Oscar Niemeyer Wir müssen die Welt verändern

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Inhaltsangabe zu „Wir müssen die Welt verändern“ von Oscar Niemeyer

Kurz vor seinem Tod hat Oscar Niemeyer, der wohl berühmteste Architekt unserer Zeit, im Alter von 104 Jahren ein Resümee seines Lebens und zugleich eine große Reflexion über unsere Gesellschaft vorgelegt. »Die Architektur ist nur ein Vorwand. Wichtig ist das Leben, wichtig ist der Mensch, dieses merkwürdige Wesen mit Seele und Gefühl, das nach Gerechtigkeit und Schönheit hungert« ist die grundlegende Philosophie, die Niemeyers Leben und Arbeit leitete. In acht kurzen Kapiteln spricht der Protagonist fast eines Jahrhunderts der Architektur über die Rolle der Fantasie und der Freundschaft, über Alter, Politik und Kunst, schildert Begegnungen mit Leitfiguren des 20. Jahrhunderts von Fidel Castro bis Sartre und Le Corbusier. »Jeder muss seinen Teil beitragen, Neues wagen, Ideen in die Welt setzen« – in einem Buch voller Hoffnung, Lebensmut und Leidenschaft erklärt uns der Architekt, der seiner Heimat Brasilien eine neue Hauptstadt entwarf, warum die Welt sich ändern muss – und dass es nur von uns abhängt, sie zu einem besseren Ort zu machen.

Für alle, die nicht wegschauen wollen und gerne zum Nachdenken angeregt werden. Rundum empfehlenswert!

— Brombeere

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  • Wir müssen die Welt verändern.

    Wir müssen die Welt verändern

    Konsumfrau

    28. December 2016 um 15:28

    In diesem kleinen, fein gestalteten Büchlein findet der Leser eine Ansammlung von Erinnerungen und Gedanken Oscar Niemeyers, politischer, sozialer und künstlerischer Natur, wunderbar illustriert durch viele Skizzen und Schwarz-Weiss-Fotos. Sein kreatives Schaffen begann schon als Kind mit dem Zeichnen in der Luft, in Gedanken. Das prägte auch in seinem späteren Leben seinen Prozess des Entwurfs – Architektur beginnt im Kopf! Durch freie Zeichnungen mit geschwungenen Linien, die sehr simpel und fast kindlich einfach erscheinen, nimmt seine Architektur Gestalt an. Viele der Zeichnungen bestehen beinahe aus nur einer Linie, die silhouettenartig sanft geschwungene Formen skizziert. Das Ergebnis – die weltweit bekannten Gebäude der brasilianischen Moderne – wurde nicht nur durch die Zusammenarbeit mit Gleichgesinnten möglich gemacht, sondern auch durch die zeitgleiche Entwicklung des Stahlbetons als wesentlichem Baustoff seiner Architektur. Oscar Niemeyer schreibt aber nicht nur über seinen kreativen Prozess, sondern auch über sein Verhältnis zu zeitgenössischen Strömungen in der Architektur und bekannte Kollegen wie Le Corbusier und Mies van der Rohe. Dabei kritisiert er das Konzept von „Form follows function“ und den „Wohnmaschinen“. Er selbst wurde hingegen immer für seine skulpturale Architektur kritisiert, die der Kunst näher steht als (auf den ersten Blick) der Zweckdienlichkeit. Für Oscar Niemeyer ist Architektur jedoch Kunst, die nicht in Serie produziert werden und nicht nur einem Zweck dienen kann. Nach seiner Auffassung ist die Ästhetik sehr wichtig. Ein Gebäude muss schön und faszinierend sein, es muss den Betrachter staunend stehen bleiben lassen und zum Nachdenken anregen, unabhängig von dessen Alter oder sozialem Milieu. Somit ist Architektur für ihn etwas sehr soziales und auch politisches. Gute Architektur muss allen Menschen dienen, unabhängig ob arm oder reich. Alle Menschen haben Gefühle und streben nach Schönem. Architektur soll daher auch Trost und Anregung spenden. Der Mensch stand für ihn immer im Mittelpunkt seiner Arbeit. Oscar Niemeyer war ein Mann mit einer Vision für eine Gesellschaft in Gleichheit, dessen Bestreben bis zu seinem Tode darin bestand, die Welt zu verbessern. Dieses Büchlein ist in diesem Sinne Inspiration und Motivation für Leser jeden Alters.

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