Orkania Im Auge der Kamera

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Inhaltsangabe zu „Im Auge der Kamera“ von Orkania

Gerade aus dem Urlaub zurückgekehrt an den Arbeitsplatz, muss Erich Hermanns feststellen, dass nichts mehr ist wie vorher. Der ruhige Job als Nachtwächter in der Agentur ist auf einmal zu einem Spießrutenlaufen gegen die Angst geworden. Ein Nachtwächter mit Angst im Dunkeln? Oder ist doch mehr dran an den mysteriösen Geschehnissen in der Agentur und den dunklen Alpträumen, die ihn plagen? Erich geht dem Ganzen auf den Grund - und findet mehr heraus, als er je wissen wollte.

Eine sehr ungewöhnliche Geschichte, ein unterhaltsamer Genremix, der einen das Gruseln lehrt, dann aber auch wieder beruhigt...

— parden
parden
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  • Nachtdienst

    Im Auge der Kamera
    NiWa

    NiWa

    Nach seinem erholsamen Sommerurlaub kommt Erich an seinen Arbeitsplatz als Nachtwärter zurück und bekommt es plötzlich mit der Angst zutun. Seltsame Geräusche in den Gängen, mysteriöses Weißrauschen auf den Monitoren und ein Bild, das sich scheinbar ständig selbst verrückt. Wer würde da nicht an seinen Sinnen zweifeln? Obwohl Erich nichts so schnell verschrecken kann, ist ihm der Nachtdienst langsam nicht mehr geheuer. Eigentlich lässt er sich nicht so einfach aus der Ruhe bringen, bodenständig wie er ist, aber die unerklärlichen nächtlichen Phänomenen in der Agentur lassen sich dann doch nicht einfach abtun. Und dann bekommt er eine Gänsehaut, als sich die gruseligen Ereignisse häufen und er ratlos durch das finstere Agenturgebäude tapst. Wirkt sich der jahrelange Nachtdienst auf seine Nerven aus oder ist doch mehr dahinter? Besonders gut hat mir die „Alltagstauglichkeit“ dieser Geschichte gefallen. Auch wenn das jetzt etwas seltsam klingen mag, aber die Autorin erzählt so realistisch von Erich und den nächtlichen Ereignissen, dass es einen nur packen kann. Erich an sich ist kein aufregender Charakter und trotzdem fand ich die Handlung sehr spannend. Er ist schon etwas älter, einige Jahre vor der Pension, beständig, und ich würde ihn als behäbig bezeichnen. Schon allein daraus kann man schließen, dass ihn eigentlich nichts so leicht verunsichern kann, vor allem im Nachtdienst nicht, weil er die Ruhe des Jobs sehr zu schätzen weiß. Erwähnenswert ist meiner Ansicht nach auch das gruselige Ambiente. Wer schon einmal länger - vielleicht sogar allein - Überstunden in einem Bürogebäude machen musste, kann sich bestimmt gut vorstellen, wie es ist, wenn man Stockwerk für Stockwerk, Büro für Büro, mitten in der Nacht abklappert und einen das Knallen einer Tür einen gehörigen Schrecken einjagt. Diese solide Gruselspannung baut sich langsam auf, wird immer wieder durch den vernünftigen Erich zerstreut, nur damit sie einen später erneut kalt den Rücken runterläuft. Für mich war es eine gute Gruselgeschichte, mit „realistischen“ Spukelementen. Vielleicht war sie etwas zu beschaulich und eine Spur zu behäbig, aber hier empfehle ich, dass man sich bei Interesse auf jeden Fall ein eigenes Bild von Erichs Nachtdienst machen soll.

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    • 11
  • Gruselig! Oder doch nicht?

    Im Auge der Kamera
    parden

    parden

    GRUSELIG! ODER DOCH NICHT? Gerade aus dem Urlaub zurückgekehrt an den Arbeitsplatz, muss Erich Hermanns feststellen, dass nichts mehr ist wie vorher. Der ruhige Job als Nachtwächter in der Agentur ist auf einmal zu einem Spießrutenlaufen gegen die Angst geworden. Ein Nachtwächter mit Angst im Dunkeln? Oder ist doch mehr dran an den mysteriösen Geschehnissen in der Agentur und den dunklen Alpträumen, die ihn plagen? Erich geht dem Ganzen auf den Grund - und findet mehr heraus, als er je wissen wollte. Manchmal lasse ich mich einfach von einem Klappentext wie diesem dazu hinreißen ein Buch zu lesen, bei dem ich überhaupt nicht weiß, was da eigentlich auf mich zukommt. Und manchmal widerfährt einem dabei eine ganz schöne Überraschung. Wie bei diesem Buch hier... Schnell glaubt man zu ahnen, in welche Richtung sich die Geschichte entwickelt, denn es wird zunehmend unheimlicher und mysteriöser, richtig Gänsehaut bekam ich an einer Stelle. Die unerklärlichen Vorgänge in der alten Villa, in der die Agentur untergebracht ist, nehmen immer mehr zu, und man beneidet Erich wahrlich nicht um seinen Nachtwächterposten. Doch wenn man das Horror-/Gruselgenre schon enttarnt zu haben glaubt, entwickelt es sich doch wieder in eine ganz andere Richtung, bis sich die aufgestellten Nackenhaare wieder glätten, man ob der Spannung und Neugier aber trotzdem gebannt an den Zeilen haften bleibt. Ein interessant gesponnenes Genre-Mix erwartet den Leser hier, doch ich würde zu viel verraten, wenn ich an dieser Stelle näher darauf einginge. Erich erscheint als eine sehr lebendige und lebensnahe Figur, und man möchte ihn ungern mit dieser Geschichte allein lassen. In was ist er da bloß hineingeraten? Und - wie kommt er da wieder heraus? Für mich eine unterhaltsame und spannende Lektüre, die mich das Gruseln lehrte - dann aber in andere spannende Gefilde abtauchte. Eine schöne Überraschung, ein Zufallsfund, der mich echt begeistern konnte. Gerne mehr davon! © Parden

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    • 7
    Kopf-Kino

    Kopf-Kino

    16. July 2015 um 10:11