Oscar Muriel

 4.1 Sterne bei 88 Bewertungen
Autor von Die Schatten von Edinburgh, Der Fluch von Pendle Hill und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Die Todesfee der Grindlay Street
Erscheint am 17.12.2018 als Taschenbuch bei Goldmann.

Alle Bücher von Oscar Muriel

Oscar MurielDie Schatten von Edinburgh
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Die Schatten von Edinburgh
Die Schatten von Edinburgh
 (50)
Erschienen am 20.02.2017
Oscar MurielDer Fluch von Pendle Hill
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Der Fluch von Pendle Hill
Der Fluch von Pendle Hill
 (38)
Erschienen am 15.01.2018
Oscar MurielDie Todesfee der Grindlay Street
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Die Todesfee der Grindlay Street
Die Todesfee der Grindlay Street
 (0)
Erschienen am 17.12.2018

Neue Rezensionen zu Oscar Muriel

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Gwhynwhyfars avatar

Rezension zu "Der Fluch von Pendle Hill" von Oscar Muriel

Es zog sich sehr
Gwhynwhyfarvor einem Monat

Der Anfang (1624): »Zieh die Vorhänge auf‹, befahl Lord Ambrose, nach Luft ringend vor Anstrengung. ›Ich muss sehen, wie sie sterben.‹«

1889 in Edinburgh, in einer Psychiatrie ist eine Krankenschwester vergiftet worden, mit den letzten Atemzügen behauptet sie, ihren Mörder zu kennen: Lord Ardglass. Allerdings ist der Sohn von Lady Ann längst verstorben, so lautet die offizielle Version. Der Mörder habe auch mit der Frau gesprochen, die seit ihrer Einlieferung kein Wort mehr geredet hat. Inspector McGray ist zufällig anwesend, er besuchte seine Schwester, die Stumme. Nun kommt heraus, Lord Ardglass, ist nicht tot, der extrem aggressive Mann war Patient in dieser Irrenanstalt. Der gefährliche Mann muss gestellt werden, von ihm geht eine Gefahr für das gesamte Land aus. Inspector McGray und Inspector Frey verfolgen den Mörder durch Schottland, Nordengland bis nach Pendle Hill, der Ort, an dem vor langer Zeit Hexen hingerichtet wurden.

»Noch immer glaubten daher alle, meine Verlobte habe mir den Laufpass gegeben, ich sei degradiert und gezwungen worden, die schmachvolle und lächerliche Stelle anzunehmen, die das britische CID anzubieten hatte. Ich fungierte als Assistent der neu gegründeten Kommission zur Aufklärung ungelöster Fälle mit mutmaßlichem Bezug zu Sonderbarem und Geisterhaftem.«

Bis circa zur Mitte schleicht der Plot dahin. Die Story an sich ist nicht schlecht, aber manch einer wird bei dem Tempo verlorengehen. Wer bis zur Mitte durchhält, wird belohnt. Jetzt steigt die Spannung an. Allerdings birgt der Handlungsablauf nichts Neues. Die beiden Ermittler sind stets dem Lord auf der Spur und haben ihn sozusagen gestellt, doch im letzten Augenblick kann sich den Mann herauswinden, die Ermittler beziehen jedesmal Prügel. Einer von beiden will aufgeben, den Mörder laufen lassen, der andere treibt voran. Das im Wechselspiel: The same procedure as last year.

»Und wie bezahlen Sie dann … Ihre Pints und Ihre Whiskys oder diese grauenhaften Portionen Haggis. Die Ihnen so ans Herz gewachsen sind?‹
McGray zuckte mit den Schultern. ›Ich sage, dass ich vom CID bin, und dann geben mir die Leute einen aus. Haben Sie das noch nie ausprobiert?«

Fay ist jung und einfältig, aus gutem Haus, gebildet, McGray ist ein erfahrener Mann, dabei abergläubig, ungehobelt und dreist. Die beiden ergänzen sich, können sich aber nicht leiden, müssen miteinander klarkommen. Am laufenden Band beschimpft McGray den jungen Fay, beleidigt ihn maßlos, nennt ihn dauernd »Londoner Mädchen« auch das stumpft ab. Der Gegensatz der beiden ist nach altem Muster gestrickt.

Oscar Muriel historischen hat einen historischen Fall in die Geschichte eingeflochten, die Verurteilung der Lancashire-Hexen. Den Roman sollte man nur zur Hand nehmen, wenn man ein geduldiger Leser ist. Es gibt gute Passagen, aber große Sprachgewalt ist nicht zu erwarten. Der Prolog war für mich das Beste am gesamten Roman, der war klasse. Ich fand das Buch insgesamt nicht schlecht, Begeisterung sieht aber anders aus. 

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VanessasBibliotheks avatar

Rezension zu "Der Fluch von Pendle Hill" von Oscar Muriel

Ein interessanter Kriminal-Roman für Zwischendruch
VanessasBibliothekvor 2 Monaten

Vorab sollte ich erwähnen, dass das Band 2 ist und ich den ersten Band nicht gelesen habe. Ist mir aber auch so beim Lesen nicht wirklich aufgefallen, also muss man den ersten Band nicht unbedingt kennen. Nur beim durchblättern des Buches und des Original-Titels ist es mir dann aufgefallen. Typisch ich xD

Da ich historische Kriminal-Romane zeitweise echt interessant finde und ich mal wieder lust auf einen hatte, ist mir dieses Buch besonders durch seine Thematik mit der Irrenanstalt aufgefallen. Das ist ja sowieso mein Thema. Und ich muss sagen, ich finde das Ermittler-Duo einfach nur genial! Ich hab teilweise echt gelacht, wenn sich Frey und McGray gestritten haben, wie ein altes Ehepaar. Gut, der Schotte hatte einige Kraftausdrücke auf Lager, wer darüber hinwegsehen kann, wird auf jeden Fall gut unterhalten.

Ich mochte die historische Atmosphäre und die Storyline, die einige Überraschungen parat hält. Es war gut zu lesen, der Schreibstil einfach, aber ich muss auch sagen, man kann das Buch aus der Hand legen und es hatte seine Längen. Deswegen von mir einen Punkt Abzug. Dennoch hoffe ich auf weiter Fälle der beiden, denn als Team sind sie echt unterhaltsam. 

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-nicole-s avatar

Rezension zu "Der Fluch von Pendle Hill" von Oscar Muriel

Mysteriös und spannend!
-nicole-vor 3 Monaten

Der zweite Fall für Frey und McGray…

Neujahr 1889: Auf das Ermittlerduo Frey und McGray wartet ein neuer Fall, der es in sich hat – In Edinburghs Irrenanstalt wurde eine Krankenschwester ermordet. Der Täter hat kurz vor seiner Flucht noch mit einer Patientin gesprochen, die seit Jahren stumm ist. Besonders Inspector McGray geht der Fall sehr nahe, denn die stumme Patientin ist seine Schwester. Sofort nimmt dieser zusammen mit seinem Partner Ian Frey die Spur des Mörders auf – und diese führt sie durch das ganze Königreich bis zum Pendle Hill. Dieses ist der gefürchtete Sitz der Hexen von Lancashire. Zudem kursieren Gerüchte über schwarze Magie in der Anstalt. Nach und nach kommen die beiden Ermittler einem furchtbaren Geheimnis auf die Spur…

„Er glaubte, das Schlimmste hinter sich zu haben. Nie hätte er sich träumen lassen, wie lange die Ereignisse dieses Abends ihn verfolgen würden, wie viele Leben zerstört werden würden und wie viele Todesurteile er soeben unterzeichnet hatte.“ – Seite 24

Auch im zweiten Band um das ungewöhnliche Ermittlerduo wartet ein mysteriöser Fall auf Frey und McGray. Ein Patient bricht aus Edinburghs gefürchtete Irrenanstalt aus, eine Krankenschwester wurde dabei ermordet. Doch vorher hat dieser sich noch mit einer Patienten unterhalten, die seit Jahren stumm ist – und die jüngere Schwester von Inspector McGray…
Das Buch nimmt nach mysteriösen Schilderungen aus der Vergangenheit sofort an Fahrt auf – die Verfolgung gestaltet sich spannend und es wird düster und auch mal gruselig. Auch hier stellt sich die Frage: Sind übernatürliche Mächte am Werk?
Neben Frey und McGray tauchen auch einige bekannte Nebencharaktere aus dem ersten Band auf – auch McGrays Schwester rückt ein klein wenig mehr in den Fokus.
Doch so packend die Handlung gestartet ist - im Mittelteil gibt es dann leider ein kleines Spannungstief – die Geschichte tritt auf der Stelle. Dieses löst sich erst langsam wieder auf und steuert dann doch noch einem packenden Finale entgegen.

„Einen schier endlosen Moment lang rührte sich niemand, blinzelte niemand, atmete niemand. Keiner von uns wusste so recht, was hier gerade geschehen war.“ – Seite 75

Mein Fazit: Auch im zweiten Band wartet ein mysteriöser Fall auf die Ermittler Frey und McGray. wird es rätselhaft, gruselig und düster – mit überraschenden Verstrickungen. Nach dem starken Auftakt „Die Schatten von Edinburgh“ ist „Der Fluch von Pendle Hill“ zwar nicht ganz so stark wie sein Vorgänger, aber dennoch eine gut gelungene Fortsetzung. Sehr lesenswert für Fans von historischen Mystery-Krimis.

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