Orson Scott Card Enders Schatten

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Inhaltsangabe zu „Enders Schatten“ von Orson Scott Card

Kein Preis ist zu hoch Zunächst deutet nichts darauf hin, dass Bean zu Großem ausersehen ist: Als Straßenjunge, der sich in Rotterdam mehr schlecht als recht durchschlägt, kann er froh sein, dass sich eine Nonne seiner annimmt. Sie ist die Erste, der die überdurchschnittliche Intelligenz des Jungen auffällt – und nicht die Letzte: Bald schon wird Bean für ein Regierungsprojekt auserwählt. Auf einer Raumstation soll er gemeinsam mit anderen Hochbegabten Strategien für Kriegsspiele entwickeln. Doch was am Anfang nur wie ein Spiel erscheint, wird schnell bitterer Ernst. Denn die Menschen werden von außerirdischen Invasoren bedroht …

Schön für Fans von "Enders Game", aber als Buch für sich nicht besonders spannend, da keine überraschende Wendung.

— fcandi
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  • Enders Schatten.

    Enders Schatten
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. November 2015 um 22:13

    Meine Meinung: Erstaunlicherweise würde ich dieses Buch sogar besser einstufen als Enders Spiel. Bean war schon im ersten Buch so ziemlich meine Lieblingsfigur und dass die Ereignisse aus Enders Spiel nochmal aus seiner Sicht erzählt werden ist alles andere als nervig oder überflüssig. Zugegeben, Bean ist von Ender besessen, hat aber genug eigene Spirenzchen am laufen als dass sich alles überschneidet und man die selbe Geschichte zwei mal liest. Auf das andere Buch wird eher liebevoll hingenickt, so, dass ich immer wieder einzelne Stellen dort nachschlug und verglich. Bean hat von Anfang an keinerlei Interesse, ein Soldat zu werden und möchte nur möglichst weit weg von Achilles (und dass es dort regelmäßig Essen gibt ist auch ein Pluspunkt). So beginnt er von Tag 1 an, alles zu unterwandern was ihm vor die Nase gesetzt wird statt brav den Regeln zu folgen die ihm gegeben werden und wir sehen Teile der Kampfschule, die Ender niemals hinterfragt hat. Viel interessanter fand ich allerdings den ersten Teil des Buches in Rotterdam. Die Kinder dort kämpfen um das pure Überleben und Bean ist keine Ausnahme. Dabei geht es so roh zu wie bei den Hungerspielen wenn der Startschuss ertönt. Für Fans von: Schöne neue Welt von Aldous Huxley, Hunger Games von Suzanne Collins, Der Herr der Fliegen von William Golding

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  • Bean gegen Ender

    Enders Schatten
    Lerchie

    Lerchie

    Bean war ein kleiner Junge, fast noch ein Säugling, als alle aus dem ‚Sauberen Haus‘ abgeholt wurden. Er versteckte sich in dem Spülkasten einer Toilette – ja, so klein war er. Später als er wieder zum Vorschein kam, fand ihn der Hausmeister und nahm ihn mit zu sich nach Hause. Doch irgendwann riss Bean wieder aus, und lebte fortan auf der Straße. Mit etwa drei Jahren traf er auf Poke, die eine kleine Gruppe kleiner Kinder mit sich führte. Sie sorge dafür, dass diese Kinder etwas zu essen hatten. Zuerst wollte sie Bean nicht aufnehmen, doch er machte ihr klar, dass sie jemanden brauchte, der sie im Notfall verteidigte, womit er nicht sich selbst meinte. Doch fortan war er in Pokes ‚Band‘ und sie fand einen Jungen namens Archilles. Und Bean sah, was Archilles Poke eines Tages antat… Man suchte Jungen für die Kampfschule, die im Weltall lag. Schwester Charlotte, eine Nonne half dabei und sie fand Bean. Sie unterrichtete ihn, machte mit ihm die Tests und schließlich kam er in die Kampfschule. Da er sehr klein war, selbst für sein Alter, wurde er nicht für voll genommen. Er hörte von Ender Wiggin, und er war so sehr von sich überzeugt, dass er glaubte, er sei besser als Ender. Da er so klein war, konnte er die Lehrer belauschen und erhielt so Informationen über seine Mitschüler.  Er war sich sicher, dass auch er das Zeug zum Kommandanten hatte. Als Ender ein eigenes Kommando erhielt, eine eigene Armee, musste Bean sie zusammenstellen. Und natürlich nahm er sich mit dazu. So lernt er Ender Wiggin kennen und auch letztendlich respektieren. Die Kinder wurden alle zu Soldaten ausgebildet und einer musste das Oberkommando bekommen. Es ging um den Krieg gegen die Schaben, die vor Jahren die Erde überfallen hatten, aber besiegt worden waren. Doch nicht endgültig. Im Moment war es für die Kinder  nur ein Spiel…. Was hat Archilles Poke angetan, dass Bean ihn nicht mehr mochte? Und wieso war Bean so ein superintelligenter Junge, obwohl er noch so klein bzw. jung war?  War Ender wirklich der geborene Kommandant? Oder wäre vielleicht Wiggin der Bessere? All dies liest man in diesem Buch. Der Anfang war etwas zäh. Es fühlte sich für mich an, als wollte der Autor nur etwas schreiben. Es war so richtig heruntergeleiert. Das ging so bis etwa zur Mitte des Buches. Dann wurde es etwas spannender. Doch wirklich spannend wurde es erst etwa im letzten Drittel bis Viertel des Buches. Dies ist das zweite Buch. Der erste Band hieß Enders Spiel und es ist einiges in diesem Buch, das auch schon in Enders Spiel zu lesen war. Es ging praktisch nur darum, wie Bean alles empfand, damit umging. Das Ende ist für jeden, der Enders Spiel gelesen hat, klar.  Für Bean war es dann letztendlich ein erfreuliches Ende. Es ist nicht so, dass mir das Buch gar nicht gefallen hätte, aber es war anfangs bis etwa zur Mitte langatmig, weil die Sätze eben nur so runtergeleiert waren.  Es war einfach keine richtige Spannung da. Dann ein großer Teil praktisch doppelt, wie ich das in Enders Spiel schon gelesen hatte, auch wenn es natürlich Sachen gab, die dort nicht standen, weil es eben nur Bean betraf. Meiner Meinung nach hätte man die beiden Bücher besser zusammengefasst und aus dem Ganzen dann zwei Bücher gemacht.  Von mir bekommt dieses Buch aus den genannten Gründen nur zwei Sterne.    

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    • 2
  • Zwar eigentlich keine Fortsetzung in dem Sinne, aber trotzdem genial

    Enders Schatten
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. September 2013 um 13:59

    Mehr meiner Rezensionen findet ihr auf meinem Blog: Anima Libri - Buchseele Die Tatsache, dass der deutsche Verlag dieses Buch als Fortsetzung zum im vergangenen Jahr als Neuauflage erschienen “Enders Spiel” vermarktet, ist unglücklicherweise irreführend. Denn eigentlich ist “Enders Schatten” der Auftakt einer weiteren Serie und gleichzeitig die Beschreibung der Ereignisse aus “Enders Spiel” aus einer anderen Perspektive. Aber nun gut, was tut man nicht alles, um Jugendbücher, gerade wenn sie demnächst verfilmt werden, erfolgreich zu vermarkten? Serien durcheinander zu würfeln gehört da wohl doch noch zu den kleineren Übeln, besonders wenn man bedenkt, dass es dafür endlich eine vernünftige Übersetzung dieses Buchs gibt, sodass die Namen und Begriffe innerhalb der Neuauflagen von Orson Scott Cards Romanen einheitlich sind – was vorher wohl nicht der Fall war. Ganz unabhängig von allen fragwürdigen Marketingmethoden, die mit diesem Titel verbunden sein mögen, kann ich allerdings sagen, dass ich das Buch wirklich großartig fand. Die Geschehnisse in “Enders Schatten” sind, wie schon gesagt, im Grunde genommen ein und dieselben, die auch in “Enders Spiel” geschildert wurden, nur eben nicht mehr aus der Sicht Enders sondern aus der Beans. Nun sollte man meinen, dass soetwas im Grunde genommen ziemlich langweilig ist, immerhin kennt man die ganze Geschichte doch eigentlich schon. Dem ist aber nicht so. Stattdessen ist “Enders Schatten” genauso spannend, fesselnd und aufregend wie “Enders Spiel”. Man erfährt ersteinmal sehr viel mehr über den Hintergrund von Bean, der im ersten Band ja eigentlich nur eine Nebenrolle spielte, und auch wenn große Teile der Handlung im Grunde genommen schon bekannt sind, versteht Card es doch sie durch den neuen Blickwinkel so interessant darzustellen, dass die Geschichte einen kaum los lässt. Genau wie sein Vorgänger ist “Enders Schatten” ein All-Age-SciFi-Roman, der wirklich unter die Haut geht und sich allein durch seine Eindringlichkeit, seine ungeschönten Darstellungen aller möglichen ersten Themen und die wirklich eckig und kantigen Charaktere völlig von dem ganzen SciFi-/Dystopie-Kuddelmuddel abhebt, das sich mittlerweile gerade im Jugendbuchbereich überall so breit macht. Von daher bleibt nur zu sagen, dass mir “Enders Schatten” von Orson Scott Card alles in allem mindestens ebenso gut gefallen hat, wie “Enders Schatten” und dass ich beide Bücher nur jedem empfehlen kann, der Science Fiction und Dystopien nicht wegen der niedlichen Liebesgeschichten liest.

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