Oskar Feifar

 3.9 Sterne bei 26 Bewertungen
Autor von Dorftratsch, Saukalt und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Oskar Feifar

Oskar FeifarDorftratsch
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Dorftratsch
Dorftratsch
 (12)
Erschienen am 13.02.2012
Oskar FeifarSaukalt
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Saukalt
Saukalt
 (5)
Erschienen am 04.02.2013
Oskar FeifarMaulwurfhatz
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Maulwurfhatz
Maulwurfhatz
 (3)
Erschienen am 06.07.2016
Oskar FeifarFingerspitzengefühl
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Fingerspitzengefühl
Fingerspitzengefühl
 (2)
Erschienen am 05.02.2014
Oskar FeifarGendarmentod
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Gendarmentod
Gendarmentod
 (2)
Erschienen am 06.09.2017
Oskar FeifarWer mordet schon in Salzburg?
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Wer mordet schon in Salzburg?
Wer mordet schon in Salzburg?
 (1)
Erschienen am 05.02.2014
Oskar FeifarZwergenaufstand
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Zwergenaufstand
Zwergenaufstand
 (1)
Erschienen am 04.02.2015

Neue Rezensionen zu Oskar Feifar

Neu
Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Gendarmentod" von Oskar Feifar

Ein Bezirksinspektor in Wien ..
Bellis-Perennisvor einem Jahr

Auch in seinem sechsten Fall mi Leopold Strobel unterhält Oskar Feifar seine Leser wieder in seiner unnachahmlichen Art, die Geschichte zu erzählen. Er spricht den Leser nämlich direkt mit „Du“ an, flicht aktuelles ein und verweist auf die Vergangenheit und auf die Zukunft.

Doch diesmal hat sich der Autor etwas Neues einfallen lassen: Bezirksinspektor Leopold Strobel ist zur Wiener Kriminalpolizei gewechselt. Aber nur zur Probe – wie er allen versichert, denn als Neuer im Team muss er auch langweilige Dienste, wie das Bewachen von Banken, übernehmen. Es kommt wie es kommen muss, kurz vor Ende seiner ereignislosen Schicht, erscheint ein Bankräuber, den er zur Aufgabe seines Vorhabens überreden kann, nichtahnend, dass er diesem Mann später noch einmal begegnen wird. Nun ist der ehemalige Postenkommandant aus dem verschlafenen Dorf Tratschen, ein gefeierter Mann.

Doch dann hält ein Bombenkrater mit menschlichen Hautpartikeln neben der Autobahn Strobels Abteilung in Atem. Man bedenke, wir befinden uns inmitten der 1970er Jahre, die durch den Terror der Roten Armee Fraktion, der Palästinenser sowie antisemitische Ausschreitungen von Ewiggestrigen, gekennzeichnet sind.
Neben seinen beruflichen Herausforderungen, muss sich Strobel gegen eine mannstolle Pathologin zur Wehr setzen und seinen Platz im Team finden.

Allerdings findet er auch noch Zeit endlich einen Verlobungsring für seine Frau Doktor zu kaufen, und sich der jugoslawischen Putzfrau anzunehmen, die augenscheinlich unter häuslicher Gewalt leidet.

Meine Meinung:

Oskar Feifer ist es wieder sehr gut gelungen seine Leser in die Geschichte eintauchen zu lassen.
Ich kann mich gut an diese Zeit erinnern, da ich damals in die Unterstufe des Gymnasiums ging. All das, was der Autor so locker beschreibt, war so: Polizeiliche Kommunikation über Festnetzanschluss, über Funk, in den sich immer wieder CB-Funker eingemischt haben.
Diese Zeit war auch die “große Zeit” der Banküberfälle. Kaum ein Tag verging, an dem nicht eine Bakfiliale, ein Postamt oder eine Tankstelle überfallen wurde.
Einige dieser Vorfälle sind wirklich passiert und für den Krimi ein wenig adaptiert worden. 

Wie schon in den Vorgängern besticht die Erzählweise des Autors. Als Leser fühlst du dich sofort als Teil der Geschichte. Du bist mitten drin, du kauerst mit Leopold Strobel hinter dem Busch und riechst den kalten Kaffee und den noch kälteren Rauch in den Amtsstuben.

Das Wiedersehen mit dem verhinderten Bankräuber auf den letzten Seiten ist ein besonders fieser Cliffhanger.
Ich hoffe doch stark, das wir Leopold Strobel als Ehemann und Vater wiederbegegnen werden.

Fazit:

Wieder ein spannender Krimi, der von der ersten bis zur letzten Seite fesselt. Gerne gebe ich 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

Kommentieren0
16
Teilen
lesefreude_books avatar

Rezension zu "Gendarmentod" von Oskar Feifar

Bezirkinspektor Strobel bei Kriminalpolizei Wien
lesefreude_bookvor einem Jahr


„Gendarmentod“ ist der sechste Fall von Bezirksinspektor Leopold Strobel. Während Strobel in den ersten fünf Bänden Postenkommandant in Tratschen (einem kleinen, fiktiven Ort in Niederösterreich) ist, wechselt er nun zur Kriminalpolizei nach Wien. Für mich war es die erste Begegnung mit Leopold Strobel. Ich hatte nicht das Gefühl etwa verpasst zu haben. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich gemeinsam mit Leopold Strobel die ganzen neuen Leute in Wien kennengelernt habe und er kaum alte Bekannte trifft.


Die Geschichten von Oskar Feifar und seinem Strobel spielen in den 70iger-Jahren. Der Polizei stehen also ganz andere Mittel zur Verfügung als heute. Dies ruft Oskar Feifar immer wieder sehr gekonnt in Erinnerung, wenn er beispielsweise schreibt, dass in dieser Situation nun ein Handy nützlich wäre, es damals allerdings noch nicht erfunden war.


Oskar Feifar hat einen ganz eigenen Schreibstil. Die Geschichte ist in der auktorialen Erzählperspektive geschrieben. Zusätzlich spricht er den Leser direkt mit einem freundschaftlichen „du“ an. Als ich das erste Mal so direkt angesprochen wurde, stutzte ich. Eine ungewohnte Situation als Leser. Allerdings kann ich dieser Erzählform etwas abgewinnen. Man ist nicht bloß ein neutraler, unbeteiligter Leser, sondern wird in das Geschehen hineingezogen.


„Gendarmentod“ ist ein spannender Krimi, inspiriert von wahren Ereignissen. Der Fall beginnt skurril. Eine Bombe neben der Autobahn nur um eine Leiche zu entsorgen, klingt nach sehr viel Aufwand. Neben der Klärung des Falles, ist Strobel bemüht seinen Platz in der neuen Abteilung zu finden. Natürlich gibt es hier immer wieder Schwierigkeiten mit den Kollegen. Diese vielen zwischenmenschlichen Herausforderungen hat Oskar Feifar gut beschrieben.


Leider bin ich kein allzu großer Fan von kapitellangen Verfolgungsjagden. Ein bisschen weniger an Verfolgung, wäre für mich ausreichend gewesen.


„Gendarmentod“ lebt vom ungewöhnlichen Erzählstil des Oskar Feifars. Die direkte Ansprache des Leser, zieht einen förmlich in die Geschichte. Der Fall an sich ist spannend, wenn es auch für mich ruhig etwas weniger Verfolgungsjagd sein hätte können.


Der Gmeiner Verlag hat mir „Gendarmentod“ zur Verfügung gestellt. Vielen Dank für das Rezensionsexemplar.

Kommentieren0
0
Teilen
Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Wer mordet schon in Salzburg?" von Oskar Feifar

Mörderisches Salzburg ...
Bellis-Perennisvor einem Jahr

Diese Krimi-Anthologie stammt aus der beinahe Endlosreihe „Wer mordet schon in XX?“ aus dem Hause Gmeiner. Namhafte Krimi-Autoren stellen Kurz-Krimis mit dazu passenden Ausflugstipps vor.

Vorliegendes Buch ist ein echter Lese-Spaß. Am liebsten hätte ich sofort meine Koffer gepackt und wäre nach  Salzburg gefahren.


Die 11 Krimi sind:

1. Doris
2. Der perfekte Plan
3. Freundschaftsdienst
4. Der Jubilar
5. Rätselhafter Tod
6. Tante Gerti
7. Panik
8. Perspektiven
9. Tod in der Salzach
10. Dumm gelaufen
11. Ein wirklich großer Fang

Obwohl nur wenige Seiten lang, sind die Geschichten spannend, hintergründig, witzig, fesselnd und originell.
Der „Freundschaftsdienst“ macht ein wenig nachdenklich, über den „Jubilar“ habe ich herzhaft lachen können. Auch „Tante Gerti“ hat mir recht gut gefallen. Der „Neffentrick“ zieht eben nicht immer!
Die Krimis sind allesamt erfunden, bis auf „Rätselhafter Tod“ der auf einer wahren Begebenheit beruht.

Fazit:

Eine bunte Mischung toller Krimis und Ortsbeschreibungen, die nicht langweilen. Ein gelungenes Mitbringsel!

Kommentieren0
17
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu
OskarFeifars avatar
Hallo liebe Krimi- Freunde, nachdem das Gewinnspiel jetzt vorbei ist, möchte ich alle Gewinner (und natürlich auch alle Leseratten die das Buch gekauft haben) herzlich einladen an dieser Leserunde teilzunehmen und Ihre Meinungen zu posten! Ich bin schon sehr gespannt auf eure Kommentare! Ich würde mich sehr freuen, wenn jeder TeilnehmerIn sich im Unterbereich 'Wer liest mit' kurz vorstellen würde!
Zur Leserunde
OskarFeifars avatar
An alle Krimifans und die, die es noch werden wollen: Es gibt 10 x 1 Exemplar meines Anfang Februar erschienen Kriminalromans "Dorftratsch" zu gewinnen, in dem es um Scheinmoral, Neid, Klatsch und Tratsch sowie Missbrauch hinter den Kulissen des idyllisch wirkenden Ortes Tratschen in Niederösterreich geht. Der Mord am Trainer der örtlichen Fußballmannschaft stellt den Postenkommandanten Leopold Strobel vor so manches Rätsel. Wer gewinnen möchte sollte sich eine möglichst originelle und/oder witzige Antwort auf folgende Frage überlegen: Warum ist der Gärtner immer der Mörder? Ihr könnt eure Antworten bis 18.03.2012 posten und mit ein bisschen Glück ein Exemplar meines Buches gewinnen! Wer Lust dazu hat kann auch gerne Fragen zu dem Roman an mich richten. Als dann: Viel Glück, Humor und Inspiration......
irismarias avatar
Letzter Beitrag von  irismariavor 7 Jahren
Kommt doch beide mit in die Leserunde zu Dorftratsch!
Zum Thema

Community-Statistik

in 33 Bibliotheken

auf 3 Wunschlisten

von 1 Lesern aktuell gelesen

von 2 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks