Ondřej Cikán Der Reisende

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Inhaltsangabe zu „Der Reisende“ von Ondřej Cikán

Ein postapokalyptischer Roman über Liebe und Angst.
Viele Jahre nach einem verheerenden Atomkrieg, der selbst die Gesetze der Physik außer Kraft gesetzt hat, bilden die wenigen Überlebenden wieder Städte und Völker. Blutrünstige Ungeheuer treiben ihr Unwesen im ewigen Winter. In dieser Welt erwacht Herman, lang nach seinem Tod, wieder zum Leben. Ein selbsternannter Gott hat ihn mit übernatürlichen Mutationen ausgestattet, um ihn auf eine gefährliche Mission zu entsenden. Bloß Erinnerungen an Liebe, die er in seinem früheren Leben einmal kannte, geben Herman noch das Gefühl, ein Mensch zu sein. Und als er erkennt, dass die Welt erneut am Abgrund steht, muss er sich entscheiden, wem er dienen will: seinem Herrn oder seinem Gewissen.

Dieses Buch ist endlich mal etwas Neues in diesem Genre und es ist toll!

— Sebus

Spannend aber auch etwas verwirrend:-)

— buecherwuermli

Spannend, aber auch verwirrend, aber auch recht gut zu lesen

— bea76

Zu verwirrend...

— Blubb0butterfly

Spannende Verwirrung

— MaschaH

Anspruchsvolle Geschichte für die man sich Zeit nehmen sollte um sie zu verstehen

— Blintschik

Sicherlich ein gutes Buch, wenn man sich in den Charakter hinein versetzen kann, was mir leider nicht gelungen ist.

— Kitty_Catina

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  • Kreativ, spannend und gewollt verwirrend

    Der Reisende

    Lessayr

    26. June 2017 um 15:31

    Der Roman "Der Reisende - Band 1 Du bist die Finsternis" von Ondřej Cikán erschien im März 2017 beim österreiischen Buchverlag edition-a.Zum Inhalt möchte ich nichts weiter sagen, der Klappentext gibt das nötigste preis ;)Einzuordnen ist dieser Roman in die Genre Fantasy/Dystopie aber man darf sich hier nicht die "Klassischen Bücher" in diesem Bereich vorstellen. Warum? Der Schreibstil in diesem Buch ist außergewöhnlich. Der Autor setzt gezielt sprachliche Mittel ein um Elemente der Geschichte stilistisch vorzuheben. Dadurch ist es sehr spannend, insbesondere kreativ aber auch manchmal verwirrend zugleich. Wichtig ist, sich darauf einzulassen und sich nur auf dieses Buch in der Zeit zu konzentrieren, dann hat man sehr viel Spaß mit diesem Buch.Neben dem kreativen Schreibstil gefielen mir trotz anfänglicher Verwirrung die Wechsel zwischen Realität und Traum von dem Hauptcharakter Hermann. Sehr interessant war außerdem die Darstellung der Umgebung welche durch die Kräfte der Physik einzigartig und besonders war. Die Wirbel sind auch ein interessantes Phänomen in diesem Buch. Die Geschichte ist zum Schluss hin auch schlüssig und ich finde Sie genial. Viele Fragen klärten sich für mich und ich freue mich schon zu erfahren wie es weiter geht.Das Buch ist nicht einfach zu lesen, ich kann es aber jedem empfehlen der sich auf eine spannende Geschichte voll und ganz einlassen will.

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  • Viel Spannung in extrem schön geschriebener Sprache

    Der Reisende

    Sebus

    12. June 2017 um 11:48

    Da ich schon immer ein großer Fan von Romanen über Postapokalypse und Science-Fiction war, empfahl mir ein guter Freund dieses Buch. Zuerst machte mich das Cover etwas skeptisch. Ein Baum, der zu einer Atombombenexplosion wird. Doch es gefiel mir immer mehr, je länger ich es betrachtete. Das Buch an sich ist ein guter Wälzer aber hardcover, deswegen auch ein bisschen teurer als andere Literatur dieses Genres. Die Setzung der Schrift ist ein Traum. Es wirkt, als hätte der Layouter bei jedem Absatz genau überlegt, wie es am schönsten aussieht. Nun zum Geschriebenen an sich. "Der Reisende" ist zum einen in einer recht harten und kurzen Sprache geschrieben (vor allem in Dialogen) und zum anderen aber wiederum in einer wunderschönen lyrischen Sprache. Diese beiden Stile wechseln sich ab, es wirkt aber nicht störend sondern im Gegenteil erfrischt es beim Lesen. Die Story an sich ist spannend bis zum Schluss. Herman, der Protagonist, wird in einer postapokalyptischen Welt wiederbelebt und muss für den sogenannten "Wächter der Zeit" Aufträge erfüllen, will aber gleichzeitig seine Frau und seine Tochter finden, weil er sich sicher ist, dass diese noch am Leben sind. Durch die Wiederbelebung mutiert er jedoch durch die noch immer herrschende Strahlung um einiges schneller und wird zu einem immer ärgeren Monster aber eben auch stärker und muss sich gegen alles stellen, um trotzdem noch er selbst zu bleiben.Dieses Buch ist endlich mal etwas Neues in diesem Genre und es ist toll! Ich kann es jedem nur empfehlen.

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  • Für mich leider nur verwirrend

    Der Reisende

    anra1993

    07. June 2017 um 20:42

    Diese Rezension habe ich leider lange vor mir hergeschoben. Aufmerksam wurde ich auf das Buch durch eine Leserunde auf Lovelybooks. Sowohl das Cover, als auch der Klappentext hatten mich angesprochen. Der Autor hat einen sehr besonderen Schreibstil, der sich tatsächlich sehr schlecht beschreiben lässt. Er weiß einfach, wie er Leser verwirren kann. Ich persönlich kam ziemlich schlecht mit seinem Schreibstil klar, wodurch das Buch leider kein Lesegenuss für mich war.Die Charaktere blieben für mich sehr oberflächlich. Es gab keinen mit dem ich mich richtig identifizieren konnte oder eine gewisse Sympathie empfand. Vielmehr machten sie auf mich einen seltsamen Eindruck und ich habe lange gebraucht, bis ich wusste, wer wer ist und was seine Rolle in dem Ganzen darstellt. Zudem spricht der Protagonist immer wieder von Personen, die keine aktive Rolle in der Geschichte haben.Der Einstieg ist mir sehr schwer gefallen. Ich wurde mitten ins Geschehen geworfen und musste mich zurecht finden. Direkt am Anfang war ich verwirrt, konnte mich einfach nicht einfinden. Das lag vor allem auch daran, dass ich mir kein Bild von dem Geschehen machen konnte, denn die Handlung war zu abstrakt. Spannungsmäßig konnte mich das Buch folglich auch nicht überzeugen. Durch die verwirrende Handlung konnte ich mich einfach nicht in das Buch hineinversetzen und mich auf die Geschichte einlassen, was wirklich Schade ist. Leider ist das Buch nichts für mich gewesen!

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  • Spannend und verwirrend...

    Der Reisende

    buecherwuermli

    17. May 2017 um 12:01

    Titel : Der Reisende, Band 1: Du bist die FinsternisAutor : Ondrej CikanSeitenzahl : 384Verlag : edition aInhaltsangabe:Ein postapokalyptischer Roman über Liebe und Angst. Viele Jahre nach einem verheerenden Atomkrieg, der selbst die Gesetze der Physik außer Kraft gesetzt hat, bilden die wenigen Überlebenden wieder Städte und Völker. Blutrünstige Ungeheuer treiben ihr Unwesen im ewigen Winter. In dieser Welt erwacht Herman, lang nach seinem Tod, wieder zum Leben. Ein selbsternannter Gott hat ihn mit übernatürlichen Mutationen ausgestattet, um ihn auf eine gefährliche Mission zu entsenden. Bloß Erinnerungen an Liebe, die er in seinem früheren Leben einmal kannte, geben Herman noch das Gefühl, ein Mensch zu sein. Und als er erkennt, dass die Welt erneut am Abgrund steht, muss er sich entscheiden, wem er dienen will: seinem Herrn oder seinem Gewissen.Ich fand das Buch spanndend aber auch etwas verwirrend.Am Anfang war es für mich etwas schwer reinzukommen. Aber hat man erstmal die ersten Seiten gelesen hat wird es klarer.Die Idee dieser Wirbel die einen in eine andere Welt katapultieren fand ich sehr interessant. Auch die Art und Weise wie die Menschen nach dem Atomkrieg leben war mal etwas anderes.Hermann fand ich am Anfang etwas merkwürdig aber im Laufe des Buches wurde ich wärmer mit ihm. Ich fand seine Geschichte und was aus im wurde sehr spannend.Das Buch ist etwas düster und auch stellenweise etwas brutal geschrieben. Aber es passt...zu Herman, zur Welt wie sie in diesem Buch existiert. Auch die Briefe am Anfang des Buches fand ich mal etwas anderes. Fazit :Verwirrend aber doch sehr spannend!

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  • Spannend, verwirrend aber dennoch auch gut

    Der Reisende

    bea76

    11. May 2017 um 13:32

    Im Moment weiß ich wirklich noch nicht genau wie es mir gefallen hat, einerseits war es gut und andererseits etwas verwirrend.Auch weiß ich echt nicht wo ich es hinstecke, klar es ist schon irgendwie Fantasy/ Dystophie, aber irgendwie auch mehr. Es ist ein eigentlich dunkle / düstere Geschichte, mit eben solchen Humor, was echt nicht schlecht ist. Man muss damit nur umgehen können. Die Zeitsprünge oder Reisen durch die Wirbel, sind echt interessant, auch wenn man hier und da mal etwas irritiert / verwundert ist.Interessant fand ich allerdings den Start ins Buch in Form von Briefen, sowas hatte ich bisher noch nicht gehabt, aber es liest sich gar nicht schlecht so. Insgesamt ist es echt interessant geschrieben, einerseits spannend und flüssig und dann wieder etwas verwirrend. Bin dennoch schon gespannt wie es weitergeht.

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  • „Der Reisende“ von Ondrej Cikán

    Der Reisende

    Blubb0butterfly

    10. May 2017 um 14:11

    EckdatenBand 1: Du bist die FinsternisISBN: 978-3-99001-206-2Hardcoverbuch2017edition a-Verlag382 Seiten19,95 €CoverDas Cover ziert eine triste Landschaft. Es ist ein abgestorbener Baum zu sehen, dessen Wurzeln man sieht. Die Krone steht in Flammen bzw. sie explodiert (Pilzexplosion). Es ist sehr düster, weshalb ich es in der Buchhandlung nicht unbedingt in die Hand nehmen würde.Inhalt (Klappentext)Viele Jahrzehnte nach einem verheerenden Atomkrieg, der sogar die Gesetze der Physik außer Kraft gesetzt hat, bilden die wenigen Überlebenden wieder Städte und Völker. Blutrünstige Ungeheuer treiben ihr Unwesen im ewigen Winter. In dieser Welt erwacht Herman, lang nach seinem Tod, wieder zum Leben. Ein selbsternannter Gott hat ihn mit übernatürlichen Mutationen ausgestattet, im ihn auf eine gefährliche Mission zu entsenden. Bloß Erinnerungen an Liebe, die er in seinem früheren Leben einmal kannte, geben Herman noch das Gefühl, ein Mensch zu sein. Und als er erkennt, dass die Welt erneut am Abgrund steht, muss er sich entscheiden, wem er dienen will: seinem Herrn oder seinem Gewissen.Autor (Klappentext)Ondrej Cikán, geboren 1985 in Prag, lebt seit 1991 in Wien. Er studierte klassische Philologie und arbeitet als Autor, Übersetzer und Filmregisseur. Gemeinsam mit Anatol Vitouch begründete er 2002 „Die Gruppe“.Textauszug (Klappentext)„Hör auf, mein Liebster, das macht keinen Unterschied“, flüstert Deine Stimme.Aber ich höre nicht auf, die können hier doch nicht einfach auftauchen und mich dabei zusehen lassen, wie sie Dir zum hundertsten Mal die Augen ausschälen. Die Stummen Dienerinnen sind schnell erledigt. Ich nehme sie an den Armen und werfe sie in alle Richtungen weg, weit weg. Es ist wie Diskuswerfen. Sie schreien nicht, alles ist lautlos, viel zu lautlos. Da habe ich dem Wächter die Waffe abgenommen und sie gegen sein Gesicht gerichtet. Ich stoße zu und schneide ihm ein tiefes Loch unters Jochbein. Blut schießt hervor. Ich bin überströmt von Blut. Von Blut, ja, aber nicht von dem picksüßen Blut Gottes, sondern von meinem eigenen.MeinungDas war mein erstes Buch von dem Autor. Er kam mir sehr sympathisch herüber, vor allem wegen seiner Widmung, die auch einen Satz auf Vietnamesisch enthielt!  Und auch der Klappentext klang recht interessant. Leider kam ich mit der Handlung überhaupt nicht zurecht. Es war mir irgendwie zu komplex geschrieben und ich konnte die einzelnen Details nicht miteinander verbinden, sodass ich beim Lesen immer in einem verwirrenden Zustand war. Das hat mir das Lesen unheimlich erschwert, weshalb ich das Buch auch abgebrochen habe. Außerdem hat mein Buch unangenehm gerochen, was mein Lesevergnügen auch sehr geschmälert hat.Normalerweise breche ich keine Bücher ab, außer ich kann überhaupt nichts mit ihnen anfangen. Es fällt mir aber nie leicht, ein Buch einfach abzubrechen, aber manchmal muss es eben sein.

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  • Kreativität ist Grenzenlos

    Der Reisende

    JessicaLiest

    04. May 2017 um 21:00

    Klappentext:Ein postapokalyptischer Roman über Liebe und Angst. Viele Jahre nach einem verheerenden Atomkrieg, der selbst die Gesetze der Physik außer Kraft gesetzt hat, bilden die wenigen Überlebenden wieder Städte und Völker. Blutrünstige Ungeheuer treiben ihr Unwesen im ewigen Winter. In dieser Welt erwacht Herman, lang nach seinem Tod, wieder zum Leben. Ein selbsternannter Gott hat ihn mit übernatürlichen Mutationen ausgestattet, um ihn auf eine gefährliche Mission zu entsenden. Bloß Erinnerungen an Liebe, die er in seinem früheren Leben einmal kannte, geben Herman noch das Gefühl, ein Mensch zu sein. Und als er erkennt, dass die Welt erneut am Abgrund steht, muss er sich entscheiden, wem er dienen will: seinem Herrn oder seinem Gewissen.Der Inhalt ist sehr vielfältig und auch alles andere als eintönig. Nebenbei sollte man das Buch jetzt nicht unbedingt lesen, es fordert seine berechtigte und volle Aufmerksamkeit. Der Schreibstil war umfangreich und hat sehr viele Facetten gezeigt und geboten. Mal ging es ruhig zu, aber in einem anderen Moment ging es hart und hart und war somit das komplette Gegenteil. Der Kreativität wurde keine Grenzen gesetzt, sie stand ganz weit oben, etwas Neues wurde gewagt und ist auch gut umgesetzt worden und gelungen.Auch was die Charaktere anbelangt kann ich nichts Negatives sagen. Die Emotionen und Erlebnisse die der Charakter erlebt, erlebt der Leser auch. Vielleicht war der ein oder andere etwas schräg, aber schräg ist gut und originell, und vor allem nicht langweilig. Sie sind ein kleines Rätsel das man während dem lesen über knacken muss um sie vollends zu verstehen, so entstand nach und nach ein volles Bild zu dem Charakter und das hat mir auch gut gefallen.Mir hat es sehr gut gefallen, es war halt einfach mal keine 08/15 Story und genau das hat es ausgemacht. 

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  • Spannende, gewollte Verwirrung

    Der Reisende

    MaschaH

    03. May 2017 um 18:20

    Der Schreibstil dieses Romans ist schwer zu beschreiben. Irgenwie etwas ganz Neues und Modernes. Am Anfang fällt es etwas schwer in die Geschichte hineinzufinden. Alles ist sehr verwirrend, man weiß nie was gerade wirklich ist, und was Fiktion oder Erinnerung der Hauptperson. Trotzdem ist das Buch an vielen Stellen an Spannung und Ideenreichtum des Autors kaum zu überbieten. Durch die sehr bildhafte, fantastische Erzählweise ist man mitten im Geschehen und Kopfkino ist vorprogammiert. Wie gesagt war die Geschichte für mich in vielen Teilen sehr verwirrend und forderte hohe Konzentration beim Lesen. Aber es war irgendwie eine postive Art von Verwirrung. Am Ende ist alles offen, manches wir geklärt und der Leser kann sich seinen eigenen Reim auf die Geschichte machen und vielleicht auch auf eine Fortsetzung hoffen.

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  • Was ist wahr und was nicht

    Der Reisende

    Blintschik

    02. May 2017 um 19:19

    Die Welt ist aufgrund eines Atomkrieges zerstört wurden und nun gelten dort ganz andere Regeln. Herman wird wieder auferweckt und erinnert sich nur noch schwach daran was passiert ist. Doch was er mit Sicherheit weiß ist, dass er seine Frau und Tochter finden möchte. Die Idee des Buches klingt wirklich gut und spannend und hat sofort mein Interesse geweckt, da ich Dystopien sehr gerne lese. Die Welt in der Geschichte wird sehr hart veschrieben. Alles wird von Eis bedeckt und es gibt viele Völker von verschiedenen Mutanten, die Kriege führen. Diesen Teil des Buches fand ich wirklich super und spannend. Bei dem Rest bin ich ein bisschen zwiegespalten. Herman, der Protagonist, kann nicht immer Wirklichkeit von Traum unterscheiden und weiß auch nicht so richtig wie die Welt funktioniert, was genauso bei dem Leser ist, denn man liest alles aus seiner Sicht. Es ist schwer einen festen Griff in der Geschichte zu finden an dem man sich orientieren kann, denn nichts in dieser Welt ist normal, was zu manchen Verwirrungen führt und wodurch ich echt lange gebraucht habe in die Geschichte zu kommen. Zudem war der Schreibstil auch etwas hart und abgehackt, doch daran gewöhnt man sich im Laufe des Buches. Die Handlung an sich konnte ich mir überhaupt nicht bildlich vorstellen, da sie zeitlich komplett durcheinander war und auch so keine feste Reihenfolge hatte und immer mal gesprungen ist. Dadurch wurde die Geschichte etwas anstrengend zu lesen. Man muss sich also echt hinsetzten und das Buch in Ruhe lesen und vielleicht Notizen machen, sodass man mitkommt. Ich glaube es wurden auch viele Symbole und Verbildlichungen benutzt um etwas anderes zu verdeutlichen, jedoch habe ich das nicht ganz verstanden. Allgemein war ich mir bei der Handlung nicht so ganz sicher, ob es wirklich so ging wie ich es mir denke. Durch die Erklärungen des Autors in der Leserunde, wurde mir jedoch viel klar und machte Sinn. Bei dem Buch wurden sich schon viele Gedanken gemacht, jedoch sind diese aus der Sicht des Lesers nur schwer nachzuvollziehen, auch wenn sie vielleicht echt tiefgründig und komplex sind. Die Personen habe ich nicht ganz zu greifen bekommen und konnte mir auch keine richtiges Bild von ihnen machen, da sie nur wage beschrieben wurden und die Handlungen des Protagonistin selbst für ihn selbst nicht so ganz klar waren. Jedenfalls konnte man damit sehr gut nachvollziehen wie verwirrt Herman war, denn als Leser war man es auch. Zusammengefasst muss ich sagen, dass das Buch mein Verständnis übersteigt. Ich denke man sollte sich schon mehr mit dem Buch auseinandersetzten als es nur zu lesen um es zu verstehen und vielleicht auch aus einer anderen Sichtweise sehen. Ich hatte eher ein spannende Dystopie erwartet, in die man eintauchen kann während man gemütlich im Bett sitzt, jedoch ist dies hier etwas ganz anderes. Es ist Geschmackssache und meinen hat es leider nicht ganz getroffen, vielleicht setzte ich mich irgendwann nochmal mit dem Buch auseinander und sehe es dann anders.

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  • “Ich kann alles für dich sein, nur sterben lassen kann ich dich nicht“, spricht der Tod.

    Der Reisende

    Cornelia_Ruoff

    26. April 2017 um 12:46

    Klappentext:„Ein postapokalyptischer Roman über Liebe und Angst. Viele Jahre nach einem verheerenden Atomkrieg, der selbst die Gesetze der Physik außer Kraft gesetzt hat, bilden die wenigen Überlebenden wieder Städte und Völker. Blutrünstige Ungeheuer treiben ihr Unwesen im ewigen Winter. In dieser Welt erwacht Herman, lang nach seinem Tod, wieder zum Leben. Ein selbsternannter Gott hat ihn mit übernatürlichen Mutationen ausgestattet, um ihn auf eine gefährliche Mission zu entsenden. Bloß Erinnerungen an Liebe, die er in seinem früheren Leben einmal kannte, geben Herman noch das Gefühl, ein Mensch zu sein. Und als er erkennt, dass die Welt erneut am Abgrund steht, muss er sich entscheiden, wem er dienen will: seinem Herrn oder seinem Gewissen.“Mein EindruckErster Eindruck: Wow! Tolles Cover! Zuerst dachte ich, es könnte den Eingang zur Unterwelt oder das Orakel darstellen. Aber nein, bei genauem Hinsehen, erkennt man einen Baum mit dicken Wurzeln, dessen Krone brennt. Es erinnert an einen Atompilz. Das Buch ist hochwertig gemacht, mit Umschlag, gebunden in Leinen.Alle Teilnehmer der Leserunde bekamen eine persönliche Widmung vom Autor, der aktiv mitmachte und manches erklärte.Ich bin überwältigt von den Bildern, die der Autor entstehen lässt. Der Leser lernt Herman kennen, der in den ersten Kapiteln, noch keine Seele hat oder sich im Labyrinth befindet. Das Innere Hermans wird im Schreibstil des Autors abgebildet. Ich fühle mich als Leser genauso unsicher und suche meinen Weg, genauso wie Herman.Herman spricht mit blubbernden Erinnerungen einer Welt, die es nicht mehr gibt. Begriffe, Kategorien, die wir bislang benutzen, gibt es nicht mehr. Naturgesetze gelten nicht mehr. Hermans größter Wunsch ist es, seine Frau und seine Tochter wiederzusehen.Hermann als wiederbelebter Mutant, verheiratet mit dem Tod, der zu ihm spricht: “Ich kann alles für dich sein, nur sterben lassen kann ich dich nicht“, S. 44. Der Autor arbeitet mit mythischen Vergleichen, wie den Fluss in die Unterwelt, bewacht von Kerberos, der voll putzig dargestellt wird. Der Fährmann, der die Toten bzw. die Seelen bringt. Oder dass zum Wiederbeleben, dem Körper die Seele beigegeben wird, ergreift das Problem des Leib/Seele Dualismus. Es geht um postapokalyptische Krieger, die Reisende genannt werden.Ich finde diese Gedankenwelt faszinierend. Ich glaube, man sollte es, als eine Variation des absurden Theaters sehen. Vielleicht ist Krieg an sich schon absurd.Im zweiten Teil ändert sich der Schreibstil des Autors. Die Verrohung des Menschen bzw. von Herman lässt sich anhand des Sprachstils nachvollziehen. Hermans Entwicklung des Ichbewusstseins, verbunden mit Schuld. Er beginnt, seine Handlungen zu reflektieren.Die Suche nach dem Baum der Erkenntnis nimmt seinen Lauf. Herman versucht wie ein Kleinkind, den Unterschied zwischen gut und böse herauszufinden. Bis er soweit ist, sich zu fragen, welchem Herrn er folgen mag.FazitIch finde das Buch, nicht einfach zu lesen. Der Leser muss sich auf Gefühle, Träume und Ängste einlassen. Er muss Bilder wirken lassen, die teilweise reizüberflutend sind. Dem Autor gelingt es, beim Leser die gleichen Emotionen hervorzurufen, die Herman in dieser Grenzsituation empfindet. Es scheint so, als ob Andrej Cikán beim Leser, wie in der Antike, während der Aufführung eines Trauerspiels, eine Katharsis, eine Läuterung der Seele, erreichen möchte.Ich bin gespannt, wie es im zweiten Teil weitergeht. Ich vergebe 4,5 von 5 Punkten. Den Abzug eines halben Punktes mache ich, weil die gezeichneten Bilder, ohne den Hintergrund von Mythologie und Philosophie, schwer einzuordnen sind.

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  • Leserunde zu "Der Reisende" von Ondřej Cikán

    Der Reisende

    OndrejCikan

    Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Interessierte!Ich möchte Sie und Euch herzlich zur Leserunde meines soeben im Verlag "edition a" erschienenen poetisch-dystopischen Endzeit-Romans "Der Reisende – Band 1: Du bist die Finsternis" einladen.Unter allen Bewerberinnen und Bewerbern werden 20 signierte Bücher verlost. Während der Leserunde beantworte ich gern alle möglichen Fragen über Monstrositäten der Liebe, vermischte Realitäten, Mutationen der Vergangenheit, Halluzinationen der Zukunft.Zu meiner Person: Ich habe schon ein paar Bücher herausgebracht, bin neu auf Lovelybooks, mache poetische Abenteuerliteratur und abenteuerliche Poesie, spiele mit Genres, aber nehme sie ernst. Ich lass mich gern von der Antike inspirieren. Wenn ich etwas schreibe, denke ich darüber nach, ob es den Musen gefallen würde. Ich glaube an sie – wirklich.Hier eine Zusammenfassung:Viele Jahre nach einem verheerenden Atomkrieg, der selbst die Gesetze der Physik außer Kraft gesetzt hat, bilden die wenigen Überlebenden wieder Städte und Völker. Blutrünstige Ungeheuer treiben ihr Unwesen im ewigen Winter. In dieser Welt erwacht Herman, lang nach seinem Tod, wieder zum Leben. Ein selbsternannter Gott hat ihn mit übernatürlichen Mutationen ausgestattet, um ihn auf eine gefährliche Mission zu entsenden. Bloß Erinnerungen an Liebe, die er in seinem früheren Leben einmal kannte, geben Herman noch das Gefühl, ein Mensch zu sein. Und als er erkennt, dass die Welt erneut am Abgrund steht, muss er sich entscheiden, wem er dienen will: seinem Herrn oder seinem Gewissen.Hier eine Leseprobe.Hier der Roman-Teaser:

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    • 186
  • Neubeginn

    Der Reisende

    bri114

    24. April 2017 um 12:36

    Das Cover ist sehr ansprechend und passend zum Genre und Inhalt gestaltet, das Buch macht als Hardcover einen hochwertigen Eindruck. Es wurde eine Eiswüste dargestellt, einige Teile liegen herum. Mittig ist ein Baum erkennbar- die Wurzeln sehr deutlich, seine Krone verschwindet im gelb-leuchtenden Himmel, der auch ein Auge darstellen könnte. Dieser wird eine zentrale Rolle im Buch spielen. Ondrej Cikan benutzt einen außergewöhnlicher Schreibstil und eine sehr bildhafte Sprache, die eine gewisse Eingewöhnungszeit nötig werden ließen. Der Wechsel zwischen zarter Poesie und faktische Darstellung, die zum Teil sogar vulgäre Wortwahl, sorgten aber immer wieder für Spannung. Dieser konträre Wechsel findet sich jedoch nicht nur in der Sprache, sondern auch in der Handlung wieder. In seinem genreübergreifenden Werk erzählt der Autor die Geschichte von Herman, der nach einem Atomkrieg als Mutant wieder zum Leben erweckt wird. Der neue Herrscher ist der Wächter der Zeit, was nicht einer gewissen Ironie entbehrt, da alle bis dato bekannten und gültigen physikalischen Gesetze außer Kraft gesetzt sind. Zeit und Raum (Entfernungen) sind nicht mehr meß- und einschätzbar und das Auftreten sogenannter Wirbel, die einen Übergang in die Vergangenheit ermöglichen, machen es Herman nicht einfacher, sich in dieser Welt zurechtzufinden. Es gibt verschiedene Völker, die alle versuchen, irgendwie zu überleben und sich deshalb häufig bekriegen. Einige treiben auch Handel miteinander und sind freundschaftlich miteinander verbunden. Herman hat bei dieser Apokalypse seine Frau und Tochter verloren und trauert. Allerdings hofft er auch weiterhin, daß sie ebenfalls gerettet wurden und er sie doch noch finden kann. Vom Wächter der Zeit bekommt er Magnolia zur Seite gestellt, für die Tochter des Wächters wird er später auch Liebe entwickeln.  In der neuen Zeit ist er nun einer der 3 "Reisenden", die zu einer gefährlichen Mission aufbrechen. An seiner Seite befinden sich seine Schwager, und nur sehr langsam gewöhnt sich Herman an seine neuen Aufgaben und auch sein neues Leben. Während er sich an die Liebe und sein früheres Leben nur erinnern kann, stolpert er durch diese eisige, feindliche Wüste, die nun seine Welt darstellt, seine Waffen immer dabei und sich der wirklichen Gefahren nur selten bewußt. Allerdings wird die Durchschaubarkeit des Romans durch die gewollte Verwirrung des Autors etwas erschwert, was eine hohe Konzentration vom Leser erfordert. Herman träumt, halluziniert- ob er dies´tut oder wir inmitten seiner Realität sind, müssen wir erst Stück für Stück lernen- so wie Herman sich in seinem neuen Leben zurechtfinden muß. Die Figuren fand ich recht übersichtlich und gut gezeichnet. Mir gefiel vor allem die innere Zerrissenheit des Hauptprotagonisten Herman und die Darstellung der 3 Töchter des Wächters der Zeit. Man konnte trotz der irritierenden Wechsel in Sprache und Geschichte dennoch immer nachempfinden, in welcher Emotionslage die Akteure sich befinden. Dieser Roman ist zugleich eine Dystopie, eine Art Liebesgeschichte, Kriegsroman mit Einflüssen von Sci-Fi und Fantasy. Das allein schon macht ihn äußerst lesenswert. Die Düsternis der Geschichte wurde durch den skurrilen Humor immer wieder aufgelockert. Spannend fand ich z.B. das warme Erdbeereis, das wegen der Kälte der Eiswüste nicht taut oder daß Herman´s neue Gefährtin und Liebe Magnolia ebenso wie seine geliebte Tochter Rosalia Namen von wunderbaren Blütengehölzen erhielten. Die interessanten Sprünge in der Zeit (Erinnerung, Aktuelles) und die Entwicklung von Herman sind außergewöhnlich und trotz der brutalen Gewaltszenen tief berührend. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung, denn dies´ war erst der Beginn der Geschichte. :)          

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    • 2
  • Gut für den, der es versteht

    Der Reisende

    Kitty_Catina

    21. April 2017 um 23:47

    Nach einem verehrenden Atomkrieg hat sich die Welt total verändert. Selbst bisher bestehende physikalische Gesetze sind außer Kraft gesetzt und monströse Gestalten sind entstanden. In dieser Welt wird Herman von einem selbsternannten Gott, dem Wächter der Zeit, wieder zum Leben erweckt, ausgestattet mit Mutationen, die ihn nicht nur verunstalten, sondern auch so gut wie unsterblich machen. Er ist einer von drei Reisenden, die auf eine Mission gesandt werden, die die Welt noch mehr aus den Angeln hebt. Dabei hat Herman aber nur eins im Kopf, seine Frau und seine Tochter wieder zu finden. Erst einmal möchte ich mich beim Autoren bedanken, dass ich an der Leserunde zu diesem Buch teilnehmen durfte und mir dafür ein Exemplar des Buches zur Verfügung gestellt wurde. Es hat mir sehr Spaß gemacht. Aber nun zu meiner Meinung. Nun, der Autor hat einen sehr außergewöhnlichen Schreibstil, an den man sich sicher erst gewöhnen muss. Dabei ist die Sprache für mich poetisch, aber dennoch hart, manchmal romantisch und manchmal total undurchschaubar und genau so ist auch das ganze Buch. Das Genre des Romans ist eine Mischung aus vielen verschiedenen Genres. Natürlich ist es in erster Linie ein Endzeitroman, dennoch hat er für mich auch große Anteile von Sience Fiction, aber auch von Fantasy. Dazu kommt eine große Portion Wahnsinn und fertig ist eine ganz besondere, innovative und kreative Geschichte, die mich jedoch nicht so richtig packen konnte. Das lag allerdings nicht an den verschiedenen Genres, sondern vielmehr an den Parts, in denen Realität und Wahnsinn ineinander verschwimmen. Plötzlich wird aus einer relativ klaren, interessanten Geschichte ein Trip durch verwirrende Gedanken, die für mich gar keinen Sinn ergaben. So ist es mir leider auch kaum gelungen, ein Bild vom Geschehen in meinem Kopf zu bilden. Ich kann mir gut vorstellen, dass der Autor damit bezwecken wollte, dass man sich besser in Herman hineinversetzen kann, jedoch ist mir das nicht gelungen. Was das Scene Building angeht, so merkt man, dass der Autor ein genaues Bild vor Augen hatte und teilweise kam dieses auch bei mir an, doch leider nicht oft genug, bzw. fühlte es sich für mich nicht richtig an. So konnte ich mir manche Dinge, wie zum Beispiel die Wirbel und Narben nicht vollends erklären. Genauso ging es mir auch mit den physikalischen Unstimmigkeiten, die mir ein wenig zu weit hergeholt vorkamen. Was die Charaktere angeht, so bin ich mit ihrer Zeichnung recht zufrieden. Zwar hätte ich hier oder da mehr über das Aussehen des Protagonisten und seiner Mitreisenden gewünscht, aber vielleicht war es auch besser so, nur zu wissen, dass sie wohl sehr hässlich aussehen. Besser allerdings sind die Töchter des Wächters der Zeit gelungen. Diese fand ich wirklich gut. Und auch die Entwicklung der einzelnen Charaktere fand ich sehr interessant und teilweise echt erschreckend. Im Großen und Ganzen kann ich sagen, dass dieses Buch leider nicht wirklich das war, was ich mir darunter vorgestellt hatte. Es ist garantiert nicht schlecht, für denjenigen, der solche Art Bücher mag und man merkt auch, dass der Autor weiß, wovon er schreibt und es hat auch sicher alles seinen Sinn in dieser Geschichte, doch leider wurde mir dieser bis zur letzten Seite nicht klar. Anzumerken wäre noch, dass ich das Buch niemanden unter sechzehn Jahren empfehlen würde, da es teilweise doch sehr brutal zugeht.

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  • Besonders und lesenswert

    Der Reisende

    Booknerd1307

    11. April 2017 um 20:38

    Ein großes Dankeschön geht an den Autor Ondrej Cikàn und den edition a Verlag für dieses Rezensionsexemplar.Meine Meinung:Durch dieses Buch bin ich durch die Anfrage des Autors per Email aufmerksam geworden. Da ich gerne Science-Fiction lese und mich auch die Geschichte total angesprochen hat, nahm ich die Anfrage sehr gerne an.Cover:Das Cover ist sehr vielaussagend. Man erkennt, dass das Buch düster ist, und die Zukunft in der es spielt, auch. Man erkennt Eis und eine Explosion, nicht zu übersehen ist auch der Baum in der Mitte, der erst im Laufe der Zeit Sinn ergibt. Der Titel ist schön gezeichnet, fällt jedoch nicht beim ersten Blick ins Auge.Der Schreibstil:Bei diesem Buch habe ich sehr lange gebraucht um in die Geschichte hineinzukommen. Der Schreibstil ist zwar angenehm, aber für mich war er ca. die erste Hälfte lang ziemlich verwirrend, weil bestimmte Dinge in meinem Kopf einfach keinen Sinn ergeben haben. Der Autor schreibt sehr außergewöhnlich und mit einer gewissen Poesie. Auch kurze „Gedichte“ zählen zur Geschichte und machen das Buch zu etwas Besonderem.Die Charaktere:Herman ist ein komischer Vogel. Ich konnte ihn lange nicht verstehen und für mich haben seine Gedanken oft einfach keinen Sinn ergeben, was glaube ich vom Autor auch so gewollt ist. Zu den anderen Charakteren wird im Klappentext nicht viel verraten, deshalb will ich euch nicht spoilern falls ihr das Buch noch lesen wollt. Was ich jedoch verraten kann ist, dass alle Charaktere sehr unterschiedlich sind und teilweise auch sehr eigen. Es gibt Figuren die man schnell durchschaut und andere die ich bis zum Schluss nicht verstanden habe.Die Geschichte:Die Geschichte ist schwierig zu beurteilen. Anfangs war es für mich sehr holprig und ich konnte mich nicht so recht mit der Story anfreunden. Andererseits hat es mich ab der Hälfte so gefesselt, dass ich gar nicht mehr aufhören konnte. Ein Grund weshalb ich in der ersten Hälfte nicht so gefesselt war, war der Schreibstil der mich ziemlich verwirrt hat. Die Gedankengänge waren teilweise gewöhnungsbedürftig und ich musste mich erst mit der besonderen „Briefform“ anfreunden. Als das geschafft war konnte mich die Story dann letzten Endes doch überzeugen und hat mich auch noch gefesselt.Empfehlung:Ein wenig sonderbar, aber im guten Sinne.Mein Fazit:Für mich nicht so einfach zu beurteilen, aber trotzdem lesenswert.

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  • Lesungen Leipzig – Berlin

    Der Reisende

    OndrejCikan

    10. March 2017 um 16:52

    Liebe Freundinnen und Freunde von Dystopien! Ich habe die Freude, 3 Lesungen aus meinem neuen Roman "Der Reisende – Band 1: Du bist die Finsternis" in Leipzig und Berlin ankündigen zu dürfen. Hier eine Leseprobe. Leipziger Buchmesse – 24.3. 2017 16:30 Lesung und Gespräch mit Roman Kollmer im Österreich-Kaffeehaus der Leipziger Buchmesse. Leipzig, Schaubühne Lindenfels – 24.3. 2017 21:00 Doppellesung und Musik: Ich lese. Matthias Senkel liest eigene neue postapokalyptische Texte. Hans Wagner macht Musik.  Berlin, Kino Krokodil – 25.3. 2017 19:00 Lesung mit Musik: Hans Wagner spielt auf diversen Instrumenten, und ich, naja, ich lese. (Eintrittskarten kosten 6,50 – aber wer ein Buch kauft, den laden wir auf die Eintrittskarte ein).

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