Orhan Pamuk Istanbul

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Inhaltsangabe zu „Istanbul“ von Orhan Pamuk

Orhan Pamuk ergründet die Geheimnisse seiner eigenen Familie und die seiner Heimatstadt. Er führt uns zu den verlorenen Paradiesen Istanbuls, zeigt uns die verfallenden osmanischen Villen, die Wasserstraßen des Bosporus und des Goldenen Horns, die dunklen Gassen der Altstadt. Pamuk verbindet auf eindringliche Weise Schilderungen von Menschen und Orten und setzt allen ein unvergessliches Denkmal.

Istanbul verstehen: Ungewöhnliche Mischung aus Autobiografie und Stadtporträt mit vielen Fotos.

— black_horse
black_horse

Poetische Hommage an die Melancholie. Ich hab das Buch nach einem Viertel abgebrochen.

— Sab_Ine
Sab_Ine

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  • Eine Liebeserklärung an den Hüzün

    Istanbul
    black_horse

    black_horse

    29. August 2017 um 23:15

    Nachdem mich "Diese Fremdheit in mir" des Autors im letzten Jahr nachhaltig beeindruckt hat, habe ich zu diesem Werk gegriffen, um mehr über Orhan Pamuk zu erfahren.Dieses Buch ist kein Einfaches. Es lässt sich nicht in einem Rutsch lesen. Ich habe es über ein halbes Jahr in Etappen immer wieder zur Hand genommen. In 37 Kapiteln erzählt der Autor über seine Kindheit und Jugend in "seiner Stadt". Er analyisiert dabei sehr genau die Wahrnehmung von Istanbul und dem ganz besonders melancholischen Flair - dem Hüzün. Im Mittelteil lässt er sich sehr ausführlich über Maler und Schriftsteller - einheimische und europäische - und deren Blick auf die Stadt aus. Das fand ich ziemlich anstrengend zu lesen. Sehr interessant dagegen seine eigene Entwicklung von klein auf bis zu seinem Studium der Architektur. Pamuk hat ganz offensichtlich eine ganz besondere Beziehung zu seiner Stadt aufgebaut. Er ist ein angenehmer Erzähler, der ganz wunderbar Bilder vor dem Auge des Lesers entstehen lassen kann.Apropos Bilder: Das Buch enthält sehr viele Fotos der Stadt, aber auch einige der Familie. Eine tolle Zusammenstellung von Eindrücken.Ein wirklich besonderes Buch mit einer interessanten Mischung aus Autobiografie und Stadtporträt, das einige Längen aufweist, aber den hüzün der Stadt sehr gut transportiert.

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  • Leserunde zu "Istanbul" von Orhan Pamuk

    Istanbul
    Hallorin

    Hallorin

    Am 15.9. startet unser erstes "Preisträger"-Buch: "Istanbul - Erinnerungen an eine Stadt" ist ein autobiografischer Roman des türkischen Schriftstellers Orhan Pamuk aus dem Jahre 2003, ins Deutsche übersetzt 2006. Im gleichen Jahr erhielt er den Literatur-Nobelpreis. Pamuk, so heißt es in der Begründung der Friedenspreis-Verleihung, gehe wie kein anderer Dichter unserer Zeit den historischen Spuren des Westens im Osten und des Ostens im Westen nach. Er sei einem Begriff von Kultur verpflichtet, der ganz auf Wissen und Respekt vor dem anderen gründe (Wikipedia). Außer den Mitgliedern der “Wir lesen Klassiker der Weltliteratur”-Gruppe, die für dieses Buch abgestimmt haben, ist natürlich auch jede(r) andere Mitleser herzlich eingeladen :)

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  • Rezension zu "Istanbul" von Orhan Pamuk

    Istanbul
    Brentini

    Brentini

    12. November 2012 um 01:18

    Schöne, leise Melancholie dieser großen Stadt wunderbar erfasst in Worten von Orhan Pamuk. Der Autor wandert in seinem Essay Istanbul durch die dunklen Gässchen der Altstadt, spricht mit Menschen, erinnert sich an die früheren Zeiten, Bilder, Dufte und Gerüche, Personen mit ihren Schicksalen. Er besucht alte Geschäfte, hört dem Rauschen der Schiffsmotore im Hafen, beobachtet Möwen am blau-grauen Himmel über die Stadt. In seinen Erinnerungen an die gesichtslose und fast graue Zeit der 1960er und frühen 1970er trifft er Menschen, die lange nicht mehr da sind oder die lange nicht mehr das sind, was sie einst waren. Sie haben sich wie die Stadt selbst verändert und haben heute ein anderes Gesicht, doch das neue Gesicht der Stadt interessiert die Leser nicht, denn das Thema dieses Essays ist ja ein Istanbul von gestern. In kleinen Bildern zeigt uns Pamuk seine Heimatstadt und stellt somit auch die Verbindung her zu seiner frühesten Kindheit und Jugend. Er skizziert das Leben einer gehobenen, bürgerlichen Familie, die stolz auf die Moderne und die Errungenschaften der modernen Republik ist, portraitiert die zahlreichen Familienmitglieder und deren Bediensteten, Omas Freundinnen, seine erste Liebe, seinen älteren Bruder, mit dem er ständig Kämpfe hatte, seine liebevolle Mutter und seinen immer abwesenden Vater. Pamuks Sprache erinnert mich in solchen Beschreibungen sehr an zwei weitere Autoren des Mittelmeerraumes, die ich sehr schätze, und deren majestätische Werke ich mehr als liebe: an Pessoa und sein “Buch der Unruhe” und an Predrag Matvejević mit seinem “Mediteranski breviar” (dt.: Mediterran). Auch bei Pamuk, wie bei Pessoa oder Matvejević, spürt man diese schöne, leise Melancholie, die durch die Straßen Istanbuls zieht und an jeder Ecke zu spüren ist. Denn Istanbul (so Pamuk) war nie eine Stadt oder eine Metropole des Glücks, sondern stets ein Ort der Einsamkeit und der leisen Tristezza. Aber gerade in dieser Tristezza, die er selbst mit Istanbul gemeinsam hat, findet der große Pamuk seine Quelle der Inspiration, die ihn immer wieder aufs Neue erneuert und erneuert.

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  • Rezension zu "Istanbul" von Orhan Pamuk

    Istanbul
    Cam

    Cam

    02. June 2010 um 06:57

    Ich schätze Orhan Pamuk sehr und er wurde mit dem Nobelpreis für Literatur belohnt. Mit diesem Buch gibt er uns einen sehr persönlichen Einblick nicht nur über seine Familie sondern auch auf seine Stadt "Istanbul". Eine sehr wunderschöne, stimmungsvolle Autobiografie. Gleichzeitig ist es auch eine Biografie einer Stadt zwischen den Welten. Orhan Pamuk schreibt mit Herz, was kann man von einem Buch besseres sagen? Sehr empfehlenswert.

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  • Rezension zu "Istanbul" von Gerhard Meier

    Istanbul
    ChaosQueen13

    ChaosQueen13

    01. June 2009 um 09:15

    "Istanbul" - Erinnerungen an eine Stadt, ist jetzt kein spannender Roman sondern eher eine Erzählung oder Biographie von Orhan Pamuk's der hier über seine Kindheit und Jugend in seiner Stadt erzählt. Diese Erzählung ist sehr einfühlsam und gut beschrieben und mit schönen Bildern aus seinem privaten Familienalbum und von Istanbul ergänzt. Durch seine gut gewählten Worte erkennt man mit welcher Zuneigung oder Liebe er zu Istanbul steht und was ihn damit verbindet. Die vielen schönen Bilder und die hervorragende Panoramabeschreibung von Istanbul bekommt man beim lesen das Gefühl, als wäre man dort. Eine großartige Laudatio des Nobelpreisträgers für Literatur auf seine Heimatstadt Istanbul. Ein außergewöhnliches Werk!

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  • Rezension zu "Istanbul" von Gerhard Meier

    Istanbul
    kleinefrau

    kleinefrau

    25. September 2008 um 22:05

    DAS Buch lohnt sich!
    Trotz der zum Teil echt langen Sätze ;-)
    Eine sehr intensive persönliche Schilderung des Autors von seiner Kindheit bis zur Gegenwart - vom osmanischen Reich bis hin zur heutigen Türkei.
    Mit privaten Fotoaufnahmen.

  • Rezension zu "Istanbul" von Gerhard Meier

    Istanbul
    daggi21

    daggi21

    15. June 2008 um 11:02

    Sehr einfühlsam und gut,hat mich sehr berührt.Die Landschaftsbeschreibungen und die Denkweise der Menschen,interresant.

  • Rezension zu "Istanbul" von Gerhard Meier

    Istanbul
    Lysander

    Lysander

    04. January 2008 um 13:22

    Dieses Buch ist nicht allein eine Beschreibung Istanbuls in den 50er und 60er Jahren, sondern viel mehr die Biographie einer Kindheit und Jugend in Istanbul - nämlich die Geschichte Orhan Pamuks von der Kindheit bis in das junge Erwachsenenalter, genauer: seine Lebensgeschichte bis zu dem Tag, an dem er sich entschließt, Schriftsteller zu werden. Sehr leicht zu lesen, einfühlsam und bewegend beschreibt er die Spaziergänge durch seine Geburtsstadt, die ihm immer wieder dabei helfen, die ganz normalen Konflikte des Alltags - mit den Eltern, dem Bruder, mit sich selbst - zu bewältigen. Sehr empfehlenswert.

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  • Rezension zu "Istanbul" von Gerhard Meier

    Istanbul
    Pony

    Pony

    08. May 2007 um 09:43

    Ein tolles Buch, das die Atmosphäre Istanbuls großartig widerspiegelt.