Ortwin Ramadan Glück ist was für Anfänger

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Inhaltsangabe zu „Glück ist was für Anfänger“ von Ortwin Ramadan

»Das Schicksal hat mich um mein Leben betrogen! So sieht’s aus.« Maximilian knallte sein Glas auf den Tisch. Oleg zuckte nur mit den Schultern. »Immerhin hattest du mal ein Leben. Ich hatte nie eins. Bis jetzt jedenfalls.«

Oleg und Maximilian kommen aus zwei verschiedenen Welten. Oleg ist gerade von der Schule gefl ogen und schlägt sich mit miesen Jobs durch, während Maximilian als Erbe einer Bankiersfamilie in einer großen Villa aufgewachsen ist. Aber die beiden Jungen verbindet doch eins: ihre unbändige Wut aufs Leben! Denn Maximilian hat bei einem schweren Unfall seine Eltern verloren und sitzt im Rollstuhl. Nach einem missglückten Einbruch muss Oleg plötzlich nach Maximilians Pfeife tanzen. Bis er auf einem völlig verrückten Bootstrip erfährt, was Maximilian wirklich mit ihm vorhat …

Cooles Buch über zwei verschiedene Jungs die erwachsen werden und entdecken, dass Glück etwas für Anfänger ist.

— lesekat75

Ein wirklich guter Jugendroman im Stile von "Ziemlich beste Freunde" - unterhaltsam und zugleich emotional mitreißend.

— seschat

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    Glück ist was für Anfänger

    seschat

    12. February 2017 um 14:07

    "Glück ist was für Anfänger" ist der nunmehr zweite Roman von Ortwin Ramadan, den ich gelesen habe und der mich 100%ig von sich überzeugen konnte. Warum? Ramadans Plot ist sensationell anders und doch bekannt. Denn wer den Film "Ziemlich beste Freunde" gesehen hat, wird auch Ramadans Jugendversion lieben. Die Geschichte über den behinderten Milliardärsspross Maximilian und den kriminellen Jungen Oleg ist zugleich abenteuerlich sowie herrlich amüsant. Obwohl sie aus unterschiedlichen Welten stammen, ist ihr jeweiliges Leben alles andere als konfliktfrei. Während Maximilian, der durch einen Flugzeugabsturz nicht nur seine Eltern, sondern auch die Kraft in seinen Beinen verloren hat, mit seiner Existenz hadert und sich in der geerbten "Reichenvilla" verkriecht, gar an Suizid denkt, muss Oleg ums Überleben kämpfen. Denn Olegs alkoholkranker Vater und seine nervenkranke Mutter können ihm keine normale Kindheit bieten. Hinzu kommt, dass Olegs Bruder Mark immer mehr kriminelle Touren und Einbrüche verübt. Als Oleg Mark eines Tages heimlich folgt, wird er prompt von Maximilian beim Einbruch erwischt - der Beginn einer ungewöhnlichen Freundschaft. Infolge beschließt man einen Segeltörn zu machen, doch Polizei und Verbrecher sind den beiden ständig auf den Fersen... Wie schon angedeutet, hat Ramadan mit Maximilian und Oleg (beide 16 Jahre alt) zwei wunderbar antagonistische und nach dazu realistische Charaktere geschaffen, deren einzelne Schicksale die Handlung befeuern und emotionalisieren. Auch der unterschiedliche Bildungshorizont und das Sprachniveau beider Protagonisten wird vom Autor wunderbar authentisch wiedergegeben. Während Oleg nie um ein direktes Wort verlegen ist, beweist Maximilian stets Stil und Größe. Daraus resultieren einige witzige Szenen, die dieses Buch so lesenswert machen. Das Besondere an dieser Geschichte ist allerdings der Umgang mit dem Thema Freundschaft. Obschon man anfangs alles andere als begeistert vom Gegenüber ist, lernt man mit der Zeit die Stärken bzw. den Mut der anderen Person zu schätzen, wodurch beider Leben bereichert und hoffnungsvoller wird. Das harmonische wie lebensbejahende Ende rundet die Story perfekt ab.  Sprachlich hat sich Ramadan sehr gut auf seine jugendlichen Leser eingestellt. So hat er sich für eine leicht verständliche sowie bildhafte Sprache entschieden, die des Öfteren in die Jugendsprache wechselt; besonders wenn Oleg spricht. Die insgesamt 350 Seiten lasen sich dadurch ungemein schnell und flüssig.  Lieblingszitat (S. 350):  "Man kann sich sein Leben nicht aussuchen, aber man kann das Beste daraus machen." FAZIT  Ein Jugendroman mit Aha-Effekt und hohem Unterhaltungswert. Diesen Autor sollte man sich merken. 

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