Oscar Wilde

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Autorenbild von Oscar Wilde (©Gemeinfrei, Napoleon Sarony)

Lebenslauf von Oscar Wilde

Oscar Fingal O' Flahertie Wills Wilde (* 16. Oktober 1854 in Dublin; † 30. November 1900 in Paris) war ein irischer Schriftsteller. Das Leben und der Ruf von Oscar Wilde war zu Lebzeiten kontrovers. Er wurde als Schriftsteller bewundert, zugleich hatte er einen schlechten Ruf als Dandy und Skandalautor. Schon in seiner Kindheit kam Oscar Wilde mit der Schriftstellerei in Kontakt. Sein Vater, Augen- und Ohrenarzt, schrieb Bücher über Archäologie, Folklore und Jonathan Swift. Auch seine Mutter war literarisch tätig als Übersetzerin und Lyrikerin. Während seines Studiums in Oxford, 1878, fand Oscar Wilde seine erste literarische Anerkennung, als sein Gedicht Ravenna, mit dem Newdigate-Preis ausgezeichnet wurde. Nach Abschluss des Studiums übersiedelte er 1879 nach London 1884 heiratete er Constance Lloyd, mit der er zwei Söhne hatte, Cyril (* 1885) und Vyvyan (* 1886). In den Jahren 1887 bis 1889 veröffentlichte er die Märchensammlung „Der glückliche Prinz und andere Märchen“ und „Das Bildnis des Dorian Gray“. Daneben arbeitete er für die Pall Mall Gazette und danach als Herausgeber der Zeitschrift Woman’s World. In den folgenden Jahren schrieb Oscar Wilde etwa jährlich ein neues Werk, vor allem Gesellschaftskomödien. Am bekanntesten sind Lady Windermere’s Fan (1892), A Woman of No Importance (1893), An Ideal Husband (1895) und The Importance of Being Earnest (1895), das die Oberklasse satirisch darstellt und als eines seiner besten Werke gilt. Oscar Wilde, der wie in seiner Zeit üblich, verheiratet war, ging relativ offen mit seiner Homosexualität um. Seine homosexuellen Partnerschaften waren bekannt. Wilde hatte ein langjähriges Verhältnis mit Lord Alfred Douglas. Durch die Provokation von dessen Vater kam es zu einer Reihe von Gerichtsverfahren. Am 25. Mai 1895 wurde er zu zwei Jahren Zuchthaus mit schwerer körperlicher Zwangsarbeit verurteilt. Ausschlaggebend für das Urteil war nicht das Verhältnis zu Lord Douglas, sondern Wildes Kontakte zu männlichen Prostituierten, von denen einige als Zeugen einberufen worden waren. Die folgenden zwei Jahre harter Arbeit ruinierten jedoch Wildes Gesundheit. Zudem starb auch seine Frau Constance kurz vor seiner Haftentlassung. Sie hatte mit den Kindern das Land verlassen, unter anderem in der Gegend von Heidelberg gelebt und ihren Namen in Constance Holland geändert. Trotz der offensichtlichen Affären ihres Mannes hatte sie jedoch nie die Scheidung eingereicht. Gesundheitlich schwer angeschlagen wurde Wilde 1897 aus der Haft entlassen und floh vor der gesellschaftlichen Ächtung nach Paris. Die letzten drei Lebensjahre verbrachte er unter dem Namen Sebastian Melmoth (nach dem Roman Melmoth the Wanderer seines Großonkels Charles Robert Maturin) auf dem europäischen Festland in Armut und Isolation. Am 30. November 1900 starb Oscar Wilde. Viele Dank an muncy.

Neue Bücher

Klassiker der Kinder- und Jugendliteratur / Das Gespenst von Canterville

Neu erschienen am 21.07.2020 als Taschenbuch bei epubli.

Der selbstsüchtige Riese

Neu erschienen am 20.07.2020 als Hardcover bei SchauHoer Verlag.

Salome

Neu erschienen am 08.05.2020 als Taschenbuch bei BoD – Books on Demand.

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Cover des Buches Das Bildnis des Dorian Gray (ISBN: 9783730691533)

Das Bildnis des Dorian Gray

 (1.797)
Erschienen am 07.07.2017
Cover des Buches Das Gespenst von Canterville (ISBN: 9783865663467)

Das Gespenst von Canterville

 (168)
Erschienen am 27.07.2016
Cover des Buches Der Glückliche Prinz und andere Märchen (ISBN: 9783150193884)

Der Glückliche Prinz und andere Märchen

 (58)
Erschienen am 10.02.2016
Cover des Buches Sämtliche Märchen und Erzählungen (ISBN: B003K074FG)

Sämtliche Märchen und Erzählungen

 (44)
Erschienen am 01.01.2007
Cover des Buches Märchen und Erzählungen (ISBN: 9783868201321)

Märchen und Erzählungen

 (37)
Erschienen am 31.07.2017
Cover des Buches Salome. Tragödie in einem Akt (ISBN: 9783458082477)

Salome. Tragödie in einem Akt

 (38)
Erschienen am 06.01.1919

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Neue Rezensionen zu Oscar Wilde

Neu

Rezension zu "Das Gespenst von Canterville" von Oscar Wilde

schöner kurzer Klassiker
xx_yyvor 2 Monaten

Inhalt
Das Buch handelt im Grunde von einem Gespenst, das auf Schloss Canterville spukt. All die Jahre hat es die Leute aus dem Schloss vertrieben, doch als eine moderne amerikanische Familie in das Schloss einzieht, scheint damit Schluss zu sein. Denn die Familie lässt sich von nichts aus der Ruhe bringen, schon gar nicht von einem alten Gespenst, das langsam immer mehr verzweifelt.

Meinung
Das Gespenst von Canterville ist ein schöner und kurzer Klassiker, den es zu lesen, sich auf jeden Fall lohnt. Es ist eine halbwegs amüsante Geschichte, die sich sehr schnell lesen lässt. Aber erst durch die Zeichnungen erhält das Buch etwas mehr Leben.

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Rezension zu "Lord Arthur Saviles Verbrechen" von Oscar Wilde

Lord Saviles Verbrechen sind gut, aber die nachfolgenden Erzählungen sind besser.
GetReadyvor 3 Monaten

Diese Ausgabe enthält sich folgend Erzählungen/Märchen:



  • Lord Arthur Saviles Verbrechen 

  • Das Gespenst von Canterville

  •  Der glückliche Prinz

  •   Die Nachtigall und die Rose

  •   Der selbstsüchtige Riese


Dem Ganzen vorangestellt ist ein Vorwort von Jorge Luis Borges, das mir gut gefiel und mir ein paar Fakten wieder ins Gedächtnis rief.

Lord Saviles Verbrechen ist eine bissige Satire auf Upper Class und Betrüger aus der "übersinnlichen Branche". Ich war amüsiert und freute mich an den großartigen Formulierungen, blieb aber sehr unberührt.

Das änderte sich mit dem Gespenst von Canterville schlagartig. Ich wurde in meine Kindheit versetzt, und erinnerte mich daran, wie meine Mutter mir die Erzählung vorgelesen hat, ebenso die nachfolgenden Märchen.
Obwohl ich das Gespenst mindestens schon 10 Mal gelesen habe, ging mir plötzlich der Kronleuchter auf: Es ist die Blaupause zu Hui Buh.
Im Gespenst geht es wundervoll satirisch los, um dann in sehr romanischer Art zu enden, ohne dabei die kleinen Hiebe und ausgelassenen humoristischen Elemente vollkommen zu verlieren.
Ich liebe es immer noch oder vielleicht jetzt um so mehr.


Auch die Märchen sind teilweise satirische Parabeln auf Egoismus, aber ihr Ton ist gänzlich romantisch.  Zudem gibt es auch noch christliche Motive. Eigentlich nicht meins, aber auch hier kann ich mich sowohl der gekonnten, mich berührenden, Erzählweise, als auch den Kindheitserinnerungen nicht erwehren.  Ich mag sie immer noch und weinte bei der Nachtigall.
Ich hatte ganz vergessen, wie viel Wert Wilde auf Menschlichkeit legte.

Tatsächlich ist mir durch die Wiederholungslektüre erst so richtig klar geworden, wie sehr Oscar Wilde mit meinem Leben verbunden ist.
Ich besitze eine Ausgabe seiner gesammelten Werke und diverse Einzelbände, die vorher da waren. Mit Ausnahme des Dorian Grey, habe ich alle von meiner Mutter geschenkt bekommen, die offensichtlich Wilde mehr liebte, als ich zu ihren Lebzeiten begriffen habe.


 Und so kann ich offensichtlich nicht anders, als meine frühe Prägung zu akzeptieren und die Bücher von Oscar Wilde uneingeschränkt empfehlen, ganz egal welche Ausgaben, Stücke, Erzählungen oder Romane.


 




 



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G

Rezension zu "Das Bildnis des Dorian Gray" von Oscar Wilde

Zeitloser Klassiker
Gymfreak_n_musicianvor 3 Monaten

Mein Fazit: der Schreibstil ist faszinierend und erfrischend (in der ersten Hälfte des Buches mehr, als in der zweiten) Einige Aspekte sind mir mißfallen, da diese in der Zeit der Veröffentlichung (leider) als normal angesehen wurden: zum einen antisemitische Äußerungen der Hauptfigur und genauso das dargestellte verachtende Frauenbild, das von Lord Henry gezeichnet wird.

Frauen werden hier als „nette Dekoration“ angesehen, die nie mehr sein können, als zu was Sie bestimmt: Geschöpfe, denen Gefühle zu wichtig sind.


Die Hauptfigur des Dorian Gray hat mich anfangs sehr fasziniert: schön, unverdorben, naiv und genauso sein Blick auf die Welt. Es ist so, als würde die Hauptfigur die Welt durch die Augen eines unschuldigen Kindes sehen.

Erst als Lord Henry ins Spiel kommt, wird es wirklich interessant. Seine Figur ist jene des Verführers: er ist zynisch, manipulativ und gewissenlos.

Die Ausführungen darüber, wie er das Dasein des Menschen beschreibt, haben mich teilweise zur Weißglut gebracht, aber genauso mußte ich oftmals das Buch kurz weglegen und nochmals reflektieren, ob seine Aussagen überhaupt widerlegt werden können. Bei einigen Punkten hat er konnte ich nicht mal sagen: nein: das stimmt absolut nicht, was er da sagt.

Er zeichnet mit seinen Ausführungen über den Menschen ein Extrem, das er als iustum darstellt. Die einzig richtige Wahrheit.

Er stellt ein Extrem der Versuchung dar, das später im Leben nie bereut wird. Er stellt auch weiter klar: es werden jene Dinge bereut, die wir aus "falschen" Moralvorstellungen heraus nicht annehmen können.

Er zeichnet damit ein Extrem, das keinerlei Grenzen kennt und standardisiert.

Später führt er noch aus, dass bestimmte Dinge zum „Vergnügen“ werden, je öfter man diese macht und er meint diese Versuchungen.

Vor allem seine Wissensergüße darüber, wie die Menschen sind oder sein sollten, haben mich oftmals wirklich in Rage gebracht, denn diese stammen aus einer zynischen, vergifteten und manipulativen Weltanschauung unabhängig davon ob diese abgestumpfte Einstellung bei vielen Geistern der heutigen Zeit genauso in den Gedanken manifestiert ist.

Seine Worte führen dazu, dass Dorian überhaupt seine Seele verkauft.

Auch der Wunsch von Dorian Gray ewig jung zu sein ist in der aktuellen Zeit mehr denn je präsent. Jeder will fit, jung und möglich unverbraucht aussehen. Der Kampf ums Dasein hat begonnen.

Seine Figur stellt vor allem dar, dass die Menschen auch heute noch mit ihren Augen Dinge erblicken wollen, die Sie so nicht kennen.

Es muss fast etwas Göttliches erkennbar sein, damit die Bewunderung geschieht. Als er noch seine Seele hat, schafft er es, dass Menschen ihn dafür begehren und sogar vergöttern. Genauso gelangweilt ist er davon, als er diese Essenz der Bewunderung vom Gegenüber erhält.

Später, als seine Ausschweifungen mehr werden, kann seine hübsche Hülle die Menschen nicht mehr so leicht täuschen – Sie sind mehr verängstigt. Sie lassen sich von seinem äußeren Erscheinungsbild nicht mehr blenden und meiden ihn lieber.

Zu diesem Zeitpunkt ist die Hauptfigur des Dorian Grays weder faszinierend, noch bewundernswert. Man hat eher Mitleid mit ihm.

Das Bildnis des Dorian Gray ist ein Appell an die stumpf gewordene Gesellschaft, die sich oftmals der Dekadenz hingibt und der das äußere Erscheinungsbild mehr wert ist - obwohl diese mehr „Schein als Sein“ bedeutet. (Heute aktueller denn je)

Es ist auch ein Aufruf dazu jene Aspekte des „Ich“ mehr zu kultivieren, die für die Augen nicht sichtbar sind.

Meiner Meinung nach, sind die Ausführungen des Lord Henry relativierbar: korrekterweise würde niemand später sagen: er bereut gewisse Dummheiten, da uns diese Fehler klarerweise wachsen lassen.

Aber diese Fehler zu einem "Genuß" werden zu lassen zeugt von einer Arroganz darüber, wozu Fehler gut sind. Da diese Figur keinerlei Gewissen hat, sollte man ihren Worten nicht zu großes Gehör schenken.

Ohne die Ausführungen des Lord Henry wäre das Buch meiner Meinung nach nur halb so gut, denn er zwingt einen mit seinen zynischen Aussagen zu Reflektieren, da seine Aussagen (leider) teilweise sehr richtig sind.

Dennoch ist das Buch zu empfehlen: ich konnte es kaum mehr aus der Hand legen und hatte bei vielen Passagen Gänsehautmomente.

Klassiker, aber natürlich kritisch bei vielen Aspekten zu hinterfragen, die auf die heutige Zeit nicht angewendet werden können und leider bei vielen Aspekten trotzdem aktueller denn je sind.

 

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Gespräche aus der Community

Neu
Cover des Buches Das Gespenst von Canterville
Liebe Hörbuch-Freundinnen und -Freunde,

wir möchten euch zu einer turbulenten Hörrunde mit Oscar Wildes Klassiker „Das Gespenst von Canterville“ einladen. Dafür stellen wir euch zehn Hörbücher (eine Audio-CD) zur Verfügung.

Wir freuen uns auf diese Hörrunde mit euch und sind schon gespannt auf eure Rezensionen.

Im Falle eines Gewinnes seid ihr dazu verpflichtet, an der Hörrunde aktiv teilzunehmen und am Ende eine Rezension zu verfassen.

 Viel Spaß wünscht euer Team vom AUDIOBUCH Verlag

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Oscar Wildes ,,Das Gespenst von Canterville‘‘ als Hörbuch

Vergnüglich-schauerlicher Spuk mit Oliver Rohrbeck

"Justus Jonas" von den Drei ??? poltert als glückloses Schlossgespenst

Eine der humorvollsten wie berührendsten Erzählungen aus der Feder des großen Oscar Wilde ist fraglos "Das Gespenst von Canterville". Seit ihrer Veröffentlichung 1887, in der Hochzeit des viktorianischen Spukwesens, hat sie viele Generationen unterhalten. Eine solche Geschichte ist geradezu wie für ein Hörbuch gemacht. In der neuen Vertonung gibt kein Geringerer als Oliver Rohrbeck den glücklosen Untoten Sir Simon von Canterville.

Ketten rasseln, Teppiche mit Blutflecken besudeln und die Lebenden erschrecken – das ist Sir Simons Geschäft. Und eigentlich ist er gut darin. Doch wer kann schon mit solchen neuen Bewohnern rechnen wie jenen, die eines Tages auf Schloss Canterville Einzug halten. Mit klugen Ratschlägen, fiesen Fallen und dem Fehlen jeglicher Bereitschaft sich zu fürchten, treibt die Familie des amerikanischen Botschafters Hiram B. Otis Sir Simon an den Rand der Verzweiflung. Einzig Virginia, Otis‘ Tochter, zeigt Verständnis und wird am Ende sogar zum Schlüssel für seine Erlösung.

Oliver Rohrbeck fängt Sir Simon in seinem Leiden ebenso treffend ein wie die neunmalklugen Eheleute Otis, deren wunderbar bösartige Zwillinge oder die einfühlsame Virginia. Er trifft stets den richtigen Ton zwischen Lachen und düsterer Romantik, die Oscar Wilde gleichermaßen in seiner Erzählung angelegt hat.

AUTOR

Oscar Wilde

Oscar Wilde (1854 in Dublin geboren und 1900 in Paris gestorben) wurde als Lyriker, Romanautor, Dramatiker und Kritiker zu einem der bekanntesten Schriftsteller der viktorianischen Zeit. 

SPRECHER

Oliver Rohrbeck

Oliver Rohrbeck erblickte 1965 in Berlin das Licht der Welt. Durch seine Sprechrolle in der Hörspiel-Reihe "Die drei ???" (als Justus Jonas) wurde er schon von Kindesbeinen an bekannt. Seine vielseitigen Sprecherfähigkeiten stellt er bis heute mit Lesungen erster Güte unter Beweis – egal ob humorvoll oder anspruchsvoll. Auch als Synchronstimme von Ben Stiller ist er regelmäßig zu hören.


154 BeiträgeVerlosung beendet
Cover des Buches Das Gespenst von Canterville u.a.Märchen
Diese Leserunde findet im Rahmen der Gruppe "Wir lesen Klassiker der Weltliteratur" statt und läuft auf Wunsch der Gruppenmitglieder parallel zum Gewinner-Buch "Berlin Alexanderplatz" von Alfred Döblin (http://www.lovelybooks.de/autor/Alfred-D%C3%B6blin/Berlin-Alexanderplatz-143747570-w/leserunde/1162839791/).

"Die Erzählung Das Gespenst von Canterville (englisch The Canterville Ghost) des irischen Schriftstellers Oscar Wilde erschien erstmals im Jahr 1887 in der Londoner Zeitschrift The Court and Society Review - sie war das erste erzählerische Werk des Schriftstellers. Als Gesellschaftssatire beginnend, führt der Autor die Erzählung im Stil einer Burleske weiter, um sie romantisch-sentimental ausklingen zu lassen."

Am 1. Juli geht es offiziell los, wie immer bitte ich darum, alle Einträge in den Leseabschnitten in Spoilertags zu packen und generell jeden Eintrag in einer Kategorie zu posten :)


83 Beiträge
Cover des Buches Das Bildnis des Dorian GrayN
Willkommen zur aktuellen Leserunde der Gruppe Klassiker Leserunden.

Wir wollen ein bisschen Leben in die altehrwürdige Literaturwelt bringen. Daher haben wir beschlossen, einige Klassiker gemeinsam zu lesen. 

Für den Oktober haben wir uns Das Bildnis des Dorian Gray von Oscar Wilde vorgenommen.

Klappentext:
Das Bildnis des Dorian Gray ist der einzige Roman den Oscar Wilde je verfasste. Dorian Gray ist ein junger Mann von betörender Schönheit. Der Maler Basil Hallward portraitiert Dorian Gray und ist ebenso überwältigt von solch einer Ästhetik. Dorian Gray verliert sich mehr und mehr in der Macht, die sein Äußeres ihm verleiht und zugleich gedeiht die Angst, diese Schönheit an das Alter zu verlieren. Der innige Wunsch, sein Portrait möge statt seiner Person altern, führt zu dem Phänomen, das Dorian Gray nicht nur jugendlich bleibt, er kann jegliche üble Tat verrichten und lediglich die Mimik des Portraits zeigt als einzige Konsequenz der Handlung deutliche Spuren seiner Grausamkeit bis zu jenem Tage 

Beginnen werden wir am 1. Oktober und freuen uns über jeden, der sich mit uns an dieses Werk wagen will. :-)

Wichtig ist, dass es auch von diesem Klassiker viele verschiedene Ausgaben gibt. Die deutschsprachigen Ausgaben haben zwischen 350 und 400 Seiten. Ich habe hier allerdings eine englischsprachige Version mit 224 Seiten und 20 Kapiteln vorliegen und teile die Leserunde danach ein.
Sollten hier markante Unterschiede auffallen, bitte gebt in der Rubrik Meine Ausgabe Bescheid, damit wir die Einteilung dementsprechend anpassen können.
Soweit man sich in der Leserunde orientieren kann, ist natürlich jede Version in Ordnung. 

Wir freuen uns über zahlreiche TeilnehmerInnen, damit wir Dorian Gray und seinem Gemälde gemeinsam auf die Schliche kommen!

  • Bitte schreibt eure Beiträge in die bestehenden Kategorien, damit die Leserunde übersichtlich bleibt.
  • Bitte denkt auch daran, den Spoiler-Haken zu setzen! 


Anmerkungen zur Kapiteleinteilung der Leserunde

Der Inhalt ist insgesamt 20 Kapitel gegliedert, die in 4 Teile eingeteilt wurden:

1. Teil Kapitel 1 - 5
2. Teil Kapitel 6 - 10
3. Teil Kapitel 11 - 15
4. Teil Kapitel 15 - 20

Zur Erinnerung: Wer mit dieser Kapiteleinteilung nicht zurecht kommt, kann das unter der Rubrik Meine Ausgabe thematisieren, damit wir gemeinsam eine Lösung finden.


Übrigens, wer sich für weitere Klassiker-Leserunden interessiert, auch bei unserer großen Schwesterngruppe werden fleißig Klassiker der Weltliteratur gelesen.
127 Beiträge

Zusätzliche Informationen

Oscar Wilde wurde am 16. Oktober 1854 in Dublin (Irland) geboren.

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