Klappentext:
Der Elf ist ermordet worden, soviel war klar…
Weihnachten ist nur noch wenige Tage entfernt, als Santa sich der größten Krise seiner Karriere stellen muss.
Pinkie Merryvale, der Vorsitzende der Elfengewerkschaft, wurde brutal ermordet. Der naheliegendste Verdächtige ist niemand anderes als der Weihnachtsmann selbst – er und Merryvale hatten jahrelang über die Arbeitsbedingungen am Nordpol gestritten.
Die Elfen, bis an ihr Limit erschöpft, stellen daraufhin ein Ultimatum: Wenn es dem Weihnachtsmann nicht gelingt, den Mörder zu finden und seine Unschuld vor Heiligabend zu beweisen, werden sie STREIKEN, und das Weihnachtsfest wird weltweit ruiniert sein.
Die Uhr tickt – ein Elfenkiller ist auf freiem Fuß.
Dieser Fall wird Santa bis an seine Grenzen bringen.
Rezension:
Das Leben des Weihnachtsmanns ist auch nicht mehr das, was es früher einmal war. Ständig muss er sich mit der Elfengewerkschaft herumstreiten, das Chef-Rentier Rudolph liegt meist besoffen im Stall herum – und dann kommt es auch noch zu einem Mord an einem Elfen-Gewerkschaftler. Und das kurz vor Weihnachten. Wenn er den Mörder nicht vorher überführt, drohen die Elfen, die Bescherung ausfallen zu lassen.
Wie in jedem Jahr erscheinen in der Zeit vor Weihnachten zahlreiche Weihnachtsgeschichten. Aber die sind (fast) alle ganz anders als diese. Dabei greift Oscar Muriel weitgehend zum üblichen ‚Personal‘: dem Weihnachtsmann mit Frau, Rentieren und Elfen. Nur von der üblichen weihnachtlichen Harmonie ist hier wenig zu spüren. Dieses Weihnachts-Hörbuch bietet einen Fantasy-Krimi mit derbem Humor. Dabei thematisiert der Autor auch die sich im Laufe der Zeit verändernde Geschenkeauswahl. Wie sich schnell herausstellt, ist die Mordwaffe nämlich eine Spielzeugwaffe, die der Weihnachtsmann vor wenigen Jahrzehnten noch massenhaft als Geschenk an Kinder ausgeliefert hat. Aber für kleine Elfen können selbst deren Geschosse eben tödlich sein. Die Frage ist, ob sich Santa auch als Detektiv gut macht. Spätestens wenn man sich den Rocker-Santa auf dem Cover anschaut, dürfte allerdings klar werden, dass auch der nicht ganz so wie üblich ist.
Fazit:
Gerade als Kontrastprogramm zu den üblichen Heile-Welt-Weihnachtsgeschichten kann diese Anarcho-Nordpolwelt begeistern.
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