Oscar Muriel

 4,3 Sterne bei 379 Bewertungen
Autor von Die Schatten von Edinburgh, Der Fluch von Pendle Hill und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Oscar Muriel

Ein wissenschaftliches und kreatives Talent: Oscar de Muriel ist 1983 in Mexico City geboren. Er studierte Chemie und beendete seine Doktorarbeit in England. Nebenbei arbeitete er als Übersetzer, um sich seinen Lebensunterhalt zu finanzieren. Außerdem ist er leidenschaftlicher Violonist. Erste Schreibversuche unternahm de Muriel bereits im Alter von sieben Jahren, als er eine dreiseitige Geschichte über einen T-Rex und einen Stegosaurus schrieb und diese auch meisterhaft illustrierte. Dass der Stegosaurus bereits ausgestorben war, bevor der erste T-Rex aus dem Ei schlüpfte, hielt ihn nicht davon ab, sein Werk für äußerst gelungen zu halten. Auch die Buchversion von Jurassic Park hat ihn sehr beeinflusst – darüber kann man auf seinem Blog viel erfahren. Heute hat de Muriel bereits verschiedene Genres ausprobiert, jedoch fühlt er sich bei historischen Romanen am wohlsten. In seiner Heimat gewann er mit seiner viktorianischen Krimireihe um die beiden Ermittler Frey und McGray bereits ein breites Publikum und auch die Leser in Deutschland lieben seine Bücher. Oscar de Muriel lebt und arbeitet heute in Cheshire.

Neue Bücher

Cover des Buches Das Geheimnis von Windsor Castle (ISBN: 9783442492343)

Das Geheimnis von Windsor Castle

 (10)
Neu erschienen am 20.12.2021 als Taschenbuch bei Goldmann. Es ist der 6. Band der Reihe "Frey & McGray".
Cover des Buches Die Schatten von Edinburgh: Frey und McGray 1 (ISBN: B09JT34Y22)

Die Schatten von Edinburgh: Frey und McGray 1

 (1)
Neu erschienen am 05.11.2021 als Hörbuch bei LAUSCH medien.

Alle Bücher von Oscar Muriel

Cover des Buches Die Schatten von Edinburgh (ISBN: 9783442485055)

Die Schatten von Edinburgh

 (122)
Erschienen am 20.02.2017
Cover des Buches Der Fluch von Pendle Hill (ISBN: 9783442485062)

Der Fluch von Pendle Hill

 (87)
Erschienen am 15.01.2018
Cover des Buches Die Todesfee der Grindlay Street (ISBN: 9783442488643)

Die Todesfee der Grindlay Street

 (57)
Erschienen am 17.12.2018
Cover des Buches Im Bann der Fledermausinsel (ISBN: 9783442488872)

Im Bann der Fledermausinsel

 (33)
Erschienen am 16.12.2019
Cover des Buches Die Totenfrau von Edinburgh (ISBN: 9783442491117)

Die Totenfrau von Edinburgh

 (19)
Erschienen am 21.12.2020
Cover des Buches Die Hirschjagd (ISBN: 9783641218553)

Die Hirschjagd

 (14)
Erschienen am 13.11.2017
Cover des Buches Das Geheimnis von Windsor Castle (ISBN: 9783442492343)

Das Geheimnis von Windsor Castle

 (10)
Erschienen am 20.12.2021

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Oscar Muriel

Cover des Buches Das Geheimnis von Windsor Castle (ISBN: 9783442492343)J

Rezension zu "Das Geheimnis von Windsor Castle" von Oscar Muriel

Das Ende für Frey und McGray?
JosefineSvor 11 Stunden

Gerade mal ein Jahr nach dem ersten Zusammentreffen des feinen Engländers auf seinen ungehobelten schottischen Vorgesetzten, steht ihre besondere Abteilung vor dem aus. Die Majestät, Queen Viktoria höchst selbst trachtet ihnen beiden nach dem Leben. Doch Lord Salisbury macht ihnen Hoffnung, ein kleiner gefallen für die Queen könnte ihre Meinung vielleicht noch ändern. Dieser entpuppt sich jedoch als schier unlösbare Aufgabe und kommt einem Selbstmordkommando gleich. Zudem bringen sie zusätzlich jeden den sie kennen in Lebensgefahr, sogar McGrays geliebte Schwester. Sie stolpern in dem irrwitzigen Versuch ihr Leben zu retten über ein Geheimnis, welches die Herrschaft des Königshauses ins Wanken bringt, doch kann dies sie vor der Guillotine bewahren oder bringt es sie ihr nur noch viel näher?

Der 6. Band von Oscar deMuriel, um die beiden äußerst unterschiedlichen Ermittler hätte spannender nicht sein können. Verzwickte Ermittlungen sind mittlerweile Alltag für beide und heikle Situationen zu meistern, schon beinahe obligatorisch. Doch mit der Queen, der drohenden Guillotine und Salisburys skrupellosen Schlägern im Nacken steuern sie frontal auf ihr verderben zu. Froh den Hexen von Pendle Hill erst vor kurzem heil entkommen zu sein, sollen sie doch allen Ernstes die übrig gebliebenen jetzt aufspüren. Ein mehr als waghalsiges Unterfangen, da diese, nach den zurückliegenden Vorfällen Frey und McGray gegenüber alles andere als wohlgesonnen sind. Eine wilde Jagd beginnt, in der weder die beiden, noch der Leser so wirklich zum Luft holen kommen. Oscar deMuriel neigt in seinen Büchern gern mal zu längen im mittleren Teil, gerade wenn die Ermittlungen ins Stocken geraten. Im 6. Band hatte ich dieses Mal kein solches Gefühl, für mich ging es durchweg mehr oder weniger rasant durch die Story. Er schafft wunderbar den Bogen zum Anfang der Story und fügt sogar historisch belegtes Material in seine Geschichte ein, was er natürlich etwas zweckentfremdet für seine kreative Umdeutung der Ereignisse. Das Miteinander der beiden war dieses mal wieder in gewohnter Hochform, nach dem Frey im letzten Band mit seiner Lethargie die Stimmung etwas runterzog. Doch zurück im neusten und gefährlichsten Fall, zeigen sich die beiden wieder in gewohnter Manier und geben selbst stark angeschlagen noch alles. Man kann die Bücher zwar unabhängig voneinander lesen, da es sich immer um in sich abgeschlossene Fälle handelt, doch für den 6. Teil empfehle ich zumindest den 2. und 5. Band gelesen zu haben. Da man sich sonst bezüglich eben dieser Fälle und deren Aufklärung spoilert. Sehr gut konstruiert und erläutert, mit jeder Menge Action und der Thematik über Hexen konnte mich das Geheimnis von Windsor Castle sehr gut unterhalten.

Fazit: nach dem etwas schwächelnden letzten Teil, schrieb Oscar deMuriel diesmal einen der, für mich, besten Bände. Das Geheimnis von Windsor Castle hatte alles was ein guter historischer Roman über zwei Inspektoren für übernatürliche Fälle braucht.  

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Cover des Buches Das Geheimnis von Windsor Castle (ISBN: 9783442492343)H

Rezension zu "Das Geheimnis von Windsor Castle" von Oscar Muriel

Viktorianischer Kriminalroman vom Feinsten
Haversvor 12 Stunden

Weihnachten steht vor der Tür, als Ian Frey und „Nine Nails“ McGray mitten in der Nacht von Premier Salisbury zu einem geheimen Treffen einbestellt werden. Die Vertreter der geheimen „Kommission zur Aufklärung ungelöster Fälle mit mutmaßlichem Bezug zu Sonderbarem und Geisterhaften“ stecken in der Klemme, ist es doch niemand geringeres als die Regentin, Queen Victoria, die ihnen ein Ultimatum stellen lässt. In der Nacht vor Heiligabend möchte sie einmal mehr mit ihrem verstorbenen Gatten, Prinz Albert, Kontakt aufnehmen, und dazu benötigt sie ein Medium. Jetzt ist es nur so, dass die „Lieblingshexe“ der Queen bereits in „Der Fluch von Pendle Hill“ (Bd. 2 der Reihe) unter Einwirkung der beiden Detektive das Zeitliche gesegnet hat und Victoria deshalb in höchstem Maße darüber erbost ist, ihnen tödliche Konsequenzen androht, sollten sie ihrem Wunsch nicht nachkommen. Falls Frey und McGray keinen Ersatz finden, werden sie hingerichtet. Keine Diskussion. Und die Zeit drängt, denn es sind nur noch wenige Tage bis zum Fest. Also heißt es Koffer packen und los geht’s…

„Das Geheimnis von Windsor Castle“ ist mittlerweile der sechste Band in dieser Reihe, die ich noch immer so gelungen wie zu Beginn finde. Zum einen liegt das - Holmes und Watson lassen grüßen - natürlich an dem unorthodoxen Ermittlerduo. Hier der raubeinige schottische Vorgesetzte, der sämtlichen Klischees gerecht wird, dort der strafversetzte, kultivierte Engländer, der sich immer wieder mit Situationen konfrontiert sieht, die er nur mit Kopfschütteln quittieren kann. Zum anderen sind da die wunderbaren, oft respektlosen Beschreibungen, wie die von Queen Victoria im aktuellen Fall. Man kann jetzt nicht gerade behaupten, dass der Autor besonders rücksichtsvoll mit der Königin umgeht - von zweifelhafter Abstammung, launisch, neurotisch, depressiv, stark übergewichtig, rachsüchtig - obwohl die Eigenschaften, die er ihr zuschreibt, durchaus reale Hintergründe habe und in historischen Dokumenten zu finden sind. Nicht zu vergessen die stimmungsvollen Beschreibungen der Schauplätze, ob das nun Victorias Palast oder die Reise quer durch Schottland bis auf die hoch im Norden gelegenen Orkney Islands.

Ein historischer Kriminalroman vom Feinsten, kurzweilig und unterhaltsam, mit einer Prise Okkultismus, dramatischen Wendungen und jeder Menge viktorianischer Atmosphäre. Allerdings sollte man die Bücher nach Möglichkeit in Reihe lesen bzw. gelesen haben, da ansonsten die eine oder andere wichtige Information aus Bd. 2 fehlt.

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Cover des Buches Das Geheimnis von Windsor Castle (ISBN: 9783442492343)B

Rezension zu "Das Geheimnis von Windsor Castle" von Oscar Muriel

Ein Todesurteil, um sie zu knechten
Buchperlenblogvor 4 Tagen

Mitten in der Nacht werden Ian Frey und Adolphus McGray, unsere beiden Lieblingsinspektoren aus Schottland, von Männern des Premierministers geweckt und zu einem Treffen gebeten. Wie dieser ihnen eröffnet, geht es bei ihrem nächsten Auftrag um nichts weniger als ihr Leben, denn Queen Victoria hat ihren Tod befohlen. Doch der Premierminister stellt ihnen in Aussicht, für sie einzutreten, wenn sie erneut den Hexenzirkel ausfindig machen können, den sie bereits in Band Zwei erfolgreich bekämpften.

Rezension

Ein Todesurteil, um sie zu knechten

Die historische Krimireihe rund um die Inspektoren Ian Frey und Adolphus McGray liebe ich, wie kaum eine andere. Die beiden so unterschiedlichen Ermittler – der eine rau und schnell mal mit den Fäusten dabei, der andere eher schnöseliger Art – haben genau den richtigen Schwung, um jedes Buch zu etwas ganz einmaligen zu machen.

Diesmal verschlägt es die beiden zu ihrem Schrecken erneut in die Kreise des Hexenzirkels, den sie in Der Fluch von Pendle Hill bereits aufsuchen und bekämpfen mussten. Doch damit nicht genug. Niemand geringeres als die Queen will ihre Köpfe sehen, nachdem sie den ranghöchsten Hexen damals den Tod brachten und nun niemand mehr Kontakt zu ihrem verstorbenen Gemahl aufnehmen kann. Außer vielleicht eine der noch übrigen Hexen, die sich aber nunmehr gegenseitig an die Gurgel zu gehen scheinen.

Außerdem erfahren wir viel interessantes – wenn auch fiktives – aus der englischen Königsfamilie rund um gewisse … Nun ja … Arrangements. Dass sich der Autor hierbei zwar seiner Fantasie bedient hat, diese aber durchaus dank diverser Andeutungen in historischen Dokumenten Realität gewesen sein könnten, macht die Sache noch um einiges spannender.

Neben all den Scherereien, in die Frey und McGray geraten werden, spürt man immer deutlicher eine Weiterentwicklung ihrer gegenseitigen Beziehung. Waren sie sich anfangs spinnefeind und konnten kaum ein vernünftiges Wort miteinander wechseln, so kann man die Freundschaft zwischen ihnen mittlerweile doch deutlich fühlen. Umso trauriger wird es eines Tages sein, wenn wir die beiden das letzte Mal bei einem ihrer mysteriösen Fälle im Herzen Schottlands zur Seite stehen.

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