines Stück mitgestalten können.

Der Preis von 25 Euro ist sicher kein Schnäppchen und dürfte manchen zunächst schlucken lassen. Aber wer ein Buch sucht, das nicht nur gelesen, sondern immer wieder als Gesprächs- und Arbeitsgrundlage eingesetzt werden kann, bekommt hier ein wirklich vielseitiges Gesamtpaket.


5 von 5 Friedensraketen mit Tauben drauf! Denn dieses Buch liest man nicht einfach durch – man nimmt Gedanken daraus mit. Und vielleicht verändert genau einer dieser Gedanken ein kleines Stück unserer Welt.

„Frieden ist unsere Superkraft“ zeigt, Du musst nicht die ganze Welt verändern – manchmal reicht es schon, wenn du die Welt eines einzigen Menschen ein kleines bisschen besser machst.

Große Veränderungen beginnen mit kleinen Gesten. Ein Wort. Ein Lächeln. Ein Zuhören. Ein Friedensschritt. – Morgen ist schöner.

„Denn für mich seid ihr die wahren Heldinnen und Helden des Friedens!“

Konnte mich nicht überzeugen

Omar Khir Alanam erzählt in "Gspusis, Gspür und wilde Geschichten" von seinen Erfahrungen mit Dating, Kennenlerngeschichten, Beziehungen und Liebe. Dabei bezieht er sich zum einen auf seine syrische Herkunft und zum anderen auf seine Erfahrungen in Österreich. Er erzählt locker, fast schon einfach drauflos, was zunächst an eine Erzählung von Freund*innen erinnert, mich nach den ersten Seiten jedoch auch nicht weiter begeistert hat. Es gibt zwar Zwischenüberschriften, aber generell konnte ich keine Struktur oder eine Aufteilung nach Themen feststellen. Omar Khir Alanam erzählt von seinen Liebes-Geschichten, schweift dabei aus, geht an einigen Stellen ins Detail oder öffnet einen Seitenaspekt, generell bleibt er jedoch sehr oberflächlich.

Insgesamt konnte mich das Buch leider nicht überzeugen, weil ich es als oberflächlich, wirr und nicht bereichernd empfand. Es hat mir ein paar lockere Lesestunden beschert und an der einen oder anderen Stelle konnte ich schmunzeln, bin jedoch auch oft mit meinen Gedanken abgeschweift, was ein Zeichen dafür ist, dass mich das Buch nicht fesseln konnte.

Cover des Buches Gspusis, Gspür und wilde Gschichten (ISBN: 9783990016947)
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Rezension zu "Gspusis, Gspür und wilde Gschichten" von Omar Khir Alanam

Katyleh
Empfehlenswert

Dieses Buch hat mich durchweg gut unterhalten, es ist sehr locker, leicht und interessant geschrieben und bringt uns die Welt des Autors ein Stückchen näher. Der Schreibstil ist sehr flüssig und leicht zu lesen. Das Buch ist nicht sehr umfangreich daher kann man es super für zwischendurch lesen. Ich kann es durchaus empfehlen

Gespräche aus der Community

Cover des Buches Gspusis, Gspür und wilde Gschichten
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EditionA

Aufgeklärt, modern und offen, so stellte sich Omar Khir Alanam das europäische Liebesleben vor. Bis er hierher kam. Voll Witz und Verständnis für seine neuen Landsleute zeigt er, wie viel beide Welten in Sachen Liebe, Lust und Leidenschaft verbindet und unterscheidet. Mit viel Humor und Tiefsinnigkeit laden diese Geschichten zum Lachen, Staunen und Nachdenken ein. 

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