Ortwin Ramadan

 3.8 Sterne bei 163 Bewertungen
Autor von T.R.O.J.A. Komplott, Moses und das Schiff der Toten und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Ortwin Ramadan

Ortwin Ramadan ist Halb-Ägypter und wurde 1962 in Aachen geboren. Nach seinem Politik- und Ethnologiestudium arbeitet er als Drehbuchautor und freier Autor und lebt am Ammersee.

Alle Bücher von Ortwin Ramadan

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T.R.O.J.A. Komplott

T.R.O.J.A. Komplott

 (103)
Erschienen am 31.01.2018
Moses und das Schiff der Toten

Moses und das Schiff der Toten

 (23)
Erschienen am 28.02.2019
Der Schrei des Löwen

Der Schrei des Löwen

 (18)
Erschienen am 25.02.2011
Glück ist was für Anfänger

Glück ist was für Anfänger

 (16)
Erschienen am 12.01.2017

Neue Rezensionen zu Ortwin Ramadan

Neu

Rezension zu "Moses und das Schiff der Toten" von Ortwin Ramadan

Das Geheimnis der Glasaale
Maddinliestvor 3 Monaten

Hauptkommissar Stefan Moses ist ein korrekter und geradliniger Ermittler, der aber aufgrund seiner dunklen Hautfarbe immer wieder mit Vorurteilen und Ressentiments zu kämpfen hat. Sein neuer Fall erscheint in einem außergewöhnlichen Licht. Die männliche Leiche sitzt nackt auf einer Parkbank und es fallen ihm kleine wurmartige Tiere aus dem Auge. Was steckt hinter diesem außergewöhnlich inszenierten Leichenfund? Der Fall gibt Moses viele Rätsel auf und die Einarbeitung einer neuen Kollegin macht die Sache für ihn nicht leichter...

Dem Autor Ortwin Ramadan ist mit "Moses und das Schiff der Toten" ein ordentliches Krimidebüt gelungen. Er erzählt die Geschichte in einem lebendigen und gut zu lesenden Schreibstil. Den Spannungs-bogen baut er zu Beginn des Buches mit dem mysteriösen Leichen-fund gut auf, kann ihn aber nicht über die gesamte Länge des Buches auf diesem Niveau halten. Gerade der Mittelteil weist aus meiner Sicht die eine oder andere Länge auf, die es für den Leser zu über-brücken gilt.Die Ermittlungen werden hier zwar gut wiedergegeben, basieren aber zu sehr auf dem Zufallsprinzip. Sehr gut gefallen haben mir die beiden Hauptprotagonisten, sie werden gerade über ihre außergewöhnliche Vita interessant charakterisiert und verleihen den Buch so auch in ihrem beruflichen Zusammenspiel einen ganz besonderen Charme.

"Moses und das Schiff der Toten" ist für mich ein durchaus gut gelungener Start einer neuen Krimi-Reihe mit ein wenig Luft nach oben. Die Protagonisten haben Lust auf mehr gemacht, so dass ich schlussendlich den Kriminalroman mit vier Sternen bewertet habe und gerne weiterempfehle. Ich hoffe, dass es für Moses weitergeht...

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Rezension zu "Moses und das Schiff der Toten" von Ortwin Ramadan

MOSES Ermittler und leider nicht mein Fall
AnjaScvor 3 Monaten

Inhalt & Fazit:

Moses als Hauptkommissar wird mit einem wirklich bizarren Mordfall konfrontiert:
Ein nackter Mann sitzt auf einer Parkbank und ist scheinbar im Salzwasser ertrunken. Während die Beamten noch um den Leichnam stehen bemerken sie Glasaale, die von der Leiche stammen.  Ab da nehmen die Ermittlungen ihren Lauf und man landet bei einer reichen Hamburger “Fischfabrikantenfamilie” bei der chinesischen Mafia, bei Drogenschmuggel und natürlich bei Fischen! Alles in Allem war mir das schon alleine etwas zuviel und unrund. Da hätte es mir gereicht, wenn man nur einen Faden gehabt hätte den man verfolgt.

Moses, der Hauptkommissar ist meiner Meinung nach leicht paranoid. Denn alles was passiert, vor allem Schlechtes, führt er auf seine Hautfarbe zurück.
Ein Beispiel: Er bricht in die Wohnung des Toten ein und wundert sich dann, dass die eintreffenden Beamten ihn mit der Pistole bedrohen und als er es seiner Freundin erzählt, schwingt mit, dass er es seiner Hautfarbe zuschiebt.
Generell ist er nicht vorurteilsfrei, denn seine neue Kollegin, die nicht der Norm entspricht ist ihm ein Dorn im Auge und er will sie nicht im Team.  Leider war Moses auf Grund seiner Art mir nicht sonderlich sympathisch und die ständige Erwähnung, wie ungläubig die Menschen auf einen schwarzen Hauptkommissar reagieren, dann auch leider irgendwann zu viel…

Seine neue Kollegin Katja hat mich vom äußeren Erscheinungsbild an Mara alias die Krähe aus den Büchern von Leo Born erinnert, allerdings kommt sie auch nicht wirklich sympathisch rüber. Wobei hier potenzial nach oben ist für die Entwicklung dieser Figur.

Die Geschichte an sich ist gut und flüssig erzählt und lebt von relativ kurzen Kapiteln. Leider fehlte mir die Spannung so dass ich schnell abgelenkt werden konnte beim Lesen. Einzig zum Ende hin baut sich Spannung auf, aber ein ordentliches Ende kann nicht die ganzen Seite davor retten.

Im ganzen kann ich MOSES und das Schiff der Toten leider nicht empfehlen, denn mir fehlte die Spannung und der Bezug zu den Protagonisten. Alles dümpelt mir zu sehr dahin und bleibt zu oberflächlich.
Vielleicht steckt Absicht dahinter, denn es ist als Auftakt einer Reihe geplant. Ich werde allerdings nicht herausfinden, ob sich die Figuren entwickeln und sympathischer werden.

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Rezension zu "Moses und das Schiff der Toten" von Ortwin Ramadan

Warum gibt es eigentlich das Wort "Randgruppe"?
lielo99vor 3 Monaten

Ortwin Ramadan wurde in Aachen geboren und lebt heute am Ammersee. Er studierte Politik und Ethnologie und mittlerweile schreibt er Krimis und Drehbücher. Bei den Kriminalromanen verarbeitet er Themen, die aktuell sind und einen nahezu beängstigenden Bezug zur Realität haben.


In dem Buch Moses und das Schiff der Toten ermittelt ein Afrikaner. Er ist bei der Mordkommission beschäftigt und das sogar als Hauptkommissar. Kein Wunder, dass er täglich mit latentem oder offenem Rassismus konfrontiert wird. In diesem Roman muss er den Tod eines homosexuellen Mannes aufklären. Es gibt etliche Verdächtige und immer wieder verfolgt Moses falsche Spuren. In dem Buch erfährt der Leser viel über Glasaale und die Vorurteile der „aufrechten“ Christenmenschen gegenüber Homosexuellen und Mitmenschen, die anders aussehen als sie selbst.


Nicht nur Moses geht auf die Suche nach dem Mörder. Ihm zur Seite gestellt ist eine junge Frau, die zunächst sein Nervenkostüm stark beansprucht. Ja, auch er ist nicht frei von Vorurteilen, die sich vornehmlich auf das Äußere beziehen. Ob sich die beiden Ermittler zusammenraufen können und wie sie trotz Bedenken ihre Arbeit durchführen können, ist spannend und keineswegs vorhersehbar.


Mir gefiel das Buch gut, weil es abwechslungsreich geschrieben ist. Moses und das Schiff der Toten kommt dabei ohne detaillierte Beschreibungen von abgetrennten Körperteilen oder Blutbädern aus. Es sind die unterschwelligen Geschehnisse, die das Buch lesenswert machen. Die Mitte des Romans zieht sich ein wenig in die Länge aber das Weiterlesen lohnt sich trotzdem. Nicht vorhersehbare Wendungen und das Rätsel nach dem Mörder, welches bis zum Schluss kaum lösbar ist, bringen mich zur klaren Empfehlung für Moses und das Schiff der Toten.


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Gespräche aus der Community

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Ein schwarzer Kommissar unter nicht ganz blütenweißen Hanseaten

Willkommen zur Leserunde von »Moses und das Schiff der Toten«
Bewerbt euch jetzt für den neuen Hamburg Krimi von Ortwin Ramadan und sichert euch spannende Lesestunden!

Autoren oder Titel-Cover Stefan Moses kam als Kind aus Afrika nach Hamburg. Heute ermittelt er als Hauptkommissar bei der Mordkommission. Als schwarzer Kommissar sorgt er immer wieder für Irritationen, die er geschickt für seine Ermittlungen zu nutzen weiß. Stefan Moses, 43, wohnhaft im beschaulichen Hamburger Winterhude, ist gründlich, pünktlich, höflich und korrekt – was ihn nicht davor bewahrt, dass er aufgrund seiner Hautfarbe sowohl beim Bäcker als auch bei der Zeugenvernehmung immer wieder Überraschungen erlebt. In seinem ersten Fall wird Moses mit einem bizarren Fund konfrontiert: Mitten in der Stadt, im Lohmühlenpark in St. Georg, wird die Leiche eines Mannes entdeckt, der nackt auf einer Parkbank sitzt und, wie sich herausstellt, ertrunken ist. Zusammen mit seiner ebenso unfreiwilligen wie aufbrausenden Partnerin Katja, die als Hobby Kickboxen betreibt und in einer Plattenbausiedlung aufgewachsen ist, nimmt Moses die Ermittlung auf.

Ortwin Ramadan ist Halb-Ägypter und wurde 1962 in Aachen geboren. Er studierte Politik und Ethnologie und arbeitet heute als Drehbuchautor und freier Autor. Seit seiner Zeit in Hamburg lässt ihn die schönste Stadt der Welt nicht mehr los. Für seinen Roman Glück ist was für Anfänger wurde er 2018 vom Syndikat (zu dem auch Sebastian Fitzek und Frank Schätzing gehören) mit dem Hans-Jörg-Martin-Krimipreis ausgezeichnet.

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Du wirst beobachtet, jeden Tag, 24 Stunden live. Und deine Augen sind die Kamera!

Ein Thema von brisanter und beängstigender Aktualität: die lückenlose Überwachung der Bürger. Ortwin Ramadan geht dabei noch viel weiter, in seinem Buch "T.R.O.J.A. Komplott" ist die lückenlose Beobachtung bereits Realität und das sogar im Inneren des Körpers jedes Bürgers. Habt ihr Lust auf eine spannende und temporeiche Geschichte, in der es darum geht, dass wir Menschen nicht mehr Herrscher über unsere eigenen Leben sind? Dann ist "T.R.O.J.A. Komplott" genau das Richtige für euch!

Zum Inhalt
Gesundheit ist Pflicht. Mit dieser Philosophie ist der 21-jährige Nico aufgewachsen. Wie alle anderen US-Bürger trägt auch er Nanobots in seinen Blutbahnen, die seinen Körper rund um die Uhr überwachen und sogar kleine Operationen vornehmen können. Als Nico als frischgebackener FBI-Agent für das Geheimprojekt T.R.O.J.A. rekrutiert wird, erfährt er allerdings, dass die kleinen Helfer im Körper noch wesentlich mehr können. Wenige Klicks genügen und die Nanobots docken sich an den Sehnerv an. Und schon erhalten die Ermittler Bilder, die direkt aus dem Kopf einer verdächtigen Zielperson kommen. Nico ist fasziniert. Das ist die Revolution im Kampf gegen Kriminalität und Terrorismus. Mit Feuereifer macht der junge Agent sich an seine erste Observation. Doch schon bald kommen ihm Zweifel. Warum steht die 20-jährige Beta überhaupt auf der Liste der Geheimdienste? Und wer steht eigentlich hinter T.R.O.J.A.? Als Nico das Projekt hinterfragt, wird er selbst zum Gejagten. Und vor den Spionen in seinem eigenen Körper scheint es kein Entrinnen zu geben…
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Zum Autor
Ortwin Ramadan hat deutsch-ägyptische Wurzeln und wurde in Aachen geboren. Nach seinem Politik- und Ethnologiestudium arbeitete er zunächst als Journalist und Redakteur, bevor er als Drehbuchautor die Lust am Bücherschreiben entdeckte. Er lebt mit seiner Familie südlich von München.

Zusammen mit dem Coppenrath Verlag verlosen wir 25 Exemplare von "T.R.O.J.A. Komplott" unter allen, die Lust haben, sich an einer Leserunde zu diesem spannenden Buch zu beteiligen. Was müsst ihr dafür tun? Bewerbt euch* im Unterthema "Bewerbung/Ich möchte mitlesen", indem ihr bis zum 11.02. auf folgende Frage antwortet:

Der 21-jährige Nico kann als FBI-Agent viel mehr als seine Kollegen in der Gegenwart: Er hat die Möglichkeit mit ein paar Klicks, alles über andere Menschen zu erfahren.
Glaubt ihr, dass Ortwin Ramadams Idee schon bald der Realität entsprechen könnte?


Ich bin sehr gespannt auf eure Antworten!

Viel Glück!

* Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben.
K
Letzter Beitrag von  kvelvor 4 Jahren
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