Ortwin Ramadan Glück ist was für Anfänger

(12)

Lovelybooks Bewertung

  • 7 Bibliotheken
  • 3 Follower
  • 0 Leser
  • 6 Rezensionen
(2)
(6)
(3)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „Glück ist was für Anfänger“ von Ortwin Ramadan

"Das Schicksal hat mich um mein Leben betrogen! So sieht's aus." Maximilian knallte sein Glas auf den Tisch. Oleg zuckte nur mit den Schultern. "Immerhin hattest du mal ein Leben. Ich hatte nie eins. Bis jetzt jedenfalls." Oleg und Maximilian kommen aus zwei verschiedenen Welten. Oleg ist gerade von der Schule geflogen und schlägt sich mit miesen Jobs durch, während Maximilian als Erbe einer Bankiersfamilie in einer großen Villa aufgewachsen ist. Aber die beiden Jungen verbindet doch eins: ihre unbändige Wut aufs Leben! Denn Maximilian hat nach einem schweren Unfall seine Eltern verloren und sitzt im Rollstuhl. Ein missglückter Einbruch bringt die Jungs zufällig zusammen. Oleg kann den reichen Schnösel Maximilian nicht ausstehen, muss aber trotzdem nach seiner Pfeife tanzen. Doch er hätte nie gedacht, was Maximilian wirklich mit ihm vorhat.

Eine Geschichte über zwei Jung aus unterschiedl. Gesellschaftsschichten, die sich ähnlicher sind, als sie denken. Toll geschrieben.

— Uwes-Leselounge

Eine gute Geschichte mit Humor und Spannung, bei der man gern weiterliest.

— BuechersuechtigesHerz

Mit „Glück ist was für Anfänger“ ist dem Autor ein ruhiger und insgesamt ganz schöner Roman gelungen.

— Ruby-Celtic

Stöbern in Jugendbücher

Scherben der Dunkelheit

Die Magie und die Düsternis der Geschichte konnten mich wirklich begeistern.

SweetSmile

GötterFunke - Liebe mich nicht

Eine wirklich tolle Story, die einen einfach nicht aufhören lässt zu lesen =) Grandios!

XChilly

Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow

Nicht nur wie Harry Potter!

Gracey15

Wolkenschloss

Ein tolles Buch mit einem total besonderen Flair, Charm und ganz viel Humor. Dennoch fehlt mir anfangs ein wenig die Spannung.

annika_buecherverliebt

Schwebezustand

Mal was für zwischendurch

fjihzrgiuw

Das Reich der Sieben Höfe – Flammen und Finsternis

Spannend, sinnlich, überraschend ... Eines meiner besten Bücher 2017 ... Noch besser als Teil 1...

SandysBunteBuecherwelt

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Humorvolle Geschichte mit einer tollen Botschaft

    Glück ist was für Anfänger

    Uwes-Leselounge

    05. May 2017 um 15:32

    Der noch junge Oleg ist von Anfang an auf der Verliererstraße des Lebens unterwegs. Seine Mutter ist schizophren und sitzt in einer Anstalt, der Vater ist mit der ganzen Situation überfordert und Alkoholabhängig, sein Bruder ein Kleinkrimineller und zu allem Übel ist Oleg nun auch noch von der Schule geflogen. Das Jugendamt prüft, ob der Vater das Sorgerecht entzogen bekommt, daher wäre es wichtig, dass Oleg seinen Job in einer Tierverwertungs- anlage behalten würde. Aber diesen verliert er schon nach kurzer Zeit leichtfertig. Als Oleg bei einem missglückten Einbruch von dem reichen behinderten Jungen Maximilian und dessen Butler Maurice erwischt wird, sieht er sich schon im Jugendgefängnis landen. Doch widererwartend schickt Maximilian die Polizei weg und handelt mit Oleg einen Deal aus. Oleg soll für ihn arbeiten und die Oldtimer auf Vordermann bringen, damit diese verkauft werden können. Dafür bekommt er sogar noch 50,- €/Stunde bezahlt und so reift in Oleg der Plan, doch noch an das große Geld zu kommen und seinen Traum von einem Leben in Australien zu verwirklichen. Aber was bezweckt Maximilian mit dem Ganzen? Will er Oleg nur an der Nase herum führen oder steckt mehr dahinter?Glück ist was für Anfänger von Ortwin Ramadan aus dem Coppenrath Verlag ist ein tolles Jugendbuch über zwei junge Menschen, die nicht gegensätzlicher sein könnten. Nicht nur, dass sie aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten kommen, sind sie auch vom Charakter her völlig verschieden.Olegs Leben ist mehr als bescheiden, um dies mal milde zu formulieren. Er hat keine wirkliche Familie, sieht man mal von seinem älteren Bruder Mark, ab. Die Mutter sieht grüne Männchen, der Vater ist mit sich und dem Alkohol beschäftigt, deshalb interessiert es kaum einen, was er macht. Als er von der Schule fliegt, hat er so gut wie keine Perspektiven mehr. Oleg tat mir richtig leid, ohne Führung durch die Eltern oder Freunde, war sein Weg in die Kriminalität vorprogrammiert. Da auch sein Bruder Mark und dessen bester Kumpel Digger hier in gewisser Weise ein "Vorbild" sind. Ich war gespannt, wie Oleg sein Schicksal annehmen würde und ob er etwas daraus macht. Denn eine Chance hat jeder in seinem Leben, man muss nur aufstehen, für seine Ziele kämpfen und an sich glauben.Maximilian, der zweite Protagonist in dieser Geschichte, hat durch einen Flugzeugabsturz seine Eltern und seinen Onkel verloren. Er selbst wurde bei diesem Unfall schwer verletzt und sitzt seither im Rollstuhl. Gemeinsam mit Butler Maurice, welcher sein einziger Freund ist, wohnen die beiden in einer noblen Villa. Sein Großvater hatte damals eine Bank gegründet und so kam die Familie zu Reichtum, welchen Maximilian mit 18 Jahren erben wird. Bei ihm spürte ich die Wut und Angst auf das Leben sowie die Trauer über den Verlust seiner Eltern. Obwohl man seine Herkunft und die etwas erhobene Nasenspitze mit jeden Satz spürte, kam er mir trotzdem nicht arrogant vor. Auf Grund des Reichtums der Eltern, hatte er natürlich die Möglichkeit auf eine gute Schule zu gehen, viel Sport zu machen und angenehme Dinge, wie z. B. Reisen zu unternehmen. Trotz allem mochte ich ihn gerne und gerade die Tatsache, dass die beiden Jungs so unterschiedlich sind sowie den wortreichen Schlagabtausch untereinander, machte die Geschichte so kurzweilig.Beim Lesen stellte ich mir immer wieder die Frage, warum hat Maximilian Oleg nicht an die Polizei verraten, nachdem er ihn quasi auf frischer Tat ertappt hatte. Und dann bietet er ihm auch noch einen Job an. Denn blöd ist Maximilian nun wirklich nicht! Oleg ist dies egal, hat er doch nun die Chance, seinen Traum von Australien zu realisieren.Als sich Mark durch einen gewissen Umstand in große Schwierigkeiten bringt, sieht Oleg nur eine Möglichkeit, um ihm zu helfen. Doch alles geht schief und plötzlich befinden sich Oleg und Maximilian mit dessen Jacht, auf der Flucht vor den Gangstern und der Polizei.FAZIT: Humorvoll verpackt Ortwin Ramandan in diesem Jugendbuch Themen wie Verlust, Angst, Wut auf das Leben, Perspektivlosigkeit, aber auch die Hoffnung auf ein besseres Leben sowie Freundschaft. Dank des tollen Schreibstils und den kurzen Kapiteln bleibt die Spannung recht hoch, was mir angenehme Lesestunden bescherte. Auch wenn ich das Ende vorausgeahnt habe, konnte mich die Story durchweg begeistern. Ich kann Glück ist was für Anfänger auf jeden Fall empfehlen und vergebe 4 von 5 Nosinggläser.

    Mehr
  • Das Leben kann so bunt sein

    Glück ist was für Anfänger

    Seelensplitter

    26. March 2017 um 10:41

    Meine Meinung zum Jugendbuch:Glück ist was für AnfängerAufmerksamkeit:Diesen Punkt darf man auf meinem Blog entdecken.Inhalt in meinen Worten:In diesem Buch trifft sich Reich gegen Arm, und doch erkennen beide Seiten, sie sind auf einander angewiesen, zumindest dann, wenn beide im Wasser strampeln und der eine nicht schwimmen kann, was jedoch wirklich geschehen ist, das möchte euch das Buch selbst erzählen. Nur seid nicht zu überrascht, wenn euch das Buch in eine Welt entführt, die nicht nur den Sonnenschein wieder gibt, sondern auch aufzeigt, wie hart ein Leben sein kann. Zumindest aus der Sicht von Oleg und Maximilian.Wie ich das Buch empfunden habe:Dieses Buch kann sich gut in die Reihe von Ziemlich beste Freunde, Ein ganzes halbes Jahr, und andere ähnliche Titel einreihen, nur das es dieses mal eine Jugendgeschichte ist, die mit Jungs in den Hauptrollen aktiv ist.Für mich war der Anfang etwas schwierig um mich wirklich in das Buch hineinzufinden. Als mir das gelang, durfte ich mich im Mittelteil sehr gut unterhalten fühlen, doch das Ende kam zu erst einmal viel zu schnell, es zog sich nämlich etwas, bis das Ende gekommen ist und dann war mir das Ende einfach zu einfach gestrickt und war für mich nicht mehr nachvollziehbar, und das fand ich sehr schade. Obwohl gerade das Ende auch ganz viel Action allein durch die Handlung der Jungs wieder gibt, und letztlich ist es doch nicht ganz nachvollziehbar und zu einfach gestrickt aufgelöst worden.Charaktere:Oleg und Maximilian, zwei völlig unterschiedliche Jungen mit ca 16 Jahren, die doch nur das eine wollen, Aufmerksamkeit, Liebe und Geltung. Nur das der eine Stinkreich ist und der andere mehr oder minder in der Gosse lebt, die Mutter ein psychisches elendes Häufchen, das in der Klinik ihre Zeit absitzt und der Vater ist Alkoholkrank wie es im Buche steht, doch davon lässt sich Oleg nicht abschrecken, mit seinem Bruder möchte er so schnell wie möglich das Geld für Australien zusammen kratzen, doch das gelingt nur, wenn sie im Bonzenviertel einbrechen und Geld klauen, doch hier fliegt Oleg auf, der natürlich schon ziemlich viel davor angestellt hat, und er somit in ein Heim müsste, wenn das auffällt.Das Maximilian dann mit ihm einen Deal ausmacht (Oleg wurde nämlich gerade von ihm erwischt), verhilft Oleg zu etwas Geld, als dann der Super Gau passieren sollte, wendet sich die Geschichte immer wieder auf das neue, nur das man bei Oleg merkt, er ist wach gerüttelt und will eigentlich nur, das der Traum nach Australien klappt, doch wie, das ist im zwischendrin herzlich egal, doch ist das wirklich so, das darf der Leser selbst erfahren.Oleg ist sehr auf Mitleid aus, schließlich ist er der arme Wurm, der im Rollstuhl sitzt und seine Eltern verloren hat, und mit Geld bekommt man seine Familie eben nicht zurück.Was aus diesen beiden Charakteren letztlich wird, und wie beide ihr Schicksal annehmen, das könnt ihr im Buch entdecken.Themen:Ich finde es gut, wenn Bücher nicht nur leichte Kost in sich tragen, sondern auch auf Probleme und Missstände hinweisen, sei es eben eine Psychische Krankheit, Alkoholkonsum der zu einer Krankheit wird, oder wie man als kranker Mensch das beste aus seinem Leben heraus holen kann, doch manchmal ist mir das dann auch zu viel, wenn Klischee auf Klischee trifft, und irgendwie ist es in diesem Buch der Fall.Einerseits gibt es die schweren Schicksale, dann aber auch wiederum die Lust auf Leben, und doch wieder nicht, denn hier trifft sich das Buch wunderbar mit "ein ganzes halbes Leben", und doch auch wieder nicht, es wirkte ein bisschen wie ein weiter gesponnenes Buch dieser Geschichte, nur eben nicht mit dem Ende das im Buch "ein ganzes halbes Jahr" zu finden ist.Auch wenn ich das kritisiere hat das Buch viele Elemente, die eigenständig und besonders sind.Sei es eine Kaperfahrt auf einem Fluss, die dann ziemlich viel aus den Charakteren heraus kitzelt, sei es eine Geschwister Liebe die doch Grenzen kennt, und sei es auch deswegen weil das Leben eben doch tolle Momente in sich birgt. Letztlich ist es eben ein bunter Mix aus altbekanntem und doch neuem.Jugendbuch?Dieses Buch trifft Jugendbuch wirklich gut. Einerseits durch die Einfachheit, andererseits aber auch durch die Handlungen und Taten, die Oleg und Maximilian tätigen. Somit ist dieses Buch wunderbar ab 14 Jahren zu empfehlenEmpfehlung:Wie schon erwähnt, wer die Bücher, die ich bisher aufgezählt habe, toll findet, kann hier auch Freude finden, er sollte aber bedenken es ist ein Jugendbuch mit nicht ganz realem Geschehen.Bewertung:Hier tue ich mir schwer, einerseits fand ich es gerade am Ende schade, dass dem Autor das Ende in meinen Augen nicht ganz gelungen ist, andererseits fand ich aber auch die Geschichte um Oleg und Maximilian toll, auch wenn sich Klischee auf Klischee die Hand gibt und ich mir immer wieder die Frage stellte, was hat das eine mit dem anderen zutun, außer das es erwähnt wurde?Und doch hat das Buch einen ganz besonderen Charme, einen ganz besonderen wärmenden Sonnenstrahl, der mir wirklich eine wunderschöne Lesezeit geschenkt hat.Ich bin wirklich hin und her gerissen. Und gerade auch deswegen, weil ich im Mittelteil des Buches so überzeugt war das es ein tolles Buch ist.Gerade aus dieser bunten Mischung an Gefühlen, die ich im Buch hatte, und auch weil ich das Buch weiter empfehlen kann, gerade an Jugendliche, die es nicht einfach im Leben haben, gebe ich diesem Buch vier Sterne.

    Mehr
  • Eine fesselnde Geschichte über große Werte

    Glück ist was für Anfänger

    Ninasan86

    26. March 2017 um 10:36

    Zum Inhalt:»Das Schicksal hat mich um mein Leben betrogen! So sieht’s aus.« Maximilian knallte sein Glas auf den Tisch. Oleg zuckte nur mit den Schultern. »Immerhin hattest du mal ein Leben. Ich hatte nie eins. Bis jetzt jedenfalls.« Oleg und Maximilian kommen aus zwei verschiedenen Welten. Oleg ist gerade von der Schule geflogen und schlägt sich mit miesen Jobs durch, während Maximilian als Erbe einer Bankiersfamilie in einer großen Villa aufgewachsen ist. Aber die beiden Jungen verbindet doch eins: ihre unbändige Wut aufs Leben! Denn Maximilian hat bei einem schweren Unfall seine Eltern verloren und sitzt im Rollstuhl. Nach einem missglückten Einbruch muss Oleg plötzlich nach Maximilians Pfeife tanzen. Bis er auf einem völlig verrückten Bootstrip erfährt, was Maximilian wirklich mit ihm vorhat … Bittersüß erzähltes Jugendbuch à la »Ziemlich beste Freunde« und »Die fetten Jahre sind vorbei«. Über den Autor:Ortwin Ramadan ist Halb-Ägypter und wurde 1962 in Aachen geboren. Nach seinem Politik- und Ethnologiestudium arbeitet er als Drehbuchautor und freier Autor und wohnt am Ammersee. Mein Fazit und meine Rezension:In dieser Geschichte treffen zwei Charaktere aufeinander, die verschiedener nicht sein können und die doch so viel miteinander verbindet: Oleg ist ein verwegener Bursche und hart von seiner Vergangenheit gebeutelt. Eine normale Kindheit war ihm mit einem alkoholkranken Vater und einer nervenkranken Mutter einfach nicht vergönnt und warum sollte man sich umorientieren, wenn man doch einen großen Bruder hat, der einem so viel beibringen kann? Leider nicht die Guten Dinge im Leben ... Einbruch, Diebstahl und weitere Straftaten stehen auf dem Lehrplan und bestimmen so Olegs junges Leben. Auf einer Einbruchstour trifft er auf den an den Rollstuhl gebundenen Maximilian. Der hat bei einem Flugzeugabsturz seine Eltern und seine Gesundheit verloren - zu allem Übel aber auch seinen Lebensmut und muss sich nunmehr allein in seinem Leben zurecht finden. Obwohl "allein" auch hier nicht ganz stimmt, denn Maximilians Eltern waren reich und so ist er es auch: reich und doch arm an Freunden und Familie, stets umgeben von Menschen und doch mit sich und seinem Schicksal allein. Als diese ungleichen Jungen aufeinander treffen, beginnt nicht nur für die beiden ein Abenteuer, sondern auch für den Leser! Wer den Film "Ziemlich beste Freunde" liebt, wird dieses Buch mögen, denn im Grunde genommen findet man hier genau das wieder, was im Film dargestellt wird: zwei Charaktere unterschiedlicher Herkunft, mit unterschiedlichen Zielen und Auffassungen vom Leben, die doch voneinander lernen können, insbesondere, dass das Leben doch schön ist und wahre Wunder bereit hält! Ich habe bei der Geschichte wirklich an den Film denken müssen, doch kann man nicht sagen, dass der Film das Buch beeinflusst hat. Obwohl man viele Parallelen finden kann, sind doch auch Unterschiede erkennbar: so haben wir es mit diesem Buch um einen Jugendroman zu tun, der sich auch deutlich an der Sprache von Oleg erkennen lässt. Auch die Wünsche der Beiden lassen die noch nicht so ferne, aber leider nicht geratene Kindheit erahnen: Oleg träumt davon, einen großen Coup zu landen und nach Australien auszuwandern und Maximilian will mit der Yacht seines Vaters raus aufs Meer - nicht zur Weltumsegelung, sondern zum Kentern auf den Meeresgrund. Als sich die Beiden dann auch noch zusammenschließen und wirklich zu dem Segeltörn aufbrechen, sind Abenteuer und für den Leser viele humorvolle, doch auch nachdenkliche Lesestunden vorprogrammiert. Tatsächlich haben wir es hier mit Jugendlichen zu tun, die keine Kindheit haben durften und denen man ihren viel zu schnellen Start ins Erwachsenenleben anmerkt. Doch dabei entdecken sie, worauf es im Leben ankommt: auf jemanden, auf den man sich einfach verlassen kann und der immer für einen da ist - die wahre Freundschaft, mit der man Höhen und Tiefen erleben kann. Der Autor hat mit seinem Roman also nicht nur ein Jugendbuch erschaffen, das auch die ernsten Seiten im Leben darstellt, sondern ein Buch, das trotz allem noch wahre Werte wie Freundschaft, Stärke, Vertrauen und Mut vermitteln möchte. Dies alles verpackt in einer witzigen Jugendsprache, gespickt mit Abenteuern und Humor.

    Mehr
  • Eine gute Geschichte mit Humor und Spannung, bei der man gern weiterliest.

    Glück ist was für Anfänger

    BuechersuechtigesHerz

    09. February 2017 um 19:07

    INHALT: Oleg kämpft sich von einem Job zum nächsten. Er lebt zusammen mit seinem Bruder Mark und seinem Vater, der in der Nachtschicht arbeitet und sich morgens in der Regel irgendwo mit Alkohol zuschüttet. Seine Mutter befindet sich in einer psychiatrischen Klinik. Um aus diesem Leben zu fliehen und dem Traum von Australien nachzujagen, nimmt er an einem Einbruch teil, der von seinem Bruder und einem Freund geplant ist. Doch der geht alles andere als gut für Oleg aus. Während sein Bruder und dessen Freund fliehen können, wird Oleg vom Hausherren erwischt. Maximilian ist nicht viel älter als er und sitzt im Rollstuhl. Er schlägt Oleg einen Deal vor... MEINUNG: Das Cover zeigt einen Jungen, der seine Jacke etwas zur Seite zieht. Diese Körperhaltung kann man meiner Meinung nach als arrogant werten. Aber viel eher trifft es wohl auf meine erste Assoziation, die ich dazu hatte. "Clark Kent, wie er sein weißes Hemd aufreißt und das Superman-Outfit zum Vorschein kommt“. Der Einstieg in die Geschichte gelang ohne Probleme. Am Anfang fragte ich mich kurz, wo ich denn hier gelandet sei, da man sich auf Olegs Arbeit befand, einem Schlachtereibetrieb. Nachdem man mit dem Umfeld von Oleg vertraut gemacht worden ist, wie z.B. Freunde und dem familiären Umfeld, liess die erste Begegnung mit Maximilian nicht lange auf sich warten.  Die Umstände dieser Begegnung hätte besser sein können, aber ich denke, dass dies den Unterschied der beiden Jungen vom gesellschaftlichen Status her verdeutlicht. Auf der einen Seite haben wir den Protagonisten Oleg, der gerade seinen Job verloren hat und auf der anderen den wohl behüteten Maximilian aus einer reichen Familie. Immer wieder ecken beide aneinander an und der ein oder andere Spruch fällt da schon mal. Es machte mir Spaß die Entwicklung des Verhältnisses beider Protagonisten zu verfolgen. Auch wenn es von außen hin so wirkt, als könnten sich beiden nicht leiden, so ist es in Wahrheit anders. Immer wieder findet man Szenen, in denen dies bestätigt wird. Dem Verlauf der Geschichte konnte ich sehr leicht folgen. Der Schreibstil ist einfach und verständlich. Längen kommen in diesem Buch nicht auf. Hervorzuheben ist, dass die Geschichte wirklich gut durchdacht ist und es und immer wieder zu neuen Erkenntnissen kommt, die man sich nicht hätte vorstellen können. Bis zum Ende hin bleibt die Geschichte unterhaltsam. Alles in allem ist es ein gutes Buch, welches die Thematik der Beziehungen zwischen Menschen mit und ohne körperliche Behinderung aufgreift und das Ganze in eine spannende und unterhaltsame Geschichte verpackt. FAZIT: Ich kann das Buch vorbehaltlos empfehlen. Eine gute Geschichte mit Humor und Spannung, bei der man gern weiterliest. Suchtgefahr bestand jedoch nicht unbedingt, deswegen bleibt es bei guten vier Punkten! Rockt sein Herz mit 4 von 5 Punkten!

    Mehr
  • Mit „Glück ist was für Anfänger“ ist dem Autor ein ruhiger und insgesamt ganz schöner Roman gelungen

    Glück ist was für Anfänger

    Ruby-Celtic

    26. January 2017 um 07:07

    Die Schreibweise des Autoren ist flüssig, etwas erwachsener und angenehm, sodass man relativ schnell der Geschichte folgen kann.Erzählt wird die Geschichte aus der Sichtweise eines Erzählers und dennoch wird vorwiegend die Sichtweisen von Oleg beschrieben. Natürlich geht der Erzähler auch auf die Charaktere in Olegs Nähe genauer ein und dennoch bleiben wir vorwiegend an ihm gehängt und erleben so alles was ihn und die Personen in seiner Nähe betrifft.Oleg ist ein kleiner Raudi, welcher durch seine Vergangenheit und Familie etwas vom Weg abgekommen ist. Er hält sich vorwiegend an seinen Bruder, welcher selber so den ein oder anderen Dreck am Stecken hat. Er gibt sich sehr draufgängerisch, räuberisch und überheblich, wobei dies größtenteils seine eigene Schutzreaktion ist. Innerhalb der Geschichte lernt man sehr schnell auch die andere Seite von ihm kennen, welche verletztlich, sorgevoll und ab und an auch ängstlich ist. Sein Charakter war mir trotz aller Kanten dennoch sehr sympathisch.Maximilian hat einen schrecklichen Schicksalsschlag hinter sich, was ihn zu einem zurückgezogenen, einsamen und misstrauischen Menschen hat werden lassen. Er sitzt im Rollstuhl, hat eine Menge Geld und ist dennoch mit sich und seinem Leben nicht zufrieden. Als er mit Oleg zusammentrifft, sind sie wie Katz und Maus welche sich einfach nicht leiden können. Dennoch schließen sie einen Pack und das lässt auch Maximilian ganz langsam aus der Reserve herauskommen.Die Umsetzung der Geschichte finde ich im Gesamten sehr gut gewählt. Wir haben hier zwei Jungen, welche aus zwei komplett unterschiedlichen Schichten kommen und sich trotz der Widrigkeiten nach und nach anfreunden. Die Idee der Geschichte finde ich insgesamt sehr schön, denn wir lernen zwei Jungen kennen die schon einiges unschöne in ihrem Leben erleben durften. Der eine ist der typische Raudi und der andere hat ein großes Problem mit sich und dem Leben, sodass hier natürlich Streit vorprogrammiert ist. Dennoch gibt es verschiedene Gründe aus welchen diese beiden Jungen aufeinander treffen und gemeinsam etwas durchziehen.Sehr schön ist, dass man beide Charaktere ganz gut greifen konnte und so ein Bild vor Augen hatte. Die weiteren eingebauten Personen sind alle eher blass geblieben und konnten mich nicht wirklich großartig erreichen.Das Ende der Geschichte ist passend und nicht zu übertrieben, sodass man sich dieses durchaus für die Jungen vorstellen kann. Dennoch wurden auch einige Dinge eingebaut, welche ich so nicht ganz nachvollziehen konnte aber trotzallem akzeptieren konnte.Mein Gesamtfazit:Mit „Glück ist was für Anfänger“ ist dem Autor ein ruhiger und insgesamt ganz schöner Roman gelungen, welcher sich mit der Thematik von Jugendlichen und den verschiedenen Wegen und Familien auseinandersetzt. Insgesamt kann man sich gut in die Geschichte hineinversetzten und dennoch konnte sie mich nicht vollends überzeugen, sodass sie mir für längere Zeit im Kopf bleiben könnte.

    Mehr
  • Gelungene Mischung zwischen einem Krimi-und Actionthriller und einem sozialkritischen Jugendroman

    Glück ist was für Anfänger

    WinfriedStanzick

    23. January 2017 um 11:01

    Es ist eine durchaus gelungene Mischung zwischen einem Krimi-und Actionthriller und einem sozialkritischen Jugendroman, die der Schriftsteller Ortwin Ramadan in seinem neuen hier vorliegenden Buch versucht.Es erzählt von zwei Jungs, die in absolut unterschiedlichen Welten leben. Da ist Oleg, kein Deutsch-Russe, wie er später betont. Seine Mutter lebt in einem Irrenhaus. Sie leidet an Schizophrenie. Sein Vater arbeitet zwar noch als Nachtportier, säuft sich aber ansonsten um sein armseliges Leben. Olegs Bruder Mark wandelt zusammen mit Digger, seinem Kumpel auf kriminellen Pfaden und steht immer mit einem Bein im Knast. Oleg ist unter der Kuratel des Jugendamtes, ihm droht die Einweisung in ein Jugendheim, nachdem er den Jugendarrest schon kennengelernt hat. Keine guten Perspektiven.Die verbessern sich auch nicht, als Oleg nach einem versuchten Einbruch die zweite Hauptperson des Romans kennenlernt. Er heißt Maximilian von Steinberg, ist seit einem Flugzeugabsturz, bei dem seine Eltern ums Leben kamen, gelähmt und bewegt sich in einem Rollstuhl mit Unterstützung des alten Butlers der millionenschweren Bankiersfamilie in einer riesigen alten Villa.Obwohl in vollkommen unterschiedlichen Umwelten lebend, verbindet die beiden Jungen, als sie sich kennenlernen, eine unglaubliche große Wut auf das Leben. Oleg träumt von dem einen großen Coup, der es ihm und seinem Bruder Mark ermöglichen wird, nach Australien auszuwandern und dort eine Autowerkstatt aufzumachen. Maximilian träumt davon, mit seiner riesigen Yacht zum Meer zu fahren und statt einer Weltumsegelung, die ihm sein Vater versprochen hatte, zusammen mit der Luxusyacht auf den Meeresboden zu sinken.Als der Einbruch Olegs in Maximilians Villa misslingt,  sieht er sich plötzlich in dessen Hand und muss nach seiner Pfeife tanzen.  Der Millionenerbe lässt ihn für sich arbeiten und schließlich machen sie die Yacht für die große Reise flott. Doch zwischendurch droht eine von Mark und Digger initiierte Entführung von Maximilian alles zu zerstören. Oleg befreit ihn und sie kommen sich näher.Und eine Wahnsinnstour und Verfolgungsjagd beginnt.„Man kann sich sein Leben nicht aussuchen, aber man kann das Beste daraus machen“, sagt Oleg am Ende eines spannenden Buches, das zeigen will, dass auch feste soziale Grenzen zwischen Menschen sich aufweichen können und so etwas wie Veränderung tatsächlich möglich ist.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks