Der Fluch von Pendle Hill

von Oscar Muriel 
4,0 Sterne bei36 Bewertungen
Der Fluch von Pendle Hill
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VanessasBibliotheks avatar

Unterhaltsam und ein lustiges Ermittler-Duo, dass streitet wie ein altes Ehepaar

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Auch im zweiten Band um das außergewöhnliche Ermittlerduo wird es sehr mysteriös und spannend!

Alle 36 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Der Fluch von Pendle Hill"

Neujahr 1889. In Edinburghs berüchtigter Irrenanstalt ermordet ein gefährlicher Psychopath eine Krankenschwester. Kurz bevor ihm die Flucht gelingt, unterhält er sich mit einer jungen Patientin, die seit Jahren kein Wort gesprochen hat. Wieso hat sie ihr Schweigen gebrochen? Sind die Gerüchte von schwarzer Magie wahr, die in den Fluren der Anstalt kursieren? Inspector McGray geht der Fall sehr nahe, denn die junge Frau ist seine Schwester. Zusammen mit seinem Partner Ian Frey verfolgt er den Mörder durch das ganze Königreich – bis zum Pendle Hill, Sitz der gefürchteten Hexen von Lancashire, wo die beiden genialen Ermittler einem furchtbaren Geheimnis auf die Spur kommen …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442485062
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:502 Seiten
Verlag:Goldmann
Erscheinungsdatum:15.01.2018

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Rezensionen und Bewertungen

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    Gwhynwhyfars avatar
    Gwhynwhyfarvor 17 Tagen
    Es zog sich sehr

    Der Anfang (1624): »Zieh die Vorhänge auf‹, befahl Lord Ambrose, nach Luft ringend vor Anstrengung. ›Ich muss sehen, wie sie sterben.‹«

    1889 in Edinburgh, in einer Psychiatrie ist eine Krankenschwester vergiftet worden, mit den letzten Atemzügen behauptet sie, ihren Mörder zu kennen: Lord Ardglass. Allerdings ist der Sohn von Lady Ann längst verstorben, so lautet die offizielle Version. Der Mörder habe auch mit der Frau gesprochen, die seit ihrer Einlieferung kein Wort mehr geredet hat. Inspector McGray ist zufällig anwesend, er besuchte seine Schwester, die Stumme. Nun kommt heraus, Lord Ardglass, ist nicht tot, der extrem aggressive Mann war Patient in dieser Irrenanstalt. Der gefährliche Mann muss gestellt werden, von ihm geht eine Gefahr für das gesamte Land aus. Inspector McGray und Inspector Frey verfolgen den Mörder durch Schottland, Nordengland bis nach Pendle Hill, der Ort, an dem vor langer Zeit Hexen hingerichtet wurden.

    »Noch immer glaubten daher alle, meine Verlobte habe mir den Laufpass gegeben, ich sei degradiert und gezwungen worden, die schmachvolle und lächerliche Stelle anzunehmen, die das britische CID anzubieten hatte. Ich fungierte als Assistent der neu gegründeten Kommission zur Aufklärung ungelöster Fälle mit mutmaßlichem Bezug zu Sonderbarem und Geisterhaftem.«

    Bis circa zur Mitte schleicht der Plot dahin. Die Story an sich ist nicht schlecht, aber manch einer wird bei dem Tempo verlorengehen. Wer bis zur Mitte durchhält, wird belohnt. Jetzt steigt die Spannung an. Allerdings birgt der Handlungsablauf nichts Neues. Die beiden Ermittler sind stets dem Lord auf der Spur und haben ihn sozusagen gestellt, doch im letzten Augenblick kann sich den Mann herauswinden, die Ermittler beziehen jedesmal Prügel. Einer von beiden will aufgeben, den Mörder laufen lassen, der andere treibt voran. Das im Wechselspiel: The same procedure as last year.

    »Und wie bezahlen Sie dann … Ihre Pints und Ihre Whiskys oder diese grauenhaften Portionen Haggis. Die Ihnen so ans Herz gewachsen sind?‹
    McGray zuckte mit den Schultern. ›Ich sage, dass ich vom CID bin, und dann geben mir die Leute einen aus. Haben Sie das noch nie ausprobiert?«

    Fay ist jung und einfältig, aus gutem Haus, gebildet, McGray ist ein erfahrener Mann, dabei abergläubig, ungehobelt und dreist. Die beiden ergänzen sich, können sich aber nicht leiden, müssen miteinander klarkommen. Am laufenden Band beschimpft McGray den jungen Fay, beleidigt ihn maßlos, nennt ihn dauernd »Londoner Mädchen« auch das stumpft ab. Der Gegensatz der beiden ist nach altem Muster gestrickt.

    Oscar Muriel historischen hat einen historischen Fall in die Geschichte eingeflochten, die Verurteilung der Lancashire-Hexen. Den Roman sollte man nur zur Hand nehmen, wenn man ein geduldiger Leser ist. Es gibt gute Passagen, aber große Sprachgewalt ist nicht zu erwarten. Der Prolog war für mich das Beste am gesamten Roman, der war klasse. Ich fand das Buch insgesamt nicht schlecht, Begeisterung sieht aber anders aus. 

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    VanessasBibliotheks avatar
    VanessasBibliothekvor einem Monat
    Kurzmeinung: Unterhaltsam und ein lustiges Ermittler-Duo, dass streitet wie ein altes Ehepaar
    Ein interessanter Kriminal-Roman für Zwischendruch

    Vorab sollte ich erwähnen, dass das Band 2 ist und ich den ersten Band nicht gelesen habe. Ist mir aber auch so beim Lesen nicht wirklich aufgefallen, also muss man den ersten Band nicht unbedingt kennen. Nur beim durchblättern des Buches und des Original-Titels ist es mir dann aufgefallen. Typisch ich xD

    Da ich historische Kriminal-Romane zeitweise echt interessant finde und ich mal wieder lust auf einen hatte, ist mir dieses Buch besonders durch seine Thematik mit der Irrenanstalt aufgefallen. Das ist ja sowieso mein Thema. Und ich muss sagen, ich finde das Ermittler-Duo einfach nur genial! Ich hab teilweise echt gelacht, wenn sich Frey und McGray gestritten haben, wie ein altes Ehepaar. Gut, der Schotte hatte einige Kraftausdrücke auf Lager, wer darüber hinwegsehen kann, wird auf jeden Fall gut unterhalten.

    Ich mochte die historische Atmosphäre und die Storyline, die einige Überraschungen parat hält. Es war gut zu lesen, der Schreibstil einfach, aber ich muss auch sagen, man kann das Buch aus der Hand legen und es hatte seine Längen. Deswegen von mir einen Punkt Abzug. Dennoch hoffe ich auf weiter Fälle der beiden, denn als Team sind sie echt unterhaltsam. 

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    -nicole-vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Auch im zweiten Band um das außergewöhnliche Ermittlerduo wird es sehr mysteriös und spannend!
    Mysteriös und spannend!

    Der zweite Fall für Frey und McGray…

    Neujahr 1889: Auf das Ermittlerduo Frey und McGray wartet ein neuer Fall, der es in sich hat – In Edinburghs Irrenanstalt wurde eine Krankenschwester ermordet. Der Täter hat kurz vor seiner Flucht noch mit einer Patientin gesprochen, die seit Jahren stumm ist. Besonders Inspector McGray geht der Fall sehr nahe, denn die stumme Patientin ist seine Schwester. Sofort nimmt dieser zusammen mit seinem Partner Ian Frey die Spur des Mörders auf – und diese führt sie durch das ganze Königreich bis zum Pendle Hill. Dieses ist der gefürchtete Sitz der Hexen von Lancashire. Zudem kursieren Gerüchte über schwarze Magie in der Anstalt. Nach und nach kommen die beiden Ermittler einem furchtbaren Geheimnis auf die Spur…

    „Er glaubte, das Schlimmste hinter sich zu haben. Nie hätte er sich träumen lassen, wie lange die Ereignisse dieses Abends ihn verfolgen würden, wie viele Leben zerstört werden würden und wie viele Todesurteile er soeben unterzeichnet hatte.“ – Seite 24

    Auch im zweiten Band um das ungewöhnliche Ermittlerduo wartet ein mysteriöser Fall auf Frey und McGray. Ein Patient bricht aus Edinburghs gefürchtete Irrenanstalt aus, eine Krankenschwester wurde dabei ermordet. Doch vorher hat dieser sich noch mit einer Patienten unterhalten, die seit Jahren stumm ist – und die jüngere Schwester von Inspector McGray…
    Das Buch nimmt nach mysteriösen Schilderungen aus der Vergangenheit sofort an Fahrt auf – die Verfolgung gestaltet sich spannend und es wird düster und auch mal gruselig. Auch hier stellt sich die Frage: Sind übernatürliche Mächte am Werk?
    Neben Frey und McGray tauchen auch einige bekannte Nebencharaktere aus dem ersten Band auf – auch McGrays Schwester rückt ein klein wenig mehr in den Fokus.
    Doch so packend die Handlung gestartet ist - im Mittelteil gibt es dann leider ein kleines Spannungstief – die Geschichte tritt auf der Stelle. Dieses löst sich erst langsam wieder auf und steuert dann doch noch einem packenden Finale entgegen.

    „Einen schier endlosen Moment lang rührte sich niemand, blinzelte niemand, atmete niemand. Keiner von uns wusste so recht, was hier gerade geschehen war.“ – Seite 75

    Mein Fazit: Auch im zweiten Band wartet ein mysteriöser Fall auf die Ermittler Frey und McGray. wird es rätselhaft, gruselig und düster – mit überraschenden Verstrickungen. Nach dem starken Auftakt „Die Schatten von Edinburgh“ ist „Der Fluch von Pendle Hill“ zwar nicht ganz so stark wie sein Vorgänger, aber dennoch eine gut gelungene Fortsetzung. Sehr lesenswert für Fans von historischen Mystery-Krimis.

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    Wuschelvor 3 Monaten
    Gemischte Gefühle

    Beschreibung:

    Neujahr 1889, Edinburgh
    Nachdem Frey in die wohlverdienten Ferien gereist war, wartet nach seiner Rückkehr schon der nächste suspekte Fall mit McGray auf ihn. Ein Insasse aus der örtlichen Irrenanstalt ermordet eine Schwester und flieht aus dem gut gesicherten Gebäude. Auf seiner Flucht hinterlässt er eine Spur aus Toten, denen die Ermittler versuchen zu folgen um den Psychopathen aufzuhalten. McGray hat außerdem noch einen ganz persönlichen Grund den Flüchtigen zu fassen. In der Anstalt wurde berichtet, dass seine Schwester, die seit Jahren kein Wort gesagt hat, scheinbar mit eben diesem Mann geredet hat. Eine Hetztjagd durch das Königreich beginnt, doch mit dem was die Ermittler schließlich entdecken, hätte keiner von ihnen gerechnet.

    Meinung:

    Nach dem ersten Band, hätte ich eigentlich erwartet, dass die Beiden einen Weg finden um besser miteinander zu arbeiten. Eventuell einen halbwegs normalen Umgang zu pflegen. Doch stattdessen wurde ich in diesem Band mit einer Brutalität seitens McGray konfrontiert, mit der ich nicht gerechnet hatte. Ich muss ihm zugutehalten, dass er nichts dafür konnte, aber dennoch hat mich das etwas überrascht und der Geschichte einen dezenten Dämpfer gegeben. Es war nicht nur McGray, der verhältnismäßig über die Stränge schlug. Im Vergleich zum Vorgänger, war es in meinen Augen um einiges gewalttätiger.

    Die Ermittlungsarbeit rückte dadurch ziemlich in den Hintergrund.
    Stellenweise hat man außerdem das Gefühl, dass Tage vergangen sind, dabei scheinen es oftmals nur wenige Stunden zu sein, bis sich die Protagonisten – halb tot geprügelt – zum nächsten Ort des Geschehens schleppen.

    Was jedoch wieder sehr schön in die Geschichte integriert wurde, war die Tatsache, dass so vieles Übernatürliches doch auf plausible Art erklärt werden kann. Wer sich ein wenig mit den damaligen Verhältnissen auseinander setzt, wird schnell feststellen, dass Hexen oftmals einfach Frauen waren, die sehr viel Geschick und Wissen in Kräuterkunde an den Tag legten. Sie waren nichts anderes als Heilerinnen, oder eben das Gegenteil. Dies hat der Autor in meinen Augen richtig gut in dem Buch zur Geltung gebracht.

    Nach wie vor bin ich sehr hin und hergerissen, wie ich das Buch nun finden soll. Es hat mich gut unterhalten, aber bei weitem nicht so gut, wie der erste Band. Die Charaktere haben sich nicht ganz so entwickelt, wie ich es mir vorgestellt hatte – was aber wie gesagt auch Gründe hatte, wodurch sich ein Bild ergibt. Die Geschichte war mir fast etwas zu rasant und brutal. Nichts desto trotz war die Story an sich gut und schlüssig. Auch der Schreibstil war wie gewohnt schön zu lesen.

    Fazit:

    Eine nette Unterhaltung, aber man sollte nicht dasselbe erwarten wie vom Vorgänger. 3,5 von 5

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    Weltenwandlervor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Gute Fortsetzung der Reihe
    Hier wird gehext was das Zeug hält :)

    Rezension zu

    Der Fluch von Pendle Hill
    von
    Oscar de Muriel






    Beschreibung: Neujahr 1889. In Edinburghs berüchtigter Irrenanstalt ermordet ein gefährlicher Psychopath eine Krankenschwester. Kurz bevor ihm die Flucht gelingt, unterhält er sich mit einer jungen Patientin, die seit Jahren kein Wort gesprochen hat. Wieso hat sie ihr Schweigen gebrochen? Sind die Gerüchte von schwarzer Magie wahr, die in den Fluren der Anstalt kursieren? Inspector McGray geht der Fall sehr nahe, denn die junge Frau ist seine Schwester. Zusammen mit seinem Partner Ian Frey verfolgt er den Mörder durch das ganze Königreich – bis zum Pendle Hill, Sitz der gefürchteten Hexen von Lancashire, wo die beiden genialen Ermittler einem furchtbaren Geheimnis auf die Spur kommen …

    Quelle: https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Der-Fluch-von-Pendle-Hill/Oscarde-Muriel/Goldmann-TB/e504627.rhd

    Erscheinungsdatum: 15.01.2018

    Der Autor hat es hier, mit dem zweiten Teil dieser Reihe, wieder geschafft einen tollen britischen Krimi zu schreiben. Die Handlung startet in Edinburgh mit einem, man möchte fast meinen typisch für Schottland, grausamen Mord an der Krankenschwester Miss Greenwood. Daraus entwickelt sich eine Verfolgungsjagd mit vielen Überraschungen, beeinflusst durch viele Verstrickungen von den Ermittlern selbst und der Familie Ardglass mit dem Fall.

    Auch wird der Leser über die wahre Funktionsweise von Flüchen und Zaubern aufgeklärt, die Hexen verwenden. Raffiniert inszeniert Oscar de Muriel das Geschehen, Ereignisse die zunächst nebensächlich wirken, bekommen haben plötzlich große Auswirkungen auf das Gesamtgeschehen. Für den gesamten Krimi lässt sich sagen, dass nichts Vorhersehbar ist, dass es aber dann schließlich logisch und harmonisch zu einer Auflösung kommt.

    Das Buch hat mir wieder sehr viel Spaß gemacht, auch wegen dem typisch englischen Humor den Oscar de Muriel mit einfließen lässt. Die Handlung ist rasant, einem Ereignis folgt das Nächste. Oscar de Muriel hat einen einfachen Erzählstil, der nicht unbedingt einzigartig aber dafür sehr angenehm ist.

    Während ich las, war ich versunken im Buch, und praktisch vor Ort in Schottland und England. Muriel nutzt die richtige Dosis von Details, alles ist klar vorstellbar aber man wird nicht abgelenkt durch Nebensächlichkeiten die zur Langatmigkeit führen könnten.

    Insgesamt möchte ich schreiben, dass es eine gelungene Fortsetzung ist und ich mich sehr auf den dritten Teil freuen. Suchtpotenzial ist vorhanden.

    Für einen guten Krimi gebe ich gerne 4 Sterne

    Euer Weltenwandler










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    Miss_Coopervor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Der 2. Band eines mystischen und spannungsgeladenen Viktorianischen- Krimis
    ein atemloser Viktorianischer-Krimi

    Es ist die Nacht zum 1. Mai - Walpurgisnacht, als ich Oscar de Muriels zweiten Kriminal Roman „Der Fluch von Pendle Hill“ aufschlage - wie passend, ich bin also schon in der richtigen Stimmung, denn auch in seinem Buch geht es um Hexen-Kulte. Schon immer war ich von Hexen und ihrem Treiben fasziniert. Und die Vorstellung das einst einfache Frauen auf bloßen Verdacht hin der Hexerei bezichtigt, gefoltert und auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurden, nur weil sie ein Talent dafür besaßen die Wirkung von Kräutern oder Wurzeln zu kennen und diese anzuwenden, lässt mir einen kalten Schauer über den Rücken laufen. Doch ein Glück ist das heute nicht mehr der Fall, andernfalls hätte ich kein so angenehmes Leben, denn auch in meiner Büchersammlung befinden sich so einige Bücher über Kräuterkunde. Allerdings habe ich über die Hexen von Pendle die 1612 der Hexerei angeklagt und hingerichtet wurden bis zu diesem Zeitpunkt noch nichts gehört. Dank Oscar de Muriel weiß ich jetzt aber eine ganze menge mehr darüber.

    De Muriels Roman beginnt mit drei Rückblenden, die erste bezieht sich auf einen Hexenprozess der 1624 in Lancashire stattfand, bei dem sechs vermeidliche Hexen hingerichtet wurden und noch während sie am Galgen hingen einem gewissen Lord Ambrose und seinem Sohn einen Fluch auferlegten. Ein weiterer zeigt Lady Anne Ardglass, eine der Wohlhabendsten Frauen Schottlands, die 1882 heimlich in einer Nacht und Nebelaktion ihren verrückt gewordenen Sohn Lord Joel Ardglass in die Irrenanstalt einweisen ließ. Ein Jahr später wurde die neunzehnjährige Amy McGray in die gleiche Anstalt eingewiesen, da sie zuvor ihre Eltern getötet und ihrem Bruder einen Finger abgetrennt hatte.
    Die Kerngeschichte setzt 1889 ein. Seit bereits zwei Monaten lebt der aus London stammende Inspector Ian Frey in Edinburgh. Einer Stadt die er für eine unansehnliche Provinz hält und die seinem geliebten kultiviertes London niemals das Wasser reichen wird. 
    Die Stelle die er gezwungen wurde anzutreten ist für ihn ein einziger Witz.

     „Ich fungierte als Assistent der neu gegründeten Kommission zur Aufklärung ungelöster Fälle mit mutmaßlichem Bezug zu Sonderbarem und Geisterhaften. Doch, doch, eine solch abstruse Abteilung existiert tatsächlich, und sie tut genau das, was ihr Name andeutet.“


    Dazu kommt das er unter einem Dach mit seinem neuen, fragwürdigen Vorgesetzten Adolphus McGray lebt, einem waschechten Schotten, rau, stur und direkt, vor allem Frey gegenüber, den er zu jeder sich bietenden Gelegenheit schikaniert. Doch auch Frey lässt sich nicht alles von ihm gefallen und kontert mit teils gut gezielten, schlagfertigen Antworten. Es ist einfach wundervoll zu sehen wie die beiden permanent aufeinander rumhacken und kein gutes Haar an dem jeweils anderen lassen. Das aber auf eine so amüsante und charmante weise tun, das ich mir das ein oder andere Lachen nicht verkneifen konnte. Dennoch empfindet Frey, seitdem er von McGrays tragischer Familiengeschichte erfahren hat, Mitleid mit dem resoluten Schotten. Als die beiden erfahren das in der Anstalt, in der auch seine Schwester Patientin ist, eine junge Frau mit dem Leben ringt, befürchten sie, dass es sich um Amy handeln könnte. Doch sie ist es nicht, sondern eine Pflegerin die von ihrem Patienten, Lord Ardglass mit Strychnin vergiftet wurde. allerdings hat dieser bevor er geflüchtet ist noch mit McGrays Schwester geredet, die seit dem Schicksalhaften Tag vor fünf Jahren kein einziges Wort mehr gesprochen hat und sich auch danach wieder in Schweigen hüllt. Angetrieben von dem unbändigen Wunsch zu erfahren was sie zu Ardglass gesagt hat verfolgen sie seine Spur bis nach Lancashire. Doch Joel Ardglass denkt gar nicht daran sich gefangen nehmen zu lassen, er hat seine ganz eigenen Ziele. Ihm dürstet es nach Rache, denn er ist sich sicher das seine Pflegerin einem Haxenzirkel angehörte, der es sich zur Aufgabe gemacht hat ihn geistig wie Körperlich zu brechen. Nicht nur das ungleiche Ermittler Duo nimmt die jagt auf, sondern sie selbst werden von Leuten verfolgt die augenscheinlich um jeden Preis verhindern wollen das sie Ardglass finden.

    Wie auch in seinem erstem Band „die Schatten von Edinburgh“ lässt er all seine Charaktere lebendig werden und erschafft durch seinen wunderbaren Schreibstil eine Welt in die ich mich perfekt einfühlen kann. Das er in seine Geschichten Bezüge zu wahren Begebenheiten miteinfließen lässt, ist nur noch das Sahnehäubchen. Anders als zu seinem vorangegangenen Buch, steht hier der Fall im Vordergrund - dessen Ende mir einen Tick zu wenig Mystik besaß. Es sind eben doch recht weltliche Themen mit denen sich die Hexen so rumschlagen müssen. Der zweite Band ist weitaus rasanter und dramatischer, hat mehr Verfolgungsjagden in petto und die Prügel die die beiden Ermittler beziehen stellt so manchen Action Roman in den Schatten. Dennoch lässt de Muriel es weder an einer gehörigen Portion Mystik, noch an emotionalen Szenen fehlen. Dieses Buch ist eine einzige Achterbahnfahrt an Gefühlsregungen, aber auf eine wirklich sehr positive Art und Weise. Man muss den ersten Band nicht unbedingt vorher gelesen haben, doch wer wie ich eine Schwäche für mystische und spannungsgeladene Krimis hat, die mit einer priese Wahrheit gewürzt wurden, wird auch „die Schatten von Edinburgh“ lieben.

    https://misscoopers.wixsite.com/misscooper/blog/oscar-de-muriel-der-fluch-von-pendle-hill

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    Its_only_me_thats_its avatar
    Its_only_me_thats_itvor 6 Monaten
    Rezension zu "Der Fluch von Pendle Hill"

    Titel: Der Fluch von Pendle Hill - Ein Fall für Frey & McGrey
    Reihe: Frey & McGrey
    Teil: 2
    Autor: Oscar de Muriel
    Seitenanzahl: 499
    ISBN: 978-3-442-48506-2

    Inhalt

    Hütet euch vor dem Pendle Hill. Ein Blick - und ihr seid auf ewig verdammt ...

    Neujahr 1889: In Edinburghs berüchtigter Irrenanstalt wird eine Krankenschwester ermordet. Kurz bevor dem Täter die Flucht gelingt, spricht er mit einer Patientin, die seit Jahren stumm ist. Sind die Gerüchte von schwarzer Magie wahr, die in den Fluren der Anstalt kursieren? Inspector McGray geht der Fall sehr nahe denn die junge Frau ist seine Schwester. Zusammen mit seinem Partner Ian Frey verfolgt er den Mörder durch das ganze Königreich - bis zum Pendle Hill, Sitz der gefürchteten Hexen von Lancashire, wo die beiden einem furchtbaren Geheimnis auf die Spur kommen ...


    Wie kam ich zum Buch?

    Auch dieses Buch habe ich beim Bloggerportal entdeckt und nachdem mir versichert wurde, dass man den ersten Teil nicht gelesen haben muss, habe ich ihn angefragt. Lustigerweise kam meine Mutter wenige Tage später mit dem ersten Teil nach Hause, ohne dass sie wusste, dass ich den zweiten schon hatte :D



    Meine Meinung

    Zuerst muss ich sagen, dass ich den ersten Band nicht gelesen habe. Ich hatte aber trotzdem nicht das Gefühl, dass mir irgendetwas fehlt oder ich etwas nicht verstehe. Insofern denke ich, dass man die Teile auch sehr gut einzeln lesen kann, da sie in sich abgeschlossen sind. Ich werde aber den ersten Teil auf jeden Fall noch lesen, da mir Der Fluch von Pendle Hill sehr gut gefallen hat.
    Die beiden Ermittler geben ein unglaublich unterhaltsames, ungleiches Pärchen ab. Der Kontrast zwischen dem groben und nicht auf den Mund gefallenen Schotten McGrey und dem englischen Gentleman Frey ist sehr groß und sorgt auch nicht selten für Spannungen zwischen den beiden, jedoch hat man als Leser sehr viel Spaß daran, den beiden bei ihren Auseinandersetzungen zuzuhören. Stellenweise war es so lustig, dass ich schon ein bisschen in mich hineinlachen musste.
    Dem Autor ist es wirklich gelungen genau die richtige Menge Witz in seinen Schreibstil einfließen zu lassen. Auch ansonsten ist das Buch schön geschrieben, nicht zu anstrengend, wenn man bedenkt, in welcher Zeit es spielt, sondern so dass man es flüssig lesen kann.
    Ich empfand die Story als sehr spannend. Ich habe mich nie gelangweilt und war so gefesselt, dass ich immer weiter lesen wollte.
    Die Vermischung von Übernatürlichem und "normaler" Kriminalität ist sehr gut gelungen und es war sehr interessant die Ermittler auf ihrer Verfolgungsjagd zu begleiten und mit ihnen die Wahrheit immer mehr aufzudecken.
    Ein paar Dinge am Ende waren vorauszusehen, aber alles in allem gab es ein spannendes Finale, welches das Buch perfekt abgeschlossen hat.
    Ich freue mich schon sehr darauf den ersten und auch die weiteren Teile zu lesen.

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    Jen_loves_reading_bookss avatar
    Jen_loves_reading_booksvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Tolle Atmosphäre, zwei verschrobene Ermittler, skurrile Charaktere. PERFEKT!
    Ein würdiger Nachfolger


    Der Fluch von Pendle Hill - Ein Fall für Frey und McGray

    von

    Oscar de Muriel


    Inhalt:

    Neujahr 1889.
    In Edinburghs berüchtigter Irrenanstalt ermordet ein gefährlicher Psychopath eine Krankenschwester. Kurz bevor ihm die Flucht gelingt, unterhält er sich mit einer jungen Patientin, die seit Jahren kein Wort gesprochen hat.
    Wieso hat sie ihr Schweigen gebrochen?
    Sind die Gerüchte von schwarzer Magie wahr, die in den Fluren der Anstalt kursieren?
    Inspector McGray geht der Fall sehr nahe, denn die junge Frau ist seine Schwester. Zusammen mit seinem Partner Ian Frey verfolgt er den Mörder durch das ganze Königreich – bis zum Pendle Hill, Sitz der gefürchteten Hexen von Lancashire, wo die beiden genialen Ermittler einem furchtbaren Geheimnis auf die Spur kommen …



    Cover:

    Passend zur Buch-Reihe würde ich sagen.
    Gefällt mir auch diesmal aufgrund seiner Schlichtheit.



    Meinung:

    Mit Spannung habe ich auf dieses Buch gewartet und mich sogleich auf den 2. Teil dieser Reihe gestürzt und ...ich wurde nicht enttäuscht.
    Ich konnte sofort in die Story eintauchen und den Schimpftiraden von Frey und MacGray amüsiert folgen.
    Der Schreibstil ist wie gewohnt leicht und locker gehalten und auch der Erzählstil ist wieder sehr fesselnd, an Spannung mangelt es dem Buch nicht im Geringsten.
    Die Story beginnt am Neujahrstag 1889 in Edinburgh und geht sogleich in die Vollen.
    Nachdem ein Patient in der hiesigen Irrenanstalt eine Krankenschwester um die Ecke gebracht hat und türmt, beginnt eine wilde Verfolgungsjagd bis nach England.
    Dort machen sich die beiden alles andere als beliebt und stecken auch diesmal jede Menge Prügel und Häme ein.
    Ich empfand dieses Buch diesmal sehr viel actionlastiger als den Vorgänger.
    Ich konnte das Buch kaum zur Seite legen, weil ich wissen wollte, wer oder was hinter alldem steckt.
    Ich hatte mir gewünscht, mehr über die Hintergründe der Tat von McGrays Schwester zu erfahren. Aber da muss ich wohl noch ein wenig warten oder es ist schlicht und einfach so, wie es McGray nicht wahr haben will.
    Es bleibt weiterhin spannend und mysteriös.

    Viele haben bemängelt, dass Frey und McGray sich immer noch nicht riechen können und sich immer noch ständig beschimpfen und verprügeln.
    Dazu kann ich nur sagen: Das Verhältnis der beiden zueinander hat sich ja nicht geändert.
    Die beiden sind halt keine dicken Freunde, auch weil sie sich erst seit ein paar Wochen kennen.
    Frey findet McGray immer noch in jeglicher Art widerlich und McGray findet Frey arrogant und schnöselig.
    Sie mögen sich nicht, aber sie respektieren die Qualität der Arbeit des anderen
    ( was ja schon ein kleiner Fortschritt ist, wenn man es genau nimmt ).
    In diesem Band gehen beide aber über ihre Grenzen und beide wissen nicht, ob sie dem anderen je wieder vertrauen können.

    Der Spannungsbogen wird hier sehr hoch gehalten und endet in einem tollen Finale.
    Dem Nebencharakteren wurde viel Leben eingehaucht, keine der Personen blieb irgendwie blass oder platt.
    Ich war ja schon beim Vorgänger von der Atmosphäre begeistert und kann sagen dass der Stil und die Atmosphäre hier beibehalten wurde.




    Fazit:

    Ein sehr würdiger Nachfolger und ich bin sehr verliebt in diese beiden schrulligen Inspectors, in die Atmosphäre ,die hier vermittelt wird, die ungewöhnlichen Fälle, die skurrilen Nebencharaktere.
    Das Buch enthält alles, was ich von einem viktorianischen Krimi erwarte.
    Für mich übertrifft der zweite Teil den ersten.
    Ich empfand ihn noch um einiges besser, spannender und dunkler.
    Deshalb bekommt er auch alle Sternchen, die ich habe.



    Empfehlung:

    Auf jeden Fall für alle, die den 1. Teil gelesen haben und für alle die skurrile und mysteriöse viktorianische Krimis mögen.



    Von mir gibt's:

    5 von 5 Sternen

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    lesemaedelvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Band zwei des kultigen Mysterie-Grusel-Historien-Mix. Eine HexenHetzjagd quer durch das Königreich
    Eine Hexenjagd quer durchs Land

    Der zweite Fall für Frey und McGray konnte mich genauso überzeugen, wie Band eins. Der Autor hat die Grusel- und Mysterieschrauben noch mal stark angezogen. Die beiden Ermittler und ihre Eigenheiten bzw die familiäre Prägung ist uns bekannt und somit können wir uns ganz auf diesen persönlichen Fall für McGray einlassen. Mal wieder hat der Autor historische Grundfakten exzellent in einen Krimi verpackt. Das Thema der Hexen und Hexenverfolgung ist ja eigentlich auch immer ein guter Aufhänger. Einzig zur Hälfte des Buches gab es ein paar Längen, die hätten gekürzt werden können. Nach wie vor geben die beiden Ermittler ein dynamisches Duo ab. Die teilweise überzeichneten Eigenarten der Beiden machen für mich den Reiz der Serie aus. Das Weiterlesen der Reihe im englischen Original lohnt sich definitiv.

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    readingmakesmefeellikes avatar
    readingmakesmefeellikevor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Schwächer als Band 1, aber immer noch ein Genuss!
    Nach Sherlock und Watson mein liebstes Ermittlerduo!

    Worum geht's?

    "Neujahr 1889. In Edinburghs berüchtigter Irrenanstalt ermordet ein gefährlicher Psychopath eine Krankenschwester. Kurz bevor ihm die Flucht gelingt, unterhält er sich mit einer jungen Patientin, die seit Jahren kein Wort gesprochen hat. Wieso hat sie ihr Schweigen gebrochen? Sind die Gerüchte von schwarzer Magie wahr, die in den Fluren der Anstalt kursieren? Inspector McGray geht der Fall sehr nahe, denn die junge Frau ist seine Schwester. Zusammen mit seinem Partner Ian Frey verfolgt er den Mörder durch das ganze Königreich – bis zum Pendle Hill, Sitz der gefürchteten Hexen von Lancashire, wo die beiden genialen Ermittler einem furchtbaren Geheimnis auf die Spur kommen …"


    Warum hab ich es gelesen?

    Der erste Band Die Schatten von Edinburgh waren mein absolutes Krimihighlight des Jahres. Keine Frage, dass ich mit Frey und McGray gerne wieder auf Verbrecherjagd gehe!


    Wie war's?

    Nach langer Vorfreude und dem kleinen weihnachtlichen Appetizer Die Hirschjagd war es nun endlich soweit: Ein ausführliches Wiedersehen mit Frey und McGray. Zwar kann man diesen Band getrost genießen, ohne die anderen Geschichten gelesen zu haben, jedoch ist es natürlich immer ein wenig schöner, den Figuren wieder zu begegnen, die man bereits ins Herz geschlossen hat.

    Obwohl das ungleiche Ermittlerduo nun bereits einen großen Fall gemeinsam gelöst hat, haben sie sich noch lange nicht zusammengerauft. Auch in diesem Buch gibt es wieder herrlich amüsante Kommentare, Spitzen und Schlagabtausche, die mich mehr als einmal laut lachen ließen. Oscar de Muriels Schreibstil ist einfach nur großartig.

    Der Kriminalfall behandelt einen äußerst mysteriösen Mord, der vermutlich etwas mit Hexerei zu tun hat. Für Inspector McGray quasi ein Fest! Aber keine Sorge, trotzdem so einige Hinweise in diese Rictung verlaufen, bleibt die Auflösung völlig natürlich und rein menschlich. Allerdings spielt der Autor sehr schön mit seinen Figuren und den Ungereimtheiten, die sich im viktorianischen Zeitalter eben noch nicht erklären ließen.

    An manchen Stellen ging es mir zwar etwas zu langsam vorwärts, jedoch habe ich das Lesen wieder sehr genossen. Diese Reihe ist einfach perfekt, um es sich mit Tee und Keksen auf dem Sofa gemütlich zu machen. Nun bleibt nur zu hoffen, dass der Verlag auch die kommenden Bände (auf Englisch sind bereits zwei weitere erschienen) ganz flux auf Deutsch herausbringt.


    Was war besonders?

    Ich kann mich nur wiederholen: Oscar de Muriels humoristische Schreibweise muss man erlebt haben!


    Reading Der Fluch von Pendle Hill makes me feel like...

    ...mehr Längen als der erste Fall, jedoch immer noch lesenwert. Bitte schnell mehr von diesem Autor!



    Mit herzlichem Dank an das Bloggerportal und den Verlag für das Rezensionsexemplar

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