Osho , Michael Görden Der Gott, den es nicht gibt

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Inhaltsangabe zu „Der Gott, den es nicht gibt“ von Osho

In diesem Buch sind zum ersten Mal Vorträge aus der letzten Phase von Oshos Leben zusammengestellt, als er in Poona seine Lehrtätigkeit noch einmal kurz vor seinem Tod aufnahm. In einer fast wissenschaftlichen Sprache gibt er hier die letzten Hinweise zu den großen Fragen, mit denen er sich in den 35 Jahren seiner Lehrtätigkeit befasst hat.

Ein knallhartes Statement zur Religion.

— janett_marposnel
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    Der Gott, den es nicht gibt
    janett_marposnel

    janett_marposnel

    05. October 2014 um 13:59

    Das ist mein erstes Buch von Osho und ich bin begeistert von der klaren Offenheit, der bestechenden Logik und der rebellischen Intelligenz des Professors. Osho selbst hat nie ein Buch geschrieben. Es sind seine Vorträge, die in Büchern zusammengefasst wurden und so liest sich das Buch auch. Nach einem Vorwort werden drei Fragen pro Kapitel gestellt, die Osho ausführlich beantwortet und am Ende einiger Kapitel gibt Osho eine Anleitung zum Meditieren. Was in diesem Buch immer wieder zum Ausdruck kommt, ist die Bewunderung und Verehrung Oshos für Friedrich Nietzsche. Osho bezeichnet und erkennt Nietzsche als Genie an, denn kein anderer Philosoph ist mittels des Verstandes dem Zustand über den Verstand hinauszugehen, jemals soweit wie Nietzsche gekommen. Jedoch die eigene Erkenntnis, dass es keinen Gott gibt, hat Nietzsche den Boden unter den Füßen weggezogen und Osho ist der Meinung, hätte Nietzsche meditiert, wäre er nicht wahnsinnig geworden. In diesem Buch bekommt jeder sein Fett weg. Nicht nur die Götter, die Kirche oder die Religionen, auch die Gesellschaft, die Philosophen bis hin zur Ehe stellt Osho vieles in Frage. Über sein Heimatland Indien schreibt er, dass es ein sehr religiöses Land ist, welches mehr auf Gott als auf Zement vertraut, was zur Folge hat, dass in Indien ständig irgendwelche Brücken einbrechen. Aber bleiben wir bei den Philosophen, welche nach Oshos Auffassung, die Welt nie richtig verstehen werden, weil sie nicht in der Lage sind, über den Verstand hinauszugehen, denn der eigene Verstand ist ihr Kapital, aber der Verstand ist nun mal begrenzt und allein mit dem Verstand kann man die Existenz nicht erklären, man muss das innere Ich fühlen, dann braucht man keine Antworten mehr, weil man keine Fragen hat. Alles ist klar und erklärt sich von selbst, aber ohne Meditation kommt der Mensch nicht in solch einen Zustand und überfordert nur sich selbst (siehe Nietzsche). Oshos Auffassung über Jesus ist auch wenig schmeichelnd. Für ihn war Jesus ein armseliger Schwachsinniger, der einen Psychologen gebraucht hätte und keine Kreuzigung. Noch nicht mal einen Vater hatte er, denn Maria war bereits schwanger als sie Joseph heiratete und somit musste der Heilige Geist, statt des unheiligen Nachbarn, erfunden werden. Was übrig bleibt sind die Priester und die machen mit der Angst der Menschen und deren Sehnsüchten ein dickes Geschäft. Sie sind diejenigen, die genau wissen, dass es keinen Gott gibt, aber mit einem Gott klingeln die Kirchenkassen lauter und die Menschen brauchen jemanden, der sie führt, der ihnen Halt gibt, der sie unterjocht und wer könnte das wohl besser als (der nicht existierende) Gott. Immer wieder belegt Osho in seinen Vorträgen auf logische, nachvollziehbare und unterhaltsame Art und Weise, dass es keinen Gott geben kann. Seiner Meinung nach hat, wer an Gott glaubt nicht alle Latten am Zaun. Die einzig wahre Religion findet jeder nur in sich selbst, in seinem tiefsten Inneren. Dort kann man seinen eigenen Buddha entdecken, Ruhe und Klarheit finden und sich mit der Existenz verbunden fühlen. Wer Zen praktiziert, braucht keinen Gott. Es ist höchste Zeit für die Menschheit sich selbst durch Meditation zu finden, ansonsten wird die Menschheit einen globalen Selbstmord begehen, so Osho. Wir stehen kurz einem Kollaps. Schaut man sich um, muss man Osho Recht geben. Überall wimmelt es von depressiv Kranken, an Allzheimer erkrankten Menschen und an zunehmenden Burnoutpatienten. Die einzige Methode, die die Menschheit retten kann, wieder Mensch zu werden, ist Meditation. Sie entstresst den Geist, gibt uns Gewissheit, Lebensfreude und nimmt uns unsere Ängste. 

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