Der Reisende

von Ondřej Cikán 
3,3 Sterne bei14 Bewertungen
Der Reisende
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Positiv (9):
S

Dieses Buch ist endlich mal etwas Neues in diesem Genre und es ist toll!

Kritisch (4):
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Zu verwirrend...

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Inhaltsangabe zu "Der Reisende"

Ein postapokalyptischer Roman über Liebe und Angst.
Viele Jahre nach einem verheerenden Atomkrieg, der selbst die Gesetze der Physik außer Kraft gesetzt hat, bilden die wenigen Überlebenden wieder Städte und Völker. Blutrünstige Ungeheuer treiben ihr Unwesen im ewigen Winter. In dieser Welt erwacht Herman, lang nach seinem Tod, wieder zum Leben. Ein selbsternannter Gott hat ihn mit übernatürlichen Mutationen ausgestattet, um ihn auf eine gefährliche Mission zu entsenden. Bloß Erinnerungen an Liebe, die er in seinem früheren Leben einmal kannte, geben Herman noch das Gefühl, ein Mensch zu sein. Und als er erkennt, dass die Welt erneut am Abgrund steht, muss er sich entscheiden, wem er dienen will: seinem Herrn oder seinem Gewissen.
– Ondrej Cikan –

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783990012062
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:384 Seiten
Verlag:edition a
Erscheinungsdatum:03.03.2017

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Rezensionen und Bewertungen

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    Lessayrs avatar
    Lessayrvor einem Jahr
    Kreativ, spannend und gewollt verwirrend

    Der Roman "Der Reisende - Band 1 Du bist die Finsternis" von Ondřej Cikán erschien im März 2017 beim österreiischen Buchverlag edition-a.

    Zum Inhalt möchte ich nichts weiter sagen, der Klappentext gibt das nötigste preis ;)

    Einzuordnen ist dieser Roman in die Genre Fantasy/Dystopie aber man darf sich hier nicht die "Klassischen Bücher" in diesem Bereich vorstellen.
    Warum? Der Schreibstil in diesem Buch ist außergewöhnlich. Der Autor setzt gezielt sprachliche Mittel ein um Elemente der Geschichte stilistisch vorzuheben. Dadurch ist es sehr spannend, insbesondere kreativ aber auch manchmal verwirrend zugleich. Wichtig ist, sich darauf einzulassen und sich nur auf dieses Buch in der Zeit zu konzentrieren, dann hat man sehr viel Spaß mit diesem Buch.

    Neben dem kreativen Schreibstil gefielen mir trotz anfänglicher Verwirrung die Wechsel zwischen Realität und Traum von dem Hauptcharakter Hermann. Sehr interessant war außerdem die Darstellung der Umgebung welche durch die Kräfte der Physik einzigartig und besonders war. Die Wirbel sind auch ein interessantes Phänomen in diesem Buch.

    Die Geschichte ist zum Schluss hin auch schlüssig und ich finde Sie genial. Viele Fragen klärten sich für mich und ich freue mich schon zu erfahren wie es weiter geht.

    Das Buch ist nicht einfach zu lesen, ich kann es aber jedem empfehlen der sich auf eine spannende Geschichte voll und ganz einlassen will.

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    Sebusvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Dieses Buch ist endlich mal etwas Neues in diesem Genre und es ist toll!
    Viel Spannung in extrem schön geschriebener Sprache

    Da ich schon immer ein großer Fan von Romanen über Postapokalypse und Science-Fiction war, empfahl mir ein guter Freund dieses Buch. Zuerst machte mich das Cover etwas skeptisch. Ein Baum, der zu einer Atombombenexplosion wird. Doch es gefiel mir immer mehr, je länger ich es betrachtete.
    Das Buch an sich ist ein guter Wälzer aber hardcover, deswegen auch ein bisschen teurer als andere Literatur dieses Genres. Die Setzung der Schrift ist ein Traum. Es wirkt, als hätte der Layouter bei jedem Absatz genau überlegt, wie es am schönsten aussieht.

    Nun zum Geschriebenen an sich. "Der Reisende" ist zum einen in einer recht harten und kurzen Sprache geschrieben (vor allem in Dialogen) und zum anderen aber wiederum in einer wunderschönen lyrischen Sprache. Diese beiden Stile wechseln sich ab, es wirkt aber nicht störend sondern im Gegenteil erfrischt es beim Lesen. Die Story an sich ist spannend bis zum Schluss. Herman, der Protagonist, wird in einer postapokalyptischen Welt wiederbelebt und muss für den sogenannten "Wächter der Zeit" Aufträge erfüllen, will aber gleichzeitig seine Frau und seine Tochter finden, weil er sich sicher ist, dass diese noch am Leben sind. Durch die Wiederbelebung mutiert er jedoch durch die noch immer herrschende Strahlung um einiges schneller und wird zu einem immer ärgeren Monster aber eben auch stärker und muss sich gegen alles stellen, um trotzdem noch er selbst zu bleiben.

    Dieses Buch ist endlich mal etwas Neues in diesem Genre und es ist toll! Ich kann es jedem nur empfehlen.

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    anra1993s avatar
    anra1993vor einem Jahr
    Für mich leider nur verwirrend

    Diese Rezension habe ich leider lange vor mir hergeschoben. Aufmerksam wurde ich auf das Buch durch eine Leserunde auf Lovelybooks. Sowohl das Cover, als auch der Klappentext hatten mich angesprochen. 

    Der Autor hat einen sehr besonderen Schreibstil, der sich tatsächlich sehr schlecht beschreiben lässt. Er weiß einfach, wie er Leser verwirren kann. Ich persönlich kam ziemlich schlecht mit seinem Schreibstil klar, wodurch das Buch leider kein Lesegenuss für mich war.

    Die Charaktere blieben für mich sehr oberflächlich. Es gab keinen mit dem ich mich richtig identifizieren konnte oder eine gewisse Sympathie empfand. Vielmehr machten sie auf mich einen seltsamen Eindruck und ich habe lange gebraucht, bis ich wusste, wer wer ist und was seine Rolle in dem Ganzen darstellt. Zudem spricht der Protagonist immer wieder von Personen, die keine aktive Rolle in der Geschichte haben.

    Der Einstieg ist mir sehr schwer gefallen. Ich wurde mitten ins Geschehen geworfen und musste mich zurecht finden. Direkt am Anfang war ich verwirrt, konnte mich einfach nicht einfinden. Das lag vor allem auch daran, dass ich mir kein Bild von dem Geschehen machen konnte, denn die Handlung war zu abstrakt. 

    Spannungsmäßig konnte mich das Buch folglich auch nicht überzeugen. Durch die verwirrende Handlung konnte ich mich einfach nicht in das Buch hineinversetzen und mich auf die Geschichte einlassen, was wirklich Schade ist. Leider ist das Buch nichts für mich gewesen!

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    buecherwuermlis avatar
    buecherwuermlivor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannend aber auch etwas verwirrend:-)
    Spannend und verwirrend...

    Titel : Der Reisende, Band 1: Du bist die Finsternis
    Autor : Ondrej Cikan
    Seitenzahl : 384
    Verlag : edition a

    Inhaltsangabe:
    Ein postapokalyptischer Roman über Liebe und Angst. Viele Jahre nach einem verheerenden Atomkrieg, der selbst die Gesetze der Physik außer Kraft gesetzt hat, bilden die wenigen Überlebenden wieder Städte und Völker. Blutrünstige Ungeheuer treiben ihr Unwesen im ewigen Winter. In dieser Welt erwacht Herman, lang nach seinem Tod, wieder zum Leben. Ein selbsternannter Gott hat ihn mit übernatürlichen Mutationen ausgestattet, um ihn auf eine gefährliche Mission zu entsenden. Bloß Erinnerungen an Liebe, die er in seinem früheren Leben einmal kannte, geben Herman noch das Gefühl, ein Mensch zu sein. Und als er erkennt, dass die Welt erneut am Abgrund steht, muss er sich entscheiden, wem er dienen will: seinem Herrn oder seinem Gewissen.

    Ich fand das Buch spanndend aber auch etwas verwirrend.
    Am Anfang war es für mich etwas schwer reinzukommen. Aber hat man erstmal die ersten Seiten gelesen hat wird es klarer.
    Die Idee dieser Wirbel die einen in eine andere Welt katapultieren fand ich sehr interessant. Auch die Art und Weise wie die Menschen nach dem Atomkrieg leben war mal etwas anderes.
    Hermann fand ich am Anfang etwas merkwürdig aber im Laufe des Buches wurde ich wärmer mit ihm. Ich fand seine Geschichte und was aus im wurde sehr spannend.
    Das Buch ist etwas düster und auch stellenweise etwas brutal geschrieben. Aber es passt...zu Herman, zur Welt wie sie in diesem Buch existiert. Auch die Briefe am Anfang des Buches fand ich mal etwas anderes.

    Fazit :
    Verwirrend aber doch sehr spannend!


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    bea76s avatar
    bea76vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannend, aber auch verwirrend, aber auch recht gut zu lesen
    Spannend, verwirrend aber dennoch auch gut


    Im Moment weiß ich wirklich noch nicht genau wie es mir gefallen hat, einerseits war es gut und andererseits etwas verwirrend.


    Auch weiß ich echt nicht wo ich es hinstecke, klar es ist schon irgendwie Fantasy/ Dystophie, aber irgendwie auch mehr. 


    Es ist ein eigentlich dunkle / düstere Geschichte, mit eben solchen Humor, was echt nicht schlecht ist. Man muss damit nur umgehen können. Die Zeitsprünge oder Reisen durch die Wirbel, sind echt interessant, auch wenn man hier und da mal etwas irritiert / verwundert ist.
    Interessant fand ich allerdings den Start ins Buch in Form von Briefen, sowas hatte ich bisher noch nicht gehabt, aber es liest sich gar nicht schlecht so. 


    Insgesamt ist es echt interessant geschrieben, einerseits spannend und flüssig und dann wieder etwas verwirrend. Bin dennoch schon gespannt wie es weitergeht.

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    Blubb0butterflys avatar
    Blubb0butterflyvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Zu verwirrend...
    „Der Reisende“ von Ondrej Cikán

    Eckdaten
    Band 1: Du bist die Finsternis
    ISBN: 978-3-99001-206-2
    Hardcoverbuch
    2017
    edition a-Verlag
    382 Seiten
    19,95 €

    Cover
    Das Cover ziert eine triste Landschaft. Es ist ein abgestorbener Baum zu sehen, dessen Wurzeln man sieht. Die Krone steht in Flammen bzw. sie explodiert (Pilzexplosion). Es ist sehr düster, weshalb ich es in der Buchhandlung nicht unbedingt in die Hand nehmen würde.

    Inhalt (Klappentext)

    Viele Jahrzehnte nach einem verheerenden Atomkrieg, der sogar die Gesetze der Physik außer Kraft gesetzt hat, bilden die wenigen Überlebenden wieder Städte und Völker. Blutrünstige Ungeheuer treiben ihr Unwesen im ewigen Winter. In dieser Welt erwacht Herman, lang nach seinem Tod, wieder zum Leben. Ein selbsternannter Gott hat ihn mit übernatürlichen Mutationen ausgestattet, im ihn auf eine gefährliche Mission zu entsenden. Bloß Erinnerungen an Liebe, die er in seinem früheren Leben einmal kannte, geben Herman noch das Gefühl, ein Mensch zu sein. Und als er erkennt, dass die Welt erneut am Abgrund steht, muss er sich entscheiden, wem er dienen will: seinem Herrn oder seinem Gewissen.

    Autor (Klappentext)
    Ondrej Cikán, geboren 1985 in Prag, lebt seit 1991 in Wien. Er studierte klassische Philologie und arbeitet als Autor, Übersetzer und Filmregisseur. Gemeinsam mit Anatol Vitouch begründete er 2002 „Die Gruppe“.

    Textauszug (Klappentext)
    „Hör auf, mein Liebster, das macht keinen Unterschied“, flüstert Deine Stimme.
    Aber ich höre nicht auf, die können hier doch nicht einfach auftauchen und mich dabei zusehen lassen, wie sie Dir zum hundertsten Mal die Augen ausschälen. Die Stummen Dienerinnen sind schnell erledigt. Ich nehme sie an den Armen und werfe sie in alle Richtungen weg, weit weg. Es ist wie Diskuswerfen. Sie schreien nicht, alles ist lautlos, viel zu lautlos. Da habe ich dem Wächter die Waffe abgenommen und sie gegen sein Gesicht gerichtet. Ich stoße zu und schneide ihm ein tiefes Loch unters Jochbein. Blut schießt hervor. Ich bin überströmt von Blut. Von Blut, ja, aber nicht von dem picksüßen Blut Gottes, sondern von meinem eigenen.

    Meinung
    Das war mein erstes Buch von dem Autor. Er kam mir sehr sympathisch herüber, vor allem wegen seiner Widmung, die auch einen Satz auf Vietnamesisch enthielt!  Und auch der Klappentext klang recht interessant. Leider kam ich mit der Handlung überhaupt nicht zurecht. Es war mir irgendwie zu komplex geschrieben und ich konnte die einzelnen Details nicht miteinander verbinden, sodass ich beim Lesen immer in einem verwirrenden Zustand war. Das hat mir das Lesen unheimlich erschwert, weshalb ich das Buch auch abgebrochen habe. Außerdem hat mein Buch unangenehm gerochen, was mein Lesevergnügen auch sehr geschmälert hat.
    Normalerweise breche ich keine Bücher ab, außer ich kann überhaupt nichts mit ihnen anfangen. Es fällt mir aber nie leicht, ein Buch einfach abzubrechen, aber manchmal muss es eben sein.

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    JessicaLiests avatar
    JessicaLiestvor einem Jahr
    Kreativität ist Grenzenlos

    Klappentext:
    Ein postapokalyptischer Roman über Liebe und Angst. Viele Jahre nach einem verheerenden Atomkrieg, der selbst die Gesetze der Physik außer Kraft gesetzt hat, bilden die wenigen Überlebenden wieder Städte und Völker. Blutrünstige Ungeheuer treiben ihr Unwesen im ewigen Winter. In dieser Welt erwacht Herman, lang nach seinem Tod, wieder zum Leben. Ein selbsternannter Gott hat ihn mit übernatürlichen Mutationen ausgestattet, um ihn auf eine gefährliche Mission zu entsenden. Bloß Erinnerungen an Liebe, die er in seinem früheren Leben einmal kannte, geben Herman noch das Gefühl, ein Mensch zu sein. Und als er erkennt, dass die Welt erneut am Abgrund steht, muss er sich entscheiden, wem er dienen will: seinem Herrn oder seinem Gewissen.

    Der Inhalt ist sehr vielfältig und auch alles andere als eintönig. Nebenbei sollte man das Buch jetzt nicht unbedingt lesen, es fordert seine berechtigte und volle Aufmerksamkeit.
    Der Schreibstil war umfangreich und hat sehr viele Facetten gezeigt und geboten. Mal ging es ruhig zu, aber in einem anderen Moment ging es hart und hart und war somit das komplette Gegenteil. Der Kreativität wurde keine Grenzen gesetzt, sie stand ganz weit oben, etwas Neues wurde gewagt und ist auch gut umgesetzt worden und gelungen.

    Auch was die Charaktere anbelangt kann ich nichts Negatives sagen. Die Emotionen und Erlebnisse die der Charakter erlebt, erlebt der Leser auch. Vielleicht war der ein oder andere etwas schräg, aber schräg ist gut und originell, und vor allem nicht langweilig. Sie sind ein kleines Rätsel das man während dem lesen über knacken muss um sie vollends zu verstehen, so entstand nach und nach ein volles Bild zu dem Charakter und das hat mir auch gut gefallen.

    Mir hat es sehr gut gefallen, es war halt einfach mal keine 08/15 Story und genau das hat es ausgemacht. 

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    MaschaHvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannende Verwirrung
    Spannende, gewollte Verwirrung

    Der Schreibstil dieses Romans ist schwer zu beschreiben. Irgenwie etwas ganz Neues und Modernes. Am Anfang fällt es etwas schwer in die Geschichte hineinzufinden. Alles ist sehr verwirrend, man weiß nie was gerade wirklich ist, und was Fiktion oder Erinnerung der Hauptperson. Trotzdem ist das Buch an vielen Stellen an Spannung und Ideenreichtum des Autors kaum zu überbieten. Durch die sehr bildhafte, fantastische Erzählweise ist man mitten im Geschehen und Kopfkino ist vorprogammiert. Wie gesagt war die Geschichte für mich in vielen Teilen sehr verwirrend und forderte hohe Konzentration beim Lesen. Aber es war irgendwie eine postive Art von Verwirrung. Am Ende ist alles offen, manches wir geklärt und der Leser kann sich seinen eigenen Reim auf die Geschichte machen und vielleicht auch auf eine Fortsetzung hoffen.

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    Blintschiks avatar
    Blintschikvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Anspruchsvolle Geschichte für die man sich Zeit nehmen sollte um sie zu verstehen
    Was ist wahr und was nicht

    Die Welt ist aufgrund eines Atomkrieges zerstört wurden und nun gelten dort ganz andere Regeln. Herman wird wieder auferweckt und erinnert sich nur noch schwach daran was passiert ist. Doch was er mit Sicherheit weiß ist, dass er seine Frau und Tochter finden möchte.

    Die Idee des Buches klingt wirklich gut und spannend und hat sofort mein Interesse geweckt, da ich Dystopien sehr gerne lese.
    Die Welt in der Geschichte wird sehr hart veschrieben. Alles wird von Eis bedeckt und es gibt viele Völker von verschiedenen Mutanten, die Kriege führen. Diesen Teil des Buches fand ich wirklich super und spannend.
    Bei dem Rest bin ich ein bisschen zwiegespalten.
    Herman, der Protagonist, kann nicht immer Wirklichkeit von Traum unterscheiden und weiß auch nicht so richtig wie die Welt funktioniert, was genauso bei dem Leser ist, denn man liest alles aus seiner Sicht.
    Es ist schwer einen festen Griff in der Geschichte zu finden an dem man sich orientieren kann, denn nichts in dieser Welt ist normal, was zu manchen Verwirrungen führt und wodurch ich echt lange gebraucht habe in die Geschichte zu kommen. Zudem war der Schreibstil auch etwas hart und abgehackt, doch daran gewöhnt man sich im Laufe des Buches.
    Die Handlung an sich konnte ich mir überhaupt nicht bildlich vorstellen, da sie zeitlich komplett durcheinander war und auch so keine feste Reihenfolge hatte und immer mal gesprungen ist. Dadurch wurde die Geschichte etwas anstrengend zu lesen. Man muss sich also echt hinsetzten und das Buch in Ruhe lesen und vielleicht Notizen machen, sodass man mitkommt. Ich glaube es wurden auch viele Symbole und Verbildlichungen benutzt um etwas anderes zu verdeutlichen, jedoch habe ich das nicht ganz verstanden. Allgemein war ich mir bei der Handlung nicht so ganz sicher, ob es wirklich so ging wie ich es mir denke.
    Durch die Erklärungen des Autors in der Leserunde, wurde mir jedoch viel klar und machte Sinn. Bei dem Buch wurden sich schon viele Gedanken gemacht, jedoch sind diese aus der Sicht des Lesers nur schwer nachzuvollziehen, auch wenn sie vielleicht echt tiefgründig und komplex sind.
    Die Personen habe ich nicht ganz zu greifen bekommen und konnte mir auch keine richtiges Bild von ihnen machen, da sie nur wage beschrieben wurden und die Handlungen des Protagonistin selbst für ihn selbst nicht so ganz klar waren. Jedenfalls konnte man damit sehr gut nachvollziehen wie verwirrt Herman war, denn als Leser war man es auch.

    Zusammengefasst muss ich sagen, dass das Buch mein Verständnis übersteigt. Ich denke man sollte sich schon mehr mit dem Buch auseinandersetzten als es nur zu lesen um es zu verstehen und vielleicht auch aus einer anderen Sichtweise sehen.
    Ich hatte eher ein spannende Dystopie erwartet, in die man eintauchen kann während man gemütlich im Bett sitzt, jedoch ist dies hier etwas ganz anderes.
    Es ist Geschmackssache und meinen hat es leider nicht ganz getroffen, vielleicht setzte ich mich irgendwann nochmal mit dem Buch auseinander und sehe es dann anders.

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    Cornelia_Ruoffs avatar
    Cornelia_Ruoffvor einem Jahr
    “Ich kann alles für dich sein, nur sterben lassen kann ich dich nicht“, spricht der Tod.


    Klappentext:
    „Ein postapokalyptischer Roman über Liebe und Angst. Viele Jahre nach einem verheerenden Atomkrieg, der selbst die Gesetze der Physik außer Kraft gesetzt hat, bilden die wenigen Überlebenden wieder Städte und Völker. Blutrünstige Ungeheuer treiben ihr Unwesen im ewigen Winter. In dieser Welt erwacht Herman, lang nach seinem Tod, wieder zum Leben. Ein selbsternannter Gott hat ihn mit übernatürlichen Mutationen ausgestattet, um ihn auf eine gefährliche Mission zu entsenden. Bloß Erinnerungen an Liebe, die er in seinem früheren Leben einmal kannte, geben Herman noch das Gefühl, ein Mensch zu sein. Und als er erkennt, dass die Welt erneut am Abgrund steht, muss er sich entscheiden, wem er dienen will: seinem Herrn oder seinem Gewissen.“

    Mein Eindruck
    Erster Eindruck:
    Wow! Tolles Cover! Zuerst dachte ich, es könnte den Eingang zur Unterwelt oder das Orakel darstellen. Aber nein, bei genauem Hinsehen, erkennt man einen Baum mit dicken Wurzeln, dessen Krone brennt. Es erinnert an einen Atompilz. Das Buch ist hochwertig gemacht, mit Umschlag, gebunden in Leinen.
    Alle Teilnehmer der Leserunde bekamen eine persönliche Widmung vom Autor, der aktiv mitmachte und manches erklärte.
    Ich bin überwältigt von den Bildern, die der Autor entstehen lässt. Der Leser lernt Herman kennen, der in den ersten Kapiteln, noch keine Seele hat oder sich im Labyrinth befindet. Das Innere Hermans wird im Schreibstil des Autors abgebildet. Ich fühle mich als Leser genauso unsicher und suche meinen Weg, genauso wie Herman.
    Herman spricht mit blubbernden Erinnerungen einer Welt, die es nicht mehr gibt. Begriffe, Kategorien, die wir bislang benutzen, gibt es nicht mehr. Naturgesetze gelten nicht mehr. Hermans größter Wunsch ist es, seine Frau und seine Tochter wiederzusehen.
    Hermann als wiederbelebter Mutant, verheiratet mit dem Tod, der zu ihm spricht: “Ich kann alles für dich sein, nur sterben lassen kann ich dich nicht“, S. 44. Der Autor arbeitet mit mythischen Vergleichen, wie den Fluss in die Unterwelt, bewacht von Kerberos, der voll putzig dargestellt wird. Der Fährmann, der die Toten bzw. die Seelen bringt. Oder dass zum Wiederbeleben, dem Körper die Seele beigegeben wird, ergreift das Problem des Leib/Seele Dualismus. Es geht um postapokalyptische Krieger, die Reisende genannt werden.
    Ich finde diese Gedankenwelt faszinierend. Ich glaube, man sollte es, als eine Variation des absurden Theaters sehen. Vielleicht ist Krieg an sich schon absurd.

    Im zweiten Teil ändert sich der Schreibstil des Autors.
    Die Verrohung des Menschen bzw. von Herman lässt sich anhand des Sprachstils nachvollziehen. Hermans Entwicklung des Ichbewusstseins, verbunden mit Schuld. Er beginnt, seine Handlungen zu reflektieren.
    Die Suche nach dem Baum der Erkenntnis nimmt seinen Lauf. Herman versucht wie ein Kleinkind, den Unterschied zwischen gut und böse herauszufinden. Bis er soweit ist, sich zu fragen, welchem Herrn er folgen mag.

    Fazit
    Ich finde das Buch, nicht einfach zu lesen. Der Leser muss sich auf Gefühle, Träume und Ängste einlassen. Er muss Bilder wirken lassen, die teilweise reizüberflutend sind. Dem Autor gelingt es, beim Leser die gleichen Emotionen hervorzurufen, die Herman in dieser Grenzsituation empfindet. Es scheint so, als ob Andrej Cikán beim Leser, wie in der Antike, während der Aufführung eines Trauerspiels, eine Katharsis, eine Läuterung der Seele, erreichen möchte.
    Ich bin gespannt, wie es im zweiten Teil weitergeht.

    Ich vergebe 4,5 von 5 Punkten. Den Abzug eines halben Punktes mache ich, weil die gezeichneten Bilder, ohne den Hintergrund von Mythologie und Philosophie, schwer einzuordnen sind.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    OndrejCikans avatar
    Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Interessierte!

    Ich möchte Sie und Euch herzlich zur Leserunde meines soeben im Verlag "edition a" erschienenen poetisch-dystopischen Endzeit-Romans "Der Reisende – Band 1: Du bist die Finsternis" einladen.
    Unter allen Bewerberinnen und Bewerbern werden 20 signierte Bücher verlost. 

    Während der Leserunde beantworte ich gern alle möglichen Fragen über Monstrositäten der Liebe, vermischte Realitäten, Mutationen der Vergangenheit, Halluzinationen der Zukunft.

    Zu meiner Person: Ich habe schon ein paar Bücher herausgebracht, bin neu auf Lovelybooks, mache poetische Abenteuerliteratur und abenteuerliche Poesie, spiele mit Genres, aber nehme sie ernst. Ich lass mich gern von der Antike inspirieren. Wenn ich etwas schreibe, denke ich darüber nach, ob es den Musen gefallen würde. Ich glaube an sie – wirklich.

    Hier eine Zusammenfassung:
    Viele Jahre nach einem verheerenden Atomkrieg, der selbst die Gesetze der Physik außer Kraft gesetzt hat, bilden die wenigen Überlebenden wieder Städte und Völker. Blutrünstige Ungeheuer treiben ihr Unwesen im ewigen Winter. In dieser Welt erwacht Herman, lang nach seinem Tod, wieder zum Leben. Ein selbsternannter Gott hat ihn mit übernatürlichen Mutationen ausgestattet, um ihn auf eine gefährliche Mission zu entsenden. Bloß Erinnerungen an Liebe, die er in seinem früheren Leben einmal kannte, geben Herman noch das Gefühl, ein Mensch zu sein. Und als er erkennt, dass die Welt erneut am Abgrund steht, muss er sich entscheiden, wem er dienen will: seinem Herrn oder seinem Gewissen.

    Hier eine Leseprobe.
    Hier der Roman-Teaser:
    ###YOUTUBE-ID=4TdBmOkjzhY###
    Zur Leserunde
    OndrejCikans avatar
    Liebe Freundinnen und Freunde von Dystopien! Ich habe die Freude, 3 Lesungen aus meinem neuen Roman "Der Reisende – Band 1: Du bist die Finsternis" in Leipzig und Berlin ankündigen zu dürfen. Hier eine Leseprobe.
     
    Leipziger Buchmesse – 24.3. 2017 16:30 
    Lesung und Gespräch mit Roman Kollmer im Österreich-Kaffeehaus der Leipziger Buchmesse.
     
    Leipzig, Schaubühne Lindenfels – 24.3. 2017 21:00 
    Doppellesung und Musik: Ich lese. Matthias Senkel liest eigene neue postapokalyptische Texte. Hans Wagner macht Musik. 
     
    Berlin, Kino Krokodil – 25.3. 2017 19:00 
    Lesung mit Musik: Hans Wagner spielt auf diversen Instrumenten, und ich, naja, ich lese. (Eintrittskarten kosten 6,50 – aber wer ein Buch kauft, den laden wir auf die Eintrittskarte ein).
    Zum Thema

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