Orson Scott Card Speaker for the Dead

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Inhaltsangabe zu „Speaker for the Dead“ von Orson Scott Card

Ender Wiggin, the young military genius, discovers that a second alien war is inevitable and that he must dismiss his fears to make peace with humanity's strange new brothers.

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  • Teil 2

    Speaker for the Dead
    JuliaO

    JuliaO

    07. September 2014 um 23:39

    Die Ender Serie ist ja etwas unübersichtlich in ihrer Reihenfolge. Speaker for the Dead ist der zweite Band der Ender Saga der erschienen ist - inhaltlich würde aber noch "Ender in Exile" dazwischen passen. Den dieser Roman spielt zwischen Ender's Game und "Speaker for the dead" - erschien aber deutlich später. Viele Jahre nach dem Krieg, den Ender im ersten Band zugunsten der Menschheit gewonnen hat, sieht man hier nun die Folgen diesen Krieges. Ender, der damals ja nicht wusste, dass er eine ganze Rasse auslöscht muss nun mit diesem Wissen leben. Eine gute Fortsetzung, die deutlich weniger Action und Spannung enthält, dafür aber die Entwicklung der Charaktere deutlich weiter in die Tiefe gehen lässt.

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  • Philosophische Science-Fiction (Empfehlung!)

    Speaker for the Dead
    Stormsong

    Stormsong

    09. November 2013 um 19:06

    Als eigentliches Ausgangsbuch der "Ender Saga" von Orson Scott Card hat Speaker for the Dead wohl versagt - es ist deutlich weniger bekannt als der Vorgänger Ender's Game. Dabei wurde Ender's Game doch eigentlich nur geschrieben, damit die Geschichte des Speakers erzählt werden kann. Wofür ich herzlich dankbar bin. Denn dieses Buch stellt in meinen Augen die perfekte Mischung aus philosophisch-ethischen Gedankengängen und sorgfältig aufgebauter Science-Fiction dar. Nachdem Ender im Vorgänger eine ganze Rasse ausgelöscht, das bereut und mal eben eine Religion gegründet hat, ist er auf der Suche nach seinem Platz im Universum. Als "Speaker for the Dead", einer Art atheistischer Priester, zieht er von Welt zu Welt und versucht seinen Fehler wieder gut zu machen. Als die Menschheit eine neue intelligente Alienrasse entdeckt, die Pequeninos, die in ihrem Aussehen eher an Affen mit Schweinenasen erinnern und Bäume als Ahnen verehren, wittert die Menschheit ihre Chance den Xenozid an den Buggern aus ihrem Gedächtnis zu streichen und stattdessen die "Piggies" friedlich zu studieren. Doch als die Piggies zwei Forscher brutalst ermorden, droht das ganze Spiel von vorne zu beginnen, und Ender fühlt sich berufen, ein weiteres Mal als Übersetzer zu fungieren zwischen Menschen und Aliens. Fazit: Freunde von Ender's Game werden die ersten Seiten dieses Buches lesen und bemerken, dass es nicht Ender's Game ist, nein, nicht mal annähernd etwas damit gemein hat, außer einigen handelndes Figuren vielleicht. Aber ich bitte euch, lest es trotzdem. Denn an authentischen Ideen, faszinierenden Charakterkonstellationen und wilder Gesellschaftskritik hat es nichts eingebüßt, eher noch dazugewonnen im Vergleich. Da verzeiht man auch kleinere Durststrecken. Während der Vorgänger als klassisches Stück SF durchrutschen könnte (obwohl sehr lesenswertes Stück SF), ist Speaker for the Dead sicher auf einem reiferen Niveau, und beansprucht die Gehirnzellen ebenso sehr wie die Gefühlswelt des Lesers. Wem es ohne BumBum-Action allerdings zu langatmig ist, der findet hier nicht, was er sucht. Kleiner Tipp: Wer sich wirklich vollends in ein moralisches Dilemma stürzen will, sollte nach der Lektüre von SftD die Aussagen des Autors Orson Scott Card durchsehen. Die Frage, wie nah Genie an Wahnsinn liegt, ist im Fall seiner Person wirklich gerechtfertigt.

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  • Rezension zu "Speaker for the Dead" von Orson Scott Card

    Speaker for the Dead
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. March 2011 um 10:28

    Das Buch ist die Fortsetzung von "Das große Spiel", in dem Ender, als Kämpfer für die Menschheit, ohne Wissen eine andere, bedrohlich erscheinende Spezies (die Bugger) ausgerottet hat. Seit dem Xenozid von Ender an den Buggern sind Jahrhunderte vergangen und die Menscheit hat sich ins Weltall auf verschiedenste Planeten ausgebreitet. Auf einer dieser neu besiedelten Welten, Lusitania, wurde eine intelligente Lebensform entdeckt, die Piggies. Der Sternkongress entscheidet, die Einmischung in deren Leben minimal zu halten und so wird ein Schutzzaun um die menschliche Siedlung errichtet - nur einige wenige Forscher Lusitanias dürfen diesen durchqueren und die Piggies besuchen. Schließlich sterben unter mysteriösen Umständen zwei dieser Forscher, Pipo und dessen Sohn Libo, und die Menschen beginnen Zweifel zu hegen, ob ein friedliches Zusammenleben mit den Piggies überhaupt möglich ist. Und so macht sich Ender als Sprecher für die Toten auf nach Lusitania, um einen weiteren Xenozid zu verhindern... Da mir "Das große Spiel" sehr gut gefallen hatte, waren meine Erwartungen an diesen Folgeband hoch - und wurden nicht enttäuscht. Orson Scott Card schafft es den Leser schon nach wenigen Seiten in die Geschichte zu ziehen, es entwickelt eine regelrechte Sogwirkung. Da ist einerseits Ender - von dem kaum jemand weiß, dass er DER grausame Ender ist, der den Xenozid begang, vielmehr ist er als genialer Sprecher für die Toten bekannt - aber auch die Familie rund um Pipo und Libo und natürlich die Piggies selbst, deren Schicksal auf dem Spiel steht. Auch wenn derzeit den Menschen keine andere intelligente Lebensform bekannt ist und somit die Frage des Umgangs mit solchen Wesen eher fern scheint, ist dies bei weitem nicht das einzige was Card in seinem Buch diskutiert. Es geht durchaus auch um das Zusammenleben der Menschen, sei es in Familie, Stadt, Religion oder Staat. Ein unterhaltsames und doch nachdenklich stimmendes Buch! Sehr schade, dass es auf Deutsch derzeit nicht mehr verlegt wird. Gebraucht ist es aber für einen akzeptablen Preis noch zu bekommen.

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