Oscar Muriel

 4.2 Sterne bei 139 Bewertungen
Autor von Die Schatten von Edinburgh, Der Fluch von Pendle Hill und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Oscar Muriel

Ein wissenschaftliches und kreatives Talent: Oscar de Muriel ist 1983 in Mexico City geboren. Er studierte Chemie und beendete seine Doktorarbeit in England. Nebenbei arbeitete er als Übersetzer, um sich seinen Lebensunterhalt zu finanzieren. Außerdem ist er leidenschaftlicher Violonist. Erste Schreibversuche unternahm de Muriel bereits im Alter von sieben Jahren, als er eine dreiseitige Geschichte über einen T-Rex und einen Stegosaurus schrieb und diese auch meisterhaft illustrierte. Dass der Stegosaurus bereits ausgestorben war, bevor der erste T-Rex aus dem Ei schlüpfte, hielt ihn nicht davon ab, sein Werk für äußerst gelungen zu halten. Auch die Buchversion von Jurassic Park hat ihn sehr beeinflusst – darüber kann man auf seinem Blog viel erfahren. Heute hat de Muriel bereits verschiedene Genres ausprobiert, jedoch fühlt er sich bei historischen Romanen am wohlsten. In seiner Heimat gewann er mit seiner viktorianischen Krimireihe um die beiden Ermittler Frey und McGray bereits ein breites Publikum und auch die Leser in Deutschland lieben seine Bücher. Oscar de Muriel lebt und arbeitet heute in Cheshire.

Neue Bücher

Die Todesfee der Grindlay Street

 (16)
Neu erschienen am 17.12.2018 als Taschenbuch bei Goldmann. Es ist der 3. Band der Reihe "Frey & McGray".

Alle Bücher von Oscar Muriel

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Die Schatten von Edinburgh

Die Schatten von Edinburgh

 (58)
Erschienen am 20.02.2017
Der Fluch von Pendle Hill

Der Fluch von Pendle Hill

 (43)
Erschienen am 15.01.2018
Die Todesfee der Grindlay Street

Die Todesfee der Grindlay Street

 (16)
Erschienen am 17.12.2018
The Strings of Murder

The Strings of Murder

 (8)
Erschienen am 12.02.2015
A Fever of the Blood

A Fever of the Blood

 (2)
Erschienen am 11.02.2016

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Neue Rezensionen zu Oscar Muriel

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Rezension zu "Die Todesfee der Grindlay Street" von Oscar Muriel

Leseempfehlung!
Carol-Graysonvor 2 Tagen

Gerade die Fälle des ungleichen Ermittlerpaares Frey & Inspector McGray bieten immer wieder Überraschungen für den geneigten Leser. Und bei jedem Fall bleibt immer ein kleines Rätsel offen und man mag das Buch bis zum Ende nicht aus der Hand legen. Allein die rechthaberischen Dialoge zwischen den ungleichen Polizisten - einem Engländer und einem Schotten - sind gespickt mit kleinen satirischen Pointen, die immer wieder auf humorvolle Weise die Unterschiede zwischen den beiden Brudervölkern betonen und den Leser zum Schmunzeln bringen.

Ich persönlich wurde auch bei dieser Story nicht enttäuscht, tauchen darin sogar Berühmtheiten wie Bram Stoker, Oscar Wilde und andere historische Persönlichkeiten der viktorianischen Zeit auf, die eine nicht unwesentliche Rolle spielen. Der Roman spielt in der Theaterwelt und dort gibt es bekannterweise - bis heute - mehr Intrigen, Künstlerneid, Klatsch und Tratsch als in manch anderen Berufszweigen. 

Faszinierend waren auch die Beschreibungen der damals neuartigen technischen Erfindungen, die uns moderne Menschen als primitiv erscheinen mögen. Die Existenz der Todesfee, die unheilvolle Botschaften mit Blut schreibt und Todesfälle ankündigt, wird von den beiden Ermittlern nicht abgeschritten, doch deutet vielmehr alles auf einen Täter aus Fleisch und Blut hin. Oder sollte dieser doch mit übernatürlichen Mächten im Bunde sein? Überzeugen Sie sich doch selbst :-)

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Was habe ich hier gelesen? Nun, zumindest der Titel stimmt. Es gab eine Hirschjagd und mehr eigentlich auch nicht. Allerdings hätte ich nicht gedacht, dass man dafür eine Kurzgeschichte schreiben müsste.

Ian Frey verbringt Weihnachten bei seinem Vater, mit seinem jüngeren Bruder und dem coolen Onkel. Sie schlachten ein Dutzend Hirsche bei der Jagd ab (seid ihr nicht cool, ihr Idioten!), kommen zurück, sehen den ältesten Bruder mit seiner Verlobten, die mal die von Ian war. Streit, Papa stellt sich zum ersten und einzigen Mal auf die Seite von Ian (warum eigentlich? Weihnachtsstimmung?) und aus. Also, nach meinem Verständnis sollte eine Kurzgeschichte nicht so klingen, als sei sie der Prolog oder das erste Kapitel eines Buches, sondern einen eigenständigen Sinn ergeben. Den konnte ich hier nicht erkennen.

Dass Ian seine Verlobte an seinen älteren Bruder verloren hat, wusste man auch so. Dass er darüber nicht so richtig erfreut war, ebenfalls. Nun ist diese Kurzgeschichte tatsächlich sehr kurz, gerade mal 17 Seiten. Und sie ist kostenlos. Aber, wenn man mich fragt, ist sie auch völlig umsonst.

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Rezension zu "Die Todesfee der Grindlay Street" von Oscar Muriel

Viktorianischer Krimi mit Charme und Humor und grandioser Besetzung
Hilou81vor 4 Tagen

Zum Inhalt : Es ist 1889 und am Londoner Theater wird "Macbeth" aufgeführt, als plötzlich ein haarsträubender Schrei die Anwesenden bis ins Mark erschüttert. Die Todesfee soll ihr Unwesen treiben und hinterlässt zudem eine blutige Botschaft, wonach bei der nächsten Aufführung eine Person zu Tode kommen soll. Daher schalten sich bei dem nächsten Halt der Theatergruppe in Edinburgh die Inspectors Ian Frey und Adolphus McGray ein. Während der Engländer Frey rational an die Sache geht und einen PR-Gag vermutet, jagt der abergläubische Schotte McGray der Todesfee hinterher, um das Übernatürliche zu beweisen. Bald darauf wird auch in Edinburgh die Todesfee gesichtet. Dem Ermittlerteam bleibt nicht mehr viel Zeit.  Meine Leseerfahrung: Oscar de Muriel taucht mit uns ab ins Schottland der viktorianischen Zeit und erzählt die Geschichte der beiden Protagonisten so authentisch, als wäre er in eigener Person dabei gewesen. Dabei bedient er sich einer unverschnörkelten Sprache und eines herrlich trockenen Humors, die den Roman nicht eine Sekunde langweilig werden lassen. Der Einstieg ist bereits überaus spannend. Und diese Spannung hält in einem konstanten Tempo bis zum Finale an.  Das Ermittlerduo ist gut aufeinander abgestimmt, auch wenn sie charakterlich nicht verschiedener sein könnten. Frey als Vernunftsmensch und Gentleman versucht, seine Schlüsse auf rationaler Ebene zu ziehen; sein ungehobelter Kollege McGray hingegen ist der Urschotte schlechthin, der sich blendend in der Welt der übernatürlichen Phänomene und mystischen Figuren auskennt. Sie ergänzen sich jedoch prima und kommen gemeinsam Schritt für Schritt der Wahrheit nah. Äußerst amüsant ist es für den Leser, ihre ironiegetränkten und humorvollen Dialoge zu verfolgen. Ein zusätzlicher Genuss für Bibliophile ist der Einsatz bekannter historischer Persönlichkeiten als Nebenfiguren.  Abgerundet wird der Roman mit einer überaus umfassenden Erklärung des Autors am Ende zu den tatsächlichen Begebenheiten, was ich mit mindestens genauso viel Interesse und Aufmerksamkeit gelesen habe wie den Roman selbst.  Dieses dritte Band der Frey/McGray-Reihe war für mich persönlich der erste Roman von de Muriel. Daher kann ich ihn nicht mit den vorherigen Bänden vergleichen. Sicher ist aber, dass ich mir auch diese bald zulegen werde.  Fazit: Ein sehr unterhaltsamer Kriminalroman, der ganz gewiss bereits zu Beginn des Jahres zu meinem persönlichen Lesehighlight 2019 geworden ist.   

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