Oscar Wilde

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Autorenbild von Oscar Wilde (©Gemeinfrei, Napoleon Sarony)

Lebenslauf von Oscar Wilde

Oscar Fingal O' Flahertie Wills Wilde (* 16. Oktober 1854 in Dublin; † 30. November 1900 in Paris) war ein irischer Schriftsteller. Das Leben und der Ruf von Oscar Wilde war zu Lebzeiten kontrovers. Er wurde als Schriftsteller bewundert, zugleich hatte er einen schlechten Ruf als Dandy und Skandalautor. Schon in seiner Kindheit kam Oscar Wilde mit der Schriftstellerei in Kontakt. Sein Vater, Augen- und Ohrenarzt, schrieb Bücher über Archäologie, Folklore und Jonathan Swift. Auch seine Mutter war literarisch tätig als Übersetzerin und Lyrikerin. Während seines Studiums in Oxford, 1878, fand Oscar Wilde seine erste literarische Anerkennung, als sein Gedicht Ravenna, mit dem Newdigate-Preis ausgezeichnet wurde. Nach Abschluss des Studiums übersiedelte er 1879 nach London 1884 heiratete er Constance Lloyd, mit der er zwei Söhne hatte, Cyril (* 1885) und Vyvyan (* 1886). In den Jahren 1887 bis 1889 veröffentlichte er die Märchensammlung „Der glückliche Prinz und andere Märchen“ und „Das Bildnis des Dorian Gray“. Daneben arbeitete er für die Pall Mall Gazette und danach als Herausgeber der Zeitschrift Woman’s World. In den folgenden Jahren schrieb Oscar Wilde etwa jährlich ein neues Werk, vor allem Gesellschaftskomödien. Am bekanntesten sind Lady Windermere’s Fan (1892), A Woman of No Importance (1893), An Ideal Husband (1895) und The Importance of Being Earnest (1895), das die Oberklasse satirisch darstellt und als eines seiner besten Werke gilt. Oscar Wilde, der wie in seiner Zeit üblich, verheiratet war, ging relativ offen mit seiner Homosexualität um. Seine homosexuellen Partnerschaften waren bekannt. Wilde hatte ein langjähriges Verhältnis mit Lord Alfred Douglas. Durch die Provokation von dessen Vater kam es zu einer Reihe von Gerichtsverfahren. Am 25. Mai 1895 wurde er zu zwei Jahren Zuchthaus mit schwerer körperlicher Zwangsarbeit verurteilt. Ausschlaggebend für das Urteil war nicht das Verhältnis zu Lord Douglas, sondern Wildes Kontakte zu männlichen Prostituierten, von denen einige als Zeugen einberufen worden waren. Die folgenden zwei Jahre harter Arbeit ruinierten jedoch Wildes Gesundheit. Zudem starb auch seine Frau Constance kurz vor seiner Haftentlassung. Sie hatte mit den Kindern das Land verlassen, unter anderem in der Gegend von Heidelberg gelebt und ihren Namen in Constance Holland geändert. Trotz der offensichtlichen Affären ihres Mannes hatte sie jedoch nie die Scheidung eingereicht. Gesundheitlich schwer angeschlagen wurde Wilde 1897 aus der Haft entlassen und floh vor der gesellschaftlichen Ächtung nach Paris. Die letzten drei Lebensjahre verbrachte er unter dem Namen Sebastian Melmoth (nach dem Roman Melmoth the Wanderer seines Großonkels Charles Robert Maturin) auf dem europäischen Festland in Armut und Isolation. Am 30. November 1900 starb Oscar Wilde. Viele Dank an muncy.

Neue Bücher

Oscar Wilde: Werke in drei Bänden im Schuber

Erscheint am 10.09.2019 als Hardcover bei Nikol.

Des Menschen Seele im Sozialismus

Neu erschienen am 03.06.2019 als Taschenbuch bei Elsinor Verlag.

Das Bildnis des Dorian Gray

Neu erschienen am 27.05.2019 als Taschenbuch bei Null Papier Verlag.

Märchen und Erzählungen

Neu erschienen am 15.05.2019 als Taschenbuch bei Gröls Verlag.

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Cover des Buches Das Bildnis des Dorian Gray (ISBN:9783458360841)

Das Bildnis des Dorian Gray

 (1.723)
Erschienen am 07.06.2015
Cover des Buches Das Gespenst von Canterville (ISBN:9783865663467)

Das Gespenst von Canterville

 (160)
Erschienen am 27.07.2016
Cover des Buches Der Glückliche Prinz und andere Märchen (ISBN:9783150193884)

Der Glückliche Prinz und andere Märchen

 (57)
Erschienen am 10.02.2016
Cover des Buches Das Gespenst von Canterville u.a.Märchen (ISBN:9783866472440)

Das Gespenst von Canterville u.a.Märchen

 (50)
Erschienen am 01.01.2008
Cover des Buches Sämtliche Märchen und Erzählungen (ISBN:B003K074FG)

Sämtliche Märchen und Erzählungen

 (44)
Erschienen am 01.01.2007
Cover des Buches Märchen und Erzählungen (ISBN:9783868201321)

Märchen und Erzählungen

 (36)
Erschienen am 31.07.2017
Cover des Buches Salome. Tragödie in einem Akt (ISBN:9783458082477)

Salome. Tragödie in einem Akt

 (37)
Erschienen am 06.01.1919

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Neue Rezensionen zu Oscar Wilde

Neu

Rezension zu "The Canterville Ghost" von Oscar Wilde

Familie Otis bereitet Sir Simon Kopfzerbrechen
EmiliAnavor 13 Tagen

Mit "The Canterville Ghost" hat der exzentrische, für seinen scharfen Witz und Humor bekannte irische Autor und Ästhet Oscar Wilde im Jahre 1887 sein erstes erzählerisches Werk veröffentlicht, und zwar, wie vor gut 130 Jahren und auch noch lange danach durchaus üblich, zuerst in einer Zeitschrift, in seinem Falle in "The Court and Society Reviews".
Längst ist die Geschichte zu einem Klassiker geworden, wurde in viele Sprachen übersetzt, mehrfach verfilmt und erfreut sich auch als Theaterstück unverminderter Beliebtheit. Doch so gut all diese Adaptionen auch sein mögen - an das Original, an das Buch, können sie niemals heranreichen, denn nur hier entfaltet sich Oscar Wildes ganzes Können, seine geschliffene Sprache, die den Leser immer wieder aufs Neue entzückt, sein Wortwitz, seine hintersinnige Ironie, die er in eine Geschichte gepackt hat, die so vergnüglich wie anrührend ist.
Der sprachgewandte Perfektionist mit der untrüglichen Beobachtungsgabe, die er zu verbalisieren verstand wie kaum ein anderer damals und heute, hat mit seiner ersten Geschichte wahrlich einen unsterblichen Klassiker geschaffen, in dem bereits alle Elemente vorhanden waren, derer er sich in seinen weiteren Werken so meisterhaft zu bedienen verstand. Gesellschaftskritik war sein Ding, immer gekleidet in wunderschöne Worte, gespickt mit funkelndem Witz und geschliffener Ironie, pointiert und provokativ, zum Nachdenken anregend und gelegentlich durchaus verletzend.
Nicht so jedoch in der reizenden Geschichte um einen britischen Geist, der 300 Jahre lang in Canterville Chase sein Unwesen getrieben und Bewohner und Gäste gleichermaßen erschreckt hat!
Hier lässt Oscar Wilde auch ein weiteres seiner Themen einfließen, eines, mit dem es ihm sehr ernst ist und das niemals zum Ziel seines Spottes geworden ist, ein Thema auch, dessen er sich mit unvergleichlichem Bravour in seinen Märchen bedient, die für mich zu den schönsten ihrer Art gehören. Liebe ist das Thema, und Vergebung!
Da wird der große Spötter und Dandy auf einmal ganz ernst, ganz eindringlich - und deshalb, vor allem deshalb, ist die Gesellschaftssatire um den Geist, der plötzlich die Welt nicht mehr versteht, gleichzeitig auch ein Plädoyer für Mitgefühl, für die Liebe, die alles überwindet, selbst den Tod!

Unsre Geschichte beginnt mit der Ankunft des reichen amerikanischen Botschafters Hiram B. Otis und seiner Familie auf Canterville Chase, das er dem vorherigen Besitzer Lord Canterville abgekauft hat, trotz dessen Warnung, dass in dem Schloss ein Geist umgeht, der alle Bewohner das Fürchten gelehrt und schon so manchen in den Wahnsinn oder gar in den Tod getrieben hat. Doch der unerschrockene Amerikaner ist vollkommen unempfänglich für alles Übernatürliche! Schließlich kommt er aus einem modernen, aufstrebenden Land des technischen Fortschritts, in dem kein Platz ist für den dekadenten Aberglauben der alten Welt, sprich Europas.
Dass er sehr bald tatsächlich Bekanntschaft macht mit dem berüchtigten Sir Simon, der seinerzeit seine Frau ins Jenseits befördert hat, bringt ihn zwar zum Eingeständnis des Vorhandenseins übersinnlicher Phänomene, doch geht er damit souverän und auf seine praktische Art um: er bietet ihm Hilfsmittel zum Ölen seiner quietschenden Ketten an, ignoriert ihn im übrigen weitgehend und zeigt nicht die geringste Furcht. Seine drei Söhne versteigen sich sogar darin, den Geist vertreiben zu wollen, drehen den Spieß um und spielen ihm allerhand recht groben Schabernack - wobei doch das Gegenteil der Fall sein sollte!
Sir Simon, nicht gerade ein Ausbund an Nettigkeit und gewiss niemand, der Sympathie erwecken könnte, kann einem beinahe leid tun! Was er auch unternimmt, um die Otis-Familie zu verschrecken - er ist ihnen offensichtlich nicht gewachsen.
Als er, mutlos und verzagt, kurz davor steht aufzugeben und seinerseits das Weite zu suchen, begegnet er der Tochter der Familie, der jungen Virginia, die ganz anders ist als ihre Brüder, die Mitgefühl mit Sir Simon zeigt anstatt ihn zu verspotten und ihm übel mitzuspielen. Sie spürt die tiefe Traurigkeit, die von dem Gespenst ausgeht, versteht seine Sehnsucht und ist bereit ihm zu helfen, es von seinem Fluch zu erlösen und den Frieden finden zu lassen, den es seit dreihundert Jahren vergeblich sucht - auch wenn das bedeutet, dass sie sich mit Sir Simon dafür auf einen gefährlichen Weg begeben muss, auf dem sie Dinge sehen wird, die ihr die tiefsten und dunkelsten Abgründe zeigen.
Sie allein ist es, die Sir Simon retten kann, denn sie ist das goldblonde Mädchen aus der alten Weissagung, das für ihn, der keine Tränen mehr hat, weint, das für ihn betet um Vergebung, das schließlich den dürren Mandelbaum wieder zum Blühen bringt. Und ja - dank Virginia wird dem Gespenst, das seine Schandtaten ehrlich bereut, Vergebung zuteil und es kann an dem Ort ruhen, nach dem sein Herz sich sehnt, unter schattigen Bäumen im Garten des Todes.
Virginia wird dafür reich belohnt, aber wichtiger als all der Schmuck und die Juwelen ist die Erkenntnis, die sie gewonnen hat; sie weiß jetzt, was das Leben ist und was der Tod bedeutet und warum die Liebe stärker ist als beide. Aber das ist ein Geheimnis, das sie nicht einmal dem jungen Herzog anvertraut, der sie liebt und den sie am Ende der Geschichte heiratet...

Ja, da ist sie, die weiche Seite des berühmten Spötters und Lebemannes Oscar Wilde, der selbst so ein unverdient trauriges Ende nahm, gescheitert an den ihm völlig fremden Moralvorstellungen einer bigotten Gesellschaft,  und es ist genau die Seite, die man in allen seinen Werken spürt, mal mehr, mal weniger stark. Und das ist es auch, maße ich mir zu urteilen an, was ihm und seinem trotz seines frühen Todes umfangreichen Opus Unsterblichkeit garantiert!

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Rezension zu "Das Gespenst von Canterville" von Oscar Wilde

Oscar Wildes Klassiker neu vertont
Buechergartenvor 2 Monaten

INHALT:

Als die amerikanische Botschafterfamilie Otis nach England zieht und dafür das Anwesen von Canterville ins Auge fasst werden sie gewarnt: Seit Jahrhunderten spukt dort Sir Simon durch die Gemäuer. Und als wäre es für Sir Simon nicht genug auf ewig in alten Gemäuern festzusitzen und dazu verdammt zu sein, mit Ketten zu rasseln, Teppichen mit Blutflecken zu besudeln und allerlei anderen Schabernack zu treiben, hat es die sehr moderne Familie Otis so überhaupt nicht vor wegen ihm vor Angst zu bibbern. Im Gegenteil! Schnell wird Sir Simon selbst zum verzweifelten Opfer und das Leben für ihn zur Hölle. Kurzum: Sir Simon steht am Rande des Nervenzusammenbruchs. Einzig die junge Virginia, Tochter des Botschafters, zeigt Verständnis und schließlich auch Erbarmen für das arme Gespenst…

 

EIGENE MEINUNG:

Das Cover dieses Hörbuches stellt für mich fast weniger die Geschichte, als den tollen Hörbuchsprecher Oliver Rohrbeck in den Mittelpunkt. Ich habe ihn bereits durch viele Drei Fragezeichen-Hörspiele und die Neuvertonung von Effi Briest als Sprecher lieben gelernt! Im Hintergrund ist angedeutet Schloss Canterville zu sehen. Umgeben von knorrigen Bäumen und wolkenumtost. Ein richtiges Stimmungsbild zum Hörbuch konnte ich mir allein auf Grund des Covers jedoch noch nicht machen. Bei Recherchen sind mir jedoch viele wesentlich „kitschigere“ Cover zu älteren Ausgaben über den Weg gelaufen und so bin ich mit der ruhigen Ansicht hier doch sehr zufrieden!

Es handelt sich um eine ungekürzte Lesung von 77 Minuten.

 

Ich muss dazu sagen, dass ich die Geschichte um Sir Simon tatsächlich noch nicht kannte. Beschrieben wurde sie als „Oscar Wildes Klassiker“, der seit Generationen Jung und Alt begeistert. Ich hatte tatsächlich eine gruselige, vielleicht sogar etwas brutale Geistergeschichte erwartet. Das ein Schmunzelfaktor dabei sein würde habe ich wohl überlesen! ;)

Jeder der die Geschichte schon kennt kann sich also meine Überraschung vorstellen als ich gehört habe wie dem armen Sir Simon mitgespielt wird. Für alle anderen: Es handelt sich hier eher um eine Spukgeschichte, teils amüsant, teils anrührend. Die Erzählung beinhaltet außerdem eine schöne Portion Gesellschaftskritik und ein spannendes, charmantes Ende.

Ich denke ich werde – jetzt mit der Vorkenntnis was mich erwartet – das Hörbuch auf jeden Fall noch ein weiteres Mal genießen!

 

FAZIT:

Ein kurzer Klassiker-Schmaus für Zwischendurch mit einer außergewöhnlichen Gespenstergeschichte und einem tollen Oliver Rohrbeck als Sprecher!

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Rezension zu "Das Gespenst von Canterville" von Oscar Wilde

Lust auf eine lustige Gespenstergeschichte?
DieFlammendevor 2 Monaten

Eine Gespenstergeschichte, die eventuell keinen Klischees entspricht. „Das Gespenst von Canterville“ ist vom irischen Schriftsteller Oscar Wilde und wird in diesem Hörbuch von dem Sprecher Oliver Rohrbeck gelesen.


Cover

Das Cover ist etwas düster gestaltet, passt also zu der klassischen Gespenstergeschichte. Allerdings stört mich der Oberkörper von dem Sprecher Oliver Rohrbeck, der leider nicht wirklich dazu passt. Meist wird ein Bild des Autors / Sprechers ja eher auf der Rückseite platziert.


Inhalt

Das Hörbuch erzählt die Geschichte des Gespenstes Sir Simon von Canterville, das in einem Herrenhaus vor sich hinspukt, bis eine amerikanische Familie dort einzieht und sich absolut nicht gruseln lässt. Wilde spielt hier mit vergangenen Klischees der Amerikaner und Engländer. Der immer wiederkehrende Blutfleck vor dem Kamin wird Tag für Tag mit dem amerikanischen Fleckenentferner entfernt, die rasselnden Ketten sollen geölt werden, sofern es nach dem Hausherren geht. Das Gespenst, das seit Jahrhunderten seinen Spuk treibt, hat so gar keinen Spaß mehr und sieht sich am Rande der Verzweiflung, wird es doch gar von den Kindern selbst erschreckt. Gäbe es nicht die Tochter des Hausherren, Virginia, die für ihn Verständnis hat. Nebenbei lernt der Leser beziehungsweise Hörer etwas über die Arbeit, die so ein Schlossgespenst hat, über seine Gefühle, wenn jemand nicht erschrickt oder eigene Grusel- oder Erfolgsgeschichten.


Ich habe besonders gegen Ende des Hörbuchs hauptsächlich geschmunzelt und mich nicht wirklich gruseln müssen. Denn ein Schlossgespenst, das es nicht schafft, die neuen Besitzer des Anwesens zu gruseln, ist auch für den Zuhörer nicht mehr gruselig. Da die Geschichte meist aus der Sicht des Schlossgespenstes erzählt wird, erweckt es durch seine Niedergeschlagenheit, wenn sich die neuen Besitzer auch nach vielen Mühen nicht von ihm erschrecken lassen oder sich gar gruseln, Mitleid. Trotzdem merkt man, dass Oscar Wilde weiß, wie man seine Zuschauer fesselt.


Stimme

Ich hatte das Gefühl, dass der Sprecher sehr gut weiß, was er tun muss, um seine Zuhörer zu behalten. Er hat in einer angenehmen Schnelligkeit gesprochen und in einer ruhigen Tonlage, die zum Weiterhören einlädt. Für die einzelnen Figuren hatte er jeweils eine andere „Stimme“, sodass auch diese wunderbar auseinander gehalten werden konnten. Ich habe gerne zugehört.


Sschreibstil

Oscar Wilde ist kein moderner Autor, hat er doch vor über hundert Jahren gelebt. Somit ist auch seine Sprache eine andere. Ich hatte aber keinerlei Probleme, dem Geschehen zu folgen, auch wenn es sich manchmal etwas hoch ausgedrückt wird. Dieser Schreibstil macht den Charme des Buches aus.


Fazit

Die Geschichte ist ein Klassiker von Oscar Wilde und wird von Olier Rohrbeck mit ruhiger, angenehmer Stimme in kurzen 77 Minuten umgesetzt. Ich hatte viel Spaß beim Hören und habe es in einem Rutsch durch gehört.

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Gespräche aus der Community

Neu
Liebe Hörbuch-Freundinnen und -Freunde,

wir möchten euch zu einer turbulenten Hörrunde mit Oscar Wildes Klassiker „Das Gespenst von Canterville“ einladen. Dafür stellen wir euch zehn Hörbücher (eine Audio-CD) zur Verfügung.

Wir freuen uns auf diese Hörrunde mit euch und sind schon gespannt auf eure Rezensionen.

Im Falle eines Gewinnes seid ihr dazu verpflichtet, an der Hörrunde aktiv teilzunehmen und am Ende eine Rezension zu verfassen.

 Viel Spaß wünscht euer Team vom AUDIOBUCH Verlag

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Oscar Wildes ,,Das Gespenst von Canterville‘‘ als Hörbuch

Vergnüglich-schauerlicher Spuk mit Oliver Rohrbeck

"Justus Jonas" von den Drei ??? poltert als glückloses Schlossgespenst

Eine der humorvollsten wie berührendsten Erzählungen aus der Feder des großen Oscar Wilde ist fraglos "Das Gespenst von Canterville". Seit ihrer Veröffentlichung 1887, in der Hochzeit des viktorianischen Spukwesens, hat sie viele Generationen unterhalten. Eine solche Geschichte ist geradezu wie für ein Hörbuch gemacht. In der neuen Vertonung gibt kein Geringerer als Oliver Rohrbeck den glücklosen Untoten Sir Simon von Canterville.

Ketten rasseln, Teppiche mit Blutflecken besudeln und die Lebenden erschrecken – das ist Sir Simons Geschäft. Und eigentlich ist er gut darin. Doch wer kann schon mit solchen neuen Bewohnern rechnen wie jenen, die eines Tages auf Schloss Canterville Einzug halten. Mit klugen Ratschlägen, fiesen Fallen und dem Fehlen jeglicher Bereitschaft sich zu fürchten, treibt die Familie des amerikanischen Botschafters Hiram B. Otis Sir Simon an den Rand der Verzweiflung. Einzig Virginia, Otis‘ Tochter, zeigt Verständnis und wird am Ende sogar zum Schlüssel für seine Erlösung.

Oliver Rohrbeck fängt Sir Simon in seinem Leiden ebenso treffend ein wie die neunmalklugen Eheleute Otis, deren wunderbar bösartige Zwillinge oder die einfühlsame Virginia. Er trifft stets den richtigen Ton zwischen Lachen und düsterer Romantik, die Oscar Wilde gleichermaßen in seiner Erzählung angelegt hat.

AUTOR

Oscar Wilde

Oscar Wilde (1854 in Dublin geboren und 1900 in Paris gestorben) wurde als Lyriker, Romanautor, Dramatiker und Kritiker zu einem der bekanntesten Schriftsteller der viktorianischen Zeit. 

SPRECHER

Oliver Rohrbeck

Oliver Rohrbeck erblickte 1965 in Berlin das Licht der Welt. Durch seine Sprechrolle in der Hörspiel-Reihe "Die drei ???" (als Justus Jonas) wurde er schon von Kindesbeinen an bekannt. Seine vielseitigen Sprecherfähigkeiten stellt er bis heute mit Lesungen erster Güte unter Beweis – egal ob humorvoll oder anspruchsvoll. Auch als Synchronstimme von Ben Stiller ist er regelmäßig zu hören.


Zur Leserunde
Diese Leserunde findet im Rahmen der Gruppe "Wir lesen Klassiker der Weltliteratur" statt und läuft auf Wunsch der Gruppenmitglieder parallel zum Gewinner-Buch "Berlin Alexanderplatz" von Alfred Döblin (http://www.lovelybooks.de/autor/Alfred-D%C3%B6blin/Berlin-Alexanderplatz-143747570-w/leserunde/1162839791/).

"Die Erzählung Das Gespenst von Canterville (englisch The Canterville Ghost) des irischen Schriftstellers Oscar Wilde erschien erstmals im Jahr 1887 in der Londoner Zeitschrift The Court and Society Review - sie war das erste erzählerische Werk des Schriftstellers. Als Gesellschaftssatire beginnend, führt der Autor die Erzählung im Stil einer Burleske weiter, um sie romantisch-sentimental ausklingen zu lassen."

Am 1. Juli geht es offiziell los, wie immer bitte ich darum, alle Einträge in den Leseabschnitten in Spoilertags zu packen und generell jeden Eintrag in einer Kategorie zu posten :)


Zur Leserunde
Willkommen zur aktuellen Leserunde der Gruppe Klassiker Leserunden.

Wir wollen ein bisschen Leben in die altehrwürdige Literaturwelt bringen. Daher haben wir beschlossen, einige Klassiker gemeinsam zu lesen. 

Für den Oktober haben wir uns Das Bildnis des Dorian Gray von Oscar Wilde vorgenommen.

Klappentext:
Das Bildnis des Dorian Gray ist der einzige Roman den Oscar Wilde je verfasste. Dorian Gray ist ein junger Mann von betörender Schönheit. Der Maler Basil Hallward portraitiert Dorian Gray und ist ebenso überwältigt von solch einer Ästhetik. Dorian Gray verliert sich mehr und mehr in der Macht, die sein Äußeres ihm verleiht und zugleich gedeiht die Angst, diese Schönheit an das Alter zu verlieren. Der innige Wunsch, sein Portrait möge statt seiner Person altern, führt zu dem Phänomen, das Dorian Gray nicht nur jugendlich bleibt, er kann jegliche üble Tat verrichten und lediglich die Mimik des Portraits zeigt als einzige Konsequenz der Handlung deutliche Spuren seiner Grausamkeit bis zu jenem Tage 

Beginnen werden wir am 1. Oktober und freuen uns über jeden, der sich mit uns an dieses Werk wagen will. :-)

Wichtig ist, dass es auch von diesem Klassiker viele verschiedene Ausgaben gibt. Die deutschsprachigen Ausgaben haben zwischen 350 und 400 Seiten. Ich habe hier allerdings eine englischsprachige Version mit 224 Seiten und 20 Kapiteln vorliegen und teile die Leserunde danach ein.
Sollten hier markante Unterschiede auffallen, bitte gebt in der Rubrik Meine Ausgabe Bescheid, damit wir die Einteilung dementsprechend anpassen können.
Soweit man sich in der Leserunde orientieren kann, ist natürlich jede Version in Ordnung. 

Wir freuen uns über zahlreiche TeilnehmerInnen, damit wir Dorian Gray und seinem Gemälde gemeinsam auf die Schliche kommen!

  • Bitte schreibt eure Beiträge in die bestehenden Kategorien, damit die Leserunde übersichtlich bleibt.
  • Bitte denkt auch daran, den Spoiler-Haken zu setzen! 


Anmerkungen zur Kapiteleinteilung der Leserunde

Der Inhalt ist insgesamt 20 Kapitel gegliedert, die in 4 Teile eingeteilt wurden:

1. Teil Kapitel 1 - 5
2. Teil Kapitel 6 - 10
3. Teil Kapitel 11 - 15
4. Teil Kapitel 15 - 20

Zur Erinnerung: Wer mit dieser Kapiteleinteilung nicht zurecht kommt, kann das unter der Rubrik Meine Ausgabe thematisieren, damit wir gemeinsam eine Lösung finden.


Übrigens, wer sich für weitere Klassiker-Leserunden interessiert, auch bei unserer großen Schwesterngruppe werden fleißig Klassiker der Weltliteratur gelesen.
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Oscar Wilde wurde am 16. Oktober 1854 in Dublin (Irland) geboren.

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in 4.425 Bibliotheken

auf 316 Wunschlisten

von 114 Lesern aktuell gelesen

von 173 Lesern gefolgt

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